8V Relais 1xUM gesucht

Gast #5858472
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Hallo,

ich habe nach dem Relais im Betreff gesucht und natürlich nicht 
gefunden.
12V oder 5V sind gängige Typen.

So wie ich die Sache sehe habe ich 2 Möglichkeiten:

+  5V Relais mit Vorwiderstand
+ 12V Relais mit der Hoffnung das dies auch bei 8V arbeietet.

Hätte ich sonst noch eine Alternative?

Gruß Groomit
Gast #5859184
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Jens M. schrieb:
> Die meisten Relais gehen so mit -25+50% Spannung.
> Das passt bei 5V so gerade eben, es gibt vereinzelt aber auch 6V und
> 9V-Typen, die gehen direkt.
> Ein 5V-Typ mit 1 oder zwei Dioden in Reihe wird aber auch gehen.

Hallo,

danke für deinen Tipp.
9V Typen gibt es in einigen Ausführungen. Da ist sicher etwas dabei, 
hatte ich gar nicht auf dem Schirm.

Gruß Groomit
Gast #5859508
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Groomit schrieb:
> die Schaltung wird von 2 Lipo Akkus aus dem Modellbau versorgt.

Also 2 Zellen in Reihe (2S). Und soll das Relais auch noch ein-
und aus-schalten können, wenn die leer sind? (So leer, wie sie
halt werden können in unbekannter Anwendung u. bei unbekanntem
Handling. Wer weiß hier schon, wie weit die entladen werden?)

Denn da könntest Du mit einem 9V-Relais u.U. Probleme kriegen.
Welche, die bei 8V einschalten, gibt es wohl viele. Zu prüfen
ist aber, ob das auch bis zum Schluß funktioniert...

Und wirklich sinnvolle Tipps, wie das zu vermeiden sein könnte,
kann man auch nur begrenzt geben, ohne Kenntnis von Anwendung,
Zell-Typen und Strömen. Vorerst nur die Warnung, daß vielleicht
doch ein 5V-Typ nötig ist. (+ Serien-R + parallele 5,1V Zener?
Oder für dickes Relais könnte Mini-Buck auf 5V sinnvoll sein?)

Mit mehr Infos könnte man definitiv besser & sinnvoller helfen.
#5859524
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Jetzt mal nicht so viel Pipi ins Hemd.
Ein Relais mit 6V Nennspannung, beispielhaft das Finder 40.61.9, 1x 16A 
Wechsler, bei reichelt unter 
https://www.reichelt.de/steckrelais-1x-um-250v-16a-6v-rm-5-0mm-fin-40-61-9-6v-p8116.html 
erhältlich, hat ein Datenblatt.
Das kann man lesen, und da steht:
Arbeitsbereich 0,8-1,5 UN. Was im Klartext bei 6V UN 4,8V-9V entspricht.
Ein 2S LiPo hat niemals 9V, also wird das 6V-Relais nicht überlastet, 
und er hat auch nie 4,8V, dann isser nämlich kaputt, da interessiert das 
Relais nicht mehr.

Wobei das der Bereich ist, in dem das Relais sicher geschaltet werden 
kann.
Wenn es angezogen ist und der Akku leer wird, fällt es erst unter 0,4UN 
ab, mithin 2,4V, bis dahin bleibt es sicher angezogen, erst bei 0,1UN 
ist es definitiv abgefallen.
Da ist also reichlich Luft nach unten.

Angenommen, man näme ein baugleiches Relais mit 9V-Spule, so wäre der 
zulässige Bereich 7,2-13,5V, Haltespannung >3,6V.
Auch das ist voll im Rahmen eines 2S-Lipo-Akkus, denn bei 7,2V ist der 
schon reichlich am Ende, soweit sollte der nie runterkommen.
Und wenn eine "DC-sensitiv"-Spule verwendet wird, ist der Bereich noch 
etwas nach unten vergrößert.

Bei anderen Relais als diesem hier gelten natürlich die Werte aus dessen 
Datenblatt, das muss man man abklopfen, aber prinzipiell ist das 
identisch.
Ein 6V-Relais wäre wahrscheinlich zu bevorzugen, aber ein 9er wird 
normalerweise ebenso seinen Job machen am Akku.
#5859848
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Hi,

OT(jetzt darf ich die anderswo angemeckerte Schaltung hier wieder 
reinposten.)
/OT

Also,
der Kondensator lädt sich auf ca. UB auf.
Wenn der Transistor durchsteuert, dann bekommt das Relais mehr Spannung. 
Damit zieht es sicher an. Damit es im Dauer-Betrieb nun nicht ein Zuviel 
an Spannung bekommt und eventuell Schaden nimmt, kommt der 
Begrenzungswiderstand ins Spiel. Der wird so dimensioniert, dass die 
Haltespannung sicher erreicht wird, andererseits der Maximalstrom der 
Spule nicht überschritten. Zeitkritisch ist die Schaltung nicht? Dann 
geht das.

ciao
gustav
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