Jetzt mal nicht so viel Pipi ins Hemd.
Ein Relais mit 6V Nennspannung, beispielhaft das Finder 40.61.9, 1x 16A
Wechsler, bei reichelt unter
https://www.reichelt.de/steckrelais-1x-um-250v-16a-6v-rm-5-0mm-fin-40-61-9-6v-p8116.html
erhältlich, hat ein Datenblatt.
Das kann man lesen, und da steht:
Arbeitsbereich 0,8-1,5 UN. Was im Klartext bei 6V UN 4,8V-9V entspricht.
Ein 2S LiPo hat niemals 9V, also wird das 6V-Relais nicht überlastet,
und er hat auch nie 4,8V, dann isser nämlich kaputt, da interessiert das
Relais nicht mehr.
Wobei das der Bereich ist, in dem das Relais sicher geschaltet werden
kann.
Wenn es angezogen ist und der Akku leer wird, fällt es erst unter 0,4UN
ab, mithin 2,4V, bis dahin bleibt es sicher angezogen, erst bei 0,1UN
ist es definitiv abgefallen.
Da ist also reichlich Luft nach unten.
Angenommen, man näme ein baugleiches Relais mit 9V-Spule, so wäre der
zulässige Bereich 7,2-13,5V, Haltespannung >3,6V.
Auch das ist voll im Rahmen eines 2S-Lipo-Akkus, denn bei 7,2V ist der
schon reichlich am Ende, soweit sollte der nie runterkommen.
Und wenn eine "DC-sensitiv"-Spule verwendet wird, ist der Bereich noch
etwas nach unten vergrößert.
Bei anderen Relais als diesem hier gelten natürlich die Werte aus dessen
Datenblatt, das muss man man abklopfen, aber prinzipiell ist das
identisch.
Ein 6V-Relais wäre wahrscheinlich zu bevorzugen, aber ein 9er wird
normalerweise ebenso seinen Job machen am Akku.