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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Messung PT2, betimmung von Ampitude der Anregung


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Autor: Klaus (Gast)
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Hallo,

ich habe hier Messwerte von einem Schwingfähigen PT2 System. Das System 
ist stabil (0 < D < 1).

Dieses System wird zu zufälligen Zeitpunkten mit einem Stoß angeregt. 
Die Amplitude des Stoßes ist nicht bekannt und variiert.

Die Messwerte sind Verrauscht und können auch noch andere Artefakte 
beinhalten (z.B. Netzbrumm, EMV...)

Nun möchte ich möglichst genau feststellen wann ein Stoß stattgefunden 
hat und mit welcher Amplitude .

Die Frequenz des Systems ist auch nicht exakt festgelegt. Ein verfahren 
das unabhängig von der Frequenz ist wäre sehr schön.

Die Messung der Amplitude kann auch durch einen bekannten Teststoß 
Justiert werden.

Nur die Nulldurchgänge oder die Maxima zu bewerten und die Frequenz an 
diesen Punkten zu messen erscheint mir zu ungenau. Ich würde gerne alle 
Messwerte der Stoßantwort in das Ergebnis einfließen lassen.

Danke

Klaus

Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
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Klaus schrieb:
> Dieses System wird zu zufälligen Zeitpunkten mit einem Stoß angeregt.
> Die Amplitude des Stoßes ist nicht bekannt und variiert.

Ich hatte sowas bei meiner Klavieremulation. Bei solchen Systemen muss 
man definieren, wie der Stoss ausgestaltet ist. Kein Aufprall ist ideal 
elastisch, weil dann eine unendliche Beschleunigung aufträte.

Wenn man sowas theoretisch rechnen will, muss man die Amplitude auf den 
Stoß zwingen, d.h. es gibt eine diskrete Stelle in der Gleichung. Man 
bekommt dann einen Knick in der V-Kurve und einen Sprung in der b-Kurve. 
Was da hinsichtlich der Stabi-Betrachtung rauskommt, hat mit der 
Realität wenig zu tun.

Ist das ein reales System, muss es modelliert und verfolgt werden. Gfs 
müssen die Parameter in Echtzeit ermittelt werden. Dann kannst du per 
Differenzierung die v und die b ermitteln oder messen und aus den 
Trägheitsparametern die Kraft bestimmen, aus der Schwingung die Frequenz 
ablesen und die Beschleunigung ermitteln. Über die Impulsbetrachtung 
wären v und m des Aufschlages zu trennen.

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