Erstmal bin ich begeistert von dem Gerät. Außer das er keinen Triac erkennt und ihn an Transistor mit entsprechender Verstärkung anzeigt... Aber wieso zeigt er z.B. bei einem BD138 die Verstärkung von 293 an Ube=639mV Ic=6,3mV Laut Datenblatt soll die Verstärkung bei min 40 und max 250 liegen
Das Ding ist kein Präzisionsmessgerät, sondern ein taugliches Schätzeisen. Und es misst die Verstärkung wohl bei anderer CE-Restspannung als der Hersteller des Transistors.
Also die Ergebnisse sind extrem präzise wie auch von meinem anderen 10€ China Messgerät für Spulen und Kondensatoren. Daher die Frage nach den Unterschiedlichen Hfe angaben. Ich gehe davon aus, das es korrekt ist und einen bestimmten Grund hat. Ist die Versärkung von CE REstspannungen abhängig? Gibt es da keine festen Werte mit denen gemessen wird?
Hi
>Gibt es da keine festen Werte mit denen gemessen wird?
Steht normalerweise im Datenblatt.
Und passen nun Datenblatt und Transistor zusammen?
MfG Spess
Mini Mauis schrieb: > Also die Ergebnisse sind extrem präzise wie auch von meinem anderen 10€ > China Messgerät für Spulen und Kondensatoren. Dann hast du eine ganz eigene Vorstellung von "extrem präzise". Eine Mikrometerschraube mag man als besonders präzise bezeichnen, ein Papiermaßband sicher nicht.
> Aber wieso zeigt er z.B. bei einem BD138 die Verstärkung von 293 an > Ube=639mV Ic=6,3mV Weil die Verstärkung bei kleinen Signalen meistens höher ist, als bei grossen. Such dir einen Kurvenschreiber, mit dem kann man Transistoren in allen Bereichen messen. Deshalb nimm ich für sowas immernoch lieber meinen Tek7CT1N oder den Telequipment CT71 für grössere Transistoren.
ich frage mich ob manche hier das Gerät überhaupt kennen?! Es ist für den Preis erstaunlich genau. Kann ja sein, das es mehr dazu dient Transistoren zu vergeichen z.B. aber ich ging davon aus es zeigt die Werte aus dem Datenblatt..daher die Frage. Vielleicht wäre es besser,wenn nur welche Antworten die das Gerät kennen und gezielt dazu was sagen können
Hi
>Es ist für den Preis erstaunlich genau.
Und mit welchem Gerät hast du das verglichen?
MfG Spess
Mini Mauis schrieb: > aber ich ging davon aus es zeigt die Werte aus dem Datenblatt. Dann müsste das Gerät ja genau die Betriebsparameter kennen bei denen der Hersteller gemessen hat. Aber wie soll das Gerät diese Betriebsparameter kennen? Kann es Datenblatt lesen? z.B.: hinz schrieb: > Und es misst die Verstärkung wohl bei anderer CE-Restspannung als der > Hersteller des Transistors.
mit den Nennwerten...wie gesagt habe ich auch noch andere MEssgeräte hier für Spulen etc und die stimmen immer mit dem aufgedruckten Wert Jetz komm mir nicht mit..wie falsch es denn ist..wenn auf einem 11pf draufsteht und er reproduzierbar 11pf anzeigt, das ist das für 10€ erstaunlich genau! ob es nun mit einem Fluke 12 oder 10 wären wäre jettzt lächerlich bei einem Vergleich von 10€ zu 900€
daher frage ich ja..ich ging davon auf, wenn ein Tranistor mit einer Versätkung von 140 verkauft wird das dieser auch um 140 hat..wenn dem nicht so ist dann ist meine Frage doch beantwortet undd as Gerät tut gute Dienste. ICh ging davon aus da ein Widerstand aud den Wert hat der draufsteht eben auch ein Elko..ohne das speziell was berücksichtig werden muss.. Also geht das offenbar nicht bei Transistor. Ok dann ist das Thema ausreichend beantwortet
Mini Mauis schrieb: > Also geht das offenbar nicht bei Transistor. So ist es. Beim Transistor ist das alles komplizierter.
Mini Mauis schrieb: > daher frage ich ja..ich ging davon auf, wenn ein Tranistor mit einer > Versätkung von 140 verkauft wird das dieser auch um 140 hat..wenn dem > nicht so ist dann ist meine Frage doch beantwortet undd as Gerät tut > gute Dienste. Der Transistor hat die Verstärkung 140 bei exakt dem Strom, mit dem der Hersteller gemessen hat. Der sollte im Datenblatt angegeben sein. Misst Dein Tester mit anderen Bedingungen, bekommst Du andere Ergebnisse. Guck Dir mal eine Transistorkennlinie an, das ist keineswegs eine Gerade. Nicht ohne Grund werden Verstärker ordentlich gegengekoppelt, damit nicht der Transistor das Bauteil ist, welches die resultierende Schleifenverstärkung bestimmt. > ICh ging davon aus da ein Widerstand aud den Wert hat der draufsteht > eben auch ein Elko..ohne das speziell was berücksichtig werden muss.. Beim Widerstand klappt das, der ist ziemlich linear. Dein Elko wird bei 100 Hz andere Werte liefern als bei 120, und erst recht als bei 1 oder 10 kHz. Und von der Amplitude der Messpannung hängt das Ergebnis auch noch ab. Bei Keramiken kommt noch der DC-Bias dazu, je mehr Gleichspannung desto weniger Kapazität.
Mini Mauis schrieb: > Vielleicht wäre es besser,wenn nur welche Antworten die das Gerät kennen Das Ding ist bekannt wie ein bunter Hund.
hinz schrieb: > Dann hast du eine ganz eigene Vorstellung von "extrem präzise". "Präzision" heißt nicht, dass das Messgerät "genau" misst, sondern dass es bei wiederholten Messungen wenig streut.
Olly T. schrieb: > hinz schrieb: >> Dann hast du eine ganz eigene Vorstellung von "extrem präzise". > > "Präzision" heißt nicht, dass das Messgerät "genau" misst, sondern dass > es bei wiederholten Messungen wenig streut. Tja, da differieren wohl Duden und DIN. Ich halte es da mehr mit dem Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Praezision und vermutlich der Großteil der Bevölkerung auch. Unter "Präzisionsfertigung" versteht ja auch niemand eine Fertigung, die zuverlässig falsch fertigt.
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