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Forum: Haus & Smart Home Smart Home Steckdose 16A mit Ethernet ohne WLAN


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Autor: Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)
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Ich habe ein Gerät das eine max. Leistungsaufnahme von 3000W hat und 
würde gerne dessen Betriebszeiten und Stromverbrauch automatisch 
erfassen.
Daneben steht ein PC mit ungenutztem Ethernet-Port (oder USB gäbe es 
auch).
Daher denke ich an eine Smart-Home-Steckdose die ich einfach zwischen 
Netzstecker und Wandsteckdose stecke und mit einem kurzen Patchkabel mit 
dem PC verbinde und dann per curl oder wget drauf zugreifen kann.
Leider finde ich nur WLAN oder DECT-Funksteckdosen mit Apps fürs Handy. 
Die meisten können nur 10A (2300W). Und die Protokolle sind selten 
beschrieben (Ausnahme scheint die Edimax SP 1101W zu sein - aber die ist 
wieder nur WLAN).
Das Ganze soll auch eine Insellösung bleiben, so dass ich außer einer 
Abfrage/Steuerung über Ethernet wenig erwarte.
Was würdet Ihr mir empfehlen?
Danke.

Autor: Frank K. (fchk)
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Du willst nicht "den Stromverbrauch" wissen, sondern die Wirkleistung. 
Die bezahlst Du nämlich. Dafür gibts Stromzähler, auch solche mit 
Schnittstelle:

https://stromzähler.eu/stromzaehler/wechselstromzaehler/fuer-hutschiene-ungeeicht/24/sdm230modbus-1p-2te-lcd-wechselstromzaehler?c=96

Der ist bei 10A geeicht, kann aber bis 100A messen.
Schnittstelle ist RS485 physikalisch mit MODBUS-RTU als Protokoll.

Du bekommst folgende Werte:
+ Spannung
+ Stromstärke
+ Netzfrequenz
+ Wirkleistung
+ Blindleistung
+ Scheinleistung
+ Leistungsfaktor
... also alles, was interessant wäre.

Der Anbieter hat auch den passenden RS485 Adapter im Programm ...

https://stromzähler.eu/datenlogger-und-zubehoer/76/usb-nano-485-schnittstellenkonverter

... Aber hier wirst Du möglicherweise anderweitig günstiger wegkommen.

RS485 gibts auch als PCIe Slotkarte:
https://www.exsys.de/index.php?page=product&info=245

fchk

Autor: Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)
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Frank K. schrieb:
> Du willst nicht "den Stromverbrauch" wissen, sondern die Wirkleistung.
> Die bezahlst Du nämlich.

Ja natürlich... Manchmal verwendet man bei Themen in denen man nicht 
täglich unterwegs ist die Umgangssprache statt der Fachsprache.

> Dafür gibts Stromzähler, auch solche mit
> Schnittstelle:
>
> 
https://stromzähler.eu/stromzaehler/wechselstromzaehler/fuer-hutschiene-ungeeicht/24/sdm230modbus-1p-2te-lcd-wechselstromzaehler?c=96
>
> Der ist bei 10A geeicht, kann aber bis 100A messen.

Auf die Eichung kommt es mir nicht an.

Interessant, und gar nicht so teuer wie ich erwartet hätte.

Aber wie soll ich das zwischen Gerätestecker und Steckdose schalten? 
Klar... in den Sicherungskasten einbauen (lassen). Und das wird teuer.

Die Leitung zur Steckdose ist dort wahrscheinlich auch nicht einzeln 
abgesichert. Da hängt vermutlich noch mindestens die Deckenlampe mit 
dran.

> Schnittstelle ist RS485 physikalisch mit MODBUS-RTU als Protokoll.

Genormtes Protokoll ist super. Aber das ist leider kein Ethernet als 
Übertragungsmedium.

>
> Du bekommst folgende Werte:
> + Spannung
> + Stromstärke
> + Netzfrequenz
> + Wirkleistung
> + Blindleistung
> + Scheinleistung
> + Leistungsfaktor
> ... also alles, was interessant wäre.

Das ist mehr als mich interessiert.

>
> Der Anbieter hat auch den passenden RS485 Adapter im Programm ...
>
> 
https://stromzähler.eu/datenlogger-und-zubehoer/76/usb-nano-485-schnittstellenkonverter
>
> ... Aber hier wirst Du möglicherweise anderweitig günstiger wegkommen.
>
> RS485 gibts auch als PCIe Slotkarte:
> https://www.exsys.de/index.php?page=product&info=245

Der "PC" ist ein RasPi und hat keine PCIe Slots aber Ethernet und USB.

>
> fchk

Vielen Dank, aber das geht leider an den Anforderungen vorbei die wären:
* zwischen Stecker und Steckdose steckbar
* Ethernet (oder USB)
* nicht so teuer (incl. Einbau) wie hier vorgeschlagen
* keine Eichung notwendig

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Autor: Hans (Gast)
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Nikolaus S. schrieb:
> * zwischen Stecker und Steckdose steckbar
> * Ethernet (oder USB)
> * nicht so teuer (incl. Einbau) wie hier vorgeschlagen
> * keine Eichung notwendig
* legt Eier
* produziert Fleisch
* kann ein- bis zweimal im Jahr geschoren werden

Nikolaus S. schrieb:
> Der "PC" ist ein RasPi und hat keine PCIe Slots aber Ethernet und USB.

Dafür ließen sich USB Adapter oder Ethernet Adapter verwenden

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Warum hängst du keinen Stromwandler dazwischen?
Der detektiert dann ob das Gerät läuft oder eben nicht.
Das könntest auch mit den IOs deines Kuchens verbinden.
Das ganze muss auch nicht in den Sicherungskasten, ein kleines 
Aufputzgehäuse reicht.

EDIT:
Du könntest direkt auf das Aufputzgehäuse eine Einbausteckdose 
montieren.

LG

: Bearbeitet durch User
Autor: Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)
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Arno K. schrieb:
> Warum hängst du keinen Stromwandler dazwischen?
> Der detektiert dann ob das Gerät läuft oder eben nicht.
> Das könntest auch mit den IOs deines Kuchens verbinden.
> Das ganze muss auch nicht in den Sicherungskasten, ein kleines
> Aufputzgehäuse reicht.
>
> EDIT:
> Du könntest direkt auf das Aufputzgehäuse eine Einbausteckdose
> montieren.
>
> LG

Vielleicht, weil ich an der Hausinstallation nichts ändern 
will/kann/darf...

Autor: Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)
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Hans schrieb:
> Nikolaus S. schrieb:
>> * zwischen Stecker und Steckdose steckbar
>> * Ethernet (oder USB)
>> * nicht so teuer (incl. Einbau) wie hier vorgeschlagen
>> * keine Eichung notwendig

Wenn man die Anforderung Ethernet/USB durch Funkverbindung + Handy-App 
ersetzt, dann findet man hunderte Angebote ab ca. 30€ aufwärts (z.B. 
Fritz DECT200, Edimax).

> * legt Eier
> * produziert Fleisch
> * kann ein- bis zweimal im Jahr geschoren werden

Nein, das muß es nicht. Wäre aber cool :) Wo gibts das?

>
> Nikolaus S. schrieb:
>> Der "PC" ist ein RasPi und hat keine PCIe Slots aber Ethernet und USB.
>
> Dafür ließen sich USB Adapter oder Ethernet Adapter verwenden

Ja, schon - aber ich suche eine einfache direkte Lösung ohne 
Drahtverhau.
Es kann ja sein dass das niemand baut, aber vielleicht hat sich 
derjenige der eine solche Lösung kennt und empfehlen kann, einfach noch 
nicht gemeldet.

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Nikolaus S. schrieb:
> Daneben steht ein PC mit ungenutztem Ethernet-Port (oder USB gäbe es
> auch).

Mikrofoneingang auch? Sonst gäbe es ja USB-Soundkarten. Da kann man ev. 
mit einem Stromwandler etwas einfaches und unauffälliges basteln.

Autor: Brummbär (Gast)
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Nikolaus S. schrieb:
> Aber wie soll ich das zwischen Gerätestecker und Steckdose schalten?
> Klar... in den Sicherungskasten einbauen (lassen). Und das wird teuer.

Es gibt kleine Hutschienen-Gehäuse dafür. Einfach ein Brett nehmen, 
Gehäuse draufschrauben und den Zähler da rein. Dann noch eine 
Aufputzsteckdose und ein Schuho-Stecker dran. Fertig. Wenn Du willst, 
kannst Du danach mal zum Elektriker gehen und fragen, ob er sich das mal 
kurz anschauen kann. Kostet vielleicht einen Sixpack und ein 
freundliches Lächeln.

Autor: Frank K. (fchk)
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Nikolaus S. schrieb:

> Interessant, und gar nicht so teuer wie ich erwartet hätte.
>
> Aber wie soll ich das zwischen Gerätestecker und Steckdose schalten?

An den Eingang ein Kabel mit Schuko-Stecker, an den Ausgang ein Kabel 
mit Schuko-Kupplung. Mann, bist Du einfältig. PE durchverbinden. 
Aderendhülsen verwenden!

> Der "PC" ist ein RasPi und hat keine PCIe Slots aber Ethernet und USB.

und zwei UARTs. An einen hängt Du einen RS485-Transceiver, und gut ist.

https://www.reichelt.de/raspberry-pi-shield-rs485-schnittstelle-rpi-rs485-p162304.html

fchk

Autor: Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)
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Frank K. schrieb:
> Nikolaus S. schrieb:
>
>> Interessant, und gar nicht so teuer wie ich erwartet hätte.
>>
>> Aber wie soll ich das zwischen Gerätestecker und Steckdose schalten?
>
> An den Eingang ein Kabel mit Schuko-Stecker, an den Ausgang ein Kabel
> mit Schuko-Kupplung. Mann, bist Du einfältig. PE durchverbinden.
> Aderendhülsen verwenden!

Einfältig: nein. Ich bin nur zu faul, das aus Einzelteilen 
zusammenzubauen. Das kommt nur als Plan B in Frage, wenn es etwas nicht 
schon fertig gibt.

Deshalb frage ich ja, ob jemand sowas als fertiges Gerät kennt. Vor 
allem da genau das Gesuchte als Drahtlosversion für ca. 30-60€ fix und 
fertig gibt. Aber anscheinend (d.h. nach meinen bisherigen 
Suchergebnissen) nicht mit WLAN-Kabel :)

>
>> Der "PC" ist ein RasPi und hat keine PCIe Slots aber Ethernet und USB.
>
> und zwei UARTs. An einen hängt Du einen RS485-Transceiver, und gut ist.
>
> 
https://www.reichelt.de/raspberry-pi-shield-rs485-schnittstelle-rpi-rs485-p162304.html
>
> fchk

Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich etwas basteln will? Nein. Also 
warte ich weiter, ob vielleicht jemand eine fertige Lösung mit Ethernet 
oder USB kennt.

Danke.

Autor: Chr. M. (snowfly)
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Nikolaus S. schrieb:
> ob vielleicht jemand eine fertige Lösung mit Ethernet
> oder USB kennt.

Na Klar,
nimm ein fertiges WLAN-Gerät und den billigsten WLAN-Router - fetrig.

Autor: Chr. M. (snowfly)
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Frank K. schrieb:
> Dafür gibts Stromzähler, auch solche mit
> Schnittstelle:

warum nicht so einen?
Ebay-Artikel Nr. 133022517906
Braucht nur einen GPIO Pin
und das Protokoll besteht aus 'auf die Uhr schauen'

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas P. (sack-c-fix)
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Abend,

ich kenne solche Teile als PDU (Power Delivery Unit) für den Einsatz in 
Rechenzentren und ähnlichen Umgebungen, entsprechend fällt auch der 
Preis aus.

Ein Beispiel wäre dafür etwa "Gude EPC 1105", dürfte um die 250€ kosten.

Andreas

Autor: Mutluit M. (mutluit)
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Folgendes Modul für 230V 16A an einem MCU dürfte leistungsmässig passen. 
Kostet €9 + 2.20, aus GB:
Ebay-Artikel Nr. 273532061019

Nachtrag: ah, ist aber für Bastler :-)

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Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Allnet ALL3075WLAN. Die Funksteckdose enthält einen Stromzähler und hat 
neben WLAN einen LAN-Anschluss. WLAN wird inaktiv (im CLient-Modus), 
wenn man ein LAN-Kabel einsteckt. Wenn man will, kann die Steckdose 
sogar Accesspoint sein.

Man hat Zugriff per JSON oder HTTP, es sind keine Hersteller-Cloud und 
keinen Handy-App erforderlich. Leider nur 8A.

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