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Forum: Offtopic Stromunfall mit Knopfbatterien!


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Autor: Superprofi (Gast)
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Mir ist grad langweilig, deshalb eine Anekdote.

Ein Azubi musste bei uns mal alte Knopfzellen durchmessen (überlagert) 
und die guten von den schlechten trennen. Das waren gut 1000 Stück 
CR2032er.

Der arme hat dann die guten Zellen schön säuberlich zu einem "liegendem 
Türmchen" aufgebaut. Also wie man so Geldstücke zusammenrollt halt. Es 
ist schon erstaunlich, wie flach die Dinger sind. Da kommen Ruck Zuck 
100 Stück zusammen.....

: Verschoben durch Moderator
Autor: pegel (Gast)
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Superprofi schrieb:
> ist schon erstaunlich, wie flach die Dinger sind

Nicht wirklich. Wie der Name schon sagt: 3,2mm.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Das ist ungefähr von gleich bedeutungsvoller Wichtigkeit wie die Frage, 
welches Schmiermittel zur Schmierung der Erdachse das Richtige sei oder 
ob zur CO2-Einsparung die Sonne endlich mal auf LED-Licht umgebaut 
werden kann.

Sicherlich ist Dein Azubi später Meister geworden, nachdem er die 
Aufgabe zur Gewinnmaximierung des Unternehmens erledigt hat.

MfG

Autor: Waage (Gast)
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Ich denke die Pointe ist dass er eine gewischt bekommen hat, bei paar 
Hundert Volt Gleichstrom kein Pappenstiel. Die Frage ist ob man das 
glauben soll oder ob es phantasiert wurde.

Autor: pegel (Gast)
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Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Du meinst, beim Aufrollen hatte er 300V an den Patschhändchen?

MfG

Autor: Waage (Gast)
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Christian S. schrieb:
> hatte er 300V an den Patschhändchen?

der arme Tropf! Das kann lebensgefährlich sein,nicht?

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Achwas, ich hatte früher als Kind hinten mehrmals an die vier Buchsen 
für den UKW-Vorsatz am Philips-Zweikreiser (wenn ich mal das Digitalfoto 
wieder finde, mache ichs mal rein) gefasst und dort die Anodenspannung 
abbekommen. Das tut mal weh, aber wenn man die Hand wegziehen kann, 
macht das nichts. Ich habe das sogar wohlwissend wiederholt...

Ich wurde darüber von den Eltern nicht aufgeklärt und im Auto ohne 
Kindersitz gefahren und bin ohne Helm Fahrrad gefahren. Was für eine 
Welt war das früher?

MfG

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Superprofi schrieb:
> Ein Azubi musste bei uns mal alte Knopfzellen durchmessen (überlagert)
> und die guten von den schlechten trennen. Das waren gut 1000 Stück
> CR2032er.
>
... und die wurden genau wie gelagert?

Autor: Superprofi (Gast)
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Naja hat wohl nur gut weh getan. Sind ja auch nur ein paar mA.
Zum Glück waren es keine LIR2032er. Die liefern nämlich gut 100mA :D

Autor: Superprofi (Gast)
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Aber ist halt schon krass. Sowas traut man den kleinen Dingern einfach 
nicht zu. Aber Ohm's Law halt...

Autor: Andre (Gast)
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Superprofi schrieb:
> Sowas traut man den kleinen Dingern einfach nicht zu.

Naja bei 100 Stück auf einem Stapel würde ich dann doch ins Grübeln 
kommen. Viel interessanter finde ich eigentlich, dass schon eine davon 
ausreichend ist um nennenswert Gewebe kaputt-zu-elektrolysieren.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hauptsache der Azubi hat dabei etwas gelernt für sein ganzes Leben.

MfG

Beitrag #5862261 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Autor: Achim B. (bobdylan)
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Christian S. schrieb:
> Hauptsache der Azubi hat dabei etwas gelernt für sein ganzes Leben.

Wahrscheinlich, dass es seeeeeehr lange dauert, bis man 100 von diesen 
Dingern übereinander gestapelt hat; bzw. dass das fast nicht möglich 
ist.

Und dann könnte er noch gelernt haben, dass es Chefs gibt, die sich 
solche stundenlangen Spielereien nicht lange ankucken...

Außerdem frage ich mich: wie hat er es schaffen können, diesen Stapel 
oben und unten gleichzeitig zu berühren, ohne dass er (der Stapel) 
zammabricht?

Autor: Martin V. (oldmax)
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Hi richtig lesen, er hat sie gelegt. Aber trotzdem ist dieser Beitrag 
Blödsinn. Ich hab auch Mal einen Azubi eimerweise Spannungsabfall zur 
Entsorgung tragen lassen. Zum Thema, eine Knopfzelle liegt im Preis von 
Cents. Also wird kein Chef jemanden damit beschäftigen, diese aus der 
Verpackung zu nehmen, nachmessen zu lassen und nach dem Motto die Guten 
ins Körbchen, die schlechten in die Tonne zu sortieren. Dabei ist immer 
noch nicht sichergestellt, wie lange die als Gut gefundenen gut bleiben. 
Also, der Beitrag entstand vermutlich aus Langeweile oder ist ein 
verspäteter Aprilscherz.
Gruß oldmax

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Martin V. schrieb:
> richtig lesen

Stimmt!

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Wer diese Story das nächste Mal auftischt, der sollte vielleicht auf 
Zink-Luft-Zellen umstellen ...

;-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Also so abwegig ist es nicht. In unserer Lehrzeit wurde.Viel zeit auf 
Sinnlosbeschäftigunug ganzer Lehrklassen  verschwendet, so zum Beispiel 
auf das Anfertigen handschriftlicher Kopien von handschriftlichen 
Vorlagen  ganzer Vorschriftensammlungen. Dabei lernt man nichts. weil 
man viel zu viel schreiben musste, um den Inhalt zu durchdringen. 
odergar zu erlernen. Der Knaller, es wurde die Form der Kopien bewerte 
und nicht das erlernte anwendugsbereite Wissen. Ich hoffe doch sehr dass 
das heute ausbleibt.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Technisch gesehen stimmt's, einer meiner Kollegen musste nach dem 
Lötprozess die Zellen einsetzen, der Kunde hat einzelverpackte 
Retail-Zellen beigestellt.
Also flugs alle aus dem Blister gedrückt, gestapelt und so 25er "Haufen" 
gemacht, die man leicht zählen kann.
Dann von oben mit 3 Fingern den Turm umfassen um den dann flip-flip-flip 
auf die lang ausgelegten Platinen zu verteilen und mit der anderen Hand 
einzuklipsen. So war der Plan.

Bis zum anfassen hat's auch mit dem Plan geklappt. Sehr unangenehm den 
Kram rundum wieder einzusammeln, nachdem die "heiß!1!!11" waren.

Übrigens: die erste Zelle bleibt unberücksichtigt, aber der Rand der 
zweituntersten ist der eine Pol am Finger, der Deckel der obersten in 
der Handfläche der andere.

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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Winfried J. schrieb:
> Also so abwegig ist es nicht. In unserer Lehrzeit wurde.Viel zeit auf
> Sinnlosbeschäftigunug ganzer Lehrklassen  verschwendet, so zum Beispiel
> auf das Anfertigen handschriftlicher Kopien von handschriftlichen
> Vorlagen  ganzer Vorschriftensammlungen. Dabei lernt man nichts. weil
> man viel zu viel schreiben musste, um den Inhalt zu durchdringen.

Der Weg vom lesenden Auge zur schreibenden Hand geht durch das Gehirn.
Das Austeilen von Kopien hat weniger Lerneffekt.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Andreas M. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Also so abwegig ist es nicht. In unserer Lehrzeit wurde.Viel zeit auf
>> Sinnlosbeschäftigunug ganzer Lehrklassen  verschwendet, so zum Beispiel
>> auf das Anfertigen handschriftlicher Kopien von handschriftlichen
>> Vorlagen  ganzer Vorschriftensammlungen. Dabei lernt man nichts. weil
>> man viel zu viel schreiben musste, um den Inhalt zu durchdringen.
>
> Der Weg vom lesenden Auge zur schreibenden Hand geht durch das Gehirn.
> Das Austeilen von Kopien hat weniger Lerneffekt.

Ich halte es für nahe liegend, dass hier der Sinn der Übung nicht 
verstanden wurde: Wenn die äußere Form beanstandet wurde, dann spricht 
das dafür, dass die Gestaltung technischer Dokumentation eingeübt werden 
sollte.

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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Wie lernt man das Gestalten beim 1:1-Duplizieren?
Es ging um Inhalte und nicht um die Form.

Designer hat die Welt schon genug.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Superprofi schrieb:
> 1000 Stück

3,2m

Superprofi schrieb:
> Da kommen Ruck Zuck
> 100 Stück zusammen.....

32cm wollte er gerollt in die Hosentasche stecken?

Ein Schelm der böses dabei denkt!

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Andreas M. schrieb:
> Wie lernt man das Gestalten beim 1:1-Duplizieren?
> Es ging um Inhalte und nicht um die Form.
>
Lies den Beitrag von Winne nochmal.

> Designer hat die Welt schon genug.

Das ist durchaus möglich, aber wer von denen beherrscht sein Metier? 
Winnes Azubis scheinen versagt zu haben ...

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Also ich glaube nicht, daß an der Geschichte was Wahres dran ist. Außer, 
daß man sich mit jedem kleinen Ding in ausreichend großen Mengen 
umbringen kann.

Kann mich noch dran erinnern, bei einer 3kVA USV mit 96Vdc 
Batteispannung die 12V Blei-Gel-Akkus im Erweiterungspack tauschen. 16 
Stück, 2x 8 Stück in Reihe. Muß dieses Kabel wirklich da dran oder ist 
gleich der Flachstecker weg...? Sehr doof, daß man sowas nicht 
abschalten kann.

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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Sicherlich sollte das alles sauber abgeschrieben werden
und nicht einfach hingekleckst.
Kalligrafie und neues Design war aber sicher nicht gefordert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Andreas M. schrieb:
> Sicherlich sollte das alles sauber abgeschrieben werden
> und nicht einfach hingekleckst.
> Kalligrafie war aber sicher nicht gefordert.

Natürlich nicht, aber eben nicht nur textgleich abgeschrieben, sondern 
angemessen gestaltet. Und das scheint nicht zur allgemeinen 
Zufriedenheit geklappt zu haben.

Mehr wissen wir beide nicht darüber.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Andreas M. schrieb:
> Sicherlich sollte das alles sauber abgeschrieben werden...
> Kalligrafie und neues Design war aber sicher nicht gefordert.

Exakt das.  Wir haben wochenlang zu 30 Abschrift um wortgenaue 
Abschriften fertigen müssen ohne das nur einmal der Inhalt diskutiert 
oder geprüft wurde. reine Beschäftigung ohne kreativen Spielraum dafür 
mit Fleißkontrolle zur Produktion und Selektion von humanuiden Robotern 
a ka Fachidioten.
Namaste

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Winfried J. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Sicherlich sollte das alles sauber abgeschrieben werden...
>> Kalligrafie und neues Design war aber sicher nicht gefordert.
>
> Exakt das.  Wir haben wochenlang zu 30 Abschrift um wortgenaue
> Abschriften fertigen müssen ohne das nur einmal der Inhalt diskutiert
> oder geprüft wurde. reine Beschäftigung ohne kreativen Spielraum dafür
> mit Fleißkontrolle zur Produktion und Selektion von humanuiden Robotern
> a ka Fachidioten.
> Namaste

Percy N. schrieb:
>
> Ich halte es für nahe liegend, dass hier der Sinn der Übung nicht
> verstanden wurde: Wenn die äußere Form beanstandet wurde, dann spricht
> das dafür, dass die Gestaltung technischer Dokumentation eingeübt werden
> sollte.

Ich lese Winnes Beitrag als Bestätigung.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Percy N. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Ich halte es für nahe liegend, dass hier der Sinn der Übung nicht
>> verstanden wurde: Wenn die äußere Form beanstandet wurde, dann spricht
>> das dafür, dass die Gestaltung technischer Dokumentation eingeübt werden
>> sollte.
>
> Ich lese Winnes Beitrag als Bestätigung.

Nein, nicht Mal das. Es ging um nichts weiter, als Beschäftigung und das 
Anfertigen der privaten Kopien. Da die Ausgabe der selben oder der 
käufliche Erwerb nicht kontigentiert war und das Kopieren und der Zugang 
zu Kopiergeräten  in der DDR streng reguliert war.

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Winfried J. schrieb:
>
> Nein, nicht Mal das. Es ging um nichts weiter, als Beschäftigung und das
> Anfertigen der privaten Kopien. Da die Ausgabe der selben oder der
> käufliche Erwerb nicht kontigentiert war und das Kopieren und der Zugang
> zu Kopiergeräten  in der DDR streng reguliert war.

Könntest Du Dir vorstellen, dass man seitens des Ausbildungsbetriebes 
der Meinung war, so einem Azubi könnte es nicht schaden, zu lernen, wie 
technische Dokumentationen gestaltet zu sein haben?

(Bei AVR kannst Du das Gegenteil beobachten: Da verzapfen junge 
Skandinavier äußerlich ansprechende Docs in einem Idiom, das sie 
weitgehend erfolgreich als Englisch ausgeben. Geht auch so und kostet 
weniger ...)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Percy N. schrieb:

> Wer diese Story das nächste Mal auftischt, der sollte vielleicht auf
> Zink-Luft-Zellen umstellen ...
>
> ;-)

Lösen die sich nicht irgendwann in Luft auf?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Percy N. schrieb:
> Könntest Du Dir vorstellen, dass man seitens des Ausbildungsbetriebes
> der Meinung war, so einem Azubi könnte es nicht schaden, zu lernen, wie
> technische Dokumentationen gestaltet zu sein haben?

Nein, denn das gehörte damals weder zum Ausbildungsinhalt eines 
Facharbeiters noch hätte es etwas gebracht, noch nicht mal als Beispiel, 
denn es war und wäre mit keinerlei Eigenleistung verbunden.

Es ging ums nackte Kopieren.

 Anders als später im Studium wo Analyse, Bewertung und kreative 
Problemlösung auf der Basis erlernter Methoden durchaus gefragt waren.

 Da ich beide Prozesse durchlief sehe ich mich durchaus in der Lage die 
Leistung der unterschiedlichen Lehrköper und deren einzelner Elemente 
aka Lehrenden von den Leerenden zu differenzieren. Was die Einen 
einfüllten verschütteten die  Anderen. Der Lernende war für beide nicht 
mehr als ein Gefäß, weshalb im Ergebnis zielgerichtet Stillstand erzeugt 
wurde.

Namaste

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Winfried J. schrieb:
> Nein, denn das gehörte damals weder zum Ausbildungsinhalt eines
> Facharbeiters noch hätte es etwas gebracht, noch nicht mal als Beispiel,
> denn es war und wäre mit keinerlei Eigenleistung verbunden.
> Es ging ums nackte Kopieren.
>
Ok, jetzt ist es klar.
Aber welcher Laden verschwendet denn n*30 Mannstunden, für das 
Totschlagen von Zeit?  Gab es da überhaupt nichts zu reparieren oder 
aufzuräumen oder so? Selbst eine kleine Inventur hätte nützlich sein 
können ...

Aber eins steht fest: phantasielose Ausbilder sind volkswirtschaftlich 
schädlich,  egal, in welchem Beruf. Heute haben gerade die guten es aber 
auch nicht eben leicht.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Percy N. schrieb:

> Aber eins steht fest: phantasielose Ausbilder sind volkswirtschaftlich
> schädlich,  egal, in welchem Beruf.

exakt

> Heute haben gerade die guten es aber auch nicht eben leicht.

Ja, aber das liegt im vorangegangen Missmanegment.

> Aber welcher Laden verschwendet denn n*30 Mannstunden, für das
> Totschlagen von Zeit?

VEB Energiekombinat Berlin (1977-79)


Namaste

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Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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VEB laufen außerhalb der Konkurrenz.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Ben B. schrieb:
> VEB laufen außerhalb der Konkurrenz.

Was glaubst du, wer damals im Osten Ausbildungsbetrieb werden durfte?

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Andreas M. schrieb:
> Der Weg vom lesenden Auge zur schreibenden Hand geht durch das Gehirn.
> Das Austeilen von Kopien hat weniger Lerneffekt.

Aber nur bei Menschen mit eidetischem Gedächtnis. Ich hingegen benötige 
die Zusammenhänge zu durchdringen, wohingegen mich die mechanische 
Kopierarbeit am Lernen hindert, da ich nicht unterbewusst lernen kann, 
sondern bewusst lernen muss und will. Das ist noch heute so. Dafür 
vergesse ich das so gelernte nicht, anders als das unterbewusst 
Erlernte, welches ich vergesse sobald ich es nicht mehr regelmäßig 
benötige.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Asko B. (dg2brs)
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Superprofi schrieb:
> Mir ist grad langweilig, deshalb eine Anekdote.

Hallo Superprofi
Der Freitag war gerade vorbei, und Du konntest nicht mehr als 
Freitagstroll auftreten ?!
Deine, Dir zahlendende Firma arbeitet nicht nach 9001?!
Auf jeden Fall gab es keine Gefahrensanalyse.
Allen anderen, die darauf geantwortet haben, sage ich ... Thema vefehlt,
5 - setzen.

Gruss As

Autor: René F. (therfd)
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Sinnlos Beschäftigungen gibt es durchaus, wir mussten nach 
Versuchsaufbauten auf Lochraster (teilweise ganze Europlatinen eng 
bestückt) alle Bauteile und Drähte auslöten, Augen vom Lötzinn befreien 
und mit Sandpapier abschleifen.

Ich erinnere mich an meinen letzten Tag in der Ausbildung nach allen 
Prüfungen wo es nur ums warten auf das Zeugnis ging. Ich habe händisch 
2000 Briefe einkuvertiert und frankiert...

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Christian S. schrieb:
> Achwas, ich hatte früher als Kind hinten mehrmals an die vier Buchsen
> für den UKW-Vorsatz am Philips-Zweikreiser (wenn ich mal das Digitalfoto
> wieder finde, mache ichs mal rein) gefasst und dort die Anodenspannung
> abbekommen.

Merkt man dir heute ja fast nicht mehr an...

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