Hatte heute mal wieder etwas mehr Zeit und beim ausmisten 2 defekte
Grundig RT3 Trenntrafos wiedergefunden, welche ich erfolgreich verdrängt
habe.
Sind beide damals in der Berufsschule durch die BGV A3 gefallen und ich
durfte die beiden vor dem Schrott bewahren :)
Naja habe mir dann die Zeit genommen einen zu reparieren. Fehler hatte
das Gerät definitiv genügend. Der optische Zustand ist aber für ein
durch Schüler geschändetes Gerät sehr gut, keine Vandalismus bedingten
Beschädigungen.
Trenntrafo läuft nun wieder, ich musste allerdings feststellen, dass das
Instrument für die Spannungsanzeige teilweise hängt, ab 100V
funktioniert es problemlos, darunter braucht es vorsichtiges klopfen um
sich zu bewegen. Der Zeiger ist nicht verbogen und schleift auch nicht
am Skalenblatt.
Kann man solche Messwerke reparieren? Oder bleibt mir nichts anderes als
ein Austausch?
(Überschrift korrigiert, wegen der Suchmaschinen. Mod.)
René F. schrieb:> Kann man solche Messwerke reparieren?
Theoretisch ja, man kann sie ja auch bauen. Aber du wohl nicht.
> Oder bleibt mir nichts anderes als> ein Austausch?
Auf jeden Fall einfacher.
Hab auch welche, da geht der Kleber einfach ab, obwohl theoretisch mit
Lack reparabel, ist das für mich hoffnungslos.
Es werden wohl Dreheiseninstrumente sein. Ob sie reparabel sind lässt
sich so nicht sagen, man sieht ja nix. Wenn der Zeiger hängen bleibt
würde ich zuerst prüfen ob er über die Skala schleift.
Dabei dürfte es sich nicht um ein Drehspul- sondern DrehEISENinstrument
handeln.
Beides nicht soo toll zum Reparieren, auch wenn es prinzipiell möglich
sein könnte.
Ich würde eher an einen Austausch denken, die quadratischen
Dreheisen-Anzeigen mit 72x72mm sollte man noch gut bekommen - auch wenn
sie neu ca. 20,- kosten.
Ich habe schon mal fuer ein Drehspulmesswerk (60 uA) einen neuen
Glaszeiger gezogen. Der musste dann noch befestigt, und das
Messwerk wieder gewichtsmaessig ins Gleichgewicht justiert werden.
Es geht schon wenn man will.
Das war aber ein Spannbandmesswerk. Bei dir hoert sich das eher
nach Spitzenlagerung mit Lagerschaden an.
$$$ schrieb:> Bei dir hoert sich das eher> nach Spitzenlagerung mit Lagerschaden an.
Ich tippe auf etwas eher Banales: Eisenspäne oder was anderes
ferromagnetisches im Luftspalt. Oder eine hängende oder irgendwo
schleifende Spiralfeder.
W.S.
> Uhrmacher
bin ich nicht.
> Ich tippe auf etwas eher Banales: Eisenspäne oder was anderes> ferromagnetisches im Luftspalt. Oder eine hängende oder irgendwo> schleifende Spiralfeder.
Hmm, die Spitzenlager nehmen ein hartes Aufsetzen des Geraetes
sehr uebel. Auch bei den sehr robusten Dreheisengeraeten.
(Magnetischer) Dreck findet eher selten den Weg ins Instrument.
Ein 25 A Dreheisengeraet habe ich mir z.B. auch auf 2 A "umgewickelt".
Das war ueberhaupt kein Problem.
diePoetteringdie schrieb:> Ein 25 A Dreheisengeraet habe ich mir z.B. auch auf 2 A "umgewickelt".> Das war ueberhaupt kein Problem.
Ein Drehspulinstrument "umzuwickeln", wirst Du
aber wohl eher nicht schaffen. :-)
> Ein Drehspulinstrument "umzuwickeln", wirst Du> aber wohl eher nicht schaffen. :-)
Ja. Dreheisenstrommesser sind ja prinzipbedingt sehr einfach aufgebaut.
Und mit 25 A konnte ich nun ueberhaupt nichts anfangen.
Ausser den Kurzschlussstrom von winzigen Bleiakkus zu messen...
Also wurde "umgewickelt".
René F. schrieb:> Kann man solche Messwerke reparieren?
In Jahrzehnten beruflicher und Hobby-Tätigkeit habe ich keinen Fall
gesehen, in dem es jemandem gelungen ist ein ernsthaft beschädigtes
Messwerk, auch nicht Dreheisen, zu reparieren.
Es mag gehen, es mag für Uhrmacher, Feinmechaniker etc. sogar einfach
sein. Der typische Elektroniker ist dafür zu grobmotorisch.
> Oder bleibt mir nichts anderes als> ein Austausch?
Du kannst es ja mal aufmachen. Vielleicht hast du ein goldenes Händchen.
Vielleicht ist es ein trivialer Fehler. Rechne damit, dass das Messwerk
nach deinem Reparaturversuch endgültig unbrauchbar ist.
Ich würde direkt ein neues kaufen.
Achim H. schrieb:> die quadratischen Dreheisen-Anzeigen mit 72x72mm sollte man noch gut> bekommen - auch wenn sie neu ca. 20,- kosten.
Davon habe ich einen ganzen Sack voll, keine Ahnung wie viele es
wirklich sind. Habe ich mal beim Abriss eines Kleinkraftwerks gerettet.
Leider ist es ein doofer Messbereich, nämlich 0..20A :-( die werde ich
wohl niemals los, aber zum Fortwerfen sind sie halt irgendwie auch zu
schade.
Hannes J. schrieb:> In Jahrzehnten beruflicher und Hobby-Tätigkeit habe ich keinen Fall> gesehen, in dem es jemandem gelungen ist ein ernsthaft beschädigtes> Messwerk, auch nicht Dreheisen, zu reparieren.>> Es mag gehen, es mag für Uhrmacher, Feinmechaniker etc. sogar einfach> sein. Der typische Elektroniker ist dafür zu grobmotorisch.
früher, als die Dinger noch modern waren, hat man die sicher reparieren
können.
Das einzige, was mir mal gelungen ist, ist eines der obigen Instrumente
von 20A Messbereich auf 40V umzuwickeln und dann die Skale zu tauschen
:-) Das war aber, bevor ich Zugang zu Druckern und PCs hatte,
dementsprechend sah die mit Tusche & Zirkel konstruierte Skale aus.
René F. schrieb:> Instrument für die Spannungsanzeige teilweise hängt, ab 100V> funktioniert es
Austauschen! Eine falsche Anzeigewerte könnten Folgeschäden verursachen
(Rauch). Hängende Zeiger haben oft etwas mit Lagerschaden oder
abgeblätterter Skalenfarbe zu tun. Foto=?
W.S. schrieb:> Ich tippe auf etwas eher Banales: Eisenspäne oder was anderes> ferromagnetisches im Luftspalt. Oder eine hängende oder irgendwo> schleifende Spiralfeder.
Wo sollen Eisenspäne herkommen?
Aber in der Richtung könnte es sein.
Ich tippe aber eher auf die Dämpfung. Das ist ein Kästchen, wo ein am
Zeiger angebrachtes Blech drin läuft.
Enrweder Rost oder abgeplatzter Lack.
Mit einem Papierstreifen kann man das evtl. beseitigen.
Dreheiseninstrumente können auch Grobmotoriker.
Es handelt sich eindeutig um ein robustes Dreheisenmesswerk und das kann
man reparieren, aber natürlich nicht die Federn wechseln wollen. Die
Spule ist bekanntlich feststehend und da ist eine Bereichsveränderung
durch Umwickeln einfach möglich, wenn es denn sein soll. Die häufigsten
Fehler wurden genannt, nämlich abgeplatzte Farbe, verhakte Spiralfedern,
beschädigte Äquilibrierung, Dreck in den beweglichen Teilen oder in der
Dämpfungskammer. Spitzenlager sind sehr selten defekt gewesen- wäre kaum
was zu machen.
In jedem Staub finden sich Metallspäne und die kommen überall rein,
besonders wenn sie magnetisierbare Anteile haben. Auch Drehspulmesswerke
sind mit etwas Geschick durch säubern zu retten - Ausbeute ca.60%. Im
Bergbau mit 50 Messgeräten pro Schicht war Reparatur oft die einzige
Möglichkeit. Mit mir haben das einige Kollegen erfolgreich praktiziert,
brauchten oftmals dann dickere Brillengläser. Drehspulmesswerke mit
Spannbandschäden löten, kann man vergessen. Man braucht die Ersatzbänder
und speziellen Vorrichtungen der Hersteller -z.B. früher MT Mellenbach.
Mit etwas Geduld lassen sich diese Dreheisen-Messgeräte noch beschaffen
z.B. aus Verschrottungen oder was Keller so hergeben. Viel Spass bei der
Rettung.
Es handelt sich hier bei mir um 72mm Instrumente, nach dem es passende
Instrumente noch gibt werde ich dieses hier mit hoher Wahrscheinlichkeit
irgendwann ersetzen. Nachdem ich sowieso den Trafo nur mit 230V benutze
ist es auch nicht so tragisch das die Anzeige erst ab 100V korrekt
funktioniert.
Momentan plagt mich ein anderes Problem, dafür gibt es dann aber einen
eigenen Thread.
Blechspucker schrieb:> Es handelt sich eindeutig um ein robustes Dreheisenmesswerk und das kann> man reparieren, aber natürlich nicht die Federn wechseln wollen. Die> Spule ist bekanntlich feststehend und da ist eine Bereichsveränderung> durch Umwickeln einfach möglich, wenn es denn sein soll. Die häufigsten> Fehler wurden genannt, nämlich abgeplatzte Farbe, verhakte Spiralfedern,> beschädigte Äquilibrierung, Dreck in den beweglichen Teilen oder in der> Dämpfungskammer. Spitzenlager sind sehr selten defekt gewesen- wäre kaum> was zu machen.> In jedem Staub finden sich Metallspäne und die kommen überall rein,> besonders wenn sie magnetisierbare Anteile haben. Auch Drehspulmesswerke> sind mit etwas Geschick durch säubern zu retten - Ausbeute ca.60%. Im> Bergbau mit 50 Messgeräten pro Schicht war Reparatur oft die einzige> Möglichkeit. Mit mir haben das einige Kollegen erfolgreich praktiziert,> brauchten oftmals dann dickere Brillengläser. Drehspulmesswerke mit> Spannbandschäden löten, kann man vergessen. Man braucht die Ersatzbänder> und speziellen Vorrichtungen der Hersteller -z.B. früher MT Mellenbach.> Mit etwas Geduld lassen sich diese Dreheisen-Messgeräte noch beschaffen> z.B. aus Verschrottungen oder was Keller so hergeben. Viel Spass bei der> Rettung.
Anmerkung: russischen Vielfachmessern (Z4313,Z4317) lagen sowohl
Ersatz-Spannbänder als auch Gleichrichterdioden als Ersatzteil bei. Ein
Spannband habe ich schon mal erfolgreich gewechselt..lange her.
Gruß,
Holm
René F. schrieb:> Kann man solche Messwerke reparieren? Oder bleibt mir nichts anderes als> ein Austausch?
Es sind in vielen RT5 Dreheiseninstrumente der Firma Neuberger.
diese kannst Du sehr vorsichtig öffnen, und meist ist im Lauf der Jahre
doch ein Fremdkörper in das Gehäuse gekommen, der den Zeiger "zum
Hängen" bleibt/treibt. Kann man entfernen .-)
Austausch gegen quadratische Instrumente ist möglich, erfordert aber
viel mechanische Arbeit.
Der RT5 ist innen ziemlich knapp aufgebaut, alles eng zusammen.
Daher nach meiner Erfahrung bei der Reparatur derartiger Trafos:
Instrument reparieren.
Bei der Gelegenheit gleich eine Einschaltstrombegrenzung ESB nachrüsten,
der RT5 ist da leider ein Kandidat der im Originalzustand die B16
automaten gerne auslöst .-)
Beispiele für Selbstbau ESB findest Du hier im forum.
Andrew T. schrieb:> Es sind in vielen RT5 Dreheiseninstrumente der Firma Neuberger.> diese kannst Du sehr vorsichtig öffnen, und meist ist im Lauf der Jahre> doch ein Fremdkörper in das Gehäuse gekommen, der den Zeiger "zum> Hängen" bleibt/treibt. Kann man entfernen .-)>> Austausch gegen quadratische Instrumente ist möglich, erfordert aber> viel mechanische Arbeit.> Der RT5 ist innen ziemlich knapp aufgebaut, alles eng zusammen.> Daher nach meiner Erfahrung bei der Reparatur derartiger Trafos:> Instrument reparieren.
Bei meinen beiden hier handelt es sich aber um den Typ RT3, dieser hat
generell quadratische Instrumente.
René F. schrieb:> Bei meinen beiden hier handelt es sich aber um den Typ RT3, dieser hat> generell quadratische Instrumente.
Ja, deshalb meine Aussage: Austausch generell möglich.
Da diese Instrumente je nach Hersteller aber unterschiedlich tief sind,
kann es innen eng/zu eng werden.
Wenn du tauschen willst: Mußt du halt vorher aussmessen. Erfordert sonst
viel mechanische (nach-)Arbeit.
Tiefe ist kein Problem beim RT3, da ist hinter dem Instrument genügend
Platz. Wie gesagt ich weiß noch nicht ob ich es tauschen werde, der
Trenntrafo bleibt wahrscheinlich eh bei 230V eingestellt und in dem
Bereich funktioniert das Instrument ja auch ohne Probleme.
Hallo,
es gibt eine Firma in der Nähe von Nürnberg, die Drehspul- und
Dreheiseninstrumente repariert:
http://www.knoch-messgeraete.de/dienstleistung.htm
Vielleicht mal da Anfragen, ob sie weiterhelfen können.
Ich werde da jedenfalls meine Drehspulinstrumente aus meinen beiden
Rohde & Schwarz URU1080-BN Röhrenvoltmeter hinschicken zur Reparatur.
Gruß,
Andreas
BU508A schrieb:> es gibt eine Firma in der Nähe von Nürnberg, die Drehspul- und> Dreheiseninstrumente repariert:>> http://www.knoch-messgeraete.de/dienstleistung.htm>> Vielleicht mal da Anfragen, ob sie weiterhelfen können.> Ich werde da jedenfalls meine Drehspulinstrumente aus meinen beiden> Rohde & Schwarz URU1080-BN Röhrenvoltmeter hinschicken zur Reparatur.
Nun, da wäre es sicherlich auch für andere interessant, was für
Erfahrungen Du da machst und wie da der Preis ist. Vielleicht
könntest Du ja mal hier darüber berichten, wenn Du Deine Meß-
geräte zurück bekommen hast.
Harald W. schrieb:> Nun, da wäre es sicherlich auch für andere interessant, was für> Erfahrungen Du da machst und wie da der Preis ist.
Tja, ich hätte hier noch einen HMA750 der sich über ein repariertes
Drehspulinstrument freuen würde, aber 150 EUR zum Auschlachten eines
defekten auszugeben wo funktionsfähige ab 250 zu bekommen sind lohnt
nicht. Für 30-50 den durchgegammelten Draht ersetzt zu bekommen würde
sich lohnen.
MaWin schrieb:> Tja, ich hätte hier noch einen HMA750 der sich über ein repariertes> Drehspulinstrument freuen würde,
Ich glaube, da würde ich eher irgendein (zwei) andere, passende
Drehspulmesswerke einbauen, notfalls mit Modifikation der Front-
platte. Die Skalen kann man ja vom alten zum neuen Instrument
ummontieren.
Ein Fehler bei dem der Zeiger teilweise hängen bleibt ist mechanisch und
wenns kein Lagerschaden ist auch gut zu reparieren.
Vorsichtig auseinanderbauen und mit Lupe nachsehen, ob die kleinen
Spiralfedern durch irgendwas gestört werden. (Fremdkörper, oder ich
hatte auch schon mal eine Feder die durch einen zu kräftigen Ausschlag
an einem vorstehenden Teil des Messinstrumentes hängen geblieben war)
- Nicht unnötig an den Federn herumbiegen.
also ich hab 4 unbrauchbare Polyzet4, das dreckigste sollte eigentlich
nur zerlegt werden um den schaltplan zu liefern, hab dann mein
spezialreinigungsmittel (auf etwas über 50 grad erhitzter wodka =
ethanol +aqua dest.) genommen, und es damit buchstäblich von außen und
innen gewaschen - selbst das nicht gekapselte meßwerk durchgespült.
nach einem tag arbeit hatte ich nicht nur den schaltplan, sondern ein
völlig intaktes, und nur im R-meßbereich aus der toleranz fallendes
gerät. :)
ich habe aus dem meßwerk eisenspäne entfernt (es war halt aus dem
schrott), und das gerät neu geeicht (hat nur 1 einstellregler dafür).
das meßwerk hatte mechanisch etwas gehakt, darum hatte ich die drehspule
entfernt, und den spalt gereinigt. Das neu-einsetzen ist schwierig, man
braucht eine stunde bis es geht..
nun mein eigenes problem: eines der defekten geräte (zu geringe anzeige,
selbst am anschlag des eichreglers) hat ein zu unempfindliches meßwerk.
es sieht sauber und unbeschädigt aus, ich sehe keinen weg, das zu
beheben..
Ähem, das ist 'ne Threadleiche. Der TE wird wohl entweder sein Messwerk
inzwischen entweder getauscht oder repariert haben … das muss man jetzt
nach 1,5 Jahren nicht komplett nochmal aufrollen.
der letzte beitrag war gerade 12 tage alt, außer mir hat im ganzen
thread KAUM JEMAND praktische erfahrungen geäußert - und ich denke, in
den nächsten jahrzehnten wird man keine modernere variante als die von
mir geschilderte entwickeln. ich schreibe hier für alle, die das thema
jemals im netz suchen werden..
ole schrieb:> der letzte beitrag war gerade 12 tage alt,
Klar, weil einer die Threadleiche vor dir ausgegraben hat.
> außer mir hat im ganzen> thread KAUM JEMAND praktische erfahrungen geäußert
Kann man so pauschal auch nicht. Was du gemacht hast, geht keineswegs in
der Form für jedes x-beliebige Messwerk. Davon abgesehen, der Thread
ging (das sollte eingangs klar geworden sein) eher um
Dreheisenmesswerke.
meinegüte, der zweck dieses threads ist doch nicht, den einen
fragesteller zufrieden-zustellen..: denn wer unter "reparatur von
drehSPUL-instrumenten" sucht, findet ihn weil danach gefragt wurde - und
ich bin der erste, der so ausführlich darauf geantwortet hat.
außerdem: wenn ich hier die reparatur der empfindlicheren
dreh-spul-meßgeräte beschreibe, dann paßt das auch auf
dreheisen-meßwerke (sofern die spulen-isolation nicht, wie bei noch
älteren geräten, holz, papier oder textilien enthält)..
im übrigen wird es im ganzen forum keinen thread geben, der auf "jedes
x-beliebige Messwerk" paßt, also Ihre argumente sind einfach
unrealistisch und bürokratisch..
bitte sagen Sie, ob ich nun weitere erfahrungen mit der reparatur dieser
alten meßgeräte anhängen soll. gerade bei seltenen themen sollte man
doch froh sein, realistische antworten im netz zu finden..?
mfg
ole schrieb:> bitte sagen Sie, ob ich nun weitere erfahrungen mit der reparatur dieser> alten meßgeräte anhängen soll.
Aber nur bei Beachtung von Groß- und Kleinschreibung.
Sonst meckert die Meute.
Jörg W. schrieb:> Davon abgesehen, der Thread> ging (das sollte eingangs klar geworden sein) eher um> Dreheisenmesswerke.
Die Überschrift, welche man im Netz findet, lautet aber
Drehspulmeßwerke.
Vielleicht doch sperren damit alles neu wird.
michael_ schrieb:> Die Überschrift, welche man im Netz findet, lautet aber> Drehspulmeßwerke.
Ja, weil sich der TE vertan hatte.
Ich korrigiere das mal, und "ole" darf gern einen neuen (auch gern
bebilderten ;-) Thread machen mit seinen Erfahrungen und Tipps.
sry, aber gibt es irgendwen, der reparatur-tips ablehnt, weil sie
kleingeschrieben sind..? ich suche jeden tag dinge auf englisch, wenn
keine dt. antworten zu haben sind - und muß manchmal froh sein, wenn es
wenigstens russische oder französische datenblätter oder schaltpläne
gibt..
also wenn ihr mich nicht braucht, ich hab mehr gegeben als bekommen..
gn
ole schrieb:> sry, aber gibt es irgendwen, der reparatur-tips ablehnt, weil sie> kleingeschrieben sind..?
Nicht "ablehnen", aber stillschweigend ignorieren, weil sich Deutsch nun
einmal besser lesen lässt, wenn es auch ordentlich geschrieben ist. Da
gehört eine Groß- und Kleinschreibung mit dazu, genauso wie eine
(halbwegs korrekte) Kommasetzung.
fazit der absurden diskussion:
ich würde gern eine kostenpflichtige, editierte, parallele version des
forums nutzen (zb 15 Euro/jahr für hobbynutzer, 150+ für gewerblich?),
wenn sie sehr kompakt wäre:
1. threads sind bereinigt von vermutungen, vorschlägen, diskussionen und
emotionen (spart 95% zeit für viele anwender)
2. zusammengehörende threads sind zu einem dauerthread zusammengefasst
(spart such-aufwand)
3. (imho) deutsch- und englischsprachige threads sind zusammengefaßt
(spart doppeltes lesen)
bin leider kein investor..
ich möchte mich entschuldigen:
ich habe jetzt sämtliche threads zum thema gelesen, und null potentielle
interessenten gefunden. analoge multimeter (die ich in einigen fällen
jedem anderen meßgerät vorziehe) sind kaum ein thema, deren reparatur
kommt im forum außerhalb dieses threads nicht vor..
also bitte löscht meine ausführungen, sie waren nicht nützlich sondern
nur exotisch..
ole schrieb:> also bitte löscht meine ausführungen
Nö. Du hast ja den Nutzungsbedingungen zugestimmt, das Verwertungsrecht
auch für deine Beiträge hast du gewährt.
ole schrieb:> ich würde gern eine kostenpflichtige, editierte, parallele version des> forums nutzen
Foren leben von einer Diskussion. Wenn sich einer nur hinstellt "ich
weiß da was ganz tolles", entsteht daraus noch kein gutes Forum.
Marek N. schrieb:> Ein Kollege hat mal tatsächlich ein Dreheisen-Instrument umgewickelt.
Soweit ich mich erinnere, ist doch dort die Spule außen, da halte ich
das gar nicht für so unpraktikabel.
Die Spule eines 50-µA-Drehspulmesswerks wirst du dagegen eher nicht neu
wickeln. ;-)
Jörg W. schrieb:>> also bitte löscht meine ausführungen>> Nö. Du hast ja den Nutzungsbedingungen zugestimmt, das Verwertungsrecht> auch für deine Beiträge hast du gewährt
ich wär doch happy wenn es mehr als null leute gäbe, die meinen beitrag
verwerten :)) ich wär natürlich froh, wenn ihr den sachbezogenen post
stehenlasst. nur meine absicht, mehr dazu zu liefern, war wohl ü.
- und no hate plz ich finde die forumstypischen diskussionen schon
immer zeitraubend und nutzlos. sie sind meist off-topic und verdünnen
den content mancher threads bis zur unverwendbarkeit. deshalb der
vorschlag einer rein sachlichen, bezahlten variante des forums.
ole schrieb:> nur meine absicht, mehr dazu zu liefern, war wohl ü.
Keineswegs. Aber wie ich dir schon schrieb:
* separater Thread (die Suchfunktionen sind nicht so doof, dass sie nur
einen Thread finden würde)
* am besten konkret und bebildert
* ordentliches Deutsch verbessert die Lesbarkeit
ole schrieb:> ich würde gern eine kostenpflichtige, editierte, parallele version des> forums nutzen
Dann heure einen Studenten an, der alles für dich voreditiert. Anders
wird es eh nicht funktionieren, weil du in jedem Fall damit unzufrieden
wärst was ein Redakteur ohne DEINE persönlichen Vorgaben bearbeiten
würde.
Abgesehen davon, dass sowieso niemand daran Interesse hat. Was du
möchtest ist deine ganz persönliche Blase. Und unbezahlbar wäre das bei
der Menge der Beiträge auch, wahrscheinlich bräuchte man mehr als eine
Planstelle.
Georg
meinegüte, effektivitität bei recherche und weitergabe von erfahrungen
zu erwarten, sei meine "persönliche blase"? :)) es gibt doch von vielen
arten von online-angeboten, software etc.. eine bezahlte profiversion.
und da es im gesamten forum nur einen halben thread zum thema gibt, sehe
ich keine nachfrage für die informationen die ich anbieten wollte, und
erst recht keinen grund, einen neuen thread zu erstellen..
Jörg W. schrieb:> michael_ schrieb:>> Die Überschrift, welche man im Netz findet, lautet aber>> Drehspulmeßwerke.>> Ja, weil sich der TE vertan hatte.>> Ich korrigiere das mal, und "ole" darf gern einen neuen (auch gern> bebilderten ;-) Thread machen mit seinen Erfahrungen und Tipps.
Rennst Du auch jedem Update Deiner Windows10 Rechner hinterher weil die
"besser sind" als alte Windows Versionen?
Diese "Geilheit" auf ja nicht wecken von Leichenthreads kann
wahrscheinlich keiner Eurer User nachvollziehen. Wenn es um die
Reparatur von Meßwerken geht, wird man diesen Thread ausgraben und
lesen. Wenn es einen neuen Thread gibt, steht da nochmal das Selbe drin
bis zu dem Punkt an dem eine Neuigkeit auftaucht.
Was daran besser ist, kannst Du mir gerne mal per Mail erklären Jörg.
PS: Ich vermute nicht das sich ein W10 Rechner in Deinem Haushalt
findet,
es sei denn Susi braucht irgend eine Steuersoftware die in keiner VM
oder unter Wine läuft.
Pille
Pille schrieb:> Was daran besser ist, kannst Du mir gerne mal per Mail erklären Jörg.
Wo bist Du Pille denn zu erreichen...auf Raumschiff Enterprise?😀
pille-enterprise@enterprise.all ?
Pille schrieb:> Ich vermute...
Vermuten ist immer schlecht.
Pille schrieb:> Diese "Geilheit" auf ja nicht wecken von Leichenthreads kann> wahrscheinlich keiner Eurer User nachvollziehen.
Doch, es gibt genügend, denen das auf den Keks gibt. Es führt halt
regelmäßig dazu, dass nach Jahren Leute den Thread oben in der Liste
sehen und dann von vorn mit Diskussionen anfangen.
> Wenn es um die> Reparatur von Meßwerken geht, wird man diesen Thread ausgraben und> lesen.
Bis zu dem Punkt, wo er merkt, dass es tatsächlich um ein
Dreheisenmesswerk geht und danach alles abdriftet. Die Bemerkungen über
das Auswaschen von Drehspulmesswerken liest dann keiner mehr.
Ok, ich akzeptiere das es Dödel gibt die den ersten Post lesen und dann
darauf antworten, auch wenn sie eigentlich gesehen haben müßten das das
ganze Ding 4 Seiten hat. Aber das ist ein Beispiel an dem man sehr wohl
die Dödel kritisieren, aber nicht den Thread in Frage stellen sollte.
Ob Dreheisen oder Drehspul ist doch egal, Dreheisen ist nur einfacher
solange man nicht den Dämpfungsflügel demoliert.
@Jörg R: Mach Dir keinen Kopf, ich denke J weiß wie er mich findet und
das hatte ich vorausgesetzt.
Du kannst mich ja fragen, aber so schlecht war Deine Idee gar nicht,
zumindest nicht für eine Person die ich nicht um Kontaktaufnahme gebeten
hatte.
Pille