Hallo
na ja, wie wohl jeder weis der mal Mieter war (ist ...) ist das eher
eine theoretische Möglichkeit.
Viele müssen in Wohnanlagen leben wo der Hausmeister oder irgendein
neugieriger Nachbar immer da ist, außerdem ist es oft rein handwerklich
bei weiten nicht einfach so vorzugehen wie du beschrieben hast.
Dort wo es organisatorisch und unauffällig genug funktionieren könnte
gibt es meist genug (zu viel) Wohnraum und ein Vermieter muss sich nach
den Mieter richten oder bleibt halt auf sein Vermietobjekt sitzen, auch
sind die Hauspreise (Eigentum) meist sehr bezahlbar - dumm nur das in
solchen Gegenden wegen fehlenden Arbeitsplätzen und öfter auch, wie
sagen wir es jetzt...?
...einer speziellen Gesinnung eines großen Teils der ansässigen
Ureinwohner niemand unter 75 Jahren oder der angesprochenen
"speziellen" Gesinnung bleiben will.
Zwei Leute sind zur Durchführung wie du sie vorschlägst meist nötig (so
ein Fenster geht auch seitlich recht tief in Mauerwerk und nicht jeder
wohnt Erdgeschoss oder im ersten Stock...), eine Leiter aufstellen geht
auch nicht wenn es niemand mitbekommen soll und das trotzdem irgendwas
größeres abplatzt ist trotz aller Umsicht oft nicht vermeidbar.
Außerdem ist eine Mauer eines nicht all zu alten Haus meist gedämmt -
man muss schon sehr viel Glück haben das man die Durchführung wenigstens
optisch später mal sauber zu bekommt das es niemand mitbekommt und die
Sache einige Jahre unbemerkt (funktionierend) bleibt so das niemand mehr
was nachweisen kann oder die Sache sich für den Vermieter nicht mehr
lohnt (Verjährung, keine Beweise, mehrere Mietergenerationen...).
Die einzige Chance ist meist nur irgendwo am Balkon-Wohnraumübergang so
was zu machen - ob es da dann aber aus anderen Gründen auch sinnvoll
ist... Glückssache