Gast
#5864761
Heise meldet soeben, dass die Prüflaborgruppe Eurofins Probleme mit Malware hat - und einen Großteil ihrer Rechner vom Netz genommen hat. Wie sieht dass denn bei Euch in der Laborpraxis aus ? Ist da alles Sicher - oder Prinzip Hoffnung? Viele- auch mittlerweile in die Jahre gekommenen Messgeräte laufen ja mit irgendwelchen Microsoft - Windows Varianten für das Benutzerinterface und die nicht-Echtzeitaufgaben. Ich denke da mit Grausen an meinen Tektronix Echtzeitspektrum Analysator - ich glaube der läuft mit Windows. Oder die ganzen R&S Geräte vom Fsl angefangen , die oft schon halbwegs aus dem Service herausgefallen trotzdem als HF Schätzeisen noch gern Jahrelang teils ohne volle Kalibrierung weitergenutzten werden. Dazu irgendwelche Steuerrechner die wegen Nichtverfügbarkeit von aktuellen Gerätetreibern als Windows 3.11 - NT Zeitkapseln ab und an genutzt werden. Die haben alle USB - und oft auch Ethernet. Das wird natürlich oft freudig zur Messwertdokumentation genutzt. Andererseits habe ich da schon seit Jahren meine Bedenken bzgl. Viren und co. Wie halten das die Hersteller. Bieten die Patches an und aktualisieren die das Windows beim Kalibrieren? Was machen die freien Kalibrierlabore, wenn dort Kundengeräte reinkommen? Hat selbst schonmal jemand damit Probleme gehabt? VG