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Forum: Offtopic Verpasst Deutschland auch die Entwicklung Mikrofluidik ?


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Autor: Helmut V. (forgoden)
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Mikrocontrollerentwicklung hat Deutschland bereits verpasst. Es gibt 
keine nennenswerte Chiphersteller wie Intel, AMD oder Motorola aus 
Deutschland. Ich rede hier von richtigen Kernprozessoren.

Da die Höhepunkt des Computerzeitalters vorbei ist, entsteht durch 
Paradigmenwechsel ein neuer Höhepunkt: 2030-2040 wäre das Zeitalter der 
Mikrofluidik. https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofluidik

Die Mikrofluidik von heute sind vergleichbar mit Computern aus den 40er, 
50er Jahren.

Youtube-Video "Worlds Smallest Tesla Valve? - Shrinky Dink (Shrink Film) Microfluidics"

Schaut euch generell diese Suchergebnisse an: 
https://www.youtube.com/results?search_query=microfluids

Was soll durch Mikrofluidik erreicht werden? Medizin gegen fast alle 
Krankheiten und andere irreversible Schäden. Nanobots, spezielle Stoffe, 
Synthesen die interessante Materialien herstellen können. Zum Beispiel 
selbstheilende Oberflächen, künstliche Bioorganismen, hocheffiziente 
Plastikzersetzung, Wasserentsaltzungsanlagen etc.., Biofabriken ohne CO2 
Ausstoß. Auch künstliche neuronale Netze auf Analogbasis ist denkbar.

Vielleicht sollte nebst www.mikrocontroller.net jetzt eine URL 
www.mikrofluids.net existieren, damit wir alle schön an Mikrofluidik 
rumtüfteln können ?

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Helmut V. schrieb:
> Da die Höhepunkt des Computerzeitalters vorbei ist, entsteht durch
> Paradigmenwechsel ein neuer Höhepunkt: 2030-2040 wäre das Zeitalter der
> Mikrofluidik.

Wenn dein Beitrag kein Spaß sein soll, worauf begründest du den nächsten 
hype der Mikrofluidik? Ein Wikipediabeitrag scheint mir ein sehr 
schwaches Argument. Solche Hype-Zyklen gibt es immer wieder und sie 
lösen sich allesamt später in Luft auf.

Im Rahmen des Atom-Hypes kam man 1958 bei Ford auf die Idee den Ford 
Nucleon zu entwickeln [1]
Oder der Simca Fulgur eine Prognose, wie ein Auto aus dem Jahr 2000 
aussehen könnte (Atomantrieb, sprachgesteuert und radargestüzt, sowie 
2-rädrig, dank Stabilisierung mittels Gyroskopen) [2].

[1] https://www.damninteresting.com/the-atomic-automobile/
[2] http://www.carstyling.ru/en/car/1958_simca_fulgur/

Autor: Helmut V. (forgoden)
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Was soll das für ein Vergleich sein? Zwar gibt es keine Atom-Autos, weil 
es für normale Menschen zu gefährlich ist, aber sehr wohl gibt den 
Marsrover Curiosity der mit Radionuklidbatterie angetrieben ist.

Mikrofluidik ist etwas völlig anderes. Es geht um die Miniaturisierung 
der Flüssigkeitengemisch, Sensoren auf chemische Reaktionen, Zellzucht, 
Synthese,  etc. Es wird mindestens genauso ein Milliardengeschäft sein 
wie mit Prozessoren und Elektronik. Ganz einfach weil die Evolution 
bereits mit Mikrofluids arbeitet und der Mensch nur abzugucken braucht.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Nichts neues. Wurde sich in einem Institut, in dem ich vor etlichen 
Jahren gearbeitet habe, schon intensiv mit beschäftigt. In Deutschland.

> Da die Höhepunkt des Computerzeitalters vorbei ist

Sagt wer?

: Bearbeitet durch User
Autor: Helmut V. (forgoden)
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Sagt zum Beispiel Ray Kurzweil.

Autor: Helmut V. (forgoden)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus

Hier seht ihr wie Paradigmenwechseln funktionieren. Die nächste große 
Investion wird woanders sein.


> Als Technologien, die einen möglichen sechsten Kondratjew-Zyklus dominieren, 
wurden bereits verschiedene Kandidaten ins Spiel gebracht:

- Biotechnologie
- Nanotechnologie
- Robotik bzw. künstliche Intelligenz

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Helmut V. schrieb:
> Vielleicht sollte nebst www.mikrocontroller.net jetzt eine URL
> www.mikrofluids.net existieren, damit wir alle schön an Mikrofluidik
> rumtüfteln können ?

Niemand hindert Dich daran, eine entsprechende Domain zu registrieren 
und Webspace mit Inhalten zu füllen.

Mach.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Helmut V. schrieb:
> Hier seht ihr wie Paradigmenwechseln funktionieren. Die nächste große
> Investion wird woanders sein.

"Prognosen sind äußerst schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft 
betreffen"


Das Telefon hat zu viele Schwächen, als dass man es ernsthaft für die 
Kommunikation in Erwägung ziehen kann.
(1876, Memo von Western Union)

Ich denke, dass es weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer 
gibt.
(1943, Thomas Watson, Chairman von IBM)

Es gibt praktisch keine Möglichkeit, um Kommunikationssatelliten im 
Weltall zu verwenden, um besser Telefon-, Telegraph-, Fernseh- und 
Radiodienste in den USA zu ermöglichen.
(1961, T. Craven, FCC Commissioner)

Es gibt keinen Grund, warum jeder einen Computer zu Hause haben sollte.
(1977, Ken Olsen, Gründer von Digital Equipment Corp.)

Das Internet wird kein Massenmedium.
(2. März 2001, Matthias Horx)

Das Internet wird wie eine spektakuläre Supernova im Jahr 1996 in einem 
katastrophalen Kollaps untergehen.
(Robert Metcalfe, 3COM)

In zwei Jahren wird das Spam-Problem gelöst sein.
(2004, Bill Gates)

Von Facebook in fünf bis sechs Jahren kein Mensch mehr reden.
(9. Juli 2010, Matthias Horx)

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Helmut V. schrieb:
> Hier seht ihr wie

man nur ein paar wissenschaftlich aussehende Kurven + eine wenig 
überschäumenden Optimismus miteinander mischen muss, um den scheinbaren 
Beweis für jede noch so absurde These zu erbringen.

Mikrofluidik ist sicherlich ganz interessant, für Teilbereiche.
Wo Du jetzt das weltverändernde Potential siehst, oder den Bereich der 
die Massen an Arbeitskräften aufnehmen soll, in der nächsten Phase der 
Kondratjew Zyklen, erschliesst sich mir nicht.

Hast Du irgendeine spezielle Profession, Wissen, Ausbildung oder 
sonstiges, das Dich besonders dazu qualifiziert robuste Zukunftsaussagen 
über Mikrofluidik zu treffen, oder hast Du Dich nur von einem YT Video 
mitreissen lassen?

Schon bei den Kondratjew Zyklen verhaust Du Dich ja ganz kräftig, weil 
ja gerade die menschliche Arbeitskraft durch die Maschine auch in 
Bereichen ersetzt wird, die dummen Maschinen bisher verwehrt waren.
Ist also recht wahrscheinlich das Herr Kondratjew in Zukunft nicht mehr 
anwendbar ist, sondern wir zu einem vollkommen neuen Arbeits und 
Gesellschaftsmodell aufbrechen, mit allen Verwerfungen die das mit sich 
bringt.

Das der Peak bei Mikrocomputertechnik erreicht ist, glaubt ausser Dir 
wohl wirklich kein Mensch.
Schon garnicht Ray Kurzweil, der uns prognostiziert, das, welch 
Überraschung, der Aufstieg der starken KIs erst noch kommt.

Tut mir ja leid, das mir vor Aufregung nicht gleich die Pipi in den 
Augen steht, aber mit meinen mitte 40 habe ich sooo viele Trends und 
glorreiche Zukünfte den Bach runtergehen sehen, sooo viele 
Zukunftstechnologien, die kein Jahr durchgehalten haben, das ich da 
erstmal ein paar ganz nüchterne Fakten prüfe, bevor ich mich vor 
Begeisterung an meiner eigenen Spucke verschlucke.

Autor: Helmut V. (forgoden)
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Welche Trends sind denn in den Bach untergegangen?

Ich weiss dass ich 2001 in der Mediengestalterausbildung humanoide 
Roboter progonotiziert habe und der Lehrer mir den Kopf geschüttelt hat. 
So mit Sprüchen wie "Zuviel Terminator geguckt?". Heute gibt es halt 
diese Boston Dynamics Roboter die langsam anwendertauglich sind. Sowohl 
militärisch als auch industriell.

Um Zukunftsaussagen über Mikrofluidik zu machen brauche ich keine 
Profession, sondern nur eine Intuition, dass alles darüber hinausläuft. 
Es geht darum dass China und USA da massiv investieren werden.

Ich denke nicht, dass es nur Teilbereiche sein werden. Es wird nur so 
davon überquellen. Wenn die ganze Natur voll von Bioorganismen, dann 
will der Mensch natürlich gleich alle Bioprozesse kontrollieren. Und 
zwar wirklich ALLES. Im Grunde genommen fängt Mikrofluids schon da an, 
wo die Düse im 3D-Drucker beginnt. Das Problem sind eigentlich nur die 
Patente die uns alle möglichen technologischen Entwicklungen aufhalten 
wollen. Ohne das Patentsystem wären wir längst im Nanotechzeitalter.

Erklär mir mal warum Mikrofluidik nur Teilbereich sein wird? Ich will 
zum Beispiel dass der 3D-Drucker nicht nur Plastik druckt, sondern 
richtiges Gewebe aus Knochen. Wo Kalzium zugeführt werden muss. Damit 
das ausgedruckte Objekt richtig steinhart und elastisch wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk B. (falk)
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Helmut V. schrieb:
> richtiges Gewebe aus Knochen. Wo Kalzium zugeführt werden muss. Damit
> das ausgedruckte Objekt richtig steinhart und elastisch wird.

Jaja, der Experte spricht. Und dann erfinden wir den quadratischen 
Kreis.

Autor: Korbi G. (Firma: Möhrchenzucht) (korbinian_g53)
Datum:

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Helmut V. schrieb:
> Ohne das Patentsystem wären wir längst im Nanotechzeitalter.

Motor für Entwicklung sind die Moneten, die man anschließend damit 
scheffeln kann.
Wenn ich aber schon vorab weiß, dass meine Entwicklung einfach geklaut 
und von anderen günstiger angeboten wird (weil derjenige die Entwicklung 
ausgelassen hat), warum sollte ich dann entwickeln?

Wenn dir eine andere Möglichkeit, Erfindungen zu Geld zu machen, 
einfällt, sind sicher viele Leute daran interessiert :)

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Helmut V. schrieb:
> Um Zukunftsaussagen über Mikrofluidik zu machen brauche ich keine
> Profession, sondern nur eine Intuition...

Das nennt sich dann „Science-Fiction“ oder zu deutsch 
„wissenschaftlich-technische Spekulationen“. Vielleicht ist 
Intuition=Bauchgefühl nicht der richtige Ratgeber für diese Fragen. 
Meine Intuition sagt mir, dass ein technisches Studium für die 
Strömungsmechanik überflüssig ist. Meine Profession sagt mir, dass mit 
einem technischen Studium in der Strömungsmechanik weniger Unsinn 
rauskommt.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
Datum:

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Helmut V. schrieb:
> Da die Höhepunkt des Computerzeitalters vorbei ist

Diese Aussage ist Mist; Computer werden immer mehr in alle möglichen 
Geräte eingebaut. Der letzte Hype war der Smartphone Hype. Der aktuelle 
ist, alle Automobile und sonstigen Verkehrsmittel mit mehr Computer 
auszustatten und die zu vernetzen. Der nächste Hype wird sein, dass man 
eine direkte Schnittstelle zwischen Computer bzw. Netzwerk und Hirn 
schaffen kann.
Es kann natürlich eine weltweite Krise geben, bei der unsere Technologie 
und das Wissen verloren gehen, aber dann wäre das Thema Mikrofluidik 
ebenfalls vom Tisch.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Helmut V. schrieb:
> Ich weiss dass ich 2001 in der Mediengestalterausbildung humanoide
> Roboter progonotiziert habe

Wow, Respekt.
Zwar ein paar Jahrzehnte später als ein Haufen SciFi Autoren, aber 
immerhin.
WENN der Mensch fähige Roboter bauen kann, ist es ja so was von 
offensichtlich, das auch welche mit humanoiden Formen dabei sein werden.
Hast Du auch vorrausgesagt das es nass wird, wenn es regnet?

Helmut V. schrieb:
> Um Zukunftsaussagen über Mikrofluidik zu machen brauche ich keine
> Profession, sondern nur eine Intuition,
Ja ne, ist klar.
Wissen, Bildung und eingehende Beschäftigung mit der Materie wird auch 
völlig überbewertet.
Wozu auch, wenn man drei Überschriften gelesen hat und da so eine 
Intuition verspürt, muss das reichen.

Helmut V. schrieb:
> Ich will
> zum Beispiel dass der 3D-Drucker nicht nur Plastik druckt, sondern
> richtiges Gewebe aus Knochen.
Ohje, das ist ja ziemlich hoffnungslos bei Dir.
Warum glaubst Du das die Kenntniss der Strömungsleere im kleinsten, 
irgendwas dazu beiträgt statt Plastik auch funktionierendes Gewebe 
drucken zu können?

Du scheinst Mikrofluidik für so eine Art Zauberwissenschaft zu halten.
Zitat Wikipedia: Die Mikrofluidik beschäftigt sich mit dem Verhalten von 
Flüssigkeiten und Gasen auf kleinstem Raum.

Ja, mehr nicht. Nur das.

D.H. wir haben maximal Detailverbesserungen z.B. bei 3D Druckerdüsen zu 
erwarten. Da auch nur bei der Formung der durchgepressten 
Kunststoffwurst.
Sofern das überhaupt noch in den Bereich mIkrofluidik fällt und nicht 
schon zu makroskopisch ist.

Verbesserungen im Bereich mikrodosierung.
Irrelevant für die meisten Bereiche.
Detailverbesserungen für die anderen.

Die besten Technikfantasten, d.h. SciFi Autoren sind studierte 
Mathematiker, Physiker, Biologen und ggf. noch Psychologen.
Intuition ohne Background ist in den meisten Fällen sinnlose 
Fantasterei, die nur dem logisch erscheint dem alles Wissen fehlt das in 
einem realen Kontex zu betrachten.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Helmut V. schrieb:
> weil die Evolution
> bereits mit Mikrofluids arbeitet und der Mensch nur abzugucken braucht.

der Mensch könnte sich so vieles von der Natur abgucken...

Autor: Uhu U. (uhu)
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Falk B. schrieb:
> Und dann erfinden wir den quadratischen Kreis.

Nein, gleich den kubischen - überholen ohne einzuholen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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> - Biotechnologie

switch a couple bases
in the proper places
you'll be watching flies
grow legs out of their faces

Youtube-Video "Evo-Devo (Despacito Biology Parody) | A Capella Science"

CRISPR-Cas9 bring me a gene
by commandeering my repair routine
a strand to match your severed location
for some homologous recombination

Cas9 cheap and precise
rewriting genomes from microbes and mice
and soon the humble human being
CRISPR-Cas9 bring me a gene

Youtube-Video "CRISPR-Cas9 ("Mr. Sandman" Parody) | A Capella Science"

> - Nanotechnologie

so plan your nanobot
to be in part
an info scanner nanobot
reading and writing
coded data that allot
freedom to do
as you program it
a Turing automatic
full gamut nanobot

Youtube-Video "Nanobot (Havana Parody) | A Capella Science ft. Dorothy Andrusiak"

> - Robotik bzw. künstliche Intelligenz

Autor: Helmut V. (forgoden)
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> Helmut V. schrieb:
>> Ich will
>> zum Beispiel dass der 3D-Drucker nicht nur Plastik druckt, sondern
>> richtiges Gewebe aus Knochen.
> Ohje, das ist ja ziemlich hoffnungslos bei Dir.
> Warum glaubst Du das die Kenntniss der Strömungsleere im kleinsten,
> irgendwas dazu beiträgt statt Plastik auch funktionierendes Gewebe
> drucken zu können?
>
> Du scheinst Mikrofluidik für so eine Art Zauberwissenschaft zu halten.
> Zitat Wikipedia: Die Mikrofluidik beschäftigt sich mit dem Verhalten von
> Flüssigkeiten und Gasen auf kleinstem Raum.
>
> Ja, mehr nicht. Nur das.


Du würdest wahrscheinlich auch sagen: Elektronik beschäftigt sich mit 
dem Verhalten von Strom und Spannung auf kleistem Raum. Mehr nicht, nur 
das.

Habe ich Recht?

Autor: Helmut V. (forgoden)
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Nur weil jetzt noch ein paar neue PCs auf dem Markt rauskommen die jetzt 
marginal schneller sind. Nur weil noch ein paar Softwareupdates und 
Versionen rauskommen. Ich kann da absolut nichts neues finden. Alles 
alter Hut.

Ihr müsst euch nun mal damit abfinden, dass Computerzeitalter vorbei 
ist. Nur weil ihr glaubt, dass in der Computerwelt noch vieles neues zu 
entdecken gibt, heisst es noch lange nicht dass Computerzeitalter erst 
richtig beginnt. Die anderen haben halt bereits vor euch schon alles 
entwickelt und solange ihr nicht mal einen eigenen Prozessor entwickeln 
könnt, glaubt ihr dass es da noch irgendwie weitergeht. Ihr kennt Intel- 
und AMD-Entwickler gar nicht. Eurer Spielchen mit LEDs, DC-DC Wandler 
und Motorensteuerung ist da, wo die anderen vor 20-30 Jahren waren, 
damit kommt ihr nicht weit, da lachen die Hühner.

Nichts gegen Elektronik und uC-Programmierung. Ich mache das ja auch, 
macht Spass aber das wird nicht eurer Zukunft sein. Es wird nur eine 
Unterstützung für die nächste Epoche sein. Ihr sollt aufhören wie 
Lemminge da hinterher zu rennen wo die Amerikaner schon waren. Werdet 
endlich erfinderisch und schlagt einen anderen Weg ein. Im Studium 
werdet ihr nichts neues finden können. Alles nur Professionen aus dem 
kalten Krieg. Ihr müsst schon selber Forschung betreiben und dann die 
Ergebnisse auf Foren oder auf Youtube hochladen. Dadurch spart ihr Zeit, 
sinnloses Gelaber aus der Uni anhören zu müssen, denn das Internet 
interagiert mit euch schneller, ist aktueller, denn nicht-relevante 
Informationen sind schneller wegklickbar.

Autor: H-G S. (haenschen)
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Computer werden irgendwann voll-optisch, sind dann extrem schnell und 
ziehen kaum Strom.

Vielleicht wird die Elektronen-Schiebe-Technik irgendwann abgelöst oder 
in Nischen gedrängt.

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Falk B. schrieb:
> Und dann erfinden wir den quadratischen Kreis.

Den gibt's doch schon!

Ein Kreis ist der geometrische Ort aller Punkte, die von einem 
vorgegebenem Punkt den gleichen Abstand haben.  Der Abstand ist nicht 
anderes als eine Metrik, und wenn man die richtig wählt, ist der Kreis 
ein Quadrat :-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Manhattan-Metrik
https://de.wikipedia.org/wiki/Maximumsnorm

QED

Beitrag #5869573 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Helmut V. schrieb:
> Du würdest wahrscheinlich auch sagen: Elektronik beschäftigt sich mit
> dem Verhalten von Strom und Spannung auf kleistem Raum. Mehr nicht, nur
> das.

Das ist ja nun vollkommener Quatsch.
Von Elektronik also auch keine Ahnung.

Elektronik ist weit, weit mehr als das.
Übertragen auf die Mikrofluidik:
Jemand entwickelt ein neuartiges Material um die Kapazität von 
Kondensatoren um 30% zu erhöhen.

Definiert das die komplette Elektronik in all ihren Schichten und 
Abhängigkeiten neu?
Nein!
Die Energiespeicher, die bisher z.B. 30% des Schaltungsvolumens 
ausgemacht haben, werden nun 30% kleiner.
Effektiv sinkt das Schaltungsvolumen also um 9%.

Helmut V. schrieb:
> Ihr müsst euch nun mal damit abfinden, dass Computerzeitalter vorbei
> ist.
Jaja ...

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Helmut V. schrieb:
> Ich weiss dass ich 2001 in der Mediengestalterausbildung humanoide
> Roboter progonotiziert habe und der Lehrer mir den Kopf geschüttelt hat.
> So mit Sprüchen wie "Zuviel Terminator geguckt?". Heute gibt es halt
> diese Boston Dynamics Roboter die langsam anwendertauglich sind. Sowohl
> militärisch als auch industriell.

Nö. Die gibt es, ja. Rein Experimentell. Wo kommen die denn zum Einsatz? 
Ja was ist überhaupt deren geplanter Einsatzzweck?
Bisher haben die ihren Vierbeiner als Lastesel fürs Militär mal in 
Stellung gebracht. Spannend wie ein Bollerwagen.

Wenn du Roboter im produktiven Einsatz sehen willst, geh zu einem 
Autohersteller. Da hat sich das bewahrheitet, nur halt leider nicht 
Science Fiction tauglich, mit lauter humanoiden Robotern an den 
Fließbändern, sondern eher profan.

Und gerade diese Konzerne mit so vielen Robotern sind ausgerechnet die 
größten Arbeitgeber mit den besten Gehältern. So viel zu zum Thema: 
"Roboter vernichten Arbeitsplätze".

Und als Waffe? Klar. Autonome Kampfdrohnen gibt es und werden 
eingesetzt.
Terminator-Roboter allerdings nicht. Wieder zu profan!

Daran sieht man was Prognosen in die Zukunft wert sind. Vor allem wenn 
sie von "Mediengestaltern" kommen. Weder hat sich da irgendwas 
bewahrheitet, noch wird es das so tun.

Bisher wurde wirklich nur sehr sehr wenig kporrekt vorrausgesagt. Die 
ganzen Kracher hatte niemand auf dem Schirm: Internet, 
Mobilkommunikation, Mikroelektronik. Niemand hat davon phantasiert.
Verslkavende Roboter, fliegende Autos und lauter so quatsch das nie kam 
und nie kommt, davon schrieben und schreiben alle.

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