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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Metallverarbeitung


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Autor: Puh der Bär (Gast)
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Hallo, ich möchte ST 37 Härten. Geht das?

Autor: . . (Gast)
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nein

Autor: Walter T. (nicolas)
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Nitrieren geht.

Autor: Puh der Bär (Gast)
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.                                                . schrieb im Beitrag 
#5866078:
> nein

Woher kommt diese Weisheit?

Autor: Max M. (jens2001)
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Puh der Bär schrieb:
> Woher kommt diese Weisheit?

Gehört bei Metallern zur Algemeinbildung!

Da fehlt einfach der Kohlenstoff.

Autor: Egon D. (egon_d)
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Puh der Bär schrieb:

>. schrieb:
>> nein
>
> Woher kommt diese Weisheit?

Aus der totalen Unkenntnis des Einsatzhärtens.

Autor: jemand (Gast)
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Egon D. schrieb:
> Puh der Bär schrieb:
>
>>. schrieb:
>>> nein
>>
>> Woher kommt diese Weisheit?
>
> Aus der totalen Unkenntnis des Einsatzhärtens.

Naja- Bei St-37 ist die chemische Zusammensetzung nicht klar geregelt 
(Nur Zugfestigkeit und Schweißbarkeit sind vorgegeben). Ich glaube 
niemand würde auf die Idee kommen, sowas Einsatzzuhärten.

Autor: Puh der Bär (Gast)
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Was passiert denn wenn ich ST37 vierundzwanzig Stunden im Holzkohlefeuer 
glühe? Kann es dann gehärtet werden?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Puh der Bär schrieb:

> Hallo, ich möchte ST 37 Härten. Geht das?

...und warum nimmst Du nicht Silberstahl?

Autor: Walter T. (nicolas)
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Puh der Bär schrieb:
> Was passiert denn wenn ich ST37 vierundzwanzig Stunden im Holzkohlefeuer
> glühe? Kann es dann gehärtet werden?

Wenn Du das mit ST-37-Eisenpulver machst, könnte das klappen. Mußt Du 
nur einen Weg finden, das Pulver wieder zusammenzusintern.

Autor: michael_ (Gast)
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Puh der Bär schrieb:
> Was passiert denn wenn ich ST37 vierundzwanzig Stunden im Holzkohlefeuer
> glühe? Kann es dann gehärtet werden?

Wenn du so fragst, schaffst du das sowieso nicht.
Dir fehlt die Technik und die Fertigkeiten.
Bist du stolzer Besitzer einer alten Schmiede, um 24h so ein Feuer zu 
unterhalten?
Woher hast du die Idee?
Warum willst du das überhaupt?

Schnapsidee?

ST37 gibt es eigentlich gar nicht mehr.

Autor: Rote T. (tomate)
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Einsatzhärten in einem Blumentopf mit Holzkohlepulver in einem 
Keramikbrennofen bei ca 900°C könnte eventuell funktionieren.

Musst die Holzkohle halt irgendwie vom Luftsauerstoff fernhalten, da die 
sonst ratzfatz verbrennt und der Stahl oxidiert/verschlackt.

Youtube-Video "Case Hardening"

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Aufkohlen ist zwar keine neue Erfindung, aber IMHO nix, was der 
Hobbybastler mal eben im Trichtergrill hinbekommt...

Autor: tim (Gast)
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Matthias L. schrieb:
> Aufkohlen ist zwar keine neue Erfindung, aber IMHO nix, was der
> Hobbybastler mal eben im Trichtergrill hinbekommt...

Im Trichtergrill vielleicht nicht, aber im Römertopf voll Holzkohle in 
einem Brennofen könnte gehen.
Gibt es ein Silikon, das bis 900°C mitmacht? Falls ja, damit könnte man 
den Römertopf gegebenenfalls zusätzlich abdichten.

Autor: Rote T. (tomate)
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Silikon kann man vergessen, das geht vieleicht bis 300°C, aber bei 900°C 
verbrennen da alle drin enthaltenen Kohlenwasserstoffe.

Das Teil grosszügig mit Holzkohlepulver überschichten und einen Teller 
drauflegen, hat bei mir jeweils immer gereicht.

Ansonsten mit Lehm/Ton eine Raupe ranmachen, das brennt dann aber 
eventuell fest.

Autor: michael_ (Gast)
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Geht das hier um härten von Stahl wie vor 1000 Jahren?
Aber damals gab es keinen ST-37.

Autor: Dieter W. (dds5)
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Heute auch nicht mehr - das Zeug nennt sich jetzt S235JR.

Zitat aus Wiki:
Die Baustahlsorten sind in EN 10025 genormt.

Die Bezeichnungen nach DIN 17100 mit den Vorsatzbuchstaben „St“ sind 
ungültig und sollten nicht mehr verwendet werden, sind jedoch im 
Sprachgebrauch noch weit verbreitet.

Autor: georg (Gast)
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michael_ schrieb:
> Geht das hier um härten von Stahl wie vor 1000 Jahren?

Damals nahm man zum Aufkohlen Drachenblut.

Georg

Autor: Harald W. (wilhelms)
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georg schrieb:

>> Geht das hier um härten von Stahl wie vor 1000 Jahren?
>
> Damals nahm man zum Aufkohlen Drachenblut.
>
> Georg

...und Georg, der Drachentöter sorgte für Nachschub?

Autor: Puh der Bär (Gast)
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Vielen Dank für vielen gut gemeinten Ideen. War gerade beim Hufschmied, 
der meinte das wäre für mein Projekt nicht erforderlich. Da ginge zwar 
mit viel Aufwand und unklarem Ergebnis. Also ich lasse es dabei.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Puh der Bär schrieb:
> das wäre für mein Projekt nicht erforderlich

Kaum bringt man Fakten, schon kriegt man Hilfe.
So hätte es wahrscheinlich auch hier funktioniert, aber jetzt hast du ja 
die Infos die du brauchst.

Autor: ryven (Gast)
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Die Kohle packt man entweder in Stahlfolie ein. Oder einfach in nem 
Stahlkasten.
Aber einfacher geht es mit definierten Stählen.
C45 und ko.

Autor: sepp222 (Gast)
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Wenn ich heute etwas mache dann aus CRO-NI-MO oder Silberstahl,wird 
leider nur
durchgehärtet.Das alte EC80 war vorzüglich für Zahnräder und Keilwellen 
geeignet.Allerdings um im Salzbad zu Härten über 1000 Grad.Je nach der 
Einsatzdauer wurden 0,2-0,4mm tief gehärtet,auch für Lagersitze welche 
noch
geschliffen wurden.
                                            Gruß Hans

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