Hi, ich bastle an einem kleinen Projekt und steuere einen bipolaren Schrittmotor mithilfe eines TMC2130 Treibers an. Das funktioniert auch alles wunderbar. Nun möchte ich jedoch dass ein anderer Treiber (in einem externen Gerät), die Steuerung meines Schrittmotors übernehmen kann. Letztendlich soll mein Motor also genau das machen was der Motor in dem externen Gerät macht. Ich brauche also eine Schaltung die es mir erlaubt entweder die Ströme meines Treibers oder die des anderen Gerätes zu meinem Schrittmotor über die 4 Outputs durch zu leiten. Leider reichen meine begrenzten elektrotechnischen Fähigkeiten nicht aus und ich möchte jetzt keinen Laien-Versuch hinlegen und alle meine Komponenten schrotten. Leider hat weder Google noch dieses Forum mich irgendwie näher an meine Lösung bringen können. Vielleicht fehlt mir auch das richtige Fachwort um fündig zu werden. Vielleicht hat einer von euch ja einen kleinen Tipp für mich. Vielen Dank schon mal im Voraus.
Da sind Relais doch gar nicht schlecht. Wenn du keines findest, das 4 Umschalter hat, kannst du auch 2 Relais mit jeweils 2 Umschaltern benutzen. Damit schaltest du die Ausgänge deiner Mimik oder der anderen auf den Motor.
Da brauchst Du "echte" Schalter bzw. Relais, wie bereits Matthias geschrieben hat. Eine Alternative wäre es noch, wenn Du an die Steueranschlüsse, des Treiberbausteins kommst. Dann brauchst Du nur einen Treiber. Ist vor allem dann sinnvoll, wenn Du mit zwei gleichen, oder sehr ähnlichen, Treiberbausteinen arbeitest.
Bevor ich es vergesse: Du weißt nicht, was ich mache und ich weiß nicht was Du machst. Übertragen auf Dein Problem bedeutet das: Oft wird die aktuelle Position in Schritten gezählt bzw. sich gemerkt. Die eine Steuereinheit weiß aber nicht, was die andere gemacht hat. Dadurch kann die "aktuelle" bzw. letzte Position verloren gehen.
Vielen Dank für eure schnellen und hilfreichen Antworten. Ein Relais scheint die richtige Wahl zu sein. Nachdem ich eins aus einer alten Waschmaschine ausgebaut hatte, konnte ich das ganze mal in der Praxis testen und mich mit der Funktionsweise vertraut machen. Ich habe ein bisschen recherchiert und folgendes Relais gefunden: https://www.reichelt.de/subminiatur-relais-na-5-vdc-2-wechsler-2a-na-05w-k-p79349.html?&trstct=pol_14 Leider scheint es so ohne weiteres kein Relais mit 4 Wechslern zu geben. Spulenspannung bedeutet mit wie viel Volt man das Relais ansteuern kann und Schaltleistung wie viel Volt der zu schaltende Stromkreis max. haben darf oder? Entschuldigt bitte meine Noob-Fragerei, aber die Datenblätter sind für einen "Fachfremden" manchmal ein bisschen unklar zu lesen. Gibt es diese Relais auch nicht-mechanisch? Ich habe da was über Halbleiterrelais gelesen, die aber relativ teuer sind. Dieses Schaltgeräusch könnte mir schnell auf die Nerven gehen xD. Vielen Dank nochmal.
Mietz schrieb: > Ich habe da was über > Halbleiterrelais gelesen, die aber relativ teuer sind. Sie sind auch anspruchsvoll, was die zu schaltenden Kreise betrifft. Die sogen. Solid-State Relais können meist nur Wechselspannung und benötigen gewisse Mindestströme, um zu halten. Das würde in deinem Fall womöglich zu ungewollten Effekten führen. Ausserdem fällt über ihnen Spannung ab im Gegensatz zum guten alten Relaiskontakt. Mietz schrieb: > Spulenspannung bedeutet mit wie viel Volt man das Relais ansteuern kann Nicht nur kann, sondern muss, sonst zieht das Relais nicht garantiert an. Die Haltespannung liegt meist deutlich darunter. Mietz schrieb: > Schaltleistung wie viel Volt der zu schaltende Stromkreis max. haben > darf oder? Nicht nur Volt (Spannung), sondern vor allem auch Ampere (also der Schaltstrom). Wird meist als Kombination angegeben, z.B. DC30V/5A und AC230V/6A. Die Schaltleistung liegt für Gleichstrom meist deutlich unter den Werten für Wechselstrom, weil es beim Trennen von Gleichstrom zu Abreissfunken kommen kann. Wechselstrom geht ja durch Null und der Funken reisst von alleine ab. Mietz schrieb: > Dieses Schaltgeräusch könnte mir schnell auf die Nerven gehen xD. Deine ungewöhnliche Anwendung ist ja auch was besonderes. Vllt. kannst du uns ja mal über Sinn und Zweck aufklären. Mietz schrieb: > Ich habe ein bisschen recherchiert und folgendes Relais gefunden: > > https://www.reichelt.de/subminiatur-relais-na-5-vdc-2-wechsler-2a-na-05w-k-p79349.html?&trstct=pol_14 2 dieser winzigen Relais steuern in meinem Auto einen Leuchtweiten Stellmotor, aber sie sind wirklich keine Powerschalter. Prüfe nochmal, ob die Schaltleistung dieser Zwerge wirklich für deine Motoren reicht. Sie schalten aber wirklich sehr leise.
Matthias S. schrieb: > Deine ungewöhnliche Anwendung ist ja auch was besonderes. Vllt. kannst > du uns ja mal über Sinn und Zweck aufklären. Ich baue zusammen mit einem Freund eine Art automatischen Filamentförderer für einen 3d Drucker. Das bedeutet dass das Gerät das Filament bis zum Extruder fördert, dann soll der Extrudermotor des Gerätes übernehmen und unser Motor soll die Bewegungen des Extrudermotors "spiegeln". Da ich Informatiker bin, habe ich mir alles Elektrotechnische selbst beigebracht und finde es einfach eine sehr tolle Ergänzung zu der Informatik. Die Motoren der Drucker laufen mit 24v und selten mit mehr als 800 mA.
die motoren müssen auch zwingend dieselben ritzel und dieselbe schrittteilung haben. Insgesamt trotzdem überbestimmt. ich würde an eurer stelle nur die logik- signale aus dem dricker übernehmen.
flip schrieb: > die motoren müssen auch zwingend dieselben ritzel und dieselbe > schrittteilung haben. Insgesamt trotzdem überbestimmt. ich würde an > eurer stelle nur die logik- signale aus dem dricker übernehmen. Das Problem ist, dass es eine Art Plug and Play Variante werden soll. An die Logiksignale kommt man nicht ohne weiteres dran, zumindest nicht bei allen Druckern. Ich hatte zuerst die Variante ausprobiert das ganze per USB / Octoprint zu machen. Bei Octoprint kann man eine Websocket Verbindung herstellen und die gesendeten GCode Befehle abgreifen. Allerdings bekommt man lediglich die Bestätigung das ein Befehl empfangen wurde, aber nicht wann er tatsächlich gestartet wird. Synchronisation ist hierbei somit nicht möglich. Zudem birgt die Variante mehrere andere Probleme (Was passiert wenn die Verbindung abreißt etc.) Wie würdest du die Logiksignale eines Druckers abgreifen?
Habe mal eine halbe Pupille in den Conrad-Katalog geworfen. Wählt man bei den "Relais" unter Kontaktart "4 Wechsler" aus, so bleiben noch mehr als 200 Stück über. Ich habe jetzt keine Lust mich da durchzuwühlen, aber es würde mich wundern, wenn da nichts für Dich dabei wäre.
Mietz schrieb: > dann soll der Extrudermotor des > Gerätes übernehmen und unser Motor soll die Bewegungen des > Extrudermotors "spiegeln". Was meinst du mit spiegeln? Dein Treiber weiss absolut nichts darüber was der andere Treiber so treibt, wenn der Motor umgeschaltet ist, umgekehrt genauso. Wahrscheinlich gibt es ja keine gemessene oder mitgezählte Position für das Filament, das wird einfach vorgeschoben nach der Abhängigkeit x Schritte = y mm Filament. Es bleiben aber noch genug Probleme übrig. Georg
Sebastian S. schrieb: > Habe mal eine halbe Pupille in den Conrad-Katalog geworfen. > Wählt man bei den "Relais" unter Kontaktart "4 Wechsler" aus, so bleiben > noch mehr als 200 Stück über. Ich habe jetzt keine Lust mich da > durchzuwühlen, aber es würde mich wundern, wenn da nichts für Dich dabei > wäre. Hatte bei Conrad ehrlich gesagt nicht geguckt, da ich den Laden immer eher als Apotheke gesehen habe :) Ja, Du hast recht. Es gibt 4 Wechsler Relais, allerdings ist das günstigste 6,95€. Jedenfalls was mir jetzt ins Auge springt. Da sind 2 für rund 0,80 € ein bisschen attraktiver. Leider ist bei Reichelt die Filterfunktion manchmal ein bisschen "großzügig" in der Filterung. Daher erschwert das die Suche etwas.
georg schrieb: > Was meinst du mit spiegeln? Dein Treiber weiss absolut nichts darüber > was der andere Treiber so treibt, wenn der Motor umgeschaltet ist, > umgekehrt genauso. > > Wahrscheinlich gibt es ja keine gemessene oder mitgezählte Position für > das Filament, das wird einfach vorgeschoben nach der Abhängigkeit x > Schritte = y mm Filament. Es bleiben aber noch genug Probleme übrig. > > Georg Genau, deswegen sollen die Relais auch die 4 Ausgangsströme der jeweiligen Treiber zuschalten. Zustand 1 des Relais lässt die Ausgangsströme von meinem Treiber durch und erlaubt es mir den Motor selbst zu steuern, mit dem eigenen Treiber. Zustand 2 lässt die Ströme des "externen" Treibers durch. Hier greife ich die 4 Ausgangsströme per Weiche direkt von dem Extruder des Druckers ab. Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Mein Treiber dient lediglich dazu das Filament einmalig zum Extruder zu fördern. Danach übernimmt der Treiber des Druckers und meiner bleibt ohne Funktion, solange bis das Spiel wieder von vorne los geht. Natürlich müssen die Motoren die gleichen Spezifikationen haben und die Übersetzung müssen auch stimmen.
Und wieso machst Du das nicht auf der Logik-Seite? Bedenke auch: Eingeschaltete Treiber sollte man nicht unterbrechen! Gruss Chregu
@Mietz Irgendwie hast Du mit der Apotheke ja Recht, aber das ist auch irgendwie relativ. Bestellst Du nämlich eine Kleinigkeit, so kannst Du bei manchen Lieferanten, für den Versand, schon mal mit 20 Euronen zur Kasse gebeten werden. Wenn Du nicht schon vorher über irgendeinen Mindestbestellwert stolperst. Bei "C" war ich in der letzten Zeit mit 5 Euronen dabei. Also wie gesagt: Es ist relativ.
Wie ich in meinem vorherigen Post (05.06.2019 17:27) schon gesagt (geschrieben) habe, ich weiß nicht was Du machst und Du weist nicht was ich mache. Es geht beim Umschalten nicht nur das Positionsgedächtnis verschütt, sondern auch sie aktuelle Motorposition. Der Status der Ausgangstransistoren erzwingt eine bestimmte Motorposition (Winkel). Der andere Treiber weiß hiervon nichts, und fängt folgerichtig mit "seiner" Ausgangsposition an. Die aber ist höchstens zufällig gleich.
Christian M. schrieb: > Und wieso machst Du das nicht auf der Logik-Seite? Kannst Du das bitte näher ausführen? Sebastian S. schrieb: > Bei "C" war ich in der letzten Zeit mit 5 Euronen dabei. > Also wie gesagt: Es ist relativ. Stimmt, habe den Laden in Düsseldorf mal besucht und nachdem ich 10 rote Standard LEDs für 9 Euro gesehen habe, habe ich lieber bei R bestellt ;). Aber ja, du hast Recht. Sebastian S. schrieb: > Es geht beim Umschalten nicht nur das Positionsgedächtnis verschütt, > sondern auch sie aktuelle Motorposition. > Der Status der Ausgangstransistoren erzwingt eine bestimmte > Motorposition (Winkel). Der andere Treiber weiß hiervon nichts, und > fängt folgerichtig mit "seiner" Ausgangsposition an. Die aber ist > höchstens zufällig gleich. Das ist ein Argument. Das habe ich noch gar nicht bedacht. Bezogen auf Deinen ursprünglichen Beitrag, dachte ich dass dieses Problem eher zu vernachlässigen ist. Aber wenn ich mal länger darüber nachdenke, hast Du natürlich recht. Hättest Du eine Lösung parat?
Mietz schrieb: > Christian M. schrieb: >> Und wieso machst Du das nicht auf der Logik-Seite? > > Kannst Du das bitte näher ausführen? Jeder SM-Treiber hat ja einen Step und einen Dir Eingang, einfach diese Eingänge auf Deine Anwendung umschalten. Für Deinen separaten Treiber brauchst Du ja auch Step und Dir... Gruss Chregu
Christian M. schrieb: > Jeder SM-Treiber hat ja einen Step und einen Dir Eingang, einfach diese > Eingänge auf Deine Anwendung umschalten. Für Deinen separaten Treiber > brauchst Du ja auch Step und Dir... > > Gruss Chregu Das ist richtig, aber wie ich oben geschrieben habe soll es eine Plug&Play Lösung sein und das anlöten der Step und Dir Eingänge wird nicht jeder machen können. Zudem kommt man bei manchen Druckern da ganz schlecht dran
Dann mach es doch per Software! Hack Dich in die Serielle rein und schick: G1 E10 F800 ;z.B. 10mm extrudieren! Gruss Chregu
Christian M. schrieb: > Dann mach es doch per Software! Hack Dich in die Serielle rein und > schick: > > G1 E10 F800 ;z.B. 10mm extrudieren! Das Gerät soll Filament fördern können, ohne dass der andere Extruder angetrieben wird. Ohne jetzt genauer ins Detail zu gehen, ist Dein Vorschlag schon bedacht worden, jedoch für den Anwendungsbereich nicht praktikabel.
In der bei uns verwendeten Software gibt es einen Menüpunkt zur
"manuellen" Steuerung. Mal kurz (oder lang) einen Abspritzen ist dabei
kein Problem. Und das sogar mit definierter Länge. Da braucht man also
nicht mal fremdgehen ('ne andere Software bemühen).
Sebastian S. schrieb: > In der bei uns verwendeten Software gibt es einen Menüpunkt zur > "manuellen" Steuerung. Mal kurz (oder lang) einen Abspritzen ist dabei > kein Problem. Und das sogar mit definierter Länge. Da braucht man also > nicht mal fremdgehen ('ne andere Software bemühen). Bevor wir uns da missverstehen. Das kontrollieren, sowohl mit externer Software als auch über serielle Gcode Befehle ist überhaupt kein Problem, aber leider in meinem Fall nicht praktikabel. Es soll also Filament gefördert werden, ohne das der Extruder den gleichen Befehl bekommt.
Also ich versteh's nicht! Es geht NICHT um den Extruder? Um was dann? Ein externer SM? Von WO wird DER denn angesteuert? Hei Jungs! Fertig Salamitaktik! Was wollt Ihr machen? Dann wird Euch geholfen! Gruss Chregu
Christian M. schrieb: > Also ich versteh's nicht! Es geht NICHT um den Extruder? Um was dann? > Ein externer SM? Von WO wird DER denn angesteuert? > Hei Jungs! Fertig Salamitaktik! Was wollt Ihr machen? Dann wird Euch > geholfen! > > Gruss Chregu Hallo Chregu, ich verstehe deinen Ton nicht so ganz. Ich habe nie behauptet das es nicht um den Extruder geht. Vielleicht hast du das Gespräch auch nicht von Anfang an mitbekommen. Wie ich oben beschrieben habe, geht es um ein externes Gerät (eigene Entwicklung). Mit diesem Gerät möchte ich einen bipolaren Schrittmotor ansteuern und zwar mit einem TMC2130. Das funktioniert auch alles einwandfrei. Das Gerät soll Filament zu einem Extruder fördern und danach sollen die Bewegungen des Extrudermotors "gespiegelt" werden. Ist das Filament leer, fängt das Spiel von vorne an. Wie zuvor von mir aufgeführt möchte ich nun bei Bedarf die 4 Anschlüsse eines "beliebigen" 3D Druckers(ich weiß dass das andere Probleme wie Übersetzung etc. aufwirft), zu meinem Schrittmotor durchleiten, so dass Extrudermotor des Druckers und mein Motor die selben Bewegungen durchführen. Hier geht es um die Bewegungen des Extruders. In dieser Zeit wird mein Treiber abgeschaltet. Als Lösung wurde hier ein Relais aufgeführt, was ich auch probieren werde. Wie allerdings von Sebastian S. korrekt bemerkt wurde, hat nun allerdings nach dem Umschalten Treiber A keine Ahnung was Treiber B vorher gemacht hat. Nachdem ich drüber nachgedacht habe, sollte das allerdings kein Problem darstellen, da bei wechseln von Treiber A nach B das verloren gehen der Position egal ist. Wenn man zwei Motoren über eine Weiche mit einem Treiber antreibt, ist dass ja auch kein Problem. Ansonsten könnten die Motoren niemals synchron laufen. Genauer: Wenn ich beide Motoren anschließe, laufen lasse, dann einen Motor manuell auf eine beliebige Position drehe, wieder beide laufen lasse, laufen beide synchron. Aber egal, ihr habt mir hier schon viel geholfen und ich werde das ganze mit den Relais mal ausprobieren. Danke nochmals für eure echt schnellen und hilfreichen Antworten.
Mietz schrieb: > Wie zuvor von mir aufgeführt möchte ich nun bei Bedarf die 4 Anschlüsse > eines "beliebigen" 3D Druckers(ich weiß dass das andere Probleme wie > Übersetzung etc. aufwirft), zu meinem Schrittmotor durchleiten, so dass > Extrudermotor des Druckers und mein Motor die selben Bewegungen > durchführen. Hier geht es um die Bewegungen des Extruders. Ich meine natürlich die 4 Anschlüsse eines beliebigen Extruders (Schrittmotors)
Also wenn du die Ausgangsleitungen deines Treibers zum Schrittmotor unterbrichst, dann hält der Schrittmotor seine Position auch nicht mehr. Das ist doch Quatsch. Ich würde auf der Platine das STEP und DIR-Signal vom Mainboard deines 3D-Druckers für den Extruder-Treibers abgreifen und an den zusätzlichen Schrittmotor-Treiber deines Geräts durchleiten (zum Spiegeln der Bewegung) Wenn du zusätzlich noch manuell oder andere Bewegungen ausführen willst, dann setzte vor deinen zusätzlichen Schrittmotor-Treiber mit 74xx Logik-ICs Multiplexer davor, so dass du eine andere Quelle für das STEP- und DIR-Signal auswählen kannst (z. B. einen Arduino oder eben das Extruder-Signal des 3D-Drucker-Mikrocontroller.
Timo N. schrieb: > Also wenn du die Ausgangsleitungen deines Treibers zum Schrittmotor > unterbrichst, dann hält der Schrittmotor seine Position auch nicht mehr. > Das ist doch Quatsch. Muss er ja auch nicht, da dann der andere übernimmt. Timo N. schrieb: > Ich würde auf der Platine das STEP und DIR-Signal vom Mainboard deines > 3D-Druckers für den Extruder-Treibers abgreifen und an den zusätzlichen > Schrittmotor-Treiber deines Geräts durchleiten (zum Spiegeln der > Bewegung) Wie schon vorher beschrieben, soll es eine Plug&Play Lösung werden. Das rumlöten an den Treibern sollte daher eher nicht sein. Bei manchen Druckern kommt man da auch sehr schwer dran.
Die Leitungen vom Schrittmotor sind auch nicht "Plug&Play" zu adaptieren. Ihr wollt ja schließlich beliebige 3D-Drucker adaptieren können. Abgesehen davon dürfte der eine oder andere Treiber Rauchzeichen von sich geben, wenn ihr ihm die Last wegschaltet, ohne seine Ausgänge über das Enable-Signal abzuschalten. Und wenn ihr da schon drann seit, könnt ihr auch Takt und Richtung umschalten... Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
Hi Für welche Art von Extrudern soll das Ganze sein? Bei meinem K8400, mit Bowden Extruder, nutzt es gar nichts wenn man ihm das Filament vor die Fresse hält. Der zieht nichts selbst ein. MfG Spess
Thorsten O. schrieb: > Die Leitungen vom Schrittmotor sind auch nicht "Plug&Play" zu > adaptieren. Das stimmt, natürlich wird eine Liste von Druckern angelegt bei denen das ohne Probleme funktioniert. Viele Drucker benutzen heutzutage die gleichen Extruder, daher sehe ich da jetzt nicht das große Problem. Thorsten O. schrieb: > Abgesehen davon dürfte der eine oder andere Treiber Rauchzeichen > von sich geben, wenn ihr ihm die Last wegschaltet, ohne seine Ausgänge > über das Enable-Signal abzuschalten. Wir schalten die Last nicht komplett ab. Der Treiber des Druckers hat IMMER den Extrudermotor zugeschaltet. Wir schalten unseren nur bei Bedarf dazu. Wenn das ein Problem geben sollte, könnte man dem Drucker einen Befehl, z.b M18 E bei Marlin, geben um für den Moment des Umschaltvorgangs den Extrudermotor auszuschalten. Dann schalten wir unseren zu und aktivieren den Extrudermotor wieder mit M17. Unser Treiber kann regulär über den EN Pin an und abgeschaltet werden. Thorsten O. schrieb: > Und wenn ihr da schon drann seit, > könnt ihr auch Takt und Richtung umschalten... Wie gesagt, bei manchen Druckern kommt man da schlecht dran und das Löten ist auch nicht jedermanns Sache. spess53 schrieb: > Hi > > Für welche Art von Extrudern soll das Ganze sein? Bei meinem K8400, mit > Bowden Extruder, nutzt es gar nichts wenn man ihm das Filament vor die > Fresse hält. Der zieht nichts selbst ein. > > MfG Spess Vielleicht ist das Prinzip hier nicht ganz verstanden worden. Warum sollte das bei deinem Extruder nicht gehen? Das Filament wird auch bei deinem Extruder eingezogen, nur nicht direkt vor der Düse. Vor deinen Extruder würdest du unser Gerät platzieren.
Wenn das für beliebige Drucker sein soll, würde ich die Druckerelektronik (einschließlich Schrittmotoren) möglichst in Ruhe lassen und den Nachschub nach Bedarf regeln, d.h. den eigenen Schrittmotor so ansteuern, daß das Filament dahinter weder gespannt noch gestaucht wird. Dann vermeidet man alle Probleme mit unterschiedlichen Getrieben, Schlupf, Temperaturausdehnung, etc. Man könnte das Filament z.B. durch ein nicht zu enges Rohr um eine Kurve führen. Eine oder zwei Lichtschranken erkennen, ob das Filament eher an der Kurveninnenseite oder an der Außenseite anliegt; dann einfach auf mittlere Lage regeln.
Hi >Vielleicht ist das Prinzip hier nicht ganz verstanden worden. Doch schon. >Warum sollte das bei deinem Extruder nicht gehen? Das Filament wird >auch bei deinem Extruder eingezogen, nur nicht direkt vor der Düse. Die Andruckrolle ist recht straff. Ich hätte die Befürchtung das der Filamentantrieb das Filament zerraspelt bevor der Antrieb greift. Aber für deine Mimik habe ich keinen Bedarf. Ich muss nur 3..4 cm in den Extruder einfuhren. Die restlichen 70cm bis zur Düse macht der Extruder allein. MfG Spess
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