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Forum: HF, Funk und Felder Experimente mit Magnetron Legal?


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Autor: Magneto (Gast)
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Habe eine alte Mikrowelle und möchte mit dem Magnetron experimentieren.
Soweit ich weiß "sendet" dies auf einer freien Frequenz, allerdings laut 
Typenschild mit 1500W.
Kann ich damit experimentieren?

P.S. Bitte keine Hinweise, das ist gefährlich, etc...

:
Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Ja sicher darfst du damit experimentieren, solange du nicht die 
zulässige elektromagnetische Störausstrahlung überschreitest.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Mikrowellenöfen sind so konstruiert, das nur minimale Leistung ins 
Freifeld abgestrahlt wird und sind deswegen auch zugelassen für den 
allgemeinem Betrieb (früher brauchte man mal eine 'Funkpappe' dafür).
Wird das abschirmende Gehäuse entfernt, überschreitet die abgestrahlte 
Leistung bei weitem die Grenzwerte für das 2,4GHz Band und die 
Allgemeinzulassung.
Also nein, du kannst damit nicht legal experimentieren.

Autor: Codix (Gast)
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Magneto schrieb:
> Kann ich damit experimentieren?

Nein!
Nicht weil es gefährlich ist.
Wenn Du dich grillst interessiert das niemand.

Die Sendeleistung ist viel zu hoch und damit kannst Du 2,4 GHz WLANs 
empfindlich stören, da die Magnetron Frequenz ziemlich nahe dieser WLAN 
Frequenz ist.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Magneto schrieb:
> Kann ich damit experimentieren?

Können, ja.
Dürfen; kommt darauf an, ob Du die Grenzwerte für die elektromagnetische 
Abstrahlung einhalten kannst oder nicht.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Matthias S. schrieb:
> Wird das abschirmende Gehäuse entfernt, überschreitet die abgestrahlte
> Leistung bei weitem die Grenzwerte für das 2,4GHz Band und die
> Allgemeinzulassung.

Die ISM-Allgemeinzuteilung hat keine maximale „Sendeleistung“, 
verwechsle das mal nicht mit einer vorsätzlichen Aussendung (short range 
devices) im gleichen Band. Das ISM-Band ist sogar noch größer als der 
Teil, der für SRD zugelassen ist, es geht bis 2500 MHz. Auch ist es 
zulassungsmäßig völlig schnuppe, ob das Ding (oder eben auch ein 
regulärer Mikrowellenofen) irgendein WiFi oder sonstwas im gleichen Band 
stört: das Band ist seinerzeit für ISM-Anwendungen beiseite gestellt 
worden, andere Funkanwendungen wurden später „darüber“ definiert, 
genießen aber ihrerseits keinerlei Schutzrecht gegenüber tatsächlichen 
ISM-Geräten.

Letztlich ist der einzige Parameter, der für ein ISM-Gerät wichtig ist, 
der Personenschutzgrenzwert (und natürlich die Einhaltung der 
Frequenzgrenzen des ISM-Bands). Daher genügt es auch, wenn so'n 
Mikrowellenofen lausige 30 dB Schirmdämpfung aufweist: 600 W im Inneren, 
davon diffundieren dann 600 mW nach außen. Mehr als ein WLAN hat. :)

Inwiefern man natürlich ein (irgendwie geartetes) Experiment mit einem 
Magnetron als „ISM-Anwendung“ titulieren kann, steht auf einem anderen 
Blatt …

Gefährlich sind übrigens an einem Magnetron zwei Dinge: 1.) die direkte 
Exposition in die Strahlung, die das Gewebe von innen heraus (und damit 
jenseits der Rezeptoren in der Haut) erhitzt; insbesondere den Augen 
sagt man hier eine hohe Empfindlichkeit nach.  2.) Die verwendete 
Spannung im Zusammenhang mit der durch den Trafo transportierbaren 
Leistung. Die dürfte bei fahrlässigem Umgang noch deutlich schneller 
lethal sein als die 2,4 GHz selbst.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Jörg W. schrieb:
> Letztlich ist der einzige Parameter, der für ein ISM-Gerät wichtig ist,
> der Personenschutzgrenzwert

Habe ich doch geschrieben:

Matthias S. schrieb:
> überschreitet die abgestrahlte
> Leistung bei weitem die Grenzwerte für das 2,4GHz Band
Der Mann wird schlicht und einfach schon diesen Grenzwert übertreffen.
Niemand ohne Schein darf einfach mal einen 600W CW Sender betreiben und 
die ins Freifeld abstrahlen.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Matthias S. schrieb:
> Der Mann wird schlicht und einfach schon diesen Grenzwert übertreffen.

Die Strahlung ist (zumindest mit dem originalen, vorstäzlich verbeulten 
Hohlleiterflansch ziemlich diffus. Das ist ja für den Anwendungszweck 
durchaus erwünscht. Daher hälst du diese Grenzwerte schon in wenigen 
Metern Entfernung ein – denkt man auf den ersten Blick nicht. Ein 
Kollege hatte vor Jahren das Experiment mal in einem Keller gemacht und 
war verwundert, dass man schon im relativ geringen Abstand die 
berühmt-berüchtigte Leuchststofflampe nicht mehr zum Leuchten bekommt.

Dennoch sollte man sowas nicht ohne ein Mindestmaß an Vorsichtsmaßnahmen 
durchführen, daher auch meine Warnung bezüglich der Hochspannung.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Matthias S. schrieb:
> Der Mann wird schlicht und einfach schon diesen Grenzwert übertreffen.

Ausserdem verlässt er evtl. den zugewiesenen Frequenzbereich. Das kann 
teuer werden.
Die Magnetrons sind nämlich für eine bestimmte nach Betrag und Phase in 
Datenblatt genannte Festreflexion konstruiert.
Gravierende Abweichungen davon können zu heftigen Frequenzsprüngen bis 
hin zur Zerstörung des Magnetrons führen.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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vor kurzen gabs hier jemanden der sein Augenlicht durch Laser zum Teil 
verloren hat, warscheinlich gibt bald einen 2ten abschreckenden Fall.

Beitrag #5868450 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Codix schrieb:
> und damit kannst Du 2,4 GHz WLANs
> empfindlich stören,

Als ob WLAN die wichtigen Nutzer dieser Frequenz sind. Wichtiger Nutzer 
der auf keinen Fall gestört werden darf bin zum Beispiel ich mit meinem 
chinesischen Indoor-Quadcopter, wenn ich die Kontrolle verliere krache 
ich ungebremst in die Zimmerpalme oder die Blumenvase oder schlimmer 
noch: in den Nudelsalat! Dann ist die Hölle los! Das ist grob 
fahrlässige Gefährdung des Luftverkehrs!

Autor: peter.loeschnig@ese.at (Gast)
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auch für Amateurfunker ist nur Klasse A also 100Watt erlaubt

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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… und für Funkamateure 75 W auf eine Antenne. ;-)

Beitrag #5868646 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Bernd K. schrieb:

> oder schlimmer noch: in den Nudelsalat!

Ja, Nudelsalat sollte wirklich verboten werden.

Beitrag #5868700 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ralph B. (rberres)
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Jörg W. schrieb:
> Die Strahlung ist (zumindest mit dem originalen, vorstäzlich verbeulten
> Hohlleiterflansch ziemlich diffus. Das ist ja für den Anwendungszweck
> durchaus erwünscht. Daher hälst du diese Grenzwerte schon in wenigen
> Metern Entfernung ein

Hallo Jörg

darauf würde ich mich aber nicht ohne entsprechende Messungen verlassen 
wollen.

Jörg W. schrieb:
> Gefährlich sind übrigens an einem Magnetron zwei Dinge: 1.) die direkte
> Exposition in die Strahlung, die das Gewebe von innen heraus (und damit
> jenseits der Rezeptoren in der Haut) erhitzt; insbesondere den Augen
> sagt man hier eine hohe Empfindlichkeit nach.  2.) Die verwendete
> Spannung im Zusammenhang mit der durch den Trafo transportierbaren
> Leistung. Die dürfte bei fahrlässigem Umgang noch deutlich schneller
> lethal sein als die 2,4 GHz selbst.

Eben!!

wobei ich das mit Der Hochspannung auch unterschreiben würde.

2400V pulsierende DC mit fast 1 Amp Belastbarkeit, dürfte man nur mit 
viel Glück überleben. Nämlich dann wenn bei Berührung das Gerät 
innerhalb Sekundenbruchteile 5m weit in einer anderen Ecke liegt.

Aber auch darauf würde ich mich nicht verlassen.

Fazit Leute lasst es sein !!

Experimente mit Hochspannung und solchen Strömen, nur wenn man 
ausgewiesene Fachkraft ist, und man weis, was man macht, und das auch 
nur unter entsprechende Laborbedingungen, bei welche Sicherheitsaspekte 
auch eingehalten wird.

Freiliegende Magnetrons in der Leistungsklasse.

am besten garnicht. Auch nicht durch ausgewiesene Fachkräfte. Es ist 
einfach zu gefährlich. Auch nicht in einer Absorberkammer. Da könnte 
dann Brandgefahr entstehen.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Ralph B. schrieb:
> darauf würde ich mich aber nicht ohne entsprechende Messungen verlassen
> wollen.

Ach... Geht schon!

Ralph B. schrieb:
> wobei ich das mit Der Hochspannung auch unterschreiben würde.

Joa, kribbelt böse in den Fingern!

Ralph B. schrieb:
> Fazit Leute lasst es sein !!
>
> Experimente mit Hochspannung und solchen Strömen, nur wenn man
> ausgewiesene Fachkraft ist, und man weis, was man macht, und das auch
> nur unter entsprechende Laborbedingungen, bei welche Sicherheitsaspekte
> auch eingehalten wird.

Übertreiben musst du nun auch nicht.

Vorsichtig experimentieren reicht Durchaus.

Autor: Ralph B. (rberres)
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Kilo S. schrieb:
> Übertreiben musst du nun auch nicht.
>
> Vorsichtig experimentieren reicht Durchaus.

Naja man hat nur ein Leben!!

Ich kannte Leute, die nach solchen Experimente die Radieschen zukünftig 
nur noch von unten betrachten können.

Ralph Berres

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Kilo S. schrieb:

> Joa, kribbelt böse in den Fingern!

Aber nicht lange. Tote fühlen kein Kribbeln mehr.

Autor: Route 6. (route_66)
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Hallo!
Das Experimentieren mit Teilen aus dem Mikrowellenofen wird sogar im 
öffentlich-rechtlichen Fernsehen beworben!
In der "wissenschaftlichen" Sendung "nano" auf 3sat haben diese Idioten 
doch tatsächlich den Umbau eines Mikrowellenofens zur HF-Killermaschine 
gegen Unkraut und Schädlinge empfohlen!

Ja, ich beleidige hier bewusst diese Arschgeigen. Besser wäre es, sie 
für mehrere Jahre einzusperren.

Wer es nicht für möglich hält:
https://www.3sat.de/wissen/nano/die-mikrowelle-100.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Route 6. schrieb:
> zur HF-Killermaschine
> gegen Unkraut und Schädlinge empfohlen!

Davon finde ich in diesem (zugegeben bescheuerten) Video allerdings 
nichts. Und da die Mikrowelle nicht zwischen Unkraut, Schädlingen, 
Nutzpflanzen und Nützlingen unterscheidet, kann man damit sowieso nur 
jedes Leben grillen.

Wer übrigens die vorgeschlagene Hornantenne baut, sollte sich tunlichst 
überlegen, wo er das Magnetron anfässt. Die Chancen stehen sehr gut, das 
Magnetron, Benutzer, Netzteil und Labor in die ewigen Jagdgründe 
eingehen.

Etwas ähnliches hatte schon vor Jahrzehnten der Autor Carsten Meyer von 
der c't mal vorgeschlagen.
Magentrons sind auch praktisch so gut wie nicht zu regeln. Da kommt 
entweder volle Leistung raus oder keine.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Warum neigen viele Forenuser zu Belehrungen?

Magneto stellt eine einfache Frage: „Kann ich damit experimentieren?“ 
Dazu gibt er noch eine Anmerkung: „Bitte keine Hinweise, das ist 
gefährlich, etc..“

Was macht die Mehrheit im Forum? Ihn Belehren!

Belehrungen sind destruktiv. Sie polarisieren durch die Spaltung in den 
„Meister“ und den „dummen Schüler“ der zumeist noch undankbar ist. Das 
hat nichts mit Kritik zu tun. Kritik an sich ist sogar ausdrücklich 
erwünscht.
Es ist nicht immer die Wortwahl, die den Unterschied zwischen 
Belehrungen und Kritik ausmacht, vielmehr die innere Haltung. Wer 
belehrt, erwartet, dass sich der andere fügt, unterordnet oder die 
Belehrung wie ein Untergebener befolgt. Der Belehrende wähnt sich in der 
überlegenen Position. Wer jedoch nur kritisiert, erkennt an, dass bei 
aller möglicherweise sogar berechtigten Kritik gleichwohl die Augenhöhe 
gewahrt bleibt. Augenhöhe bedeutet in diesem Zusammenhang auch, auf den 
Wusch von Magneto einzugehen:

„Bitte keine Hinweise, das ist gefährlich, etc..“

Autor: Ralph B. (rberres)
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Route 6. schrieb:
> In der "wissenschaftlichen" Sendung "nano" auf 3sat haben diese Idioten
> doch tatsächlich den Umbau eines Mikrowellenofens zur HF-Killermaschine
> gegen Unkraut und Schädlinge empfohlen!

Route 6. schrieb:
> Wer es nicht für möglich hält:
> https://www.3sat.de/wissen/nano/die-mikrowelle-100.html

Der normale Zuschauer dürfte eh mit solchen Ratschlägen nichts anfangen 
können, Denn die meisten technisch nicht vorgebildeten lassen von sowas 
die Finger davon.

Viel mehr Sorgen mache ich mir um die ( oft jugendlichen ) Hobbypiddler, 
die meinen sich mit solchen Experimenten vor dem Bekanntenkreis 
profilieren zu können ( nach dem Motto seht mal was für ein toller Kerl 
ich bin ).

Die brauchen aber keine Videos ala Nano, sondern schrecken eh vor 
solchen lebensgefährlichen Unsinn nicht zurück.

Route 6. schrieb:
> Ja, ich beleidige hier bewusst diese Arschgeigen. Besser wäre es, sie
> für mehrere Jahre einzusperren.

Sorry aber das sollte nicht das Niveau dieses Forums sein.


Joe G. schrieb:
> „Bitte keine Hinweise, das ist gefährlich, etc..“

Also lieber abwarten bis er tod ist? Ist nicht dein Eernst?

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Ralph B. schrieb:
> Also lieber abwarten bis er tod ist? Ist nicht dein Eernst?

Das ist mein voller Ernst.
Deine Frage ist unsachlich, polarisierend, wenig differenzierend und 
zeugt von unzulänglichem Verständnis meines Beitrages. Zunächst ist 
seine Bitte zu akzeptieren – auch die Bitte der Selbsttötung, solange 
keine Fremdgefährdung vorliegt. Die Akzeptanz einer anderen Meinung, so 
schwer es im individuellen Fall auch sein mag, könnte man auch 
Wertschätzung nennen.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Joe G. schrieb:
> Das ist mein voller Ernst.

Ich stehe voll hinter deiner Aussage!

Die eigentliche Frage:

Magneto schrieb:
> Kann ich damit experimentieren?

Ist ein klares Ja.

Umfang und Art des Experimentes bleiben dabei unklar, ergo lässt sich 
nicht vorwegnehmen ob und wie gefährlich sein Experiment sein wird.
Für sein Tun und Handeln ist jeder selbst verantwortlich, da bedarf es 
keiner Laienrichter die, wie hier im Forum, so gerne Oberlehrer spielen.

Übrigens hat der Heise-Verlag schon vor vielen, vielen Jahren einen 
Bericht veröffentlicht, was man mit einem Magnetron sonst noch so 
anstellen kann:
https://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html

Ursprünglich ohne die ganzen Sicherheitshinweise, selbige wurden erst 
viele Jahre nach Erstveröffentlichung hinzugefügt.

Autor: Ralph B. (rberres)
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Lothar M. schrieb:
> Für sein Tun und Handeln ist jeder selbst verantwortlich, da bedarf es
> keiner Laienrichter die, wie hier im Forum, so gerne Oberlehrer spielen.

Das hat mit Oberlehrer überhaupt nichts zu tun.

Du weist schon das du als Fachkraft vor den Gefahren warnen must.

Ansonsten könntest du im Falle eines Ablebens Bekanntschaft mit einen 
Staatsanwalt machen, der dir nichts anderes als fahrlässige Tötung 
vorwirft, da du ja Kenntnis von den Gefahren hattest.

Ralph Berres

ps ich bin hier jetzt raus. An solche Diskussionen beteilige ich mich 
zukünftig nicht mehr, sonst lande ich eines Tages selber im Knast.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Ralph B. schrieb:
> Ansonsten könntest du im Falle eines Ablebens Bekanntschaft mit einen
> Staatsanwalt machen, der dir nichts anderes als fahrlässige Tötung
> vorwirft, da du ja Kenntnis von den Gefahren hattest.

Da du mit der Staatsanwaltschaft argumentierts und auch persönlichen 
Freiheitsentzug befürchtest könntest du doch bitte ausführen, worauf 
sich deine Argumentation stützt. Ich denke, dass würde viele Forenleser 
hier interessieren, weil ja auch unter ihnen viele Fachkräfte sind. Also 
hier meine konkrete Frage dazu?

Was definiert eine Fachkraft (Quelle) und welche Gesetzesgrundlage 
(Quelle) schreibt vor, dass eine Fachkraft immer und überall (auch 
außerhalb seines Berufsumfeldes, z.B. in einem privaten Forum) vor 
Gefahren warnen muss, um nicht mit dem Gesetz (welche Gesetze, Quelle) 
in Konflikt zu geraten?

Ohne eine fundierte Antwort bleibt deine Behauptung auf dem Niveau einer 
Stammtischparole und trägt zur eigentlichen Diskussion außer Polemik 
nichts bei.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Ralph B. schrieb:
> Ansonsten könntest du im Falle eines Ablebens Bekanntschaft mit einen
> Staatsanwalt machen, der dir nichts anderes als fahrlässige Tötung
> vorwirft, da du ja Kenntnis von den Gefahren hattest.

Wie war nochmal gleich die Eingangsfrage?

Steck deine Paranoia sonstwohin.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Matthias S. schrieb:
> Wer übrigens die vorgeschlagene Hornantenne baut,
...wird feststellen, dass sie nicht funktioniert.

Falls er/sie/es nicht schon vorher den Darwin-Award bekommen hat.



Route 6. schrieb:
> Arschgeigen. Besser wäre es, sie
> für mehrere Jahre einzusperren.

Würde ich glatt unterschreiben.

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