wie entsteht der Brumm bei HIFI-Geräten?

brrrrr schrieb:
> wie entsteht der Brumm bei HIFI-Geräten?

Brummschleife, entsteht wenn Abschirmungen mit dem Schutzleiter 
verbunden sind.
1
 Stromzuleitungskabel
2
   +------PE-------+
3
   |               |
4
Gerät1          Gerät2
5
   |               |
6
   +--Abschirmung--+
7
    Audioverbindung
oder 2 Kabel dieselben Geräte verbinden die nicht direkt nebeneinander 
liegen
1
Gerät1          Gerät2
2
 |  |            |  |
3
 |  +---Kabel1---+  |
4
 |                  |
5
 |  Leiterschleife  |
6
 |                  |
7
 +------Kabel2------+
Diese Schleife liegt nun in einem Raum in dem 230V~ durch Leitungen 
fliesst und bildet eine Trafowicklung. Wenig Spannung aber hoher Stoom 
fliesst in ihr, und der Spannungabfall in der Abschirmung der 
Audioverbindung führt DIREKT zu einem Störsignal auf dem Audiosignal, da 
reichen ja schon Millivolt.

> Wie kann man ihn vermeiden oder verringern

Nur 1 Verbindung zum Schutzleiter im Gesamtsystem, auch 
Antennenanschlussabschirmung berücksichtigen.

Kabel "in dieselbe Richtung" direkt nahe beieinander parallel verlegen.

Alle Netzkabel zu derselben (Mehrfach)steckdose führen, auch 
Antennenkabel zunächst zu ihr führen, dann entlang der Netzleitung zum 
Sicherungskasten und Potentialausgleich (der bietet sich zum Einbau 
eines Überspannungsschutzes an), dann erst zur Antenne (ode 
Kabelanschluss).

Professionelle Audiotechnik mit XLR verwenden.
Gast
> Brummschleife, entsteht wenn Abschirmungen mit dem Schutzleiter
> verbunden sind.

Ist das denn nicht immer so? Außer bei SK-II Geräten da gibt es ja 
keinen Schutzleiter.

> oder 2 Kabel dieselben Geräte verbinden die nicht direkt nebeneinander
> liegen

Warum ist es relevant, ob die Kabel nebeneinander liegen? Durch ein 
externes Magnetfeld (woher auch immer das kommt), kann immer eine 
Spannung induziert werden.
Gast
brrrrr schrieb:
>
> Warum ist es relevant, ob die Kabel nebeneinander liegen? Durch ein
> externes Magnetfeld (woher auch immer das kommt), kann immer eine
> Spannung induziert werden.

Erhöht die Wahrscheinlichkeit das beide Kabel gleich gestört werden und 
die Summe somit Null ist.

Bei mehr Abstand sind die Einflüsse ungleich(er) und können somit 
größer/hörbarer/brummiger werden.
Gast
Es gibt etliche Möglichkeiten. Das ist ja der Witz. Deswegen ist es so 
ein komplexes Thema. Man kann nicht einfach den Stecker umdrehen und 
alles ist Tuttifrutti.
Gast
Hallo

Sehr gute, verständliche und kurze Erklärung Michael B. (laberkopp), 
andere schaffen es sowas über Seiten hinweg zu ziehen weil sie meinen 
jede Kleinigkeit erwähnen zu müssen - was zwar interessant sein kann 
wenn das Problem nicht aktuell ansteht, aber nur verwirrt und nichts 
bringt wenn das Problem akut ist und man nicht Spezialist ist.

Sehr schön das es manche schaffen in wenigen Worten zu erklären wie wohl 
zu mehr als 90% der "Brummfälle" diese beseitigt werden, bzw. erst gar 
nicht auftreten.

Nochmal: Danke und schade das es hier im Forum (die Software) es nicht 
möglich ist einzelne Threads immer als die ersten und als geschlossen 
darzustellen bzw. das es keine dezidierte FAQ gibt.
Gast
Vielleicht nicht immer richtig mag es sein davon auszugehen, dass ein TO 
bereits das beherzigte:
"Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!
Suchfunktion und Betreffsuche benutzen!
Vielleicht gibt es schon einen ähnlichen Beitrag."

Daher wird angenommen, dass er den Mainstream zu dem Thema, die 90% 
bereits gelesen haben müßte. Oder ähnliches Thema hier zu hifi richtig 
anschließen.
Und dann beginnt die diskutative Suche nach Anhaltspunkten nach der 
Monte-Carlo Methode.

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