Verständnisfrage zum Smith-Diagramm bzgl. Leitungstransformation

Gast #5870785
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Ich bin mit dem Smith-Diagramm grundsätzlich vertraut daß ich da 
Anpassungsfragen mit konzentrierten Bauelementen und Leitungen deren 
Zl=Z0 ist einzeichnen und lösen kann.

Letzteres geht ja ganz einfach mit einem Kreis um den Mittelpunkt Z0 und 
dem Radius der durch meinen Punkt der Fehlanpassung geht, dann 
transformiert die Leitung diese Impedanz auf einen neuen Punkt von dem 
Kreis.

Wie ist das jetzt wenn ich eine Leitung mit fremdem Zl wie z.B. 75 Ohm 
in eine Diagramm mit Z0=50Ohm einsetzen möchte? Ein Kreis rund um den 
Punkt mit 1,5*Z0 ist offensichtlich nicht die richtige Lösung.
#5871449
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A-Freak schrieb:
> Wie ist das jetzt wenn ich eine Leitung mit fremdem Zl wie z.B. 75 Ohm
> in eine Diagramm mit Z0=50Ohm einsetzen möchte?

Kommt darauf an, ob und wie die Leitung abgeschlossen ist.
Wenn sie mit einem ohmschen Widerstand von 75 Ohm abgeschlossen ist, hat 
sie frequenzabhängige Reflexion und ihr S11 ist einfach der Punkt 1,5 
auf der Re-Achse.
Gast #5871976
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A-Freak schrieb:
> Wie ist das jetzt wenn ich eine Leitung mit fremdem Zl wie z.B. 75 Ohm
> in eine Diagramm mit Z0=50Ohm einsetzen möchte? Ein Kreis rund um den
> Punkt mit 1,5*Z0 ist offensichtlich nicht die richtige Lösung.

Wenn du im Smith-Diagramm eine Leitungstransformation darstellen 
möchtest, dann müssen die Impedanzen immer auf den Wellenwiderstand der 
Leitung normiert sein, über die du transformieren möchtest.

Wenn zunächst alles auf 50Ω normiert ist und es kommt eine 75-Ω-Leitung, 
dann musst du zuerst umnormieren, das heißt, die normierte Impedanz mit 
50Ω multiplizieren und dann durch 75Ω dividieren (oder mit 50/75 
multiplizieren, jenachdem, wie man es ausdrücken will).

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