Robert W. schrieb:
> Eine zweite Frage, was für einen Sinn mach ein LIN Transceiver
> eigentlich wenn mein MCU eine LIN fähige UART Perhiperie besitzt und ich
> die Pegelwandlung einfach mit 1 oder 2 NPN (je nach ob der MCU sen TX/RX
> invertieren kann) realisieren könnte?
Der Transceiver ist dauerkurzschlußfest und hat eine definierte
Flankensteilheit. Beim Transistor muss man dafür zusätzlichen Aufwand
treiben. Oft gibt es einen dominant time out, d.h. der Transceiver
schaltet ab wenn die Sendeleitung zu lange low ist. Und einen sleep mode
gibt es auch, wo das Ding nur wenige µA braucht und bei Aktivität am Bus
wieder einschaltet.
Aber für einen Tester reicht auch ein NPN nach Masse und ein 1
kOhm-Widerstand nach KL30.
"LIN fähige UART Perhiperie" bedeutet dass der Controller den sync break
erzeugen (und erkennen) kann. Dazu muss TxD für 11-13 Bitlängen auf Low,
also länger als 0x00 senden dauert. Das kann man aber genauso gut über
die GPIO-Funktion des Portpins machen. Bzw erkennen über 0x00 im
Empfangsregister plus framing error.