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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 93C46 Lesen Schreiben mit Ponyprog und Selbstbau Adapter


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Autor: Christopher W. (stanet)
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Hallo zusammen,
Kurz vorgestellt: Ich bin 40, mache hin und wieder mal kleinere Aufgaben 
mit MCs...  nix großes, mal ne Uselessbox oder sowas...  Ahnung habe ich 
ein bischen, aber nicht viel....  :-)

Ich versuche gerade zuhause einen 93C46 auszulesen und zu beschreiben. 
Aber so recht klappt das nicht. Ich benutze den Adapter der in der 
Zeichnung angehängt ist. Geht direkt auf Com1. Kein USB Adapter oder 
sowas dazwischen.  (Ja auch moderne Rechner gibt es mit Com Port :-) )

Beim Test mit Ponyprog ist alles ok, also er findet die brücke zwischen 
pin 6 und 7...
Beim Lesen bekomme ich hin und wieder sogar Daten, aber ich schätze das 
diese falsch / unvollständig sind.  Beim Schreiben bekomme ich unter Win 
10 "No Responce from Device" und mit win 7 bekomme ich "Write Failed". 
Bei Win 7 bekomme ich immer Daten aus dem Chip, aber auch diese scheinen 
nicht OK zu sein. Weil ich diese bei jedem einlesen etwas anders 
aussehen als davor.....

Ziel ist es einfach nur den Inhalt von einem 93c46 auf einen anderen zu 
übertragen. Jemand eine Idee wo der Fehler liegt? Adapter wie in der 
Zeichnung ok für so eine Aktion?

Danke im vorraus.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Welche Dioden sind da eingebaut?

MfG

Autor: Christopher W. (stanet)
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Geht aus der Zeichnung leider nicht hervor...   hatte noch ein paar 
1N4148 rumliegen und habe diese genommen.

Datenblatt vom großen C
https://produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1500000-1599999/001581846-da-01-ml-DIODE_1N4148_DO35_TC_de_en.PDF

: Bearbeitet durch User
Autor: Helmut -. (dc3yc)
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Welche Betriebsspannung hat denn der Baustein? Dem Schaltzeichen nach 
sollten die Dioden Z-Dioden sein. Schätze mal 4.7V bei 5V 
Betriebsspannung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christopher W. (stanet)
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Habe das Datenblatt angehängt oben im Beitrag...
Der 93c46 arbeitet mit 2.5 - 5.5V betreiben tue ich ihn mit 5V

Sind Gleichrichter Dioden....   Ist das der ganze Fehler ? Falls ja, 
welche Z-Dioden wären schätzungsweise die richtigen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Erich (Gast)
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Christopher W. schrieb:
> welche Z-Dioden wären schätzungsweise die richtigen?

4,7 Volt

Autor: Christopher W. (stanet)
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Supi, ich teste das mal aus. Muss ich eben doch einkaufen :-(

Danke für die schnelle hilfe. Ich melde mich nochmal, sobald ich das 
ausprobiert habe.

Gruß

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Erich schrieb:
> Christopher W. schrieb:
>> welche Z-Dioden wären schätzungsweise die richtigen?
>
> 4,7 Volt

Lancos selber empfiehlt 5,1V.
http://www.lancos.com/e2p/siprog_base.png

Autor: Christopher W. (stanet)
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So, ich sag es nur ungern.....
4,7v Z Diode...   selbes Ergebnis wie zuvor...   mal geht was, mal 
nicht, was ausgelesen wird ist bei jedem versuch was anderes.... 
gleiches Problem mit der 5,1V Z-Diode. Beides unter Windows 10... 
versuch nun mal Win 7

Selbes Problem. Daten aus dem Chip sehen bei jedem einlesen anders 
aus....

: Bearbeitet durch User
Autor: Georg G. (df2au)
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Nimm mal einen Rechner aus der Jungsteinzeit mit DOS. Dein 
Programmieradapter will ganz unten in der Hardware an Pins wackeln. 
Damit war schon bei Windows XP Schluss. Mit "giveio" und ähnlichem 
konnte man sich ab und an noch helfen. Bei Win7 und neuer ist dir das 
Timing völlig aus der Hand genommen. Es wäre purer Zufall, wenn das 
zuverlässig funktionieren würde.

Autor: Christopher W. (stanet)
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Ok, den Rechner aus der Jungsteinzeit mit Win 2k oder XP kann ich wohl 
noch aus einem der Kellerlöcher Zaubern, aber wie macht man das den 
heute?

Ich Arbeite normal mit AVR MC´s und bastel kleine Anwendungen für den 
Modellbau, Hardware für AVR habe ich das STK 500, denke aber nicht das 
ich damit so ohne weiteres einen 93c46 auslesen und beschreiben kann?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Christopher W. schrieb:
> denke aber nicht das
> ich damit so ohne weiteres einen 93c46 auslesen und beschreiben kann?

Doch, das geht natürlich. Aber dazu brauchst du die SPI Routinen auf dem 
AVR und irgendeine Art von Kommunikation (z.B. UART) mit dem PC.

Autor: Christopher W. (stanet)
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Ja sowas hatte ich mir schon gedacht, aber ohne Step by Step Tutorial 
bekomme ich das in diesem Leben erstmal nicht hin. Und da habe ich auch 
noch nichts gefunden, was ich mir zutrauen würde.
Bleibt also nur der Weg über ein anderes Betriebssystem zu gehen. Kann 
mir vorstellen das auch Linux Systeme das können? Das wäre ja recht 
schnell installiert....   Oder liegt das Problem ehr an der Hardware?

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Wenn Du mal etwas suchst, irgendwo hatte ich meine Test-Routinen zum 
Lesen und Schreiben auf 93C46/93C56 EEPROMs für AVRs gepostet. Die sind 
nicht die schnellsten gewesen, ließe sich bestimmt optimieren, aber für 
die geringe Größe dieser EEPROMS hats gereicht.

Autor: Georg G. (df2au)
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Christopher W. schrieb:
> Bleibt also nur der Weg über ein anderes Betriebssystem zu gehen.

Der einfachste Weg wäre, dass du verrätst, wo du ungefähr wohnst. Dann 
findet sich vielleicht jemand in deiner Nähe, der einen passenden 
Prommer hat.

Alternativ kann man die Post reich machen und die Dinger jemandem 
schicken, der das für dich erledigt.

Ansonsten gibt es beim freundlichen Chinesen für kleines Geld Prommer, 
die auch mit modernen Betriebssystemen klar kommen.

Am aufwendigsten wäre für dich, einen Arduino als Prommer zu 
programmieren.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Christopher W. schrieb:
>  hatte noch ein paar 1N4148 rumliegen und habe diese genommen.

Es ist eben oft nicht egal, welche Bauteile man einbaut.

mfG

Autor: Christopher W. (stanet)
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Georg G. schrieb:
> Der einfachste Weg wäre, dass du verrätst, wo du ungefähr wohnst.

Komme aus der Ecke von Mainz - Bingen. Es geht mir auch nicht so sehr 
darum das erledigt zu bekommen, mehr darum es zu erledigen. Also es 
irgendwie reproduzierbar selbst zu machen.

An kleinen Helferlein aus Fernost habe ich auch noch was da, CH341A ...
Im Moment liefert mir das teil die 5V Spannung. Habe leider kein 
Programm gefunden, das die 93c46 damit auslesen kann. Können alle nur 
die 24xx und 25xx....

Wie sieht es den bei dem Druckerport aus? Ist das Timing Problem dort 
das gleiche ? In einem anderen Beitrag hier habe ich eine 
Anschlussmöglichkeit an den LPT gefunden, allerdings quasi ein 
Direktanschluss? Geht das? Oder ist das Bild nur ein ganz grobes Schema?

Autor: Herbert (Gast)
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Dunkel habe ich in Erinnerung, daß man in Ponyprog die Zeiten 
kalibrieren muß.

Guck mal hier hin:
http://www.roboternetz.de/phpBB2/files/ponyprog.pdf

Ich kanns jetzt nicht probieren, da das hier nicht der Werkstattrechner 
ist.

Autor: Christopher W. (stanet)
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Herbert schrieb:
> Dunkel habe ich in Erinnerung, daß man in Ponyprog die Zeiten
> kalibrieren muß.

Ja das muß man...  bringt aber auch keinen erfolg :-)

Denke ich teste es nun mal mit einem ganz alten Windows, oder kann mir 
jemand ein Linux empfehlen womit mein kleiner Adapter funktionieren 
müsste?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ich habe gerade mal bei mir rumgewühlt, aber Routinen für den 93C46 habe 
ich nur mal auf dem XMega gemacht, weil die damals so viel Bugs beim 
internen EEPROM hatten, das ich ein externes 93C46 ranstrickte.
Wenns interessiert, poste ich das gerne mal (in C für den XMega).

Autor: Ralph S. (jjflash)
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Christopher W. schrieb:
> Ich Arbeite normal mit AVR MC´s und bastel kleine Anwendungen für den
> Modellbau

Warum schreibst du dir keinen AVR basierenden Bitbanging Programmer für 
diesen Chip?

Das Datenblatt


http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/doc5140.pdf

zeigt ein vollkommen unkompliziertes Interface für diesen Chip.

(schade dass ich kein so altes Derivat hier herumliegen habe sonst hätte 
ich mich da mal dran gesetzt um zu sehen, wie viel Aufwand das ist)

Rein "just for fun" habe ich mir die hier

Ebay-Artikel Nr. 121363639495

bestellt, aber ich denke, bis die da sind, wirst du dein Problem schon 
gelöst haben.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Da man hier ja offensichtlich wieder zu faul oder zu doof zum Suchen 
ist, habe ich das nochmal schnell erledigt. Für den 93C46 mußt Du evtl. 
die Anzahl der Adressbits anpassen, ich weiß jetzt nicht ob der eines 
weniger benötigt als der 93C56. Die Delays im Code kannste Dir selber 
basteln, die waren nicht groß kritisch, mußt halt probieren wie schnell 
oder wie langsam es funkioniert. Pinbelegung geht auch aus dem Quellcode 
hervor, mußt Dir ggf. anpassen wenn die AVR-Pins nicht frei sind. Das 
Programm war für einen ATMega644 und ist nicht besonders optimiert, für 
256 Byte war es ausreichend und bei fliegender Verdrahtung des EEPROMS 
ohne Bypass-Kondensator usw. wollte ich keine Geschwindigkeitsrekorde 
brechen. Dürfen meine Fans hier gerne zerfleddern oder negativ bewerten 
bis die Maus glüht, ist mir und dem Programm Banane!

Autor: Georg G. (df2au)
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Christopher W. schrieb:
> Anschlussmöglichkeit an den LPT

Bis Windows XP funktionierte das zuverlässig. Danach hat Microsoft die 
Zugriffsmöglichkeiten mehr und mehr beschränkt. Angeblich gibt es eine 
giveio Version für Windows-7, sogar als 64Bit Variante.

Die sinnvollste Lösung ist wirklich ein Arduino als Prommer. Das ist aus 
den vorhandenen Bibliotheken in kurzer Zeit zusammen gestrickt.

Autor: Christopher W. (stanet)
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Ben B. schrieb:
> Da man hier ja offensichtlich wieder zu faul oder zu doof zum Suchen

Danke für die ungerechtfertigte Beleidigung, sowas braucht hier echt 
niemand. Hatte weiter oben schon geschrieben das das nicht der Weg ist, 
den ich gehen will / kann.

Habe es im übrigen geschafft das teil auszulesen. Win 98 war ein guter 
und einfacher hinweiß. Damit funktioniert mein Selbstbauadapter aus dem 
ersten Post sowohl mit 4,7v als auch mit 5,1v Z-Diode einwandfrei.

Denke so kann das auch jeder andere machen. Da wieder ein Controller, 
dafür ein Programm und dann stille Post zum PC..   klar geht das, aber 
allein das debugen von sowas ist für einen nicht Fachmann dann schnell 
eine beschäftigung für mehrere Wochen.

Danke nochmals an alle die mir geholfen haben das vorhaben umzusetzen 
:-)

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Schön, daß es jetzt funktioniert und die richtigen Dioden eingebaut 
sind.

MfG

Autor: soul e. (souleye)
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Christopher W. schrieb:

> Habe es im übrigen geschafft das teil auszulesen. Win 98 war ein guter
> und einfacher hinweiß. Damit funktioniert mein Selbstbauadapter aus dem
> ersten Post sowohl mit 4,7v als auch mit 5,1v Z-Diode einwandfrei.

Mit XP sollte es dann auch klappen, wenn userport.sys installiert ist. 
Diesen Treiber braucht man wenn man mit selbstgeschriebener SW direkt 
auf Hardwareadressen zugreifen will.

Autor: hmmmm (Gast)
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Mit ADMIN Rechten gestartet funktioniert das auch sauber unter WIN 10!

Ansonsten wir jedes popelige Linux das hinbekommen.

https://wiki.ctbot.de/index.php/Ponyprog

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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soul e. schrieb:
> Mit XP sollte es dann auch klappen, wenn userport.sys installiert ist.

Ist allerdings für den Parallelport und nicht für die seriellen Ports.

Autor: soul e. (souleye)
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Matthias S. schrieb:

> Ist allerdings für den Parallelport und nicht für die seriellen Ports.

userport.sys? Der unterstützt sämtliche Adressen im I/O-Bereich. Ob 
parallel, seriell oder ganz was eigenes ist egal. Der Treiber sorgt nur 
dafür, dass die Assemblerbefehle IN xx und OUT yy,xx zur Hardware 
durchkommen.

Autor: Rainer V. (a_zip)
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Christopher W. schrieb:
> Win 98 war ein guter
> und einfacher hinweiß

Hallo, ich mach das auch immer noch mit PP unter XP, obwohl ich 
mittlerweile auf Ubuntu umgestiegen bin. Gratuliere übrigens...
Gruß Rainer

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