Hallo zusammen!
Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik
international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den
englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand
mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon
mal einer vor dem gleichen Problem?
Grüße
Tim
mr. t. schrieb:> Hallo zusammen!> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon> mal einer vor dem gleichen Problem?> Grüße Tim
Sklave des Ing.
mr. t. schrieb:> Hallo zusammen!> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon> mal einer vor dem gleichen Problem?> Grüße> Tim
Das kommt immer auf das Einsatzland an. Die Ausbildungsbezeichnungen
sind sehr unterschiedlich.
In USA ist ein Technician eine angewiesene Hilfskraft. In UK ist ein
"State-certified technician" ein Techniker mit erweiterter theoretischer
Ausbildung. Die Berufsbezeichnung ist nur innerhalb eines Landes von
Bedeutung, ansonsten wertlos.
Ein Technician ist jeder, der irgendwie mit Technik zu tun hat.
Auch ist jeder, der irgendwie mit technischen Aufgaben betreut ist, eine
"ingeneering person".
Dieses Verb "ingeneering" hat mit dem deutschen Begriff "Ingenieur"
überhauptnichts zu tun.
Vergisst einfach die Assoziation zu deutschen Begriffen.
Lothar M. schrieb:> Dieses Verb "ingeneering" hat mit dem deutschen Begriff "Ingenieur"> überhauptnichts zu tun.
Aber "engineering" vielleicht schon?
WTF soll "ingeneering" bitte sein?
mr. t. schrieb:> Hallo zusammen!> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon> mal einer vor dem gleichen Problem?> Grüße> Tim
Arschkarte gezogen. Entweder Ingenieur oder Mechaniker. Als Techniker
wird man zurückgestuft auf Mechaniker.
Mut zur Wahrheit. schrieb:> mr. t. schrieb:> Hallo zusammen!> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon> mal einer vor dem gleichen Problem?> Grüße> Tim>> Arschkarte gezogen. Entweder Ingenieur oder Mechaniker. Als Techniker> wird man zurückgestuft auf Mechaniker.
Techniker ist nur was für Weicheier
Jo S. schrieb:> In USA ist ein Technician eine angewiesene Hilfskraft.
Und in Russland ist jeder ein Ingenieur, der den Schraubenschlüssel
umdrehen kann.
mr. t. schrieb:> Wie kann ich den> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden?
Schau dir doch einfach mal CVs an und modifizier sie entsprechend - hier
ein 0815-Beispiel:
https://www.myperfectcv.co.uk/cv-examples/electrician-cv-sample
Und vergesse nicht in der summary zu erwaehnen:
1.Good interpersonal skills;
2.able to interface with clients, project managers, and team members.
?
Mut zur Wahrheit. schrieb:> Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren> Visitenkarten als Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!
Und die die einem erzählen das sie „studiert“ haben :D richtige
Knallköppe sind das ?
Mut zur Wahrheit. schrieb:> Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren Visitenkarten als> Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!
Die Vollhonks sind die Deutschen! ...weil sie versuchen die englischen
Begriffe 1:1 ins Deutsche zu übertragen.
Jeder Verkäufer ist im engl.-sprachigen Raum ein "Sales Manager".
Wir Deutschen können noch nichteinmal richtig zählen, was sehr oft zu
grosser Verwirrung führt, wenn es um grosse Zahlen geht.
Deutsch: Million, Milliarde , Billion, Billiarde
Englisch: Million, Billion, Trillion, Quadrillion.
Na, merkt ihr was? Wer ist der Blöde?
Dr.Harz schrieb:> Mut zur Wahrheit. schrieb:>> Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren>> Visitenkarten als Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!>> Und die die einem erzählen das sie „studiert“ haben :D richtige> Knallköppe sind das ?
Ich habe schon welche,getroffen, die behauptet haben dass sie bei der
IHK „studiert“ haben. Wahrscheinlich die Speisekarte ?
Kaj schrieb:> Pikachu schrieb:>> State Certified Engineer> So ist es. So wurde es auch von meiner Technikerschule (STB) auf der> englischsprachigen Urkunde betitelt.
Jo, damit wirst du ordentlich was reißen ?
Mut zur Wahrheit. schrieb:> Dr.Harz schrieb:> Mut zur Wahrheit. schrieb:> Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren> Visitenkarten als Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!>> Und die die einem erzählen das sie „studiert“ haben :D richtige> Knallköppe sind das ?>> Ich habe schon welche,getroffen, die behauptet haben dass sie bei der> IHK „studiert“ haben. Wahrscheinlich die Speisekarte ?
Unglaublich diese Maden.??
Mut zur Wahrheit. schrieb:> Kaj schrieb:> Pikachu schrieb:> State Certified Engineer>> So ist es. So wurde es auch von meiner Technikerschule (STB) auf der> englischsprachigen Urkunde betitelt.>> Jo, damit wirst du ordentlich was reißen ?
Bei uns würde die Hauptschule in Mittelschule umbenannt. Schrott ist es
wie vorher dennoch. So wie ein techniker nur ein besserer Geselle immer
bleiben wird. Punkt.
Und jetzt geht bitte den Profis (Ings.) nicht auf die Nerven!
Dr.Harz schrieb:> Bei uns würde die Hauptschule in Mittelschule umbenannt. Schrott ist es> wie vorher dennoch. So wie ein techniker nur ein besserer Geselle immer> bleiben wird. Punkt.> Und jetzt geht bitte den Profis (Ings.) nicht auf die Nerven!
Genauso ist es. Ein Zwerg bleibt ein Zwerg auch wenn er sich hohe Schuhe
kauft.
Besten Dank für die zahlreichen Beiträge. Viele davon leider auf
Ingenieur Niveau. Also für mich nicht ganz nachzuvollziehen. Die cv
Seite bringt Inspiration. Danke!
Ich bin dafür, den Techniker auf Kleiningenieur umzubenennen damit Mutti
stolz auf ihren Racker sein kann. Ausserdem erhält jeder automatisch das
Abitur ausgehändigt damit keiner benachteiligt wird.
Christian W. schrieb:> Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende> Gattung....? Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer> Hochschule...?
Christian, Denken!
Hier äusserten sich gerade 2 Personen negativ. Die anderen 150.000
Ingenieure nehmen an solchen Diskussionen gar nicht teil.
Mut zur Wahrheit. schrieb:> ch bin dafür, den Techniker auf Kleiningenieur umzubenennen damit Mutti> stolz auf ihren Racker sein kann. Ausserdem erhält jeder automatisch das> Abitur ausgehändigt damit keiner benachteiligt wird.
Ich habe 1992 Techniker gemacht. Wie kann es sein, dass ich alter
Knochen, mit einer Technikerausbildung von 1992 3/4 der Bachelorarbeit
eines Studenten vorkaue damit das etwas wird?
Nein, das ist kein Scherz und kein Joke. Manchmal sträuben sich mir die
Haare wenn ich sehe was Bachelors so alles können (oder besser nicht
können).
Um dann noch zu hören: "Bachelor ist doch vollkommen ausreichend", um
sich dann zu wundern dass sie keinen Job bekommen.
Wichtiger ist doch vielmehr, dass man an den Dingen dran bleibt, sich
weiterbildet und neue Techniken erlernt und anwendet.
Hat man einen Job und kann diesen "zur vollsten Zufriedenheit" erledigen
ist es irgendwann nicht mehr so ganz wichtig, ob man den Techniker, den
Bachelor oder den Master hat... oder wenn man älter ist schlicht Dipl.
Ing.
Früher wurde die Nase gerümpft wenn es hieß: Ingeneur FH.
Die Deutschen sind einfach nur "Titelgeil" und an dem Begriff "state
certified" ist nun wirklich nichts ehrenrühriges.
Es ist einfach eine Frechheit anderen den Titel abzusprechen. Ich als
Ingenieur behaupte auch nicht das ich den gleichen Stand wie ein Prof.
habe. Man muss einfach akzeptieren das ein Bachelor/Master besser ist
als ein Techniker. Da hilft auch keine Propaganda der IHK. Wenn euch das
nicht passt dann macht doch einfach den Bachelor/Master! Niemand hindert
euch!
Der Geselle labert auch keinen Mist das er praktisch Meister ist obwohl
er keinen gemacht hat!!
Dr.Harz schrieb:> Man muss einfach akzeptieren das ein Bachelor/Master besser ist> als ein Techniker.
Es geht nicht um besser oder schlechter... Besser oder schlechter
bestimmt der Job der dann ausgeführt wird.
Dr.Harz schrieb:> Es ist einfach eine Frechheit anderen den Titel abzusprechen.
Genau darum geht es: Die Leistung und die Ausbildung eines Technikers
(der seit der Existenz des Bachelorstudiums fast obsolet ist) wird
häufig schlicht nicht gewürdigt:
Mut zur Wahrheit. schrieb:> ch bin dafür, den Techniker auf Kleiningenieur umzubenennen damit Mutti> stolz auf ihren Racker sein kann.Mut zur Wahrheit. schrieb:> Genauso ist es. Ein Zwerg bleibt ein Zwerg auch wenn er sich hohe Schuhe> kauft.Dr.Harz schrieb:> Unglaublich diese Maden.??
So könnte man das auch aus anderen Threads ewig weiterführen. Zumindest
was Arroganz und Überheblichkeit betrifft, sind einige (schlechte)
Ingeneure den Technikern weit vorraus.
Ich kenne sehr sehr viele Ingeneure und vor einigen habe ich wirklich
Respekt vor deren Wissen und Können. Die haben es jedoch absolut nicht
nöig, das Scheinwerferlicht auf sich zu richten und ich kenne welche die
außer: "schließlich habe ich studiert" nicht wirklich was gezeigt haben.
Dr.Harz schrieb:> Es ist einfach eine Frechheit anderen den Titel abzusprechen.
Niemand spricht einem einen Titel ab, aber der Titel alleine hat keine
Aussagekraft. Der Titel, das Studium, sagt nur aus, dass jemand die
Vorraussetzung hat, außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen. D.h.
nicht dass er solche Leistungen auch vollbringt.
Hallo Tim,
Berufsabschlüsse unterhalb des Hochschulniveaus sind international kaum
vergleichbar, Bezeichnungen werden je nach Land sehr unterschiedlich
verwendet. Zum Glück wissen das die Leute welche häufiger mit
Bewerbungen aus anderen Ländern zu tun haben. Oft ist dort wo keine
formale Qualifikation erforderlich ist deshalb entscheidend, was Du
beruflich nach dem Abschluss schon gemacht hast.
Christian W. schrieb:> Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer Hochschule...?
Ja tut man. Bei uns z.B. an der FH wurden diejenigen, die in Mathe 1,2,3
in den Seminaren beim rechnen verkackt hatten, automatisch als Idioten
stigmatisiert. Die hatten dann bis zum Ende ihres Studiums verschissen.
Kenne noch 2 Personen in meinem Umfeld, die von der Uni kommen. Die sind
noch abgehobener als FHler. Jetzt überlegt dir mal, was viele über
Techniker denken. Ich finde diesen herablassenden Umgang aber selber
mies. Also nicht vergessen☝?. Je höher der Abschluss, desto abgehobener
sind viele gegenüber anderen.
MfG
Christian W. schrieb:> Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende> Gattung....? Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer> Hochschule...?
Tja wärste mal hingegangen dann wüsstest du es.
Aber wenn es Vorbilder an Arroganz braucht, muss man meistens bei den
Uni Profs nicht lange suchen. Allerdings haben die auch was drauf, sind
meistens noch C-Profs und können sich das leisten.
Cyblord -. schrieb:> Christian W. schrieb:> Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende> Gattung....? Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer> Hochschule...?>> Tja wärste mal hingegangen dann wüsstest du es. Aber wenn es Vorbilder> an Arroganz braucht, muss man meistens bei den Uni Profs nicht lange> suchen. Allerdings haben die auch was drauf, sind meistens noch C-Profs> und können sich das leisten.
Was heißt herablassend... ich respektiere jeden und wenn er nur am
harten ist!
Aber ich respektiere keine Leute die sich einen Status (Abschluss und
damit ansehen) erschnorren wollen ohne je etwas dafür getan zu haben!
Wenn es euch Technikern nicht passt das ein Ing höherwertig ist, dann
macht doch einfach ein Studium! Ist ja angeblich das selbe wie
Techniker! Dann sollte es euch ja leicht fallen. Dann müsstet ihr ja
Eigtl sogar verkürzen können ihr Überflieger ???
Dr.Harz schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Christian W. schrieb:>> Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende>> Gattung....? Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer>> Hochschule...?>>>> Tja wärste mal hingegangen dann wüsstest du es. Aber wenn es Vorbilder>> an Arroganz braucht, muss man meistens bei den Uni Profs nicht lange>> suchen. Allerdings haben die auch was drauf, sind meistens noch C-Profs>> und können sich das leisten.>> Was heißt herablassend... ich respektiere jeden und wenn er nur am> harten ist!> Aber ich respektiere keine Leute die sich einen Status (Abschluss und> damit ansehen) erschnorren wollen ohne je etwas dafür getan zu haben!> Wenn es euch Technikern nicht passt das ein Ing höherwertig ist, dann> macht doch einfach ein Studium! Ist ja angeblich das selbe wie> Techniker! Dann sollte es euch ja leicht fallen. Dann müsstet ihr ja> Eigtl sogar verkürzen können ihr Überflieger ???
Da stimme ich dir zu.
Ich hab mich nicht dahingesetzt und Blut und Schweiß geschwitzt, wenn
ich es auch anders hätte schaffen können, mir einen Ingenieurs-Titel
anzueignen.
So sieht es aus, habe auch schwer für meinen Titel gearbeitet und möchte
nicht mal annähernd mit jemanden verglichen werden, welcher nur ein
minderwertigen Techniker Abschluss hat. Das wäre ja das schärfste pff.
Kater Schnurr schrieb:> So sieht es aus, habe auch schwer für meinen Titel gearbeitet und möchte> nicht mal annähernd mit jemanden verglichen werden, welcher nur ein> minderwertigen Techniker Abschluss hat.
Ist es am Ende so wichtig, welchen akademischen Grad jemand hat oder
nicht? Ich finde, der Mensch zählt, und was er kann. Im Übrigen habe ich
für meinen Abschluss als Ingenieur nicht besonders "schwer gearbeitet",
ich fand meine Studienzeit insgesamt sehr schön.
Allerdings lege ich bei bestimmten Tätigkeiten dann schon gesteigerten
Wert auf die tatsächliche Ausbildung, zum Beispiel bei einem Arzt oder
Piloten, denn diesen vertraue ich gegebenenfalls mein Leben an. Aber
Ingenieur oder Techniker dürfte in vielen Fällen von der Verantwortung
her ziemlich ähnlich sein, nämlich gering, TÜV-Abnahmen usw. Mal
ausgenommen.
Ich hoffe die meisten Antworten hier sind mit einem Augenzwinkern
verfasst worden ansonsten tun mir die Leute einfach nur Leid.
Das ist ja noch schlimmer als das Gehabe zwischen Hebammen vs. Ärzten.
Wer das Spiel des Lebens erfolgreich spielt entscheidet sich in keiner
Bildungsstätte der Welt.
Tendenziell sind viele Akademiker einfach nicht gesellschaftsfähig,
Sichwort Sozielkompetenz. Wenn man die an die Franfurter Zeil stellt und
10x im Kreis dreht finden sie nicht mehr nach Hause.
Vom Heiraten und Kinder groß ziehen ganz zu schweigen
Kater Schnurr schrieb:> So sieht es aus, habe auch schwer für meinen Titel gearbeitet und möchte> nicht mal annähernd mit jemanden verglichen werden, welcher nur ein> minderwertigen Techniker Abschluss hat. Das wäre ja das schärfste pff.
Jeder der sein Techniker auf Teilzeit gemacht hat hat mehr gearbeitet,
hat mehr geleistet und hat einen doppelt so großen Arsch in der Hose wie
Du (und ich).
Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern
deshalb kann ich es beurteilen ;-)
Gruß
> Tendenziell sind viele Akademiker einfach nicht gesellschaftsfähig,> Sichwort Sozielkompetenz.
das liegt vielleicht auch an der Gesellschaft und an Leuten, die auf
Rechtschreibung keinerlei Wert legen.
> Jeder der sein Techniker auf Teilzeit gemacht hat hat mehr gearbeitet,> hat mehr geleistet und hat einen doppelt so großen Arsch in der Hose wie> Du (und ich).
erbärmlich bzw. Prollniveau
> Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern> deshalb kann ich es beurteilen ;-)
offenbar ist Dir der Titel geschenkt - auch das kommt je nach Hochschule
auch schon mal vor ):
> Ist es am Ende so wichtig, welchen akademischen Grad jemand hat oder> nicht?
also alles unwichtig?
> Ich finde, der Mensch zählt, und was er kann.
jeder Mensch ist ersetzbar.
> Im Übrigen habe ich für meinen Abschluss als Ingenieur nicht besonders> "schwer gearbeitet", ich fand meine Studienzeit insgesamt sehr schön.
mhm, eine ambivalente Aussage .... some guys have all the luck.
> Wer das Spiel des Lebens erfolgreich spielt entscheidet sich in keiner> Bildungsstätte der Welt.
100 % Zustimmung
> Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern> deshalb kann ich es beurteilen ;-)
Danke das du unser Weltbild wieder gerade gerückt hast....!
Dr.Harz schrieb:> Nur Ings sind Menschen.> So einfach ist das!> Techniker = Mülltonne
Du bist unfähig, deinen namen richtig zu schreiben. Das färbt stark auf
den inhalt ab.
OhMann schrieb:> Jo S. schrieb:>> In USA ist ein Technician eine angewiesene Hilfskraft.>> Und in Russland ist jeder ein Ingenieur, der den Schraubenschlüssel> umdrehen kann.
Nö - eher "Spezialist"
lol schrieb:> Wow, wie manche hier eskalieren ...>> Die heiligen Ingenieure ... wahrscheinlich sind die meisten hier gar> keine.
Müssen die ja auch nicht.
Hauptsache leidlich lustig.
War aber schonmal besser.
Da fehlen noch paar verkannte Genies, die es halt nicht gepackt haben
und nun den Anekdotdenerzähler geben und aus ihren an Vorfällen reichen,
aber ansonsten vergeigten Leben noch paar "wie doof sind die Studierten
denn" - Geschichtchen raushauen...
ecmspy schrieb:> Dr.Harz schrieb:>> Nur Ings sind Menschen.>> So einfach ist das!>> Techniker = Mülltonne>> Du bist unfähig, deinen namen richtig zu schreiben. Das färbt stark auf> den inhalt ab.
Du kennst seinen Namen? Interessant. Nicht jeder heißt Peter. Aber egal.
Apropos richtig schreiben: Du eignest dich schonmal nicht als Vorbild in
dieser Hinsicht.
Kai schrieb:> Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern> deshalb kann ich es beurteilen ;-)>
Mein Beileid.
Dafür studiert man doch nicht, um sich dann mit Fußvolk umgeben zu
müssen.
Nee du, musste ernsthaft mal drüber nachdenken was du nun (wieder?)
falsch gemacht hast...
Grundsatz: Man umgibt sich nur mit Menschen, die einen weiterbringen -
alles andere ist Zeitverschwendung.
Soll ich jetzt -
oder soll ich nicht...
ein Smiley anhängen?
MeierKurt schrieb:> Kai schrieb:>> Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern> deshalb kann ich es beurteilen ;-)>> Mein Beileid.> Dafür studiert man doch nicht, um sich dann mit Fußvolk umgeben zu> müssen.> Nee du, musste ernsthaft mal drüber nachdenken was du nun (wieder?)> falsch gemacht hast...> Grundsatz: Man umgibt sich nur mit Menschen, die einen weiterbringen -> alles andere ist Zeitverschwendung.> Soll ich jetzt - oder soll ich nicht...> ein Smiley anhängen?
Warum ein Smiley bei einer Tatsache?
Endlich hast du die Wahrheit gesagt??
Hallo,
> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt.
in Frankreich ist es üblich, anzugeben, wie viele Jahre Ausbildung nach
dem Abitur (bac) noch kamen, beispielsweise bac+2 (für ein
Kurzzeitstudium-/Ausbildung), bac+3 (Bachelor), bac+5 (Master), bac+8
(Promotion).
Viele Grüße
Michael
Warum nur wohl erinnere ich mich bei dieser "Diskussion" hier an eine
Jahre zurückliegende Doktorfeier, bei der der Professpr den frisch
gebackenen Doktor (Chemie) seinen Schützling mit den Worten "Willkommen
im Kreise der Menschen" begrüßte?
Was war der Doktor den vor seinem Doktortitel? Ein Unmensch, ein Tier
oder ein Individuum das ungerechtfertigterweise dieselbe Luft atmete
wie seine Majestät der Professor himself?
Scheinbar wird den Akademikern ein solches Verhalten mit der
Universitätsmilch mit eingeflößt, damit sie sich im weiteren Leben wie
absolute A******* verhalten.
Nur gut, dass ich auch nicht nur die überhebliche Spezies dieser
Akademiker kennengelernt habe.
In einem Laden beschäftigt zu sein, in der mehr als 60% einen
akademischen Abschluß haben, lernt man schnell:
Je mehr auf den einmalig erreichten Titel abgehoben wird, je weniger
haben diese "Herrenmenschen" auf dem Kasten.
Diejenigen, die sich so herablassend über die Nichtakademiker auslassen,
tun mir leid und ich hoffe ihr erfreut euch an eurer eigenen
Hochnäsigkeit und nicht an Dingen, die es da gibt von Nichtakademikern
wie Musik, Gemälden, tollen Filmen oder Sportereignissen.
Lustigerweise ist bspw. bei Schauspielern die Trennung danach, wer nun
die Schauspielkunst studiert hat und wer nicht unter den Schauspielern
selbst nicht gegeben. Entschieden wird das an der Kinokasse.
Die besten Gemälde der Geschichte wurden von Menschen gemalt, die NICHT
studiert hatten.
Ein der Sport studiert hat weiß zwar, wie man heutzutage trainieren
sollte (oder helfen Sportlern beim bescheißen), aber ein Robert
Lewandowski (ob man den nun mag oder nicht) schießt dennoch mehr Tore.
Also, ihr echten und angelblichen Ingeneure: ruht Euch auf Euren Titeln
aus, ihr seid meine Helden, ich vergöttere Euch und zolle Euch meinen
untertänigsten Respekt.
Allerdings nur dann, wenn ihr hier etwas abliefert, von dem ich sagen
muß: Könnte ich nicht bewerkstelligen.
So wie bspw. Jörg Wunsch (für AVRDUDE) oder Philipp Klaus K. (für
essentielle Mitwirkung am SDCC)... allerdings sind das beide meines
Wissens min. Ingeneure, andererseits sind das aber auch Menschen und sie
sind Menschen die nicht zu der Kaste der Überheblichen gehören. Sie sind
Menschen die etwas geleistet haben und diesen zolle ich den gebührenden
Respekt (unabhängig davon, ob sie Ingeneure sind oder nicht).
Schneidet Euch von den beiden beispielhaft aufgeführten eine Scheibe ab.
In allem.
ein Techniker schrieb:
So viel Neid in einem Post. Das ist nicht gesund.
Es ist immer das gleiche: Leute mit niedrigeren Abschlüssen attestieren
regelmäßig Menschen mit höheren Abschlüssen deren Unfähigkeit. Der
Polier aufm Bau schimpft über den Bau-Ing. oder gar den Architekten.
Kann nix, weiß nix, nur ein studierter Schnösel.
Jetzt schimpfen halt Techniker über studierte Ing.
Wenn ihr es so drauf habt, warum dann nicht den blöden unnützen Schein
(aka Diplom/Master) kurz mal machen? Dann habt ihrs drauf und werdet
ernst gekommen (nur nicht von den Technikern, denn als studierter könnt
ihr dann leider nichts mehr).
Also ich betrachte den Abschluss als eine Möglichkeit in eine gewisse
Position oder an eine gewisse Stelle zu kommen. Mit diesem Abschluss
sollte einem eigentlich Theorie und Praxis gewisser Studiengänge
vermittelt und als erfolgreich angewendet attestiert sein.
Klar gibt es hier auch schwearze Schafe, die sich durch Prüfungen mogeln
(habe ich zur genüge erlebt) oder Studiengänge ab dem Hauptstudium
wechseln, weil es doch im Grundstudium woanders einfacher war. Manche
studieren halt, weil sie nichts anderes können ausser pauken pauken
pauken. Jedoch gibts auch einige die sich nicht mit der bereits
absolvierten Ausbildung zufrieden geben können und dann ein Studium
hinten dran hängen. Man will manchmal einfach mehr von der MAterie
verstehen und noch etwas mehr machen als nur die fertige Elektronik
bearbeiten.
Man will einfach selbst entwickeln und vielleicht auch dieses Wissen
nach einer Weile weitergeben.
Und so braucht man eben auch einen bestimmten Abschluss für gewisse
Stellen.
Was man im Studium vermittelt bekommt, lernt denke ich nur teilweise ein
Techniker. Klar, die gleichen Erfahrungen im Umgang mit der
Elektrotechnik oder Elektronik werden identisch sein. Aber Grundlagen
bis runter auf Bauteilebene lernt kein Techniker und lernt bestimmt auch
nur ein Bruchteil der Techniker in seiner Freizeit.
Und auch im Studium gibt es Leute die es nicht verstehen. Aber jeder hat
halt Stärken und Schwächen.
Thomas1 schrieb:> Wer sich extrem was auf seien Abschlüsse einbildet, hat meist nichts> drauf. Das betrifft viele von der Uni.
Kann ich absolut bestätigen. Die Versager unter den Akademikern haben
auch meistens die größte Fresse. Man merkt schon schnell, ob jemand von
denen was drauf hat oder nicht.
Lustig finde ich auch immer, wenn diese Gattung das Studium mit Ach und
Krach bestanden hat und nach dem Studium so tut, als wäre das Studium
ein Kinderspiel gewesen :))
MfG
Von den hier so zahlreich (angeblich) vorhandenen Akademikern scheinen
ja einige ganz schöne Minderwertigkeitskomplexe zu haben.
Im übrigen ist der Vergleich Techniker/Ingenieur sowas von hanebüchen
...
Der einzige Aufreger ist die englische Bezeichnung "Engineer" für den
Techniker, wobei die BEzeichnung Ingenieur im Ausland nicht wirklich
zielführend oder gar geschützt ist so wie das hierzulande so ist.
Das verlinkte Urteil zielt auch nicht in erster Linie auf das Wörtchen
"Engineer" ab sondern auf den Text "ingeniersmäßig". Und das sind zwei
Paar Stiefel.
Auf meiner englischen Technikerurkunde (Die nur in Verbindung mit der
deutschen Urkunde gültigkeit hat) steht übrigens :
State-certified Engineer for Electrical Engineering ...
sperrige Angelegenheit.
Zum Glück habe ich als Techniker immer in einem Umfeld voller Dipl.-Ing.
und M.Sc gearbeitet in dem man sich immer auf Augenhöhe begegnet ist.
Und seien wir doch mal ehrlich, der Techniker hat eine Berufsausbildung
und Berufserfahrung (naja zumindes früher, heute kann man das mit der
Erfahrung ja ziemlich eindampfen) also auch einen Praxisbezug. Das
Bachelor Studium ist auf Leute ausgelegt die eigentlich vom jeweiligen
Gebiet von tuten und blasen keine Ahnung haben. Ich erinnere mich da
gerne an den Spruch: "Die müssen das heiße Ende vom Lötkolben durch
anfassen herausfinden". Und leider bestätigt die Realität dieses Bild
oftmals.
Mittlerweile werden selbst Bachelor Absolventen eher mit Vorsicht beäugt
bei den Firmen. Und teilweise streiten sich Techniker und Bachelor um
einen Job, je nachdem um was es geht im Job.
Ich habe erst meine Berufsausbildung beendet, dann gearbeitet, dann
Techniker gemacht und mit der dabei erworbenen Hochschulreife
berufsbegleitend studiert. Hatte aber schon zu Technikerzeiten eine Ing.
Stelle inne. Und nun?
Meistens läuft es doch so das der Techniker das Bindeglied ist. Und wenn
der Ing irgendwas "tun" muss abseits seines PC, braucht er doch wieder
den Techniker, weil er das was er da toll konstruiert oder berechnet hat
in der Realität garnicht kennt. Zumindest läuft es oft so.
Und wer nun wieder laut schreit, dem kann nicht geholfen werden mit
seinen Minderwertigkeitskomplexen. Im übrigen, wer schreit, der lügt.
Man möge froh über seinen Job sein, ob als Hausmeister, als Techniker
oder als Ing ...
Und wer dennoch zu motzen hat sollte mal überlegen ob es nicht an einem
selbst liegt.
In diesem Sinne =)
AVR schrieb im Beitrag #5875467:
> Lustig finde ich auch immer, wenn diese Gattung das Studium mit Ach und> Krach bestanden hat und nach dem Studium so tut, als wäre das Studium> ein Kinderspiel gewesen :))>> MfG
Das is normal denn:
4 ist bestanden und bestanden ist gut und gut ist 2
=)
alopecosa schrieb:> Und teilweise streiten sich Techniker und Bachelor um> einen Job, je nachdem um was es geht im Job.
Wenn ein Bachelor sich um eine Technikerstelle bemüht, dann sollte
dieser lieber auch nicht überall erzählen, dass er studiert hat. Mit
wäre das peinlich. Aber bei solchen Typen ist eh viel schief gelaufen.
Thomas1 schrieb:> Wer sich extrem was auf seien Abschlüsse einbildet, hat meist nichts> drauf. Das betrifft viele von der Uni.
Das ist Unsinn.
Wunschdenken. Stammtischgelaber der abgehängten. Sollte man sich nicht
geben, damit blamiert man sich (ja nun - nicht in der Peergroup, aber
ausserhalb schon)
Was hat die fachliche Kompetenz mit der charakterlichen Ausstattung
(heute hat man schönere Begriffe wie "social skills" und solche
Hohlwörter) zu tun? Wer auf Titel unbedingt steht (und natürlich bspw.
auch Dr. genannt werden will) ist nicht zwangsläufig fachlich
inkompetent.
Was zusammen geht mit der Titelanbetung ist ein gewisser Dünkel. Da
fallen dann Fehler oder Kompetenzschwächen eher auf, als beim sich
ankumpeltenden Akademiker.
MeierKurt schrieb:> Das ist Unsinn.> Wunschdenken. Stammtischgelaber der abgehängten. Sollte man sich nicht> geben, damit blamiert man sich (ja nun - nicht in der Peergroup, aber> ausserhalb schon)
?
Hast du in der heutigen Zeit studiert? Ich schon. Thomas1 hat schon
irgendwie recht. Die, die sich zuviel auf ihren Abschluss was einbilden,
sind in der Praxis meistens diejenigen, die nicht zu gebrauchen sind.
Ich kenne eine Person, die wegen seines abgehobenen Verhaltens und wenig
Kompetenz seinen ersten Job bei einem bekannten deutschen Hersteller von
Staubsaugern und Waschmaschinen nicht überlebt hat.
Nur eine kleine Gruppe von Akademikern sind nach dem Studium für
komplexe und anspruchsvolle Aufgaben zu gebrauchen. Die Gauß-Verteilung
gilt auch für uns Akademiker.
MfG
AVR schrieb im Beitrag #5875627:
> Nur eine kleine Gruppe von Akademikern sind nach dem Studium für> komplexe und anspruchsvolle Aufgaben zu gebrauchen. Die Gauß-Verteilung> gilt auch für uns Akademiker.
Das gilt für ALLE Menschen und ist unabhängig vom Studium. Du hast
überall Affen und Spaten. Also ist das für die Diskussion Akademiker vs.
sonstiges Geschmeiß irrelevant.
Builder schrieb:> Ganz einfach ist es:> Wenn ein Ing zu teuer ist nimmt man den billigen Techniker.> Techniker ist nur eine Erfindung um Geld zu sparen.
Ich hatte mal einen Chef, der Technikern bei Fehlern einen ordentlichen
Tritt in den Hintern verpasst hat. Bei Ingenieuren hat er sich das nicht
getraut.
Mut zur Wahrheit. schrieb:> Builder schrieb:> Ganz einfach ist es:> Wenn ein Ing zu teuer ist nimmt man den billigen Techniker.> Techniker ist nur eine Erfindung um Geld zu sparen.>> Ich hatte mal einen Chef, der Technikern bei Fehlern einen ordentlichen> Tritt in den Hintern verpasst hat. Bei Ingenieuren hat er sich das nicht> getraut.
So ist es richtig. War ein sehr guter man anscheinend. ;)
Warum regen sich hier alle auf. Beim EQR ist ein Vergleich möglich. Bei
großen Firmen kommt der zum Tragen. Alles sauber aufgelistet und
eingestuft. Techniker ist ne Fachschule und somit Level 6. Masterstudium
ist Level 7. Doktoren bewegen sich auf Level 8. Kein Grund für
Schnappatmung der Ingenieure.
günni schrieb:> Warum regen sich hier alle auf. Beim EQR ist ein Vergleich> möglich. Bei großen Firmen kommt der zum Tragen. Alles sauber> aufgelistet und eingestuft. Techniker ist ne Fachschule und somit Level> 6. Masterstudium ist Level 7. Doktoren bewegen sich auf Level 8. Kein> Grund für Schnappatmung der Ingenieure.
Technischer Betriebswirt auch 7. Also fast wie ein Doktor.
günni schrieb:> Warum regen sich hier alle auf. Beim EQR ist ein Vergleich möglich. Bei> großen Firmen kommt der zum Tragen. Alles sauber aufgelistet und> eingestuft. Techniker ist ne Fachschule und somit Level 6. Masterstudium> ist Level 7. Doktoren bewegen sich auf Level 8. Kein Grund für> Schnappatmung der Ingenieure.
Fehlen da nicht ein paar Kategorien?
Eine Bekannte von mir ist PA-Beraterin. Die hatten den internen
Schlüssel in den Übergangsjahren so:
125% Doktor
110% Diplom Uni
100% Master
95% Fachhochschule
85% bachelor
75% Berufsakademie
65% Techniker
Also Techniker kriegt am Anfang z.B. 32500 und der Doktor 62500. Der
Master hatte 50000. Ist aber 10 Jahre her.
Bei den heutigen Gehältern sieht es wohl so aus:
Techniker 35.000,- Master 54.000 und Doktor 67.500.
AVR schrieb im Beitrag #5875627:
> Nur eine kleine Gruppe von Akademikern sind nach dem Studium für> komplexe und anspruchsvolle Aufgaben zu gebrauchen. Die Gauß-Verteilung> gilt auch für uns Akademiker.
Dem kann ich zustimmen.
Ein Extrembeispiel vor Jahren erlebt: Ein Werksstudent musste fuer seine
einfache Diplomarbeit ein paar logische Gatter in ein GAL zu packen. Nur
mit weitreichender Hilfe der anwesenden Facharbeiter und eines
Ingenieurs ist ihm das schliesslich gelungen.
Er geht mit einem Diplom nach Hause, die Elektroniker (Facharbeiter),
die ihm geholfen hatten die Schaltung zu begreifen, nicht. Finde den
Fehler..
Schukostecker schrieb:> Ein Werksstudent musste fuer seine> einfache Diplomarbeit ein paar logische Gatter in ein GAL zu packen. Nur> mit weitreichender Hilfe der anwesenden Facharbeiter und eines> Ingenieurs ist ihm das schliesslich gelungen.
Das sind die Kandidaten, die hinterher in die Orga-Jobs einsteigen,
mangels technischer Expertise vom Abteilungsleiter nur zu Verwaltungs-
und Dokusachen eingesetzt werden und qausi zu ihrem Kofferträger gemacht
werden, um dann aber irgendwann selber aufsteigen, an den Ingenieuren
vorbei.
Dafür habe ich eine zweistellige Anzahl an Beispielen mit Namen und
Gesichtern. Leute, die in der Entwicklung 2 Jahre rumgemacht haben,
Durchschnitt produzierten und nur deshalb in Verwalterische gelangten,
weil man dafür keinen fähigen Ingenieur verbrauchen wollte.
Die trifft man dann nach Jahren wieder als Team- und Projektleiter.
Schukostecker schrieb:> AVR schrieb:> Nur eine kleine Gruppe von Akademikern sind nach dem Studium für> komplexe und anspruchsvolle Aufgaben zu gebrauchen. Die Gauß-Verteilung> gilt auch für uns Akademiker.>> Dem kann ich zustimmen.> Ein Extrembeispiel vor Jahren erlebt: Ein Werksstudent musste fuer seine> einfache Diplomarbeit ein paar logische Gatter in ein GAL zu packen. Nur> mit weitreichender Hilfe der anwesenden Facharbeiter und eines> Ingenieurs ist ihm das schliesslich gelungen.>> Er geht mit einem Diplom nach Hause, die Elektroniker (Facharbeiter),> die ihm geholfen hatten die Schaltung zu begreifen, nicht. Finde den> Fehler..
Haben die Facharbeiter auch seine Prüfungen und die Abschlussarbeit
geschrieben?
Richtigsteller schrieb:> Haben die Facharbeiter auch seine Prüfungen und die Abschlussarbeit> geschrieben?
Bei manchen Studenten würde es mich nicht wundern ;)
Hm ok, das wundert mich. Ich bin selbst staatlich geprüfter Techniker
und ich muss sagen Hut ab vor allen die ein schwieriges Ingenieurstudium
packen!
Aus Interesse habe ich mal verschiedene Skripte aus der TU
durchgeblättert und dabei festgestellt, dass wir die Theorie dahinter in
der Technikerschule nicht mal ansatzweise besprochen haben.
Zum eigentlichen Thema: state certified technician bezeichne ich mich
international. Den "Engineer" möchte ich mir auch nicht im Englischen
andichten, schließlich habe ich auch nicht studiert.
Richtigsteller schrieb:> Den "Engineer" möchte ich mir auch nicht im Englischen> andichten, schließlich habe ich auch nicht studiert.
Zumindestens die Speisekarte hast du studiert.
Richtigsteller schrieb:> Haben die Facharbeiter auch seine Prüfungen und die Abschlussarbeit> geschrieben?
Das ist die falsche Frage. Wieviel ist das theoretische Wissen wert,
wenn es noch nicht einmal reicht ein paar zusammengeschaltete Gatter zu
verstehen?
Stupides Auswendiglernen ohne irgendeinen Praxisbezug hatten ihn durch
die Prüfung gebracht.
Schukostecker schrieb:> Stupides Auswendiglernen ohne irgendeinen Praxisbezug hatten ihn durch> die Prüfung gebracht.
Du würdest dich erschrecken, wieviele mit Auswendiglernen durch ein Ing.
Studium durchkommen. Wir hatten letztes mal auch so einen Kandidaten
gehabt. Er hat in Quantenmechanik eine 1,6 gehabt und wusste nicht mal,
was eine Wellenfunktion ist. Sonst konnte er auch nichts und wir haben
ihn nicht genommen.
Dr.Harz schrieb:> Bei uns würde die Hauptschule in Mittelschule
Das Wort "Mittelschule" hab ich glaub ich schon aus dem Mund meiner Oma
gehört, also ganz so neue Terminologie scheint das nicht zu sein.
Allerdings scheint man sich in unterschiedlichen Gegenden (Bayern?)
nicht einig zu sein ob es Realschule oder Hauptschule bedeutet.
Schukostecker schrieb:> Richtigsteller schrieb:>> Haben die Facharbeiter auch seine Prüfungen und die Abschlussarbeit>> geschrieben?>> Das ist die falsche Frage. Wieviel ist das theoretische Wissen wert,> wenn es noch nicht einmal reicht ein paar zusammengeschaltete Gatter zu> verstehen?>> Stupides Auswendiglernen ohne irgendeinen Praxisbezug hatten ihn durch> die Prüfung gebracht.
Solche Geschichtchen werden zwar gerne übertrieben dargestellt, aber nun
gut, gehe ich mal darauf ein:
In der Technikerschule haben wir alle nur auswendig gelernt, es kann
sein dass es Uniabsolventen gibt die damit auch durchgekommen sind, die
die Theorie quasi ausgeblendet haben und nur den prüfungsrelevanten
Stoff auswendig gelernt haben, aber das trifft sicher nicht auf alle zu.
Ehrlich gesagt erschließt sich mir die Logik dieser Argumentation auch
nicht: weil manche Ingenieure nicht viel aus dem Studium mitgenommen
haben, soll ich mich jetzt auch Ingenieur nennen dürfen oder sollen?
Ne, dafür kennen ich viel zu viele Ingenieure die Dinge entwickeln,
bei denen ich nicht ein mal die Grundlagen verstehe.
In Österreich könntest Du dich wahrscheinlich so nennen :-)
Jetzt mal im Ernst:
Der Titel des deutschen Ingenieurs ist klar definiert und bezeichnet das
Absolvieren eines Studiums, egal, wie man das jetzt fachlich einordnet
und was der hinterher tut. Selbst wenn es ein reiner Auswändiglerner mit
nutzlosem Wissen wäre.
Wer aber mal an einer Uni war, der weiß aber, wie wenig das trifft.
Schon auf dem Gymnasium kommst du mit nur Lernen nicht durch, jedenfalls
nicht in Physik und Mathematik. Das setzt sich an der Hochschule fort.
Die Aufgaben sind überwiegend so gestaltet, dass konkrete Lösungen für
unbekannte Aufgabenstellungen kommen und man sich den Weg überlegen
muss.
Natürlich gibt es immer unzählige Dinge, die man einfach lernen muss.
Alle Fachbegriffe zumindest einmal und natürlich mögliche
Lösungsansätze. Die Substitutionsmethode beim Integrieren hat man
irgendwie mal gehört, verstanden und sie sich gemerkt. Da es aber
unzählige Varianten und Lösungen gibt, muss man die Methode kapieren und
sie anwenden.
Der Fachbegriff dafür lautet bekanntlich Transferleistung.
Und eben wegen jener Transferleistung, die einige nicht bringen, mag es
so sein, dass sie aus ihrem Studium nicht viel mitgenommen zu haben,
glauben. Geht man dem aber im Detail nach, können sie im Job viele Dinge
nur, weil sie einmal etwas Ähnliches verstanden haben.
Dass jetzt mancheiner Transferleistungen nicht ausreichend bringt, darf
deshalb nicht dazu verführen, zu behaupten, man könne Hochschulwissen
nicht anwenden.
Den Eindruck haben meistens nur die, die nach dem Studium in einem Job
anfangen und merken, was für einfache Dinge sie jetzt tun, im Vergleich
zu dem anspruchsvollen Formelkram, von noch vor Wochen. Der Formelkram
hat aber (hoffentlich) das Denken geschärft und später, wenn der Job mal
anspruchsvoller wird, tauchen auch wieder solche schwierigen Dinge auf.
Jo erst ab einen Technikerabschluss gibt es einen technischen Job.
Deshalb gibt es auch mehr Technikerschulen als FastHochschulen??
Ich kenne Kaufleute, die lachen sich ..., wenn die das hier lesen.
Wenn man Geld machen will, geht man mit Kunden um usw. dann brauch man
kein Studium.
Die Abschlüsse sind wie Einkäufe im Supermarkt, die haben auch ein MHD.
Dann interessiert es irgendwann nur noch was gemacht wurde.
Wenn ich jetzt als Assistent ne Abschluss hatte und 5 Jahre lange beim
Job voran kam, dann habe ich mehr Gehalt als jeder nahezu jeder
Masterrand!
Und das Wissen sowieso.
Ähnlich ist es bei den Kaufleuten, wenn die 5 Jahre sich nur voran
entwickeln. Oder die Fachinformatiker erst Recht...
Also das Studium macht man zu größeren Teil für sich selbst, nicht alle
gehen in die Forschung und Entwicklung. Und dann hätte auch eine
einfache Ausbildung und richtige Erfahrung mehr gebracht...
Hallo Ralph.
Ralph S. schrieb:>> Es ist einfach eine Frechheit anderen den Titel abzusprechen.>> Niemand spricht einem einen Titel ab, aber der Titel alleine hat keine> Aussagekraft. Der Titel, das Studium, sagt nur aus, dass jemand die> Vorraussetzung hat, außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen. D.h.> nicht dass er solche Leistungen auch vollbringt.
Richtig.
Das Umfeld "Hochschule" hat nur mittelbar mit der Realität zu tun, d.h.
Leistungen dort sind nicht unbedingt im Berufsleben reproduzierbar.
Gilt umgekehrt aber auch.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Hallo TechnikerBernd.
TechnikerBernd schrieb:> Ich kenne Kaufleute, die lachen sich ..., wenn die das hier lesen.> Wenn man Geld machen will, geht man mit Kunden um usw. dann brauch man> kein Studium.
Es muss sich eben jemand mit Geld einbilden, jemanden zu bezahlen um ein
technisches Problem zu lösen würde sich lohnen.
Ob das tatsächlich zutrifft, steht auf einem anderen Blatt.
Mit Softskills kann man aber andere Leute so manipulieren, dass sie
meinen, man könnte ihre Probleme lösen.
>> Die Abschlüsse sind wie Einkäufe im Supermarkt, die haben auch ein MHD.
Und zwar ein verdammt kurzes. Konservenbüchsen sind haltbarer.
> Und das Wissen sowieso.
Hat gehnauso kurzes Haltbarkeitrsdatum. Ich erschrecke immer, wie
schnell ich vergesse.
> Also das Studium macht man zu größeren Teil für sich selbst, nicht alle> gehen in die Forschung und Entwicklung. Und dann hätte auch eine> einfache Ausbildung und richtige Erfahrung mehr gebracht...
Bei bestimt einem Drittel aller Absolventen war das Studium wohl näher
betrachtet sinnlos.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Naja ich als Techniker arbeite im Universität als Ingenieur.
Techniker oder Ingenieur ist heute egal.
Wichtig ist, was im Lebenslauf steht.
Noten im Zeugnis könnte ihr auch vergessen. Ist nicht wichtig
Das ist nur meine Erfahrung.
Habe zwischen 2015-2016 5 Firmen gewechselt darunter auch Panasonic.
Yevgen Blank schrieb:> Techniker oder Ingenieur ist heute egal.
Grundgütiger, das ist ein himmelweiter Unterschied! Ein Ingenieur ist
dem Techniker wissenstechnisch meilenweit überlegen und eine völlig
andere Gehaltsklasse.
Hallo Qwertz.
Qwertz schrieb:>> Techniker oder Ingenieur ist heute egal.>> Grundgütiger, das ist ein himmelweiter Unterschied! Ein Ingenieur ist> dem Techniker wissenstechnisch meilenweit überlegen und eine völlig> andere Gehaltsklasse.
Das war vieleicht mal 1980 oder 1990 so.
Technisches Fachwissen allein ohne Erfahrung funktioniert nicht so
dolle. Darum steht ein Ingenieur nach dem Studium erstmal mit weniger
verwertbarem da als ein Techniker, der, wegen der geforderten
Berufspraxis, Erfahrung hat.
Nach ein paar Jahren passt sich das an...als Ingenieur habe ich dann
zwar Erfahrung gewonnen, aber Wissen vergessen....Da beider Erfahrung
aber schnell veraltet, sind sie nach wenigen Jahren gleich.
Was anderes mag sein, wenn man in die Forschung oder die
Verwaltung/Führung geht. In der Forschung ist das Wissen zumindest
teilweise einsetzbar. Und Verwaltung/Führung ist Begabungssache. Zum
Alpharüden muss man geboren sein. Die meisten Leute, die in
Verwaltung/Führung wollen, machen heuzutage meist ein
Wirtschaftsingenieurstudium.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo Mr. t.
mr. t. schrieb:> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt.
Wie auch? Es gibt in jedem Land sehr individuelle Berufsbildungssysteme,
die zwar alle funktionieren, und alle ihre Vor- und Nachteile haben,
aber kaum vergleichbar (im Sinne von kompatibel) sind.
> Wie kann ich den> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden?
Gar nicht. Wenn Du als Servicetechniker arbeitest, wirst Du feststellen,
das Deine Kollegen alles mögliche sind, von der angelernten Kraft mit
viel Erfahrung und Praxis über Facharbeiter, Techniker, bis Bachelor,
Master und PhD/Dr.
Was gezählt hat, ist, wie sie sich in dem Job geschlagen haben. Wie sie
den Einstieg bekommen haben......alles von einer lokal aktzeptierten
Ausbildung, Beziehung oder dem Vorweisen von Berufserfahrung.
> Stand schon> mal einer vor dem gleichen Problem?
Ja. ;O)
Du kennst "Ugol's Law"?
Ugol’s law states that if you ask “Am I the only one who…?” the answer
is always no.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Technisches Fachwissen allein ohne Erfahrung funktioniert nicht so> dolle. Darum steht ein Ingenieur nach dem Studium erstmal mit weniger> verwertbarem da als ein Techniker, der, wegen der geforderten> Berufspraxis, Erfahrung hat.
Diesen Käse habe ich noch nie verstanden.
Ja, der Elektriker hat Erfahrung gesammelt. Schön Kabel gezogen und
Lampen gewechselt als Instandhalter. Oder Schaltschrankverdrahtung am
laufenden Band.
De fakto hat er aber als frischer Techniker genauso wenig verwertbare
Erfahrung für eine solche Position wie ein Ingenieur nach dem Studium.
Zumal vergessen wird, dass zumindest in meinem Umfeld viele Leute eine
Ausbildung gemacht haben ehe sie studieren gegangen sind und parallel im
ehemaligen Betrieb gearbeitet haben.
Was ist mit dualen Studenten? Deren Erfahrung ist gewiss deutlich
verwertbarer als die eines Facharbeiters.
Gibt es aber auch wieder die Facharbeiter, vor allem in kleinen
Betrieben, die sich ganz schnell auf ne ordentliche Position
hocharbeiten, den Techniker nebenbei machen nur um ihn zu haben, und
einen Ingenieur alt aussehen lassen.
So einfach, so schwarzweiß, ist es eben alles nicht.
Der Deutsche lechzt nach Titel und Auszeichnungen um sich in seinem
sozialen Umfeld abzugrenzen.
Dabei sind Titel und Auszeichnungen seine Visitenkarte.
Kein Mensch fragt in D ob der Titelinhaber auch erfolgreich seinen Job
erledigt.
Erfolgreich heisst, in Money umwandeln kann.
Das Einkommen wird in D sehr gerne verschwiegen.
Ganz anders z.B. im engl. sprachigen Raum.
Titel und Auszeichnungen beeindrucken dort keinen Menschen, sie fragen
nach deinem Einkommen (Earnings) und halten mit dieser Information auch
nicht zurück, ganz anders als hier.
An deinen Earnings wird dein Status festgemacht, nicht an Titeln.
So kann jemand ohne jeden Titel, aber mit "huge earnings" eine deutlich
höhere Reputation erlangen, als ein mit Titeln (Dr.Dr.Ing. und mehr)
behafteter Idiot der das indische Zimmer (am Ende des Ganges) eines
Konzerns belegt.
Lothar M. schrieb:> So kann jemand ohne jeden Titel, aber mit "huge earnings" eine deutlich> höhere Reputation erlangen, als ein mit Titeln (Dr.Dr.Ing. und mehr)> behafteter Idiot der das indische Zimmer (am Ende des Ganges) eines> Konzerns belegt.
Im deutschen Konzern geht beides Hand in Hand, akademischer Grad und
hohes Einkommen.
Qwertz schrieb:> Ein Ingenieur ist> dem Techniker wissenstechnisch meilenweit überlegen
auch das stimmt nicht immer, mir sind im Beruf schon Dr. Ing begegnet
die nur Luftmessungen abgeliefert haben und es ging um TK Baugruppen und
nicht um Luftgütemessungen!
Nur weil einer Titel hat hat er noch lange kein Wissen.
Merke E-Technik lässt sich weniger besche***en als anderen Studiengänge.
Ich bin zwar selbst weder Ing. noch Techniker sondern nur ein
“ungebildeter Facharbeiter“ aber trotzdem im Stande zu sagen, dass die
Hälfte des Threads hier aus Müll besteht. Ein Wunder das Yussuf hier
noch nicht erwähnt wurde.
Bekanntermaßen ist laut EQR der Techniker dem Ingenieur gleichgestellt,
das bedeutet aber noch lange nicht, das ein Techniker die gleichen
Aufgaben übernimmt wie ein Ingenieur. Natürlich gibt es auch Techniker
welche zum Beispiel Hardwareentwicklung betreiben, dies ist aber nun mal
nicht der Regelfall.
Ich habe schon Techniker erlebt, welche mehr auf dem Kasten hatten als
ein Ingenieur, genauso habe ich aber auch schon Doktoren gesehen, die
weniger draufhatten als ein Bachelor. Wir haben hier in der Firma einen
Professor, welcher öfters mal uns Elektroniker und Techniker in die
Hardwareentwicklung miteinbezieht, weil wir in manchen Themen einfach
mehr Erfahrung haben als er.
Qwertz schrieb:> Im deutschen Konzern geht beides Hand in Hand, akademischer Grad und> hohes Einkommen.
Ja klar, das ist ja auch der Grund, warum der Deutsche einem Titel
hinterher hechelt.
Hast du einen Titel, hast du es geschafft, auch wenn du so blöd bist wie
ein Aldi-Brot.
Titel sind jedoch im engl.sprachigen Raum Schall und Rauch.
Alleine die Leistung zählt und selbige drückt sich analog auch in den
earnings aus.
Lothar M. schrieb:> Alleine die Leistung zählt und selbige drückt sich analog auch in den> earnings aus.
Naja, ganz so einfach ist die Welt in den USA auch nicht. CV und
Abschluss an einer Elite-Uni zählen dort auch etwas. Das, was du
Leistung nennst, lässt sich ja zum Glück auch gar nicht so einfach
messen in vielen Berufsfeldern.
Ich bin sehr froh, dass ein akademischer Abschluss in Deutschland noch
etwas zählt für den Beruf. Zumindest für den Einstieg hilft er sehr,
später natürlich umso mehr die Berufserfahrung.
René F. schrieb:> Wir haben hier in der Firma einen> Professor, welcher öfters mal uns Elektroniker und Techniker in die> Hardwareentwicklung miteinbezieht, weil wir in manchen Themen einfach> mehr Erfahrung haben als er.
Das spricht absolut für den Professor.
MINT-Themen erfordern lebenslanges Lernen und um ein breites
Aktualitätsfundament aufrecht zu erhalten, muss man sich auch um
aktuelle Themen kümmern.
Professoren haben i.d.R. nicht viel mehr als eine Kernkompetenz.
Aber um trotzdem gut im erweiterten Fachbereich aufgestellt zu sein,
muss man eben permanent auch aktuelle Trends aufnehmen.
Zudem ist es doch genial und maximal motivierend, wenn man auch als
Facharbeiter bei Projekten "mitreden" darf oder zumindest gehört wird.
Lothar M. schrieb:> n deinen Earnings wird dein Status festgemacht, nicht an Titeln.
Ja nur in D gibts keine Asche ohne Titel. Dein Können interessiert dafür
nicht.
Cyblord -. schrieb:> Ja nur in D gibts keine Asche ohne Titel. Dein Können interessiert dafür> nicht.
Sag´ ich doch schon die ganze Zeit, ganz meine Rede.
Hier in diesem Thread wird aber nach den Konditionen im internationalen
Raum gefragt, da sieht es ganz anders aus!
Während man in D.schland sein Einkommen geheim hält, um ja keinen Neid
zu erzeugen, ist man in anderen Ländern stolz auf selbiges und hält auch
nicht hinterm Berg damit.
Lothar M. schrieb:> Während man in D.schland sein Einkommen geheim hält, um ja keinen Neid> zu erzeugen, ist man in anderen Ländern stolz auf selbiges und hält auch> nicht hinterm Berg damit.
Kann man auch positiver sehen. In D protzt man generell nicht rum mit
dem was man hat. Bezüglich Geld herrscht hier ein gewisses
"Understatement".
Geld zeigt man unaufällig.
Ist es nun so erstrebenswert hier auch mit dem Protzen anzufangen?
Cyblord -. schrieb:> Ist es nun so erstrebenswert hier auch mit dem Protzen anzufangen?
Niemand hat gesagt, dass wir in D.schland das genauso machen sollten.
Hier wurde nach den Konditionen im int. Raum gefragt und ich habe die
Unterschiede beschrieben.
Nicht mehr und nicht weniger.
Lothar M. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Ist es nun so erstrebenswert hier auch mit dem Protzen anzufangen?>> Niemand hat gesagt, dass wir in D.schland das genauso machen sollten.> Hier wurde nach den Konditionen im int. Raum gefragt und ich habe die> Unterschiede beschrieben.> Nicht mehr und nicht weniger.
Naja es hört sich bei dir schon sehr negativ an so wie es in D läuft. So
ganz nüchtern beschreibst du das nicht.
Cyblord -. schrieb:> Naja es hört sich bei dir schon sehr negativ an so wie es in D läuft. So> ganz nüchtern beschreibst du das nicht.
Du interpretierst in meine Aussage mehr hinein, als ich tatsächlich
gesagt habe, das ist DEIN Problem.
Cyblord -. schrieb:> Ist es nun so erstrebenswert hier auch mit dem Protzen anzufangen?
Dazu will ich dir auch nochwas sagen, dass diese Empfindung "protzen"
eine rein persönliche Empfindung ist.
Noch ein Problem das du hast.
Die Amis z.B. haben diese Empfindung nicht. Da bekommst du Anerkennung
wenn du herzeigst was du hast, vor allem, wenn du etwas herzuzeigen
hast.
Ah das Trollunterforum... pardon Ausbildung, Studium & Beruf-Unterforum
ist wieder auf hochtouren. Und die Trolle waren wieder erfolgreich, geht
es doch längst nicht mehr ums Thema sondern um ein beliebtes
Flameware-Thema, hier Techniker vs. Ingenieur. Dieses Unterforum ist so
hoffnungslos, lieber schließen sonst gibt's noch Leute die das hier
ernst nehmen.
Einfach mal drüber nachdenken, warum die Wirtschaft so doof ist den
Bachelorbubis höhere Gehälter zu zahlen, als den Technikern, wenn doch
beide gleichwertig sein sollen.
OhMann schrieb:> Jo S. schrieb:>> In USA ist ein Technician eine angewiesene Hilfskraft.>> Und in Russland ist jeder ein Ingenieur, der den Schraubenschlüssel> umdrehen kann.
Echt jetzt? Warste da? Wenn ja, dann muss sich da wohl was geändert
haben, ich kenne noch "Spezialist" als universale Bezeichnung in der SU
für eine Fachkraft nicht näher beschriebener Kompetenz.
Im Ostblock ist (war?) der Ing als solches durchaus hoch angesehen.
Eigentlich hatte der Thread ganz wohlverdient in der Versenkung geruht,
bis dann doch noch einer kam...
Ich mache ihn mal wieder dicht.
Falls einer einen brauchbaren Grund hat, ihn wieder aufzumachen: bitte
einfach eine Nachricht an mich oder einen anderen Moderator.