Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Englische Bezeichnung für Techniker


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von mr. t. (Gast)


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Hallo zusammen!
Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik 
international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass 
es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den 
englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand 
mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon 
mal einer vor dem gleichen Problem?
Grüße
Tim

: Gesperrt durch Moderator
von Frank (Gast)


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electrical engineering technician

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Die sehr fragwürdigen, aber dank Lobbyarbeit wohl offiziellen, 
angeberischen Übersetzungen lauten state-certified engineer oder 
state-certified technical engineer. Allerdings scheint es zumindest ein 
Urteil gegen die Anmaßung Ingenieur zu sein zu geben 
https://www.damm-legal.de/lg-bonn-zertifikat-ueber-die-befaehigung-als-state-certified-engineer-c-fuer-einen-staatlich-geprueften-techniker-ist-irrefuehrend.

> Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt.

Das man die Qualifikation im Ausland nicht kennt wundert doch nicht 
wirklich, oder?

von OhMann (Gast)


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State-certified technician (half engineer, half cable monkey).

von Hola (Gast)


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mr. t. schrieb:
> Hallo zusammen!
> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik
> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den
> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand
> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon
> mal einer vor dem gleichen Problem?
> Grüße Tim

Sklave des Ing.

von Pikachu (Gast)


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State Certified Engineer

von Test (Gast)


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von Jo S. (Gast)


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mr. t. schrieb:
> Hallo zusammen!
> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik
> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den
> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand
> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon
> mal einer vor dem gleichen Problem?
> Grüße
> Tim

Das kommt immer auf das Einsatzland an. Die Ausbildungsbezeichnungen 
sind sehr unterschiedlich.

In USA ist ein Technician eine angewiesene Hilfskraft. In UK ist ein 
"State-certified technician" ein Techniker mit erweiterter theoretischer 
Ausbildung. Die Berufsbezeichnung ist nur innerhalb eines Landes von 
Bedeutung, ansonsten wertlos.

von Lothar M. (zwickel)


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Ein Technician ist jeder, der irgendwie mit Technik zu tun hat.

Auch ist jeder, der irgendwie mit technischen Aufgaben betreut ist, eine 
"ingeneering person".

Dieses Verb "ingeneering" hat mit dem deutschen Begriff "Ingenieur" 
überhauptnichts zu tun.

Vergisst einfach die Assoziation zu deutschen Begriffen.

von Inscheeniör (Gast)


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engine = Maschine (Dampf~, elektrische ~, usw.)
engineer = Maschinist, Maschinenbediener, Maschinenoperateur

Techniker = technician

von Toni Tester (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Dieses Verb "ingeneering" hat mit dem deutschen Begriff "Ingenieur"
> überhauptnichts zu tun.

Aber "engineering" vielleicht schon?

WTF soll "ingeneering" bitte sein?

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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mr. t. schrieb:
> Hallo zusammen!
> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik
> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den
> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand
> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon
> mal einer vor dem gleichen Problem?
> Grüße
> Tim

Arschkarte gezogen. Entweder Ingenieur oder Mechaniker. Als Techniker 
wird man zurückgestuft auf Mechaniker.

von Hola (Gast)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> mr. t. schrieb:
> Hallo zusammen!
> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik
> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt. Wie kann ich den
> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand
> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden? Stand schon
> mal einer vor dem gleichen Problem?
> Grüße
> Tim
>
> Arschkarte gezogen. Entweder Ingenieur oder Mechaniker. Als Techniker
> wird man zurückgestuft auf Mechaniker.

Techniker ist nur was für Weicheier

von OhMann (Gast)


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Jo S. schrieb:
> In USA ist ein Technician eine angewiesene Hilfskraft.

Und in Russland ist jeder ein Ingenieur, der den Schraubenschlüssel 
umdrehen kann.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren Visitenkarten als 
Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!

von Toxic (Gast)


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mr. t. schrieb:
> Wie kann ich den
> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand
> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden?

Schau dir doch einfach mal CVs an und modifizier sie entsprechend - hier 
ein 0815-Beispiel:

https://www.myperfectcv.co.uk/cv-examples/electrician-cv-sample

Und vergesse nicht in der summary zu erwaehnen:

1.Good interpersonal skills;
2.able to interface with clients, project managers, and team members.
😄

von Dr.Harz (Gast)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren
> Visitenkarten als Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!

Und die die einem erzählen das sie „studiert“ haben :D richtige 
Knallköppe sind das 😂

von Lothar M. (zwickel)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren Visitenkarten als
> Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!

Die Vollhonks sind die Deutschen! ...weil sie versuchen die englischen 
Begriffe 1:1 ins Deutsche zu übertragen.

Jeder Verkäufer ist im engl.-sprachigen Raum ein "Sales Manager".

Wir Deutschen können noch nichteinmal richtig zählen, was sehr oft zu 
grosser Verwirrung führt, wenn es um grosse Zahlen geht.

Deutsch: Million, Milliarde , Billion, Billiarde
Englisch: Million, Billion, Trillion, Quadrillion.

Na, merkt ihr was? Wer ist der Blöde?

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Dr.Harz schrieb:
> Mut zur Wahrheit. schrieb:
>> Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren
>> Visitenkarten als Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!
>
> Und die die einem erzählen das sie „studiert“ haben :D richtige
> Knallköppe sind das 😂

Ich habe schon welche,getroffen, die behauptet haben dass sie bei der 
IHK „studiert“ haben. Wahrscheinlich die Speisekarte 😹

von Kaj (Gast)


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Pikachu schrieb:
> State Certified Engineer
So ist es. So wurde es auch von meiner Technikerschule (STB) auf der 
englischsprachigen Urkunde betitelt.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Kaj schrieb:
> Pikachu schrieb:
>> State Certified Engineer
> So ist es. So wurde es auch von meiner Technikerschule (STB) auf der
> englischsprachigen Urkunde betitelt.

Jo, damit wirst du ordentlich was reißen 😹

von Dr.Harz (Gast)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Dr.Harz schrieb:
> Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Am peinlichsten sind die Techniker die sich auf ihren
> Visitenkarten als Service Engineer bezeichnen. Solche Vollhonks!
>
> Und die die einem erzählen das sie „studiert“ haben :D richtige
> Knallköppe sind das 😂
>
> Ich habe schon welche,getroffen, die behauptet haben dass sie bei der
> IHK „studiert“ haben. Wahrscheinlich die Speisekarte 😹

Unglaublich diese Maden.😂😂

von Dr.Harz (Gast)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Kaj schrieb:
> Pikachu schrieb:
> State Certified Engineer
>
> So ist es. So wurde es auch von meiner Technikerschule (STB) auf der
> englischsprachigen Urkunde betitelt.
>
> Jo, damit wirst du ordentlich was reißen 😹

Bei uns würde die Hauptschule in Mittelschule umbenannt. Schrott ist es 
wie vorher dennoch. So wie ein techniker nur ein besserer Geselle immer 
bleiben wird. Punkt.
Und jetzt geht bitte den Profis (Ings.) nicht auf die Nerven!

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Dr.Harz schrieb:
> Bei uns würde die Hauptschule in Mittelschule umbenannt. Schrott ist es
> wie vorher dennoch. So wie ein techniker nur ein besserer Geselle immer
> bleiben wird. Punkt.
> Und jetzt geht bitte den Profis (Ings.) nicht auf die Nerven!

Genauso ist es. Ein Zwerg bleibt ein Zwerg auch wenn er sich hohe Schuhe 
kauft.

von mr. t. (Gast)


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Besten Dank für die zahlreichen Beiträge. Viele davon leider auf 
Ingenieur Niveau. Also für mich nicht ganz nachzuvollziehen. Die cv 
Seite bringt Inspiration. Danke!

von Christian W. (chriwu)


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Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende 
Gattung....🙄 Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer 
Hochschule...?

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Ich bin dafür, den Techniker auf Kleiningenieur umzubenennen damit Mutti 
stolz auf ihren Racker sein kann. Ausserdem erhält jeder automatisch das 
Abitur ausgehändigt damit keiner benachteiligt wird.

von Harald W. (wilhelms)


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Pikachu schrieb:

> State Certified Engineer

Ist ein "engineer" nicht einer, der eine "engine" bedient,
also z.B. ein Lokführer?

von Kommentar (Gast)


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Christian W. schrieb:
> Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende
> Gattung....🙄 Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer
> Hochschule...?


Christian, Denken!

Hier äusserten sich gerade 2 Personen negativ. Die anderen 150.000 
Ingenieure nehmen an solchen Diskussionen gar nicht teil.

von Ralph S. (jjflash)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> ch bin dafür, den Techniker auf Kleiningenieur umzubenennen damit Mutti
> stolz auf ihren Racker sein kann. Ausserdem erhält jeder automatisch das
> Abitur ausgehändigt damit keiner benachteiligt wird.

Ich habe 1992 Techniker gemacht. Wie kann es sein, dass ich alter 
Knochen, mit einer Technikerausbildung von 1992 3/4 der Bachelorarbeit 
eines Studenten vorkaue damit das etwas wird?

Nein, das ist kein Scherz und kein Joke. Manchmal sträuben sich mir die 
Haare wenn ich sehe was Bachelors so alles können (oder besser nicht 
können).

Um dann noch zu hören: "Bachelor ist doch vollkommen ausreichend", um 
sich dann zu wundern dass sie keinen Job bekommen.

Wichtiger ist doch vielmehr, dass man an den Dingen dran bleibt, sich 
weiterbildet und neue Techniken erlernt und anwendet.

Hat man einen Job und kann diesen "zur vollsten Zufriedenheit" erledigen 
ist es irgendwann nicht mehr so ganz wichtig, ob man den Techniker, den 
Bachelor oder den Master hat... oder wenn man älter ist schlicht Dipl. 
Ing.

Früher wurde die Nase gerümpft wenn es hieß: Ingeneur FH.

Die Deutschen sind einfach nur "Titelgeil" und an dem Begriff "state 
certified" ist nun wirklich nichts ehrenrühriges.

von Dr.Harz (Gast)


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Es ist einfach eine Frechheit anderen den Titel abzusprechen. Ich als 
Ingenieur behaupte auch nicht das ich den gleichen Stand wie ein Prof. 
habe. Man muss einfach akzeptieren das ein Bachelor/Master besser ist 
als ein Techniker. Da hilft auch keine Propaganda der IHK. Wenn euch das 
nicht passt dann macht doch einfach den Bachelor/Master! Niemand hindert 
euch!
Der Geselle labert auch keinen Mist das er praktisch Meister ist obwohl 
er keinen gemacht hat!!

von Ralph S. (jjflash)


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Dr.Harz schrieb:
> Man muss einfach akzeptieren das ein Bachelor/Master besser ist
> als ein Techniker.

Es geht nicht um besser oder schlechter... Besser oder schlechter 
bestimmt der Job der dann ausgeführt wird.

Dr.Harz schrieb:
> Es ist einfach eine Frechheit anderen den Titel abzusprechen.

Genau darum geht es: Die Leistung und die Ausbildung eines Technikers 
(der seit der Existenz des Bachelorstudiums fast obsolet ist) wird 
häufig schlicht nicht gewürdigt:

Mut zur Wahrheit. schrieb:
> ch bin dafür, den Techniker auf Kleiningenieur umzubenennen damit Mutti
> stolz auf ihren Racker sein kann.

Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Genauso ist es. Ein Zwerg bleibt ein Zwerg auch wenn er sich hohe Schuhe
> kauft.

Dr.Harz schrieb:
> Unglaublich diese Maden.😂😂

So könnte man das auch aus anderen Threads ewig weiterführen. Zumindest 
was Arroganz und Überheblichkeit betrifft, sind einige (schlechte) 
Ingeneure den Technikern weit vorraus.

Ich kenne sehr sehr viele Ingeneure und vor einigen habe ich wirklich 
Respekt vor deren Wissen und Können. Die haben es jedoch absolut nicht 
nöig, das Scheinwerferlicht auf sich zu richten und ich kenne welche die 
außer: "schließlich habe ich studiert" nicht wirklich was gezeigt haben.

Dr.Harz schrieb:
> Es ist einfach eine Frechheit anderen den Titel abzusprechen.

Niemand spricht einem einen Titel ab, aber der Titel alleine hat keine 
Aussagekraft. Der Titel, das Studium, sagt nur aus, dass jemand die 
Vorraussetzung hat, außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen. D.h. 
nicht dass er solche Leistungen auch vollbringt.

von ZF (Gast)


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Hallo Tim,

Berufsabschlüsse unterhalb des Hochschulniveaus sind international kaum 
vergleichbar, Bezeichnungen werden je nach Land sehr unterschiedlich 
verwendet. Zum Glück wissen das die Leute welche häufiger mit 
Bewerbungen aus anderen Ländern zu tun haben. Oft ist dort wo keine 
formale Qualifikation erforderlich ist deshalb entscheidend, was Du 
beruflich nach dem Abschluss schon gemacht hast.

von mr. t. (Gast)


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Köstlich Diskussion, die sich hier entwickelt. Als hätte ich es 
gewusst.....

von AVR (Gast)


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Christian W. schrieb:
> Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer Hochschule...?

Ja tut man. Bei uns z.B. an der FH wurden diejenigen, die in Mathe 1,2,3 
in den Seminaren beim rechnen verkackt hatten, automatisch als Idioten 
stigmatisiert. Die hatten dann bis zum Ende ihres Studiums verschissen.

Kenne noch 2 Personen in meinem Umfeld, die von der Uni kommen. Die sind 
noch abgehobener als FHler. Jetzt überlegt dir mal, was viele über 
Techniker denken. Ich finde diesen herablassenden Umgang aber selber 
mies. Also nicht vergessen☝🏻. Je höher der Abschluss, desto abgehobener 
sind viele gegenüber anderen.

MfG

von KnallWissend (Gast)


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Hannes J. schrieb:
> Die sehr fragwürdigen, aber dank Lobbyarbeit wohl offiziellen,
> angeberischen Übersetzungen lauten state-certified engineer oder
> state-certified technical engineer. Allerdings scheint es zumindest ein
> Urteil gegen die Anmaßung Ingenieur zu sein zu geben
> 
https://www.damm-legal.de/lg-bonn-zertifikat-ueber-die-befaehigung-als-state-certified-engineer-c-fuer-einen-staatlich-geprueften-techniker-ist-irrefuehrend.
>
>> Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
>> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt.
>
> Das man die Qualifikation im Ausland nicht kennt wundert doch nicht
> wirklich, oder?

Das sagt doch eigentlich Alles.
Der Link: 
https://www.damm-legal.de/lg-bonn-zertifikat-ueber-die-befaehigung-als-state-certified-engineer-c-fuer-einen-staatlich-geprueften-techniker-ist-irrefuehrend

ebenfalls.
Mehr als Techniker ist nicht drin.
Damit muss Du wohl leben.
Zumal die Bezeichnung sogar "state-certified-engineer-C" wäre. Also den 
Zusatz C nicht vergessen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Christian W. schrieb:
> Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende
> Gattung....🙄 Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer
> Hochschule...?

Tja wärste mal hingegangen dann wüsstest du es.
Aber wenn es Vorbilder an Arroganz braucht, muss man meistens bei den 
Uni Profs nicht lange suchen. Allerdings haben die auch was drauf, sind 
meistens noch C-Profs und können sich das leisten.

von Dr.Harz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Christian W. schrieb:
> Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende
> Gattung....🙄 Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer
> Hochschule...?
>
> Tja wärste mal hingegangen dann wüsstest du es. Aber wenn es Vorbilder
> an Arroganz braucht, muss man meistens bei den Uni Profs nicht lange
> suchen. Allerdings haben die auch was drauf, sind meistens noch C-Profs
> und können sich das leisten.

Was heißt herablassend... ich respektiere jeden und wenn er nur am 
harten ist!
Aber ich respektiere keine Leute die sich einen Status (Abschluss und 
damit ansehen) erschnorren wollen ohne je etwas dafür getan zu haben!
Wenn es euch Technikern nicht passt das ein Ing höherwertig ist, dann 
macht doch einfach ein Studium! Ist ja angeblich das selbe wie 
Techniker! Dann sollte es euch ja leicht fallen. Dann müsstet ihr ja 
Eigtl sogar verkürzen können ihr Überflieger 😂😂😂

von KnallWissend (Gast)


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Dr.Harz schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Christian W. schrieb:
>> Mein Gott ihr Ingenieure ... was seid ihr doch für eine herablassende
>> Gattung....🙄 Lernt man diese Art von Umgang mit anderen einer
>> Hochschule...?
>>
>> Tja wärste mal hingegangen dann wüsstest du es. Aber wenn es Vorbilder
>> an Arroganz braucht, muss man meistens bei den Uni Profs nicht lange
>> suchen. Allerdings haben die auch was drauf, sind meistens noch C-Profs
>> und können sich das leisten.
>
> Was heißt herablassend... ich respektiere jeden und wenn er nur am
> harten ist!
> Aber ich respektiere keine Leute die sich einen Status (Abschluss und
> damit ansehen) erschnorren wollen ohne je etwas dafür getan zu haben!
> Wenn es euch Technikern nicht passt das ein Ing höherwertig ist, dann
> macht doch einfach ein Studium! Ist ja angeblich das selbe wie
> Techniker! Dann sollte es euch ja leicht fallen. Dann müsstet ihr ja
> Eigtl sogar verkürzen können ihr Überflieger 😂😂😂

Da stimme ich dir zu.
Ich hab mich nicht dahingesetzt und Blut und Schweiß geschwitzt, wenn 
ich es auch anders hätte schaffen können, mir einen Ingenieurs-Titel 
anzueignen.

von Kater Schnurr (Gast)


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So sieht es aus, habe auch schwer für meinen Titel gearbeitet und möchte 
nicht mal annähernd mit jemanden verglichen werden, welcher nur ein 
minderwertigen Techniker Abschluss hat. Das wäre ja das schärfste pff.

von Ingenieur (Gast)


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Kater Schnurr schrieb:
> So sieht es aus, habe auch schwer für meinen Titel gearbeitet und möchte
> nicht mal annähernd mit jemanden verglichen werden, welcher nur ein
> minderwertigen Techniker Abschluss hat.

Ist es am Ende so wichtig, welchen akademischen Grad jemand hat oder 
nicht? Ich finde, der Mensch zählt, und was er kann. Im Übrigen habe ich 
für meinen Abschluss als Ingenieur nicht besonders "schwer gearbeitet", 
ich fand meine Studienzeit insgesamt sehr schön.

Allerdings lege ich bei bestimmten Tätigkeiten dann schon gesteigerten 
Wert auf die tatsächliche Ausbildung, zum Beispiel bei einem Arzt oder 
Piloten, denn diesen vertraue ich gegebenenfalls mein Leben an. Aber 
Ingenieur oder Techniker dürfte in vielen Fällen von der Verantwortung 
her ziemlich ähnlich sein, nämlich gering, TÜV-Abnahmen usw. Mal 
ausgenommen.

von Kai (Gast)


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Ich hoffe die meisten Antworten hier sind mit einem Augenzwinkern 
verfasst worden ansonsten tun mir die Leute einfach nur Leid.
Das ist ja noch schlimmer als das Gehabe zwischen Hebammen vs. Ärzten.

Wer das Spiel des Lebens erfolgreich spielt entscheidet sich in keiner 
Bildungsstätte der Welt.

Tendenziell sind viele Akademiker einfach nicht gesellschaftsfähig, 
Sichwort Sozielkompetenz. Wenn man die an die Franfurter Zeil stellt und 
10x im Kreis dreht finden sie nicht mehr nach Hause.
Vom Heiraten und Kinder groß ziehen ganz zu schweigen

Kater Schnurr schrieb:
> So sieht es aus, habe auch schwer für meinen Titel gearbeitet und möchte
> nicht mal annähernd mit jemanden verglichen werden, welcher nur ein
> minderwertigen Techniker Abschluss hat. Das wäre ja das schärfste pff.
Jeder der sein Techniker auf Teilzeit gemacht hat hat mehr gearbeitet, 
hat mehr geleistet und hat einen doppelt so großen Arsch in der Hose wie 
Du (und ich).

Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern 
deshalb kann ich es beurteilen ;-)

Gruß

von ohne Account (Gast)


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> Tendenziell sind viele Akademiker einfach nicht gesellschaftsfähig,
> Sichwort Sozielkompetenz.
das liegt vielleicht auch an der Gesellschaft und an Leuten, die auf 
Rechtschreibung keinerlei Wert legen.

> Jeder der sein Techniker auf Teilzeit gemacht hat hat mehr gearbeitet,
> hat mehr geleistet und hat einen doppelt so großen Arsch in der Hose wie
> Du (und ich).
erbärmlich bzw. Prollniveau

> Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern
> deshalb kann ich es beurteilen ;-)
offenbar ist Dir der Titel geschenkt - auch das kommt je nach Hochschule 
auch schon mal vor ):

von ohne Account (Gast)


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> Ist es am Ende so wichtig, welchen akademischen Grad jemand hat oder
> nicht?
also alles unwichtig?

> Ich finde, der Mensch zählt, und was er kann.
jeder Mensch ist ersetzbar.

> Im Übrigen habe ich für meinen Abschluss als Ingenieur nicht besonders
> "schwer gearbeitet", ich fand meine Studienzeit insgesamt sehr schön.
mhm, eine ambivalente Aussage .... some guys have all the luck.

von Pikachu (Gast)


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Noch lustiger wird es wenn der Techniker weiter „studiert“ und den 
technischen Betriebswirt macht. Dieser soll ja dem Master gleichgesetzt 
sein.

von IHK Student (Gast)


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> Wer das Spiel des Lebens erfolgreich spielt entscheidet sich in keiner
> Bildungsstätte der Welt.

100 % Zustimmung

> Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern
> deshalb kann ich es beurteilen ;-)

Danke das du unser Weltbild wieder gerade gerückt hast....!

von Dr.Harz (Gast)


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Nur Ings sind Menschen.
So einfach ist das!
Techniker = Mülltonne

von ecmspy (Gast)


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Dr.Harz schrieb:
> Nur Ings sind Menschen.
> So einfach ist das!
> Techniker = Mülltonne

Du bist unfähig, deinen namen richtig zu schreiben. Das färbt stark auf 
den inhalt ab.

von lol (Gast)


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Wow, wie manche hier eskalieren ...

Die heiligen Ingenieure ... wahrscheinlich sind die meisten hier gar 
keine.

von MeierKurt (Gast)


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OhMann schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> In USA ist ein Technician eine angewiesene Hilfskraft.
>
> Und in Russland ist jeder ein Ingenieur, der den Schraubenschlüssel
> umdrehen kann.

Nö - eher "Spezialist"

von MeierKurt (Gast)


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lol schrieb:
> Wow, wie manche hier eskalieren ...
>
> Die heiligen Ingenieure ... wahrscheinlich sind die meisten hier gar
> keine.

Müssen die ja auch nicht.
Hauptsache leidlich lustig.
War aber schonmal besser.

Da fehlen noch paar verkannte Genies, die es halt nicht gepackt haben 
und nun den Anekdotdenerzähler geben und aus ihren an Vorfällen reichen, 
aber ansonsten vergeigten Leben noch paar "wie doof sind die Studierten 
denn" - Geschichtchen raushauen...

von MeierKurt (Gast)


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ecmspy schrieb:
> Dr.Harz schrieb:
>> Nur Ings sind Menschen.
>> So einfach ist das!
>> Techniker = Mülltonne
>
> Du bist unfähig, deinen namen richtig zu schreiben. Das färbt stark auf
> den inhalt ab.

Du kennst seinen Namen? Interessant. Nicht jeder heißt Peter. Aber egal.

Apropos richtig schreiben: Du eignest dich schonmal nicht als Vorbild in 
dieser Hinsicht.

von Pikachu (Gast)


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Und der technische Betriebswirt darf dann noch direkt den MBA machen.

Und dann kommen in Zukunft noch Dir Bachelor Professionals.

von Dr.Harz (Gast)


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Auf Rechtschreibung verweisen nur inkompetente. Würde wissenschaftlich 
bewiesen. Das ist immer das letzte Argument der Unwissenden.

von MeierKurt (Gast)


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Kai schrieb:

> Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern
> deshalb kann ich es beurteilen ;-)
>
Mein Beileid.
Dafür studiert man doch nicht, um sich dann mit Fußvolk umgeben zu 
müssen.
Nee du, musste ernsthaft mal drüber nachdenken was du nun (wieder?) 
falsch gemacht hast...
Grundsatz: Man umgibt sich nur mit Menschen, die einen weiterbringen - 
alles andere ist Zeitverschwendung.

Soll ich jetzt -
oder soll ich nicht...
ein Smiley anhängen?

von Dr.Harz (Gast)


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MeierKurt schrieb:
> Kai schrieb:
>
> Ich selbst bin Dipl. Ing., umgebe mich aber mit vielen Technikern
> deshalb kann ich es beurteilen ;-)
>
> Mein Beileid.
> Dafür studiert man doch nicht, um sich dann mit Fußvolk umgeben zu
> müssen.
> Nee du, musste ernsthaft mal drüber nachdenken was du nun (wieder?)
> falsch gemacht hast...
> Grundsatz: Man umgibt sich nur mit Menschen, die einen weiterbringen -
> alles andere ist Zeitverschwendung.
> Soll ich jetzt - oder soll ich nicht...
> ein Smiley anhängen?

Warum ein Smiley bei einer Tatsache?
Endlich hast du die Wahrheit gesagt👍🏼

von ML (Gast)


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Hallo,

> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik
> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt.

in Frankreich ist es üblich, anzugeben, wie viele Jahre Ausbildung nach 
dem Abitur (bac) noch kamen, beispielsweise bac+2 (für ein 
Kurzzeitstudium-/Ausbildung), bac+3 (Bachelor), bac+5 (Master), bac+8 
(Promotion).


Viele Grüße
Michael

von ein Techniker (Gast)


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Warum nur wohl erinnere ich mich bei dieser "Diskussion" hier an eine 
Jahre zurückliegende Doktorfeier, bei der der Professpr den frisch 
gebackenen Doktor (Chemie) seinen Schützling mit den Worten "Willkommen 
im Kreise der Menschen" begrüßte?

Was war der Doktor den vor seinem Doktortitel? Ein Unmensch, ein Tier 
oder ein Individuum  das ungerechtfertigterweise dieselbe Luft atmete 
wie seine Majestät der Professor himself?

Scheinbar wird den Akademikern ein solches Verhalten mit der 
Universitätsmilch mit eingeflößt, damit sie sich im weiteren Leben wie 
absolute A******* verhalten.

Nur gut, dass ich auch nicht nur die überhebliche Spezies dieser 
Akademiker kennengelernt habe.

In einem Laden beschäftigt zu sein, in der mehr als 60% einen 
akademischen Abschluß haben, lernt man schnell:

Je mehr auf den einmalig erreichten Titel abgehoben wird, je weniger 
haben diese "Herrenmenschen" auf dem Kasten.

Diejenigen, die sich so herablassend über die Nichtakademiker auslassen, 
tun mir leid und ich hoffe ihr erfreut euch an eurer eigenen 
Hochnäsigkeit und nicht an Dingen, die es da gibt von Nichtakademikern 
wie Musik, Gemälden, tollen Filmen oder Sportereignissen.

Lustigerweise ist bspw. bei Schauspielern die Trennung danach, wer nun 
die Schauspielkunst studiert hat und wer nicht unter den Schauspielern 
selbst nicht gegeben. Entschieden wird das an der Kinokasse.

Die besten Gemälde der Geschichte wurden von Menschen gemalt, die NICHT 
studiert hatten.

Ein der Sport studiert hat weiß zwar, wie man heutzutage trainieren 
sollte (oder helfen Sportlern beim bescheißen), aber ein Robert 
Lewandowski (ob man den nun mag oder nicht) schießt dennoch mehr Tore.

Also, ihr echten und angelblichen Ingeneure: ruht Euch auf Euren Titeln 
aus, ihr seid meine Helden, ich vergöttere Euch und zolle Euch meinen 
untertänigsten Respekt.

Allerdings nur dann, wenn ihr hier etwas abliefert, von dem ich sagen 
muß: Könnte ich nicht bewerkstelligen.

So wie bspw. Jörg Wunsch (für AVRDUDE) oder Philipp Klaus K. (für 
essentielle Mitwirkung am SDCC)... allerdings sind das beide meines 
Wissens min. Ingeneure, andererseits sind das aber auch Menschen und sie 
sind Menschen die nicht zu der Kaste der Überheblichen gehören. Sie sind 
Menschen die etwas geleistet haben und diesen zolle ich den gebührenden 
Respekt (unabhängig davon, ob sie Ingeneure sind oder nicht).

Schneidet Euch von den beiden beispielhaft aufgeführten eine Scheibe ab. 
In allem.

von Cyblord -. (cyblord)


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ein Techniker schrieb:

So viel Neid in einem Post. Das ist nicht gesund.

Es ist immer das gleiche: Leute mit niedrigeren Abschlüssen attestieren 
regelmäßig Menschen mit höheren Abschlüssen deren Unfähigkeit. Der 
Polier aufm Bau schimpft über den Bau-Ing. oder gar den Architekten. 
Kann nix, weiß nix, nur ein studierter Schnösel.
Jetzt schimpfen halt Techniker über studierte Ing.

Wenn ihr es so drauf habt, warum dann nicht den blöden unnützen Schein 
(aka Diplom/Master) kurz mal machen? Dann habt ihrs drauf und werdet 
ernst gekommen (nur nicht von den Technikern, denn als studierter könnt 
ihr dann leider nichts mehr).

von Thomas1 (Gast)


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Wer sich extrem was auf seien Abschlüsse einbildet, hat meist nichts 
drauf. Das betrifft viele von der Uni.

von KnallWissend (Gast)


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Also ich betrachte den Abschluss als eine Möglichkeit in eine gewisse 
Position oder an eine gewisse Stelle zu kommen. Mit diesem Abschluss 
sollte einem eigentlich Theorie und Praxis gewisser Studiengänge 
vermittelt und als erfolgreich angewendet attestiert sein.
Klar gibt es hier auch schwearze Schafe, die sich durch Prüfungen mogeln 
(habe ich zur genüge erlebt) oder Studiengänge ab dem Hauptstudium 
wechseln, weil es doch im Grundstudium woanders einfacher war. Manche 
studieren halt, weil sie nichts anderes können ausser pauken pauken 
pauken. Jedoch gibts auch einige die sich nicht mit der bereits 
absolvierten Ausbildung zufrieden geben können und dann ein Studium 
hinten dran hängen. Man will manchmal einfach mehr von der MAterie 
verstehen und noch etwas mehr machen als nur die fertige Elektronik 
bearbeiten.
Man will einfach selbst entwickeln und vielleicht auch dieses Wissen 
nach einer Weile weitergeben.
Und so braucht man eben auch einen bestimmten Abschluss für gewisse 
Stellen.
Was man im Studium vermittelt bekommt, lernt denke ich nur teilweise ein 
Techniker. Klar, die gleichen Erfahrungen im Umgang mit der 
Elektrotechnik oder Elektronik werden identisch sein. Aber Grundlagen 
bis runter auf Bauteilebene lernt kein Techniker und lernt bestimmt auch 
nur ein Bruchteil der Techniker in seiner Freizeit.
Und auch im Studium gibt es Leute die es nicht verstehen. Aber jeder hat 
halt Stärken und Schwächen.

von AVR (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> Wer sich extrem was auf seien Abschlüsse einbildet, hat meist nichts
> drauf. Das betrifft viele von der Uni.

Kann ich absolut bestätigen. Die Versager unter den Akademikern haben 
auch meistens die größte Fresse. Man merkt schon schnell, ob jemand von 
denen was drauf hat oder nicht.

Lustig finde ich auch immer, wenn diese Gattung das Studium mit Ach und 
Krach bestanden hat und nach dem Studium so tut, als wäre das Studium 
ein Kinderspiel gewesen :))

MfG

von Mario (Gast)


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Gut das ich den Meister hab da scheib ich im Englischen einfach Master.

von alopecosa (Gast)


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Von den hier so zahlreich (angeblich) vorhandenen Akademikern scheinen 
ja einige ganz schöne Minderwertigkeitskomplexe zu haben.

Im übrigen ist der Vergleich Techniker/Ingenieur sowas von hanebüchen 
...


Der einzige Aufreger ist die englische Bezeichnung "Engineer" für den 
Techniker, wobei die BEzeichnung Ingenieur im Ausland nicht wirklich 
zielführend oder gar geschützt ist so wie das hierzulande so ist.
Das verlinkte Urteil zielt auch nicht in erster Linie auf das Wörtchen 
"Engineer" ab sondern auf den Text "ingeniersmäßig". Und das sind zwei 
Paar Stiefel.

Auf meiner englischen Technikerurkunde (Die nur in Verbindung mit der 
deutschen Urkunde gültigkeit hat) steht übrigens :

State-certified Engineer for Electrical Engineering ...
sperrige Angelegenheit.

Zum Glück habe ich als Techniker immer in einem Umfeld voller Dipl.-Ing. 
und M.Sc gearbeitet in dem man sich immer auf Augenhöhe begegnet ist.

Und seien wir doch mal ehrlich, der Techniker hat eine Berufsausbildung 
und Berufserfahrung (naja zumindes früher, heute kann man das mit der 
Erfahrung ja ziemlich eindampfen) also auch einen Praxisbezug. Das 
Bachelor Studium ist auf Leute ausgelegt die eigentlich vom jeweiligen 
Gebiet von tuten und blasen keine Ahnung haben. Ich erinnere mich da 
gerne an den Spruch: "Die müssen das heiße Ende vom Lötkolben durch 
anfassen herausfinden". Und leider bestätigt die Realität dieses Bild 
oftmals.

Mittlerweile werden selbst Bachelor Absolventen eher mit Vorsicht beäugt 
bei den Firmen. Und teilweise streiten sich Techniker und Bachelor um 
einen Job, je nachdem um was es geht im Job.

Ich habe erst meine Berufsausbildung beendet, dann gearbeitet, dann 
Techniker gemacht und mit der dabei erworbenen Hochschulreife 
berufsbegleitend studiert. Hatte aber schon zu Technikerzeiten eine Ing. 
Stelle inne. Und nun?

Meistens läuft es doch so das der Techniker das Bindeglied ist. Und wenn 
der Ing irgendwas "tun" muss abseits seines PC, braucht er doch wieder 
den Techniker, weil er das was er da toll konstruiert oder berechnet hat 
in der Realität garnicht kennt. Zumindest läuft es oft so.


Und wer nun wieder laut schreit, dem kann nicht geholfen werden mit 
seinen Minderwertigkeitskomplexen. Im übrigen, wer schreit, der lügt.


Man möge froh über seinen Job sein, ob als Hausmeister, als Techniker 
oder als Ing ...

Und wer dennoch zu motzen hat sollte mal überlegen ob es nicht an einem 
selbst liegt.

In diesem Sinne =)

von alopecosa (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #5875467:
> Lustig finde ich auch immer, wenn diese Gattung das Studium mit Ach und
> Krach bestanden hat und nach dem Studium so tut, als wäre das Studium
> ein Kinderspiel gewesen :))
>
> MfG

Das is normal denn:

4 ist bestanden und bestanden ist gut und gut ist 2

=)

von AVR (Gast)


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alopecosa schrieb:
> Und teilweise streiten sich Techniker und Bachelor um
> einen Job, je nachdem um was es geht im Job.

Wenn ein Bachelor sich um eine Technikerstelle bemüht, dann sollte 
dieser lieber auch nicht überall erzählen, dass er studiert hat. Mit 
wäre das peinlich. Aber bei solchen Typen ist eh viel schief gelaufen.

von AVR (Gast)


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Oder besser gesagt..wenn ein Bachelor sich auf eine Technikerstelle 
bewirbt, dann hat er die Kontrolle über sein Leben verloren ;)

von MeierKurt (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> Wer sich extrem was auf seien Abschlüsse einbildet, hat meist nichts
> drauf. Das betrifft viele von der Uni.

Das ist Unsinn.
Wunschdenken. Stammtischgelaber der abgehängten. Sollte man sich nicht 
geben, damit blamiert man sich (ja nun - nicht in der Peergroup, aber 
ausserhalb schon)

Was hat die fachliche Kompetenz mit der charakterlichen Ausstattung 
(heute hat man schönere Begriffe wie "social skills" und solche 
Hohlwörter) zu tun? Wer auf Titel unbedingt steht (und natürlich bspw. 
auch Dr. genannt werden will) ist nicht zwangsläufig fachlich 
inkompetent.
Was zusammen geht mit der Titelanbetung ist ein gewisser Dünkel. Da 
fallen dann Fehler oder Kompetenzschwächen eher auf, als beim sich 
ankumpeltenden Akademiker.

von AVR (Gast)


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MeierKurt schrieb:
> Das ist Unsinn.
> Wunschdenken. Stammtischgelaber der abgehängten. Sollte man sich nicht
> geben, damit blamiert man sich (ja nun - nicht in der Peergroup, aber
> ausserhalb schon)
?
Hast du in der heutigen Zeit studiert? Ich schon. Thomas1 hat schon 
irgendwie recht. Die, die sich zuviel auf ihren Abschluss was einbilden, 
sind in der Praxis meistens diejenigen, die nicht zu gebrauchen sind. 
Ich kenne eine Person, die wegen seines abgehobenen Verhaltens und wenig 
Kompetenz seinen ersten Job bei einem bekannten deutschen Hersteller von 
Staubsaugern und Waschmaschinen nicht überlebt hat.

Nur eine kleine Gruppe von Akademikern sind nach dem Studium für 
komplexe und anspruchsvolle Aufgaben zu gebrauchen. Die Gauß-Verteilung 
gilt auch für uns Akademiker.

MfG

von Cyblord -. (cyblord)


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AVR schrieb im Beitrag #5875627:
> Nur eine kleine Gruppe von Akademikern sind nach dem Studium für
> komplexe und anspruchsvolle Aufgaben zu gebrauchen. Die Gauß-Verteilung
> gilt auch für uns Akademiker.

Das gilt für ALLE Menschen und ist unabhängig vom Studium. Du hast 
überall Affen und Spaten. Also ist das für die Diskussion Akademiker vs. 
sonstiges Geschmeiß irrelevant.

von Builder (Gast)


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Ganz einfach ist es:
Wenn ein Ing zu teuer ist nimmt man den billigen Techniker.
Techniker ist nur eine Erfindung um Geld zu sparen.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Builder schrieb:
> Ganz einfach ist es:
> Wenn ein Ing zu teuer ist nimmt man den billigen Techniker.
> Techniker ist nur eine Erfindung um Geld zu sparen.

Ich hatte mal einen Chef, der Technikern bei Fehlern einen ordentlichen 
Tritt in den Hintern verpasst hat. Bei Ingenieuren hat er sich das nicht 
getraut.

von Builder (Gast)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Builder schrieb:
> Ganz einfach ist es:
> Wenn ein Ing zu teuer ist nimmt man den billigen Techniker.
> Techniker ist nur eine Erfindung um Geld zu sparen.
>
> Ich hatte mal einen Chef, der Technikern bei Fehlern einen ordentlichen
> Tritt in den Hintern verpasst hat. Bei Ingenieuren hat er sich das nicht
> getraut.

So ist es richtig. War ein sehr guter man anscheinend. ;)

Beitrag #5876032 wurde von einem Moderator gelöscht.
von günni (Gast)


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Warum regen sich hier alle auf. Beim EQR ist ein Vergleich möglich. Bei 
großen Firmen kommt der zum Tragen. Alles sauber aufgelistet und 
eingestuft. Techniker ist ne Fachschule und somit Level 6. Masterstudium 
ist Level 7. Doktoren bewegen sich auf Level 8. Kein Grund für 
Schnappatmung der Ingenieure.

von Pinguin (Gast)


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günni schrieb:
> Warum regen sich hier alle auf. Beim EQR ist ein Vergleich
> möglich. Bei großen Firmen kommt der zum Tragen. Alles sauber
> aufgelistet und eingestuft. Techniker ist ne Fachschule und somit Level
> 6. Masterstudium ist Level 7. Doktoren bewegen sich auf Level 8. Kein
> Grund für Schnappatmung der Ingenieure.

Technischer Betriebswirt auch 7. Also fast wie ein Doktor.

von Ingenieur (Gast)


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günni schrieb:
> Warum regen sich hier alle auf. Beim EQR ist ein Vergleich möglich. Bei
> großen Firmen kommt der zum Tragen. Alles sauber aufgelistet und
> eingestuft. Techniker ist ne Fachschule und somit Level 6. Masterstudium
> ist Level 7. Doktoren bewegen sich auf Level 8. Kein Grund für
> Schnappatmung der Ingenieure.

Fehlen da nicht ein paar Kategorien?

Eine Bekannte von mir ist PA-Beraterin. Die hatten den internen 
Schlüssel in den Übergangsjahren so:

125% Doktor
110% Diplom Uni
100% Master
 95% Fachhochschule
 85% bachelor
 75% Berufsakademie
 65% Techniker

Also Techniker kriegt am Anfang z.B. 32500 und der Doktor 62500. Der 
Master hatte 50000. Ist aber 10 Jahre her.

Bei den heutigen Gehältern sieht es wohl so aus:

Techniker 35.000,- Master 54.000 und Doktor 67.500.

von günni (Gast)


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Nein!

von Schukostecker (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #5875627:
> Nur eine kleine Gruppe von Akademikern sind nach dem Studium für
> komplexe und anspruchsvolle Aufgaben zu gebrauchen. Die Gauß-Verteilung
> gilt auch für uns Akademiker.

Dem kann ich zustimmen.

Ein Extrembeispiel vor Jahren erlebt: Ein Werksstudent musste fuer seine 
einfache Diplomarbeit ein paar logische Gatter in ein GAL zu packen. Nur 
mit weitreichender Hilfe der anwesenden Facharbeiter und eines 
Ingenieurs ist ihm das schliesslich gelungen.

Er geht mit einem Diplom nach Hause, die Elektroniker (Facharbeiter), 
die ihm geholfen hatten die Schaltung zu begreifen, nicht. Finde den 
Fehler..

von Ingenieur (Gast)


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Schukostecker schrieb:
> Ein Werksstudent musste fuer seine
> einfache Diplomarbeit ein paar logische Gatter in ein GAL zu packen. Nur
> mit weitreichender Hilfe der anwesenden Facharbeiter und eines
> Ingenieurs ist ihm das schliesslich gelungen.

Das sind die Kandidaten, die hinterher in die Orga-Jobs einsteigen, 
mangels technischer Expertise vom Abteilungsleiter nur zu Verwaltungs- 
und Dokusachen eingesetzt werden und qausi zu ihrem Kofferträger gemacht 
werden, um dann aber irgendwann selber aufsteigen, an den Ingenieuren 
vorbei.

Dafür habe ich eine zweistellige Anzahl an Beispielen mit Namen und 
Gesichtern. Leute, die in der Entwicklung 2 Jahre rumgemacht haben, 
Durchschnitt produzierten und nur deshalb in Verwalterische gelangten, 
weil man dafür keinen fähigen Ingenieur verbrauchen wollte.

Die trifft man dann nach Jahren wieder als Team- und Projektleiter.

von Richtigsteller (Gast)


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Schukostecker schrieb:
> AVR schrieb:
> Nur eine kleine Gruppe von Akademikern sind nach dem Studium für
> komplexe und anspruchsvolle Aufgaben zu gebrauchen. Die Gauß-Verteilung
> gilt auch für uns Akademiker.
>
> Dem kann ich zustimmen.
> Ein Extrembeispiel vor Jahren erlebt: Ein Werksstudent musste fuer seine
> einfache Diplomarbeit ein paar logische Gatter in ein GAL zu packen. Nur
> mit weitreichender Hilfe der anwesenden Facharbeiter und eines
> Ingenieurs ist ihm das schliesslich gelungen.
>
> Er geht mit einem Diplom nach Hause, die Elektroniker (Facharbeiter),
> die ihm geholfen hatten die Schaltung zu begreifen, nicht. Finde den
> Fehler..

Haben die Facharbeiter auch seine Prüfungen und die Abschlussarbeit 
geschrieben?

von AVR (Gast)


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Richtigsteller schrieb:
> Haben die Facharbeiter auch seine Prüfungen und die Abschlussarbeit
> geschrieben?

Bei manchen Studenten würde es mich nicht wundern ;)

von Richtigsteller (Gast)


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Hm ok, das wundert mich. Ich bin selbst staatlich geprüfter Techniker 
und ich muss sagen Hut ab vor allen die ein schwieriges Ingenieurstudium 
packen!
Aus Interesse habe ich mal verschiedene Skripte aus der TU 
durchgeblättert und dabei festgestellt, dass wir die Theorie dahinter in 
der Technikerschule nicht mal ansatzweise besprochen haben.

Zum eigentlichen Thema: state certified technician bezeichne ich mich 
international. Den "Engineer" möchte ich mir auch nicht im Englischen 
andichten, schließlich habe ich auch nicht studiert.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Richtigsteller schrieb:
> Den "Engineer" möchte ich mir auch nicht im Englischen
> andichten, schließlich habe ich auch nicht studiert.

Zumindestens die Speisekarte hast du studiert.

von Schukostecker (Gast)


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Richtigsteller schrieb:
> Haben die Facharbeiter auch seine Prüfungen und die Abschlussarbeit
> geschrieben?

Das ist die falsche Frage. Wieviel ist das theoretische Wissen wert, 
wenn es noch nicht einmal reicht ein paar zusammengeschaltete Gatter zu 
verstehen?

Stupides Auswendiglernen ohne irgendeinen Praxisbezug hatten ihn durch 
die Prüfung gebracht.

von AVR (Gast)


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Schukostecker schrieb:
> Stupides Auswendiglernen ohne irgendeinen Praxisbezug hatten ihn durch
> die Prüfung gebracht.

Du würdest dich erschrecken, wieviele mit Auswendiglernen durch ein Ing. 
Studium durchkommen. Wir hatten letztes mal auch so einen Kandidaten 
gehabt. Er hat in Quantenmechanik eine 1,6 gehabt und wusste nicht mal, 
was eine Wellenfunktion ist. Sonst konnte er auch nichts und wir haben 
ihn nicht genommen.

von Bernd K. (prof7bit)


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Dr.Harz schrieb:
> Bei uns würde die Hauptschule in Mittelschule

Das Wort "Mittelschule" hab ich glaub ich schon aus dem Mund meiner Oma 
gehört, also ganz so neue Terminologie scheint das nicht zu sein.

Allerdings scheint man sich in unterschiedlichen Gegenden (Bayern?) 
nicht einig zu sein ob es Realschule oder Hauptschule bedeutet.

von Richtigsteller (Gast)


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Schukostecker schrieb:
> Richtigsteller schrieb:
>> Haben die Facharbeiter auch seine Prüfungen und die Abschlussarbeit
>> geschrieben?
>
> Das ist die falsche Frage. Wieviel ist das theoretische Wissen wert,
> wenn es noch nicht einmal reicht ein paar zusammengeschaltete Gatter zu
> verstehen?
>
> Stupides Auswendiglernen ohne irgendeinen Praxisbezug hatten ihn durch
> die Prüfung gebracht.

Solche Geschichtchen werden zwar gerne übertrieben dargestellt, aber nun 
gut, gehe ich mal darauf ein:

In der Technikerschule haben wir alle nur auswendig gelernt, es kann 
sein dass es Uniabsolventen gibt die damit auch durchgekommen sind, die 
die Theorie quasi ausgeblendet haben und nur den prüfungsrelevanten 
Stoff auswendig gelernt haben, aber das trifft sicher nicht auf alle zu.

Ehrlich gesagt erschließt sich mir die Logik dieser Argumentation auch 
nicht: weil manche Ingenieure nicht viel aus dem Studium mitgenommen 
haben, soll ich mich jetzt auch Ingenieur nennen dürfen oder sollen?
Ne, dafür kennen ich viel zu viele Ingenieure die Dinge entwickeln,
bei denen ich nicht ein mal die Grundlagen verstehe.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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In Österreich könntest Du dich wahrscheinlich so nennen :-)

Jetzt mal im Ernst:

Der Titel des deutschen Ingenieurs ist klar definiert und bezeichnet das 
Absolvieren eines Studiums, egal, wie man das jetzt fachlich einordnet 
und was der hinterher tut. Selbst wenn es ein reiner Auswändiglerner mit 
nutzlosem Wissen wäre.

Wer aber mal an einer Uni war, der weiß aber, wie wenig das trifft. 
Schon auf dem Gymnasium kommst du mit nur Lernen nicht durch, jedenfalls 
nicht in Physik und Mathematik. Das setzt sich an der Hochschule fort. 
Die Aufgaben sind überwiegend so gestaltet, dass konkrete Lösungen für 
unbekannte Aufgabenstellungen kommen und man sich den Weg überlegen 
muss.

Natürlich gibt es immer unzählige Dinge, die man einfach lernen muss. 
Alle Fachbegriffe zumindest einmal und natürlich mögliche 
Lösungsansätze. Die Substitutionsmethode beim Integrieren hat man 
irgendwie mal gehört, verstanden und sie sich gemerkt. Da es aber 
unzählige Varianten und Lösungen gibt, muss man die Methode kapieren und 
sie anwenden.

Der Fachbegriff dafür lautet bekanntlich Transferleistung.

Und eben wegen jener Transferleistung, die einige nicht bringen, mag es 
so sein, dass sie aus ihrem Studium nicht viel mitgenommen zu haben, 
glauben. Geht man dem aber im Detail nach, können sie im Job viele Dinge 
nur, weil sie einmal etwas Ähnliches verstanden haben.

Dass jetzt mancheiner Transferleistungen nicht ausreichend bringt, darf 
deshalb nicht dazu verführen, zu behaupten, man könne Hochschulwissen 
nicht anwenden.

Den Eindruck haben meistens nur die, die nach dem Studium in einem Job 
anfangen und merken, was für einfache Dinge sie jetzt tun, im Vergleich 
zu dem anspruchsvollen Formelkram, von noch vor Wochen. Der Formelkram 
hat aber (hoffentlich) das Denken geschärft und später, wenn der Job mal 
anspruchsvoller wird, tauchen auch wieder solche schwierigen Dinge auf.

von TechnikerBernd (Gast)


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Jo erst ab einen Technikerabschluss gibt es einen technischen Job.
Deshalb gibt es auch mehr Technikerschulen als FastHochschulen??

Ich kenne Kaufleute, die lachen sich ..., wenn die das hier lesen.
Wenn man Geld machen will, geht man mit Kunden um usw. dann brauch man 
kein Studium.

Die Abschlüsse sind wie Einkäufe im Supermarkt, die haben auch ein MHD.
Dann interessiert es irgendwann nur noch was gemacht wurde.
Wenn ich jetzt als Assistent ne Abschluss hatte und 5 Jahre lange beim 
Job voran kam, dann habe ich mehr Gehalt als jeder nahezu jeder 
Masterrand!
Und das Wissen sowieso.
Ähnlich ist es bei den Kaufleuten, wenn die 5 Jahre sich nur voran 
entwickeln. Oder die Fachinformatiker erst Recht...

Also das Studium macht man zu größeren Teil für sich selbst, nicht alle 
gehen in die Forschung und Entwicklung. Und dann hätte auch eine 
einfache Ausbildung und richtige Erfahrung mehr gebracht...

Beitrag #5955315 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Ralph.

Ralph S. schrieb:

>> Es ist einfach eine Frechheit anderen den Titel abzusprechen.
>
> Niemand spricht einem einen Titel ab, aber der Titel alleine hat keine
> Aussagekraft. Der Titel, das Studium, sagt nur aus, dass jemand die
> Vorraussetzung hat, außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen. D.h.
> nicht dass er solche Leistungen auch vollbringt.

Richtig.

Das Umfeld "Hochschule" hat nur mittelbar mit der Realität zu tun, d.h. 
Leistungen dort sind nicht unbedingt im Berufsleben reproduzierbar.

Gilt umgekehrt aber auch.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo TechnikerBernd.

TechnikerBernd schrieb:

> Ich kenne Kaufleute, die lachen sich ..., wenn die das hier lesen.
> Wenn man Geld machen will, geht man mit Kunden um usw. dann brauch man
> kein Studium.

Es muss sich eben jemand mit Geld einbilden, jemanden zu bezahlen um ein 
technisches Problem zu lösen würde sich lohnen.

Ob das tatsächlich zutrifft, steht auf einem anderen Blatt.

Mit Softskills kann man aber andere Leute so manipulieren, dass sie 
meinen, man könnte ihre Probleme lösen.

>
> Die Abschlüsse sind wie Einkäufe im Supermarkt, die haben auch ein MHD.


Und zwar ein verdammt kurzes. Konservenbüchsen sind haltbarer.


> Und das Wissen sowieso.

Hat gehnauso kurzes Haltbarkeitrsdatum. Ich erschrecke immer, wie 
schnell ich vergesse.

> Also das Studium macht man zu größeren Teil für sich selbst, nicht alle
> gehen in die Forschung und Entwicklung. Und dann hätte auch eine
> einfache Ausbildung und richtige Erfahrung mehr gebracht...

Bei bestimt einem Drittel aller Absolventen war das Studium wohl näher 
betrachtet sinnlos.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Yevgen Blank (Gast)


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Naja ich als Techniker arbeite im Universität als Ingenieur.
Techniker oder Ingenieur ist heute egal.
Wichtig ist, was im Lebenslauf steht.
Noten im Zeugnis könnte ihr auch vergessen. Ist nicht wichtig

Das ist nur meine Erfahrung.

Habe zwischen 2015-2016 5 Firmen gewechselt darunter auch Panasonic.

von Qwertz (Gast)


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Yevgen Blank schrieb:
> Techniker oder Ingenieur ist heute egal.

Grundgütiger, das ist ein himmelweiter Unterschied! Ein Ingenieur ist 
dem Techniker wissenstechnisch meilenweit überlegen und eine völlig 
andere Gehaltsklasse.

Beitrag #6158849 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Qwertz.

Qwertz schrieb:

>> Techniker oder Ingenieur ist heute egal.
>
> Grundgütiger, das ist ein himmelweiter Unterschied! Ein Ingenieur ist
> dem Techniker wissenstechnisch meilenweit überlegen und eine völlig
> andere Gehaltsklasse.

Das war vieleicht mal 1980 oder 1990 so.

Technisches Fachwissen allein ohne Erfahrung funktioniert nicht so 
dolle. Darum steht ein Ingenieur nach dem Studium erstmal mit weniger 
verwertbarem da als ein Techniker, der, wegen der geforderten 
Berufspraxis, Erfahrung hat.

Nach ein paar Jahren passt sich das an...als Ingenieur habe ich dann 
zwar Erfahrung gewonnen, aber Wissen vergessen....Da beider Erfahrung 
aber schnell veraltet, sind sie nach wenigen Jahren gleich.

Was anderes mag sein, wenn man in die Forschung oder die 
Verwaltung/Führung geht. In der Forschung ist das Wissen zumindest 
teilweise einsetzbar. Und Verwaltung/Führung ist Begabungssache. Zum 
Alpharüden muss man geboren sein. Die meisten Leute, die in 
Verwaltung/Führung wollen, machen heuzutage meist ein 
Wirtschaftsingenieurstudium.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Joggel E. (jetztnicht)


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Soo toll. Naja dann.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Mr. t.

mr. t. schrieb:

> Ich möchte mich als staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik
> international bewerben. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass
> es keine vergleichbare Qualifikation im Ausland gibt.

Wie auch? Es gibt in jedem Land sehr individuelle Berufsbildungssysteme, 
die zwar alle funktionieren, und alle ihre Vor- und Nachteile haben, 
aber kaum vergleichbar (im Sinne von kompatibel) sind.

> Wie kann ich den
> englisch sprachigen Kollegen kurz und prägnant meinen Ausbildungsstand
> mitteilen, ohne als Servicetechniker abgebügelt zu werden?

Gar nicht. Wenn Du als Servicetechniker arbeitest, wirst Du feststellen, 
das Deine Kollegen alles mögliche sind, von der angelernten Kraft mit 
viel Erfahrung und Praxis über Facharbeiter, Techniker, bis Bachelor, 
Master und PhD/Dr.

Was gezählt hat, ist, wie sie sich in dem Job geschlagen haben. Wie sie 
den Einstieg bekommen haben......alles von einer lokal aktzeptierten 
Ausbildung, Beziehung oder dem Vorweisen von Berufserfahrung.

> Stand schon
> mal einer vor dem gleichen Problem?

Ja. ;O)

Du kennst "Ugol's Law"?

Ugol’s law states that if you ask “Am I the only one who…?” the answer 
is always no.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von DB (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Technisches Fachwissen allein ohne Erfahrung funktioniert nicht so
> dolle. Darum steht ein Ingenieur nach dem Studium erstmal mit weniger
> verwertbarem da als ein Techniker, der, wegen der geforderten
> Berufspraxis, Erfahrung hat.

Diesen Käse habe ich noch nie verstanden.

Ja, der Elektriker hat Erfahrung gesammelt. Schön Kabel gezogen und 
Lampen gewechselt als Instandhalter. Oder Schaltschrankverdrahtung am 
laufenden Band.

De fakto hat er aber als frischer Techniker genauso wenig verwertbare 
Erfahrung für eine solche Position wie ein Ingenieur nach dem Studium.

Zumal vergessen wird, dass zumindest in meinem Umfeld viele Leute eine 
Ausbildung gemacht haben ehe sie studieren gegangen sind und parallel im 
ehemaligen Betrieb gearbeitet haben.

Was ist mit dualen Studenten? Deren Erfahrung ist gewiss deutlich 
verwertbarer als die eines Facharbeiters.

Gibt es aber auch wieder die Facharbeiter, vor allem in kleinen 
Betrieben, die sich ganz schnell auf ne ordentliche Position 
hocharbeiten, den Techniker nebenbei machen nur um ihn zu haben, und 
einen Ingenieur alt aussehen lassen.


So einfach, so schwarzweiß, ist es eben alles nicht.

von Lothar M. (zwickel)


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Der Deutsche lechzt nach Titel und Auszeichnungen um sich in seinem 
sozialen Umfeld abzugrenzen.
Dabei sind Titel und Auszeichnungen seine Visitenkarte.

Kein Mensch fragt in D ob der Titelinhaber auch erfolgreich seinen Job 
erledigt.
Erfolgreich heisst, in Money umwandeln kann.
Das Einkommen wird in D sehr gerne verschwiegen.

Ganz anders z.B. im engl. sprachigen Raum.

Titel und Auszeichnungen beeindrucken dort keinen Menschen, sie fragen 
nach deinem Einkommen (Earnings) und halten mit dieser Information auch 
nicht zurück, ganz anders als hier.

An deinen Earnings wird dein Status festgemacht, nicht an Titeln.

So kann jemand ohne jeden Titel, aber mit "huge earnings" eine deutlich 
höhere Reputation erlangen, als ein mit Titeln (Dr.Dr.Ing. und mehr) 
behafteter Idiot der das indische Zimmer (am Ende des Ganges) eines 
Konzerns belegt.

von Qwertz (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> So kann jemand ohne jeden Titel, aber mit "huge earnings" eine deutlich
> höhere Reputation erlangen, als ein mit Titeln (Dr.Dr.Ing. und mehr)
> behafteter Idiot der das indische Zimmer (am Ende des Ganges) eines
> Konzerns belegt.

Im deutschen Konzern geht beides Hand in Hand, akademischer Grad und 
hohes Einkommen.

von Joachim B. (jar)


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Qwertz schrieb:
> Ein Ingenieur ist
> dem Techniker wissenstechnisch meilenweit überlegen

auch das stimmt nicht immer, mir sind im Beruf schon Dr. Ing begegnet 
die nur Luftmessungen abgeliefert haben und es ging um TK Baugruppen und 
nicht um Luftgütemessungen!

Nur weil einer Titel hat hat er noch lange kein Wissen.
Merke E-Technik lässt sich weniger besche***en als anderen Studiengänge.

: Bearbeitet durch User
von René F. (therfd)


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Ich bin zwar selbst weder Ing. noch Techniker sondern nur ein 
“ungebildeter Facharbeiter“ aber trotzdem im Stande zu sagen, dass die 
Hälfte des Threads hier aus Müll besteht. Ein Wunder das Yussuf hier 
noch nicht erwähnt wurde.

Bekanntermaßen ist laut EQR der Techniker dem Ingenieur gleichgestellt, 
das bedeutet aber noch lange nicht, das ein Techniker die gleichen 
Aufgaben übernimmt wie ein Ingenieur. Natürlich gibt es auch Techniker 
welche zum Beispiel Hardwareentwicklung betreiben, dies ist aber nun mal 
nicht der Regelfall.

Ich habe schon Techniker erlebt, welche mehr auf dem Kasten hatten als 
ein Ingenieur, genauso habe ich aber auch schon Doktoren gesehen, die 
weniger draufhatten als ein Bachelor. Wir haben hier in der Firma einen 
Professor, welcher öfters mal uns Elektroniker und Techniker in die 
Hardwareentwicklung miteinbezieht, weil wir in manchen Themen einfach 
mehr Erfahrung haben als er.

von Lothar M. (zwickel)


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Qwertz schrieb:
> Im deutschen Konzern geht beides Hand in Hand, akademischer Grad und
> hohes Einkommen.

Ja klar, das ist ja auch der Grund, warum der Deutsche einem Titel 
hinterher hechelt.
Hast du einen Titel, hast du es geschafft, auch wenn du so blöd bist wie 
ein Aldi-Brot.

Titel sind jedoch im engl.sprachigen Raum Schall und Rauch.
Alleine die Leistung zählt und selbige drückt sich analog auch in den 
earnings aus.

von Qwertz (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Alleine die Leistung zählt und selbige drückt sich analog auch in den
> earnings aus.

Naja, ganz so einfach ist die Welt in den USA auch nicht. CV und 
Abschluss an einer Elite-Uni zählen dort auch etwas. Das, was du 
Leistung nennst, lässt sich ja zum Glück auch gar nicht so einfach 
messen in vielen Berufsfeldern.

Ich bin sehr froh, dass ein akademischer Abschluss in Deutschland noch 
etwas zählt für den Beruf. Zumindest für den Einstieg hilft er sehr, 
später natürlich umso mehr die Berufserfahrung.

von Kastanie (Gast)


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René F. schrieb:
> Wir haben hier in der Firma einen
> Professor, welcher öfters mal uns Elektroniker und Techniker in die
> Hardwareentwicklung miteinbezieht, weil wir in manchen Themen einfach
> mehr Erfahrung haben als er.

Das spricht absolut für den Professor.
MINT-Themen erfordern lebenslanges Lernen und um ein breites 
Aktualitätsfundament aufrecht zu erhalten, muss man sich auch um 
aktuelle Themen kümmern.
Professoren haben i.d.R. nicht viel mehr als eine Kernkompetenz.
Aber um trotzdem gut im erweiterten Fachbereich aufgestellt zu sein, 
muss man eben permanent auch aktuelle Trends aufnehmen.
Zudem ist es doch genial und maximal motivierend, wenn man auch als 
Facharbeiter bei Projekten "mitreden" darf oder zumindest gehört wird.

von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:
> n deinen Earnings wird dein Status festgemacht, nicht an Titeln.

Ja nur in D gibts keine Asche ohne Titel. Dein Können interessiert dafür 
nicht.

von Lothar M. (zwickel)


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Cyblord -. schrieb:
> Ja nur in D gibts keine Asche ohne Titel. Dein Können interessiert dafür
> nicht.

Sag´ ich doch schon die ganze Zeit, ganz meine Rede.

Hier in diesem Thread wird aber nach den Konditionen im internationalen 
Raum gefragt, da sieht es ganz anders aus!

Während man in D.schland sein Einkommen geheim hält, um ja keinen Neid 
zu erzeugen, ist man in anderen Ländern stolz auf selbiges und hält auch 
nicht hinterm Berg damit.

von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:
> Während man in D.schland sein Einkommen geheim hält, um ja keinen Neid
> zu erzeugen, ist man in anderen Ländern stolz auf selbiges und hält auch
> nicht hinterm Berg damit.

Kann man auch positiver sehen. In D protzt man generell nicht rum mit 
dem was man hat. Bezüglich Geld herrscht hier ein gewisses 
"Understatement".
Geld zeigt man unaufällig.

Ist es nun so erstrebenswert hier auch mit dem Protzen anzufangen?

von Lothar M. (zwickel)


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Cyblord -. schrieb:
> Ist es nun so erstrebenswert hier auch mit dem Protzen anzufangen?

Niemand hat gesagt, dass wir in D.schland das genauso machen sollten.
Hier wurde nach den Konditionen im int. Raum gefragt und ich habe die 
Unterschiede beschrieben.
Nicht mehr und nicht weniger.

von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ist es nun so erstrebenswert hier auch mit dem Protzen anzufangen?
>
> Niemand hat gesagt, dass wir in D.schland das genauso machen sollten.
> Hier wurde nach den Konditionen im int. Raum gefragt und ich habe die
> Unterschiede beschrieben.
> Nicht mehr und nicht weniger.

Naja es hört sich bei dir schon sehr negativ an so wie es in D läuft. So 
ganz nüchtern beschreibst du das nicht.

von Lothar M. (zwickel)


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Cyblord -. schrieb:
> Naja es hört sich bei dir schon sehr negativ an so wie es in D läuft. So
> ganz nüchtern beschreibst du das nicht.

Du interpretierst in meine Aussage mehr hinein, als ich tatsächlich 
gesagt habe, das ist DEIN Problem.

Cyblord -. schrieb:
> Ist es nun so erstrebenswert hier auch mit dem Protzen anzufangen?

Dazu will ich dir auch nochwas sagen, dass diese Empfindung "protzen" 
eine rein persönliche Empfindung ist.
Noch ein Problem das du hast.

Die Amis z.B. haben diese Empfindung nicht. Da bekommst du Anerkennung 
wenn du herzeigst was du hast, vor allem, wenn du etwas herzuzeigen 
hast.

von Prof. Dr. Kleist (Gast)


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Ah das Trollunterforum... pardon Ausbildung, Studium & Beruf-Unterforum 
ist wieder auf hochtouren. Und die Trolle waren wieder erfolgreich, geht 
es doch längst nicht mehr ums Thema sondern um ein beliebtes 
Flameware-Thema, hier Techniker vs. Ingenieur. Dieses Unterforum ist so 
hoffnungslos, lieber schließen sonst gibt's noch Leute die das hier 
ernst nehmen.

von Im Konzern (Gast)


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Einfach mal drüber nachdenken, warum die Wirtschaft so doof ist den 
Bachelorbubis höhere Gehälter zu zahlen, als den Technikern, wenn doch 
beide gleichwertig sein sollen.

von MeierKurt (Gast)


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OhMann schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> In USA ist ein Technician eine angewiesene Hilfskraft.
>
> Und in Russland ist jeder ein Ingenieur, der den Schraubenschlüssel
> umdrehen kann.

Echt jetzt? Warste da? Wenn ja, dann muss sich da wohl was geändert 
haben, ich kenne noch "Spezialist" als universale Bezeichnung in der SU 
für eine Fachkraft nicht näher beschriebener Kompetenz.
Im Ostblock ist (war?) der Ing als solches durchaus hoch angesehen.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Eigentlich hatte der Thread ganz wohlverdient in der Versenkung geruht, 
bis dann doch noch einer kam...

Ich mache ihn mal wieder dicht.
Falls einer einen brauchbaren Grund hat, ihn wieder aufzumachen: bitte 
einfach eine Nachricht an mich oder einen anderen Moderator.

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