Gast
#5874125
Hallo, ich habe in meinem Haus seit 7 Jahren ca. 40 selbstgebaute CAN-Module zur Haussteuerung installiert. Das läuft auch alles einwandfrei und bisher ohne größere Ausfälle. CAN-seitig habe ich einen MCP2551 auf der Platine eingesetzt, für die Stromversorgung ist ein LM2574 zuständig. Der CAN Eingang ist ohne weitere Beschaltung, vor dem LM sitzt noch eine SM6T30CA als ESD-Entstörer. Das Design ist erstmal gegeben, daran will/kann ich auch derzeit nichts ändern... Die Verkabelung ist mit CAT.6 ausgeführt, dessen Schirm liegt wo technisch möglich (fast überall) jeweils auf PE/Erde. Jetzt hatte ich jedoch im Bekanntenkreis einen Überspannungsschaden und habe mir nochmal ein paar Gedanken gemacht, ob ich evtl. noch etwas Vorsorge betreiben sollte. Den Bus habe ich sowieso schon in drei Segmente aufgeteilt, mit jeweils eigener 24 Volt Stromversogung (Meanwell MDR-60-24) und den CAN-Bus habe ich an den Übergängen der Segmente mit diesen China-Modulen (https://www.amazon.de/MagiDeal-%C3%9Cberspannungsschutz-%C3%9Cberspannungsableiter-industrielle-Steuersignale/dp/B07899ZPQK) zusammengeschlossen. Die Hoffnung dahinter, dass bei einem Überspannungsschaden jeweils nur ein Segment betroffen ist. Die Frage jetzt ist, ob es Sinn macht die 24V-Versorgung noch zusätzlich abzusichern, z.B. mit Varistoren oder Ableitermodulen wie es Sie z.B. von Dehn, Phoenix oder hier (https://ewimar.pl/de/uberspannungsableiter-fur-24v-dc-auf-din-schiene-montiert.html) angeboten werden, oder ob es Sinn macht an verschiedenen gut zugänglichen Klemmen Varistoren zwischen die Versorgungsleitung zu klemmen... Über ein paar Gedanken dazu würde ich mich freuen... Gruß Holger
