Schaltungen mit zwei Stromquellen

OP #5875786
Lesenswert?

Hallo,

ich scheitere an folgendem Problem. Ich möchte einen RGB-LED-Stripe mit 
einem Raspberry Pi über die GPIO-Pins ansteuern. Allerdings möchte ich 
nicht, dass eine hohe Stromstärke über die Pins des Raspberry fließt.

Die LEDs haben vier Eingänge: VRGB

Ich schließe 5V an V an und lege dann G an R, G oder/und B. Funktioniert 
schon mal. Der LED-Streifen hat bereits Widerstände vor jeder LED.

Jetzt möchte ich den Raspberry Pi ganz normal mit seinem USV-Netzteil 
betreiben. Weiter werde ich V des LED-Streifens an 5V der externen 
Stromquelle anschließen.

Wie muss ich jetzt einen GPIO-Pin des Raspberry mit R, G oder B des 
Streifen verbinden?

Kann ich dazu einfach einen Transistor verwenden, ohne das der Raspberry 
Schaden nehmen kann?
Gast #5875845
Lesenswert?

Walter S. schrieb:
> Kann ich dazu einfach einen Transistor verwenden

Ja

> ohne das der Raspberry
> Schaden nehmen kann?

Wenn man es richtig macht.

Masse der beiden Netzteile verbinden.

GPIO treibt über einen Vorwiderstand die Basis von Transistor.

Kollektor des Transistors schaltet einen Anschluss der LED an Masse.

Der andere Anschluss der LED geht an plus vom LED Netzteil.
Gast #5875866
Lesenswert?

Walter S. schrieb:
> Es gibt kein Datenblatt. Auf dem Streifen steht nur 5VDC. Dann sind vor
> jedem LED drei Widerstände verbaut. Die Streifen gibt es gerade beim
> LIDL für 6,99€.

Ich renne jetzt nicht zum Lidl, um festzustellen, was das mit diesen 
Streifen auf sich hat. Außer der Spannung sollte doch irgendetwas über 
Strom, Leistung o.ä. auf der Packung draufstehen.
Gast #5875909
Lesenswert?

Walter S. schrieb:
> Ich schließe 5V an V an und lege dann G an R, G oder/und B. Funktioniert
> schon mal. Der LED-Streifen hat bereits Widerstände vor jeder LED.

Statt G an R, G  und B anschließen,  jeweils den Kollektor eines NPN 
Leitstungtranistors anschließen. Die drei Emitter an GROUND legen. Den 
Basisanschluss über einen Vorwiderstand mit einem Ausgang des Raspberrys 
verbinden. Möglich, dass ein Darlingtontransistor benötigt wird, hängt 
von Stromverbrauch der LEDS ab. Probieren geht über studieren.
OP #5876385
Lesenswert?

Hallo und vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich habe nicht 
damit gerechnet, dass das Forum so aktiv ist und wurde positiv 
überrascht.

Erstmal möchte ich anmerken, dass es mir nicht um die LEDs geht. 
Dahingehend war meine Frage unpräzise.

Ich möchte eigentlich nur lernen, wie ich einen Verbraucher mit einer 
höheren Leistung, als die GPIO-Pins des Raspberry Pi vertragen, an 
diesem betreiben kann. Wegen mir kann das auch eine Glühbirne sein.

Ich denke, dass das nur mit einer zweiten externen Spannungsquelle 
funktioniert. Diese will ich zum Schutz des Raspberry, aber sauber 
trennen. Klar ich könnte ein Relais nehmen, aber das will ich nicht.

Was ich bisher raus lesen konnte:

Die Transistorlösung würde funktionieren.

Christian S. schrieb:
> Hallo,
>
> ich gebe zu bedenken, daß zwei Netzteile zwei unterschiedliche
> Massepotentiale haben können, sofern sie nicht beide geerdet sind. Dies
> kann beim Anschießen unangenehm auffallen.
>
> MfG

Was wäre denn die Gefahr und wie sorge ich für ein gleiches 
Massepotential?
Gast #5876390
Lesenswert?

Walter S. schrieb:
> Ich denke, dass das nur mit einer zweiten externen Spannungsquelle
> funktioniert. Diese will ich zum Schutz des Raspberry, aber sauber
> trennen. Klar ich könnte ein Relais nehmen, aber das will ich nicht.

Bei einem Relais hast du das selbe Problem. Auch ein Relais benötigt für 
die Ansteuerung eine höhere Leistung, als ein GPIO des Raspberry Pi 
liefern kann.

Guck dir vielleicht mal den Artikel Relais mit Logik ansteuern an.
Das Relais kannst du auch durch eine Glühbirne ersetzen. Die 
Freilaufdiode ist dann überflüssig, weil die nur bei induktiven Lasten 
benötigt wird.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren