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Forum: Offtopic kraftloses Großkraftwerk Mannheim


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Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo allerseits,

als vor einigen Wochen mal Freunde zu Besuch waren führte unser Weg am 
Großkraftwerk Mannheim vorbei. Dort kann man die imposante Anlage 
bestaunen und konnte bisher immer aus dem Schornstein am neu gebauten 
Block, der erst vor wenigen Jahren fertig gestellt worden war, die weiße 
Rauchsäule beobachten. Nur leider war dieses Mal keine Rauchsäule zu 
sehen. Ebenfalls war am Umspannwerk nebenan keinerlei Knistern von der 
hohen Hochspannung von 220 kV zu hören. Anscheinend ist das Kraftwerk 
momentan außer Betrieb. Kohle wird noch vom Schiff ausgeladen und auf 
der Halde aufgeschichtet, aber es ist noch viel Platz übrig. Personal 
sieht man noch. Also ist das Werk nicht vollständig im 
Dornröschenschlaf. Der Zustand hält seit mehreren Wochen an.

Fernwärme gibt es in Mannheim noch. An einer Ecke des einen Gebäudes ist 
noch eine kleine Rauchsäule zu sehen. Wird extra für die Fernwärme auf 
Sparflamme verbrannt?

Anscheinend ist die Stromversorgung in der Lage, auch ohne den Beitrag 
dieses bedeutenden Kraftwerkes auszukommen.


Weiß vielleicht jemand genaueres?

Werden dort nur mal die Lager geölt und danach alles mit Schmiernippeln 
wieder eingebaut? Sind Rohre mürbe geworden? Wird es neuerdings invers 
Betrieben und mit Strom angetrieben? Fehlen Fachkräfte für 
Kraftwerksbetrieb? Ist die Kohle zu teuer geworden? Kostet der 
Stillstand nicht unnötiges Geld? In Berichten heißt es, die Kosten fürs 
Kraftwerk müßten bereits bis 2032 amortisiert sein, nicht erst bis 2050 
wie ursprünglich geplant.


mit freundlichem Gruß

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Roland E. (roland0815)
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Evtl Revision?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Ist es vielleicht auch nur,
dass man im Sommer weniger Strom braucht als im Winter?

Autor: A. K. (prx)
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... und weniger Fernwärme.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo,

etwa am 20.8.19 konnte ich am Großkraftwerk beobachten, wie der neue 
Block und einer der älteren in Betrieb waren. Es kam wie gewohnt weißer 
Rauch heraus. Dies war nur an dem einen Tag und seitdem nicht mehr. 
Anscheinend diente der Betrieb zu zu Testzwecken und dem Erhalt der 
Anlage.

MfG

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Im Sommer gibt es kaum Bedarf an Fernwärme. Viele Heizkraftwerke laufen 
im Sommer nur als Heizwerke, d.h. nur mit ihren Reservekesseln oder 
abgeschalteter Turbine zur Bereitstellung von Warmwasser. Außerdem 
vermeiden manche Betreiber inzwischen gerne den Betrieb ihrer 
Kohlekraftwerke und heulen über die hohen Kosten, während sie ihre 
CO2-Kontingente für den Winter aufsparen.

Bei viel Wind- und Solarstrom im Netz müssen Kohlekraftwerke auch als 
erste vom Netz. Atomkraftwerke sind in der Grundlast immer noch am 
günstigsten (auch wenn viele davon bereits in den Lastfolgebetrieb 
müssen und nicht mehr 330 Tage pro Jahr Volllast fahren dürfen) und 
Gaskraftwerke sind die besseren Mittel- und Spitzenlastkraftwerke.

Das GKM erzeugt auch Bahnstrom, vielleicht laufen diese Blöcke im Sommer 
etwas öfter. Der Bedarf wird da jedoch auch nicht so hoch sein, es 
laufen keine elektrischen Zugheizungen, keine Weichenheizungen und es 
gibt inzwischen viele Umrichterwerke, die den Bahnstrom einfach aus dem 
50Hz-Netz bereitstellen. Dadurch werden extra Bahnstromgeneratoren in 
den Kraftwerken nach und nach obsolet.

Autor: Walter K. (walter_k488)
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ja, ist denn schon das Jahr 2038 ?

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Christian S. schrieb:
> etwa am 20.8.19 konnte ich am Großkraftwerk beobachten, wie der neue
> Block und einer der älteren in Betrieb waren. Es kam wie gewohnt weißer
> Rauch heraus. Dies war nur an dem einen Tag und seitdem nicht mehr.
> Anscheinend diente der Betrieb zu zu Testzwecken und dem Erhalt der
> Anlage.

Oder es kam eine erfolgreiche Wahl des neuen Klimapapstes zustande.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Aus Kraftwerken kommt aber kein weißer Rauch, da der Papst dort eher 
selten gewählt wird.
Es ist nur (durchsichtiges) CO2 und bisschen Wasserdampf.
Staub und Ruß werdem durch Elektrofilter abgeschieden und Schwefeldioxid 
mittels Kalkmilch zu Gips gebunden.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Marek N. schrieb:
> Es ist nur (durchsichtiges) CO2 und bisschen Wasserdampf.

Das wäre zu schön um wahr zu sein: GKW Mannheim 2017 lt. Meldung ans 
PRTR 2900to NOx, 2400to SOx, 90to Feinstaub. Ok, die Menge Feinstaub 
macht die dt. Dieselflotte an einem Tag, mal so zum Vergleich.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Ibbenbüren ist auch seit Monaten aus.
Kohle ist momentan zu teuer, sagt RWE.
Atom in Lingen läuft auf 100%, Gas ebenda auf 30-70% sagte die Zeitung 
letzte Woche.

Autor: Holm T. (holm)
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Karl K. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> Es ist nur (durchsichtiges) CO2 und bisschen Wasserdampf.
>
> Das wäre zu schön um wahr zu sein: GKW Mannheim 2017 lt. Meldung ans
> PRTR 2900to NOx, 2400to SOx, 90to Feinstaub. Ok, die Menge Feinstaub
> macht die dt. Dieselflotte an einem Tag, mal so zum Vergleich.

Die Absolute Menge ist völlig uninteressant.
Die Frage ist wieviel Du davon erzeugst wenn Du die selbe Menge an 
Energie in einem Hamsterrad mit Generator erzeugen müßtest.

Gruß,
Holm

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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"Bei viel Wind- und Solarstrom im Netz müssen Kohlekraftwerke auch als 
erste vom Netz. Atomkraftwerke sind in der Grundlast immer noch am 
günstigsten"

Hallo,

von den Vorjahren habe ich das Kraftwerk immer in Dauerbetrieb in 
Erinnerung. Eine solch große Anlage in Standby zu betreiben, halte ich 
für relativ luxuriös. Immerhin wird momentan fleißig Kohle auf Halde 
aufgehäuft.

MfG

Autor: Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)
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Christian S. schrieb:
> von den Vorjahren habe ich das Kraftwerk immer in Dauerbetrieb in
> Erinnerung.

Mal eine ganz verwegene Idee: Frag doch einfach mal bei denen nach:

https://www.gkm.de/kontakt/

Autor: Carsten S. (dg3ycs)
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Hi,

Christian S. schrieb:
> Eine solch große Anlage in Standby zu betreiben, halte ich
> für relativ luxuriös.

(Ohne jetzt zu wissen ob das auch auf das Mannheimer Kraftwerk zutrifft)

Genau deshalb gab es in den vergangenen Jahren ja auch reichlich 
Diskussionen darüber das die Kraftwerksbetreibergesellschaften 
Kapazitäten dieser Großkraftwerke ABBAUEN wollten, dieses aber in 
mehreren Fällen vom Staat UNTERSAGT wurde!

Denn wie du richtig Schreibst: Es ist einfach nicht mehr wirtschaftlich 
diese Anlagen ständig in Bereitschaft zu halten, nur um die vielleicht 3 
Monate im Jahr dann unter Normallast laufen zu lassen.
Aber für die Netzstabilität sind diese Anlagen zwingend notwendig!
Deshalb können Kraftwerke als systemrelevant ausgewiesen werden und 
müssen vom Betreiber auf jeden Fall betriebsbereit gehalten werden.

Dabei gibt es zwei Stufen: Einmal die grundsätzliche 
Betriebsbereitsschaft, also das das Kraftwerk innerhalb einiger Stunden 
bis Tage wieder in den Normalbetrieb gehen kann (z.B. als Winterreserve) 
und dann doch der durchgehende Betrieb mit Minimalleistung im 
Quasi-StandBy um innerhalb  einiger bis einiger zehn Minuten auf 
Normallast bzw. Vollast gehen zu können.
Speziell für von Stillegungsplanungen betroffene Braunkohlekraftwerke 
gibt es als dritte Stufe noch die Sicherheitsbereitsschaft!

Diese drei Betriebsvarianten sind aber stark defizitär, daher bekommen 
die Betrieber vom Staat (bzw. genauer gesagt von den Stromkunden) einen 
Entschädigung deren Zahlung Teil der Stromrechnung ist.

Das ist ein Teil des Problems das immer damit gemeint ist wenn von 
"Grundlastfähigkeit/festigkeit o.ä." die Rede ist und das von 
mittlerweile nicht nur besonders grünen Politikern, unbelastet von jedem 
auch nur geringsten HAuch naturwissenschaflichen Verständnisses, gerne 
einfach "vergessen" wird.

Schlagworte dazu sind:
Netzreserve, Kapazitätsreserve und Sicherheitsbereitschaft!

Gruß
Carsten

: Bearbeitet durch User
Autor: H. O. (oster)
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Christian S. schrieb:
> "Bei viel Wind- und Solarstrom im Netz müssen Kohlekraftwerke auch als
> erste vom Netz. Atomkraftwerke sind in der Grundlast immer noch am
> günstigsten"
>
> Hallo,
>
> von den Vorjahren habe ich das Kraftwerk immer in Dauerbetrieb in
> Erinnerung. Eine solch große Anlage in Standby zu betreiben, halte ich
> für relativ luxuriös. Immerhin wird momentan fleißig Kohle auf Halde
> aufgehäuft.
>
> MfG

Die Halde ist voll. Die ersetzen Blöcke 3,4 hatten je ~220MW, 7 mit ~ 
500 MW ist in Kaltreserve.  Jahresnutzungsgrad der vergangenen Jahre 
liegt so bei 45-48%. Passt doch soweit. Marschiert nächstes mal halt auf 
die Friesenheimer Insel die Müllverbrennung läuft rund um die Uhr.
K.A. werden wohl wartungsarbeiten durchführen

>> als vor einigen Wochen mal Freunde zu Besuch waren
Ihr gehört jetzt aber nicht zu denen?

https://www.metropoljournal.com/lokales/baden-wuerttemberg2/news-mannheim/12623-mannheimer-kraftwerk-von-umweltaktivisten-besetzt

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Nein, wir waren nur zu dritt und das Kraftwerk sollte eine 
Sehenswürdigkeit der Fahrradtour darstellen, genauso wie die Fähre dort 
über den Rhein.

MfG

Autor: Karl K. (karl2go)
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Christian S. schrieb:
> wir waren nur zu dritt und das Kraftwerk sollte eine
> Sehenswürdigkeit der Fahrradtour darstellen

Also beim nächsten Mal vorher anrufen, damit sie rechtzeitig anheizen.

Autor: Korax K. (korax)
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Christian S. schrieb:
> Wird es neuerdings invers
> Betrieben und mit Strom angetrieben?

Richtig. Seit es zuviel Ökostrom gibt, laufen die Turbinen rückwärts und 
die Kessel spucken Briketts aus.

Christian S. schrieb:
> und auf
> der Halde aufgeschichtet, aber es ist noch viel Platz übrig.

Seit ich mein Haus habe dämmen lassen, muss ständig Öl aus dem Keller 
gepunmt werden..

Autor: Dieter W. (dds5)
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Fra N. schrieb:
> Seit ich mein Haus habe dämmen lassen, muss ständig Öl aus dem Keller
> gepunmt werden..

Genau, und wenn man mit einem modernen Auto zu viel rückwärts fährt 
läuft der Tank über.

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
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Christian S. schrieb:
> Nein, wir waren nur zu dritt und das Kraftwerk sollte eine
> Sehenswürdigkeit der Fahrradtour darstellen, genauso wie die Fähre dort
> über den Rhein.

Vieleicht gibt es ja wie bei den Exponaten im Deutschen Museum irgendwo 
am Zaun einen Druckknopf, mit dem man das Ding einschalten kann.

Ich vermute, der Betreiber verdient genauso viel, wenn er das Ding nur 
rumstehen läßt und sich Steuergelder überweisen läßt. Notreserve oder 
wie dieser Betrugsmodus, äh Betriebsmodus, heißt, in dem z.B. RWE mit 
einigen Industrieruinen soweit ich weiß dreistellige Millionenbeträge im 
Jahr einnimmt.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> irgendwo am Zaun einen Druckknopf, mit dem man das Ding einschalten
Genau. Einmal draufdrücken, dann kommt oben aus dem Schornstein eine 
dicke schwarze Wolke für die Öko-Presse raus, damit die ihre Fotos 
schießen können wie dreckig unsere Kraftwerke sind und wie nötig wir 
eine Kreta Thunfisch haben.

Sowas soll es demnächst auch in Gundremmingen oder Lingen geben. Wenn 
man da auf den Knopf drückt, geht oben der Deckel auf und es kommt ein 
kleiner Atompilz raus.

Autor: vn n. (wefwef_s)
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Dieter W. schrieb:
> Genau, und wenn man mit einem modernen Auto zu viel rückwärts fährt
> läuft der Tank über.

Ach komm, hör doch auf mit dem Unfug.
Jeder weiß doch, dass es für den Rückwärtsgang ein Getriebe gibt. Öl 
kommt nur aus dem Tank, wenn man die Motorbremse übertrieben oft nutzt 
(neudeutsch "Rekuperation").

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo,

das Kraftwerk scheint sporadisch immer mal wieder in Betrieb zu sein, 
wobei ich es nicht jederzeit beobachten kann:

Montag Morgen sah ich vom Stau auf der Autobahn aus einen der älteren 
Schornsteine in Betrieb, heute vormittags ebenfalls eine Abgassäule 
(weiß nicht mehr welcher Schornstein). Die restliche Zeit scheint kein 
Betrieb zu sein.

MfG

Autor: Martin L. (makersting)
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Sichtbare Abgassäule? Dann muss sie farbig gewesen sein, sonst sieht man 
sie eher nicht. Oder verwechselst du ein homogenes, klares Gasgemisch 
mit einem heterogenen namens Dampf bzw. Rauch?

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Wollvieh W. schrieb:
> Ich vermute, der Betreiber verdient genauso viel, wenn er das Ding nur
> rumstehen läßt und sich Steuergelder überweisen läßt. Notreserve oder
> wie dieser Betrugsmodus, äh Betriebsmodus, heißt, in dem z.B. RWE mit
> einigen Industrieruinen soweit ich weiß dreistellige Millionenbeträge im
> Jahr einnimmt.

Wenn nur alles so einfach wäre. PV und regenerative Energien sind ja 
tolle Dinge, aber was macht man bei zu schlechtem Wetter?

Ganz so einfach ist die Energiewende wohl dann doch nicht, das man 
einfach mal wegschaltet und schaut was passiert, oder gibt es in 
Deutschland künftig nur noch Strom bei gutem Wetter?

Autor: Carl D. (jcw2)
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Sven L. schrieb:
> Wollvieh W. schrieb:
>> Ich vermute, der Betreiber verdient genauso viel, wenn er das Ding nur
>> rumstehen läßt und sich Steuergelder überweisen läßt. Notreserve oder
>> wie dieser Betrugsmodus, äh Betriebsmodus, heißt, in dem z.B. RWE mit
>> einigen Industrieruinen soweit ich weiß dreistellige Millionenbeträge im
>> Jahr einnimmt.
>
> Wenn nur alles so einfach wäre. PV und regenerative Energien sind ja
> tolle Dinge, aber was macht man bei zu schlechtem Wetter?

Schlechtes Wetter, also wenn ein kräftiger Wind den Regen über's Land 
jagt. Ja, dann ist nicht viel Sonne am Himmel.

Autor: Christian B. (christian_b5)
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Fra N. schrieb:
> Christian S. schrieb:
>> Wird es neuerdings invers
>> Betrieben und mit Strom angetrieben?
>
> Richtig. Seit es zuviel Ökostrom gibt, laufen die Turbinen rückwärts und
> die Kessel spucken Briketts aus.
>
> Christian S. schrieb:
>> und auf
>> der Halde aufgeschichtet, aber es ist noch viel Platz übrig.
>
> Seit ich mein Haus habe dämmen lassen, muss ständig Öl aus dem Keller
> gepunmt werden..

Ich behaupte das ist eine Lüge! Du hast bestimmt einen Brennwert-Kessel 
eingebaut! Bei der Heizwertberechnung kann dieser ein Wirkungsgrad 
größer 100% liefern ;)
Übrigens: Man kann auch Diesel für den Brenner verwenden, falls du noch 
ein Diesel-KFZ hast, kannst du den überschüssigen Diesel dort im Tank 
entsorgen.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Carl D. schrieb:
> Schlechtes Wetter, also wenn ein kräftiger Wind den Regen über's Land
> jagt. Ja, dann ist nicht viel Sonne am Himmel.

Ich würde mich trotzdem nicht immer darauf verlassen wollen, das wenn 
mal keine Sonne scheint, Wind da ist oder umgekehrt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Georg A. (georga)
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Sven L. schrieb:
> Ich würde mich trotzdem nicht immer darauf verlassen wollen, das wenn
> mal keine Sonne scheint, Wind da ist oder umgekehrt.

Ja, da muss man halt was dagegen vorsehen. Es ist aber kein Grund, 
dauerhaft (Braun)Kohle, Öl oder Gas zu verfeuern. Die sind als 
Ausgangsstoffe für die Chemieindustrie eigentlich viel zu wertvoll 
dafür. Vom möglichen CO2-Problem mal ganz abgesehen.

Noch zu fast jedem technischen Problem hat sich in den letzten 200 
Jahren eine Lösung gefunden, warum sollte das hier anders sein?

Autor: Carl D. (jcw2)
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Sven L. schrieb:
> Carl D. schrieb:
>> Schlechtes Wetter, also wenn ein kräftiger Wind den Regen über's Land
>> jagt. Ja, dann ist nicht viel Sonne am Himmel.
>
> Ich würde mich trotzdem nicht immer darauf verlassen wollen, das wenn
> mal keine Sonne scheint, Wind da ist oder umgekehrt.

Also hast du sicher einen Notstromdiesel im Keller, falls es im Sommer 
den AKW's mal wieder zu warm wird. Nachts. Windstill.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Georg A. schrieb:
> Ja, da muss man halt was dagegen vorsehen. Es ist aber kein Grund,
> dauerhaft (Braun)Kohle, Öl oder Gas zu verfeuern. Die sind als
> Ausgangsstoffe für die Chemieindustrie eigentlich viel zu wertvoll
> dafür. Vom möglichen CO2-Problem mal ganz abgesehen.
Damit hast Du sicherlich recht, das stellt auch keiner in Frage,
>
> Noch zu fast jedem technischen Problem hat sich in den letzten 200
> Jahren eine Lösung gefunden, warum sollte das hier anders sein?

aber etwas abschalten (zu wollen), bevor man die Lösung hat, kann nicht 
richtig sein.

Uran zu verfeuern mag man hier ja auch nicht mehr, auch nicht als 
Zwischenlösung.

Carl D. schrieb:
> Also hast du sicher einen Notstromdiesel im Keller, falls es im Sommer
> den AKW's mal wieder zu warm wird. Nachts. Windstill.

Richtig wäre es. Ich habe eine PV auf' dem Dach, diese deckt zumindest 
2/3 meines Bedarfs an el. Energie, aber die bringt halt Nachts und bei 
Stromausfall auch nichts. Speicher sind momentan leider noch zu teuer, 
wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann hätte ich einen.

Autor: Georg A. (georga)
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Sven L. schrieb:
> aber etwas abschalten (zu wollen), bevor man die Lösung hat, kann nicht
> richtig sein.

Leider sind diese Rohstoffe (noch) so billig, dass sich ohne Androhung 
wenig ändern würde.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Georg A. schrieb:
> Leider sind diese Rohstoffe (noch) so billig, dass sich ohne Androhung
> wenig ändern würde.

Die Gesellschaft will doch in den wenigsten Fällen auch auf etwas 
verzichten.

Da gibt es Jugendliche, die auf der einen Seite jeden Freitag 
demonstrieren und auf der anderen Seite nicht auf Mobiltelefon und Flug 
in den Urlaub verzichten mögen.

Wenn man die dann darauf anspricht, heisst es: in den Urlaub fliegt man 
ja nur einmal im Jahr und ein Handy braucht sehr wenig Strom.

Nur die Preise für Rohstoffe zu erhöhen, kann nicht die Lösung sein, 
irgendwo will im Winter jeder ne warme Hütte. Vorher müsste man alles 
das verbieten oder beschränke, was nur zur Belustigung dient, da wärem 
Autorennen, Kreuzfahrten, sinnlose Fliegerei und ähnliches. Auch Waren 
in 10 verschiedenen Größen bestellen und dann fast alles zurück schicken 
wäre ein Beispiel für Ressourcenverschwendung.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Sven L. schrieb:
> Da gibt es Jugendliche, die auf der einen Seite jeden Freitag
> demonstrieren und auf der anderen Seite nicht auf Mobiltelefon und Flug
> in den Urlaub verzichten mögen.

Was soll dieses dumme Gebashe? Weder ich noch meine Kinder sind jemals 
im Leben in den Urlaub geflogen. Nicht wir sind es, die sich 
rechtfertigen müssen.

Das kotzt mich so an: Statt sich den Fakten zu stellen werden 
Ablenkungsmanöver gefahren wo es nur geht. Das ist so erbärmlich.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
Datum:

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Und hab ich irgendwo geschrieben Karl K. und seine Kinder?

Und Dich hat auch keiner um eine Rechtfertigung gebeten bzw. Dich dazu 
aufgefordert, das nur zur Klarstellung!

Und was heisst denn Ablenkmanöver?

Stand heute gibt es Welche Möglichkeiten in der Nacht Grundlast zu 
decken?

-Gas, Kohle, Öl, sind fossil und umweltschädlich (CO2)
-Atom, strahlt, will man auch nicht
-Windrad auf dem Feld hinterm Haus will keiner, weils nicht schön 
aussieht und die armen Vögel
-Wasserkraftwerk verhidern in Bayern sogar die Grünen und fischschädlich 
sind sie auch.
-Pumpspeicherwerke verschandeln die Landschaft und keine Ahnung was 
sonst noch.

Was gibt es sonst noch?:
-Gezeitenkraftwerke
-Sonnenheizkraftwerke mit Spiegeln
-PV, aber nicht in der Nacht

Das war jetzt nur die Seite Energieerzeugung, mit Mobilität sieht es 
doch wahrscheinlich ähnlich aus.

Hier könnten Staat und Regierung mal mit gutem Beispiel vorrangehen, was 
da in der Weltgeschichte rumgefahren und -geflogen wird wegen 
Belanglosigkeiten...

Oder der Bürger soll für jedes Gramm CO2 betraft werden und die 
Bundeswehr brennt hektarweise Moor nieder.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Sven L. schrieb:
> Und hab ich irgendwo geschrieben Karl K. und seine Kinder?

Doch klar, durch deine Verallgemeinerung. Das ist ja das Perfide dran: 
Durch die Verallgemeinerung erfolgt erstmal ein Rundumschlag, und dann 
kann man immer noch einen Rückzieher machen, nee, dich hab nicht 
gemeint. Aber es wird erstmal vom Thema abgelenkt.

Autor: Holm T. (holm)
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Karl K. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Und hab ich irgendwo geschrieben Karl K. und seine Kinder?
>
> Doch klar, durch deine Verallgemeinerung. Das ist ja das Perfide dran:
> Durch die Verallgemeinerung erfolgt erstmal ein Rundumschlag, und dann
> kann man immer noch einen Rückzieher machen, nee, dich hab nicht
> gemeint. Aber es wird erstmal vom Thema abgelenkt.

Du machst doch das Selbe, reg Dich ab. Er hat genauso Recht wie Du.

Gruß,
Holm

Autor: Matthias S. (da_user)
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Karl K. schrieb:
> Doch klar, durch deine Verallgemeinerung.
>[...] Aber es wird erstmal vom Thema abgelenkt.

Genau so ist es.
Und selbst wenn die Kids ein Smartphone haben und mal in den Urlaub 
fliegen: beides kann man mit einer gewissen Vernunft machen oder aber 
auch rücksichtslos. Aber alles in schwarz und weiß zu sehen, ist 
natürlich viel einfacher.

Sven L. schrieb:
> aber etwas abschalten (zu wollen), bevor man die Lösung hat, kann nicht
> richtig sein.

Klar, dann machen wir bis in alle Ewigkeiten weiter so. Weil wenn man 
nicht abschalten muss, muss man kein Geld in die Erforschung und 
Erprobung von neuen Lösungen stecken, insbesondere wenn man noch nicht 
einmal weiß, ob die auch wirklich funktionieren.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Matthias S. schrieb:
> beides kann man mit einer gewissen Vernunft machen oder aber
> auch rücksichtslos. Aber alles in schwarz und weiß zu sehen, ist
> natürlich viel einfacher.

Es ist wie mit dem Bonbon oder Kaugummi klauen, machen es wenige ist es 
nicht schlimmm, macht es jeder, dann schon.

Wenn jeder Mensch auf der Welt sagen würde, ich fliege ja nur einmal im 
Leben, dann hätten wir ein großes Problem. Für viele Menschen wird das 
jedoch (glücklicherweise) immer ein Traum bleiben.

Am Ende ist es doch immer so: macht etwas, aber schränkt meinen Komfort 
nicht ein.

Und zu den fridays for future: Sollen die jungen Leute sich auf den 
Arsch setzen, einen ordentlichen Abschluss machen und dann mit Bildung 
an die Lösung des Problems gehen. Hier gibt es sicher einiige dennen ist 
es ernst und wieder andere sind halt dabei, weil "schulfrei".

Und schaut Euch an, für welchen Scheiß Menschen Geld ausgeben, da sind 
z.B. so Solar-LED-Blumetopf-Lampen, für 1-2 Euro, wenn defekt, dann 
Hausmüll und neue her.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Sven L. schrieb:
> Sollen die jungen Leute sich auf den Arsch setzen, einen ordentlichen
> Abschluss machen und dann mit Bildung an die Lösung des Problems gehen.

Klar, die sollen mam schön das Maul halten und das den - Lindner - 
"Experten" überlassen. Auf dass die "Experten" weitere 20 Jahre 
weitermachen als gäbe es kein Morgen.

Was haben diese - Lindner - "Experten" eigentlich die letzten 30 Jahre 
gemacht? Ist ja nicht so, dass Klimawandel vorgestern erst aufgetaucht 
wäre.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Matthias S. schrieb:
> Und selbst wenn die Kids ein Smartphone haben

Das hättest du gerne. Nehmt den Kids das Smartphone weg, dann können sie 
sich nicht mehr verabreden, könnten sich nicht organisieren, und die 
Politik könnte das Thema weiter ignorieren.  Problem solved.

Autor: Korax K. (korax)
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Karl K. schrieb:
> dann können sie
> sich nicht mehr verabreden, könnten sich nicht organisieren,

Da hast Du Recht. Ohne Smartphon können die Kinder heute nichts mehr. 
Erklär denen mal wieviel Reccourcen deren Spielzeug verbraucht, nicht 
nur

Sven L. schrieb:
> und ein Handy braucht sehr wenig Strom.

Die müssen schon RZ ins Meer versenken um sie zu kühlen. Und wofür? Für 
Whatsapp, YT, IG, FB, und so'n Zeug.

Und trotzdem schaffen sie's nicht sich zu verabreden um die 
(Gruppen-)Hausaufgaben rechtzeitig abzugeben..

Autor: Matthias S. (da_user)
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Karl K. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Und selbst wenn die Kids ein Smartphone haben
>
> Das hättest du gerne. Nehmt den Kids das Smartphone weg, dann können sie
> sich nicht mehr verabreden, könnten sich nicht organisieren, und die
> Politik könnte das Thema weiter ignorieren.  Problem solved.

Was hätte ich gerne? Das Kids ein Smartphone haben? Ja, klar. Können sie 
sich schon zu den Klimastreiks verabreden. Und ohne diese Schulstreiks 
hätten die niemals soviel Aufmerksamkeit erhalten und wären von der 
Politik schön ignoriert worden. Also haben sie damit schon mal ein 
Teilziel erreicht. Passt doch...

Autor: Holm T. (holm)
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Karl K. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Sollen die jungen Leute sich auf den Arsch setzen, einen ordentlichen
>> Abschluss machen und dann mit Bildung an die Lösung des Problems gehen.
>
> Klar, die sollen mam schön das Maul halten und das den - Lindner -
> "Experten" überlassen. Auf dass die "Experten" weitere 20 Jahre
> weitermachen als gäbe es kein Morgen.
>
> Was haben diese - Lindner - "Experten" eigentlich die letzten 30 Jahre
> gemacht? Ist ja nicht so, dass Klimawandel vorgestern erst aufgetaucht
> wäre.

Was gefällt Dir an den Experten nicht?
Ich kann ja verstehen das Dich da was stört, mich stören zum Beispiel 
"Ostexperten" für die neuen Bundesländer oder Experten für 
"Rächtsextreme"..oft mit der einzigen Qualifikation "Herr" oder "Frau".

Du wirst mit Wirtschaftsexperten oder Energieexperten leider klar kommen 
müssen, wobei verständlich ist das das eine Clientel wie Künast, 
Bärbock, Roth und Hofreiter ziemlich störend empfinden wird weil ihr 
gelaberter Stuß auffliegt..

Gruß,

Holm

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Fra N. schrieb:
> Die müssen schon RZ ins Meer versenken um sie zu kühlen. Und wofür? Für
> Whatsapp, YT, IG, FB, und so'n Zeug.
>
> Und trotzdem schaffen sie's nicht sich zu verabreden um die
> (Gruppen-)Hausaufgaben rechtzeitig abzugeben..

Geil, genau das meine ich. Das Smarthone alleine ist nicht das Problem, 
da steckt auch Infrastruktur dahinter.

Karl K. schrieb:
> Klar, die sollen mam schön das Maul halten und das den - Lindner -
> "Experten" überlassen. Auf dass die "Experten" weitere 20 Jahre
> weitermachen als gäbe es kein Morgen.
Zwischen Maul halten und guten ABschluss machen und damit was bewirken, 
ist schon ein kleiner Unterschied!

>
> Was haben diese - Lindner - "Experten" eigentlich die letzten 30 Jahre
> gemacht? Ist ja nicht so, dass Klimawandel vorgestern erst aufgetaucht
> wäre.
Jetzt machst Du doch genau, das , was die anderen Deiner Meinung nach 
nicht tun sollten, auf andere verweisen. Was hast Du denn die letzten 30 
Jahre so getan?

Ich kann Dir sagen, was ich aktuell getan habe: PV-Anlage und 
Heizkessel, der feste Biomasse verbrennt, sprich Pellets.

Autor: Korax K. (korax)
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Sven L. schrieb:
> der feste Biomasse verbrennt, sprich Pellets.

Aber der Feinstaub! ;o)

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Hätte ja Uran genommen, aber ds bekommt man hier so schwer ;)

So ein BAKW wäre die Zukunft!

Autor: Karl K. (karl2go)
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Sven L. schrieb:
> Was hast Du denn die letzten 30 Jahre so getan?

Du meinst angefangen von früh vor der Schule Frösche über die Strasse 
tragen - dafür hat mich die französische Restaurantmafia bezahlt, denn 
wie wir oben gelernt haben macht man sowas ja nicht aus Überzeugung 
sondern nur für Geld... über mich dumm anmachen lassen fürs mit dem 
Fahrrad 12km am Tag zum Studium zu fahren - allein die Tatsache dass ich 
mit dem Rad die Stecke fahre die andere mit dem Auto fahren ist für 
diese offenbar schon so untragbar dass sie glauben mich deswegen angehen 
zu müssen. Genauso wie heute Leute sich drüber aufregen, dass da 
wildfremde Kinder nicht zur Schule gehen. Über 10% Unterrichtsausfall 
wegen Lehrermangel regen die sich bei weitem nicht so auf, und da gibts 
auch nicht so viele Zeitungsartikel dazu.

Sven L. schrieb:
> Ich kann Dir sagen, was ich aktuell getan habe: PV-Anlage und
> Heizkessel, der feste Biomasse verbrennt, sprich Pellets.

Na und? Ich verheize Festholz, da bin ich von keinem Pelletshersteller 
abhängig, ist halt mehr eigene Arbeit. Und für meine Heizung wird kein 
Baum extra gefällt, das ist alles Holz welches bei Baumpflege anfällt, 
oder wie diesen Sommer abgestorben ist.

Fra N. schrieb:
> Aber der Feinstaub!

Für das, was bei einmal Osterfeuer in die Luft geht kann der ganze Ort 
jahrelang heizen.

Autor: Korax K. (korax)
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Fra N. schrieb:
> ;o)

.. vergessen zu zitieren.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Ey... wegen der aktuellen Klimapolitik... Schaut euch doch mal Dokus 
über das Thema von vor 30..40 Jahren an, vor allem über Autos. Die heute 
so gefeierte Start-Stopp-Automatik gabs in manchen VWs damals schon. 
Oder die Diskussion über Elektroantriebe. Und was hat sich in der 
Zwischenzeit getan? NIX!! Und wenn ihr mich fragt, wird sich auch die 
nächsten 40 Jahre nicht viel ändern. Sobald die Wahl vorbei ist, 
versinken Politiker sowieso wieder in ihren immer gleichen Trott 
zwischen alles scheißegal und Diätenerhöhung. Und solange der 
medienwirksam inzsenierte Klimaschutz-Segeltörn einer 
Freitags-kein-Bock-mehr-auf-Schule-Aktivistin mehr Umweltverschmutzung 
fabriziert als sie einfach selbst in den Flieger zu schmeißen, glaube 
ich der sowieso kein einziges Wort. Kommt mir alles so vor, als wäre die 
nicht mal fähig, über ihre eigenen Abgase nachzudenken. Da will sie 
anderen was erzählen und ist selbst nicht besser... tolles 
Kasperletheater. Wer das glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Demnächst müssen alle Staubsauger nur noch maximal 500W haben (weil die 
ja auch wochenlang nonstop durchlaufen und man deren Verbrauch so 
richtig auf der Stromrechnung merkt), die 3..5% an Bäumen, die vom 
Hambacher Forst noch übrig sind, retten alleine die Welt (im 
Zusammenhang ist es ja völlig unerheblich, welche gigantischen 
Waltflächen im Osten Deutschlands noch durch die Braunkohle zerstört 
werden, die eine Baumreihe auf einem Feld zwischen Düren und Köln reißt 
das ja locker wieder raus) und wir dürfen alle demnächst nur noch mit 
10°C weniger löten, damit hier und da ein einzelnes hässliches Windrad 
abgeschaltet werden kann.

Kommt mir nicht mit Umweltschutz, ich habe die Nase davon gestrichen 
voll, solange die Lasten dafür so ungleich verteilt werden.

Autor: Holm T. (holm)
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Ben B. schrieb:
[..]
>
> Kommt mir nicht mit Umweltschutz, ich habe die Nase davon gestrichen
> voll, solange die Lasten dafür so ungleich verteilt werden.

Sag ich doch, die Grünen sind für Umweltschutz...der Anderen!

Karl auch auch kein Problem mit dem von Ihm erzeugten Feinstaub, aber 
eins mit dem von Dieseln.

Alles im "grünen" Bereich.

Gruß,

Holm

Autor: Karl K. (karl2go)
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Ben B. schrieb:
> Und solange der medienwirksam inzsenierte Klimaschutz-Segeltörn einer
> Freitags-kein-Bock-mehr-auf-Schule-Aktivistin mehr Umweltverschmutzung
> fabriziert als sie einfach selbst in den Flieger zu schmeißen...

Selbst der letzte Depp sollte inzwischen kapiert habe, dass die Segler 
Crew so oder so geflogen wäre.

Das ist wie einem Anhalter vorzuwerfen, dass er in nem Suv mitfährt 
statt mit dem eigenen Auto zu fahren.

Ben B. schrieb:
> Demnächst müssen alle Staubsauger nur noch maximal 500W haben

Und plötzlich schaffen es die Hersteller Staubsauger mit 700W 
herzustellen, die mehr Saugleistung haben als die 2000W Heizungen - weil 
jetzt die Saugleistung in die Bewertung eingeht-, und dann sind die 
Dinger noch leiser.

Scheisse, wieder die Umwelt besser gemacht für nix. Das geht ja gar 
nicht.

Autor: Holm T. (holm)
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Karl K. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Und solange der medienwirksam inzsenierte Klimaschutz-Segeltörn einer
>> Freitags-kein-Bock-mehr-auf-Schule-Aktivistin mehr Umweltverschmutzung
>> fabriziert als sie einfach selbst in den Flieger zu schmeißen...
>
> Selbst der letzte Depp sollte inzwischen kapiert habe, dass die Segler
> Crew so oder so geflogen wäre.
>
> Das ist wie einem Anhalter vorzuwerfen, dass er in nem Suv mitfährt
> statt mit dem eigenen Auto zu fahren.
>
> Ben B. schrieb:
>> Demnächst müssen alle Staubsauger nur noch maximal 500W haben
>
> Und plötzlich schaffen es die Hersteller Staubsauger mit 700W
> herzustellen, die mehr Saugleistung haben als die 2000W Heizungen - weil
> jetzt die Saugleistung in die Bewertung eingeht-, und dann sind die
> Dinger noch leiser.
>
> Scheisse, wieder die Umwelt besser gemacht für nix. Das geht ja gar
> nicht.

Mir ist vor ewigen Zeiten mal ein Staubsauger mit Spaltpolmotor über den 
Weg gelaufen der absolut unüblich leise war. Ich sollte den Netzschalter 
wechseln (war noch zu DDR Zeiten). Ich habe so ein Teil nie wieder 
gesehen und weiß auch Typ und Hersteller nicht mehr, aber das Ding 
saugte nicht schlechter als diese üblichen Krachteile mit 
Reihenschlußmotoren.

Gruß,
Holm

Autor: Karl K. (karl2go)
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Holm T. schrieb:
> aber das Ding saugte nicht schlechter als diese üblichen Krachteile mit
> Reihenschlußmotoren.

Das war ja auch im Sozialismus. So ein Spaltpolmotor hat keine Kohlen 
die verschleissen, da kann man ewig keinen Neuen verkaufen.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Holm T. schrieb:
> Karl auch auch kein Problem mit dem von Ihm erzeugten Feinstaub

Doch, es ist an dieser Stelle nur das kleinere Übel und auf dem Land 
gegenüber der durch die Landwirtschaft verursachten Feinstaubbelastung 
vernachlässigbar.

Und mein HV hält die Grenzwerte ein. Locker.

Autor: Holm T. (holm)
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Karl K. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Karl auch auch kein Problem mit dem von Ihm erzeugten Feinstaub
>
> Doch, es ist an dieser Stelle nur das kleinere Übel und auf dem Land
> gegenüber der durch die Landwirtschaft verursachten Feinstaubbelastung
> vernachlässigbar.
>
> Und mein HV hält die Grenzwerte ein. Locker.

Ich bin mir sicher das Deine Heizung nicht kaputt ist, da bin ich "ganz 
bei Dir".

Es ist Deine Definition des "kleineren Übels" an der ich mich stoße, Du 
befindest das für Dich in Ordnung, ich finde es aber nicht in Ordnung 
das Treibstoffpreise ins unermeßliche steigen..wo ich doch nur ca. 5000 
km/a fahre ..und nicht mal Diesel wie Du weißt. Diese ganze unsägliche 
Energiewende, die Kugel Eis, die Kriegsflüchtlinge, die Vernunglimpfung 
der dt. Sprache, die brach liegende Bildung... das alles hängt mir 
gehörig zum Halse heraus, weil es nicht das "kleinere Übel" für den 
größten Teil der Bevölkerung ist, sondern nur noch übel.

Anmerkung: Ich bin der Letzte der einen Kriegsflüchtling zurück schicken 
würde, aber es kommen Keine.

Gruß,
Holm

Autor: Karl K. (karl2go)
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Holm T. schrieb:
> Ich bin der Letzte der einen Kriegsflüchtling zurück schicken würde,
> aber es kommen Keine.

Na hat ja nicht lange gedauert, bis du auch in diesem Thread  auf dein 
Lieblingsthema abgebogen bist.

Autor: Holm T. (holm)
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Karl K. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ich bin der Letzte der einen Kriegsflüchtling zurück schicken würde,
>> aber es kommen Keine.
>
> Na hat ja nicht lange gedauert, bis du auch in diesem Thread  auf dein
> Lieblingsthema abgebogen bist.

Achwas ist kein abgebogenes Thema. Das gehört für mich zusammen und 
sollte Dir begründen warum ich mich so und nicht anders verhalte, mehr 
nicht.
Geh lieber auf die anderen Dinge ein die ich angeführt habe-

Gruß,
Holm

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