News Obsidian ESP32: ESP32 im Raspberry Pi Formfaktor


von Christoph B. (birki2k)


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Ein großer Vorteil beim Raspberry Pi ist das Ökosystem, bestehend aus zahlreichen Erweiterungsboards und diversem Zubehör. Dies erleichtert es etwa, eigene Projekte in kurzer Zeit zu realisieren. Doch nicht immer ist die Rechenleistung eines Pis notwendig oder gar erwünscht.

Obsidian ESP32 soll hier mehr Flexibilität schaffen und kann als Kompatibilitätslayer zwischen dem ESP32 und bestehender Raspberry-Pi-Infrastruktur verstanden werden. So verfügt die Platine über eine zum Pi kompatible 40-polige Stiftleiste und ist im Formfaktor der A-Reihe gehalten. Dadurch lassen sich auch diverse für den Pi konstruierte Gehäuse nutzen, egal ob gekauft oder selbst gedruckt.

Bisherige Projekte können so relativ einfach auf den ESP32 umgestellt werden, was den Strombedarf gerade bei Anwendungen ohne dauerhafte Funkverbindung drastisch reduzieren kann. Doch auch für neue Projekte, bei denen ein ESP32 bereits von Anfang an eingesetzt werden soll, kann die Verwendung sinnvoll sein. So lassen sich etwa bestehende Raspberry Pi HATs verwenden und ein erster Prototyp schneller beziehungsweise leichter aufbauen.

Für die Softwareentwicklung stehen unter anderem Espressif Arduino und MicroPython zur Verfügung. Die KiCad-Daten der Platine sollen unter der CERN OHL-Lizenz veröffentlicht werden. Aktuell läuft eine Crowdfunding-Kampagne, bei deren Erfolg ein Obsidian ESP32 ab 35 USD zu haben ist.


von polygon (Gast)


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Und wieder ein Beitrag aus der Reihe "Dinge, die die Welt nicht 
braucht".

Die Idee kann nur von einem BWLer kommen, der sich Apps ausdenkt, um 
Leute miteinander in Kontakt zu bringen, denen gerade langweilig ist, 
damit sie sich darüber unterhalten können, wie langweilig ihnen gerade 
ist.

Im Ernst, RPi Formfaktor, wen interessiert das? Wenn ich Peripherie 
brauche, kann ich mir auch schnell eine passende Adapterplatine machen 
statt 30€ zu verbrennen, weil jemand einen Geistesblitz hat, wie er 
einen Arduino für 35€ schmackhaft machen will.

Stromverbrauch? Ja, aber dann bitte den nackten ESP32 und sämtliche 
Peripherie muss abschaltbar sein. Ist sie aber nicht. So hat der 
Geistesblitz vielleicht die doppelte Akkulaufzeit wie ein RPi, aber ein 
100stel der Leistung. Fazit: Ab damit in die Tonne.

von Franz H. (Firma: Fliegl Agrartechnik GmbH) (franzhoepfinger)


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macht durchaus Sinn um schnell mal was zu testen...

"schnell" eine Platine machen ? wo geht das ? nicht jeder hat ne CNC 
Fräse daheim um die zu produzieren ...

die Alternative ist sicher ein Breadboard und Jumper-Wires.

das der ESP32 nur ein 100tel der Leistung hat stimmt ja, jedoch sind in 
einigen Anwendungen Themen wie "Bootzeit" wichtiger wie die reine 
Leistung...

von inschenöhr (Gast)


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polygon schrieb:
> Im Ernst, RPi Formfaktor, wen interessiert das? Wenn ich Peripherie
> brauche, kann ich mir auch schnell eine passende Adapterplatine machen
> statt 30€ zu verbrennen, weil jemand einen Geistesblitz hat, wie er
> einen Arduino für 35€ schmackhaft machen will.

Ich würde mal sagen, daß Du in keinster weise auch nur annähernd in dem 
Bereich von Entwicklung arbeitest, ausser vlt. als Kloputze.

"Schnell mal ner Adapterplatine machen" Was kostet das, wenn man das als 
Entwickler macht? sagen wir mal, ne halbe Stunde von der idee bis 
Umsetzung zur fertigen Platine.

LOL. Was hier für Typen abhängen.....

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