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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Der Service des Arbeitsamts


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Autor: Mark J. Olivié (Gast)
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Werte zukünftige Kollegen,

wurde von Euch jemand vom Arbeitsamt vermittelt? Vielleicht auch nur, um 
auch mal als Harzer unter Harzern übers A***amt schimpfen können. Oder 
um den staatlichen Service der Arbeitsvermittlung aus erster Hand zu 
testen.

Erfahren Arbeitgeber, dass man vom AA geschickt wurde?

Autor: Tobias N. (technick2)
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Ich habe meinen ersten Job beim Arbeitsamt im Netz gefunden, mich aber 
unabhängig von dort beworben und ihn auch bekommen. War gut bezahlt.

Einige Jahre später, nach einem Wechsel, wurde meine Firma aufgekauft 
und es wurden mehrere entlassen, darunt er ich. Ich wurde damals 3 
Monate vom AA bezahlt, erhielt ALG I und wurde so ziemlich überall 
hingeschickt.

Was die Firmen, die beim AA suchen, einem arbeitslosen Ingenieur bieten, 
kann sich jeder vorstellen. Eine Frechheit vor dem Herrn! Viele zahlen 
gerade ein oder zwei hunterter mehr, als die Bemessungssumme vom ALG, 
was damals 18xx,- Euro waren. Die wollen ganz klar Kasse machen. Damals 
war es auch so, dass man nur mit Vermittlungsgutschein ankommen sollte, 
d.h. ein Arbeitsvermittler, meistens ein Freund des 
KMU-Geschäftsführers, kassierte auch noch 1500,- Euro Abschlussprämie 
vom Amt, wenn er einen Sklaven anschleppte!

Die Firmen waren sehr brutal und winkten sofort mit einer negativen 
Rückmeldung ans Amt, wenn ich nicht artig unterschreiben würde.

Ich habe den Typen dann immer klar gesagt, dass sie mich nicht bedrohen 
und nötigen müssen (wörtlich!) und ich selbverständlich auch dafür, was 
sie bieten, direkt anfange, aber nach einer Einarbeitung mehr will oder 
mich woanders bewerben werde.

Das hat gut funktioniert und immer verhindert, dass sie mich eingestellt 
haben. Ich habe dann auch immer dem AA eine Rückmeldung über das 
Gehaltsangebot und das Gebaren dieser AG gegeben.

Auf Deutsch: Du musst dir selbst etwas suchen! Wenn du vom AA kommst, 
kriegst du nur Drecksstellen. Das klingt brutal, ist aber so!

Autor: Mark J. Olivié (Gast)
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Tobias N. schrieb:
> Damals
> war es auch so, dass man nur mit Vermittlungsgutschein ankommen sollte,
> d.h. ein Arbeitsvermittler, meistens ein Freund des
> KMU-Geschäftsführers, kassierte auch noch 1500,- Euro Abschlussprämie
> vom Amt, wenn er einen Sklaven anschleppte!

Danke für Deine Antwort, dass finde ich krass. Solche will ich nicht 
unterstützen.

So ein Einstieg nach dem Studium, ganz unten, hat bestimmt auch 
Vorteile. Dass man später eine bessere Stelle mehr schätzt oder den 
Sprung ins Ausland leichter schafft, da man an nichts hängt.

Wie fachfremd vermitteln die eigentlich?

Autor: Tobias N. (technick2)
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Fachfremd vermitteln sie nicht. Sie nehmen das was da ist. Ingenieur = 
Ingenieur. Dort kennt sich natürlich keiner aus.

Autor: Mark J. Olivié (Gast)
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Also Fachrichtungen werden ignoriert. Bachelor/Master bestimmt auch?

Das sie Elektroingenieure als Maschinenbauer oder Bauingenieure 
ausschicken machen sie nicht, oder? Wär aber eine coole Erfahrung, so 
auf dem Bau.

Autor: Überforderter Arbeitnehmer (Gast)
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Ich habe von der "Agentur für Arbeit" nur Stellenangebote bekommen (auf 
die ich mich bewerben musste), die so gar nicht zu meinen Kenntnissen 
gepasst habe.

Natürlich sollte ich mich immer trotzdem bewerben und natürlich habe ich 
nur Absagen bekommen.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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In meiner spärlichen Zeit als Arbeitsloser (ALG1) haben mir die immer 
nur (passende) Stellen geschickt, die ich über deren Jobbörse bereits 
selbst gefunden hatte und mich auch drauf beworben hab. Ansonsten wars 
immer auch ein freundlicher Kontakt/Menschen und keine Umstände.

Also ich kann mich da nicht beklagen.

Autor: Mark J. Olivié (Gast)
Datum:

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Reinhard S. schrieb:
> In meiner spärlichen Zeit als Arbeitsloser (ALG1) haben mir die immer
> nur (passende) Stellen geschickt, die ich über deren Jobbörse bereits
> selbst gefunden hatte und mich auch drauf beworben hab. Ansonsten wars
> immer auch ein freundlicher Kontakt/Menschen und keine Umstände.
>
> Also ich kann mich da nicht beklagen.

Das klingt toll. Dann brauch ich jetzt gar nicht zu suchen, sondern kann 
mich aufs studieren konzentrieren.

Autor: Niemand (Gast)
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Mark J. Olivié schrieb:
> Das klingt toll. Dann brauch ich jetzt gar nicht zu suchen, sondern kann
> mich aufs studieren konzentrieren.

Als Fach-Idiot oder Nerd findest du immer was Passendes, nur ob dir das 
auf Dauer dann auch gefällt und sich lohnt?

Autor: Karl K. (karl2go)
Datum:

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Tobias N. schrieb:
> Viele zahlen
> gerade ein oder zwei hunterter mehr, als die Bemessungssumme vom ALG,
> was damals 18xx,- Euro waren.

Haha, ich wurde mal zu einem "Entwicklungsbüro" geschickt, da hieß es 
"sie machen erstmal 3 Monate Einarbeitung, in der sie noch vom 
Arbeitsamt bezahlt werden". Also sprich, ich sollte für die 3 Monate für 
lau arbeiten.

Oder eine Firma "Wir arbeiten sie hier ein, und in einem Jahr gehen sie 
dann in den Westen. Sie sind doch bereit in den Westen zu gehen. Da muss 
man doch flexibel sein." Sprich, die haben die Fördergelder im Osten 
abgefasst, um sich Leute für ihren Firmensitz im Westen zu selektieren. 
Die "Zweigstelle" im Osten war nur eine Alibiveranstaltung, um die 
Fördermittel abzugreifen.

Da ich damals bereits an meiner Selbständigkeit bastelte, konnte ich das 
gelassen ablehnen.

Autor: Niemand (Gast)
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Karl K. schrieb:
> Haha, ich wurde mal zu einem "Entwicklungsbüro" geschickt, da hieß es
> "sie machen erstmal 3 Monate Einarbeitung, in der sie noch vom
> Arbeitsamt bezahlt werden". Also sprich, ich sollte für die 3 Monate für
> lau arbeiten.
da hast du aber was falsch verstanden?

> Oder eine Firma "Wir arbeiten sie hier ein, und in einem Jahr gehen sie
> dann in den Westen. Sie sind doch bereit in den Westen zu gehen. Da muss
> man doch flexibel sein." Sprich, die haben die Fördergelder im Osten
> abgefasst, um sich Leute für ihren Firmensitz im Westen zu selektieren.
> Die "Zweigstelle" im Osten war nur eine Alibiveranstaltung, um die
> Fördermittel abzugreifen.
Und wo liegt da das Problem, heute werden Leute aus dem Ausland geholt 
mit der gleichen Salamie-Taktik, ist dir das lieber?
Du durftest froh sein den Plan gleich in Vollendung erfahren zu haben, 
bei den meisten Jobs in den NBL ist mit dem Einsatz in den alten BL 
immer zu rechnen, ganz einfache Wirtschaftlichkeits-RE ... für die GL

> Da ich damals bereits an meiner Selbständigkeit bastelte, konnte ich das
> gelassen ablehnen.
das war dein "Problem", du wolltest Unabhängigkeit, die ist aber als 
Angestellter fehl am Platze, bei jedem Job als Knecht.

Autor: Nico S. (longri)
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Das was man von dem Arbeitsamt oder von der Arbeitsagentur bekommt sind 
90% Verleiher ohne Aussicht auf eine Übernahme vom Entleiher. Da kommen 
immer wieder die schon allgemeinen Bekannten am Markt. Bewerben sollte 
man sich dort aber jeder kann ja selbst in der Bewerbung dafür sorgen 
das es zu keinem Vertrag kommt.

Das mit dem sortieren kenne ich auch. Auch was dort dann angeboten wird. 
"Spitzenreiter" war eine Fa. aus SH mit Tochter in den neuen 
Bundesländern. Diese Tochter suchte einen Werkstattleiter mit 
Führungsverantwortung für ca. 20 Mitarbeiter. Das Gehalt was der 
Verantwortliche in der Tochter aufrief war 1,2k€ Brutto. Ich dachte ich 
spinne.

Einige vernünftige Angebote sind aber trotzdem übers Jobcenter zu 
finden. Man muss eben mit den Suchbegriffen etwas variieren. 
Letztendlich habe ich meine jetzige Arbeitsstelle bei einer 
internationalen Jobbörse gefunden und bin sehr zufrieden damit (na gut, 
Geld könnte immer etwas mehr sein).

Autor: Dr.Who (Gast)
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Die Arbeitsagentur (ALG1) und das Jobcenter (ALG2) sind
zwei verschiedene Paar Schuhe. Beide Behörden nutzen die Jobbörse
als Datenpool. Vermittelt wird da nicht Aktiv auf der Grundlage
der Angaben die man da macht, sondern nur der Zuordnung in
die passende Berufsgruppe und erfüllt nur deren Statistikbedürfnis.
Wer sich nicht bewirbt, landet dann schnell in so einer
Idioten-Massnahme zur Intensivbetreuung. Da kann es dann ziemlich
schräg zugehen. Man kann aber jeder Massnahme vorher auf dem Zahn 
fühlen.
Da wird sich dann schnell raus stellen, ob die was auf dem Kasten
haben. In der Regel zocken diese Träger beim Amt nur Fördergelder ab
und das mit dem Segen der Verwaltung.
Man kann solche Zwangsmassnahme vermeiden, wenn man selbst eifrig
Bewerbungen schreibt. Die Kopie des Bewerbungsschreiens reicht dem Amt
als Beweis. Noch besser sind Antwortschreiben der Firmen, aber meist
machen sich nicht die Mühe.
Bei sogenannten Vermittlungen durchs Amt werden auch Rückmeldungen
verschickt, aber wenn man das Spiel mit spielt, gibts auch keinen
Ärger, weil da Aussage gegen Aussage gilt und die Firmen haben sicher
Besseres zu tun, als einen Bewerber gerichtlich ans Messer zu liefern.
Im Internetzeitalter wird der Ruf solcher Firmen auch nicht besser.
Das die Wirtschaft meist nicht vertrauenswürdig ist, wissen auch die
Sachbearbeiter.
Man sollte sich da eben nicht stur selbst ans Messer liefern.
Dann kommt man mit den Leuten vom Amt auch gut aus.
Einen Hebel geben die Firmen durch ihre unredlichen Stellenangebote
(die eigentlich auch keine sind, sondern nur Einladungen sich auf
eine fikive Stelle zu bewerben) meist selbst in die Hand.
Also sich mal nicht kirre machen lassen.

Kleiner Tip: Wird man zum VG eingeladen, kann man auch ein ordentliches
Gehalt verlangen aber man sollte es vermeiden, Firmen auf deren 
Verlangen ein günstiges Angebot zu unterbreiten, dass die dann annehmen, 
ablehnen
oder drücken können.
Die sollen mal selbst ein Angebot machen und zwar eins das dem
Berufsstand auch genügt und auskömmlich ist. Nach meinen Beobachtungen
wollen das die Firmen aber gar nicht. Da wären die ja dann in der
schwächeren Verhandlungsposition. Das kommt nur sehr selten und auch
nur bei High-Performern vor.

Autor: René F. (therfd)
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Konnte bis jetzt nichts wirklich negatives mit dem Arbeitsamt 
feststellen, war aber auch nur 2 mal dort, einmal um mich arbeitssuchend 
zu melden weil meine befristete Stelle aufgrund von betrieblichen 
Umstrukturierungen sicher nicht verlängert worden wäre* und danach um 
denen mitzuteilen das ich nen neuen Job habe und sie mich aus dem System 
rauslöschen können.

*Gottseidank habe ich das sinkende Schiff früh genug verlassen, kurze 
Zeit später wurden mehrere Abteilungen inklusive meiner ehemaligen dicht 
gemacht und die Leute gekündigt, zufällig waren kurz darauf auch mehrere 
Betriebsratsmitglieder in Führungspositionen ;)


Ob die Vorschläge vom Arbeitsamt sinnvoll sind ist wieder ein anderes 
Thema, ich glaube ich hatte innerhalb von 3 Tagen um die 50 Vorschläge 
und Einladungen von verschiedenen Zeitarbeitsfirmen in meinem 
Briefkasten. Interessant fand ich die Möglichkeit direkt von Firmen über 
das Portal vom Arbeitsamt angeschrieben zu werden. Ich fand es 
allerdings ein wenig erschreckend, das einige der mir so angebotenen 
Stellen sehr genau meinem ursprünglichen Tätigkeitsfeld entsprachen.

Autor: MaWin (Gast)
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Nico S. schrieb:
> Das was man von dem Arbeitsamt oder von der Arbeitsagentur bekommt sind
> 90% Verleiher ohne Aussicht auf eine Übernahme vom Entleiher.

Was soll dich als Entleiher daran hindern der Person einen Vertrag zum 
Unterschreiben auf den Tisch zu legen? Und was soll die Person davon 
abhalten diesen zu unterschreiben und fristgerecht beim Leihbetrieb zu 
kündigen?

Autor: Ex-Ing (Gast)
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Nach dem Studium habe ich von denen über 100 Stellenangebote bekommen, 
die Allermeisten waren Klitschen.

Meine erste Stelle kam dann auch über eine Initiativbewerbung bei einem 
DAX-Konzern, der Ingenieure suchte. Obwohl am gleichen Ort hatte das 
Arbeits(losen)amt keine Kenntnis von diesen Stellen.

Also gute Firmen suchen in der Regel nicht übers Amt.

Bei einer wechselbedingten Arbeitslosigkeit (2 Monate) bekam ich zwei 
Angebote als Koch (!), mit der Aufforderung diese Stellen sofort 
anzutreten. Und das, obwohl der neue Arbeitsvertrag (als Ingenieur) 
schon vor Beginn der Arbeitslosigkeit unterschrieben war und dem 
Arbeitsamt vorlag.

Schadet nicht mal nachzufragen, aber man sollte keine großen Erwartungen 
haben.

Autor: Mark J. Olivié (Gast)
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Ex-Ing schrieb:
> Also gute Firmen suchen in der Regel nicht übers Amt.

Das kann ich mir vorstellen. Wie schon angedeutet, will ich in so ein, 
zwei Jahren weiterziehen. Deswegen suche ich gar keine gute, nach Tarif 
bezahlte, Stelle. Weil dann wäre es nur vermeintlich dumm zu gehen.

Ein bisschen bin ich auch schon in der Welt rumgekommen. Zumindest 
soviel, um gesehen zu haben, dass die Menschen überall ein wenig 
verschieden ticken. Schon der Unterschied zwischen Bayern und NRW. Dort 
in Preußen fahren die Leute ihr Moped auch gerne mal ohne Helm und keine 
alte Sau interessierts.

Also zögert bitte nicht mir Länder zu nennen wo die Menschen ein wenig 
entspannter sind als hierzulande.

Autor: Bongotours (Gast)
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> Also zögert bitte nicht mir Länder zu nennen wo die Menschen ein wenig
> entspannter sind als hierzulande.
Laß Dich doch vom AA ins Ausland vermitteln. In Afghanistan, Iran, Irak, 
usw. geht es bestimmt locker zu und Du bekommst auch noch eine 
Gefahrenzulage.
Einen besseren Job kann es gar nicht geben.

Autor: Überforderter Arbeitnehmer (Gast)
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Ich habe meine Betreuerin gefragt, ob Sie noch ein paar passende Adresse 
in der Schublade hat, wo ich mich initiativ bewerben könnte. Die Dame 
sagte, selbst wenn sie diese hätte dürfte man mir diese aus 
Datenschutzgrünen nicht herausgeben............

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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VERGISS es !!!

Wenn es gutheht eine Weiterbildung aber sonst ...

Die wissen es meistens ganz genau was am Arbeitsmarkt los ist !

Autor: BobStong (Gast)
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Warum kann das Jobcenter von den Firmen, die im Jobportal gelistet 
werden wollen, nicht eine verbindliche Gehaltsstruktur verlangen? Diese 
kann doch an bereits gängige Tarifverträge angelehnt sein und bietet 
Arbeitssuchenden eine echte Chance. Das momentane System scheint ja 
tatsächlich etwas zu kränkeln. Wenn Firmen bewusst Menschen ohne Arbeit, 
die in einer Bittstellerposition sind, einen Hungerlohn zahlen, wissend, 
dass diesen Menschen das Amt im Nacken sitzt und Druck macht, dann muss 
man sich fragen, ob "das System" sozial ist oder nur denen nutzt, die 
ohnehin gut da stehen.

Autor: Achim (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> VERGISS es !!!
>
> Wenn es gutheht eine Weiterbildung aber sonst ...
>
> Die wissen es meistens ganz genau was am Arbeitsmarkt los ist !

Sehe ich eher noch negativer.
Wenn man mit denen zutun hat, ist man verloren. Gerade Uni-Absolventen, 
die keinen sauberen Übergang in den Beruf schaffen.

Achim

Beitrag #5883957 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Achim (Gast)
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Teilweise wird auch versucht, gerade Uniabsolventen Etech kaputt zu 
machen. Durch den Zwang, Leiharbeit oder Klitschen anzunehmen. 40k€/a 
für so ein Studium. Da sollte mal jemand Amok laufen...

Achim

Autor: Rudi Radlos (Gast)
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Das AA kann nur die Stellen anbieten, die angeboten werden. Sind wir 
doch mal ehrlich: Gute Stellen sind schnell weg und schlechte, schlecht 
bezahlte liegen wie Blei im Amt. Ob die ganzen Angebote noch aktuell 
sind, wäre die nächste Frage.

Autor: Claus W. (claus_w)
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Bitte attached PDF beachten, betrachten.

Ja, wie komme ich in diese Situation?

- Eigenbedarf durch akademischen Vermieter und nun schlechte Wohnung.
- Unterbeschäftigung und abwesender Chef mit Projekthopping.

Chefs und Inhaber mit Abwesenheitsproblem im öffentlichen Dienst als 
auch in privaten Firmen die alles dürfen. Eigentlich sollte die 
Arbeitsagentur wenigstens formell das Recht bekommen einen Vertrag zu 
erzwingen.

Wie wird es in der Steiermark gelöst? Arbeitslose Psychiatriepatienten 
bekommen eine Beschäftigung in einer therapeutischen Fahrradwerkstatt.

Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung befindet sich nicht in 
Wiesbaden (Arbeitslosigkeit von 6,3%) sondern in Frankfurt wo 
"Fachkräftemangel" herrscht derart dass Fachkräfte dort nicht wohnen 
können. Falls ich mich - Mangels anderer Möglichkeiten - in dem Institut 
selbst bewerben wollte, müsste täglich von Wiesbaden nach Frankfurt 
pendeln ... was eine gute Stromsteuer gäbe also eine Win Win Situation.

Und welche Fragen lässt die Umfrage zu: 0 für false und 1 für true aber 
keine verbal durchgeschleuste Information für obige zwei Stichpunkte.

Autor: Mark J. Olivié (Gast)
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Claus W. schrieb:
> Und welche Fragen lässt die Umfrage zu: 0 für false und 1 für true aber
> keine verbal durchgeschleuste Information für obige zwei Stichpunkte.

Ein Amason Gutschein für das simsen – Brot und Spiele.

Danke für Deine ausführliche Einschätzung der Lage.

Bongotours schrieb:
>> Also zögert bitte nicht mir Länder zu nennen wo die Menschen ein wenig
>> entspannter sind als hierzulande.
> Laß Dich doch vom AA ins Ausland vermitteln. In Afghanistan, Iran, Irak,
> usw. geht es bestimmt locker zu und Du bekommst auch noch eine
> Gefahrenzulage.
> Einen besseren Job kann es gar nicht geben.

Als Ingenieur im Feld beim Heer dem Vaterland dienen, das ist auch eine 
Idee. Bisher hab ich eher an sowas wie Tahiti gedachet, bekannt aus 
Meuterei auf der Bounty. Das ist heute ein französisches Überseegebiet 
und damit Teil der Europäischen Union. Dass die Franzosen uns nach zwei 
verlorenen Kriegen an ihren Kolonien teilhaben lassen, macht mich zum 
glühenden Europäer und bringt mich gleichzeitig ins grübeln.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
Datum:

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>> VERGISS es !!!
>>
>> Wenn es gutheht eine Weiterbildung aber sonst ...
>>
>> Die wissen es meistens ganz genau was am Arbeitsmarkt los ist !

> Sehe ich eher noch negativer.
> Wenn man mit denen zutun hat, ist man verloren. Gerade Uni-Absolventen,
> die keinen sauberen Übergang in den Beruf schaffen.

Kann es nicht zu 100 % bestätigen !!!

Habe MEHRERE teils sehr gute Weiterbildungen genossen ...

Leider kann ich hier nicht ins Detail gehen , habe wirklich " nur " ein 
Fachhochschulabschluss ...

Autor: Claus W. (claus_w)
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Weil die Arbeitsagentur um nähere Informationen bat, sandte ich gestern 
das obige attachment zurück mit Informationen, was an der 
XML-Einspeisung fehlt. Das Jobportal der Arbeitsagentur: Der Staat nimmt 
Steuern ein und sorgt deshalb folgerichtig für eine kostenlose 
Möglichkeit von Stelleninseraten. Bei echten Anzeigen wird eine 
Gewerbenummer verlangt was Spam ein wenig eindämmt. Private Einspeiser 
wie Jobspreader haben sich in Zeiten von Lohn-Spreading nun eingefunden 
und nehmen offensichtlich von den AG Geld für das Einspeisen.

Was sind die Mängel der Inserate?

- Häufig 10 erfundene Arbeitsorte
- Fantasie-Bezeichnungen wie Java-Architekt
- Tägliche Platzierung am Anfang der neuen Inserate

Autor: Dr. Orgen (Gast)
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naja, die neue webseite/jobbörse ist wesentlich besser als die "alte", 
ansonsten kochen die Götter auch mit wasser und können nur die stellen 
vermitteln die der markt hergibt (der auch nicht)

ohne JC wären vielen obdachlos/auf der strasse. ich kenne persönlich 
leider solche fälle wo leute auf das JC unterstützung seit jahren aus 
psychologischen gründen angewiesen sind.

die sachbearbeiter bei JayCee beneide ich nicht, erstens weil extrem 
viele bescheissen , zweitens weil man mit echt krassen  fällen zu tun 
hat und das irgendwie verdauen muss ...

Autor: Jochen L. (Gast)
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Mark J. Olivié schrieb:
> wurde von Euch jemand vom Arbeitsamt vermittelt?

Meine einzigen positiven Erfahrungen mit dem Arbeitsamt liegen
Jahrzehnte zurück. Damals wurde nicht lediglich die Arbeitslosig-
keit verwaltet, sondern tatsächlich brauchbare Jobs vermittelt.

Als Schüler konnte man dort aus reichlich angebotenen Ferienjobs
was passendes auswählen. Mein erster Job führte mich in den Hafen
meiner Stadt am Rhein.

Ein 40'-Container war beim Entladen in Hamburg ins Hafenbecken
gefallen. Da dabei ein wenig Wasser eindrang, wurde die gesamte
Ladung als Versicherungsschaden deklariert und billig weiterverkauft.

Es handelte sich um 30.000 Nylon-Damenstrumpfhosen aus Japan. Die 
beschädigten Packungen wurden aussortiert, der Rest bekam einen
Aufkleber und wurde nach Grösse sortiert.

Es war ein lockerer, ordentlich bezahlter Job. Unser junger freund-
licher Auftraggeber spendierte uns sogar belegte Brötchen und
Softdrinks.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Meine Frau meldete sich vor einigen Jahren nur aus formalen Gründen bei 
der AA als arbeitssuchend, weil sie damals eine befristete Beschäftigung 
hatte und der Arbeitgeber etwas zu lange für die Ausstellung des neuen, 
dann unbefristeten Arbeitsvertrages brauchte. Ein anderes Unternehmen 
meldete eine offene Stelle nur deswegen bei der AA, weil man als 
Unternehmen dazu formal verpflichtet ist. Aber eigentlich erwarteten sie 
keine qualifizierte Bewerbung. Durch irgendeinen Automatismus wurde 
meine Frau sofort aufgefordert, sich bei dem Unternehmen zu bewerben. 
Nun arbeitet sie dort schon seit über zehn Jahren zu einem deutlich 
höheren Gehalt als vorher. Und der Geschäftsführer ihres alten 
Arbeitgebers ist vor Wut an die Decke gesprungen. Dann hätte er eben den 
von seinem Abteilungsleiter vorbereiteten Arbeitsvertrag eben gleich 
unterschreiben sollen. So ist das Leben.

Autor: Al-Koholoida (Gast)
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grade nachgeschaut, arbeitslosenversicherung sind bei mir auf dem 
gehaltszettel lächerliche 90 euro, was kann man bei dem betrag 
eigentlich erwarten ...

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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Wer sucht den 2019 bei der AA nach einer Stelle?
Und der andere schickt noch Bugreports, wie naiv bist du eigentlich im 
Hirn?

Autor: Marx W. (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Wer sucht den 2019 bei der AA nach einer Stelle?
> Und der andere schickt noch Bugreports, wie naiv bist du eigentlich im
> Hirn?

Ähhhh, gib mal dein Hirn her.
Vllt. kann man dann was näheresin Erfahrungbringen!

Autor: Al-Koholoida (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Wer sucht den 2019 bei der AA nach einer Stelle?
> Und der andere schickt noch Bugreports, wie naiv bist du eigentlich im
> Hirn?

was spricht dagegen?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Al-Koholoida schrieb:
> Kloppo's Barbier schrieb:
> Wer sucht den 2019 bei der AA nach einer Stelle?
> Und der andere schickt noch Bugreports, wie naiv bist du eigentlich im
> Hirn?
>
> was spricht dagegen?

Dass es Zeitvergeudung ist?

Autor: Dr. Orgen (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Al-Koholoida schrieb:
>> Kloppo's Barbier schrieb:
>> Wer sucht den 2019 bei der AA nach einer Stelle?
>> Und der andere schickt noch Bugreports, wie naiv bist du eigentlich im
>> Hirn?
>>
>> was spricht dagegen?
>
> Dass es Zeitvergeudung ist?

sagt wer? Zeitvergeudung wäre RTL2 und JerseyShore

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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Dr. Orgen schrieb:
> sagt wer?

Das Resthirn, wenn man eines hat.

Autor: Boppo's Arier (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Kloppo's Barbier

sprich weiter

Autor: Zocker_55 (Gast)
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Da ist bei mir in 35 Jahren meiner Dauer-Mitgliedschaft nie was 
brauchbares rausgekommen.

Nicht ein einziger Vermittlungsvorschlag.

Das ist kein Arbeitsamt sondern eine Arbeitslosen-Verwaltungsbehörde.

Autor: Lötkolben (Gast)
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Arbeitsamt ist wie der Schrottplatz. Dort tümmelt sich so viel 
ausgemusterter Mist das einem schlecht wird. Dort ist man schon 
hochqualifiziert wenn man einigermaßen deutsch sprechen kann. „Digital 
Experte“ wenn man ein SmartPhone bedienen kann.
Diese Behörde verbrennt nur Steuergelder und leistet garnichts. Im 
Gegenteil sie drangsalieren nur die Leute obwohl sie wissen das es eh 
nichts wird!

Autor: Lötkolben (Gast)
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Al-Koholoida schrieb:
> grade nachgeschaut, arbeitslosenversicherung sind bei mir auf dem
> gehaltszettel lächerliche 90 euro, was kann man bei dem betrag
> eigentlich erwarten ...

Besser wäre es du hättest die 90€ mehr als Lohn. Damit könntest du rund 
1000€ im Jahr z.B. in einen etf investieren. Oder wie F.B.  Zocken und 
1000% Rendite an einem Tag machen.

Beitrag #5904350 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Al-Koholoida (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Al-Koholoida schrieb:
>> grade nachgeschaut, arbeitslosenversicherung sind bei mir auf dem
>> gehaltszettel lächerliche 90 euro, was kann man bei dem betrag
>> eigentlich erwarten ...
>
> Besser wäre es du hättest die 90€ mehr als Lohn. Damit könntest du rund
> 1000€ im Jahr z.B. in einen etf investieren. Oder wie F.B.  Zocken und
> 1000% Rendite an einem Tag machen.

ja genau so und nicht anders :<

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