Wired-AND mit negativer Spannung

Gast #5884942
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Hallo!

Ich habe ein praktisches Problem aber keine wirklich gute Idee, wie ich 
zum Ziel komme. Ich würde mich freuen, wenn jemand helfen kann.

In einem von mir aufgebauten Modul werden drei Versorgungsspannungen 
verwendet: -12V, +5V und +12V. Ich würde gerne mittels einer möglichst 
einfachen Schaltung eine LED genau dann zum Leuchten bringen, wenn alle 
drei Spannungen da sind. Sobald eine fehlt, soll die LED nicht mehr 
Leuchten.

Das Ganze soll als einfache Betriebskontrolle des Gerätes in der 
Frontplatte dienen. Ich würde mir gerne den Platz für drei LEDs sparen, 
und trotzdem erkennbar machen, ob alle Spannungen da sind.

Ich bin für alle Tipps dankbar!
Gast #5884987
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Helmut -. schrieb:
> 2 Optokoppler mit entsprechenden Vorwiderständen und eventuell Z-Dioden
> und die Transistorausgänge in Reihe mit einem Vorwiderstand und der
> Anzeige-LED im 3. Spannungszweig. Hoffe, du kannst dir das vorstellen!?

ja kann ich, danke! Drei Optokoppler sind allerings schon relativ 
raumgreifend ... Insofern gefällt mir der Vorschlag

HildeK schrieb:
> ... oder so?

etwas besser, das kann ich in SMD aufbauen, dann ist das relativ kompakt 
machbar.

Helmut S. schrieb:
> Wann gilt eine Spannung als OK?
>
> Beispiel 12V
> Muss die mindestens 11V sein oder reicht es schon wenn die Spannung 1V
> beträgt?

Guter Punkt! Habe ich mir nicht zuende überlegt, bzw. erstmal 
unterstellt dass nur die Zustände Spannung voll da und Spannung nicht da 
(0V) zu unterscheiden sind. Dass es da noch einen Übergangsbereich gibt, 
müsste ich akzeptieren. Darüber denke ich nochmal nach ...

Ganz vielen Dank soweit!
Gast #5885149
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Teo D. schrieb:
> Drei Widerstände und eine RGB LED?

Es ist halt die Frage, ob der Fehlerfall ein 'OPEN' bedeutet oder ob die 
fehlende Spannung dann quasi 0V, ggf. über die noch angeschlossene Last, 
liefert.
Ich fürchte, das Problem hat auch die Schaltung von G.O.

Das müsste bei der Variante von Helmut S. und meiner besser sein, wobei 
meine noch die bessere Möglichkeit hat, mit den Teilern eine ungefähre 
Schwelle zu wählen.
Gast #5885876
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Ich würde mich aus folgenden Gründen für HildeK's Lösung entscheiden:

-  Transistoren haben gegenüber Optokoppler eine höhere Zuverlässigkeit
-  Transistoren haben gegenüber Optokoppler weniger Streuung bei den 
Parametern
-  Transistoren haben gegenüber Optokoppler eine kleinere Bauform
-  Transistoren haben gegenüber Optokoppler weniger Stromverbrauch
-  Transistoren haben gegenüber Optokoppler eine geringere Alterung
-  Mit der Tranistorschaltung von HildeK lässt sich eine genauere 
Überwachung realisieren
-  Potentialtrennung ist nicht notwendig
Gast #5885880
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Teo D. schrieb:
> LEDzeppelin schrieb:
>> Teo D. schrieb:
>>> Drei Widerstände und eine RGB LED?
>>
>> Da musste aber vorher das Gehäuse der LED aufbohren und den Chip für die
>> -5V Anzeige umpolen. :-)
>
> Darüber solltest du dir nochmal Gedanken machen, aber dieses mal laß dir
> Zeit!

Hast Recht! Aufbohren geht nicht, man wird die LED aufschneiden 
müssen...

Oder willste die -5V als Null für die LED nehmen? Darüber solltest du 
dir nochmal Gedanken machen, aber dieses mal laß dir Zeit!

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