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Forum: Fahrzeugelektronik LiFePO4 Batterie


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Autor: Daniel D. (daniel1976d)
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Hallo,

ich habe ein kleines Problemchen und wollte mal fragen ob mir jemand 
vielleicht helfen koennte.

Ich wuerde gern eine LiFePO4 Batterie als Autobatterie benutzen. Nun 
frage ich mich jedoch wie das aussieht mit ISO 7637-2 / ISO 16750-2 und 
diesen Pulsen. Denn die maximale Spannung die an der LiFePO4 Batterie 
anliegen darf ist 4 x 3.6V = 14.4V.

Kann mir jemand eventuell etwas ueber die Impulsfestigkeit von LiFePO4 
Batterie sagen bzw wie macht man das mit kommerziellen Batterien?

Automotive ELektronik klemmt man ja meist auf ca. 40V. Koennen diese 
Batterien das vertragen, wenigstens kurzfristig?

LG

Autor: Max D. (max_d)
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Wenn deine LiFePo bei 40V hängen ist da nichtmehr viel von übrig. 
Allerdings sind diese 40V auch eher für den Verbraucher gedacht. Um die 
LiFePos auf die Spannung zu hieven braucht man irrsinnige Mengen 
Energie.
Eher Sorgen würde mir die Lichtmaschine machen. Die lädt nämlich 
durchaus dauerhaft auf bis zu 15.5V hoch. Das freut den Akku wiederrum 
sowas von garnicht....

Autor: 1N 4. (1n4148)
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Ich würde mal sagen, der Innenwiderstand eines Akkus mit 60Ah ist 
hinreichend gering, so daß er von diesen Spannungsspitzen gar nix merkt.

Autor: Daniel D. (daniel1976d)
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Danke erstmal... ich habe mich leider nicht gut ausgedrueckt bzw. falsch 
beschrieben.


Die Applikation ist eigentlich ein Jump Starter. Die LiFePO4 Batterien 
liegen zwischen 1.7Ah bis zu 8Ah. 12V / 24V. Geschaltet wird das Ganze 
mit Hilfe von MOSFETs oder Relais.

Funktion ist eigentlich recht einfach... Autobatterie leer, Jump Starter 
dran, Auto starten und nun kommt die Lichtmaschine ins Spiel und eben 
die Moeglichkeit das diese Pulse der ISO 7637-2 / ISO 16750-2 auftreten 
koennten. Ach ja, der Jump Starter bleibt ein paar Minuten an der 
Batterie und wird somit wieder geladen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rolf M. (rmagnus)
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Daniel D. schrieb:
> Ich wuerde gern eine LiFePO4 Batterie als Autobatterie benutzen.

Warum?

Daniel D. schrieb:
> Die Applikation ist eigentlich ein Jump Starter. Die LiFePO4 Batterien
> liegen zwischen 1.7Ah bis zu 8Ah. 12V / 24V. Geschaltet wird das Ganze
> mit Hilfe von MOSFETs oder Relais.

1,7 Ah? Ob der die so grob bis 500 A Starterstrom, der kurzzeitig 
auftreten kann, verkraftet?

Autor: jemand (Gast)
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Daniel D. schrieb:
> Kann mir jemand eventuell etwas ueber die Impulsfestigkeit von LiFePO4
> Batterie sagen bzw wie macht man das mit kommerziellen Batterien?

Dein Ansprechpartner ist ausschließlich der Hersteller.
Im Datenblatt müssten derartige Dinge eigentlich angegeben sein. Wenn 
nicht, dann frag doch mal nach.

Nicht jede Batterie ist identisch!

Autor: Daniel D. (daniel1976d)
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Hallo,

Danke fuer die Kommentare.

Wir planen Jump Starter in verschiedenen Groessen (Leistung) und Klassen 
(Hausgebrauch - Werkstatt). Aber ja, die Batterien die wir beziehen 
verkraften das ganz gut.

Das Datenblatt ist recht gut aber ich konnte nichts dissbezueglich 
finden. Der Startvorgang, der immerhin gut 500A zieht, ist im Datenblatt 
nicht spezifiziert. Der Hersteller weiss jedoch was wir machen wollen 
und ist recht sicher das das kein Problem ist.
Bin halt ueber den Loaddump gestossen. Aber ja werde da mal fragen. 
Unser Supplier ist halt ein Chinese der auch schon mal gerne uebertreibt 
was seine Batterie so kann.

Danke nochmals.

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Ich habe seit mehreren Jahren so eine im Auto drin, habe noch nichts 
Nachteiliges bemerkt. Aber das beantwortet natürlich nicht Deine Frage 
bezüglich den ISO Tests.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Daniel D. schrieb:
> Wir planen Jump Starter in verschiedenen Groessen (Leistung) und Klassen
> (Hausgebrauch - Werkstatt). Aber ja, die Batterien die wir beziehen
> verkraften das ganz gut.

Jump Starter im Power-Bank Format (die dann natürlich mit LiXX 
Technologien arbeiten) sind ja nun auch nichts neues. Die gibts ja 
inzwischen an jeder Ecke.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Daniel D. schrieb:
> Kann mir jemand eventuell etwas ueber die Impulsfestigkeit von LiFePO4
> Batterie sagen

Ein Batterie hat einen so niedrigen Innenwiderstand, daß sie die Impulse 
auf ihre Ladespannung begrenzen. Sie sind also nicht relevant. Die 
treten für die restliche Elektronik nur auf, wenn ein Kabel zur Batterie 
abfällt.

Daniel D. schrieb:
> Die Applikation ist eigentlich ein Jump Starter.

Na ja, kleine Batterie, dicker Anlasser, grosse Lichtmaschine.
Kauf dir doch halt mal eine ordentliche neue Batterie fü dein Auto, dann 
sparst du dir diesen ganzen Murks. 3 mal verwenden damit sie nach 5 
Jahren kaputt ist, ist keine attraktive Lösung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Udo S. (urschmitt)
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Daniel D. schrieb:
> Wir planen Jump Starter in verschiedenen Groessen (Leistung) und Klassen
> (Hausgebrauch - Werkstatt).

Daniel D. schrieb:
> Ich wuerde gern eine LiFePO4 Batterie als Autobatterie benutzen.

Diese zwei Aussagen passen irgendwie für mich nicht zusammen?
Geht es hier um was gewerbliches mit Stückzahlen, oder um EINE 
Autobatterie?

Was ist hier eigentlich genau mit "Jump Starter" gemeint? Ein Start mit 
Überspannung oder einfach normale Starthilfe mit einem Starthilfkabel 
und einer 2. Batterie/Fahrzeug?
Geht es darum wie sich eine entladene LiFePO4 Batterie im Fahrzeug bei 
Starthilfe verhält oder soll die LiFePO4 Batterie als mobile 
Starthilfebatterie eingesetzt werden?

Autor: Jemand (Gast)
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Daniel D. schrieb:
> Aber ja, die Batterien die wir beziehen
> verkraften das ganz gut.

Achso? Und das wisst ihr, weil ihr es 10 mal gemacht habt?
Das sagt NICHTS aus.

Wenn ihr das als Produkt verkaufen wollt, werdet ihr wohl besser mit dem 
Hersteller reden müssen.

Das müsst ihr sowieso, wenn ihr eine größere Menge beziehen wollt. 
Schließlich muss auch sichergestellt werden, dass die Menge auch 
beschaffbar ist, und ein Angebot für günstigere Preise zwecks größeren 
Mengen will man sowieso haben, oder?

Wenn in 2 Jahren die große Rückrufaktion wegen defekter Akkus oder das 
große Kundengeschrei losgeht, nützt es dir nichts, das irgendein 
Forenheini mal gehört hat, dass seine Oma jemanden kennt, der gehört 
hat, dass man das immer so tun kann. Sagt ihr dann dem Kunden "bei uns 
ist es auch gelaufen" oder was?

Wenn das nur ein Einzelstück geht, musst du es halt probieren. Auch dann 
nützt dir die Aussage von einem Forenheini nichts.

Wenn du einfach nur Absolution willst, dann geh in die Kirche beichten. 
Sonst kannd der Rat nur sein: An die Fakten halten, die kennen 
Datenblatt oder Hersteller.

Autor: Max D. (max_d)
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Käufliche jumpstarter haben aus genau diesem Grund (Schutz vor Lima) ein 
Paket aus Dioden in der Zuleitung die den Strom nur aus dem Akku raus 
lassen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Max D. schrieb:
> Käufliche jumpstarter haben aus genau diesem Grund (Schutz vor Lima) ein
> Paket aus Dioden in der Zuleitung die den Strom nur aus dem Akku raus
> lassen.

Interessant finde ich auch, dass viele davon eine Art 
Vorschaltelektronik für den Startvorgang haben. Also ein Stück 
Elektronik vor den Starterkabelklemmen, welches auch damit an und 
aufgesteckt werden kann. Bei meinem Exemplar mit Grün und Roter 
Leuchtdiode bestückt, welche auch die korrekte Polung und eventuelle 
Fehler anzeigt.
Also da scheint doch noch einiges an Schutz verbaut zu sein.

Autor: Bernd K. (bmk)
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Daniel D. schrieb:
> Der Startvorgang, der immerhin gut 500A zieht, ist im Datenblatt
> nicht spezifiziert. Der Hersteller weiss jedoch was wir machen wollen
> und ist recht sicher das das kein Problem ist.
> Bin halt ueber den Loaddump gestossen. Aber ja werde da mal fragen.
> Unser Supplier ist halt ein Chinese der auch schon mal gerne uebertreibt
> was seine Batterie so kann.
>

Als Alternative geht z.B. diese Lösung mit A123 LiFePo4 Zellen:
https://www.nkon.nl/rechargeable/26650/a123-systems-anr26650m1b-a-grade-3-3v-a-grade.html

Konfiguriert als 4s4p liefert so ein Paket gemäß Datenblatt für 10 
Sekunden 480A bei einem Gewicht von 1,2 kg. Ist spezifiziert und sollte 
reichen.

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