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Gast #365497
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Hallo Johnny.m ,
danke fuer deine schnelle Antwort . Ich habe mir jetzt das AVR Studio
runtergeladen und die Dateingefunden . Das AVR Studio ist ja kostenlos
, warum benutzen alle in den AVR Programmieranleitungen und Tutorials
das Programm WIN AVR ? Ist das besser oder wo ist der Vorteil wenn man
das AVR Studio doch braucht ?
MfG
Hans
#365499
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Win-AVR enthält einen C-Compiler: avr-gcc
AVR-Studio kann in der Standardinstallation nur Asm.

Wenn du beides installierst, kannst mit dem Studio in C programmieren,
simulieren und das Prog auf den Controller laden.

Asm hat den Vorteil dass man sich um alles kümmern muss und genau lernt
wie der Prozessor funktioniert. Wir aber (bei mir) oft schnell
unübersichtlich.

C nimmt einem viel Arbeit ab, es lassen sich damit (meiner Meinung
nach) übersichtlichere Programme schreiben, erzeugt aber oft einiges an
Overhead, sprich größeren Code.

Gruß
Roland
Moderator Persönliche Seite #365500
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> warum benutzen alle in den AVR Programmieranleitungen und Tutorials
> das Programm WIN AVR? Ist das besser oder wo ist der Vorteil wenn
> man das AVR Studio doch braucht?

Zwei völlig verschiedene Latschen.

AVR Studio ist eine Art IDE, die eine Simulationsumgebung für AVRs
bereitstellt und eine Reihe externer Tools einbinden kann z. B.  für
die Bedienung des STK500, für die Arbeit mit dem JTAG ICE, für den
Aufruf des Atmel-Assemblers, und mittlerweile auch für den Aufruf
eines AVR-GCC.

WinAVR ist eine Sammlung von Programmen, die beliebte Binaries für die
Win32-Umgebung bereitstellt, die sich die Leute andernfalls selbst
compilieren müssten (wovor sich offensichtlich viele Leute im
Windows-Umfeld scheuen).  In erster Linie enthält das Paket dabei die
Opensource-Tools zur Programmierung der AVR-Controller in C und C++,
die da wären: AVR-GCC (C- und C++-Compiler selbst), GNU binutils für
AVR (Assembler, Linker, Hilfwerkzeuge zum Bearbeiten und Analysieren
von Objektcode-Dateien), begleitet von "make", einer Unix-Shell
(bash,
wird von "make" benötigt) sowie weiteren Werkzeugen zum
Programmieren
und Debuggen (avrdude, avarice, AVR-GDB, Insight).  Da Windowsianer
unbedingt zu jedem Paket einen eigenen Editor haben möchten (wie
mir's
scheint), bei dem's ein paar frei programmierbare Tasten gibt, sodass
man das Ganze dann "IDE" nennen kann, hat Eric Weddington dort das
Programmer's Notepad (PN2) mit beigelegt.  Ich vermute mal ganz
persönlich, dass dessen Benutzungsrate allmählich zurückgeht, da AVR
Studio nunmehr den AVR-GCC selbst anbinden kann (ich bin aber kein
WinAVR- und kein Windows-Nutzer).
Gast #365501
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Hallo ,
danke für eure Antworten . Ich habe wahrscheinlich alles
durcheinandergeschmissen .In dem Anfängerkurs wird Wavrasm mit Avredit
benutzt . Ich habe mir jetzt die tn2313def.inc für den ATtiny2313 von
AvrStudio rüberkopiert assembeln funktioniert nicht. Mit der
2313def.inc für den Vorgänger funktioniert es . Kann es sein das
Wavrasm von 1999 mit der neuen Datei nichts anfangen kann ?
MfG
Hans

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