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Forum: FPGA, VHDL & Co. Verilog Standardliteratur


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Autor: Anon (Gast)
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Hallo,

habe die letzten Jahre mit VHDL gearbeitet.
Muss nun wegen eines Projekts mit Amerikanern auf Verilog umsteigen.
Hat wer entsprechende Literatur Empfehlungen, egal ob englisch oder 
deutsch?

Autor: n.c. (Gast)
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Autor: Vancouver (Gast)
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Verilog oder Systemverilog? Für letzteres könnte ich dir "Systemverilog 
for Design" von Sutherland/Davidman/Flake empfehlen. Ist vom 
Springer-Verlag und kostet richtig Asche, aber wer weiß, vielleicht 
gibts das ja auch irgendwo ... billiger. Wer googlet der findet, sagt 
man.

Autor: Duke Scarring (Gast)
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Der Tip von n.c. ist gut. In dem Buch gibt es viele 
side-by-side-Beschreibungen.
Ich tu mich mit Verilog immer schwer, weil da einige Dinge im Vergleich 
zu VHDL so low-levelig sind.

Duke

Autor: Marcus H. (mharnisch) Benutzerseite
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Heute noch mit Verilog (ohne System-) anzufangen ist Quatsch. Daher 
bitte kein Buch von 1996 kaufen. Mit Stu Sutherland macht man erstmal 
nichts falsch. Das Buch ist aber auch nicht mehr ganz frisch. Bei den 
Design Features hat sich aber auch nicht furchtbar viel geändert.

Da es sich anscheinend nicht um ein Hobbyprojekt handelt, sollten die 
Kosten für ein Buch drin sein. Das ist ja auch nur deshalb so teuer, 
weil es relativ wenig Käufer gibt.

Autor: C. A. Rotwang (Gast)
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Marcus H. schrieb:
> Heute noch mit Verilog (ohne System-) anzufangen ist Quatsch. Daher
> bitte kein Buch von 1996 kaufen.

Sorry, aber eine Empfehlung für "Standardliteratur" mit der Begründung 
abzulehnene, das das Buch vor 20 Jahren veröffentlicht wurde abzulehnen 
- das ist Quatsch. Beispielsweise ein Buch über Grundlagen der 
Schaltungstechnik wie den Tietze/Schenk oder das von Seiffart verliert 
auch nicht seinen Berechtigung, weil es seit Jahrzehnten in der 
Hochschulausbildung verwendet wird. Und der TO fragte explizit nach 
Verilog als Pedant zu VHDL, nicht System-verilog.

--

Ich hab hier für Verilog ein deutsches (Harald Flügel, ISBN 
978-3-486-59234-4 ) und ein englisches (Samir Palnitkar, ISBN 
0-13-044911-3). Beide bedienn sich einer akademischen-syntax 
orientierten Didaktik, erklären also Verilog also  eher wie man einem 
Informatiker C erklärt und nicht welcher Hardware aus welchen 
Verilog-Template resultiert. Von beiden scheint mir da englische noch am 
besten fürs Nachlesen und Nachmachen geeignet zu sein. Persönlich erähne 
ich sie aber nur und empfehle sie nicht explizit, weil es mit dem 
bereits erwähnten "Blue book" ein allgemein akzeptiertes Standardwerk 
gibt. Siehe dazu auch die Empfehlungen von Jeri Ellsworth 
Youtube-Video "Books for Learning FPGA Design"

PS:
Falls der TO in München unterwegs ist, könnte man über Verborgen 
nachdenken.

Autor: Vancouver (Gast)
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@ C.A.Rotwang

Die Sache ist die, dass Verilog allmählich durch Systemverilog abgelöst 
wird. Einem Einsteiger würde man daher empfehlen, mit SV anzufangen, 
außer er hat handfeste Gründe für Verilog. Zudem: Im Vergleich zu VHDL 
ist Verilog ein Rückschritt, bei SystemVerilog sieht das etwas anders 
aus. SV hat die weitaus besseren Werkzeuge zur Verifikation und 
Simulation, und da es dem TO offenbar nicht um Bastelprojekte geht, ist 
das durchaus relevant. Bei uns laufen seit 5-6 Jahren alle ASIC-Designs 
mit SV und alle FPGA-Designs entweder mit SV oder VHDL. Pure-Verilog 
benutzen wir gar nicht mehr.

Das bedeutet nicht, dass ältere Bücher schlechter sind. Nur wurde die 
Sprache weiterentwickelt, und es macht keinen Sinn, auf einem veralteten 
Level anzufangen, um dann zu lernen, dass man es mittlerweile anders 
macht. Der Vergleich mit Tietze-Schenk hinkt etwas, das ist ein 
Grundlagenbuch, und die Grundlagen ändern sich nicht.

Autor: Marcus H. (mharnisch) Benutzerseite
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C. A. Rotwang schrieb:
> Sorry, aber eine Empfehlung für "Standardliteratur" mit der Begründung
> abzulehnene, das das Buch vor 20 Jahren veröffentlicht wurde abzulehnen
> - das ist Quatsch.

Du verdrehst meine Aussage. Der "Quatsch" bezog sich nicht auf das Alter 
des Buchs, sondern auf die Tatsache, dass jemand von VHDL auf Verilog 
umsteigen möchte, anstatt gleich zu SystemVerilog aufzuschließen. Das 
war auch nicht despektierlich gegenüber dem TO gemeint, sondern 
lediglich als kurze Aussage.

Seit 1996 hat sich gerade in dem Bereich einiges weiterentwickelt 
(selbst wenn man nur Verilog betrachtet). Dafür kann das Buch freilich 
nichts, es ist aber nicht mehr zeitgemäß.

IEEE-1800 (SystemVerilog) hat mit der Veröffentlichung in 2009 ganz 
offiziell IEEE-1364 (Verilog) abgelöst.

Ändert natürlich nichts daran, dass auch mir immer mal wieder Design 
Richtlinien begegnen, die VHDL'87 vorschreiben...

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