Hallo, ich möchte für den Bau von Prototypen bestehende, fertig gekaufte Module (TP4056 Lademodul mit Schutz, StepUp mit einstellbaren Ausgangsspannung) auf ein von mir designtes PCB löten (siehe Fotos). Ich habe es mit Lötpaste und Heißluftfön versucht, finde aber die Ergebnisse sehr unbefriedigend: Die Wärme kommt irgendwie nicht da an wo ich sie benötige. Mit Lötpaste und einem Reflow-Ofen habe ich etwas Angst, dass die Bauteile auf den Komponenten Schaden nehmen (Insbesondere der einstellbare Widerstand, der Rest sollte ja gehen). Hat jemand vielleicht schon Erfahrung mit diesem Thema? Kann mir jemand Tips geben wie ich das am besten mache?
Weshalb lötest Du die Module nicht auf (kurze) Stifte bzw. Stiftleisten? Ich hätte das PCB-Design daher etwas anders ausgelegt. Du könntest es sogar steckbar machen. Zwischen den Modulen hätte ich mehr Platz gelassen, dann sollte das mit dem löten eigentlich funktionieren.
Zwei Lötkolben nehmen und gleichzeitig auf jeder Seite draufheizen. Mit Zähnen den Bleizinn an diese Kontaktstelle.
Jörg R. schrieb: > auf (kurze) Stifte bzw. Stiftleisten Ja so mach ich das auch. Wobei der Raster der Boards jenseits von jeglicher Norm ist. Es passt nur, weil die Löcher viel zu gross sind. Also zuerst auf dem Print anlöten, dann das Board drauf. Gruss Chregu
Es müssen ja nicht die festen Messing stiftleisten sein. Einfach ein Stück Kupferdraht durchstecken und von oben und unten verlöten. Der ist dann etwas flexibler und kann sich den nicht ganz so passgenauen Löchern eher anpassen. Damit dir die Platinen nicht beim Löten abhauen, kann man sie ja mit nem Tropfen Kleber/Heißkleber/doppelseitigem Klebeband fixieren
die Teile mit Heissluft vorwärmen und dann ganz normal mit nem Lötkolben verlöten. natürlich darf ein solches Vorwärmen nicht so stark sein, dass die Platine blasen wirft ;) mit etwas Übung kann man sogar nur die Lötstellenn mit einer kleinen Gasflamme "antippen" (Crème brûlée Brenner) und dann normal mit dem Kolben löten.
Wegstaben V. schrieb: > Mit Zähnen? Ja, ist nicht unüblich, das Kollegen den Mund als Dritthand nutzen und das Lötzinn in den Mund nehmen. Ich habs noch nie für notwendig gehalten, das geht meist auch anders.
Hallo, danke für Tips! Ich werde es mit den Stiften mal ausprobieren. Wobei ich das Lötzinn nicht in den Mund nehmen möchte, ich weiß nicht ob das so gesund ist. Wie sieht es aus mit Reflow-Ofen und Lötpaste aus? Kann da noch jemand was zu sagen? Denkt ihr das einzelne Bauteile (insbesondere der einstellbare Widerstand des StepUps) beschädigt werden können? Ich werde berichten wie es geklappt hat! Viele Grüße Sören
Sören B. schrieb: > Ich habe es mit > Lötpaste und Heißluftfön versucht, finde aber die Ergebnisse sehr > unbefriedigend: Die Wärme kommt irgendwie nicht da an wo ich sie > benötige. mache doch ein großes VIA mit einem Loch wo eine Lötkolbenspitze durchkommt und du kannst das Modul von hinten auflöten.
Ich papp das mit Heißkleber drauf und nem Drähte zum verbinden. Hab also keine Pads unter den Modulen (Ausnahmen be....). OK, bin auch mehr der Q&D Typ. :)
Lötkobeln mit neigbaren Schraubstock befestigen https://www.ebay.de/itm/Mini-Schraubstock-Aluminium-Gummi-WERKBANK-Tischschraubstock-Drehbar-Um-360/264342684134 PCB befestigen mit dem da: https://de.aliexpress.com/item/32945145388.html Oder vielleicht passen die durch Via https://de.aliexpress.com/item/32622434166.html
Ich habe es jetzt auf zwei Weisen Versucht: 1.) Etwas Lötzinn auf die Pads des PCB, danach Modul raufgelegt und von unten Lötkolben an das Pad gehalten- Funktioniert für den StepUp. Das Teil sitzt gut und hat Kontakt. 2.) Kupferdraht durch das Loch des PCB, verlöten, dann Modul raufstecken. Nochmal verlöten: Ist bisher die beste Variante. Ein großes Problem gibt es jedoch: Bei dem Lademodul sind die hinteren vier Pads so nah beieinander, dass sich anscheinend beim Löten Brücken zwischen den Pads bilden (Oben und unten nicht, anscheinend in der Ebene zwischen dem Modul und dem PCB) Daher sind die Kontakte kurzgeschlossen :-( Ich versuche es nochmal mit ganz wenig Lötzinn. In Zukunft muss ich die Pads etwas kleiner wählen damit mehr Abstand zwischen Ihnen ist. Viele Grüße
Autor: Sören B. (Firma: LittleLight Design) (soerenb) > Ich werde es mit den Stiften mal ausprobieren. Genau, so schädigt man sich wenigstens nicht selbst. https://www.wer-weiss-was.de/t/stift-lehrling-woher-kommt-das/2255096
Ich würde massive Drähte verwenden, eventuell Silberdraht. Die dann in einer Ebene einlöten; Versatz durch drücken richten; einen kleinen Abstandhalter zwischen die Drähte, auf die Platine legen; dann die zweite Ebene drauf und verlöten. Eventuell die Abstandhalter herausziehen.
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