Reflowöfen für unter 1000 € gesucht

Gast #5888579
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Hi,

hat hier bereits jemand Erfahrungen mit niederpreisigen Reflowöfen 
gesammelt?

Einsatzzweck ist das Löten "einfacher" SMD Bauteile (keine BGAs) in 
Prototypen für ein kleines Ingenieurbüro. Da nur rund ein Dutzend 
Schaltungen im Jahr gefertigt werden sollen, wäre es schön das Budget 
überschaubar zu halten.

Mir ist das "Reflow-Kit V3 Basic" von beta-layout ins Auge gefallen. 
https://de.beta-layout.com/elektronik-shop/reflow-loeten/10703-reflow-kit-v3-basic/ 
Hat jemand Erfahrungen mit dem System? Ich bin auch gerne für 
Alternativen offen.

Vielen Dank für eure Meinungen! :)
Persönliche Seite #5888598
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Wenn Platz kein Problem ist, kann es sinnvoll sein, eine Weile in eBay 
in Augen offenzuhalten, manchmal kommt dort etwas Brauchbares vorbei.
Für Prototypen gut geeignet ist auch Dampfphase mit Galden. Das 
Imdes-Gerät ist zwar im Grunde eine überteuerte Friteuse, scheint aber 
zu funktionieren.
Der T-960 passt noch so halbwegs ins Budget, hier nachzulesen: 
Beitrag "Puhui t960 reflow Ofen"
Gast #5888633
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Prototyp schrieb:
> Mir ist das "Reflow-Kit V3 Basic" von beta-layout ins Auge gefallen.

Das ist ein Pizza Ofen der billigsten Art mit einem ganz tauglichen 
Temperaturcontroller.
Für 70€ bekommst Du einen Pizza Umluftofen in jedem größeren 
Elektromarkt.
Die sind durch ihre bessere Temperaturverteilung auf jeden Fall 
vorzuziehen.

Der 'Schablonendrucker' aus PCB Resten und Klebeband ist für die ersten 
Versuche ganz nett. Aber eigentlich Abfallmaterial.

https://de.beta-layout.com/elektronik-shop/reflow-loeten/10043-schablonendrucker-fuer-kleine-smd-schablonen/
Der ist okay, für kleine Stückzahlen.

Bessere Ergebnisse habe ich auch bei deutlich teureren Öfen nach diesem 
Prinzip nicht gesehen.
Gast #5889117
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Martin schrieb:
> man brät solange, bis alles Lot
> geschmolzen ist.

Mach ich auch so.
70€ Umluftofen + Volllast.
Der Moment wenn die Bauteile aufschwimmen ist gut zu sehen.
Danach warte ich noch 20sek um auch die Nachzügler zu erwischen.

Die Ergebnisse sind kein Deut schlechter als mit Temperaturcontroller.
Eher weniger verbrannt.
Gast #5889239
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Den Ofen gibt es für ein paar Euro bei den Diskountern im Angebot.

So ein Temperatorcontroller für ähnliches Geld fährt Dir dann beliebige 
Temperaturprofile, mit einfachen Thermoelementen als Fühler und mit Dir 
als Kühlaggregat, der auf Anweidung die Klappe aufmacht.

Die Dinger sind sehr bequem und sehr zuverlässig im Sinne dass Du 
nebenbei komplett was anders machen kannst.
Gast #5893725
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Vielen Dank für eure Einschätzungen!

Einen Temperaturcontroller (als freiprogrammierbare Eigenentwicklung mit 
Solid-State-Relays und Thermoelementen) haben wir hier zur Zeit eh noch 
rumliegen. Ich denke mal wir probieren es mal mit dem kleinen Invest in 
einen Umluftofen. Wenn ich dran denke, teile ich natürlich meine 
Erfahrungen noch zum Ende des Threads.

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