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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Nicht "vom Fach" - berufsbedingt lernen?


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Autor: Lernwillig (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe einen Abschluss in Maschinenbau und bin als 
Projektmanager/-koordinator in der Automobilindustrie tätig 
(Schnittstelle Lieferant/Kunde).

Neben anderen Aufgaben habe ich natürlich auch technische Themen an der 
Backe, darunter einige, die in den Bereich Elektrotechnik/Elektronik 
fallen.

Im Maschinenbaustudium musste ich 2 Semester Elektrotechnik belegen, 
schwerpunktmäßig war das aber Antriebstechnik sowie ein paar 
grundlegende Basics, die mangels Praxis aber nie wirklich eingeschlagen 
haben.

Ich möchte hier Wissenslücken schließen und Know-How aufbauen bzw. 
auffrischen. Auch wenn ich derzeit fachlich nicht wirklich tief schürfen 
muss, da ich nicht selbst entwickle, möchte ich jedoch wenigstens ein 
gutes Gefühl für die wesentlichen, grundlegenden Zusammenhänge haben. Es 
macht mir auch Spaß, mehr zu lernen und Kompetenzen zu erlangen und ich 
bin bereit, einiges an Zeit zu investieren, um dieses Ziel zu erreichen.

Es gibt in Bezug auf meine Arbeit bestimmte Themen, in die ich mich 
einarbeiten möchte:

- Interfaces, Kommunikation, Protokolle (z. B. I²C, SPI, LVDS – 
Überblick, Prinzipien, Struktur (physisch), Informationsübertragung und 
Verifizierung (CLK signal/serial CLK, reset, acknowledgment, chip 
select, MISO/MOSI, SDO/SDI, solche Sachen), was wann bei welchen 
Anwendungsfällen, technische Umsetzung, Beispiele)

- Bauteile, Komponenten und ihre Funktion, Ansteuerung, Kommunikation 
untereinander (EEPROM, TCON, PMIC, Schottky-, Zener-Diode, TVS-Dioden, 
Logik hinter Schaltungsdesign, Funktion, Nutzen und Auslegung von 
termination resistors, pull-down/-up resistors; wie findet Kommunikation 
zwischen Komponenten untereinander statt, welche Bauteile spielen dafür 
eine Rolle und wie sieht im Einzelnen die Umsetzung aus?)

- Schematics (z. B. „lesen“ und verstehen können, Symbolik, Nomenklatur, 
ggfs. eigene Erstellung)

- Layouts (z. B. „lesen“ und verstehen können; in einem Layout „sehen“ 
können, wo was passiert/verarbeitet wird, ggfs. Erstellung. Was ist 
„gutes“ routing auf dem PCB? Regeln oder best practices zu den PCB 
layers, Aufbau traces, vias, GND planes usw.)

Ihr seht, viel Arbeit wartet auf mich. Bin sicher, dass obige Liste vor 
Fehlern und Naivität strotzt, verzeiht es mir.


Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich effektiv lernen kann?


An welcher Literatur kommt man nicht vorbei? Sind bestimmte 
Weiterbildungen empfehlenswert, ggfs. sogar ein Fernstudium? Bücher 
wälzen und nebenbei mit dem Arduino/Rasperry Pi tüfteln? Foren, Blogs, 
subreddits oder bestimmte tools zum Üben (EAGLE, ODB++)?


Vielen Dank!

Autor: Hilfesuchender (Gast)
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Hi,

ich stecke in einer etwa gleichen Situation. Ich hatte vor kurzer Zeit 
hier einen Thread eröffnet der leider aus unerklärlichen Gründen 
gelöscht wurde. Ich habe Medizintechnik studiert und arbeite nun in der 
Hardwareentwicklung. Der Job war für mich wie ein 6er im Lotto :)

Ich denke darüber nach, ob ich Elektrotechnik neben dem Job studieren 
soll trotz meines Alters von 32 Jahren.

Ich kann dir aber ein paar Tipps geben:

Lernwillig schrieb:
> - Layouts (z. B. „lesen“ und verstehen können; in einem Layout „sehen“
> können, wo was passiert/verarbeitet wird, ggfs. Erstellung. Was ist
> „gutes“ routing auf dem PCB? Regeln oder best practices zu den PCB
> layers, Aufbau traces, vias, GND planes usw.)

Bei diesem Punkt hilft nur viel Übung. Da gibt es keine festen Regeln, 
wie man ein Layout erstellt. Bei diesem Thema ist es auf alle Fälle 
wichtig, dass du das Gebiet "EMV" mit der Zeit durcharbeitest. EMV und 
ein gutes Layout sind unzertrennlich.

Lernwillig schrieb:
> Ihr seht, viel Arbeit wartet auf mich. Bin sicher, dass obige Liste vor
> Fehlern und Naivität strotzt, verzeiht es mir.

Es wartet auf dich eine ganze MENGE Arbeit. Ja, das stimmt schon ;)
Ich würde dir den Tietze Schenk empfehlen. Den habe ich auch geholt. 
Wenn du mit der Zeit das meiste daraus verinnerlicht hast, dann hast du 
schon viel nachgeholt.

Lernwillig schrieb:
> Sind bestimmte
> Weiterbildungen empfehlenswert, ggfs. sogar ein Fernstudium?

Wenn du dir das leisten kannst, kannst du das in Erwägung ziehen. Das 
muss dann halt mit der Familie und dem Job harmonieren.

Lernwillig schrieb:
> Bücher
> wälzen und nebenbei mit dem Arduino/Rasperry Pi tüfteln?

Mit Arduino und Raspberry würde ich gar nicht erst anfangen. Es stimmt 
schon, dass die Dinger in der Industrie nicht gerne gesehen sind. Wir 
arbeiten nur mit PICs und STM32. Da haben mir die Ratschläge der 
Vergangenheit aus diesem Forum echt geholfen. Du solltest lernen, die 
Controller richtig zu verstehen. Für das richtige Verständnis kommt du 
um die Registerebene nicht herum. Aber hier solltest du auch verstehen, 
dass der Controller nur einen Teil deiner Arbeit ausmacht.

Lernwillig schrieb:
> Foren, Blogs,
> subreddits oder bestimmte tools zum Üben (EAGLE, ODB++)?

Bevor du z.B. mit Eagle anfängst, müssen die Grundlagen auf jeden Fall 
sitzen. Wenn du Elektrotechnik nicht verstehst, dann mach die 
Einarbeitung in solche Tools keinen Sinn.

MfG

Beitrag #5890388 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lernwillig (Gast)
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Vielen Dank für deine Antwort!

Darf ich fragen wie du von Medizintechnik den Sprung in die 
Hardwareentwicklung geschafft hast bzw. wie du überhaupt an eine solche 
Stelle gekommen bist?

Bzgl. Arduino und Raspberry Pi, ich ahne, dass die in der "wirklichen" 
Welt keinen hohen Stellenwert haben. Dachte mir aber, dass ich darüber 
einiges lernen könnte (gerade Kommunikation von bestimmten Komponenten 
(gibt ja diverse Sensoren; habe auch mehrere displays). Es spielt ja 
auch n bisschen Programmierung mit rein.

Der Tietze Schenk sieht sehr interessant aus, danke für den Tipp.

Gruß

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Lernwillig,

Lernwillig schrieb:
> Ich möchte hier Wissenslücken schließen und Know-How aufbauen bzw.
> auffrischen.

Das Buch "Art of Electronics" von Horowitz/Hill ist verdaulicher als der 
Tietze/Schenk, aber letzterer darf wohl auch nicht fehlen.
Achtung, die letzte dritte Ausgabe von Horowitz/Hill wurde 
fehlerkorrigiert und nachgedruckt, ohne dass es dazu eine neue ISBN gab!

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/
https://www.elektronik-kompendium.de/

Bibliotheken in Fachhochschulen mit Studiengang Elektrotechnik sind oft 
gut bestückt, so z.B. die Fachhochschule Hannover (jetzt als Hochschule 
Hannover umetikettiert). Dort gibt es unzählige Bücher zum Thema 
Einführung in die Schaltungstechnik, Bauelemente, Analog, HF, Digital, 
Leistungselektronik etc.

Es lohnt sich, nicht nur über Internet im Katalog zu suchen, sondern 
physisch die entsprechenden Regalwände abzugehen und vor allem das 
vorhandene Angebot an digitalen Medien anzuschauen.

Viel Erfolg!

Autor: A.S. (Gast)
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Das ist völlige Hybris! Du bist Absolvent und möchtest im ersteni 
IngenueursLehrjahr noch 3 weitere Ausbildungen machen?
Hw-entwicklung
SW und Systemtechnik
Projektmanagement

Komm erst Mal an und wenn du Zeit hast, schau Dir an, welche Produkte 
ihr habt. Und wem du erste Fragen stellen kannst.

Autor: Blockwart (Gast)
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selten so viel Schwachsinn gelesen:
Der ist Maschinenbauing. der andere auf Medizintechnik spezialisiert und 
beide werden vor lauter Mangel natürlich quasi fachfremd eingestellt 
....
So verblödet können auch Personaler nicht sein,
macht Euer Trolling woanders.

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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Maschinenbauer sind nicht gerade als intellektuelle Überflieger bekannt

Autor: Soziologe (Gast)
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Im Gegensatz zu mir - dem Forumsfeingeist.

Autor: Jens (Gast)
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Lernwillig schrieb:
> - Interfaces, Kommunikation, Protokolle (z. B. I²C, SPI, LVDS –
> Überblick, Prinzipien, Struktur (physisch), Informationsübertragung und
> Verifizierung (CLK signal/serial CLK, reset, acknowledgment, chip
> select, MISO/MOSI, SDO/SDI, solche Sachen), was wann bei welchen
> Anwendungsfällen, technische Umsetzung, Beispiele)
>
> - Bauteile, Komponenten und ihre Funktion, Ansteuerung, Kommunikation
> untereinander (EEPROM, TCON, PMIC, Schottky-, Zener-Diode, TVS-Dioden,
> Logik hinter Schaltungsdesign, Funktion, Nutzen und Auslegung von
> termination resistors, pull-down/-up resistors; wie findet Kommunikation
> zwischen Komponenten untereinander statt, welche Bauteile spielen dafür
> eine Rolle und wie sieht im Einzelnen die Umsetzung aus?)
>
> - Schematics (z. B. „lesen“ und verstehen können, Symbolik, Nomenklatur,
> ggfs. eigene Erstellung)

Dann würde ich dir ein Studium der Elektrotechnik, Schwerpunkt 
Schaltungsentwicklung empfehlen. Zusätzlich solltest du dich neben Job 
und Studium intensiv mit Elektronik als Hobby befassen.

> - Layouts (z. B. „lesen“ und verstehen können; in einem Layout „sehen“
> können, wo was passiert/verarbeitet wird, ggfs. Erstellung. Was ist
> „gutes“ routing auf dem PCB? Regeln oder best practices zu den PCB
> layers, Aufbau traces, vias, GND planes usw.)

Vergiss es. Layout (und in diesem Zusammenhang EMV) lernt mal nicht so 
nebenbei. Wir haben in der Firma einen HW-Entwickler, welcher den ganzen 
Tag nur layoutet und sich in dem Zusammenhang um das Thema EMV kümmert. 
Dieser brauchte gut 10 Jahre um auf dem jetzigen Stand zu sein und ist 
der bestbezahlte HW-Entwickler bei uns. Nicht umsonst...

> Ihr seht, viel Arbeit wartet auf mich. Bin sicher, dass obige Liste vor
> Fehlern und Naivität strotzt, verzeiht es mir.

Als Maschinenbauer wärst du vor 30 Jahren in der Automobilbranche 
richtig. Doch mittlerweile sind die (Verbrenner-)Autos fahrende 
Computer. Bei den neuen E-Autos kannst du deinen Maschinenbau gleich 
vergessen.
Fazit: Das falsche studiert. Das hilft dir aber jetzt nicht weiter. 
Versuche aus der Situation das beste zu machen und wenn du vor einem 
speziellen Thema stehst und nicht weiter kommst, frage Kollegen, denen 
du vertraust (falls du als PM solche hast) oder nutze Google.

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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Jens schrieb:
> Als Maschinenbauer wärst du vor 30 Jahren in der Automobilbranche
> richtig. Doch mittlerweile sind die (Verbrenner-)Autos fahrende
> Computer. Bei den neuen E-Autos kannst du deinen Maschinenbau gleich
> vergessen.

Wer jetzt noch Maschinenbau studiert hat echt einen an der Waffel. Das 
braucht man heutzutage nicht mehr

Autor: ohne Account (Gast)
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> Fazit: Das falsche studiert.
Fazit: der nächste, der auf den Weekend-Troll voll reingefallen ist.

> Versuche aus der Situation das beste zu machen und wenn du vor einem
> speziellen Thema stehst und nicht weiter kommst, frage Kollegen, denen
> du vertraust (falls du als PM solche hast) oder nutze Google.
LOL, der war gut :)
Wenn man studiert hat (egal was), sollte man in der Lage sein sich 
selbst zu helfen .... okay, als Bachelor/Master kann man das natürlich 
nicht mehr.
Was kann ihm passieren?
Schlimmstenfalls gibt's ne Kündigung - dann kann er sich wieder fachlich 
statt fachfremd bewerben :)
Die Story ist von vorn bis hinten erlogen - traurig, wenn Du es nicht 
merkst.

Autor: NurMut (Gast)
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Lernwillig schrieb:
> An welcher Literatur kommt man nicht vorbei? Sind bestimmte
> Weiterbildungen empfehlenswert, ggfs. sogar ein Fernstudium? Bücher
> wälzen und nebenbei mit dem Arduino/Rasperry Pi tüfteln?

Projekte mit Mikrocontrollern und ASICs, die per UART/SPI kommunizieren. 
Wobei ich das davon abhängig machen würde was die Firma an Elektronik 
entwickelt, produziert oder braucht.

Literatur macht nur Sinn im Zuge einer Weiterbildung oder eines 
Fernstudiums. Ohne Zeugnis interessiert keinen was du gelesen hast. Wenn 
du jedoch eine selbst entworfene Elektronik mitbringst, die du auch 
programmiert hast, dann macht das schon eher Eindruck und die Leute 
glauben dir.

Bei uns gibt es auch hochintelligente Maschinenbauer, die auf Stellen 
für Informatiker und Elektrotechniker sitzen. Das sind aber fleißige 
Bastler, die sich das bisschen an Handwerkszeug aus dem Studium selbst 
beigebracht haben. Für bisschen C und Simulink reicht es. 
Betriebssysteme werden eh von Profis zugekauft.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Literatur macht nur Sinn im Zuge einer Weiterbildung oder eines
> Fernstudiums. Ohne Zeugnis interessiert keinen was du gelesen hast.
das ist Unsinn, weil ja spätestens in Deinem letzten Arbeitszeugnis 
drinsteht, was Du gemacht hast!
Und der angebliche TO ist nicht arbeitslos, sondern hat bereits eine 
Anstellung!
Man kann sich also sehr wohl etwas selbst beibringen, wenn man fachlich 
dazu in der Lage ist - nur deshalb studiert man eigentlich .... was 
heute offenbar dank verkrusteten Denkens auf Handwerkerniveau abgesoffen 
ist ?!

Autor: ohne Account (Gast)
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> Wenn du jedoch eine selbst entworfene Elektronik mitbringst, die du auch
> programmiert hast, dann macht das schon eher Eindruck und die Leute
> glauben dir.
Du hast den Thread nicht gelesen!
Der Personaler hat ihm geglaubt und ihn deshalb eingestellt - nur darauf 
kommt es an. Die anderen armen Schweine, die vielleicht besser drauf 
waren, haben den Job nicht bekommen.
Es geht nur darum den Personaler zu überzeugen, der Rest ist nur noch 
Kür.
Er hat den Job und muß selber sehen wie er jetzt damit klarkommt.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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ohne Account schrieb:
> Es geht nur darum den Personaler zu überzeugen, der Rest ist nur noch
> Kür.

Sind hier eigentlich nur Leute unterwegs, die noch nie eine seriöse 
Firma von Innen gesehen haben?

Über die Einstellung entscheidet die Facheinheit, die einen Mitarbeiter 
benötigt. Der Personaler übernimmt lediglich die Vorauswahl nach 
formalen Kriterien.

Autor: Lernwillig (Gast)
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Hallo, vielen Dank für die konstruktiven Beiträge.

Um allgemein den überraschend vielen ablehnend-feindseligen Kommentaren 
zu begegnen, vielleicht ist das falsch angekommen, aber, dass ich kein 
Spezialist für EMV oder Hardwareentwicklung werden werde, ist mir klar, 
aber das ist auch nicht mein Anspruch. Ich bin auch kein Entwickler! Ich 
wurde auch nicht als solcher eingestellt. Die Hardware-Komponente ist 
bei uns nur ein Puzzle-Stück des großen Ganzen.

Ich bin hergekommen, um mir Tipps zu holen, wie ich etwas lernen und 
Wissenslücken schließen kann (möglichst in Bezug auf meinen aktuellen 
Job als Projektmanager). Und zwar von den Leuten, die es bereits können. 
Kommt bitte von eurem hohen Ross runter!

Im Gegensatz zu einigen Kommentatoren bin ich hier nicht großspurig mit 
Absolutheitsanspruch meiner Disziplin aufgetreten. Wenn ihr alle so 
tolle Ingenieure seid, dann werdet ihr ja wissen, dass die Industrie 
nicht nur aus SW-Entwicklern oder Elektro-Ingenieuren besteht.
Aber da fehlt halt häufig auch die Sozialkompetenz, so etwas 
einzugestehen.

Peter M., danke für den Tipp. Werde ich mir auf jeden Fall anschauen.

A.S., danke, du hast Recht mit deiner Ansicht - aber, wie oben steht, 
ist das auch nicht mein primäres Ziel.

Blockwart, ich bin nicht fachfremd eingestellt. Auch in meinem 
Unternehmen werden noch andere Leute gesucht als Hardware-Entwickler.

Hallo Jens, danke für dein Feedback. Deine Ansicht teile ich nur 
bedingt, wobei ich mir sicher bin, dass du deine Darstellung etwas 
überzeichnest.

An "ohne Account", warum sollte mich eine Kündigung erwarten? Ich bin 
seit 2 Jahren hier und sowohl die Kunden als auch meine Firma sind sehr 
zufrieden mit mir. Ich denke, du solltest den Thread nochmal lesen.

Und ja, in meinem Bewerbungsgespräch war die Personalabteilung und auch 
die Fachabteilung ausreichend vertreten.

Ich jedenfalls habe ein gutes Auskommen, eine kleine gesunde Familie und 
einen sicheren Job, also seid bitte unbesorgt :)

Autor: Wühlhase (Gast)
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Mal was Konstruktiveres:

Nimm dir das hiesige ASM-AVR-Tutorial vor. Um erstmal mit der Theorie 
anzufangen, schmökere diese Seiten hier durch:
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm
http://dieelektronikerseite.de/

Vergiss den Ardunio-das ist für Leute gemacht, die nichts lernen wollen 
bzw. keine Zeit dazu haben. Und trotzdem Ergebnisse wollen. Assembler 
wird in der Praxis nur noch selten genutzt, ich kann dir aber aus 
eigener Erfahrung sagen daß das der lehrreichste Weg ist. Im Übrigen 
nicht aufwendiger als es z.B. in C wäre. Du willst ja keine großen 
Projekte entwickeln, sondern die Dinger verstehen.

Eine Schaltung ist auf Lochraster rasch aufgebaut, ansonsten gibt es 
auch Übungsboards, oder du bittest einen fachkundigen Kollegen ob er dir 
rasch was zusammenfrickelt.

Die Leute, die dir den Tietze Schenk oder den Horrowitz empfehlen, haben 
auch auf dem Niveau wie die oben verlinkten Seiten angefangen bevor sie 
mit der Fachbibel das erste Mal in Kontakt kamen (und die haben die 
Fachbibeln beim erstem Mal garantiert auch nicht verstanden). Der 
Horrowitz schreibt zwar gut verständlich, die Fülle dieses Buches würde 
dich aber zunächst erschlagen und es ist sehr viel detaillierter, als du 
es für die ersten Gehversuche brauchst.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Um allgemein den überraschend vielen ablehnend-feindseligen Kommentaren
> zu begegnen, vielleicht ist das falsch angekommen,
allerdings und es gut, daß Du hier anonym schreibst.
Ich möchte auch lieber nicht wissen, was das für eine Firma ist ):

> Ich bin hergekommen, um mir Tipps zu holen, wie ich etwas lernen und
> Wissenslücken schließen kann (möglichst in Bezug auf meinen aktuellen
> Job als Projektmanager).
okay, aber dann ist Dein Aufgabenbereich als Projektmanager doch ganz 
klar umrissen ?! Dann hast Du nichts mit Entwicklung zu tun.
Du machst eben das was gefordert wird und der Rest ist bestenfalls Kür 
bzw. dafür sind die zuständig, die Dich eingestellt haben.
Dafür ist die Fachabteilung, die letztendlich die Einstellung gebilligt 
hat, haftbar - braucht Dich im Prinzip nicht zu kümmern.

> Und zwar von den Leuten, die es bereits können.
> Kommt bitte von eurem hohen Ross runter!
???
Deine Aussage:
"Ich möchte hier Wissenslücken schließen und Know-How aufbauen bzw.
auffrischen. Auch wenn ich derzeit fachlich nicht wirklich tief schürfen
muss, da ich nicht selbst entwickle, möchte ich jedoch wenigstens ein
gutes Gefühl für die wesentlichen, grundlegenden Zusammenhänge haben."
Das ist zunächst mal sehr löblich !!!
Gleichzeitig aber traurig, wenn Dein Arbeitgeber bei der Einstellung 
darauf offenbar keinerlei Wert gelegt hat - so ist eben die Welt, sonst 
würden Tools, usw. eben nicht in Indien entwickelt und auf den deutschen 
Markt losgelassen mit der Maßgabe, daß der Anwender die Fehler 
gefälligst selbst korrigieren kann, usw., usw.
Das Programm läuft, was es macht/Hintergrundwissen, etc. spielt alles 
keine Rolle ):

Dann kauf Dir Tietze/Schenk und ein paar Einführung in die 
Etechnik-Bücher und lies es Dir durch .... oder löcher Deine lieben 
Fachkollegen vor Ort mit Fragen (selbst die werden nein Danke sagen).
Mehr geht eben nicht.
Du kannst Dir das Wissen was in einem Etechnik-Studium vermittelt wird 
nicht mal eben in 3 Monaten absaugen.
Ich könnte auch nicht mal eben auf Maschinenbau umsatteln.
Die Denkweise eines Maschinenbauers, eines Etechnikers, eines 
Informatikers, eines BWLers, Juristen, usw. ist eben nicht die Gleiche!
So etwas braucht Jahre.
....
Das geht einfach nicht auf die Schnelle oder auch gar nicht, und 
weiterhin hat auch kein Experte Lust für lau den Nachhilfelehrer zu 
spielen, weil er sich selbst dabei doof vorkäme!
Z.B. ein Kinderarzt, der eine Anstellung als Chirug bekommt, der hat 
zumindest das gleiche Grundstudium hatten gehabt und deshalb ist eine 
weitergehende Spezialisierung zumindest denkbar.
Seine Fachkollegen werden im bei der OP aber bestimmt nicht helfen.
Bei Maschinenbau und Etechnik ist das definitiv nicht so, da ist sogar 
das Grundstudium anders!

> Im Gegensatz zu einigen Kommentatoren bin ich hier nicht großspurig mit
> Absolutheitsanspruch meiner Disziplin aufgetreten. Wenn ihr alle so
> tolle Ingenieure seid, dann werdet ihr ja wissen, dass die Industrie
> nicht nur aus SW-Entwicklern oder Elektro-Ingenieuren besteht.
> Aber da fehlt halt häufig auch die Sozialkompetenz, so etwas
> einzugestehen.
Du hast jetzt eben die Sozialkompetenz, so wie ein Kinderarzt seine 
Spezialisierung. Die Chirugie ist ebenfalls Medizin, aber ein anderer 
Zweig.
Wenn das von oben so durchlässig ist, daß man auch noch mal eben 
zwischen unterschiedlichen Studiengängen eine Einstellung bekommt - 
prima!
Mit der Projektverantwortung mußt Du schon selbst klarkommen, da wird 
Dir niemand helfen.

> An "ohne Account", warum sollte mich eine Kündigung erwarten? Ich bin
> seit 2 Jahren hier und sowohl die Kunden als auch meine Firma sind sehr
> zufrieden mit mir. Ich denke, du solltest den Thread nochmal lesen.
Eigentlich noch schlimmer!
Wenn Du die Stelle jetzt schon 2 Jahre als Projektmanager machst, dann 
scheint Deine Leistung ja mehr als auszureichen!!!
Prima,prima,prima!
D.h. elektrotechnische Kenntnisse sind hier völlig überflüssig für den 
Posten ):
Und nach 2 Jahren (nicht nach 3 Monaten!) machst Du Dir jetzt den Kopf, 
daß es vielleicht doch sinnvoll wäre seine Wissenslücken eben 'jetzt' zu 
deckeln ?!
Hat doch bisher auch bestens geklappt ???!
Nicht falsch verstehen, Deine Absicht ist sehr löblich .... was ich 
nicht verstehe sind die Personaler + insbesondere Fachabteilung, die 
offenbar geschlafen haben.
Na ja, mich wundert mittlerweile nichts mehr.

> Und ja, in meinem Bewerbungsgespräch war die Personalabteilung und auch
> die Fachabteilung ausreichend vertreten.
das scheint jetzt der neue Trend im Rahmen des Fachkräftemangels zu sein 
:)

> Ich jedenfalls habe ein gutes Auskommen, eine kleine gesunde Familie und
> einen sicheren Job, also seid bitte unbesorgt :)
dann sei doch froh und nimm es als gegeben hin - Deine Probleme möchte 
ich auch mal haben.

Autor: Lernwillig (Gast)
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Hallo nochmal,

Wühlhase, vielen Dank!

ohne Account, du klingst sehr frustriert. Aber es waren auch ein paar 
gute Denkanstöße dabei.
Ja, es ist richtig, mein Aufgabenfeld ist klar umrissen, dazu gehört die 
direkte Entwicklung nicht.


Was das jetzt für Rückschlüsse auf die Qualität der Arbeit der Firma im 
Allgemeinen zulässt, erschließt sich mir nicht. Aber sei getröstet, es 
ist sowieso keine deutsche Firma, also ist es noch nicht der Untergang 
des Abendlandes. Es gibt ja zwischen Schwarz und Weiß noch einige 
Grauabstufungen, die Welt dreht sich auch weiter, wenn mal n 
Projektmanager statt E-Technik Maschinenbau studiert hat oder 
Wirtschaftsingenieurwesen. Ist es in deiner Firma so schlimm? Arbeiten 
da nur Deppen?

Dann lass "den Rest" eben Kür sein, ich will trotzdem was lernen.
Ja, die Fachabteilung weiß es trotzdem besser.
Nein, ich will keinem Profi mit Halbwahrheiten, die durch drei Monate 
Youtube-Videos-Gucken erlangt wurden, an den Karren fahren.
Ja, mit den Entwicklern, EMC-Gurus und anderen Spezialisten werde ich 
nicht auf Augenhöhe diskutieren können. Aber das ist ja auch nicht das 
Ziel.


Bevor ich mit allzu dümmlichem Urschleim meine Fachkollegen malträtiere, 
möchte ich erstmal selber lernen, daher die Frage hier.


Ich weiß, dass ich als MB-Ing nicht in 3 Monaten ein E-Technik-Studium 
nachhole, ich bin - Überraschung - ja auch nicht dumm.
Aber wenn ich schon in diesem Sektor arbeite, und sagen wir vielleicht 
noch 10, 20 Jahre darin tätig bin - sollte ich dann nicht besser heute 
als morgen anfangen und würde ich mir nicht in 10, 20 Jahren wünschen, 
ich hätte damals angefangen?


Es schadet doch nicht.


Richtig ist jedoch und da stimme ich dir zu, dass ich früher damit hätte 
starten können.
Mein Maschinenbau-Studium bereue ich jedoch nicht, wozu auch, es hat 
mich doch dorthin gebracht, wo ich jetzt bin.


Danke für die Tipps soweit und alles Gute - schwitzt nicht zu sehr.

Autor: Hilfesuchender (Gast)
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Lernwillig schrieb:
> Darf ich fragen wie du von Medizintechnik den Sprung in die
> Hardwareentwicklung geschafft hast bzw. wie du überhaupt an eine solche
> Stelle gekommen bist?

Ich habe 2 Jahre lang nach einer geeigneten Stelle als Werkstudent 
gesucht bis ich fündig wurde. Ein knapp 200 Mann Betrieb hat mir die 
Chance dazu gegeben.

Es gibt unterschiedliche Medizintechnik Studiengänge. Manche sind auf 
Projektmanagement orientiert. Meiner war technisch orientiert. Ich hatte 
viele Fächer wie die Elektrotechniker. Während der Zeit auf der Suche 
habe ich mich im Labor weitergebildet. Ich habe 2 Projekte realisiert, 
die ich zum Vorstellungsgespräch mitgenommen habe. Das kam richtig gut 
an. Die meinten auch zu mir, dass das eine Seltenheit geworden ist, dass 
die Studenten sich auf diese Art Mühe machen.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Was das jetzt für Rückschlüsse auf die Qualität der Arbeit der Firma im
> Allgemeinen zulässt, erschließt sich mir nicht. Aber sei getröstet, es
> ist sowieso keine deutsche Firma, also ist es noch nicht der Untergang
> des Abendlandes.
Solange Du nicht bei Boeing arbeitest (siehe Nachbarthread) und 
irgendwelche sicherheitsrelevante Software zu verantworten hast, die 
Menschenleben kosten kann, ist alles gut :)

> Ist es in deiner Firma so schlimm? Arbeiten da nur Deppen?
je größer die Firma, desto schlimmer das Arbeitsklima, desto übler die 
Seilschaften ): so leider meine Erfahrungen.

> Aber wenn ich schon in diesem Sektor arbeite, und sagen wir vielleicht
> noch 10, 20 Jahre darin tätig bin - sollte ich dann nicht besser heute
> als morgen anfangen und würde ich mir nicht in 10, 20 Jahren wünschen,
> ich hätte damals angefangen?
das ist schon richtig und eben auch löblich.

> Es schadet doch nicht.
jein - solange Du nicht in eine Phase der totalen Selbstüberschätzung 
kommst, schadet es auf keinen Fall.


> Mein Maschinenbau-Studium bereue ich jedoch nicht, wozu auch, es hat
> mich doch dorthin gebracht, wo ich jetzt bin.
das ist ja auch okay und war jetzt auch nicht als Kritik gemeint.
Du kannst sicherlich ein kleines Spektrum der Etechnik abdecken, was 
dann auch für den beruflichen Hintergrund völlig ausreicht und innerhalb 
des Spektrums bist Du vielleicht sogar noch um einiges besser als 
mancher Etechniker.
Die Denkweise kannst Du m.E. nur mit einem Vollstudium erreichen ... 
oder bei manchen eben selbst dann nie - das zeigt sich dann später nur 
auf Kollegenebene; ich kann das nur schwer erklären:
Nehmen wir mal an ich würde mir Maschinenbau-Spezialkenntnisse aneignen 
.... ich würde mir trotzdem verloren vorkommen, weil ich Maschinenbau 
eben nicht studiert habe und deshalb immer etwas fehlen wird.

PS: Ich würde auch nicht mit Tietze/Schenk anfangen, sondern was in der 
Richtung Etechnik für Maschinenbauer.

Autor: Ic hGlaubeEsNicht (Gast)
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ohne Account schrieb:
>> Und ja, in meinem Bewerbungsgespräch war die Personalabteilung und auch
>> die Fachabteilung ausreichend vertreten.
> das scheint jetzt der neue Trend im Rahmen des Fachkräftemangels zu sein
> :)

Das war schon vor 30 Jahren in seriösen Firmen der Fall. Du bist 
offenbar nicht nur OhneAccount sondern auch ohne jegliche 
Berufserfahrung. Oder nur interessant für Klitschen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Ich finde das sehr bedenklich, dass Quereinsteiger im Projektbereich 
arbeiten und sich die Hardware nebenher beibringen. Scheint heute Mode. 
Richtige Studiengänge sind out, man lernt oberflächlich irgendwas dazu. 
Für den Projektleiter mag es noch sinnvoll sein, zu expandieren, wobei 
ich mich frage, wer so jemandem techniche PL anvertraut, der die basics 
nicht kennt. Aber Hardwareentwickler zu sein, ohne es studiert zu haben, 
ist irritierend. Sehr irritierend.

Autor: Hilfesuchender (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Aber Hardwareentwickler zu sein, ohne es studiert zu haben, ist
> irritierend. Sehr irritierend.

Ich kann dich verstehen. Nachdem ich meine Vorgesetzten besser 
kennengelernt hatte, sagten diese zu mir, dass viele ETechnik 
Absolventen heute nicht mehr zu gebrauchen wären. Ist das für dich nicht 
noch iritierender?

Autor: ohne Account (Gast)
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> IchGlaubeEsNicht (Gast)
Wenn Journalismus Deine Berufung ist, dann mach doch mal vernünftige 
Beiträge und nicht den ewigen Heckenschützen, der auftaucht und wieder 
verschwindet wie er gekommen ist.
mecker, mecker und sonst nichts!

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

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Hilfesuchender schrieb:
> dass viele ETechnik
> Absolventen heute nicht mehr zu gebrauchen wären. Ist das für dich nicht
> noch iritierender?

Ja und nein. Heutige Absolventen sind in der Tat zu nichts mehr zu 
gebrauchen, obwohl sie das Fachgebiet drauf haben müssten.

Das liegt aber oft auch an solchen Personalern, die Hwardwareentwicklung 
unterbewerten und schlecht bezahlen. Das beobachte ich seit Jahren.

Letzte Woche hat mich die Firma Hayes angerufen und wollte mich nach 
Oberkochen lotsen. Die Firma Zeiss sucht einen Hardwareentwickler mit 
5-10 Jahren Berufserfahrung und möchte 60.000 bis 70.000 bezahlen.

Muss das noch kommentiert werden?

Autor: ohne Account (Gast)
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> Nachdem ich meine Vorgesetzten besser
> kennengelernt hatte, sagten diese zu mir, dass viele ETechnik
> Absolventen heute nicht mehr zu gebrauchen wären. Ist das für dich nicht
> noch iritierender?
das paßt schon! Ein Etechnik-Studium dauert eben und danach bist Du für 
viele Firmen zu alt. Irgendein Bastler/Abbrecher in jungen Jahren kann 
das ja auch ein wenig.
Die Grenzen sind heute nicht mehr so wichtig wie früher, es gibt nur 
noch Altersgrenzen.
Die Halbwertszeit der Einschläge (Dieselgate, BER, Boeing 737max) wird 
dann eben auch kürzer .... ganz normal.

Autor: Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)
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Ohne Account schrieb:
> nicht den ewigen Heckenschützen, der auftaucht und wieder
> verschwindet wie er gekommen ist.

Mir reicht es, die Dummheit zu aufzuzeigen. Für weiteres sinnloses 
Gelaber ist mir meine Zeit zu schade.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Mir reicht es, die Dummheit zu aufzuzeigen. Für weiteres sinnloses
> Gelaber ist mir meine Zeit zu schade.
aha, der nächste:
IchGlaubeEsNicht(Gast) ist also Kara B.(Firma: ...)(karabenemsi)
Vielen Dank für die Aufklärung :)

Autor: Hilfesuchender (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Das liegt aber oft auch an solchen Personalern, die Hwardwareentwicklung
> unterbewerten und schlecht bezahlen. Das beobachte ich seit Jahren.

Das kann ich bestätigen. Bei uns in der Firma bekommen die 
Hardwareentwickler weniger als die Softwareentwickler. Das habe ich 
schon damals während meiner Zeit als Werkstudent verstanden, wo die 
Reise für mich in Zukunft hingehen wird. Ich bekam damals 12€ die Stunde 
während die anderen Studenten 17€ bekamen.

Und wenn etwas nicht klappt, dann ist automatisch der Hardwareentwickler 
Schuld.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Lernwillig schrieb:
> Ich möchte hier Wissenslücken schließen und Know-How aufbauen bzw.
> auffrischen.

Dann würde ich ein paar Fachzeitschriften, vor allem aus älteren
Jahren, empfehlen.
Ebay-Artikel Nr. 163744946895
Anhand der Fachbeiträge und vielen Projekten kann man viel
lernen. Ich wünschte mir, dass es im Bereich Maschinenbau
etwas Vergleichbares gäbe, aber Modellbau-Zeitschriften
müssen einem da wohl auch reichen.
Tietze-Schenk würde ich nicht empfehlen, weil es eher
als Studiumbegleitung geeignet ist. Ist auch nicht Umfassend.
Da sucht man lieber was im Netz oder schaut die abschreckenden
Wälzer von dem Nührmann(Franzis-Verlag) an.
Ebay-Artikel Nr. 333251804399
Da steht zwar auch nicht alles drin, aber viel zum Nachschlagen.

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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Hilfesuchender schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Das liegt aber oft auch an solchen Personalern, die Hwardwareentwicklung
>> unterbewerten und schlecht bezahlen. Das beobachte ich seit Jahren.
>
> Das kann ich bestätigen. Bei uns in der Firma bekommen die
> Hardwareentwickler weniger als die Softwareentwickler. Das habe ich
> schon damals während meiner Zeit als Werkstudent verstanden, wo die
> Reise für mich in Zukunft hingehen wird. Ich bekam damals 12€ die Stunde
> während die anderen Studenten 17€ bekamen.
>
> Und wenn etwas nicht klappt, dann ist automatisch der Hardwareentwickler
> Schuld.

Die Hardware wird doch inzwischen in Indien gemacht

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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Lernwillig schrieb:


> Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich effektiv lernen kann?
Frag auf deinem Job jemand mit entspr. Kenntnissen, das ist am 
effektivsten.
Wozu muss das alles ein Projekthansel im Detail wissen? Gar nicht. 
Grobes Wissen darüber aus wikipedia reicht dazu, du arbeitest ja nicht 
mit dem Zeug direkt.

Ich tippe auf 98% Troll.

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