Klingeltrafo auf Leiter brücken

OP #5891745
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Hi,

spricht irgendetwas dagegen einen Leiter der Sekundärseite des 
Klingeltrafos mit N oder PE zu verbinden um den Leiter dafür zu nutzen.

Sicher das der Leiter nach VDE nicht dafür genutzt werden darf, aber 
rein elektrotechnisch. Was wäre besser, N oder PE? Besser aus 
elektrotechnischer Sicht.

Danke.

Viele Grüße
DS
Gast #5891761
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Es gibt auch Funkklingeln. Funk ist zwar generell Mist (IMHO), aber wenn 
keine Kabel vorhanden sind ist es eine Möglichkeit.

Man kann den Sender der Funkklingel auch öffnen, die Platine hinter der 
Platte mit den Klingeltastern verschwinden lassen und den orginal 
Klingeltaster an diese Platine anschließen. Dann stimmen Optik und 
Haptik an der Haustür.
#5891819
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Ich wage mich mal was zu schreiben, ich finde es sollte auch darüber 
diskutiert werden, statt nur Belehrungen:

Angenommen wir würden in einem Land ohne VDE leben

Ich würde den PE nehmen
Auf dem N könnten durch ungleichmäßige Belastung der 3 Phasen und 
Leitungsimpendanzen durchaus ein paar Volt sein

Auf dem PE kann nichts sein solange kein Gerät einen Fehler hat
Hat ein Gerät einen Fehler, fliegt die Sicherung
Ist der PE irgendwo unterbrochen und ein Gerät hinter der Unterbrechung 
hat einen Fehler (Gehäuseschluss), dann liegen auf dem PE 230V an

Sehr gefährlich...
Aber noch viel gefährlicher - die liegen dann auch an Mamas Bügeleisen, 
Waschmaschine usw an

Angenommen der Klingeltrafo hat einen Schluss zwischen Primär und 
Sekundär, was passiert? Sicherung fliegt oder Klingeltrafo schmort 
vollends durch
Was wäre ohne die Verbindung zum PE? 230V auf dem Klingeldraht
(Firma: matzetronics) #5892726
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Jens schrieb:
> zweiter Absatz?

Ja, und? Da steht:

Dennis S. schrieb:
> Sicher das der Leiter nach VDE nicht dafür genutzt werden darf, aber
> rein elektrotechnisch. Was wäre besser, N oder PE? Besser aus
> elektrotechnischer Sicht.

N ist also besser, weil, wie ich schrieb, PE nicht als stromführender 
Leiter benutzt werden darf. Aus elektrotechnischer Sicht. Hätte der TE 
geschrieben 'aus physikalischer Sicht', dann wäre das anders, denn es 
handelt sich sowohl bei N als auch bei PE um (Kupfer-) Kabel, die Strom 
tragen können.

Es ist nun mal gute Sitte, das der PE/SL/Gelb-Grün niemals Strom trägt 
ausser im Fehlerfall. Wenn jemand, der über die Eigenart der Verdrahtung 
des TE nicht imformiert ist, in der (Haus-)Verteilung arbeitet, ist ein 
Problem vorprogrammiert.
Gast #5892950
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Ich sehe ehrlich gesagt überhaupt nicht wo das Problem liegt.
In der industriellen Steuerungstechnik ist es allgemein üblich, daß der 
N 24Volt mit dem 230V Nulleiter verbunden ist. An allen externen 
Sensoren (Lichtschranken, Initiatoren) liegen +24V gegen N.

Sicher ist das beim Klingeltrafo nicht üblich, aber warum daraus 
besondere Gefahren erwachsen sollen, erschließt sich mir nicht.

Wie sieht das überhaupt bei größeren Klingelanlagen beispielsweise in 
Hochhäusern aus.
Videosprechanlage, Garagentor- und Türöffner nebst einschalten der 
Beleuchtung hängen ja irgendwie zusammen. Ich würde mal vermuten das 
dieses kleine "Niederspannungsnetz" ebenfalls nicht potentialgetrennt 
ist. Sollte man bei Gelegenheit, rein  interessehalber, mal 
nachmessen...
Gast #5893101
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mover schrieb:
> Ich sehe ehrlich gesagt überhaupt nicht wo das Problem liegt.
> In der industriellen Steuerungstechnik ist es allgemein üblich, daß der
> N 24Volt mit dem 230V Nulleiter verbunden ist. An allen externen
> Sensoren (Lichtschranken, Initiatoren) liegen +24V gegen N.
>
> Sicher ist das beim Klingeltrafo nicht üblich, aber warum daraus
> besondere Gefahren erwachsen sollen, erschließt sich mir nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung#Funktionskleinspannung

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