Hi, lt. Datenblatt benütigt der Mega328p mind 4,5V bei geschwindigkeiten über 10mhz. Gilt das für den Taktgenerator, oder kann ich mit dem CKDIV8 fusebit ein 20mhz quarz bei 3,3v nutzen?
Frank M. schrieb: > Nein, 20MHz bei 3,3V geht nicht. Experimentell ermittelt: geht schon. Ist halt hersteller-mässig nix garantiert. Aber a bisserl was geht immer. Ich mach das gerne mit den Controllern wenn die Displays sowieso 3.3V brauchen weil sie mit 5V Partnern nicht funktionieren würden.
es steht halt nicht im datenblatt ob die mit clock rate das meinen, was an der cpu ankommt, oder das was der taktgenerator erzeugen muss... ich kann da keine experimente machen, das ist für ne zimmerbeleuchtung, das muss stabil laufen. ;-)
Basti schrieb: > ich kann da keine experimente machen, das ist für ne zimmerbeleuchtung, > das muss stabil laufen. ;-) Natürlich kannst du das! Test 1: Baugruppe mehrere Stunden im Gefrierschrank betreiben Test 2: Baugruppe mehrere Stunden in 80°C heißem Wasser betreiben. Jeweils mit Plastetüte drum, gegen die Feuchtigkeit.
Basti schrieb: > ist für ne zimmerbeleuchtung Warum muss eine Zimmerbeleuchtung mit 20MHz Taktfrequenz laufen? Willst du die mehr als 1 Million mal pro Sekunde ein- und ausschalten?
Basti schrieb: > ich kann da keine experimente machen, das ist für ne zimmerbeleuchtung, > das muss stabil laufen. ;-) Bloss kein Risiko eingehen! Mit Kühlelementen auf 23 Grad plus/minus 3K stabilisieren!
Basti schrieb: > 20mhz quarz bei 3,3v nutzen? Kein Problem, 20mhz gehen immer. Man soll ja die Fragen beantworten, wie sie gestellt wurden, und nicht, wie man sie interpretieren könnte. Wie groß ist der Quarz denn?
Basti schrieb: > es steht halt nicht im datenblatt ob die mit clock rate das meinen, was > an der cpu ankommt, oder das was der taktgenerator erzeugen muss... Im Datenblatt steht halt nur, dass das der System-Takt ist...also eigentlich eindeutig ;)
m.n. schrieb: > Kein Problem, 20mhz gehen immer. Man soll ja die Fragen beantworten, wie > sie gestellt wurden, und nicht, wie man sie interpretieren könnte. Dann sag mir mal ohne Interpretation, was ist "mhz" für eine Einheit?
Dietrich L. schrieb: > Dann sag mir mal ohne Interpretation, was ist "mhz" für eine Einheit? Die vom TO verwendete, vermutlich Milli-Hertz. Von daher hat m.n. recht.
m.n. schrieb: > Wie groß ist der Quarz denn? 1cm, oder wie hast du die Frage gemeint? > Dann sag mir mal ohne Interpretation, was ist "mhz" für eine Einheit? Der Bart dieses Witzes ist so lang, ..... pass auf, dass du nicht drüber fällst.
Moin, Also ich würde es auch so interpretieren, daß der Takt nach dem Vorteiler gilt. Das kann man doch testen: Mit 20MHz braucht er laut Datenblatt 4,5V. Jetzt glaube ich sofort, daß da auch weniger geht, vielleicht 3,3V aber wohl kaum 1,8V, bei denen laut Datenblatt nur 4MHz gehen. Läuft er also mit 20MHz Quarz und Teiler bei 2,5MHz mit 1,8V, ist offensichtlich die Frequenz nach dem Teiler gemeint. Zumindest wäre ich mir dann ausreichend sicher, wenn das mit 1,8V läuft, daß es dann mit 3,3V sicher genug ist. Gruß, Norbert
Die Frage ist eigentlich sehr leicht zu beantworten: "So bald man sich außerhalb der Datenblattgrenzen bewegt ist man auf gut Glück auf sich selbst gestellt und (befristete) Erfolge gibt es dann nur aus Gnade der Natur ohne irgendwelche Gewährleistung" Wer also damit zufrieden ist...
Arduinoverschlimmbesserer schrieb: > Wer also damit zufrieden ist... Der interne Oszillator läuft immer mit 8Mhz! Auch bei 1,8V Das wäre im tiefroten Bereich, wenn die Taktvorgabe auch für den Taktgenerator gilt Nach deiner Logik wäre ein Betrieb, mit internem Takt, an 1,8V überhaupt nicht möglich. 20MHz an 3,3V habe ich noch nicht getestet. Aber 16MHz Quarz, mit passendem Teiler, läuft problemlos an 2,4V, von -20°C bis 80°C
Arduino Fanboy D. schrieb: > Arduinoverschlimmbesserer schrieb: >> Wer also damit zufrieden ist... > > Der interne Oszillator läuft immer mit 8Mhz! > Auch bei 1,8V > > Das wäre im tiefroten Bereich, wenn die Taktvorgabe auch für den > Taktgenerator gilt > > Nach deiner Logik wäre ein Betrieb, mit internem Takt, an 1,8V überhaupt > nicht möglich. > > 20MHz an 3,3V habe ich noch nicht getestet. > Aber 16MHz Quarz, mit passendem Teiler, läuft problemlos an 2,4V, von > -20°C bis 80°C Darum geht es ja nicht wirklich. Ich weiß das auch. Es sollte nur ein sanfter Hinweis sein, daß, wenn man die Datenblattgrenzwerte überschreitet auf gut Glück operiert.
Basti schrieb: > Gilt das für den Taktgenerator, oder kann ich mit dem CKDIV8 fusebit ein > 20mhz quarz bei 3,3v nutzen? Frank M. schrieb: > Nein, 20MHz bei 3,3V geht nicht. Du solltest richtig lesen, natürlich geht 20 Millihertz bei 3,3 V.
S.CNR schrieb: > Du solltest richtig lesen, natürlich geht 20 Millihertz bei 3,3 V. Der Witz würde funktionieren wenn er mHz geschrieben hätte, bei mhz funktioniert der Witz nicht mehr. Weil wer es schaft zu kapieren das hz hier Hz meint, der bringt auch noch die geistige Kapazität auf um zu kapieren das "m" hier "M" meint.
Also wenn ich es richtig sehe täuschen sich hier einige. Datenblatt sagt: "If the crystal frequency exceeds the specification of the device (depends on VCC), the CKDIV8 Fuse can be programmed in order to divide the internal frequency by 8. It must be ensured that the resulting divided clock meets the frequency specification of the device." Das bedeutet ja, solange die Frequenz nach der CKDIV8 stimmt, liegst du innerhalb der Spec.
Arduinoverschlimmbesserer schrieb: > Darum geht es ja nicht wirklich. Ich weiß das auch. Es sollte nur ein > sanfter Hinweis sein, daß, wenn man die Datenblattgrenzwerte > überschreitet auf gut Glück operiert. Und hier gehts aber genau so wenig darum die Grenzwerte zu überschreiten. Die Frage war, frei übersetzt: Beziehen sich die Taktangaben(oberen Grenzen) des Handbuches nur auf den Prozessor nach dem Vorteiler, oder gelten diese auch für den Taktgenerator, vor dem Vorteiler? Und die erste richtige Antwort war bisher: M. K. schrieb: > Im Datenblatt steht halt nur, dass das der System-Takt ist...also > eigentlich eindeutig ;) Eben! Zumindest für den RC Takt habe ich (anhand des Datenblattes) die Idee widerlegt, dass diese Angaben auch für den Taktgenerator gelten. Wilma Streit schrieb: > Das bedeutet ja, solange die Frequenz nach der CKDIV8 stimmt, liegst du > innerhalb der Spec. Auch diese Ansage ist richtig.
Das Leben ist so kurz. Passt bloß auf dass ihr die Zeit nutzt und möglichst viel im Internet herumdiskutiert.
Moin, Es gab hier schon viel sinnlosere Diskussionen, man muß nur die sinnlosen Beiträge derer, die die Frage gar nicht richtig gelesen haben, ausblenden. Ich und andere haben es vermutet, ich habe einen aussagekräftigen Test vorgeschlagen und Arduinofanboy hat scheinbar die richtige Stelle im Datenblatt gefunden. Also ja, geht. Hat nur noch keiner gefragt, warum man das tun sollte? Wenn man die UART nicht nutzt reicht der interne Oszi in 99% der Fälle und selbst der ist für Basteleien bei moderaten Temperaturen bei den neueren Typen (nicht M8!) meist ausreichend. Naja, es wird ja auch an den Sleep-Modi herumoptimiert und dann läuft das mit einem 7805 davor. Gruß, Norbert
Norbert S. schrieb: > und Arduinofanboy hat scheinbar die richtige Stelle im > Datenblatt gefunden. Zuviel des Lobes...
Norbert S. schrieb: > Arduinofanboy hat scheinbar die richtige Stelle im > Datenblatt gefunden. Ich heiße nicht Arduino Fanboy und ich hab sie auch nicht durch Zufall gefunden, sondern wusste dass das dort steht.
Wilma Streit schrieb: > Norbert S. schrieb: >> Arduinofanboy hat scheinbar die richtige Stelle im >> Datenblatt gefunden. > > Ich heiße nicht Arduino Fanboy und ich hab sie auch nicht durch Zufall > gefunden, sondern wusste dass das dort steht. Gut, da hätten wir das endlich auch geklärt. btw: Norbert S. hatte von "scheinbar" gesprochen, d.h. er hat damit angedeutet, dass alles auch ganz anders sein könnte.
Also aus Erfahrung kann ich bestätigen das der Systemtakt gemeint ist. Ich hab ein Batteriebetriebenes Gerät mit AVR entwickelt, beim Aufwachen aus dem Sleep und beim Power-Up ist die Spannung des µC auf <4.5V(@20MHz) gefallen und er ist manchmal abgestürtzt. Nachdem ich die Frequenz vor dem Power-Up auf 2.5MHz gesenkt habe und erst nach dem alles aktiviert wurde wieder auf 20MHz erhöht habe ging es Problemlos. Sowohl bei -20°C als auch bei +40°C keine Probleme. Gruß Matthias
MeierKurt schrieb: > btw: Norbert S. hatte von "scheinbar" gesprochen, d.h. er hat damit > angedeutet, dass alles auch ganz anders sein könnte. Falsch. Was du meinst ist "anscheinend". Scheinbar bedeutet, es schien so, war aber definitiv anders. Sinnlose Erklärungen sind immer besonders unterhaltsam, wenn sie falsch sind. :)
Norbert S. schrieb: > Hat nur noch keiner gefragt, warum man das tun sollte? > Wenn man die UART nicht nutzt reicht der interne Oszi in 99% der Fälle Du hast wirklich einen SEHR engen Horizont. Es gibt unzählige Anwendungen, bei denen man auf einen deutlich genaueren und konstanteren Takt angewiesen ist, als ihn ein RC-Oszillator liefern könnte. Das fängt bei so extrem exotischen Sachen an wie einer UHR...
c-hater schrieb: > > Das fängt bei so extrem exotischen Sachen an wie einer UHR... Klar, vollkommen naheliegend. Ich brauche eine Uhr, nehme einen 20MHz-Quarz, den ich, weil er bei 3,3V nicht läuft, runterteile. Gruß, Norbert
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