Hi, Ich habe so einen kleinen Lotusgrill mit einem eingebautem Lüfter, welcher mit vier AA Batterien betrieben wird. Ich möchte dem jetzt ein Netzteil spendieren. Dazu wäre das halt gut, wenn die Spannungsquelle automatisch umgeschaltet wird, wenn ich das Netzteil einstecke. Ich habe mir die Schaltung im Bild ausgedacht, würde das so funktionieren? Gruß Stefan
Gast
#5894587
Stefan H. schrieb: > Ich habe mir die Schaltung im Bild ausgedacht, würde das so > funktionieren? Warum so kompliziert? Einfach in die Batteriezuleitung und in die Netzteilzuleitung je eine Diode.
Gast
#5894590
Ich würde das mit einem MOSFET lösen.
Gast
#5894594
Stefan H. schrieb: > würde das so funktionieren? Nur bis der Rauch verzogen ist, da induktive Spannungsspitzen des Motors zuverlässig den Transistor killen. Nimm besser 2 Dioden und achte darauf, daß das Netzteil etwas mehr Spannung als die Batterie liefert.
Stefan H. schrieb: > Dazu wäre das halt gut, wenn die Spannungsquelle automatisch > umgeschaltet wird, wenn ich das Netzteil einstecke. Nimm doch einfach einen Stecker mit (Um)schaltkontakt, der beim Einstecken des Netzteils die Batterien trennt.
Mick schrieb: > Ich würde das mit einem MOSFET lösen. naja, da habe ich aber dann in deinem Beispiel den Spannungsabfall der Diode bei der Batteriespannung... das wollte ich eigentlich nicht, da der Lüfter dann noch langsamer dreht. oszi40 schrieb: > Nimm besser 2 Dioden und achte darauf, daß das Netzteil etwas mehr > Spannung als die Batterie liefert. Da habe ich dann das selbe Problem.
Lothar M. schrieb: > Nimm doch einfach einen Stecker mit (Um)schaltkontakt, der beim > Einstecken des Netzteils die Batterien trennt. Genau so, solche Stecker waren früher in jedem batteriebetriebenen Radio oder Kassettendeck verbaut. Sowas z.B. https://www.pollin.de/p/hohlbuchse-5-5-2-5-mm-451810
Gast
#5894758
Stefan H. schrieb: > Spannungsabfall der Diode Nimm Schottky. Die 0,3V kannst du verkraften.
Gast
#5895439
Stefan H. schrieb: > Ich möchte dem jetzt ein Netzteil spendieren. > Dazu wäre das halt gut, wenn die Spannungsquelle automatisch > umgeschaltet wird, wenn ich das Netzteil einstecke. Weiter unten steht eine Lösung! Das mit der Schaltkontaktedose. Ne andre Möglichkeit zum Bleistift ist sowas hier: Vom Netzteil weg getrennt über Widerstand+Diode an die Basis eines NPN, von dem Kollektor ein weiterer Widerstand an an die Basis eines PNP. An dessen Emitter die Netzspannung und am Kollektor den Verbraucher Lüfter dran! Ein zweiter PNP erhält seine Bat-Spannung am selbem, und der Kollektor des 2. PNP verbindest ebenfalls am Kollektor des ersten! (Verbraucher bzw hier zB den Lüfter!) Achte nur drauf, dass beide PNPs je eine Diode zurück in Richtung Emitter erhalten, Das ist zwingend, sonst zerstörts die Transistoren wegen Überspannungsspitzen beim Abschalten vom NPN bzw dem 2.PNP. Die Basis des 2.PNPs wird durch einen Widerstand größer 4,7 k und einer Diode vom Bat/Akku-Anschluss-Plus direkt gesperrt, solange die Netzspannung größer als die Akkuspannung ist! Fällt die Netzteilspannung aus, schaltet dieser Transistor die BAT/Akkuspannung zum Lüfter durch! Wo ist das Problem? Was du brauchst: 1 x NPN Unitransistor 2 x PNP-Transistor (zB TIP42 oder änlich - abhängig von der Lastgrenze des Lüftermotors - dieser TIP42 kann bis zu 3 A schalten) 3 x Schottky-Diode 1N5204 o änlich 3 x Widerstand 4 k 7 oder 10 K und Geschick bzw Ahnung von dieser Elektronik.... das wars schon
Stefan H. schrieb: > da habe ich aber dann in deinem Beispiel den Spannungsabfall der > Diode bei der Batteriespannung... das wollte ich eigentlich nicht, da > der Lüfter dann noch langsamer dreht. > > oszi40 schrieb: >> Nimm besser 2 Dioden und achte darauf, daß das Netzteil etwas mehr >> Spannung als die Batterie liefert. > > Da habe ich dann das selbe Problem. a) 0,3V verriechen sich bei ca. 6V (4xAA) und erst recht bei: b) man kann auch ein Netzteil mit ausreichend hoher Spannung auswählen
Gast
#5895627
wolle g. schrieb: > 0,3V verriechen sich bei ca. 6V (4xAA) Das hab ich schon paarmal gesagt. Vermutlich ist es zu einfach... ;-)
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