Möglichst schlanke LAN-Kabelverlängerung

Gast #5895164
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Liebe Fachkräfte hier im Forum,

ich muss zwei CAT5e Lankabel mit einander verbinden und durch eine dünne 
Maueröffnung ziehen. Die Verbindungsstelle muss mit hindurch. Eine 
RJ45-RJ45 Kupplung wäre zu dick.

Gibt es nicht etwas schlankeres, etwa Verbinder, wo ich einfach an 
beiden Enden mit meiner RJ45-Crimpzange je ein CAT5e Kabel anquetschen 
kann? Gibt es das, oder hab ich's gerade erfunden? :-)

Und wenn ja, wie heißt es, wonach muss ich suchen?
Gast #5895717
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Maueröffnung ist vielleicht zu allgemein formuliert, Bohrloch zu einem 
toten Kaminzug wäre präziser. Von da aus geht es noch ca. 20 m weiter, 
hauptsächlich nach unten.

Ich habe mir die Anleitung zum werkzeuglosen Kabelverbinder mal zu 
Gemüte geführt. Löten scheint einfacher, zumal ich sowas schon mal 
gemacht habe. Außerdem sagt der Hersteller nichts über die zulässige 
Drahtstärke. Cat6 und Cat5e Kabel gibt es jeweils mit AWG24 (0,5mm) oder 
AWG28 (0,3mm).

Ich werde die 8 Lötstellen längs versetzt platzieren und einzeln mit 
Schrumpfschlauch isolieren. Und noch einen Schrumpfschlauch über alles 
(nennt man das eine Schrumpfmuffe?).

Gibt es eigentlich Schrumpfschlauch, der beim Schrumpfen auch in 
Längsrichtung ein wenig schrumpft oder zumindest Zugspannung aufbaut? 
Sollte ich den mit dem Kabelmantel verkleben und mit welchem Kleber?
Gast #5895864
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Sven L. schrieb:
> Ist das schlankeste, ws ich kenne

Bei 20m hängendem Kabel wäre mir eine zuverlässige Zugentlastung SEHR 
wichtig! Außerdem bekommt man für 16€ schon reichlich viel neues Kabel 
und kann das besser im Ganzen durchziehen. Kabel flicken wird eher Murks 
und hat bei späterer Fehlersuche Stemmarbeiten zur Folge. Übrigens dicke 
Bohrer und Bohrhammer kann man im Baumarkt ausleihen.
Angehängte Dateien:
Gast #5895945
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"20m frei hängend" trifft es nicht ganz. Ich hab mir noch mal die 
Zeichnung vom Haus angesehen, der vertikale Abschnitt ist nur etwa 10 m 
lang. Aber insgesamt komme ich auf fast 25 m. Na, dann muss ich wohl mal 
Verlegekabel kaufen und gleich das ganze alte Kabel von der Wand reißen. 
Meine Frau wird begeistert sein :-)

Vielen Dank für eure Anregungen.

Gruß,
Kurt
Gast #5895980
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ps
Der 19mm-Bohrer liegt schon bereit...
Ich bohre im Wohnbereich staubfrei mit einem Absaug-Trichter, den ich 
mal aus einer abgeschnittenen Plastikflasche gebaut habe. Für den dicken 
Bohrer mach ich mir einen neuen. Ich kann ja mal ein Foto posten.

pps
Der Adapter von Metz Connect scheint genial, hatte ich noch nie von 
gehört, Danke für den Hinweis! Aber jetzt habe ich mich ja schon 
entschlossen ein langes Kabel zu kaufen.
#5896000
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Löten, Schrumpfschlauch und gut.

Das Kabel liegt anscheinend in einem toten Schacht und wird nicht 
bewegt. Da passiert doch nichts mit.

GBit ist sogar für ungeschirmtes Kabel spezifiziert das funktioniert 
ganz gut, wenn man das ordentlich lötet und die Verdrillung nicht auf 
einen Meter aufrippelt.

So eine Situation habe ich bei mir auch, das läuft seit 5 Jahren 
problemlos.

Gruß
Axel
Gast #5896037
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Regenwasser im zugemauerten Kaminzug kann ich ausschließen, und Erdbeben 
sind hier auch eher selten.

Die Idee das Ende eines in der Wohnung bereits verlegten Kabel in den 
Kamin zu ziehen entspringt meinem minimalinvasiven Ansatz möglichst 
wenig Staub aufzuwirbeln ;-)
#5896421
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Ich konnte bislang keine Begründung dafür finden, warum in drei Teufels
> Namen die Verbindungsstelle ausgerechnet im Kaminschacht untergebracht
> werden muss, und warum nicht vor der Wand verbunden werden kann.

Du bist in letzter Zeit irgendwie etwas schlecht/aggro drauf, so rein 
von der Formulierung her?

Axel L. schrieb:
> GBit ist sogar für ungeschirmtes Kabel spezifiziert

Gibts dafür nicht auch 10G? Zumindest gibts auch Cat6a als UTP.
Gast #5897223
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Hoch ziehen ist glaub ich keine so gute Idee. Immer in Richtung 
Erdmittelpunkt, geht viel leichter und kabelschonender :-)

Ruß? Der Kamin ist seit mindestens 70 Jahren kalt, wenn er überhaupt 
jemals befeuert wurde. Das Haus ist im Krieg ausgebrannt und wurde 
wieder aufgebaut. Die Kaminmauern sind aber stehen geblieben. Der 
betroffene Kaminzug ist teil eines 10-zügigen Blocks, der immer schon 
für Ver- und Entsorgungsleitungen sowie zur Bad- und Küchenentlüftung 
genutzt wurde. Ich kann aber nicht ausschließen, dass da auch mal jemand 
einen Ofen angeschlossen hatte. Im Keller sind solche herausnehmbaren 
Schornsteinklappen aus Formbeton, da muss ich mal reinschauen bzw. 
-riechen.

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