Forum: Offtopic mein erster E-Scooter-Ritt


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von Rainer U. (r-u)


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Liebe alle,

Gestern bin ich zum ersten Mal E-Scooter (Lime) in Berlin gefahren, um 
es mal auszuprobieren. Ich will Euch teilhaben lassen:

Verfügbarkeit: Vorgestern hätte ich auch schon gerne getestet, aber zum 
Feierabend war fußläufig keiner mehr zu erreichen. Gestern dann 2 Stück, 
ca. 100m entfernt.

Erlaubter Fahr/parkbereich: Bei Lime konnte ich gerade so bis nach Hause 
fahren, die anderen Anbieter hätte ich noch enger am Stadtzentrum 
fahren/parken müssen. Auch ist der Tiergarten als Park rot markiert, 
obwohl da Fahrräder auf breiten Wegen ausdrücklich erlaubt sind - nun 
ja.

Fahrgefühl: Naja. max. 18 km/h. Glatte Fahrbahn ist gut, Gehwegplatten 
schon schlechter und Kopfsteinpflasterstellen (Einfahrten, ..) geht gar 
nicht. Die Federgabel hilft null und man hat Mühe klar zu sehen während 
des Gerüttels. Anderer Punkt, irre gefährlich: Wehe, es setzt sich mal 
eine Mücke auf Dich oder es krabbelt irgendwo: sobald man nicht mehr 2 
Hände am Lenker hat, eiert das Teil sehr gefährlich - nach einem Versuch 
hab ich mich das nicht mehr getraut. Hand raushalten zum Abbiegen 
kannste vergessen. Das wäre vielleicht anders, wenn das Teil einen Sitz 
hätte. Bei längeren Strecken kriegst Du nen Krampf im rechten Daumen vor 
fortwährenden Runterdrücken dieser Gas-Taste. Kleine Sprints wie auf dem 
Fahrrad sind nicht drin.

Kosten: Es wird nach Zeit abgerechnet, so hab ich für knapp 10 Kilometer 
7,90€ bezahlt und war 45 Minuten unterwegs. Man hat ja auch Wartezeiten 
an den Ampeln. Gut, 5 Minuten hab ich evtl. auch getrödelt.

Akku: ging von 53 auf 29% während der Fahrt - normal.

Bezahlung: War nach Ende der Fahrt mit Paypal möglich (einfacher), die 
anderen Anbieter wollten gleich vor der Fahrt die Kreditkartennummer.

Fazit: Eher was für Touristen. Ich fahre weiter mein Fahrrad, und ab 60 
gönne ich mir einen Elektro-Umbausatz.

von Axel L. (axel_5)


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Rainer U. schrieb:
> Liebe alle,
>
> Gestern bin ich zum ersten Mal E-Scooter (Lime) in Berlin gefahren, um
> es mal auszuprobieren. Ich will Euch teilhaben lassen:
>
> Verfügbarkeit: Vorgestern hätte ich auch schon gerne getestet, aber zum
> Feierabend war fußläufig keiner mehr zu erreichen. Gestern dann 2 Stück,
> ca. 100m entfernt.
>
> Erlaubter Fahr/parkbereich: Bei Lime konnte ich gerade so bis nach Hause
> fahren, die anderen Anbieter hätte ich noch enger am Stadtzentrum
> fahren/parken müssen. Auch ist der Tiergarten als Park rot markiert,
> obwohl da Fahrräder auf breiten Wegen ausdrücklich erlaubt sind - nun
> ja.
>
> Fahrgefühl: Naja. max. 18 km/h. Glatte Fahrbahn ist gut, Gehwegplatten
> schon schlechter und Kopfsteinpflasterstellen (Einfahrten, ..) geht gar
> nicht. Die Federgabel hilft null und man hat Mühe klar zu sehen während
> des Gerüttels. Anderer Punkt, irre gefährlich: Wehe, es setzt sich mal
> eine Mücke auf Dich oder es krabbelt irgendwo: sobald man nicht mehr 2
> Hände am Lenker hat, eiert das Teil sehr gefährlich - nach einem Versuch
> hab ich mich das nicht mehr getraut. Hand raushalten zum Abbiegen
> kannste vergessen. Das wäre vielleicht anders, wenn das Teil einen Sitz
> hätte. Bei längeren Strecken kriegst Du nen Krampf im rechten Daumen vor
> fortwährenden Runterdrücken dieser Gas-Taste. Kleine Sprints wie auf dem
> Fahrrad sind nicht drin.
>
> Kosten: Es wird nach Zeit abgerechnet, so hab ich für knapp 10 Kilometer
> 7,90€ bezahlt und war 45 Minuten unterwegs. Man hat ja auch Wartezeiten
> an den Ampeln. Gut, 5 Minuten hab ich evtl. auch getrödelt.
>
> Akku: ging von 53 auf 29% während der Fahrt - normal.
>
> Bezahlung: War nach Ende der Fahrt mit Paypal möglich (einfacher), die
> anderen Anbieter wollten gleich vor der Fahrt die Kreditkartennummer.
>
> Fazit: Eher was für Touristen. Ich fahre weiter mein Fahrrad, und ab 60
> gönne ich mir einen Elektro-Umbausatz.

Ich habe die Teile in Paris schon ausprobiert gehabt, auch Lime.

Wenn man damit mit Vollgas über schlechte Strassen brettert, ist das 
schon etwas grenzwertig, aber das muss man ja auch nicht. Man kann ja 
das Gehirn einschalten und ggfls. den Motor aus. Das gilt auch für 
Gehwege etc.

Die sind da auch mächtig schnell, habe die auf den großen Strassen 
gesehen, da konnten die gut mit den Autos mithalten. Wobei da natürlich 
das Thema mit dem Hirn wieder aufkommt.

Ansonsten war das auch mit meinem kleinen Sohn drauf ganz gut zu fahren 
und hat uns mächtig Spass gemacht. Allemal besser als zu laufen. Und die 
standen da wirklich überall rum.

Aber es stimmt schon, für den täglichen Gebrauch sind die doch zu teuer.

Gruß
Axel

von Harald W. (wilhelms)


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Rainer U. schrieb:


> Gestern bin ich zum ersten Mal E-Scooter gefahren,
> Fahrgefühl: Naja. max. 18 km/h.

Eigentlich vermisse ich ein solches Gefährt mit max. 12 km/h,
welches man auch in Fussgängerzonen benutzen darf. Langsamer
macht m.E. keinen Sinn, weil man dann von jedem Kind auf dem
Tretroller überholt wird.

von Falk B. (falk)


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Harald W. schrieb:
> Eigentlich vermisse ich ein solches Gefährt mit max. 12 km/h,
> welches man auch in Fussgängerzonen benutzen darf. Langsamer
> macht m.E. keinen Sinn, weil man dann von jedem Kind auf dem
> Tretroller überholt wird.

Vielleicht ist aber genau DAS die Alternative? Ein echter Tretroller 
ohne E-Antrieb. Denn da ist der Mensch auch in Bewegung. Ist auch besser 
für die Motorik.

von Reinhard S. (rezz)


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Falk B. schrieb:
> Vielleicht ist aber genau DAS die Alternative? Ein echter Tretroller
> ohne E-Antrieb. Denn da ist der Mensch auch in Bewegung. Ist auch besser
> für die Motorik.

Naja, der Tretroller hatte ja sein Comeback (Kickboard). Ich fand das 
abstoßen mit dem Fuß auf Dauer ziemlich anstrengend. Und mit E-Antrieb 
wärs dann eh kein fahrerischer Unterschied mehr zum E-Scooter.

von Bernd K. (prof7bit)


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Harald W. schrieb:
> Eigentlich vermisse ich ein solches Gefährt mit max. 12 km/h,
> welches man auch in Fussgängerzonen benutzen darf.

Vielleicht sollte man mal wegkommen von "pro Geschwindigkeit ein extra 
Fahrzeug" und stattdessen Fahrzeuge bauen bei denen der Fahrer die 
Geschwindigkeit variieren kann und Schilder an den Strecken aufstellen 
auf denen die erlaubte Geschwindigkeit draufsteht. Ich weiß, das ist 
eine revolutionäre Idee und in der Form noch nie dagewesen, aber man 
wird ja noch träumen dürfen.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Reinhard S. schrieb:

> Naja, der Tretroller hatte ja sein Comeback (Kickboard). Ich fand das
> abstoßen mit dem Fuß auf Dauer ziemlich anstrengend.

...und für ältere Menschen mit Hüft- oder Knieproblemen wohl auch
nicht gerade gelenkschonend.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Es wird sowieso keine vernünftigen Wege für derlei Gefährte geben.
Denn das würde ja auf lange Sicht die Autoindustrie gefährden.

DAS goldene Kalb, dem sich alles unterzuordnen hat

von Bernd K. (prof7bit)


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Reinhard S. schrieb:
> Naja, der Tretroller hatte ja sein Comeback (Kickboard).

Ich hatte als Kind nen Tretroller, aber der hatte relativ breite 
luftgefüllte Gummireifen, die Räder waren gefühlt dreimal so groß wie 
bei diesen lächerlichen Spielzeugrollern heutzutage.

von Jan L. (ranzcopter)


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Reinhard S. schrieb:
> Naja, der Tretroller hatte ja sein Comeback (Kickboard). Ich fand das
> abstoßen mit dem Fuß auf Dauer ziemlich anstrengend. Und mit E-Antrieb
> wärs dann eh kein fahrerischer Unterschied mehr zum E-Scooter.

wobei - ein findiger Bastler hat vor einiger Zeit einen Tretroller so 
elektrifiziert, dass der Motor nur unterstützt ("kick detection") - 
analog zum Pedelec. Also man muss treten, bekommt aber Zusatzschub. 
Fand' ich interessant, vor allem, weil die entsprechende Gesetzgebung 
(Pedelecs) angeblich mit "etwas Wohlwollen" auch für so ein Gefährt 
gelten könnte...

von Achim B. (bobdylan)


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Bernd K. schrieb:
> ... und stattdessen Fahrzeuge bauen bei denen der Fahrer die
> Geschwindigkeit variieren kann und Schilder an den Strecken aufstellen
> auf denen die erlaubte Geschwindigkeit draufsteht.

Solche Fahrzeuge gibt es schon. Nennt der Volksmund "Auto".

von Uhu U. (uhu)


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Rainer U. schrieb:
> Fahrgefühl: Naja. max. 18 km/h. Glatte Fahrbahn ist gut, Gehwegplatten
> schon schlechter und Kopfsteinpflasterstellen (Einfahrten, ..) geht gar
> nicht. Die Federgabel hilft null und man hat Mühe klar zu sehen während
> des Gerüttels. Anderer Punkt, irre gefährlich: Wehe, es setzt sich mal
> eine Mücke auf Dich oder es krabbelt irgendwo: sobald man nicht mehr 2
> Hände am Lenker hat, eiert das Teil sehr gefährlich - nach einem Versuch
> hab ich mich das nicht mehr getraut. Hand raushalten zum Abbiegen
> kannste vergessen.

Na das beruhigt mich… Die bequemen werden nach dem ersten größeren 
Problem die Finger davon lassen und der Rest rennt sich irgendwann die 
Birne ein.

Ich hatte schon die Sorge, dass man wegen dieser Scheißdinger mit dem 
Fahrrad nicht mehr voran kommt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Na das beruhigt mich… Die bequemen werden nach dem ersten größeren
> Problem die Finger davon lassen und der Rest rennt sich irgendwann die
> Birne ein.
>
> Ich hatte schon die Sorge, dass man wegen dieser Scheißdinger mit dem
> Fahrrad nicht mehr voran kommt.

Sei doch froh, dass noch keiner auf die Idee gekommen ist, Pogo-Sticks 
hochzuskillen.

von Frank B. (frank501)


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Uhu U. schrieb:
> Ich hatte schon die Sorge, dass man wegen dieser Scheißdinger mit dem
> Fahrrad nicht mehr voran kommt.

Vielleicht werden dann die selbstmordgefährdeten Fahrradfahrer weniger. 
Wäre also auch von Vorteil.

von Harald W. (wilhelms)


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Percy N. schrieb:

> Sei doch froh, dass noch keiner auf die Idee gekommen ist, Pogo-Sticks
> hochzuskillen.

Du meinst einen Antrieb, ähnlich wie den für Pflasterrammen, die man
früher für Strassenbauarbeiten verwendet hat?
http://www.go41.de/wp-content/images/DELMAG_RAMME_100kg_Type_E_1-232x300.jpg

von Percy N. (vox_bovi)


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Harald W. schrieb:
>
> Du meinst einen Antrieb, ähnlich wie den für Pflasterrammen, die man
> früher für Strassenbauarbeiten verwendet hat?
> http://www.go41.de/wp-content/images/DELMAG_RAMME_100kg_Type_E_1-232x300.jpg

Schon mal ein Anfang.

von Uhu U. (uhu)


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Frank B. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Ich hatte schon die Sorge, dass man wegen dieser Scheißdinger mit dem
>> Fahrrad nicht mehr voran kommt.
>
> Vielleicht werden dann die selbstmordgefährdeten Fahrradfahrer weniger.
> Wäre also auch von Vorteil.

Das wäre ungefähr so, als würde jemand wild mit einer Pistole in der 
Gegend rum ballern und dabei die selbstmordgefährdeten Fußgänger auf der 
Strecke blieben.

Ganz schon gaga…

Ich halte diese Elektroroller für gemeingefährlich.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:

> Ganz schon gaga…
>
> Ich halte diese Elektroroller für gemeingefährlich.

Sind sie für sich genommen überhaupt nicht. Aber wehe, sie kommen in die 
falschen Hände. Also in andere Hände als die von Schrotthändlern.

von Marek N. (bruderm)


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Harald W. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Sei doch froh, dass noch keiner auf die Idee gekommen ist, Pogo-Sticks
>> hochzuskillen.
>
> Du meinst einen Antrieb, ähnlich wie den für Pflasterrammen, die man
> früher für Strassenbauarbeiten verwendet hat?
> http://www.go41.de/wp-content/images/DELMAG_RAMME_100kg_Type_E_1-232x300.jpg

Der DELMAG-Frosch: Beitrag "Name gesucht, altes Gerät Straßenbau"

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Marek N. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Percy N. schrieb:
>>
>>> Sei doch froh, dass noch keiner auf die Idee gekommen ist, Pogo-Sticks
>>> hochzuskillen.
>>
>> Du meinst einen Antrieb, ähnlich wie den für Pflasterrammen, die man
>> früher für Strassenbauarbeiten verwendet hat?
>> http://www.go41.de/wp-content/images/DELMAG_RAMME_100kg_Type_E_1-232x300.jpg
>
> Der DELMAG-Frosch: Beitrag "Name gesucht, altes Gerät Straßenbau"






Youtube-Video "Captain Sensible - Wot -"

von Axel L. (axel_5)


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Percy N. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>
>> Ganz schon gaga…
>>
>> Ich halte diese Elektroroller für gemeingefährlich.
>
> Sind sie für sich genommen überhaupt nicht. Aber wehe, sie kommen in die
> falschen Hände. Also in andere Hände als die von Schrotthändlern.

Aber allemal besser, als wenn diese Leute ein Auto oder Motorrad in den 
Händen haben.

Ich finde diese Elektroroller geil.

Und um ernsthaft Schaden im Vergleich zu einem (E-)Fahrrad oder Auto 
anzurichten, sind die einfach zu klein und zu leicht. Selbst ein 
Fussgänger mit den mittlerweile obligatorischen Kopfhörern ist 
gefährlicher.

Gruß
Axel

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


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Axel L. schrieb:
> Selbst ein
> Fussgänger mit den mittlerweile obligatorischen Kopfhörern ist
> gefährlicher.

Die Kopfhörer sind weniger ein Problem, der gesenkte Blick und die volle 
Konzentration auf was komplett anderes als die Umgebung ist es.

Kopfhörer hatten wir schon in den 80ern und das war kein Problem, die 
Zombie-Fußgänger sind erstmalig mit der Erfindung des Smartphones in 
Erscheinung getreten.

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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man muss sich in diesen Zeiten halt vom harten Alltag ablenken.

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Rainer U. schrieb:

> Kosten: Es wird nach Zeit abgerechnet, so hab ich für knapp 10 Kilometer
> 7,90€ bezahlt und war 45 Minuten unterwegs. Man hat ja auch Wartezeiten
> an den Ampeln. Gut, 5 Minuten hab ich evtl. auch getrödelt.

ui. Ist aber nicht wirklich billig, oder? 45 Min auf so einem Ding, 
ziemliche Horrorvorstellung ehrlich gesagt.

Gut Taxi hätte 24€ gekostet, was kostet Uber in Berlin?

Nur so aus reiner Neugier, ich weiß, diese Roller nimmt man auch wg des 
Fun-Faktors etc, aber: hast Du zufällig eine Ahnung, ob man die Strecke 
auch mit ÖPNV hätte machen können? Und wie lange es dann gedauert hätte?

von Rainer U. (r-u)


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Timm R. schrieb:
> hast Du zufällig eine Ahnung, ob man die Strecke
> auch mit ÖPNV hätte machen können? Und wie lange es dann gedauert hätte?

Ja klar, mit U-Bahn und Fußweg dauert es genauso lange. Ich hab auch ein 
Jobticket, ich wollte es nur mal probieren, und 5 min fahren fand ich 
nicht repräsentativ.

Timm R. schrieb:
> ziemliche Horrorvorstellung ehrlich gesagt.
>
> Gut Taxi hätte 24€ gekostet, was kostet Uber in Berlin?

Also Horror jetzt nicht, aber entspannt auch nicht so richtig. Du hast 
keine Hand frei um die Musik lauter/leiser zu machen, Nase bohren, 
Telefonat annehmen, .. :-)

Taxi und Uber weiß ich nicht / nutze ich vielleicht 1x im Jahr.

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Timm R. schrieb:
> Rainer U. schrieb:
>
>> Kosten: Es wird nach Zeit abgerechnet, so hab ich für knapp 10 Kilometer
>> 7,90€ bezahlt und war 45 Minuten unterwegs. Man hat ja auch Wartezeiten
>> an den Ampeln. Gut, 5 Minuten hab ich evtl. auch getrödelt.
>
> ui. Ist aber nicht wirklich billig, oder? 45 Min auf so einem Ding,
> ziemliche Horrorvorstellung ehrlich gesagt.
>
> Gut Taxi hätte 24€ gekostet, was kostet Uber in Berlin?
>
> Nur so aus reiner Neugier, ich weiß, diese Roller nimmt man auch wg des
> Fun-Faktors etc, aber: hast Du zufällig eine Ahnung, ob man die Strecke
> auch mit ÖPNV hätte machen können? Und wie lange es dann gedauert hätte?

Das Konzept ist ja eher, mit dem Roller zur nächsten geeigneten 
Bus/S-Bahnhaltestelle zu fahren und dann von da zum eigentlichen Ziel.

In Paris stehen die in solchen Massen rum, dass das auch ganz gut 
funktioniert.

Gruß
Axel

von Matthias L. (limbachnet)


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Axel L. schrieb:
> Selbst ein
> Fussgänger mit den mittlerweile obligatorischen Kopfhörern ist
> gefährlicher.

Nur wenn besagter Fußgänger auch 20km/h schnell unterwegs ist - das 
Kampfgewicht des Scooters ist dem des Fahrers IMHO nachrangig.

Die Dinger sind halt ziemlich wackelig - und dafür ziemlich schnell. Wie 
viele Einschläge von Scooter-Fahrern in der nächsten Zeit so vorkommen, 
wird sich zeigen, ich möchte nicht versuchen, in die Zukunft zu schauen. 
Einerseits sind die Dinger IMHO nicht ungefährlich, andererseits glaube 
ich nicht, dass Heerscharen davon die Innenstadt überfluten - erstens 
ist der Spaß ja nicht gerade geschenkt und zweitens halte ich das Stehen 
auf dem Brettchen für nicht besonders bequem. Schau'n mer mal.

von Axel L. (axel_5)


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Matthias L. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Selbst ein
>> Fussgänger mit den mittlerweile obligatorischen Kopfhörern ist
>> gefährlicher.
>
> Nur wenn besagter Fußgänger auch 20km/h schnell unterwegs ist - das
> Kampfgewicht des Scooters ist dem des Fahrers IMHO nachrangig.
>
Wenn mir der Fussgänger mit Kopfhörern vors Fahrrad springt, weil er 
gedanklich bei seinem Smartphone ist, ist dessen Geschwindigkeit 
vollkommen egal, er bleibt trotzdem gefährlich. Wir müssen also 
unbedingt ein Verbot fordern, man könnte sich ja an die Regeln für die 
Autos anlehnen.

Man könnte das natürlich einfach ein bischen gelassener sehen.

> Die Dinger sind halt ziemlich wackelig - und dafür ziemlich schnell. Wie
> viele Einschläge von Scooter-Fahrern in der nächsten Zeit so vorkommen,
> wird sich zeigen, ich möchte nicht versuchen, in die Zukunft zu schauen.
So what ?

Aber in Deutschland ist es ja sogar verboten, sich selbst umzubringen.

> Einerseits sind die Dinger IMHO nicht ungefährlich, andererseits glaube
> ich nicht, dass Heerscharen davon die Innenstadt überfluten - erstens
> ist der Spaß ja nicht gerade geschenkt und zweitens halte ich das Stehen
> auf dem Brettchen für nicht besonders bequem. Schau'n mer mal.
Es ist bequemer als zu laufen.

Gruß
Axel

von Uhu U. (uhu)


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Axel L. schrieb:
> Aber allemal besser, als wenn diese Leute ein Auto oder Motorrad in den
> Händen haben.

Eben nicht. Diese scheißkleinen Räder und eine Bodenwelle, die man nicht 
sieht und zack, liegt er auf der Fresse - und das auf der Straße…

Von den liebevoll in Handarbeit hergestellten Qualitätsschlaglöchern auf 
deutschen Straßen brauchen wir da gar nicht zu reden.

Rainer U. schrieb:
> sobald man nicht mehr 2 Hände am Lenker hat, eiert das Teil sehr
> gefährlich - nach einem Versuch hab ich mich das nicht mehr getraut.
> Hand raushalten zum Abbiegen kannste vergessen.

Und damit wird das Mißachten wichtiger Regeln im Straßenverkehr auch 
noch quasi erzwungen.

Das liegt ganz auf der Linie der neusten Vorschriften zum 
Nebeneinanderfahren per Fahrrad - bisher war das schlicht verboten, was 
aber vor allem die Damen noch nie daran gehindert hat, es trotzdem zu 
machen. Dass sich damit die sowieso ziemlich unterentwickelte 
Aufmerksamkeit auf Null reduziert - egal. Man muss ja mit der 
Beifahrerin quatschen, da kann man nicht auch noch auf den Verkehr 
achten.

Statt die Strafen für derlei Unsinn drastisch zu erhöhen und Verstöße 
auch zu verfolgen, wird der Unsinn einfach erlaubt - "wenn der übrige 
Verkehr nicht behindert wird".

Dass denen das bisher schon völlig wurscht war - Schwamm drüber, 
interessiert nicht, ab dem 1. Juli werden sie darauf achten.

Wers glaubt wird seelig.

von Bernd K. (prof7bit)


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Axel L. schrieb:
> Wir müssen also
> unbedingt ein Verbot fordern

Smartphoneverbot für Fußgänger? Klar, das bekommst Du sicher 
durchgesetzt, da werden alle dafür sein.

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Aber allemal besser, als wenn diese Leute ein Auto oder Motorrad in den
>> Händen haben.
>
> Eben nicht. Diese scheißkleinen Räder und eine Bodenwelle, die man nicht
> sieht und zack, liegt er auf der Fresse - und das auf der Straße…
Und ? Ist doch deren Problem.

>
> Rainer U. schrieb:
>> sobald man nicht mehr 2 Hände am Lenker hat, eiert das Teil sehr
>> gefährlich - nach einem Versuch hab ich mich das nicht mehr getraut.
>> Hand raushalten zum Abbiegen kannste vergessen.
>
> Und damit wird das Mißachten wichtiger Regeln im Straßenverkehr auch
> noch quasi erzwungen.
>
Die neuen E-Scooter müssen Blinker haben.

Gruß
Axel

von A. K. (prx)


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Axel L. schrieb:
> man könnte sich ja an die Regeln für die Autos anlehnen.

Yep, unbedingt. Man muss sich als Fussgänger also eine passende 
Halterung am Körper montieren, weil man das Gerät nicht in der Hand 
halten darf. Eine Chance für die Zubehörindustrie.

Ein Problem sehe ich allerdings bei der Unterscheidung von Fussgängern 
und Fussstehern. Bei Autos kann man eine gewisse Ernsthaftigkeit dadurch 
signalisieren, dass nicht nur stehen bleibt, sondern den Motor 
ausschaltet. Wie könnte eine entsprechende Regelung aussehen? Linke und 
rechte Schnürsenkel zusammenbinden?

> Man könnte das natürlich einfach ein bischen gelassener sehen.

Wäre vielleicht doch besser. Wer regt sich denn nicht über Verbote auf, 
die man nicht selbst angeregt hat?

> Aber in Deutschland ist es ja sogar verboten, sich selbst umzubringen.

M.W. ist ein Suizid nicht strafbar, auch nicht der Versuch.

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


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Axel L. schrieb:
> Und ? Ist doch deren Problem.

Vor allem, wenn jemand anderes in diesen Unfall hineinfährt…

Mit dem Fahrrad fliegt man über diesen Misthaufen mit ziemlicher 
Sicherheit, wenn man nicht mehr ausweichen kann. Die Bodenwelle allein 
hätte dem Radfahrer nur ein wenig den Hintern massiert.

von Axel L. (axel_5)


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A. K. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> man könnte sich ja an die Regeln für die Autos anlehnen.
>
> Yep, unbedingt. Man muss sich als Fussgänger also eine passende
> Halterung am Körper montieren, weil man das Gerät nicht in der Hand
> halten darf. Eine Chance für die Zubehörindustrie.
>
> Ein Problem sehe ich allerdings bei der Unterscheidung von Fussgängern
> und Fussstehern. Bei Autos kann man eine gewisse Ernsthaftigkeit dadurch
> signalisieren, dass nicht nur stehen bleibt, sondern den Motor
> ausschaltet. Wie könnte eine entsprechende Regelung aussehen? Linke und
> rechte Schnürsenkel zusammenbinden?
>
Nein, das ist wie beim Auto. Nur das Stehen an der Ampel mit 
ausgeschaltetem Motor reicht nicht. Bei Fussgängern könnte man also eine 
Sitzpflicht einführen.


>> Man könnte das natürlich einfach ein bischen gelassener sehen.
>
> Wäre vielleicht doch besser. Wer regt sich denn nicht über Verbote auf,
> die man nicht selbst angeregt hat?
>
>> Aber in Deutschland ist es ja sogar verboten, sich selbst umzubringen.
>
> M.W. ist ein Suizid nicht strafbar, auch nicht der Versuch.
Stimmt, wenn man es selber macht, ist es erlaubt, aber wehe es hilft 
einem einer dabei.

Gruß
Axel

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Und ? Ist doch deren Problem.
>
> Vor allem, wenn jemand anderes in diesen Unfall hineinfährt…
>
> Mit dem Fahrrad fliegt man über diesen Misthaufen mit ziemlicher
> Sicherheit, wenn man nicht mehr ausweichen kann. Die Bodenwelle allein
> hätte dem Radfahrer nur ein wenig den Hintern massiert.

Genau.

Man sollte diese Dinger verbieten, weil ja jemand damit stürzen könnte, 
und dann könnte ein anderer darüber stolpern und könnte lebenslange 
psychische Verletzungen davontragen. Wow, was dieser Gedankengang an 
Optionen für Verbote bietet ...

Auf meine Idee mit den Smartphoneverboten für Fussgänger müsstest Du 
doch eigentlich voll einsteigen ?

Junge, Junge. Man merkt bei Dir schon, warum aus Deutschland seit 
Jahrzehnten keine Innovationen mehr kommen.

Gruß
Axel

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Axel L. schrieb:
> Junge, Junge. Man merkt bei Dir schon, warum aus Deutschland seit
> Jahrzehnten keine Innovationen mehr kommen.

Doch. Aber Passend. Innovative Verbote beispielsweise - da läuft grad 
was an. Und als Softwarehersteller für Staatstrojaner ist man bestens 
für den Zukunftsmarkt gerüstet, ...

: Bearbeitet durch User
von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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> Junge, Junge. Man merkt bei Dir schon, warum aus Deutschland seit
> Jahrzehnten keine Innovationen mehr kommen.

Und wann hast du deine letzte Innovation rausgehauen und was war das 
nochmal?

von A. K. (prx)


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A. K. schrieb:
> Doch. Aber Passend. Innovative Verbote beispielsweise - da läuft grad
> was an. Und als Softwarehersteller für Staatstrojaner ist man bestens
> für den Zukunftsmarkt gerüstet, ...

... und eine Pflicht-App für Handybesitzer, die illegale Nutzung 
anzeigt, würde prima dazu passen.

Die Hardware für systematische Überwachung mobilen Autoverkehrs haben 
wir ja schon so gut wie bezahlt.

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Bernd G. schrieb:
>> Junge, Junge. Man merkt bei Dir schon, warum aus Deutschland seit
>> Jahrzehnten keine Innovationen mehr kommen.
>
> Und wann hast du deine letzte Innovation rausgehauen und was war das
> nochmal?

Darf ich hier nicht schreiben, ist noch beim Patentanwalt.

Gruß
Axel

von Percy N. (vox_bovi)


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Axel L. schrieb:
>
> Aber in Deutschland ist es ja sogar verboten, sich selbst umzubringen.
>
Sagt wer? Und woher glaubt der das zu wissen?

>> Einerseits sind die Dinger IMHO nicht ungefährlich, andererseits glaube
>> ich nicht, dass Heerscharen davon die Innenstadt überfluten - erstens
>> ist der Spaß ja nicht gerade geschenkt und zweitens halte ich das Stehen
>> auf dem Brettchen für nicht besonders bequem. Schau'n mer mal.
> Es ist bequemer als zu laufen.
>
Daran erkennt man Zivilunken ;-)
Eine Stunde Marsch ist weniger anstrengend als zehn Minuten 
Stillgestanden. Das weiß natürlich nicht jeder ...

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Axel L. schrieb:
> Stimmt, wenn man es selber macht, ist es erlaubt, aber wehe es hilft
> einem einer dabei.

Wie wäre es, wenn du dich mal informierst, bevor du ständig Blödsinn von 
dir gibst:

http://www.cdl-rlp.de/Unsere_Arbeit/Sterbehilfe/Rechtslage-Deutschland.html

von Percy N. (vox_bovi)


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Axel L. schrieb:

> Stimmt, wenn man es selber macht, ist es erlaubt, aber wehe es hilft
> einem einer dabei.
>
Sag mal, verfolgst Du nur noch "Qualitätsmedien"?

von Axel L. (axel_5)


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Kara B. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Stimmt, wenn man es selber macht, ist es erlaubt, aber wehe es hilft
>> einem einer dabei.
>
> Wie wäre es, wenn du dich mal informierst, bevor du ständig Blödsinn von
> dir gibst:
>
> http://www.cdl-rlp.de/Unsere_Arbeit/Sterbehilfe/Rechtslage-Deutschland.html

Komm wieder runter.

Gruß
Axel

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:

> M.W. ist ein Suizid nicht strafbar, auch nicht der Versuch.

Es könnte passieren, dass dem erfolgreichen Suizidenten die in seiner 
Kulturgruppe übliche Beisetzung verweigert wird.

Das ist zwar keine staatliche Sanktion, aber andererseits stellt der 
Staat auch nicht für suizidale Attentäter sechs Dutzend Jungfrauen zur 
postmortalen Nervensägerei zur Verfügung.

von Tobias J. (jason328)


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Ich bin den Lime zum ersten mal letzten Sommer in Los Angeles gefahren 
und ich fand die Teile MEGA!

von A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
>> M.W. ist ein Suizid nicht strafbar, auch nicht der Versuch.
>
> Es könnte passieren, dass dem erfolgreichen Suizidenten die in seiner
> Kulturgruppe übliche Beisetzung verweigert wird.

... und sie, wenn Christen, als Sträucher und Bäume büssen müssen. Was 
den Bezug zu Scootern wiederherstellt, denn da wird so mancher innigen 
Kontakt finden, um seinerseits an Stelle der Sträucher und Bäume zu 
wehklagen.

: Bearbeitet durch User
von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Axel L. schrieb:
> Komm wieder runter.

Gerne, wenn du aufhörst erwiesenen Blödsinn zu verbreiten.

von Harald W. (wilhelms)


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Axel L. schrieb:

> Bei Fussgängern könnte man also eine Sitzpflicht einführen.

Ja, man könnte z.B. das Umbinden eines solchen Schemels vorschreiben:
https://files.newsnetz.ch/story/3/1/1/31182640/2/topelement.jpg

von Percy N. (vox_bovi)


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Harald W. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>
>> Bei Fussgängern könnte man also eine Sitzpflicht einführen.
>
> Ja, man könnte z.B. das Umbinden eines solchen Schemels vorschreiben:
> https://files.newsnetz.ch/story/3/1/1/31182640/2/topelement.jpg

So komisch ist das Ganze überhaupt nicht. Mir ist mal so ein Smombie 
direkt vors Fahrrad getraumtanzt; zum Glück habe ich es rechtzeitig 
gesehen, so dass nicht der Lenker aus der Bahn geworfen wurde, sondern 
der Ellenbogen. Leider blieb das Smartie an Bord.

So etwas kann auch reichlich übel ausgehen.

von Jan L. (ranzcopter)


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Axel L. schrieb:
>>
>> Und damit wird das Mißachten wichtiger Regeln im Straßenverkehr auch
>> noch quasi erzwungen.
>>
> Die neuen E-Scooter müssen Blinker haben.

Nein!

"Um als Elektrokleinstfahrzeug zu gelten, muss der E-Scooter eine Lenk- 
oder Haltestange besitzen, über ein Vorder-, ein Rück- und ein 
Bremslicht verfügen sowie zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen. 
Eine „helltönende Glocke“ muss ebenfalls an Board sein, eine Helmpflicht 
gilt hingegen nicht. Auch Blinker muss der Elektro-Tretroller nicht 
haben, die Richtung wird wie beim Fahrradfahren per Handzeichen 
angezeigt."

>
> Gruß
> Axel

von A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> So komisch ist das Ganze überhaupt nicht. Mir ist mal so ein Smombie
> direkt vors Fahrrad getraumtanzt;

Es ist nicht wirklich komisch, das stimmt. Aber ist es ein sinnvoller 
und realistischer Weg, Fussgängern die Nutzung von Smartphones zu 
verbieten?

von Uhu U. (uhu)


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Jan L. schrieb:
> "… Auch Blinker muss der Elektro-Tretroller nicht
> haben, die Richtung wird wie beim Fahrradfahren per Handzeichen
> angezeigt."

Heißt das jetzt, dass Blinker zwar nicht vorgeschrieben sind, aber 
erlaubt, oder sind sie - wie beim normalen Fahrrad ¹) - verboten.

Ich würde mal letzteres vermuten, weil beide Fahrzeugtypen zu schmal 
sind, um die Seite, auf der gerade geblinkt wird, sicher erkennen zu 
können.

---

¹) Fahrtrichtungsanzeiger sind nur an mehrspurigen Fahrrädern zulässig 
(§ 67 Abs. 5 StVO)

von Bernd K. (prof7bit)


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Percy N. schrieb:
> Eine Stunde Marsch ist weniger anstrengend als zehn Minuten
> Stillgestanden.

Aber es dauert 50 Minuten länger!

von Uhu U. (uhu)


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Bernd K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Eine Stunde Marsch ist weniger anstrengend als zehn Minuten
>> Stillgestanden.
>
> Aber es dauert 50 Minuten länger!

Wer hätte das gedacht…

von Ron L. (flessa)


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Uhu U. schrieb:
> Jan L. schrieb:
>> "… Auch Blinker muss der Elektro-Tretroller nicht
>> haben, die Richtung wird wie beim Fahrradfahren per Handzeichen
>> angezeigt."
>
> Heißt das jetzt, dass Blinker zwar nicht vorgeschrieben sind, aber
> erlaubt, oder sind sie - wie beim normalen Fahrrad ¹) - verboten.
>
> Ich würde mal letzteres vermuten, weil beide Fahrzeugtypen zu schmal
> sind, um die Seite, auf der gerade geblinkt wird, sicher erkennen zu
> können.
>
> ---
>
> ¹) Fahrtrichtungsanzeiger sind nur an mehrspurigen Fahrrädern zulässig
> (§ 67 Abs. 5 StVO)

Motorräder haben keine Blinker?
*ungläubigguck

von Ron L. (flessa)


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Uhu U. schrieb:
> Jan L. schrieb:
>> "… Auch Blinker muss der Elektro-Tretroller nicht
>> haben, die Richtung wird wie beim Fahrradfahren per Handzeichen
>> angezeigt."
>
> Heißt das jetzt, dass Blinker zwar nicht vorgeschrieben sind, aber
> erlaubt, oder sind sie - wie beim normalen Fahrrad ¹) - verboten.
>
> Ich würde mal letzteres vermuten, weil beide Fahrzeugtypen zu schmal
> sind, um die Seite, auf der gerade geblinkt wird, sicher erkennen zu
> können.
>

Motorräder haben keine Blinker?
*ungläubigguck

von Harald W. (wilhelms)


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Uhu U. schrieb:

> ¹) Fahrtrichtungsanzeiger sind nur an mehrspurigen Fahrrädern zulässig
> (§ 67 Abs. 5 StVO)

Gut, das das die ganzen Motorradhersteller nicht wissen.

von Bernd K. (prof7bit)


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Ron L. schrieb:
>> ¹) Fahrtrichtungsanzeiger sind nur an mehrspurigen Fahrrädern zulässig
>> (§ 67 Abs. 5 StVO)
>
> Motorräder haben keine Blinker?

"mehrspurigen Fahrrädern".

Aber ja: Die Argumentation "zu schmal" erscheint mir fadenscheinig. 
Diese ganzen Regeln sind ein einziges Flickwerk. Normalerweise gehört 
das alles gelöscht und nochmal komplett sauber neu geschrieben, mit 
durchgängiger Logik und Konsequenz.

von A. K. (prx)


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Harald W. schrieb:
>> ¹) Fahrtrichtungsanzeiger sind nur an mehrspurigen Fahrrädern zulässig
>> (§ 67 Abs. 5 StVO)
>
> Gut, das das die ganzen Motorradhersteller nicht wissen.

Motordräder wissen eben, dass sie keine Fahrräder sin.

von Teo D. (teoderix)


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Percy N. schrieb:
> Sei doch froh, dass noch keiner auf die Idee gekommen ist, Pogo-Sticks
> hochzuskillen.

Youtube-Video "Hop Rod Gas Powered Pogo Stick"

Es soll noch einen erfolgreicheren Erfinder gegeben haben. Der ist aber 
aus unerklärlichen Gründen, nicht mehr auffindbar....

von Uhu U. (uhu)


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Ron L. schrieb:
> Motorräder haben keine Blinker?
> *ungläubigguck

Na dann nimm mal einen Zollstock in die Hand und miss einfach nach, ob 
Motorräder hinten genau so schmal sind, wie Fahrräder oder E-Scooter…

von A. K. (prx)


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Alternativ hilft ein Blick in den genannten Paragraphen. ;-)

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Alternativ hilft ein Blick in den genannten Paragraphen. ;-)

Dort steht aber nicht die Begründung, warum die Vorschrift so ist und 
nicht anders…

Warum sind blinkende Rücklichter verboten?

Vordergründig: weils in der StZVO so steht.
Hintergründig: versuch mal bei völliger Dunkelheit die Entfernung zu 
einem blinkenden Rücklicht zu schätzen. Du wirst feststellen, das dass 
unmöglicht ist. Deswegen ist dieser Mist verboten…

: Bearbeitet durch User
von Bernd H. (geeky)


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Rainer U. schrieb:
> Fahrgefühl: Naja. max. 18 km/h. Glatte Fahrbahn ist gut, Gehwegplatten
> schon schlechter und Kopfsteinpflasterstellen (Einfahrten, ..) geht gar
> nicht. Die Federgabel hilft null und man hat Mühe klar zu sehen während
> des Gerüttels.

Ich bin häufiger zwischen Parkplatz und Firma (~1km) mit einem Scooter 
ohne E (Oxelo Town 9) unterwegs (also auf Fußwegen). Kopfsteinpflaster 
kann man gerne ganz sein lassen. Es bremst einen die ganze Zeit, bringt 
einen schnell zum Schwitzen und macht absolut keinen Spaß. Mit Inline 
Skates ist es noch viel schlimmer. Fährt man mit Inlinern zu langsam 
wird man in die Fugen teilweise quasi rein gezogen und muss dann mit dem 
Gleichgewicht gut aufpassen.
Aber immerhin hören einen dann die Zombie-Fußgänger und erschrecken sich 
nicht und man kann sich klingeln sparen.

Mit 200mm Rollen sind kleinere Bordsteinkanten kein Problem. Bei 
größeren (womit man selten zu tun hat) ziehe ich das Vorderrad aktiv 
nach oben, dann klappt auch das.
Bei Kopfsteinpflaster habe ich keine Probleme das ich großartig 
durchgeschüttelt würde - Es ist eher nur ziemlich laut und man wird 
gebremst.

Einhändig fahren kann man meiner Meinung nach vergessen. Geht zwar 
irgendwie, aber wohl fühlt man sich dabei nicht.
Irgendeine Art "Fahrtrichtungsanzeiger" wäre schon sinnvoll. Wenn 
links/rechts unterscheiden wegen geringem Abstand nicht gescheit ist, 
könnte man ja was animiertes als Blinker überlegen (Im Kopf hätte ich da 
irgendwie sowas: Youtube-Video "Animated Illuminated LED Arrow Sign")
(Aber ich bleibe erstmal bei "ohne E" - Es ist kein separater Fahrradweg 
vorhanden und fahrendes Hindernis will ich für die Autofahrer und 
Radfahrer nicht sein)

von Reinhard S. (rezz)


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● J-A V. schrieb:
> man muss sich in diesen Zeiten halt vom harten Alltag ablenken.

Dafür gibts doch eigentlich die Arbeit oder die Frau? Je nachdem, was 
"hart" ist.

Andererseits wäre das Leben vielleicht nicht so hart, wenn man sich 
nicht ständig ablenken liese, sondern eine Sache auch mal konsequent 
durchziehen könnte. Funklöcher sind da ein Segen :)

von Harald W. (wilhelms)


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Bernd H. schrieb:

> Irgendeine Art "Fahrtrichtungsanzeiger" wäre schon sinnvoll.

Z.B. sowas:
http://intress-online.de/eBay/ddr-roller-kifahrzeuge2_1.JPG
:-)

von Uhu U. (uhu)


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Bernd H. schrieb:
> Mit Inline Skates ist es noch viel schlimmer.

Logisch: je kleiner die Räder, desto unüberwindlicher werden 
Hindernisse…

von Uhu U. (uhu)


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von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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sowas sind alles nette Konzepte,
die allerdings nur im Sommer funktionieren.

in einem Land, indem im Winter selbst vor einem Feuerwehrgerätehaus
nicht geräumt und gestreut wird, passt das ganz einfach nicht ins 
Verkehrskonzept.

Es gibt noch viel zu tun in diesem Land und noch mehr umzudenken.

von Cyblord -. (cyblord)


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Bernd K. schrieb:
> Kopfhörer hatten wir schon in den 80ern und das war kein Problem, die
> Zombie-Fußgänger sind erstmalig mit der Erfindung des Smartphones in
> Erscheinung getreten.

Haben das die Älteren damals auch so gesehen oder wurde nicht doch den 
"nur Kopfhörer" Kids mit Walkman alles und jedes schlechte angedichtet?
Du erkennst die Parallele?

Was es in deiner Jugend gab -> War top und natürlich kein Problem.
Was es heute gibt -> Übel, macht aus Menschen Zombies. Gefährlich!

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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btw:
wenn ich solche Roller zulassen würde, dann nur mit der Maßgabe,
dass die nur fahrbereit sind, wenn BEIDE Hände am Lenker sind.
So bleibt dann während der Fahrt auch das Handy in der Tasche.

hier schläft er Gesetzgeber ganz gewaltig.

von Uhu U. (uhu)


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● J-A V. schrieb:
> wenn BEIDE Hände am Lenker sind.

Und wie soll man dann die Fahrtrichtung anzeigen?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die Dinger bekommen Blinker?

von Old P. (old-papa)


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● J-A V. schrieb:
> sowas sind alles nette Konzepte,
> die allerdings nur im Sommer funktionieren.
>
> in einem Land, indem im Winter selbst vor einem Feuerwehrgerätehaus
> nicht geräumt und gestreut wird, passt das ganz einfach nicht ins
> Verkehrskonzept.
>
> Es gibt noch viel zu tun in diesem Land und noch mehr umzudenken.

Ja, das Fahrrad funktioniert im Sommer auch besser und Sandalen sind im 
Schneematsch auch suboptimal. Natürlich muss man als Mensch auch 
mitdenken, das wird ihm kein Gesetzgeber abnehmen.

Uhu U. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> wenn BEIDE Hände am Lenker sind.
>
> Und wie soll man dann die Fahrtrichtung anzeigen?

Mit dem Hintern hätte was... ;)
Blinker wären nicht schlecht, würden aber nicht lange überleben. 
Zumindest nicht bei Mietrollern.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Old P. schrieb:
> Sandalen sind im Schneematsch auch suboptimal

was hat das mit dem Thema zu tun?

von Percy N. (vox_bovi)


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Old P. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> sowas sind alles nette Konzepte,
>> die allerdings nur im Sommer funktionieren.
>>
>> in einem Land, indem im Winter selbst vor einem Feuerwehrgerätehaus
>> nicht geräumt und gestreut wird, passt das ganz einfach nicht ins
>> Verkehrskonzept.
>>
>> Es gibt noch viel zu tun in diesem Land und noch mehr umzudenken.
>
> Ja, das Fahrrad funktioniert im Sommer auch besser und Sandalen sind im
> Schneematsch auch suboptimal.

Für Fahrräder gibt es auch Reifen mit Spikes, und von Sandalen spricht 
in diesem Zusammenhang nur ein Volltrottel.

> Natürlich muss man als Mensch auch
> mitdenken, das wird ihm kein Gesetzgeber abnehmen.
>

Gute Idee! Dann mal los ...

von Marek N. (bruderm)


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Uhu U. schrieb:
> Und wie soll man dann die Fahrtrichtung anzeigen?

Youtube-Video "Werner Beinhart - Wurstblinker beim TÜV"

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> btw:
> wenn ich solche Roller zulassen würde, dann nur mit der Maßgabe,
> dass die nur fahrbereit sind, wenn BEIDE Hände am Lenker sind.
> So bleibt dann während der Fahrt auch das Handy in der Tasche.
>
Aber nicht vergessen: Beim Anfahren linken Arm ausstrecken!

> hier schläft er Gesetzgeber ganz gewaltig.

Auf jeden Fall!

von Bernd K. (prof7bit)


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Cyblord -. schrieb:
> Haben das die Älteren damals auch so gesehen oder wurde nicht doch den
> "nur Kopfhörer" Kids mit Walkman alles und jedes schlechte angedichtet?

Das ist ja keine Frage dessen wie man es sieht oder was man dichtet 
sondern wie es faktisch nachprüfbar ist. Auch heute kannst Du Leute 
beobachten die nur Kopfhörer drin haben und den Blick auf die Umwelt 
gerichtet, genau wie früher, die sind heute wie damals problemlos in der 
Lage Hindernissen auszuweichen und über die Straße zu gehen. Zusätzlich 
hinzugekommen sind nun heute aber die Zombies deren Wahrnehmung der 
Umwelt komplett abgeschaltet ist, die stolpern nicht nur taub sondern 
auch blind UND geistesabwesend durch die Gegend, und das meist auch ohne 
Blindenhund und ohne Begleitperson.

von Cyblord -. (cyblord)


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Bernd K. schrieb:
> Das ist ja keine Frage dessen wie man es sieht oder was man dichtet
> sondern wie es faktisch nachprüfbar ist.

Achso. Deine Ansicht ist Objektiv und faktisch endgültig. Ja dann.

von Achim B. (bobdylan)


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Percy N. schrieb:
>> hier schläft er Gesetzgeber ganz gewaltig.
>
> Auf jeden Fall!

Und dann sollte der Gesetzgeber auch noch ein Gesetz geben, welches eine 
Helmpflicht für diese Dinger anordnen. Weil: sieht Scheiße aus, son 
Helm, und das könnte den Einen oder die Andere abschrecken.

von Bernd K. (prof7bit)


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Cyblord -. schrieb:
> Achso. Deine Ansicht ist Objektiv und faktisch endgültig. Ja dann.

Ja, meine Ansicht deckt sich mit den Fakten, denn die Fakten waren 
zuerst da und ich haben sie wahrgenommen und korrekt verarbeitet. Und 
nun habe ich Dir davon erzählt. Du kannst sie ebenfalls nachprüfen und 
dann Deine eigene Ansicht entsprechend der Faktenlage korrigieren.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (old-papa)


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● J-A V. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Sandalen sind im Schneematsch auch suboptimal
>
> was hat das mit dem Thema zu tun?

Du hast das Wetter ins Spiel gebracht. Das hat nun auch nichts mit dem 
Thema zu tun.
Natürlich ist es im Winter manchmal glatt, dann fährt man nicht oder mit 
anderen Reifen. Genauso wie man zu Fuß anderes Schuhwerk trägt.

Old-Papa

von Harald W. (wilhelms)


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Uhu U. schrieb:

>> wenn BEIDE Hände am Lenker sind.
>
> Und wie soll man dann die Fahrtrichtung anzeigen?

Pinocchio macht das mit der Nase.

von Marek N. (bruderm)


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Harald W. schrieb:
> Pinocchio macht das mit der Nase.

Der kann noch ganz andere Sachen damit machen ;-)
Youtube-Video "Family Guy - Pinocchio German"

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Aber nicht vergessen: Beim Anfahren linken Arm ausstrecken!

warum grad den linken?

von Uhu U. (uhu)


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● J-A V. schrieb:
> warum grad den linken?

Wie bei der SPD: links blinken und rechts abbiegen…

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Aber nicht vergessen: Beim Anfahren linken Arm ausstrecken!
>
> warum grad den linken?

Weil Du hoffentlich rechts vom Radweg oder der Fahrbahn auf dem Gehweg 
stehst und Dich von dort aus in den möglicherweise vorhandenen 
fließenden Verkehr einfügen möchtest.
Letztlich aber egal, da sich die Karre bei dieser Modellvorstellung 
ohnehin nicht von der Stelle bewegen wird, jedenfalls nicht automobil.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wann wohl der erste Rollerist vom LKW plattgewalzt wird?

-werden doch immer mehr Rad"wege" an die Kreuzungen herangestrichelt

von Harald W. (wilhelms)


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● J-A V. schrieb:

> wann wohl der erste Rollerist vom LKW plattgewalzt wird?

Tödliche Unfälle hats bereits gegeben, allerdings (noch?) nicht in D.

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
>
> ¹) Fahrtrichtungsanzeiger sind nur an mehrspurigen Fahrrädern zulässig
> (§ 67 Abs. 5 StVO)

Spitzfindige Zeitgenossen könnten sich auf den Standpunkt stellen, dass 
das nur für gleichermaßen nach vorne und hinten wirkende 
Fahrtrichtungsanzeiger gilt. Ich rate gleichwohl diesbezüglich zur 
Vorsicht.

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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das schliesst alle Moppeds aus

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> das schliesst alle Moppeds aus

Bist Du sicher, dass der Verordnungsgeber mit "Fahrräder" auch Mopeds 
meint?

Zuzutrauen ist dem ja manches ...

von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Bist Du sicher, dass der Verordnungsgeber mit "Fahrräder" auch Mopeds
> meint?

Eher nicht. Mopeds werden offiziel zu den Kleinkrafträdern gerechnet.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Uhu U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Bist Du sicher, dass der Verordnungsgeber mit "Fahrräder" auch Mopeds
>> meint?
>
> Eher nicht. Mopeds werden offiziel zu den Kleinkrafträdern gerechnet.

sind aber immer noch einspurige Fahrzeuge.
so "eindeutig" sind da die Gesetze.

wahrscheinlich bewusst so eindeutig gehalten,
damit einer gewissen Berufsgruppe nie die Arbeit ausgeht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Bist Du sicher, dass der Verordnungsgeber mit "Fahrräder" auch Mopeds
>> meint?
>
> Eher nicht.

Ach nee!

> Mopeds werden offiziel zu den Kleinkrafträdern gerechnet.

Da scheint sich der Verordnungsgeber nicht ganz sicher zu sein. Vgl etwa 
§ 32 IX Nr 1 b et alibi mit § 50 VI a StVZO.

Bedenklich finde ich, dass Leichtkräder usw keine Fahrtrichtungsanzeiger 
brauchen.

Du stehst da also am linken Rand der Spur, hast den ersten Gang 
eingelegt und die Kupplung gezogen sowie den linken Fuß schon einmal 
unter sen Schalthebel platziert. Wie gibst Du jetzt Handzeichen, dass Du 
nach links abbiegen möchtest?

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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● J-A V. schrieb:
> sind aber immer noch einspurige Fahrzeuge.
> so "eindeutig" sind da die Gesetze.

In der zitierten StVZO steht an der benannten Stelle aber gerade NICHT 
"Fahrzeuge", sondern "Fahrräder".

von Percy N. (vox_bovi)


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Matthias L. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> sind aber immer noch einspurige Fahrzeuge.
>> so "eindeutig" sind da die Gesetze.
>
> In der zitierten StVZO steht an der benannten Stelle aber gerade NICHT
> "Fahrzeuge", sondern "Fahrräder".

Vor ewigen Zeiten galt alles Einspurige mit Versicherungskennzeichen als 
Fahrrad mit Hilfsmotor. Dazu gab es die 50er mit erwachsenem 
Nummernschild; die waren zulassungspflichtig und mussten zur HU. Damals 
war die Kugel noch rund.

Und dann hat sich jemand das Mokick ausgedacht.
Die technische Beschreibung in der StVZO war allerdings blanker Unsinn, 
denn auch ein Kickstarter ist, technisch betrachtet, eine Kurbel.

Inzwischen scheint man alles ab Mofa für ein Kraftfahrzeug zu halten, 
was ja auch sinnvoll sein dürfte.

von Bernd K. (prof7bit)


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Percy N. schrieb:
> Bedenklich finde ich, dass Leichtkräder usw keine Fahrtrichtungsanzeiger
> brauchen.

Seit wann denn das? Selbst Kleinkrafträder brauchen welche! Oder 
sprichst Du von Oldtimern?

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Die technische Beschreibung in der StVZO war allerdings blanker Unsinn,
> denn auch ein Kickstarter ist, technisch betrachtet, eine Kurbel.

Na, na, na… Eine Kurbel läßt sich üblicherweise deutlich mehr als 360° 
drehen - ein Kickstarter eher nicht.

von Rainer U. (r-u)


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● J-A V. schrieb:
> sowas sind alles nette Konzepte,
> die allerdings nur im Sommer funktionieren.

Spielverderber! :-) Also Schnee gab es ja kaum, aber so ein Akku bei 0 
Grad - der dürfte mindestens doppelt so schnell leer sein. Es sei denn 
die sind gekapselt und wärmen sich selbst - aber das wäre im Sommer 
wieder doof.. Wenn mich der Winterblues ereilt, mach ich evtl. nochmal 
eine Testfahrt. In 6 Monaten also ca. - dann aber in der Mittagspause, 
denn im Dunkeln will ich da nicht unterwegs mit sein.

von Bernd K. (prof7bit)


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Rainer U. schrieb:
> aber so ein Akku bei 0
> Grad - der dürfte mindestens doppelt so schnell leer sein.

Den kann man doch nachts mit in die Wohnung nehmen, den würd ich nicht 
draußen rumstehen lassen, sonst ist er irgendwann weg.

von A. K. (prx)


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Old P. schrieb:
> Ja, das Fahrrad funktioniert im Sommer auch besser und Sandalen sind im
> Schneematsch auch suboptimal.

Youtube-Video "Howdy- Sandalen im Schnee."

von Harald W. (wilhelms)


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Percy N. schrieb:

> Bist Du sicher, dass der Verordnungsgeber mit "Fahrräder" auch Mopeds
> meint?

Nun, sie fahren und sie haben Räder. :-)

von A. K. (prx)


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Matthias L. schrieb:
> In der zitierten StVZO steht an der benannten Stelle aber gerade NICHT
> "Fahrzeuge", sondern "Fahrräder".

Yep. Links auf Gesetze zu posten ist für den Arsch, guckt kaum einer 
rein. Und diskutiert lieber stundenlang über Windeier. ;-)

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Windeier

Hier: Rückenwindeier.

von Rainer U. (r-u)


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Bernd K. schrieb:
> Den kann man doch nachts mit in die Wohnung nehmen, den würd ich nicht
> draußen rumstehen lassen, sonst ist er irgendwann weg.

Das werden die Leute von Lime nicht mögen, es sei denn, Du lädst ihn 
auf.. :-)

von Reinhard S. (rezz)


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● J-A V. schrieb:
> sowas sind alles nette Konzepte,
> die allerdings nur im Sommer funktionieren.
>
> in einem Land, indem im Winter selbst vor einem Feuerwehrgerätehaus
> nicht geräumt und gestreut wird, passt das ganz einfach nicht ins
> Verkehrskonzept.

Das hat mit dem Land nichts zu tun, weil ich das in meiner Gegend bspw. 
noch nie gesehen hab.

Abgesehen davon ist Fahrrad/Roller/Scooter ja im Schneematsch noch 
beschissener als auf ner ordentlichen Schneedecke.

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Die technische Beschreibung in der StVZO war allerdings blanker Unsinn,
>> denn auch ein Kickstarter ist, technisch betrachtet, eine Kurbel.
>
> Na, na, na… Eine Kurbel läßt sich üblicherweise deutlich mehr als 360°
> drehen - ein Kickstarter eher nicht.

"Üblicherweise" <> "ausnahmslos"
Auch ein Gabelschlüssel ist eine Kurbel, unabhängig davon, ob und alle 
wieviel Grad Du ihn umsetzen musst.
Bis mindestens in die 70er wurden Pkw von Peugeot mit einem Wagenheber 
ausgeliefert,  dessen Antrieb auch zum Anwerfen des Motors von Hand 
geeignet war; der Zapfen hierfür war  von vorn zugänglich.  Wer sich 
nicht den Arm brechen lassen wollte, drehte die Kurbel kurz und zackig, 
aber höchstens um 90 Grad.

von Percy N. (vox_bovi)


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Reinhard S. schrieb:
>
> Das hat mit dem Land nichts zu tun, weil ich das in meiner Gegend bspw.
> noch nie gesehen hab.
>
Aus mehreren Wintern ist mir erinnerlich, dass vor Hamburgischen Schulen 
nicht geräumt wurde.

Eine mir bekannte Mitarbeiterin der Schulbehörde meinte, es liege daran, 
dass weder das Land noch die Bezirke die Kosten tragen wollten. Der 
gegenwärtige Stand ist mir nicht bekannt.

Es hat also wohl doch etwas mit dem (Bundes-)Land zu tun.

von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Auch ein Gabelschlüssel ist eine Kurbel

Wahrscheinlich bist du auch eine…

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Auch ein Gabelschlüssel ist eine Kurbel
>
> Wahrscheinlich bist du auch eine…

Nur weil Du als Grundprinzip der Kurbel die Umsetzung einer Kraft in ein 
Drehmoment nicht einsehen magst, musst Du nicht gleich pampig werden ...

von Helwein V. (forgoden)


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Ich finde dass man Autos, die eigentlich Panzerwagen sind, in Städten 
komplett verbieten sollte. Das sind die gefährlichsten und 
umweltschädlichsten Dinger, die auch gerne von Terroristen als Waffen 
benutzt werden. Mich nerven auch die ganzen Ampeln die ständig auf Rot 
springen, wenn ich als Fussgänger überkreuzen will. Eines der 
idiotischsten Erfindungen. Selbst Inder bekommen es in überfüllten 
Städten ohne Ampeln hin. Und ihr beschwert euch über die E-Kinderroller. 
Mit dem Panzerwagen von A nach B innerhalb Stadt umherfahren scheint für 
die meisten von euch ganz schön cool zu sein. Was kommt als nächstes? 
SUV? Wie behindert ist das eigentlich alles.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Helmut V. schrieb:
> Selbst Inder bekommen es in überfüllten Städten ohne Ampeln hin.

schlechter Vergleich.
Da ist SOVIEL los, dass eine Ampel eh keinen Sinn macht.

für unsere Verhältnisse halte ich es aber für unsinnig,
durch Ampeln auf null gebremst zu werden, um bei Grün wieder
los zu röhren.

Ich halte eine Stadt ohne Ampeln auch für möglich.
aber dann haben wir ein striktes Tempolimit von 25kmh,
damit der Verkehr ohne Stopps durchblubbern kann.

auf wesentlich grössere Durchschnittsgeschwindigkeiten
kommt man doch in den Städten eh nicht.

wieviel Strom verbrauchen alle Ampeln in D?

von Achim B. (bobdylan)


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Percy N. schrieb:
> Aus mehreren Wintern ist mir erinnerlich, dass vor Hamburgischen Schulen
> nicht geräumt wurde.

Es herrscht halt Fachkräftemangel in D.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Achim B. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Aus mehreren Wintern ist mir erinnerlich, dass vor Hamburgischen Schulen
>> nicht geräumt wurde.
>
> Es herrscht halt Fachkräftemangel in D.

so wie man bin in die 80er Jahre hinein Arbeitslose
zu solchen Diensten zwangsverpflichten konnte,
wüsste ich eine grosse Gruppe von Menschen,
die sich im Lande befinden, die das ebenso machen könnten.
Idealerweise sind darunter viele Männer in der Blüte ihrer Jahre,
die kaum wohinwissen mit ihrer Kraft.

Ratet mal, welche Menschen ich damit meine...

von Achim B. (bobdylan)


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● J-A V. schrieb:
> Ratet mal, welche Menschen ich damit meine...

Du meins die, die hier in A&B gerne fragen, mit welcher Zange sie sich 
die Hose zuknöpfen sollen, stimmts?

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> Achim B. schrieb:
>> Percy N. schrieb:
>>> Aus mehreren Wintern ist mir erinnerlich, dass vor Hamburgischen Schulen
>>> nicht geräumt wurde.
>>
>> Es herrscht halt Fachkräftemangel in D.
>
> so wie man bin in die 80er Jahre hinein Arbeitslose
> zu solchen Diensten zwangsverpflichten konnte,

Das hat man so ähnlich noch weiter betrieben. Vor etwa 15 Jahren habe 
ich im einer Beamtentagesstätte einen Aushang, mit dem Ein-Euro-Kräfte 
für die Stadtreinigung gesucht wurden. Zu der Zeit sah man auch überall 
im ÖPNV-Bereich weitgehend dedorientierte Zeitgenossen in roten Jacken, 
die Bahnsteige fegen und wartenden Passagiere trösten sollten.
Kurz darauf war dieser Spuk vorbei: In einer Schule wurde eine At 
Mittagstisch für die Schüler*/innen/mwd und Lernendinnen betrieben; dort 
waren auch Ein-Euro-Kräfze tätig. Als einer von diesen einmal auf die 
Idee kam, auch für das Lehrendinnenzimmer eine Kanne Kaffee zu kochen, 
war der Bär los.

> wüsste ich eine grosse Gruppe von Menschen,
> die sich im Lande befinden, die das ebenso machen könnten.
> Idealerweise sind darunter viele Männer in der Blüte ihrer Jahre,
> die kaum wohinwissen mit ihrer Kraft.
>
> Ratet mal, welche Menschen ich damit meine...

Ich wüsste den einen oder anderen Zeitgenossen, dessen Äußerungen mich 
gelegentlich an Art 18 GG erinnern.
Rate mal, wer so alles dazu gehört ...

von Marek N. (bruderm)


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Helmut V. schrieb:
> Selbst Inder bekommen es in überfüllten
> Städten ohne Ampeln hin.

Ja genau: Youtube-Video "[Indien 2017] There is NO Traffic-Jam in Mumbai, 2017-12-26"

von Percy N. (vox_bovi)


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Helmut V. schrieb:

> Selbst Inder bekommen es in überfüllten
> Städten ohne Ampeln hin.

Römer auch. Die ignorieren die Dinger einfach.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Achim B. schrieb:
>>> Percy N. schrieb:
>>>> Aus mehreren Wintern ist mir erinnerlich, dass vor Hamburgischen Schulen
>>>> nicht geräumt wurde.
>>>
>>> Es herrscht halt Fachkräftemangel in D.
>>
>> so wie man bin in die 80er Jahre hinein Arbeitslose
>> zu solchen Diensten zwangsverpflichten konnte,
>
> Das hat man so ähnlich noch weiter betrieben. Vor etwa 15 Jahren habe
> ich im einer Beamtentagesstätte einen Aushang, mit dem Ein-Euro-Kräfte
> für die Stadtreinigung gesucht wurden. Zu der Zeit sah man auch überall
> im ÖPNV-Bereich weitgehend dedorientierte Zeitgenossen in roten Jacken,
> die Bahnsteige fegen und wartenden Passagiere trösten sollten.
> Kurz darauf war dieser Spuk vorbei: In einer Schule wurde eine At
> Mittagstisch für die Schüler*/innen/mwd und Lernendinnen betrieben; dort
> waren auch Ein-Euro-Kräfze tätig. Als einer von diesen einmal auf die
> Idee kam, auch für das Lehrendinnenzimmer eine Kanne Kaffee zu kochen,
> war der Bär los.
>
>> wüsste ich eine grosse Gruppe von Menschen,
>> die sich im Lande befinden, die das ebenso machen könnten.
>> Idealerweise sind darunter viele Männer in der Blüte ihrer Jahre,
>> die kaum wohinwissen mit ihrer Kraft.
>>
>> Ratet mal, welche Menschen ich damit meine...
>
> Ich wüsste den einen oder anderen Zeitgenossen, dessen Äußerungen mich
> gelegentlich an Art 18 GG erinnern.
> Rate mal, wer so alles dazu gehört ...


wenn Du denen sagst dass die auch für länger hier bleiben dürfen,
wenn das Arbeitsergebnis stimmt,
arbeiten die wesentlich besser als die Ein-Euro-Jobber


-interessant dass man jetzt wieder als braun gilt, was?

In anderen Ländern muss man auch wieder gehen, wenn man nach 90Tagen 
keinen Job hat. Und ein solches Land gilt als Vorbild für Freiheit und 
Demokratie

Das war auch VOR dem Trumpel schon so.

also hört auf mit dieser "ich bin ja sooo braun" Geschichte.

von Uhu U. (uhu)


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● J-A V. schrieb:
> Ratet mal, welche Menschen ich damit meine...

Na die Desinfektoren, wen sonst…

von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Nur weil Du als Grundprinzip der Kurbel die Umsetzung einer Kraft in ein
> Drehmoment nicht einsehen magst, musst Du nicht gleich pampig werden ...

Nicht alles ist eine Kurbel. Ich bin geneigt, in diesem Zusammenhang 
Wikipedia zu vertrauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kurbel

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:

>
> Nicht alles ist eine Kurbel.

Stimmt, es gibt auch Schrauben, zweiseitige Hebel, schiefe Ebenen ...

> Ich bin geneigt, in diesem Zusammenhang
> Wikipedia zu vertrauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kurbel

Dann solltest Du Deiner Neigung nachgeben und den Artikel auch lesen. 
Hint: kurz vor "Geschichte" kommt der hier relevante Teil.

von Matthias L. (limbachnet)


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J-A V. schrieb:
> also hört auf mit dieser "ich bin ja sooo braun" Geschichte.

Es geht IMHO weniger um politische Grund- oder Mischfarben, sondern eher 
darum, dass das Thema "Flüchtlinge" hier von verschiedenen Leuten in 
zahlreiche, meist unpassende Threads hineingerotzt wird, wo es einfach 
nichts zu suchen hat. Hier im Forum ist schon zahlreiche Male darauf 
hingewiesen worden, dass doch bitte technische Sachverhalte diskutiert 
werden mögen.

Auch dieser Thread ist zu Kaperung ziemlich unpassend. Es geht um 
Elektro-Scooter, und die haben so ihre Vor- und Nachteile; einer der 
Nachteile ist, dass sie auf Schnee schlecht fahren werden. Von dieser 
Erkenntnis über schlecht geräumte öffentliche Wege, von diesen auf 
Fachkräftemangel und von diesem auf Flüchtlinge zu kommen ist einfach 
nur der Versuch, den Thread in eine unpassende Richtung zu verbiegen. 
Und das ist unschön.

von Harald W. (wilhelms)


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Helmut V. schrieb:

> Ich finde dass man Autos, die eigentlich Panzerwagen sind,
> in Städten komplett verbieten sollte.

Bei uns fuhr vor einigen Jahren sogar ein echter Hotchkiss 
(https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtzenpanzer_kurz)
mit Strassenzulassung durch die Stadt. Natürlich ohne Kanone
und m.W. musste die vordere Panzerplatte durch ein Alublech
ersetzt werden.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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jetzt kapere diesen Faden nicht!

von Achim B. (bobdylan)


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Percy N. schrieb:
> es gibt auch Schrauben, zweiseitige Hebel, schiefe Ebenen ...

Und kommunizierende Gören!

von Uhu U. (uhu)


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● J-A V. schrieb:
> jetzt kapere diesen Faden nicht!

Macht nix.

von Percy N. (vox_bovi)


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Achim B. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> es gibt auch Schrauben, zweiseitige Hebel, schiefe Ebenen ...
>
> Und kommunizierende Gören!

Störe Deine Waisen nicht!

von Bernd K. (prof7bit)


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Harald W. schrieb:
> Bei uns fuhr vor einigen Jahren sogar ein echter Hotchkiss
> (https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtzenpanzer_kurz)
> mit Strassenzulassung durch die Stadt.

Dafür bekommst Du keine Straßenzulassung in D ohne den zuständigen 
Beamten massiv zu bestechen. Und bei der ersten Polizeikontrolle wird 
das Fahrzeug konfisziert und die rechtswidrig erteilte BE eingezogen und 
geschreddert, der Führerschein ist weg und Du und der Zulassungsbeamte 
kommen in den Knast (wegen Bestechung und Bestechlichkeit und 
vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung, wegen Sachbeschädigung 
(Straßenbelag) und Umweltverschmutzung). Mindestens.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Harald W. schrieb:
>
> Bei uns fuhr vor einigen Jahren sogar ein echter Hotchkiss
> (https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtzenpanzer_kurz)
> mit Strassenzulassung durch die Stadt. Natürlich ohne Kanone
> und m.W. musste die vordere Panzerplatte durch ein Alublech
> ersetzt werden.

Da hätte ich lieber einen Grand Sport oder Anthéor.

von Achim B. (bobdylan)


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Bernd K. schrieb:
> Dafür bekommst Du keine Straßenzulassung in D

Vor zich Jahren hat mal jemand in Braunschweich um die Straßenzulassung 
für einen Panzer GEKÄMPFT. Das stand in allen Käseblättern, weil eine 
Zulassung wohl garnicht so unwahrscheinlich war, wie ein normaler Mensch 
denken sollte*. Oppa sie dann geKRIEGt hat, weiß ich allerdings nicht.

Weiß aber, dass das Ding Monatelang in der Celler Straße rumstand, und 
ich bin mir nicht ganz sicher, ob immer auf dem selben Parkplatz.

*Eventüll erwog man eine Zulassung in Gedenken an einen berühmten 
Braunschweiger Ehrenbürger...

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


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Achim B. schrieb:
> Oppa sie dann geKRIEGt hat, weiß ich allerdings nicht.

Flintenuschis Mannen haben die doch längst. Das Panzerfahren auf 
öffentlichen Straßen wird wohl eher an einer Eskorte duch die 
(Feld-)Polizei oder irgend welchen anderen verwaltungstechnischen 
Winkelzügen scheitern.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Achim B. schrieb:
> Braunschweiger Ehrenbürger...

BRAUN-Schweig? hmmm...

von Fred F. (feuerstein7)


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Die Idee mit dem Rollern finde ich eigentlich gut, schade eigentlich, 
dass die so kaputt reglementiert wurden. Ein Pedelec ist eine 
"Kampfklasse" höher und unterliegt weniger Beschränkungen. (aber bitte 
nicht die Pedelecs beschränken)
Aus technischer Sicht würde ich den Rollern größere und breitere Räder 
verpassen.
Ob die ihre Lücke finden, wird die Zeit zeigen, momentan ist Sommer, 
warten wir mal den Winter ab.

von Stephan H. (stephan-)


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Krankenhäuser und Versicherung schlagen bereits Alarm. Massiv gehäufte 
Unfälle in Bln mit schweren Verletzungen. Ich denke das ist eine Frage 
der Zeit bis die Helmpflicht kommt, und die Dinger dann auf dem Gehweg 
fahren dürfen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stephan H. schrieb:
> Krankenhäuser und Versicherung schlagen bereits Alarm. Massiv gehäufte
> Unfälle in Bln mit schweren Verletzungen. Ich denke das ist eine Frage
> der Zeit bis die Helmpflicht kommt,

das sollte passieren

> und die Dinger dann auf dem Gehweg
> fahren dürfen.

Da wären die Versicherer aber überhaupt nicht glücklich!

von Rainer U. (r-u)


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Ich glaube, wenn die Helmpflicht kommt, ist die Idee tot.

Stephan H. schrieb:
> und die Dinger dann auf dem Gehweg
> fahren dürfen.

Niemals.

Ich prophezeihe mal, es bleibt ein Nischen-Markt als Touri-/ 
Freizeit-Spaß, genau wie z.B, Segway, Trabi-Safari oder Mini-Hotrod oder 
BierBike.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer U. schrieb:
> Ich glaube, wenn die Helmpflicht kommt, ist die Idee tot.
> [...]
>
> Ich prophezeihe mal, es bleibt ein Nischen-Markt als Touri-/
> Freizeit-Spaß, genau wie z.B, Segway, Trabi-Safari oder Mini-Hotrod oder
> BierBike.

Das käme darauf an. Sofern hinreichend viele dieser Geräte für die 
"letzte Meile" eingesetzt werden, kann man den ÖPNV entsprechend 
ausdünnen bzw vom weiteren Ausbau absehen. Manchen Entscheidungsträgern 
dürfte das gut in den Kram passen.

von Uhu U. (uhu)


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Stephan H. schrieb:
> Krankenhäuser und Versicherung schlagen bereits Alarm. Massiv gehäufte
> Unfälle in Bln mit schweren Verletzungen.

Das war abzusehen… In GB sind die Dinger auf öffentlichen Straßen 
verboten. Trotzdem hat sich kürzlich eine Youtuberin in einem Rondell 
damit mit einem LKW angelegt und den Kürzeren gezogen.

> Ich denke das ist eine Frage der Zeit bis die Helmpflicht kommt, und die
> Dinger dann auf dem Gehweg fahren dürfen.

Helmpflicht wird nicht reichen, da muss unbedingt eine Windelpflicht 
dazu.

Dass die Dinger irgendwann auf dem Gehweg fahren dürfen, halte ich für 
ziemlich unwahrscheinlich. Der gemeine Verkehrsminister versteht was von 
Straßen und von Gehwegen, aber nicht von Radwegen - deswegen muss seine 
Schnapsidee sich dort austoben. Ich wünsche ihm 150 kg Übergewicht, dem 
faulen Sack…

von Rainer U. (r-u)


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Percy N. schrieb:
> kann man den ÖPNV entsprechend
> ausdünnen bzw vom weiteren Ausbau absehen.

Nein, sicher nicht - denn er ist günstiger, ich kann nebenbei lesen / 
muss mich nicht konzentrieren, kann Kinderwqagen oder Gepäck 
transportieren, Oma und Opa kommen damit klar, Kinder dürfen erst ab 14 
rollern, Behinderte können nicht, etc etc etc.

Auf so eine Idee käme wohl nur jemand, der in einer Yuppie-Blase lebt.

von Stephan H. (stephan-)


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Rainer U. schrieb:
> Niemals.

Naja überlege mal. Ampel rot, das Ding rechts neben Dir, Ampel wird 
grün, der fährt los, Gulli, peng, platsch nach links und dann?? Dann 
musst Du zusehen wie Du den Mist von Deinem Auto wieder ab bekommst. 
Oder der muss beim rechts Abbiegen die Hand raushalten, eiert und wieder 
platsch...Da wird noch richtig Freude aufkommen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Der gemeine Verkehrsminister versteht was von
> Straßen und von Gehwegen, aber nicht von Radwegen

Zu einem Andrias Scheuchzerii mittlerer Art und Güte passen nun einmal 
vorsintflutliche Vorstellungen.

von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Das käme darauf an. Sofern hinreichend viele dieser Geräte für die
> "letzte Meile" eingesetzt werden, kann man den ÖPNV entsprechend
> ausdünnen bzw vom weiteren Ausbau absehen. Manchen Entscheidungsträgern
> dürfte das gut in den Kram passen.

Dass die Hohlköpfe auf so eien Idee kommen können, glaube ich gerne. Sie 
hat nur den kleinen Haken, dass die Straßen nicht für Heere von 
E-Scootern ausgelegt sind.

Als Intensiv-Fahrradfahrer sehe auch die Propagierung des Radfahrens mit 
sehr gemischten Gefühlen. Es fuhren schon lange vor dieser Kampagne 
genügend Leute auf Straßen und Radwegen herum, die meinen, 
Verkehrsregeln gäbe es nicht. Es ist seither absolut nicht besser 
geworden, aber das merken die Herrschaften Chef-Bürokraten nicht, dank 
Chauffeur.

Ein ganz erhelblicher Anteil der Radfahrer ist auch zu doof, das Licht 
so einzustellen, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Die denken, 
es reicht aus, wenn sie sich die stärkste verfügbare Lampe kaufen und 
die irgendwie dranschrauben.

Um den Schwachsinn mit dem Licht zu fördern, gibts diese sehr 
blaustichigen kleinen Lampen mit einem Rastmechanismus zum 
Höheverstellen - das ist ein ganz übler Hirnfurz. Die vielen kleinen 
Beulen und Schrammen an meinen Fahrrädern zeugen davon, wie oft sie von 
irgendwelchen Grobmotorikern beim Versuch, ihr eigenes Radl einzuparken, 
mit dem Arsch umgestoßen werden - eine Lampe mit so einem dämlichen 
Rastmechanismus verstellt sich dabei sehr gerne. Sie einmal richtig 
einzustellen, hilft also nicht viel, da hilft nur ein Teil, das richtig 
justiert knallhart festgezogen wird.

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
>
> Ein ganz erhelblicher Anteil der Radfahrer ist auch zu doof, das Licht
> so einzustellen, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Die denken,
> es reicht aus, wenn sie sich die stärkste verfügbare Lampe kaufen und
> die irgendwie dranschrauben.
>
Nö, die träumen von vermeintlich ruhmreichen Zeiten und spielen 
Flakhelfer

von Axel L. (axel_5)


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Uhu U. schrieb:
> Es fuhren schon lange vor dieser Kampagne
> genügend Leute auf Straßen und Radwegen herum, die meinen,
> Verkehrsregeln gäbe es nicht. Es ist seither absolut nicht besser
> geworden, aber das merken die Herrschaften Chef-Bürokraten nicht, dank
> Chauffeur.
>


Du meinst, es wäre besser, wenn diese Leute Auto fahren würden ?

Gruß
Axel

von Uhu U. (uhu)


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Axel L. schrieb:
> Du meinst, es wäre besser, wenn diese Leute Auto fahren würden ?

Am Steuer eines Autos trauen sie sich diesen Blödsinn nicht.

Auch wenn jetzt gleich ein Shitstorm losbricht: ich bin dafür, dass 
Radfahrer zu Verkehrsunterricht verdonnert werden, wenn sie auffällig 
werden.

von Matthias L. (limbachnet)


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Ich würde das auf ALLE Verkehrsteilnehmer ausweiten; bei 
führerscheinpflichtigen Fahrzeugen gibt's dieses Mittel ja schon länger, 
bei Fahrrädern, Fußgängern, Rollern, Rollschuhen und was da sonst noch 
so kreucht und fleucht, wäre es neu - aber Kandidaten, die ein wenig 
Nachhilfe nötig hätten, gibt's überall.

Nur: Die musst du dafür erst mal einfangen, was gerade bei den 
Radfahrern nicht so einfach wird. Und dann muss eine Sanktion für die 
Nicht-Teilnahme an der aufgedrückten Maßnahme erfunden werden; Entzug 
des eh nicht vorhandenen Führerscheins fällt ja naturgemäß flach. Und 
einem Fußgänger das zu Fuß Gehen zu verbieten, wäre auch schwierig. Da 
läuft's wohl auf Bußgelder hinaus.

von A. K. (prx)


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Rainer U. schrieb:
> Oma und Opa kommen damit klar,

Mit den Fahrausweisautomaten?

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
> kann man den ÖPNV entsprechend
> ausdünnen bzw vom weiteren Ausbau absehen.
>
> Nein, sicher nicht - denn er ist günstiger,

für wen genau? im Vergleich wozu?

> ich kann nebenbei lesen /
> muss mich nicht konzentrieren, kann

Der arbeitslose Busfahrer hat noch viel mehr Zeit übrig ...

> Kinderwqagen oder Gepäck
> transportieren,

Vergeudet wertvolle Stehplätze

> Oma und Opa kommen damit klar,

Das fehlte  noch, dass lendenlahme Senioren den Beförderungsansruch, den 
sie als Schwerbehinderte haben, zum Nachteil zahlender Passagiere 
durchwetzen könnten!

> Kinder dürfen erst ab 14
> rollern,
Im Bus nerven die auch!

> Behinderte können nicht,

Das könnte man ausnutzen, s.o

> etc etc etc.
>
> Auf so eine Idee käme wohl nur jemand, der in einer Yuppie-Blase lebt.

Hast Du Dich darüber informiert, wer gerade Bundesminister für Verkehr 
ist?

von Uhu U. (uhu)


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Man hat es geahnt:

„Da hat sich der Verkehrsminister einen Bären aufbinden lassen“

https://www.welt.de/wirtschaft/article198283891/Zwischenbilanz-zu-E-Rollern-Klimaretter-Oeko-Suende-Aergernis.html

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ich hatte schon die Sorge, dass man wegen dieser Scheißdinger mit
> dem Fahrrad nicht mehr voran kommt.
Oh ja, wo Fahrradfahrer in den Innenstädten auch die absolut 
verkehrsregeltreuen Heiligen sind. Ich hätte gerade erst gestern abend 
fast wieder einen dieser Idioten auf der Motorhaube liegen gehabt, 
nachdem er mich als Linksabbieger auf einer RvL-Kreuzung links überholen 
mußte. Da braucht man echt nicht lange zu raten wie lange es dauert, bis 
ein LKW den erlegt und sein Spatzenhirn in den Asphalt pflügt.

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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Dass es unter ALLEN Gruppen von Verkehrsteilnehmern sowohl Idioten als 
auch vernünftige Exemplare gibt, ist doch hoffentlich unstrittig?!

von A. K. (prx)


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Aber die Idioten scheinen sich vorwiegend in jenen Gruppen zu 
konzentrieren, der man im jeweiligen Moment nicht angehört. Zudem 
steht fest, dass man selbst zu den vernünftigen Exemplaren zählt.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (old-papa)


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Matthias L. schrieb:
> Dass es unter ALLEN Gruppen von Verkehrsteilnehmern sowohl Idioten als
> auch vernünftige Exemplare gibt, ist doch hoffentlich unstrittig?!

Nun, unstrittig ist aber auch, das es Gruppen gibt, in denen 
Verkehrsidiotie mehr vertreten ist, als in anderen. Taxifahrer und 
Fahrradkuriere sind in Berlin besonders "vorschriftsmäßig" Ein paar 
E-Roller habe ich dort auch schon gesehen, sämtlich auf dem Bürgersteig, 
nie auf dem Fahrradweg....
Doch irgendwann liegen die frechesten Idioten im Leichenhaus, das wird 
bald ruhiger....

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wenn ich auf eine RvL-Kreuzung fahre, schön artig mit Blinker links und 
schaue ob von rechts was kommt bevor ich nach links abbiegen will und 
wie ich gerade dazu Gas gebe links überholt werde... sorry, aber da bin 
ich mir keiner Schuld bewusst was ich daran falsch oder idiotisch 
gemacht haben sollte.

Ich möchte auch keinen Krieg Verkehrsteilnehmer A versus 
Verkehrsteilnehmer B vom Zaun brechen, ich hasse es einfach nur wenn 
gleich wieder jemand herumkräht, er hätte wegen ein paar Rollern keinen 
Platz mehr auf dem Fahrradweg. Erstens fahren die Nappels sowieso nicht 
auf dem Fahrradweg wie sich das gehört und zweitens könnte ich dann auch 
sagen man sollte endlich die scheiß Fahrräder aus den Städten verbannen, 
damit man da besser mit dem Auto durchkommt. Eine Fahrspur extra, neue 
Parkplätze... alles möglich wenn man keine Fahrradwege braucht.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Ben B. schrieb:
> und zweitens könnte ich dann auch
> sagen man sollte endlich die scheiß Fahrräder aus den Städten verbannen,
> damit man da besser mit dem Auto durchkommt.

Du mußt jetzt ganz stark sein, aber momentan geht der Trend eher dahin, 
Autos aus den Innenstädten  zu verbannen.

Apropos "scheiß Fahrräder", daran erkennt man den sachlichen 
Diskussionsteilnehmer.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Du mußt jetzt ganz stark sein, aber momentan geht der Trend eher dahin,
> Autos aus den Innenstädten  zu verbannen.
Ach. </loriot mode>

Ironie ist schon mal nicht Deine Stärke.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Ben B. schrieb:
> Ironie ist schon mal nicht Deine Stärke.

Darf ich dann die "scheiß Fahrräder" auch unter deiner mißlungenen 
Ironie verbuchen? Oder war das einfach nur niveauloses Gekeife?

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Kara B. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Ironie ist schon mal nicht Deine Stärke.
>
> Darf ich dann die "scheiß Fahrräder" auch unter deiner mißlungenen
> Ironie verbuchen? Oder war das einfach nur niveauloses Gekeife?

Das war einfach nur Wut ablassen. Nachvollziehbar in der Situation, aber 
natürlich nicht schön.

Die Ironie hab ich jedenfalls trotzdem erkannt, auch wenn sie einem 
nicht ins Auge gesprungen ist ;)

von Bernd K. (prof7bit)


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Kara B. schrieb:
> Du mußt jetzt ganz stark sein, aber momentan geht der Trend eher dahin,
> Autos aus den Innenstädten  zu verbannen.

Wenn das letzte Auto abgeschafft ist werdet ihr merken daß man mit 
Fahrrädern nicht autofahren kann!

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Die SBahn ist so pünktlich und nicht überfüllt, dass man sehr gerne auf 
sein Auto verzichtet.

Vor allem kommt die SBahn immer!
Egal welches Wetter ist!

(Achtung Ironie)

von Matthias L. (limbachnet)


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Na, da ist die Grenze zwischen Ironie und Sarkasmus aber schmal...

Wobei - WENN sie in Berlin mal planmäßig fährt, dann ist sie schon eine 
feine Sache. Wenn ich meinen Außenbezirk mit 10-Minuten-Takt-Anbindung 
mit dem Speckgürtel anderer Ballungsräume vergleiche, wo die Bahn 
planmäßig so alle Stunde mal fährt, dann jammern wir in Berlin schon auf 
recht hohem Niveau.

von A. K. (prx)


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Muss man unbedingt Berlin zum Massstab nehmen?

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Is in München, Frankfurt, Hamburg etc. doch genauso Grütze.
Is ja auch alles DB.

@limbachnet
Der 10er Takt nützt ja nix wenn bei jedem fuckup auf der Stadtbahn 
gleich mal 2 Züge ausfallen und du in den nächsten nicht reinpasst.
Der 10er Takt is ja nich zum Spaß da.

von René F. (therfd)


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Ben B. schrieb:
> Wenn ich auf eine RvL-Kreuzung fahre, schön artig mit Blinker links und
> schaue ob von rechts was kommt bevor ich nach links abbiegen will und
> wie ich gerade dazu Gas gebe links überholt werde... sorry, aber da bin
> ich mir keiner Schuld bewusst was ich daran falsch oder idiotisch
> gemacht haben sollte.

Fehler passieren, wenn jeder uneinsichtig wäre und konsequent auf sein 
Recht bestehen würde, würde es wohl täglich an jeder Kreuzung krachen, 
ich bin zumindest immer dankbar für Verständnis und Rücksicht wenn ich 
mal nen Fehler mache.

Sich kurz über etwas aufregen ist aber was natürliches, kürzlich stand 
ich an einer Ampel-geregelten T-Kreuzung um rechts abzubiegen, ich 
konnte es auch nicht nachvollziehen warum ein Fahrrad-Fahrer meinte 
rechts an meinem Auto vorbei zu rasen um links abzubiegen... solange 
nichts passiert kann ich damit aber leben.

Viel schlimmer fand ich letztens das ne Frau meinte mir die Vorfahrt mit 
ihrem Auto zu nehmen, dabei meinen Spiegel zu „zerlegen“ und dann 
einfach abzuhauen. Oder die Idioten die mir im Parkhaus oder Tiefgarage 
die Autotür eindellen, meine Tür schaut inzwischen so schlimm aus, das 
sich ne Reparatur nicht mehr lohnen würde, eher noch ne gebrauchte vom 
Schrott.

Wer Fehler macht sollte dazu geradestehen, für Fahrerflucht habe ich 
kein Verständnis.


Zum Thema E-Tretroller:
Meines Erachtens ne Spielerei, wer als Kind schon mal Roller gefahren 
ist weiß das die Teile einhändig schwer kontrollierbar sind und es 
nahezu unmöglich ist sicher irgendwelche Handzeichen zu geben.
Ich kann auf die Teile verzichten, meine Ziele lassen sich in der Regel 
bequem zu Fuß oder mit dem Auto erreichen und bevor ich mir so nen 
Tretroller hole, hole ich mir eher noch ein Fahrrad von so ner 
Verleihstation.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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"scheiß Fahrräder" kannst Du mir ruhig glauben, die Dinger finde ich 
nämlich wirklich scheiße. Und ich sehe keinen Grund dafür, das hier zu 
verbergen.

von A. K. (prx)


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Mw E. schrieb:
> Is in München, Frankfurt, Hamburg etc. doch genauso Grütze.
> Is ja auch alles DB.

Das hiesige Äquivalent zur S-Bahn nicht, dahinter steht die SBB. Ok, ist 
natürlich alles 1-2 Nummern kleiner, aber das hat eben auch Vorteile.

Beitrag #5936453 wurde vom Autor gelöscht.
von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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Also bei meinem Direktvergleich zw. Renault Tweezy und einem E-Scooter, 
schnitt der Tweezy besser ab.

Mal im Ernst, ich hatte bis jetzt eine Fahrt ~ 1km und die ging direkt 
über die Pflastersteinstraße... Hinter mir fuhr in dieser 30ger Zone die 
Polizei.
Musste fast den ganzen Weg auf dem Pflaster ertragen, habe mich danach 
wie nach 45min Fitness-Workout gefühlt.

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Mw E. schrieb:
>> Is in München, Frankfurt, Hamburg etc. doch genauso Grütze.
>> Is ja auch alles DB.
>
> Das hiesige Äquivalent zur S-Bahn nicht, dahinter steht die SBB. Ok, ist
> natürlich alles 1-2 Nummern kleiner, aber das hat eben auch Vorteile.

Ich sage es schon länger: die Aufregung über die Bundesbahn ist fehl am 
Platze!

Aber bei der hat auch niemand versucht, den Laden börsenreif zu sparen, 
um den Schrotthaufen dann völlig überteuert durch irgendwelche 
Showmaster oder Krimihelden dem tumben Publikum als Altersversorgung 
anzudrehen.

von Holm T. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Rainer U. schrieb:
>> Ich glaube, wenn die Helmpflicht kommt, ist die Idee tot.
>> [...]
>>
>> Ich prophezeihe mal, es bleibt ein Nischen-Markt als Touri-/
>> Freizeit-Spaß, genau wie z.B, Segway, Trabi-Safari oder Mini-Hotrod oder
>> BierBike.
>
> Das käme darauf an. Sofern hinreichend viele dieser Geräte für die
> "letzte Meile" eingesetzt werden, kann man den ÖPNV entsprechend
> ausdünnen bzw vom weiteren Ausbau absehen. Manchen Entscheidungsträgern
> dürfte das gut in den Kram passen.

..und währe in Etwa genauso vernünftig wie Woks als umweltfreundliches 
Verkehrsmittel in der Winterzeit zuzulassen, Raab hat es ja schließlich 
vorgemacht, das geht. Synergieeffekte durch Einsparung von Streusalz 
(gut für die Umwelt) sind ja wohl auch zu erwarten...

Euch ist echt Nichts zu blöde, was?

Gruß,
Holm

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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In Ländern ohne eigene Autoindustrie
funktionieren die "Nicht-Auto" Konzepte...

von Uhu U. (uhu)


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Wo? Welche "Nicht-Auto" Konzepte?

von A. K. (prx)


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Uhu U. schrieb:
> Wo? Welche "Nicht-Auto" Konzepte?

Schweiz. Bahn.

Die Schweizer Bahn hat sich einen deutlich besseren Ruf als die Deutsche 
Bahn verdient. Wobei sie auch ein paar S-Bahnen auf deutscher Seite 
betreibt.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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● J-A V. schrieb:
> In Ländern ohne eigene Autoindustrie

Das täuscht. Die kommen jetzt ganz gross raus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Micro_Mobility_Systems#Microlino

von Uhu U. (uhu)


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Es gibt ja - sogar heute noch - Länder, die sich auf das Konzept 
"Eselskarren" verlassen…

Nur haben die ein Problem mit dem Mist auf den Straßen.

von A. K. (prx)


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Und damit sich die Elektro-Isetta auch brav in den Thread einpasst: 
"Jeder Microlino wird einen Micro-Scooter im Kofferraum haben."

Dieses Prinzip wäre natürlich ausbaufähig. Indem man einem SUV den 
Microlino in den Kofferaum steckt. ;-)

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Uhu U. schrieb:
> Es gibt ja - sogar heute noch - Länder, die sich auf das Konzept
> "Eselskarren" verlassen…

so bekommst Du viele tausende Menschen
n der Landwirtschaft in Lohn und Brot.

von Uhu U. (uhu)


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● J-A V. schrieb:
> so bekommst Du viele tausende Menschen
> n der Landwirtschaft in Lohn und Brot.

Das ist natürlich eine echte Alternative zu einem Job in der 
Automobilindustrie…

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> so bekommst Du viele tausende Menschen
>> n der Landwirtschaft in Lohn und Brot.
>
> Das ist natürlich eine echte Alternative zu einem Job in der
> Automobilindustrie…

Was so ein rechter Esel ist, der erweist sich mitunter als deutlich 
automobiler, als mancher zuvor hätte glauben mögen. Gelegentlich bleibt 
er auch einfach stehen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Holm T. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Rainer U. schrieb:
>>> Ich glaube, wenn die Helmpflicht kommt, ist die Idee tot.
>>> [...]
>>>
>>> Ich prophezeihe mal, es bleibt ein Nischen-Markt als Touri-/
>>> Freizeit-Spaß, genau wie z.B, Segway, Trabi-Safari oder Mini-Hotrod oder
>>> BierBike.
>>
>> Das käme darauf an. Sofern hinreichend viele dieser Geräte für die
>> "letzte Meile" eingesetzt werden, kann man den ÖPNV entsprechend
>> ausdünnen bzw vom weiteren Ausbau absehen. Manchen Entscheidungsträgern
>> dürfte das gut in den Kram passen.
>
> ..und währe in Etwa genauso vernünftig wie Woks als umweltfreundliches
> Verkehrsmittel in der Winterzeit zuzulassen, Raab hat es ja schließlich
> vorgemacht, das geht. Synergieeffekte durch Einsparung von Streusalz
> (gut für die Umwelt) sind ja wohl auch zu erwarten...
>
> Euch ist echt Nichts zu blöde, was?
>

Für solchen Blödsinn werden wir überhaupt nicht gebraucht, das schaffen 
unsere Entscheidungsträger schon allein hinreichend.

Wer hat zum Beispiel das Seilbahn-Gesetz von Mecklenburg-Vorpommern 
vermisst, bevor es endlich da war?

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Wo? Welche "Nicht-Auto" Konzepte?
>
> Schweiz. Bahn.
>
> Die Schweizer Bahn hat sich einen deutlich besseren Ruf als die Deutsche
> Bahn verdient. Wobei sie auch ein paar S-Bahnen auf deutscher Seite
> betreibt.

Die will ja auch niemand zum Freudenhauspreis an nichtsahnende 
Aktiensparer verhökern lassen, sondern lukrativ betreiben.

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