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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Suche Klebstoff ähnlich dem auf Klebeband


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Autor: JörgA. (Gast)
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Hallo,
ich möchte auf einen kleinen 20mm Lautsprecher mit Kunststoffmembran ein 
kleines Stück Goldfolie aufbringen. Für einen Laborversuch.
Dazu könnte ich doppelseitiges Klebeband nehmen. Das klebt an der 
Membran und am Gold. Weil ich die Membran aber so wenig wie möglich 
beeinflussen will, würde auch nur der Klebstoff des doppelseitigen 
Bandes reichen.
2K und Sekundenkleber sind nach dem Aushärten aber nicht flexibel genug. 
Und ob die beiden Kleber auf dem Kunststoff lange haften weiss ich auch 
nicht.

Gibt es einen vergleichbaren Klebstoff oder etwas anderes brauchbares?

Gruß, Jörg

Autor: Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)
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Hallo Jörg,

imho ein ganz klarer Fall für Sprühkleber. Wenn es wirklich Goldfolie 
ist, sollte es genügen über der Folie 1x in die Luft zu sprühen und das 
Aerosol auf die Folie regnen zu lassen.

Autor: Gerd (Gast)
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Nennen sich Haftklebstoffe. Diese Klebstoffe Härten nicht aus, sind also 
dauerhaft flüssig (hochviskos).

Autor: Kurt A. (hobbyst)
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Blattgold haftet ohne Kleber. Der Klebefilm von einem Klebroller wäre 
eine weitere möglichkeit. Gibt es als permanent haftend oder 
wiederablösbar.

: Bearbeitet durch User
Autor: GeiserP (Gast)
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Von 3M gibt es Kleber ablösbar auf einem Trägermedium.
Das ist quasi genau was du im Eingangspost suchst.

Dies nennt sich Transferklebstoff.

Beispiel: 3M 467MP

Gibt es als Bogen  oder als Rolle/Band usw...

In dieser Form kann man versch. Kleber kaufen.

Autor: JörgA. (Gast)
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Danke Euch für die wirklich guten und brauchbaren Antworten!

Gruß, Jörg

Autor: MaWin (Gast)
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JörgA. schrieb:
> würde auch nur der Klebstoff des doppelseitigen Bandes reichen.

Nennt sich Kleberoller
https://www.amazon.de/tesa-Permanent-Nachf%C3%BCllbarer-Kleberoller-L%C3%B6sungsmittel/dp/B000J63KLG
das ist quasi Tesa ohne Band.

JörgA. schrieb:
> Weil ich die Membran aber so wenig wie möglich beeinflussen will

Nimm Sprühkleber, das Tesa ohne Band muss draufgerollert werden, das 
zerdrückt deine Membran.

Autor: Martin (Gast)
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Wenn es Blattgold ist und Du historisch korrekt sein willst, kannst Du 
Knoblauchsaft testen. Das wurde im Mittelalter zum Vergolden von heiklen 
Details (https://www.typolexikon.de/initiale/) verwendet. Man wollte das 
Gold spiegelnd polieren können (auch heute noch die hohe Kunst) und 
konnte keine weiche Zwischenschicht gebrauchen.
http://www.farbimpulse.de/Wie-Knoblauch-Gold-zum-Haften-bringt.213.0.html

Netter Nebeneffekt: Hält das Labor frei von Vampiren.

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