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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DYMO LetraTag


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Autor: Lukas G. (lukas88)
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Hallo zusammen....

Ich versuche gerade einen DYMO LetraTag mit einer Seriellen 
Schnittstelle auszurüsten.

Und zwar, in dem ich das Tastenfeld mit einem  Atmega8 überbrücke. Ihm 
Quasi vorgaukle, eine Taste auf dem Tastenfeld des DYMO wurde gedrückt.

Die Entsprechenden Codes habe ich schon ermittelt.  Die Pins des 
Keyboards hab ich schon aus dem Gerät herausgeführt. Wenn ich nun die 
entsprechenden Kabel per Hand verbinde, erscheint auf dem Gerät auch das 
Gewünschte Zeichen.


Ich hab es schon probiert ihn direkt anzusteuern, in dem ich ein Port 
als Eingang, und das andere als Ausgang geschaltet habe, damit quasi ein 
geschlossener Stromkreislauf entsteht.

Ist es nun möglich die Kabel mit einem Atmega8 zu Verbinden, und zwar 
direkt OHNE Transistoren?



mfg Lukas G:

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Lukas G. schrieb:
> Ist es nun möglich die Kabel mit einem Atmega8 zu Verbinden, und zwar
> direkt OHNE Transistoren?

Typischerweise sind solche Tasten ja in einer Matrix angeordnet. Du 
müsstest nun herausfinden, welche der Tastenleitungen die aktiv 
getriebenen (also Ausgänge des internen Controllers) sind: diese müssten 
bei deinem Controller an Eingänge, die dann bspw. über einen 
Pinchange-Interrupt signalisieren, dass jetzt ein neues Stück der Matrix 
abgefragt wird. Der andere Teil der Matrix muss dann bei Bedarf von 
tristate auf Ausgang geschaltet werden, um eine Taste zu signalisieren.

Ohne eine gründliche Analyse (werden high- oder low-Pegel aktiv 
durchgeschoben? wie schnell erfolgt das alles? wie sind die Tasten in 
der Matrix angeordnet?) brauchst du dich aber nicht an die Arbeit zu 
machen.

Autor: fop (Gast)
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Hi,
also so direkt mit den I/O-Ports des Atmel an den Dymo würde ich Dir 
nicht empfehlen.
Ich würde auch fest damit rechnen, dass der Dymo seine Tastatur als 
Matrix abfragt. Bei 16 Verbindungen tippe ich mal auf 8 Reihen zu je 8 
Spalten. Damit liessen sich 64 Tasten unterscheiden. Deine Tabelle 
verzeichnet 56, also dicht dran.
Du solltest unbedingt die Pegel messen. Wenn die Elektronik des Dymo 
direkt mit den 6V der Batterien läuft, ist das zuviel für Deinen Atmel.
Wenn es wirklich eine Matrix ist und Du den Bauteilaufwand gering halten 
willst, must Du die Adressierung vom Dymo mit dem Atmel einlesen und 
Deine Ausgabe schnell genug anpassen.
Wenn Du es schön bequem haben möchtest, benutzt Du einen Optokoppler pro 
Taste, die Du simulieren möchtest.
Kleiner geht es, in dem Du Analog-Schalter bzw. Multiplexer nimmst. Auch 
jeweils einen pro simulierten Taster. Da sind dann mehrere in einem IC 
und man sieht die Transistoren nicht so.

Autor: Dirk B. (dirkb2)
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fop schrieb:
> Bei 16 Verbindungen tippe ich mal auf 8 Reihen zu je 8
> Spalten. Damit liessen sich 64 Tasten unterscheiden. Deine Tabelle
> verzeichnet 56, also dicht dran.

Die ersten beiden Spalten sind nur für On/Off
Spalte 3 hat keinen Einfluss

Die Ziffern 1-0 sind mit den Buchstaben A-J identisch.

Bleiben 40 Tasten übrig - eine 5x8 Matrix.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lukas G. (lukas88)
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Hallo nochmal...

Habs inzwischen selbst hinbekommen. Alle Ports auf Ausgang und mit 
PORTBIT die Ausgänge Jeweils nach GND oder VCC geschaltet. Akzeptieren 
tut er es jedenfalls, der gewünschte Buchstabe erscheint auf dem 
Display.

Dirk B. schrieb:
> Die Ziffern 1-0 sind mit den Buchstaben A-J identisch.
>
> Bleiben 40 Tasten übrig - eine 5x8 Matrix.

Ja, um genau zu sein sind es 42 Kombinationen. Ich hab einfach die 
ON/OFF Funktion bei mir nicht dabei. Die genauen Verbindungen hab ich im 
Angehängten Bild farblich Markiert.

Danke an die die helfen wollten/haben....


Lukas G.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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