Danke!
A. K. schrieb:> Harald schrieb:>> Könnte ich da nun einen solchen Splitter anschließen?>>> Ebay-Artikel Nr. 283521760639>> Ja, auf beiden Seiten allerdings. Und mehr als 100Mb gibts dann nicht.
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Mithilfe dieses praktischen Adapters können Sie ein CAT5/CAT6-Netzwerkkabel in zwei Kabel aufsplitten und hierdurch mit zwei Computern/Endgeräten gleichzeitig im Internet surfen. Die Bandbreite reduziert sich hierdurch von 1000 MBit auf 100 MBit.
Wenn aber nur eins der angeschlossenen Geräte aktiv ist, kann man dann
die vollen 1000 MBit nutzen - oder drosselt das Teil IMMER auf 100 MBit?
Harald schrieb:> Wenn aber nur eins der angeschlossenen Geräte aktiv ist, kann man dann> die vollen 1000 MBit nutzen - oder drosselt das Teil IMMER auf 100 MBit?
Immer. Das LAN-Kabel hat 4 Aderpaare. 100Mb braucht davon nur 2, Gbit
aber alle 4. Der Splitter trennt das entsprechend auf. Weshalb damit
prinzipiell nicht mehr als 100Mb möglich sind.
Harald schrieb:> Könnte ich da nun einen solchen Splitter anschließen?
Wenn schon, müsstest du auf jeder Seite einen davon nehmen und auf der
anderen Seite dann zwei Kabel in den dortigen Switch (kann auch ein
eingebauter Switch bspw. einer Fritzbox sein) stecken.
Was dieses Teil macht: bis zu 100 MBit/s werden nur zwei der vier
Adernpaare eines Kabels für Ethernet benutzt. Der Splitter lenkt dabei
die ungenutzten Paare auf eine zweite Buchse auf jeder Seite, sodass sie
nun auch genutzt werden können. (Diese Paare wurden beispielsweise für
Telefonie oder ISDN ansonsten genutzt.)
Bei Gigabit-Ethernet werden jedoch alle vier Paare genutzt, daher kann
man damit kein Gigabit mehr transportieren, sondern nur 2mal 100 Mbit/s.
> Wäre es dann besser, einen solchen Splitter zu verwenden?
Elektrisch ist so ein Teil Pfusch, und ich hätte meine Zweifel, ob damit
wirklich Gigabit funktionieren würde.
Wenn dir die Variante mit 2mal 100 Mbit/s nicht genügt, solltest du
einen kleinen Switch (Hub) installieren. So viel kosten die ja nun auch
nicht, bspw:
https://www.reichelt.de/switch-5-port-gigabit-ethernet-tplink-tlsg1005d-p121659.html?&trstct=pol_0
Hannes J. schrieb:> Sechs Euro für einen Splitter, der so ohne Unterstützung am anderen Ende> nicht funktioniert? Ich würde sagen nö.
Wie meinst du das, 'der so ohne Unterstützung am anderen Ende
> nicht funktioniert'?Hannes J. schrieb:> Besser 5 Euro für einen Switch> Ebay-Artikel Nr. 264361485469
Braucht der Switch noch ein externes Netzteil und schaltet er dann
automatisch den benötigten LAN-Port ein?
Harald schrieb:> Danke!> Wenn aber nur eins der angeschlossenen Geräte aktiv ist, kann man dann> die vollen 1000 MBit nutzen - oder drosselt das Teil IMMER auf 100 MBit?
Ja, IMMER.
Denn durch diesen Splitter wird das verlegt LAN-Kabel von 4 Adernpaaren
(die für Gigabit zwingend sind) auf 2x 2 Adernpaare aufgeteilt. Damit
funktioniert allerdings nur 100MBit oder 10MBit.
Eine Alternative wäre es noch, falls einer der beteiligten PC über zwei
NIC verfügt (kann auch LAN und WLAN oder sogar Bluetooth sein), den
Netzwerkzugang zu "sharen" ...
Hannes J. schrieb:> Vorsicht, da fehlt das Netzteil. Vielleicht eher> https://www.ebay.de/itm/Mini-5-Port-10-100-Mbit-s-LAN-Ethernet-Netzwerk-Switch-Desktop-Adapter-MD-HUB/173961077402
Das ist aber auch wieder nur 100 Mbit/s. Für Gigabit muss man
geringfügig tiefer in die Tasche greifen, aber so tief nun auch wieder
nicht – siehe Reichelt-Link oben.
Harald schrieb:> schaltet er dann automatisch den benötigten LAN-Port ein?
Der „schaltet“ Datenpakete durch, von jedem der angeschlossenen Ports zu
jedem anderen. Das ist also kein Umschalter, sondern ein kompletter
Netzwerkverteiler. An einen seiner Ports kommt das Kabel zur „Zentrale“
(das bezeichnet man dann als „Uplink“), an allen anderen kann
gleichzeitig ein Endgerät stecken, und sie können alle miteinander
kommunizieren.
Harald schrieb:> Braucht der Switch noch ein externes Netzteil
Ja, er braucht ein Netzteil.
> und schaltet er dann automatisch den benötigten LAN-Port ein?
Es muss nicht "umgeschaltet" werden. Du kannst dann mehrere Geräte
parallel betreiben.
Danke Jörg!
Kann ruhig etwas kosten, habe nur nichts 'teureres' bei der Bucht als
Beispiel gefunden.
Eine Lösung ohne zusätzliches NT fände ich super, um Kabel zu vermeiden.
Könnte man einfach zwei LAN-Kabel stur parallel schalten, wobei das eine
LAN-Kabel immer im PC bleibt und das andere Kabel bei Bedarf am Schleppi
angeschlossen wird, wenn der PC aus ist.
Oder würde der ausgeschaltete PC die LAN-Übertragung stören?
Und sollte der PC aus Versehen doch mal an sein, wenn der Schleppi
angeschlossen wird, könnte dann was kaputt gehen?
(ansonsten überlege ich, etwas mit x-pol Umschalter selber zu löten)
Harald schrieb:> Eigentlich benötige ich die Leitungen nicht parallel (sondern immer nur> einen LAN-Anschluss).
Das löst das Problem sowieso nicht. Du hast zwar mit 2 (!!!) Splittern
das Äquivalent von 2 LAN-Leitungen, aber am anderen Ende musst du dann
auch 2 LAN-Anschlüsse haben, also einen Switch. Dann kannst du aber auch
gleich das Kabel lassen wie es ist und PC und Laptop über einen Switch
daran anschliessen.
Der Splitter verteilt nicht einen Ethernetanschluss auf zwei!
Georg
Harald schrieb:> Kann ruhig etwas kosten, habe nur nichts 'teureres' bei der Bucht als> Beispiel gefunden.
Dann ersetze den Switch am anderen Ende der Leitung durch einen Typ, der
mindestens ein paar seiner Ports mit PoE (Power over Ethernet) versorgt,
und verwende am PC/Laptop-Ende einen kleinen Switch, der über PoE
versorgt werden kann.
Mir proprietärem PoE gibts das von Mikrotik. Mit Standard-PoE dürfte es
etwas teurer sein.
Dominik S. schrieb:> Harald schrieb:>> Braucht der Switch noch ein externes Netzteil>> Ja, er braucht ein Netzteil.>>> und schaltet er dann automatisch den benötigten LAN-Port ein?>> Es muss nicht "umgeschaltet" werden. Du kannst dann mehrere Geräte> parallel betreiben.
Ah, Danke!
https://www.ebay.de/itm/173961077402
Lässt der Zoll das wirklich problemlos ins Land?
Das Teil oben von Reichelt wäre da wahrscheinlich sicherer.
https://www.reichelt.de/switch-5-port-gigabit-ethernet-tplink-tlsg1005d-p121659.html?&trstct=pol_0
Werde mal überlegen, ob so ein aktiver Switch vielleicht doch besser ist
(auch, wenn dann mehr Kabel rumliegen).
Ich würd gleich nen Gigabit-Switch nehmen sonst kaufst Du in nem halben
Jahr nochmal (wenn unweigerlich die Ansprüche gestiegen sind [noch ein
NAS im Schrank, Streamingbox am TV, Netzwerk auch im Schlafzimmer]) und
hast dann ein nahezu unnützes 100MBit/s Teil rumliegen das keiner mehr
will.
A. K. schrieb:> Mit Standard-PoE dürfte es etwas teurer sein.
Das wäre bei PoE jetzt auch mein Einwand gewesen.
An den TE: "PoE" = "Power over Ethernet", d.h. die Stromversorgung des
Verteilers kommt dann mit von der anderen Seite rüber.
Jörg W. schrieb:> An den TE: "PoE" = "Power over Ethernet", d.h. die Stromversorgung des> Verteilers kommt dann mit von der anderen Seite rüber.
Die LAN-Leitung im Arbeitszimmer stammt von einem Router irgendwo in der
Nähe vom Hauseingang.
Könnte es sein, dass der Router PoE schon von sich aus bereitstellt?
Wenn ja, könnte ich dann auf eine Switch-Lösung ohne Netzteil
zurückgreifen?
Harald schrieb:> Könnte es sein, dass der Router PoE schon von sich aus bereitstellt?
Ja, das kann möglich sein, ist für den Heimgebrauch aber sehr selten.
Daher eher nicht.
Man kann das aber herausbekommen, wenn man Hersteller/Modell/Typ des
Routers kennt ;-)
Man kann allerdings beim Router mit einem PoE-Injektor die Hausleitung
mit Strom versorgen, statt dort einen PoE-Switch hinzustellen. Gibts bei
Mikrotik als RBGPOE, zzgl Netzteil. Gibts anderswo auch für
Standard-PoE.
Wenn es wirklich ohne Strom sein muß, es gibt auch mechanische
Umschalter.
Z.B. sowas:
https://www.amazon.de/dp/B0119SM5DQ
Aber preiswerter als ein richtiger Ethernet Switch sind die Dinger auch
nicht.
Noch ne Lösung:
- Beide Clients funktionieren gleichzeitig
- Weniger Kabel
- Kostenmäßig überschaubar
WLAN! ;)
Einfach einen Access Point an den einzig vorhandenen LAN-Port hängen,
gut, der braucht ein Steckernetzteil wie der LAN-Switch auch, aber einen
Tod muss man sterben.
Wenn man richtig kauft, hat der AP dann wieder einen 2. LAN-Port in den
man den festen PC steckt, der Läppi kann das WLAN nutzen, juhu.
Z.B. mit dem Ubiquiti UniFi AC PRO müsste das gehen.
Und der kann anscheinend auch via PoE versorgt werden, dann wäre das
asslige Netzteil am Router und nicht unterm Tisch, da sollte es kein
Problem sein.
Jens M. schrieb:> aber einen Tod muss man sterben
Dann kann er aber auch den des gewöhnlichen Ethernetswitches sterben,
statt sich nun noch zusätzlich ein WLAN an Land zu ziehen. Das ist in
jedem Falle energie- und konfigurationsintensiver, und langsamer als
Gigabit-Ethernet allemal.
Harald schrieb:> Die LAN-Leitung im Arbeitszimmer stammt von einem Router irgendwo in der> Nähe vom Hauseingang.> Könnte es sein, dass der Router PoE schon von sich aus bereitstellt?> Wenn ja, könnte ich dann auf eine Switch-Lösung ohne Netzteil> zurückgreifen?
Verrate bloß nicht den konkreten Typ dieses Routers, denn ansonsten
könnte hier jemand eine fundierte Aussage darüber treffen!
Danke für die vielen Vorschläge!
Es ist eine Fritzbox aus der 7000er-Reihe. Die haben lt. meinen
Google-Treffern alle kein PoE.
Ich gehe am Wochenende also mal in mich und entscheide mich zwischen
passivem Umschalter und einer Switchbox.
Jörg W. schrieb:> Dann kann er aber auch den des gewöhnlichen Ethernetswitches sterben,> statt sich nun noch zusätzlich ein WLAN an Land zu ziehen.
Beinah richtig.
Das WLAN hätte den Vorteil, das der Laptop kabellos wäre, und der AP
könnte via PoE vom Routerraum aus "unsichtbar" versorgt werden.
Trotzdem hätte der Rechner LAN. Insgesamt weniger Kabel unterm Tisch.
Jörg W. schrieb:> Das ist in> jedem Falle energie- und konfigurationsintensiver
Energieintensiver würde ich sagen nicht unbedingt. Oder zumindest nicht
so viel, das der Komfort das m.E. nicht wieder wettmachen würde.
Konfiguration allerdings, ja.
Jörg W. schrieb:> langsamer als> Gigabit-Ethernet allemal.
Wenn ein 250er Glasfaser-Internetanschluss zum Laptop mit 300MBit WLAN
reinkommt, wird man nur in Ausnahmefällen merken das da ein WLAN
dazwischen ist. ;)
Klar, wenn man NAS o.ä. nutzt, fällts auf. Glaub ich aber nicht.
War aber ja auch nur ein Vorschlag. Muss man ja nicht machen.
Jens M. schrieb:> [WLAN]> Klar, wenn man NAS o.ä. nutzt, fällts auf. Glaub ich aber nicht.
Ich hatte hinten im Arbeitszimmer immer WLAN für meinen PC (Inet und
Zugriff auf den anderen PC im Wohnzimmer). Erst gings nicht richtig,
dann hab ich mir ne mit 4m USB-Kabel abgesetzte WLAN-Adapter-Antenne mit
Standfuß und nach oben ragender Antenne an der richtigen Stelle ins
Regal gestellt dann gings hervorragend, volle Bandbreite...
...Aber manchmal eben kurz doch nur mittelmäßig aus heiterem Himmel.
Oder wenn meine Frau mit dem Sessel 20cm in die falsche Richtung gerollt
ist. Und dann gings plötzlich wieder. So ging das alle naselang. Dann
hab ich irgendwann angefangen Kanäle in der Nachbarschaft an allen
Fenstern zu scannen und versucht ne halbwegs brauchbare Lücke zu finden,
alle paar Wochen hab ich am WLAN rumgeschraubt.
Und dann hab ich mir mit gestrichen voller Schnauze endlich Gigabit nach
hinten verlegt und endlich funktioniert alles tadellos 24/7.
Die Grundinstallation und die immobilen Geräte sollten Kabel sein. WLAN
nur wenn mans hochheben und wegtragen kann / können will, alles andere:
Kabel.
Bernd K. schrieb:> Die Grundinstallation und die immobilen Geräte sollten Kabel sein.
Ja, genau.
Bernd K. schrieb:> WLAN> nur wenn mans hochheben und wegtragen kann / können will,
So isses.
Was sich übrigens ergibt, wenn man einen AP einsetzt, der auch wieder
einen LAN-Ausgang für den PC hat.