Slew rate frage

Gast #5905436
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Ich moechte auf die Frage 4 eingehen.
Da steht gleich im ersten Absatz nach der Frage, das Ausgangssignal darf 
diesen Wert (Slew rate) nicht ueberschreiten.
Ich verstehe einfach nicht wie das gemeint ist.
Die Slew rate ist doch gegeben durch den OPV selbst. Das Ausgangssignal 
generiert ja auch der OPV selbst. Wie kann das Ausgangssignal nun 
schneller sein als die Slew rate?

Das ist doch so als wuerde ich sagen, ich darf nicht schneller rennen 
als ich rennen kann. Es liegt aber sicher an meinem Verstaendnis,wiie 
ist das nun gemeint?
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Gast #5905440
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Wenn du z.B. ein Signal mit diesem OPV verstärken willst, dann darf 
dieses Signal sich nicht schneller ändern als der OPV dass kann, sonst 
gibt es Verfälschungen (=Verzerrungen).
So ist das gemeint.
Gast #5905446
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Schueler schrieb:
> Ich moechte auf die Frage 4 eingehen.
> Da steht gleich im ersten Absatz nach der Frage, das Ausgangssignal darf
> diesen Wert (Slew rate) nicht ueberschreiten.
> Ich verstehe einfach nicht wie das gemeint ist.
> Die Slew rate ist doch gegeben durch den OPV selbst. Das Ausgangssignal
> generiert ja auch der OPV selbst. Wie kann das Ausgangssignal nun
> schneller sein als die Slew rate?
>
> Das ist doch so als wuerde ich sagen, ich darf nicht schneller rennen
> als ich rennen kann. Es liegt aber sicher an meinem Verstaendnis,wiie
> ist das nun gemeint?

Stell dir vor, das Signal, was der OPV verarbeiten/verstärken soll, ist 
schneller als der OPV.
Klingelts?
Gast #5905450
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m.n. schrieb:
> Davon werden noch viel mehr gebraucht. Auch ganz viele
> ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

So sieht's aus!
's
's

Vielleicht noch ein Beispiel:
Wenn der OPV eine max. slewrate von 0,5V/µs und du eine Vertärkung von 
genau 2 eingestellt hast, dann darf dein Eingangssignal sich nicht 
schneller ändern als 0,25V/µs, sonst wird dein Ausgangssignal verzerrt.
Gast #5905465
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Kastanie schrieb:
> Wenn der OPV eine max. slewrate von 0,5V/µs und du eine Vertärkung von
> genau 2 eingestellt hast, dann darf dein Eingangssignal sich nicht
> schneller ändern als 0,25V/µs, sonst wird dein Ausgangssignal verzerrt

Was natürlich eine Milchmädchenrechnung ist, das Ausgangssignal wird 
schon vorher erheblich verzerrt, weil ein OpAmp nur dann die im 
Datenblatt angegebene slew rate erreicht, wenn die Eingänge bereits eine 
erhebliche Abweichung voneinander haben, oft 50mV.

Nur bei Sinus führt das zu einer simplen Reduktion der Verstärkung, man 
hst z.B. 2 eingestellt aber das (immer noch sinusförmige) Ausgangssignal 
hat nur 1.8.
Bei anderen Kurvenformen sind die Verzerrungen komplexer.
Gast #5905472
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Schueler schrieb:
> Die Slew rate ist doch gegeben durch den OPV selbst. Das Ausgangssignal
> generiert ja auch der OPV selbst. Wie kann das Ausgangssignal nun
> schneller sein als die Slew rate?

Bei der gegebenen Frequenz und Slew-Rate kann eben nur eine maximale 
Amplitude erreicht werden, ohne das Signal zu verzerren. Was kann man 
daran jetzt nicht verstehen?
Moderator #5905547
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Schueler schrieb:
> Wie kann das Ausgangssignal nun schneller sein als die Slew rate?

Du hast recht, der Satz in dem Buch ist unglücklich formuliert.

Versuch einer besseren Formulierung:

Ist die Änderungsgeschwindigkeit des rein rechnerischen Ausgangssignals
(d.h. des Signals, das ein in der Schaltung eingesetzter idealer
Operationsverstärkers liefern würde) zumindest zeitweise höher als die
Slew-Rate des realen Operationsverstärkers, wird das Signal verzerrt,
d.h. ein Sinusssignal am Eingang führt zu einem nicht sinusförmigen
Ausgangssignal.

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