Hi,
ich war heute mal wieder einkaufen und zum wiederholten Male musste ich
feststellen, das sich die Flaschen und Tetrapacks auf dem Band bewegen,
wie bei der ersten Fahrstunde. Stehende Flaschen/Tetrapacks haben ja
außerdem eine höhere Packungsdichte, als wenn man das ganze Zeug
hinlegen muss. Das sanfte bewegen des Transportbandes kann doch nicht so
schwer sein, oder?
Schönes Wochenende
Weil es ohne notwendigen Nutzen komplizierter wäre, denke ich.
Das Band muss so stoppen, dass auch in Bewegungsrichtung kurze
Gegenstände noch im Bereich der Lichtschranke liegen bleiben.
Wenn das Band zu langsam anhält, müsste die Erkennungselektronik
komplizierter sein.
Dussel schrieb:> Wenn das Band zu langsam anhält, müsste die Erkennungselektronik> komplizierter sein.
Aber wenn laufend Flaschen oder Tetrapacks und anderes einfach umfallen,
dann kann das ja auch nicht der Stein der Weisen sein in Bezug auf
Erkennung...
Ich für meinen Teil stelle die Sachen immer so aufs Band, daß die
längeren Seiten in "Fahrtrichtung" stehen oder ich lege alles hin (wenn
möglich). Aber ich sehe sehr oft, daß die Artikel durch den starken Ruck
beim Anfahren und auch beim Stoppen einfach durcheinander geworfen
werden.
Und weil "Das" meint:
> Muss die Frau an der Kasse im Gefühl haben...
Die hat nur einen Schalter, kein "Gaspedal".
Die Frau kann das Rucken gar nicht verhindern.
Dussel schrieb:> Das Band muss so stoppen, dass auch in Bewegungsrichtung kurze> Gegenstände noch im Bereich der Lichtschranke liegen bleiben.
Band läuft durch sanftes Abbremsen 50cm weiter als bei vollem Stop, also
Lichtschranke 50cm weiter von der Kasse weg.
Das war einfach.
[Frank] schrieb:> Das sanfte bewegen des Transportbandes kann doch nicht so> schwer sein, oder?
Aber teuer ohne Nutzen.
Dass es immer noch genuegend wenigbemittelte gibt, die Flasche quer auf
das Band legen...
[Frank] schrieb:> Stehende Flaschen/Tetrapacks haben ja> außerdem eine höhere Packungsdichte,
Der Platz auf dem Band kostet nichts extra.
wendelsberg
Dussel schrieb:> Wenn das Band zu langsam anhält, müsste die Erkennungselektronik> komplizierter sein.
Nö.
Es müßte nur die Lichtschranke um die Länge der Auslaufstrecke
ein paar Zentimeter weiter hinten sein.
Die Frage ist vollkommen berechtigt, denn das nervt wirklich. Für
Flaschen und ähnliches Zeug wird es erst so richtig schaukelig, wenn das
Band nur ein sehr kurzes Stück läuft, aber dann gleich wieder stoppt.
Dann fällt echt sogar noch um, was kaum höher als breit ist...
Die Antwort auf die Frage: auch die Industrie wird nur von Menschen
gebildet, und die sind nun mal meistens dumm. Einige wenige haben mehr
drauf, erfinden geeignete Produkte. Aber sie lassen sich ihr Wissen und
ihre Arbeit halt zurecht von den ganzen Dummen bezahlen. Die sind
wiederum oft nicht intelligent genug, die Qualität einer Ware richtig
einzuschätzen, sehen ein hochwertiges Produkt grundsätzlich als
überteuert an.
Aus diesem Grund muss man heutzutage nach wirklich hochwertiger Ware
regelrecht fahnden. Es gibt fast nur noch Billigkram, nicht selten sogar
nicht funktionstüchtige Ware. Das hat mit der Mehrzahl der Käufer zu
tun. Wenn diese Geld für Schund ausgibt, wird eben Schund verkauft. Bunt
angemalten natürlich, mit tollen Logos drauf, usw...
Die gute Nachricht: das wird noch erheblich schlimmer werden. Ihr könnt
euch drauf verlasen, wenngleich die wenigsten das überhaupt begreifen
werden.
Sagen Dir Losbrechmoment bzw. Gleitreibung vs. Haftreibung etwas?
Ja, kann man alles machen, lohnt sich aber wohl erst, wenn es billigere
Motoren erlaubt.
[Frank] schrieb:> ich war heute mal wieder einkaufen und zum wiederholten Male musste ich> feststellen, das sich die Flaschen und Tetrapacks auf dem Band bewegen,> wie bei der ersten Fahrstunde.
Überhaupt ist der Kassenbereich beim LM-Discounter oder Supermarkt
ein interessanter Platz für Verhaltensstudien der Kundschaft. Da kann
man oft nur verständnislos den Kopf schütteln über die dort vielfach
anzutreffende Dummheit.
Ich gehe jetzt gleich noch bei LIDL vorbei, um mich u.a. mit Rausch-
mitteln für das Wochenende einzudecken. Mal schauen, was heute wieder
so los ist an den Kassen.
Paule, Bademeister schrieb:> Die Frage ist vollkommen berechtigt...
Könnte mir denken, dass es nur einen Anbieter von solchen Kassensystemen
gibt. Der macht das eben so und der Kram funktioniert seit Jahren
zuverlässig. Dann gibt es keinen Grund, was zu ändern. Das Band ruckelt
ja seltsamerweise überall so.
Oder: Die Masse der Kundschaft hat sich seit langem daran gewöhnt, es
wäre für selbige ein Schock, wenn sich das Band plötzlich anders
verhielte.
"Ja"! Brüllt die Masse an Kunden.
"Ja"! Alles umrüsten, auch wenn sie problemlos funktionieren.
"Nein"! Wenn die Kosten auf die Waren umgelegt werden...
Im Übrigen: Ein langsam anlaufendes Band ist über alles langsamer;-)
Sebastian S. schrieb:> Im Übrigen: Ein langsam anlaufendes Band ist über alles langsamer;-)
Es hat keiner vom Schneckentempo gesprochen. Aber eine kleine Rampe von
0,2s würde man gar nicht bemerken. Oder doch? Wenn die Waren nicht mehr
durcheinander fliegen, das würde man schon bemerken.
Aber in einem muß ich dir Recht geben.
So billig wie ein Ein/Aus-Kontakt wird das nicht.
ich schrieb:> Meine Spekulation zum Grund: Bei 500 Kassiervorgängen und jeweils> 2 Sek.> Vor- bzw. Nachlauf gehen rund 33 Minuten verloren.
Man könnte das Band schneller laufen lassen aufgrund des
Anfahrens/Abbremsens - 33 Minuten gewonnen
ich schrieb:> Band läuft durch sanftes Abbremsen 50cm weiter als bei vollem Stop, also> Lichtschranke 50cm weiter von der Kasse weg.>> Das war einfach.Andreas M. schrieb:> Nö.> Es müßte nur die Lichtschranke um die Länge der Auslaufstrecke> ein paar Zentimeter weiter hinten sein.
Ein Band von solchen "Experten" designed habe ich schon einmal erlebt.
Hat der Kassiererin den ganzen Kleinkram in den Scannerbereich gedrückt,
denn während das Band langsamer wurde war der Artikel schon außerhalb
der Lichtschranke also Band wieder schneller usw. Sah nicht sehr
ergonomisch aus.
>> Muss die Frau an der Kasse im Gefühl haben...> Die hat nur einen Schalter, kein "Gaspedal".> Die Frau kann das Rucken gar nicht verhindern.
Richtig, weil sie das Band garnicht bedient - hat sie mir neulich
gesagt.
Die Dinger haben vorne eine Lichtschranke und fahren von alleine.
Percy N. schrieb:> Warum gibt es immer noch Kunden, die hinreichend dämlich sind, um Waren> in einem labilen Gleichgewicht auf dem Laufband zu platzieren?
Wundert mich auch. Einfach hinlegen ist wohl zu anstrengend.
Zylinder axial parallel zur Laufrichtung. Dann kippt und rollt nichts
Viel schlimmer als das ruckelnde Band sind die Kunden,
die stur neben ihrem Einkauf daneben stehen
und nicht weiter vor laufen,
damit der Nächste seine Waren auf das Band legen kann.
[Frank] schrieb:> ich war heute mal wieder einkaufen und zum wiederholten Male musste ich> feststellen, das sich die Flaschen und Tetrapacks auf dem Band bewegen,> wie bei der ersten Fahrstunde.
Ja, sie können sogar umkippen und vom Band fallen, weil die
Beschleunigung zu hoch ist. Ist mir auch ein Dorn im Auge. Das coole
war, dass ich sogar in meiner Anfangszeit als Selbständiger mal eine
Anfrage hatte deswegen, soetwas zu programmieren. Das wäre direkt die
Innovation gewesen :-)
Wurde aber nichts draus.
Dussel schrieb:> müsste die Erkennungselektronik> komplizierter sein.
Nicht wirklich, man muss nur das Ausrollen mitberücksichtigen und etwas
Trägheit beachten. Die Lichtschranke muss also 5cm voraus schauen. Kein
Problem. Es gibt im Bereich Motion Control 1000 Anwendungen, wo man
sanft anlaufen lässt. X-mal gezeigt.
Man kann das Ausrollen auch überwachen und timen, sodass man die
Widerstände, Verschmutzungen durch Alterung, sowie die Trägheiten durch
die Lasten mit wegregelt. Geht alles.
Hier sind solche Überlegungen auch in allen Lagen umgesetzt: Auf den
MicroStep genau:
https://patents.google.com/patent/EP2068436A1
Andreas M. schrieb:> Viel schlimmer als das ruckelnde Band sind die Kunden,> die stur neben ihrem Einkauf daneben stehen> und nicht weiter vor laufen,> damit der Nächste seine Waren auf das Band legen kann.
Am schlimmsten sind die Kunden, die einem von hinten auf den Pelz
rücken, weil sie glauben, dann kommen sie schneller dran.
ich schrieb:> Bei 500 Kassiervorgängen und jeweils 2 Sek.> Vor- bzw. Nachlauf gehen rund 33 Minuten verloren.
Auch nicht wirklich. Das Band läuft doch automatisch weiter und
transportiert alles in Griffweite.
Fast schrieb:> Am schlimmsten sind die Kunden, die einem von hinten auf den Pelz> rücken, weil sie glauben, dann kommen sie schneller dran.
Die hasse ich auch wie die Pest! Im Schwabenland stehen sie dir fast auf
den Schuhen und atmen dir ins Ohr.
Taktik: Man lege die Sachen weit genug auseinander und schaffe so Platz.
Den Einkaufswagen immer hinter sich herziehen. Dann hast du einen
Puffer!
Andreas M. schrieb:> Viel schlimmer als das ruckelnde Band sind die Kunden,> die stur neben ihrem Einkauf daneben stehen> und nicht weiter vor laufen,> damit der Nächste seine Waren auf das Band legen kann.
Ein solcher bin ich.
Fast schrieb:> Am schlimmsten sind die Kunden, die einem von hinten auf den Pelz> rücken, weil sie glauben, dann kommen sie schneller dran.
Die reagieren dann verärgert, wenn man ihnen 'versehentlich' rückwärts
auf den Fuß tritt.
Mal in Frankreich einkaufen, da geht's entspannter zu!
Andreas M. schrieb:> Viel schlimmer als das ruckelnde Band sind die Kunden,> die stur neben ihrem Einkauf daneben stehen> und nicht weiter vor laufen,> damit der Nächste seine Waren auf das Band legen kann.
Die gehen doch noch. Am schlimmsten sind die Typen, die nach dem
Bezahlen elend langsam und in aller Seelenruhe ihre drei Dinge in ne
Öko-Tasche einsacken. Das sind genau solche Kunden, die wirklich denken,
der Kunde wäre König.
Manche lassen gleich gar niemand mehr in den Markt, weil sie direkt
hinterm Drehkreuz ihren Wagen postieren, und es sich erstmal gut gehen
lassen...
Wenn du denen sagst, daß hier noch andere einkaufen wollen, verstehen
sie die Welt nicht mehr.
Aber das Allerschlimmste sind nach Alk riechende, ungepflegte Typen, die
die nette Bedienung anmachen müssen, die sich praktisch nicht wehren
kann. WIDERLICH, die könnte ich auf der Stelle nach dem 3-S-System
behandeln...
Fast schrieb:>> Am schlimmsten sind die Kunden, die einem von hinten auf den Pelz> rücken, weil sie glauben, dann kommen sie schneller dran.
Am schlimmsten sind die Kunden, die ihre Einkäufe möglichst weit von der
Kasse entfernt auf das Band packen, weil sie zu glauben scheinen, so
blieben ihnen wesentliche Teile ihres überschaubaren Reichtums eine
Sekunde länger erhalten. Am liebsten praktiziert, wenn zwei Meter
Laufband frei sind und die nächsten drei Kunden in der Schlange ihre
Einkäufe mehr schlecht als recht im Arm halten.
Viel schlimmer ist, dass man nirgends mit Karte zahlen kann. Restaurant?
Könn' wa nicht. Späti? Was ist das? Strand um die Ecke? Wir haben
nichtmal einen Geldautomaten!
Das Gedränge an der Kasse hingegen ist symptomatisch für unserer
schneller, schneller, schneller Gesellschaft. Da wird man schonmal
bepöbelt und bedrängt, wenn es dem Hintermann zu langsam geht. Oder an
der SB-Kasse wollen schon die nächsten einscannen, während man noch in
Ruhe seine Sachen VON DER wAAGE in die Tasche packt.
Curby23523 N. schrieb:> Oder an> der SB-Kasse wollen schon die nächsten einscannen, während man noch in> Ruhe seine Sachen VON DER wAAGE in die Tasche packt.
PS: Wenn das passiert bin ich oft so skrupellos und lege meine
Einkaufstasche während dem Einpacken auf die Scanfläche. Es sei denn,
hinter mir steht eine arabische Gang - auf Prügel habe ich keine Lust.
Achim B. schrieb:> Am schlimmsten sind die, die vor mir an der Kasse stehen.
Mich pöbeln nur die Leute hinter mir an. So unterschiedlich kann es sein
...
A. S. schrieb:> Achim B. schrieb:>> Am schlimmsten sind die, die vor mir an der Kasse stehen.>> Mich pöbeln nur die Leute hinter mir an. So unterschiedlich kann es sein> ...
Du solltest Dich einfach nicht immer vor Achim anstellen!
Am schlimmsten sind an der Kasse diejenigen, die sich über irgendetwas
aufregen.
Es ist nur eine Kasse, nur ein Transportband, nur ein Einkauf.
Wenn einem die Flaschen einmal umgefallen sind, dann legt man sie als
lernfähiges Wesen das nächste Mal hin, bevorzugt längs in
Transportrichtung und alles ist gut.
Mein Tipp: einfach mal locker werden. Den größten Teil Eurer Lebenszeit
verschwendet Ihr sicherlich nicht an der Supermarktkasse.
Percy N. schrieb:> Du solltest Dich einfach nicht immer vor Achim anstellen!
Genau! Es wäre besser, wenn du voll hinter mir stehst! Aber auch nicht
zuuu voll, damit du nicht aufs Transportband göbelst.
Manfred schrieb:> Mal in Frankreich einkaufen, da geht's entspannter zu!
Ich mag das Britische System, welches sich jetzt u.A. in div.
Klamottenläden durchsetzt (z.B. C&A).
Mehrere Kassen, aber eine Schlange. Der vorderste in der Schlange geht
zur nächsten freiwerdenden Kasse.
Man stellt sich so nie wieder an der falschen Schlange an, wenns bei
einem Kunden mal wieder länger dauert, ist das total egal, kein hin und
hergerumpel weil jetzt eine weitere Kasse aufmacht,.. usw. usf.
Fast schrieb:> Am schlimmsten sind die Kunden, die einem von hinten auf den Pelz> rücken, weil sie glauben, dann kommen sie schneller dran.
Noch schlimmer sind die Kunden die einfach in der Mitte stehen bleiben
und alles blockieren obwohl schon 2 Meter Band wieder frei wären und ich
dann schon längst hätte anfangen können auf das Band zu legen wenn diese
Schnarchnasen nur alle mal 2 Schritt nach vorne gehen würden wo schon
längst wieder 2 Meter Platz ist.
A. K. schrieb:> Oder man macht seinen Frieden damit, mit der traurigen Gewissheit,> dass> nur man selbst perfekt ist, aber niemand sonst.
Aber das ist unbefriedigend! Da kann man keinen Frieden mit machen!
Curby23523 N. schrieb:
>> PS: Wenn das passiert bin ich oft so skrupellos und lege meine>> Einkaufstasche während dem Einpacken auf die Scanfläche. Es sei>> denn, hinter mir steht eine arabische Gang - auf Prügel habe ich>> keine Lust.
Fachkräfte sollte man immer vorlassen, die haben Wichtigeres zu tun.
Bernd K. schrieb:
> Noch schlimmer sind die Kunden die einfach in der Mitte stehen> bleiben und alles blockieren obwohl schon 2 Meter Band wieder> frei wären und ich dann schon längst hätte anfangen können auf> das Band zu legen
Die Geschwindkeit des Durchsatzes wird nicht durch die Kunden
"in der Mitte" gebremst, sondern durch jene wichtig-fortschrittlichen,
die ihre 7,52€ partout via Meister-Karte bezahlen müssen, die dann
vom Apparat erst im 3. Versuch akzeptiert wird ...
Erwin D. schrieb:> Wenn die Waren nicht mehr> durcheinander fliegen, das würde man schon bemerken.
Auch eine Lösung: Die Waren schon durcheinander aufbauen bzw. in
mehreren Schicht auf dem Band, dann fliegt da garantiert nix mehr um.
U. B. schrieb:> sondern durch jene wichtig-fortschrittlichen,> die ihre 7,52€ partout via Meister-Karte bezahlen müssen,
Das Zahlen mit Karte geht schneller als mit Bargeld.
Gebremst wird nur von den Trotteln die darauf bestehen die Karte in den
Schlitz zu stecken und sie dann bis zum Schluss drin zu lassen anstatt
sie einfach nur drahtlos dranzuhalten und gleich wieder einzustecken.
U. B. schrieb:> Die Geschwindkeit des Durchsatzes wird nicht durch die Kunden> "in der Mitte" gebremst
Die Muskeln meiner Arme werden belastet von Leuten die in grenzenlosem
Egoismus schwelgen und mir nicht erlauben meine 3 Artikel die ich darauf
balanciere endlich auf das Band legen zu dürfen um sie mal 2 Minuten
lang erholen zu lassen.
Auf den Einkaufswagen habe ich nämlich absichtlich verzichtet um meinen
Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten und im Interesse aller die
Gänge nicht noch mit einem weiteren störrischen Riesending zu
verstopfen. Und diese Behandlung in der Kassenschlange ist dann der Dank
für meine selbstlose Aufopferung und Rücksichtnahme!
Bernd K. schrieb:> U. B. schrieb:>> sondern durch jene wichtig-fortschrittlichen,>> die ihre 7,52€ partout via Meister-Karte bezahlen müssen,>> Das Zahlen mit Karte geht schneller als mit Bargeld.
Vielleicht, wenn du unter 25€ bist.
> Gebremst wird nur von den Trotteln die darauf bestehen die Karte in den> Schlitz zu stecken und sie dann bis zum Schluss drin zu lassen anstatt> sie einfach nur drahtlos dranzuhalten und gleich wieder einzustecken.
Mit PIN und Beleg drucken geht es meinem Eindruck nach nicht schneller.
Bernd K. schrieb:> Die Muskeln meiner Arme werden belastet von Leuten die in grenzenlosem> Egoismus schwelgen und mir nicht erlauben meine 3 Artikel die ich darauf> balanciere endlich auf das Band legen zu dürfen um sie mal 2 Minuten> lang erholen zu lassen.
Amateur. Der Profi geht mit einem kleinen, stabilem Pappkarton in den
Laden oder sucht sich im Geschäft einen solchen. Den kann man dann auch
mal abstellen und wenn man bezahlt hat stellt man den sich einfach ins
Auto und muss nicht irgendwie einräumen.
Der ganz große Profi schafft es, nur einmal die Woche einkaufen zu gehen
und hat dann Zeit (und Bedarf) für einen Einkaufswagen :)
U. B. schrieb:> sondern durch jene wichtig-fortschrittlichen,> die ihre 7,52€ partout via Meister-Karte bezahlen müssen, die dann> vom Apparat erst im 3. Versuch akzeptiert wird ...
Richtig lustig wird es, wenn der Jenige, der immer noch meint, mit
Bargeld schneller zu sein, dann anfängt und die 7,52€ genau passend
zahlen will und dann feststellen muss, daß ihm der letzte einzelne Cent
fehlt, er minutenlang in Geldbörse und Hosentasche herum sucht um dann
doch mit einem 10€-Schein bezahlt.
Bernd K. schrieb:> Die Muskeln meiner Arme werden belastet von Leuten die in grenzenlosem> Egoismus schwelgen und mir nicht erlauben meine 3 Artikel die ich darauf> balanciere endlich auf das Band legen zu dürfen um sie mal 2 Minuten> lang erholen zu lassen.
Man könnte aber auch einfach einen Einkaufswagen nehmen und seinen
Einkauf wieder da rein packen. Dann kann man ganz entspannt und ohne
eine lange Schlange aufzuhalten in der Packzone seine drei Teil in seine
Tüte packen oder sie damit sogar bis zum Auto, das direkt vor der
Ladentür parkt, bringen.
Aber man hat ja nur drei Teile, das wird schon irgendwie gehen...
Paule, Bademeister schrieb:> Manche lassen gleich gar niemand mehr in den Markt, weil sie direkt> hinterm Drehkreuz ihren Wagen postieren, und es sich erstmal gut gehen> lassen...
Immer wieder toll sind auch die Leute, die mitten im Gang unmittelbar
stehen bleiben um sich mit einem ihnen entgegen kommenden Bekannten
unterhalten, den sie ganze 12 Stunden lang schon nicht mehr gesehen
haben und damit den ganzen Gang blockieren.
Ich weiß gar nicht, worüber ihr euch hier alle so aufregt.
Für meinen Wocheneinkauf für 3 Personen benötige ich am Samstag
Vormittag etwa 30 Minuten. Ohne diese ganzen Pfosten würde ich
vermutlich 29 Minuten brauchen, so what.
Um mal zum Ursprung dieser sehr amüsanten Diskussion zu kommen:
Nicht ohne Grund steht in manchen Läden sogar an der Kasse, daß man
seine Flaschen doch bitte hinlegen soll.
Nur diejenigen die die Physik nicht verstanden oder sich damit schon ihr
Hirn weg gesoffen haben, stellen ihren ach so teuren 1,55€ Aldiwein hin,
damit bloß kein Korkgeschmack den Fusel versaut.
So ein Unfug wie ein sanft anlaufendes Kassenband kostet mehr als ein
einfaches Relais und eine billige Lichtschranke. Dazu kommt noch, daß
ein Sanftanlauf wartunganfälliger ist.
Ich für meinen Teil möchte eher nicht, daß sich mein Einkauf deswegen
verteuert.
Reinhard S. schrieb:> Der ganz große Profi schafft es, nur einmal die Woche einkaufen zu gehen> und hat dann Zeit (und Bedarf) für einen Einkaufswagen :)
Ich staune immer, welche Riesenmengen an Lebensmittel die Leute vor
einem Feiertag hamstern. Als ob die Läden nach dem Feiertag endgültig zu
blieben.
Reinhard S. schrieb:>> Das Zahlen mit Karte geht schneller als mit Bargeld.>> Vielleicht, wenn du unter 25€ bist.
Die Pin einzutippen nachdem der Geldbeutel samt Karte wieder in der
Hosentasche ist geht schneller als die Übergabe des Wechselgelds und
einsortieren in den Geldbeutel, und dann erst den Geldbeutel wieder
einstecken bevor man seinen Wagen nimmt und geht.
Karte:
* Scan
* Karte mit Geldbeutel wieder einstecken
* Pin
* Beide Hände sind wieder frei, Sachen nehmen und Tschüss
Bargeld
* Schein hingeben
* untätig warten [<----- hier!]
* Wechselgeld in Geldbeutel einsortieren
* Geldbeutel einstecken [erst jetzt, oben war Wartezeit!]
* Beide Hände sind wieder frei, Sachen nehmen und Tschüss
Das ganze kann man übrigens noch toppen mit Omas die 4,68€ mit 50, 10, 2
und 1 Cent Stücken auf den Cent genau hinlegen und dann nochmal
gemeinsam mit der Kassiererin ein zweites Mal nachzählen und dann nen
überzähligen Cent wieder zurücktransferieren und wieder liebevoll im
Geldbeutel einsortieren, etc.
Oder wenn sie anfangen mit der Kassiererin zu tratschen und zu tratschen
über das Wetter und den Urlaub und die Ferien und die Kinder und das
Wetter und schöne Grüße an den Schwager und an die Mutter und an den
netten Hausmeister vom ersten Stock. Da war ein Cent zuviel! Oh,
Entschuldigung, danke, wo bin ich nur wieder mit meinem Kopf, das
Wetter...
Richard H. schrieb:> Ich staune immer, welche Riesenmengen an Lebensmittel die Leute vor> einem Feiertag hamstern. Als ob die Läden nach dem Feiertag endgültig zu> blieben.
Ein deutscher Haushalt kann aus vielen Personen bestehen, obwohl die
Statistik anordnet, dass es nur 2 sein dürfen. Wenn dann ausserdem der
Brückentag genommen wird, dann wird auch mal etwas mehr Futter fällig.
Dumm für dich ist nur, dass genau so ein Haushalt immer vor dir an der
Kasse steht. Oder zumindest ab und zu, du nimmst aber nur diese Fälle
wahr, weil du nur dann emotionell beteiligt bist.
A. K. schrieb:> Bargeld ist im Mittel wirklich etwas schneller als Kartenzahlung
Nur mit alten Karten die darauf bestehen steckenzubleiben bis der ganze
Vorgang abgeschlossen ist und dann nochmal extra 2 Sekunden länger,
weils so schön war, und damit das Einstecken der Geldbörse bis zum
letzten Moment rauszögern. So lange kann der seinen Einkaufswagen nicht
wegschieben.
Kartenzahlung ist deutlich schneller als Bargeld, es sei denn Du legst
nen Schein hin und sagst "stimmt so", das geht noch einen Tick
schneller, aber nur wenn es über 25€ ist.
"Mit der Stoppuhr bewaffnet, haben sie an der Kasse gemessen, wie lange
ein Bezahlvorgang dauert. „Wir haben den Zeitraum abgestoppt zwischen
dem Moment, in dem der Kassierer den Betrag nennt, bis zu dem Moment, in
dem die Kasse wieder geschlossen ist“, sagt Rüter."
Aber wenn die Theorie überzeugend genug ist, kann die gemessene Praxis
beim Vergleich nur verlieren.
A. K. schrieb:> Aber wenn die Theorie überzeugend genug ist
Welche Theorie? Ich hab Beobachtungen aus der Praxis wiedergegeben. Du
kannst Dich hinstellen mit der Stoppuhr und nachmessen.
A. K. schrieb:> bis zu dem Moment, in> dem die Kasse wieder geschlossen ist“, sagt Rüter."
Das ist nicht das Ende des Vorgangs. Nachdem die Klappe unten ist
beobachtet die Kassiererin noch däumchendrehend wie der Kunde der immer
noch die ganze Ladezone und die Kasse blockiert jetzt sein Wechselgeld
verstaut und endlich den vorderen Teil der Ladezone raümt daß sie
endlich weitermachen kann.
Der richtige Zeitpunkt zum stoppen ist wenn sie den ersten Artikel des
nächsten Kunden greift um weiterzumachen, zum Beispiel der erste
Scan-Piep des nächsten Kunden wäre ein guter Moment die Stopptaste zu
drücken.
Bernd K. schrieb:> Ich hab Beobachtungen aus der Praxis wiedergegeben. Du> kannst Dich hinstellen mit der Stoppuhr und nachmessen.
Genau das haben sie gemacht. Allerdings ziemlich oft. Wie oft hast du es
gemacht?
A. K. schrieb:> Genau das haben sie gemacht.
Nein, Du schreibst sie haben schon vorzeitig auf Stopp gedrückt, nämlich
wenn die Kassiererin die Kasse runterklappt, also noch mitten im
blockierenden Vorgang.
A. K. schrieb:> Aber wenn die Theorie überzeugend genug ist, kann die gemessene Praxis> beim Vergleich nur verlieren.
Dazu braucht es keine wacklige Theorie, da genügt ein Credo!
Bernd K. schrieb:> noch die ganze Ladezone und die Kasse blockiert jetzt sein Wechselgeld> verstaut und endlich den vorderen Teil der Ladezone raümt daß sie> endlich weitermachen kann.
... oder es ist wie hier und sie/er macht sofort weiter. Der Käufer darf
sich die zugehörigen Waren selbst raussuchen.
Wofür wird die angebliche Mehrzeit bei Kartenzahlung (Contactless) denn
aufgewendet, welcher Teil des Vorgangs dauert so lang? Haben Deine
Forscher das auch ermittelt?
Reinhard S. schrieb:>> Amateur. Der Profi geht mit einem kleinen, stabilem Pappkarton in den> Laden oder sucht sich im Geschäft einen solchen. Den kann man dann auch> mal abstellen und wenn man bezahlt hat stellt man den sich einfach ins> Auto und muss nicht irgendwie einräumen.>
Ich kann nicht wissen, wo Du einkaufst, aber bei Christ oder Weiss
klappt das eher nicht. Beim Käfer war ich noch nicht, und bei Kruizenga
begleitet Dich ein dienstbarer Geist mit einem Körbchen mit Deinen
Einkäufen; die Rechnung gibt's einmal im Quartal.
Kartons habe ich dort noch nicht gesehen.
Bernd K. schrieb:> Der richtige Zeitpunkt zum stoppen ist wenn sie den ersten Artikel des> nächsten Kunden greift um weiterzumachen, zum Beispiel der erste> Scan-Piep des nächsten Kunden wäre ein guter Moment die Stopptaste zu> drücken.
Das setzt einen weiteren wartenden Kunden voraus, ist also nicht
verallgemeinerungsfähig.
A. K. schrieb:> Genau das haben sie gemacht. Allerdings ziemlich oft. Wie oft hast du es> gemacht?
Die Frage ist auch: wann?
Seit kontaktlos und bis 25 ohne Pin/Autogramm ist Karte sehr viel
schneller.
Neben dem schon genanntem, dass Bargeld-transfer das einpacken
zusätzlich behindert, was nicht berücksichtigt (gemessen) wurde
Percy N. schrieb:> Das setzt einen weiteren wartenden Kunden voraus, ist also nicht> verallgemeinerungsfähig.
Ich bitte Dich! Jetzt wirds absurd. Warum sollte die Dauer eines
Kassiervorgangs für irgendwen von Interesse sein wenn keiner auf dessen
Ende wartet, diese letzte Messung des letzten Kunden in der Schlange
wird dann halt nicht erfasst, so what? Solche Messungen macht man
eigentlich wenn die Schlangen an der Kasse alle voll sind denn nur da
wirken sich die Zeiten auf irgendwas oder irgendwen aus und sind von
Interesse.
Bernd K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Das setzt einen weiteren wartenden Kunden voraus, ist also nicht>> verallgemeinerungsfähig.>> Ich bitte Dich! Jetzt wirds absurd.
Bei Dir schon.
> Warum sollte die Dauer eines> Kassiervorgangs für irgendwen von Interesse sein wenn keiner auf dessen> Ende wartet, diese letzte Messung des letzten Kunden in der Schlange> wird dann halt nicht erfasst, so what?
Dieser Kunde ist also eine Unperson?
> Solche Messungen macht man> eigentlich wenn die Schlangen an der Kasse alle voll sind denn nur da> wirken sich die Zeiten auf irgendwas oder irgendwen aus und sind von> Interesse.
Falls ich der einzige Kunde bin, darf die Abwicklung meines Kaufes von
zwei Brötchen also 20 Minuten in Anspruch nehmen, so lange kein weiterer
Kunde auftaucht? So charmant, dass ich mich darauf einlassen würde, sind
die wenigsten mir bekannten Kassenmädels.
Ihr überseht allerdings alle, dass es auch weitere Gründe für
Verzögerungen geben kann; manche Kunden sind zB nicht in der Lage, ihre
Waren in den Einkaufswagen zu packen, während sie auf das Wechselgeld
oder die Bereitschaft des Kartenlesers warten. Andere wiederum verpacken
erst alles in Taschen, bevor sie überhaupt ans Bezahlen denken - mit
etwas Glück ist das Portemonnaie nicht unter den Einkäufen begraben. Und
nachdem man es auf diese Weise geschafft hat, der Kassiererin ein
außerplanmäßige Pause zu verschaffen, wirft man ganz zum Schluss die
Forderung nach 14 Wundertüten mit irgendwelchen Figuren in den Raum, auf
die man bei einem Umsatz dieser Größenordnung ein Anrecht hat.
Es gibt weitere Beispiele, und ich habe die Vermutung, dass sie je nach
ethnischer Identität des Kunden unterschiedlich beliebt sind; meine
Datenbasis ist aber zu dürftig ...
Das artet hier ja wieder mal aus. Das ist so ein richtig typisch
deutsches Problem. Geht einfach einkaufen und regt euch nicht auf, die
verlorenen 5 Minuten Lebenszeit beim Einkaufen verschwenden die meisten
von euch hier durch unbezahlte Überstunden oder im Stau beim Pendeln
sowieso.
Percy N. schrieb:> Ich kann nicht wissen, wo Du einkaufst, aber bei Christ oder Weiss> klappt das eher nicht. Beim Käfer war ich noch nicht, und bei Kruizenga> begleitet Dich ein dienstbarer Geist mit einem Körbchen mit Deinen> Einkäufen; die Rechnung gibt's einmal im Quartal.
Käfer sagt mir noch was, war ich aber nie. Die anderen sagen mir nichts.
Kruizenga findet Google einen Artikel, das die 2013 geschlossen haben.
Christ wäre ein EDEKA in Berlin...
Percy N. schrieb:> Ihr überseht allerdings alle, dass es auch weitere Gründe für> Verzögerungen geben kann; manche Kunden sind zB nicht in der Lage, ihre> Waren in den Einkaufswagen zu packen, während sie auf das Wechselgeld> oder die Bereitschaft des Kartenlesers warten.
In manchen Märkten hat man (nach dem Kassierer) 2 "Lagerplätze" für den
Einkauf, wo man dann, nach dem Bezahlen, in Ruhe seinen Einkauf in den
Wagen einsortieren kann. Soll in Schweden recht verbreitet sein. Wenn
ich hier solche großen Kassen sehe ist die eine Hälfte davon leider
recht oft mit Prospekten oder Gedöns zugelegt.
Percy N. schrieb:> ... manche Kunden sind zB nicht in der Lage, ihre> Waren in den Einkaufswagen zu packen, ...
Ein weiteres Übel in Einkaufsmärkten:
Man trägt seine Einkäufe auf dem Unterarm durch die Halle
und wundert sich noch,
wenn anschließend das Nutella-Glas auf dem Fußboden zerplatzt.
Dann gibts extra noch die Typen mit den wackeligen Pappkisten
und die Typen, die ihren Kofferraum als Lebensmittellager benutzen.
Das ist alles nicht deutsch.
Reinhard S. schrieb:>> Käfer sagt mir noch was, war ich aber nie. Die anderen sagen mir nichts.>> Kruizenga findet Google einen Artikel, das die 2013 geschlossen haben.> Christ wäre ein EDEKA in Berlin...
Dann ersetze Christ und Weiss durch Tiffany und Bulgari ...
Percy N. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>>>> Käfer sagt mir noch was, war ich aber nie. Die anderen sagen mir nichts.>>>> Kruizenga findet Google einen Artikel, das die 2013 geschlossen haben.>> Christ wäre ein EDEKA in Berlin...>> Dann ersetze Christ und Weiss durch Tiffany und Bulgari ...
Sieht aber nicht danach aus, das die Lebensmittel verkaufen und eine
Kassiererin mit Band haben?
Reinhard S. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Reinhard S. schrieb:>>>>>> Käfer sagt mir noch was, war ich aber nie. Die anderen sagen mir nichts.>>>>>> Kruizenga findet Google einen Artikel, das die 2013 geschlossen haben.>>> Christ wäre ein EDEKA in Berlin...>>>> Dann ersetze Christ und Weiss durch Tiffany und Bulgari ...>> Sieht aber nicht danach aus, das die Lebensmittel verkaufen und eine> Kassiererin mit Band haben?
Und schon weißt Du, warum da keine Getränkeflaschen umfallen.
In "meinem" Getränkemarkt geht's ebenso ohne Band. Und die packen Dir
den Einkauf auch in den Kofferraum. Billiger als Edeka ist er auch ...
Es ist schon seltsam: Die lieben Kunden zeigen die absurdesten
Verhaltensauffälligkeiten, aber das ist alles in Ordnung, so lange sie
die Ware auf das Band packen und auf die eine oder andere Weise
bezahlen.Aber das Band darf nicht ruckeln ...
Warum fordert keiner die verbindliche Einführung von Kartenlesern, denen
die Orientierung der Karte egal ist? Wieso muss nicht in jeder
Döner-Bude eine Mehrwährungskasse mit Internet-Anbindung stehen?
Das lässt sich alles bauen; und erst damit macht betreutes Einkaufen
wieder Spaß!
Denn damit fing doch dieser Thread an: ein Beitrag der Tendenz "Ich
könnte mir zwar ein ruckelfreies Band vorstellen, mir fehlt aber die
Lebenstüchtigkeit, um Flaschen hinzulegen; außerdem ginge das auch ohne
MP; also ein wertloses Konzept"
Percy N. schrieb:> Wieso muss nicht in jeder> Döner-Bude eine Mehrwährungskasse mit Internet-Anbindung stehen?
Für die ganz abgelegenen Läden ohne Internet hab ich zur Not noch die
Prägeziffern auf meiner Karte.
Percy N. schrieb:> Ich> könnte mir zwar ein ruckelfreies Band vorstellen, mir fehlt aber die> Lebenstüchtigkeit, um Flaschen hinzulegen
Sobald es ruckelfreie Bänder mit Rampe vierter oder fünfter Ordnung gibt
werden sich die Leute einen Spaß draus machen alle schmalen Gegenstände
hochkant hinzustellen, manche sogar übereinander wenn sie gut drauf
sind. Der Erlebniswert des ganzen Ladens würde steigen und die könnten
sogar die Preise erhöhen.
Percy N. schrieb:> Und schon weißt Du, warum da keine Getränkeflaschen umfallen.
Zugegeben, der war nicht schlecht :D
> In "meinem" Getränkemarkt geht's ebenso ohne Band.
Ich hab aber auch noch nie einen reinen Getränkemarkt mit Band gesehen.
> Und die packen Dir den Einkauf auch in den Kofferraum.
Finger weg von "meinem" Auto. Ansonsten muss ich da ja aufräumen :D
> Es ist schon seltsam: Die lieben Kunden zeigen die absurdesten> Verhaltensauffälligkeiten, aber das ist alles in Ordnung, so lange sie> die Ware auf das Band packen und auf die eine oder andere Weise> bezahlen.Aber das Band darf nicht ruckeln ...
Wenn man eine Idee für einen Verbesserungsvorschlag hat kann man die
doch äußern. Ob Kosten/Nutzen in einem angemessenem Verhältnis stehen
ist ja ne andere Frage.
> Warum fordert keiner die verbindliche Einführung von Kartenlesern, denen> die Orientierung der Karte egal ist?
Weil man die inzwischen einfach drauflegt? :P
Reinhard S. schrieb:>> Wenn man eine Idee für einen Verbesserungsvorschlag hat kann man die> doch äußern. Ob Kosten/Nutzen in einem angemessenem Verhältnis stehen> ist ja ne andere Frage.>
Irgendetwas erinnert mich gerade an die obskure Geschichte von dem
weltraumsicheren amerikanischen Kugelschreiber und dem russischen
Bleistift. Irgend ein relevantes Einsparpotential sehe ich bei dem
ruckelfreien Band nicht.
>> Warum fordert keiner die verbindliche Einführung von Kartenlesern, denen>> die Orientierung der Karte egal ist?>> Weil man die inzwischen einfach drauflegt? :P
Dann pass mal schön auf beim Stückeln Deiner Einkäufe, damit jedes GT
unter € 25 bleibt. Immerhin haben sich die meisten Kunden inzwischen
daran gewöhnt, dass "Profis" die Sonderartikel der Woche immer nur
einzelstückweise abrechnen lassen.
Bernd K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Wieso muss nicht in jeder>> Döner-Bude eine Mehrwährungskasse mit Internet-Anbindung stehen?> z> Für die ganz abgelegenen Läden ohne Internet hab ich zur Not noch die> Prägeziffern auf meiner Karte.
Und die können Devisenkurse verarbeiten? Verblüffend!
Percy N. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>>>> Wenn man eine Idee für einen Verbesserungsvorschlag hat kann man die>> doch äußern. Ob Kosten/Nutzen in einem angemessenem Verhältnis stehen>> ist ja ne andere Frage.>>> Irgendetwas erinnert mich gerade an die obskure Geschichte von dem> weltraumsicheren amerikanischen Kugelschreiber und dem russischen> Bleistift. Irgend ein relevantes Einsparpotential sehe ich bei dem> ruckelfreien Band nicht.
Ich auch nicht, aber halt einen (kleinen) Komfortgewinn.
>>> Warum fordert keiner die verbindliche Einführung von Kartenlesern, denen>>> die Orientierung der Karte egal ist?>>>> Weil man die inzwischen einfach drauflegt? :P>> Dann pass mal schön auf beim Stückeln Deiner Einkäufe, damit jedes GT> unter € 25 bleibt.
Warum? Wenns über 25€ geht gibt man die PIN noch ein und gut.
Bernd K. schrieb:> Für die ganz abgelegenen Läden ohne Internet> hab ich zur Not noch die Prägeziffern auf meiner Karte.
Welcher Händler hat wohl noch Durchschreibsätze und das zugehörige Gerät
greifbar? Haben Mitarbeiter unter 50 das überhaupt schon jemals gesehen?
Theoretisch ist das auch eine Rückfallösung, wenn der Elektronikmüll
ausgefallen ist, aber ehrlich: Ich habe das seit mindestens 10 Jahren
nicht mehr erlebt.
Reinhard S. schrieb:> Warum? Wenns über 25€ geht gibt man die PIN noch ein und gut.
Am Do. bei Lidl hatte ich 29,89€ auf dem Kasenzettel und war irritiert,
dass das drahtlos ohne PIN durch lief, Visa.
Je durcher ich mir lese, was hier weiter nördlich geschroben steht,
desto beschleicht mich der Eindruck, dass 97,42% der Schreiblustigen
noch nie einen Kaufmannsladen von innen gesehen haben. Und eine
Kassiererin sowieso nicht.
Achim B. schrieb:> noch nie einen Kaufmannsladen von innen gesehen haben. Und eine> Kassiererin sowieso nicht.
Ich stelle es mir doch sehr seltsam vor, eine Kassiererin von innen zu
sehen... Das ist sicher nichts, was ich erleben möchte.
Ich wundere mich sowieso, dass es überhaupt noch Kassiererinnen gibt.
Beim Netto gehe ich immer zur Selbstbedienungskasse. Da gibt es
überhaupt keine Warteschlangen und auch keine Förderbände. Im Fahrstuhl
gibt es ja auch kein Aufzugführer, oder?
Aufgrund des langweiligen Titels hätte ich fast diesen tollen Thread
verpasst, dachte ich doch zuerst es gehe hier tatsächlich um ein
belangloses technisches Problem.
Aber nein, uc.net zeigt wieder was es kann und bietet Sozialstudien vom
Feinsten.
Fazit: wenn das hier Diskutierte die Probleme unserer Zeit darstellen
leben wir wahrlich in einer goldenen, glücklichen Ära.
Eher leben wir in einer modernen Sklaverei und nicht in einer goldenen
Ära. Sowas sollte man selbst machen. Man kann doch nicht die moderne
Sklaverei auf die armen Kassiererinnen abwälzen lassen.
wendelsberg schrieb:> Der Platz auf dem Band kostet nichts extra.
doch Zeit und Nerven, die Bänder sind zu kurz und wenn ich noch auf
freien Platz warten muss weil das Band nicht vorgefahren ist oder ich
hinten aufs Band lege und vorne nicht zum Bezahlen komme weil es nicht
weitergeht......
Die Bänder sind zu kurz, die Fahrt ruckelig, da fand ich früher die die
Auffangbecken mit dem umklappbaren Warentrenner besser.
Nee was nutzt es wenn die Kassiererin schneller wird, aber der Kunde
nicht hinterher kommt und keinen Vorlauf hat weil die Bänder zu kurz
sind solange noch andere auf die Abfertigung warten, ich kaufe ja nicht
jeden Tag nur 3 Dinge.
Le X. schrieb:> Fazit: wenn das hier Diskutierte die Probleme unserer Zeit darstellen> leben wir wahrlich in einer goldenen, glücklichen Ära.
Genau so ist es!
Joachim B.:
>> Nee was nutzt es wenn die Kassiererin schneller wird, aber der Kunde> nicht hinterher kommt und keinen Vorlauf hat weil die Bänder zu kurz> sind solange noch andere auf die Abfertigung warten, ich kaufe ja nicht> jeden Tag nur 3 Dinge.
Die Scanner wurden extra eingebaut, damit der Kunde sich nicht völlig
überfahren fühlt. Vor 1990 ging es bei Aldi locker doppelt so schnell
wie heute.
Das kann das Jungvolk natürlich nicht wissen ...
Percy N. schrieb:> Die Scanner wurden extra eingebaut, damit der Kunde sich nicht völlig> überfahren fühlt.
Nein, die wurden eingebaut damit man jeden Trottel an die Kasse setzten
kann und nicht mehr auf langjährige Mitarbeiter angewiesen ist die alle
Preise im Kopf haben und schnell tippen können.
Bernd K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Die Scanner wurden extra eingebaut, damit der Kunde sich nicht völlig>> überfahren fühlt.>> Nein, die wurden eingebaut damit man jeden Trottel an die Kasse setzten> kann und nicht mehr auf langjährige Mitarbeiter angewiesen ist die alle> Preise im Kopf haben und schnell tippen können.
Du musst es ja wissen.
Seltsamer Weise habe ich noch etwa 1998 in einem recht großen Edeka etwa
acht Vertreter dieser Subspezies parallel on Aktion erlebt - sie pappten
mit Etikettierzangen Preisaufkleber auf Gläser mit Gewürzgurken oder
Prinzessbohnen. Danach kamen Rasierklingen und Zahnpasta dran, aber
erst, als der GrpFhr erschienen war und das Kommando übernommen hatte.
Eine Tür weiter war ein Aldi, ebenfalls noch ohne Scanner, und die
Mädels brauchten auch keinen. Kurz darauf kam der Scanner zumindest bei
Aldi, aber due Damen blieben.
Allerdings hat Aldi seitdem das Sortiment erheblich erweitert.
Eines scheinen sie aber alle noch nicht geschafft zu haben: die
Freischaltung der Sonderartikel erst am ersten Aktionstag. So ist es am
Sonnabend wie auch am Mittwoch kurz vor Ladenschluss in manchem
Discounter recht voll.
Percy N. schrieb:> Seltsamer Weise habe ich noch etwa 1998 in einem recht großen Edeka
Es ging um Aldi, nicht um Edeka. Nur bei Aldi waren die
Superkassiererinnen.
Percy N. schrieb:> Vor 1990 ging es bei Aldi locker doppelt so schnell> wie heute.>> Das kann das Jungvolk natürlich nicht wissen ...
erstens hat mein Aldi gegenüber dicht gemacht, da konnte man nur 3 Dinge
holen, heute ist es ein Fahrt und danke für das Jungvolk, wenn ich mich
nur so fühlen würde wie ich im Netz benannt werde.........
Was musste ich mir schon alles anlesen, du Jungspund hast ja keine
Ahnung und das von jemand der locker 10 Jahre jünger war.
Bernd K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Seltsamer Weise habe ich noch etwa 1998 in einem recht großen Edeka>> Es ging um Aldi, nicht um Edeka. Nur bei Aldi waren die> Superkassiererinnen.
Echt jetzt? Sag bloß!
Magst Du vielleicht noch entwickeln, wofür man bei Edeka Preisschildchen
an der Ware brauchte? (Btw, eigentlich war es ein SPAR, aber heute ist
das ja dasselbe).
Die Superkassierer sind aber immer noch nicht ausgestorben. Bei einem
Aldi hier in der Nähe war 2013 ein übermotivierter Azubi tätig. Der
Bursche kam tatsächlich ohne Scanner aus, weil der die Preise zu kennen
schien - damals konnte man bei Aldi noch unbenannte Artikel buchen,
musste allerdings den Steuersatz angeben. Das müsste heute immer noch
funktionieren.
Leider haben sie den Burschen recht bald entsorgt ...
Joachim B. schrieb:>> erstens hat mein Aldi gegenüber dicht gemacht, da konnte man nur 3 Dinge> holen, heute ist es ein Fahrt und danke für das Jungvolk, wenn ich mich> nur so fühlen würde wie ich im Netz benannt werde.........>> Was musste ich mir schon alles anlesen, du Jungspund hast ja keine> Ahnung und das von jemand der locker 10 Jahre jünger war.
Wenn das Deine Größe ist, dann solltest Du die Jacke mit Würde und
Anstand tragen, auch wenn ich Dich überhaupt nicht angesprochen hatte.
Dazu passt dann möglicherweise der Ton, den Du angeschlagen hast, je
nachdem, für wie entsittet Du das Jungvolk hältst.
A. K. schrieb:> Dumm für dich ist nur, dass genau so ein Haushalt immer vor dir an der> Kasse steht. Oder zumindest ab und zu, du nimmst aber nur diese Fälle> wahr, weil du nur dann emotionell beteiligt bist.
Dass die Großfamilie immer vor mir steht, finde ich nicht schlimm. Denn
schließlich müssen alle anderen hinter mir auch warten.
Viel schlimmer ist es, wenn man nach einer gefühlten halben Stunde
Wartezeit endlich seine eigenen Sachen aufs Band stellen darf und just
in diesem Moment eine Durchsage durch den Laden schallt: "Es öffnet
Kasse 2 für Sie!".
In diesem Moment ist das teils mitleidige, teils hämische Grinsen der
Nachfolgenden, die Dich dann hurtig überholen, nur noch schwer
erträglich.
ich schrieb:> Meine Spekulation zum Grund: Bei 500 Kassiervorgängen und jeweils 2 Sek.> Vor- bzw. Nachlauf gehen rund 33 Minuten verloren.
Viel effektiver ist der Trick der großen Discounter, die Ablagefläche
hinter der Kasse auf ein Minimum zu reduzieren. So ist man als Kunde
gezwungen, sämtliche Artikel den Händen der Kassiererin zu entreißen,
damit nicht alles hinten runterkippt. Das beschleunigt den ganzen Ablauf
erheblich!
So schmeißt man alles eilig in den Einkaufswagen und wundert sich
nachher am Auto, wie denn die schwere Glasflasche schon wieder ein paar
Eier zerdeppern konnte.
Frank M. schrieb:> Viel effektiver ist der Trick der großen Discounter, die Ablagefläche> hinter der Kasse auf ein Minimum zu reduzieren. So ist man als Kunde> gezwungen, sämtliche Artikel den Händen der Kassiererin zu entreißen,> damit nicht alles hinten runterkippt.
Schon mal versucht, dein natürliches Tempo einzuhalten, mit dem Risiko,
dass es hinten runterkippt? Die können zwar Druck ausüben, aber dich
alte Oma nicht zu Rekordtempo zwingen.
> Das beschleunigt den ganzen Ablauf erheblich!> So schmeißt man alles eilig in den Einkaufswagen und wundert sich> nachher am Auto, wie denn die schwere Glasflasche schon wieder ein paar> Eier zerdeppern konnte.
Was meinst du, wie sehr es den Ablauf entschleunigt, wenn die Eier durch
Stau in der Ablage auf dem Boden landen - und die Flasche Olivenöl
daneben. Und du kannst nichts dafür.
Kassiererinnen sind aber manchmal auch belastend.
Da wird minutenlang versucht, eine Ware einzuscannen,
obwohl das Scannerfenster total verschmiert ist.
Die Benutzung eines Abrisses von einer Küchenpapierrolle
könnte hier Wunder bewirken.
Andere schieben die gescannten Waren kaum 20 cm weiter,
so das sie der Kunde zum Einpacken mit langem Arm angeln muß.
Das ist natürlich besonders kraftsparend.
Frank M. schrieb:> Das beschleunigt den ganzen Ablauf> erheblich!
Das hat mit dem Druck aufs Kassenpersonal zu tun; die Kassensoftware
erlaubt Auswertungen, wieviele Produkte pro Zeit durchgezogen werden und
wenn es zu langsam ist, dann gibt es eine Rückmeldung vom Filialleiter
:(
Da hilft es auch nichts, an der Kasse zu trödeln, sondern nur das
direkte Customer-Feedback an die Firma, wenn das genügend Kunden täten
("...das erzeugt ein negatives Shopping-Experience, so dass ich gar
nicht mehr gerne bei Ihnen einkaufe..."), dann könnte es etwas bewirken,
aber mobilisiere mal die stumpfe Masse, die nur auf die ersparten Cents
fixiert sind.
Martin H. schrieb:> aber mobilisiere mal die stumpfe Masse, die nur auf die ersparten Cents> fixiert sind.
Und du hast die Firmenleitung schon angeschrieben?
A. K. schrieb:> Frank M. schrieb:>> Viel effektiver ist der Trick der großen Discounter, die Ablagefläche>> hinter der Kasse auf ein Minimum zu reduzieren. So ist man als Kunde>> gezwungen, sämtliche Artikel den Händen der Kassiererin zu entreißen,>> damit nicht alles hinten runterkippt.>> Schon mal versucht, dein natürliches Tempo einzuhalten, mit dem Risiko,> dass es hinten runterkippt? Die können zwar Druck ausüben, aber dich> alte Oma nicht zu Rekordtempo zwingen.>>> Das beschleunigt den ganzen Ablauf erheblich!>
Du scheinst nicht bei Lidl einzukaufen da klebt nämlich auf dem
Kassendeckel ein großer Aufkleber mit nützlichen Hinweisen für das
Personal, etwa
- Augenkontakt ist wichtig
- begrüßen und verabschieden
- das Tempo wird vom Kunden bestimmt
- Lächeln kostet nichts, bringt aber viel ein
usw.
Immerhin steht nicht dabei, dass man nicht mehr Kunden töten darf, als
man allein essen kann ...
>> So schmeißt man alles eilig in den Einkaufswagen und wundert sich>> nachher am Auto, wie denn die schwere Glasflasche schon wieder ein paar>> Eier zerdeppern konnte.>> Was meinst du, wie sehr es den Ablauf entschleunigt, wenn die Eier durch> Stau in der Ablage auf dem Boden landen - und die Flasche Olivenöl> daneben. Und du kannst nichts dafür.
Ihr kauft in seltsamen Läden ein ...
Percy N. schrieb:> Du scheinst nicht bei Lidl einzukaufen
Der ist mir zu weit weg. Allerdings hast du mir Franks Ansicht
untergeschoben, ich selbst habe keine Probleme mit den Kassen.
A. K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Du scheinst nicht bei Lidl einzukaufen>> Der ist mir zu weit weg. Allerdings hast du mir Franks Ansicht> untergeschoben, ich selbst habe keine Probleme mit den Kassen.
Ah so. Du klangst so, als könntest Du aus eigener Erfahrung über eine
bewährte Verteidigung referieren.
Percy N. schrieb:> Ah so. Du klangst so, als könntest Du aus eigener Erfahrung über eine> bewährte Verteidigung referieren.
Nö, solche Strategien setze ich bei Smombies ein. Bei Kassen fehlte mir
bisher die Gelegenheit. Offenbar ist das Kassenpersonal hier
menschenfreundlicher als bei Frank.
● J-A V. schrieb:> [Frank] schrieb:>> Flaschen und Tetrapacks auf dem Band>> lasse ich immer im Wagen.
Dann musst Du halt rechtzeitig das Muster überreichen. Bei mehr als drei
Sorten wird das aber schnell übersichtlich.
Percy N. schrieb:> Dann musst Du halt rechtzeitig das Muster überreichen. Bei mehr als drei> Sorten wird das aber schnell übersichtlich.
Einfach davon ausgehen, dass sie alle gleich viel kosten. Damit ist
letzthin eine Bekannte durchgekommen. Allerdings konnte sie sich nicht
mehr erinnern, wer dabei wen beschissen hat. ;-)
A. K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Dann musst Du halt rechtzeitig das Muster überreichen. Bei mehr als drei>> Sorten wird das aber schnell übersichtlich.>> Einfach davon ausgehen, dass sie alle gleich viel kosten. Damit ist> letzthin eine Bekannte durchgekommen. Allerdings konnte sie sich nicht> mehr erinnern, wer dabei wen beschissen hat. ;-)
Ganz offensichtlich kein Lidl ;-)
Da werden sogar rote und gelbe lose Paprika getrennt ausgewogen, obwohl
sie den gleichen Preis haben.
Bei anderen Artikeln scheint es gleichgültig zu sein.
O-Ton: "Lagerdifferenzen haben wir immer; außer dem WWS interessiert
das doch keine Sau!"
Nicht mein Problem ...
Percy N. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> [Frank] schrieb:>>> Flaschen und Tetrapacks auf dem Band>>>> lasse ich immer im Wagen.>> Dann musst Du halt rechtzeitig das Muster überreichen. Bei mehr als drei> Sorten wird das aber schnell übersichtlich.
dann sauf halt nich' soviel
A. K. schrieb:> Nö, solche Strategien setze ich bei Smombies ein.
Apropos Smombies:
Genau das ist meine Strategie zur Vermeidung von Streß in der
Warteschlange, zumindest bei sehr langen Schlagen.
Sobald das Band befüllt (natürlich mit liegenden Flaschen in
Längsrichtung und alles fein sortiert von robust nach zerbrechlich) und
die EC-Karte gezückt ist dient das Handy als Ablenkung.
So krieg ich wenigstens nicht mit was meine Mitmenschen hinter mir, vor
mir oder an der Kasse alles falsch machen. Denn Fehlerquellen gibt es an
Deutschen Warteschlangen wahrlich genug, wie wir hier gelernt haben.
Wenn ich sehe wie die Emotionen bei manchen durchgehen scheint mir diese
kleine Ablenkung nicht die schlechteste Lösung zu sein.
Le X. schrieb:> natürlich mit liegenden Flaschen in> Längsrichtung
Irgendwo hatte ich schon mal den jährlichen Beginn der Weinsaison mit
dem frischen Federweißen erwähnt... Sowohl Kunden als auch
Kassenpersonal sind da jedes Jahr für Aktionen zu haben, die das
betroffene Kassenband erst mal für mehrere Minuten lahmlegen.
Dann schaltet man halt seinen gesunden Menschenverstand ein und legt
oder stellt das Ding nicht auf das Transportband sondern lässt es im
Wagen und hält es zum kassieren hin.
Und wie schon erwähnt, lassen sich alle anderen "Probleme" mit dem
britschem Kassensystem lösen: eine Schlange für alle Kassen.
Matthias S. schrieb:> Und wie schon erwähnt, lassen sich alle anderen "Probleme" mit dem> britschem Kassensystem lösen: eine Schlange für alle Kassen.
Ich kenne das britische Kassensystem nicht, aber bei Fluggesellschaften
finde ich das System "N Schalter, eine Schlange" auch nicht ganz
optimal: Es entstehen dort immer Totzeiten, weil der nächste erst dann
losgeht, wenn der andere den Schalter verlassen hat. Zwischen dem
freigewordenen Schalter und dem Beginn der Schlange können durchaus mal
20 Meter zurückzulegen sein.
Mediamarkt, Saturn und H&M haben das "britische System" hier auch im
Einsatz.
Funktioniert eigentlich ganz gut.
Die 2 Sekunden Totzeiten fallen eher weniger ins Gewicht.
Ich warte darauf dass der erste Edeka das mal ausprobiert
(Die scheinen aber mit den Selbstbezahlkassen bisher schon schlechte
Erfahrungen zu machen. Die sind bei uns wohl weit weniger akzeptiert als
auf der Insel).
Der eilige Deutsche kann ja, sobald er der erste in der Reihe ist, schon
mal optisch die Kassen begutachten und die Kasse identifizieren wo sich
ein Bezahlprozess dem Ende zuneigt. Sobald ein Kunde den Geldbeutel
wieder wegsteckt kann man ja im Sinne der Effizienzsteigerung
losmarschieren um einen nahtlosen Übergang zu erreichen.
Le X. schrieb:> Sobald ein Kunde den Geldbeutel> wieder wegsteckt kann man ja im Sinne der Effizienzsteigerung> losmarschieren um einen nahtlosen Übergang zu erreichen.
Das geht doch nur bei maximal 3-4 Dingen.
Ein halbvoller Wagen braucht doch 20s oder mehr, bis der leergepackt
ist, und vorher kann die Dame eigentlich nicht kassieren.
Der Sinn der langen Bänder ist doch gerade, dass man seinen Wagen in
Ruhe auspacken kann. Darum müsste man losmaschieren, sobald ein cm Platz
auf dem Band ist.
A. S. schrieb:> Darum müsste man losmaschieren, sobald ein cm Platz> auf dem Band ist.
Aus Höflichkeit tut man das auch wenn man sieht daß hinten jemand wartet
und vorne mittlerweile schon 3 Meter Platz zum Vorrücken sind. Nur
manche sehen das halt nicht und bleiben wie angewurzelt stehen.
Und dann sind da noch die die die ganze Großfamilie oder alle ihre
Kumpels zum Einkaufen mitnehmen damit die einem beim Einkaufen
Gesellschaft leisten können und dann stehen da 5 Personen in der
Schlange für 3 kleine Artikel auf dem ansonsten komplett leeren Band.
Bernd K. schrieb:> Und dann sind da noch die die die ganze Großfamilie oder alle ihre> Kumpels zum Einkaufen mitnehmen damit die einen beim Einkaufen> Gesellschaft leisten können und dann stehen da 5 Personen in der> Schlange für 3 kleine Artikel auf dem ansonsten komplett leeren Band.
Und wo ist da das Problem?
Die umgekehrte Version ist krasser: Du kommst an die Kasse und siehst
eine harmlos wirkende Einzelperson, die nur 2 Waren auf dem Band hat,
eine Tasche in der Hand, kein Wagen. Natürlich ist das die richtige
Kasse. Um danach sehen zu müssen, dass diese Person nach und nach ein
Teil nach dem anderen aus der Tasche zieht, um es aufs immer vollere
Band zu legen.
Früher war dann noch die Variante verbreitet, dass man selbst Obst und
Gemüse abwiegen muss. In manchen Läden aber nicht. Denkt man natürlich
auch selbst nicht immer dran, eben weil mal so mal so, und weil die
Waage saublöd platziert ist. Und so einer steht nun 3 Leute vor dir an
der Kasse, weshalb die Kassiererin raus muss zum abwiegen.
Und dann kombiniere das mit einem Bustermin in wenigen Minuten. ;-)
bei uns gibts bald wieder gärenden Traubensaft (heisst bei uns Sturm) in
1,5Liter PET Flaschen zu kaufen.
Der Verschluss ist nicht dicht bzw. darf nicht dicht sein, weil sich
sonst bis zu 6bar Druck in der Flasche aufbauen können.
Daher müssen diese Flaschen stehend transportiert werden.
Da gibts am Förderband immer schöne Sauereien, wenn wieder mal eine
umfällt und durch die dann freiwerdende Kohlensäure der halbe
Flascheninhalt rausspritzt.
Le X. schrieb:> Martin H. schrieb:>> aber mobilisiere mal die stumpfe Masse, die nur auf die ersparten Cents>> fixiert sind.>> Und du hast die Firmenleitung schon angeschrieben?
Ja, Antwort mit Textbausteinen
Joachim B. schrieb:> ich kaufe ja nicht> jeden Tag nur 3 Dinge.
Dann bist du aber kein guter Kunde. Denn ein guter Kunde ist jeden Tag
im Laden um 3 Teile zu kaufen aus denen dann 6 bis 10 Teile werden, die
man am Ende gar nicht braucht.
Frank M. schrieb:> Viel effektiver ist der Trick der großen Discounter, die Ablagefläche> hinter der Kasse auf ein Minimum zu reduzieren. So ist man als Kunde> gezwungen, sämtliche Artikel den Händen der Kassiererin zu entreißen,> damit nicht alles hinten runterkippt. Das beschleunigt den ganzen Ablauf> erheblich!>> So schmeißt man alles eilig in den Einkaufswagen und wundert sich> nachher am Auto, wie denn die schwere Glasflasche schon wieder ein paar> Eier zerdeppern konnte.
Wo ist das Problem bei dem Tempo das viele andere Kunden an den Tag
legen? Da hat man mehr als genug Zeit, um alles halbwegs so geordnet
aufs Kassenband zu legen, daß man es in einer sinnvollen Reihenfolge von
der Kassiererin bekommt.
Die Kassiererinnen beim Aldi sind aber anscheinend auch langsamer
geworden. Früher hatte ich noch echte Probleme damit, mein Zeug von den
20 Zentimeter Ablagefläche in den Wagen zu befördern, heutzutage muss
ich schon auf das nächste Teil warten.
Ich vermute, der Motor wird ohnehin nicht per Schütz, sondern mit einem
Solid-State-Relais o.ä. angesteuert, das auch noch mit
Nulldurchgangserkennung kommt und bereits in der verbauten Variante so
etwas wie eine Anfahrrampe beherrschen würde.
Der Ruck ist einfach eine schlechte technische Lösung. Und eigentlich
sollten sich hier Leute finden, die an guten technischen Lösungen
interessiert sind. Aber die sitzen wohl schon alle im Altenheim und
schnitzen Wasserabführrinnen in die glatten Bremsbeläge ihrer
Rollatoren.
Selbst relaisgesteuerte Aufzüge aus den 50ern haben zwei
Fahrgeschwindigkeiten. Wobei ich nur vermute, daß die auch beim Anfahren
verwendet werden, möglicherweise entsteht durch eine andere Trägheit des
Systems einfach kein Ruck. Der Motor sitzt an mehreren Stahlseilen
zwischen mehreren Tonnen Stahl, ohne eine Lose. Da machen auch einige kW
nur "brumm" und nicht "ruck."
Bei der Kasse dagegen hat man ein sich aufschaukelndes
Feder-Masse-System. Mit einem heillos überdimensionierten Motor,
vermutlich günstige Restbestände aus der Steinkohlefördertechnik. Der
Motor vermutlich über einen Riemen ans Band, und das Band selbst ist
auch noch aus Gummi.
Wollvieh W. schrieb:> Selbst relaisgesteuerte Aufzüge aus den 50ern haben zwei> Fahrgeschwindigkeiten.
Das kommt sicherlich auch der Haltbarkeit der Seile zugute.
Oder sonst müsste man stärkere Seile nehmen,
wenn man die Kabine immer gleich sofort
auf Voll-HiFi los fahren lassen würde
Frank B. schrieb:>> Die Kassiererinnen beim Aldi sind aber anscheinend auch langsamer> geworden. Früher hatte ich noch echte Probleme damit, mein Zeug von den> 20 Zentimeter Ablagefläche in den Wagen zu befördern, heutzutage muss> ich schon auf das nächste Teil warten.
Das liegt normaler Weise eher am lahmarschigen Scanner, obwohl ich schon
Kassierer erlebt habe, die mir noch langsamer vorkamen als ihre
Kollegen. Aus meiner eigenen Beobachtung möchte ich aber insoweit keine
Schlüsse ziehen.
A. K. schrieb:> weshalb die Kassiererin raus muss zum abwiegen.
Das kenn ich. Und ich kann es nicht im Geringsten verstehen denn die
Kassen haben alle eine Wägezelle eingebaut unter dem Scanner.
Stattdessen muss sie aufstehen und an eine dedizierte Waage gehen, einen
Bon drucken und den dann Bon an ihrer eigenen Kasse wieder scannen.
Vollkommen Banane. Nur weil die Trottel in deren EDV-Abteilung schon
seit Jahren vergessen haben oder unfähig sind das richtig zu
konfigurieren.
A. K. schrieb:> Die umgekehrte Version ist krasser: Du kommst an die Kasse und siehst> eine harmlos wirkende Einzelperson, die nur 2 Waren auf dem Band hat,> eine Tasche in der Hand, kein Wagen. Natürlich ist das die richtige> Kasse. Um danach sehen zu müssen, dass diese Person nach und nach ein> Teil nach dem anderen aus der Tasche zieht, um es aufs immer vollere> Band zu legen.>
Das geht fast noch.
Eigene Beobachtungen lassen mich vermuten, dass die Hersteller von
Kinderkarren eine undurchschaubare Methode der Raumfaltung entwickelt
haben.
Bernd K. schrieb:> Stattdessen muss sie aufstehen und an eine dedizierte Waage gehen, einen> Bon drucken und den dann Bon an ihrer eigenen Kasse wieder scannen.
Bei uns nicht. Nirgends, weder Aldi, Lidl, Edeka.
Le X. schrieb:>> Stattdessen muss sie aufstehen und an eine dedizierte Waage gehen, einen>> Bon drucken und den dann Bon an ihrer eigenen Kasse wieder scannen.>> Bei uns nicht. Nirgends, weder Aldi, Lidl, Edeka.
Es gab einen Laden von Rewe/Handelshof, der das bis vor 1-2 Jahren so
hielt. Allerdings konnte sich das Personal ab und zu die Beine
vertreten, sicherlich gesundheitsfördernd.
A. K. schrieb:> Allerdings konnte sich das Personal ab> und zu die Beine vertreten, sicherlich kein Fehler.
Ich bin eh der Meinung man muss den Bezahlvorgang nicht bis auf die
Mikrosekunde optimieren.
Klar ist es nicht schön wenn vor mir jemand mutwillig den Verkehr
aufhält (weil z.B. auf ein Angebot gepocht wird das noch nicht gilt),
aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen.
Die paar Sekunden mehr an der Warteschlange sind sicher nicht
kriegsentscheidend.
A. K. schrieb:> Le X. schrieb:>> Ich bin eh der Meinung man muss den Bezahlvorgang nicht bis auf die>> Mikrosekunde optimieren.>> Du bist ja auch kein Filialleiter. ;-)
Denen geht's noch gut; richtig gekniffen sind die Bezirksleiter.
Beim hiesigen Lidl kaufe ich nicht ein, sondern fahre lieber die vier
Kilometer zum Nachbarbezirk. Hintergrund: Der hiesige Bezirksleiter ist
mit Zielvereinbarungen eingestiegen, die es unmöglich machten, einen
halbwegs geordneten Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten - mit einer
Personaldecke, die nur dann drei Mitarbeiter in der Stoßzeit zulässt,
wenn keiner krank wird und alle auf ihren Urlaub verzichten, kann ein
Markt mittlerer Größe (vier Kassen!) nicht laufen.
Percy N. schrieb:> Lidl [...] Bezirksleiter
Die haben alle einen an der Klatsche, vor allem die vom Lidl. Alle paar
Jahre wird ein neuer in diese Position gehoben und jedesmal ist es seine
erste Amtshandlung den ganzen Laden komplett umräumen zu lassen. Sobald
man den Laden halbwegs kennt und zügig und ohne zu suchen durch die
Gänge rauschen kann um seinen vorher schon sortierten Einkaufszettel in
Minimalzeit abzuarbeiten kommt ein neuer Bezirksleiter und richtet
vollkommenes Chaos an, nichts ist danach mehr an seinem Platz, die
Mitarbeiter bekommen zusätzliche unnötige Arbeit, alle Kunden fluchen
und irren suchend durch die Gänge, der Umsatz sinkt langfristig weil
viele irgendwann die Schnauze voll haben von so einem Chaotenladen und
lieber woanders einkaufen gehen, auch wenn der gleiche Artikel woanders
dann 20 Cent mehr kostet. Ich hab meiner Frau klargemacht daß sie mich
nicht mehr zum Lidl schicken braucht, ich geh gerne zum EDEKA, aber Lidl
kann sie selber hinfahren wenn sie unbedingt will, ich betrete den Laden
nicht mehr.
Eine klassische Lose-Lose-Lose-Situation also.
Ich weiß nicht warum die Trottel in der Chefetage von Lidl so
gehirnamputiert sind aber sie sind es.
Bernd K. schrieb:> Ich weiß nicht warum die Trottel in der> Chefetage *!!!*> von Lidl so> gehirnamputiert sind aber sie sind es.
Richtig, diese "Unser-Shop-soll-schöner-werden"-Spielchen kommen aus der
Zentrale. Und dort in Fürth wird auch entschieden, wann in Flensburg
oder Görlitz Brötchen gebacken werden.
Zentralistischer Kapitalismus halt - jetzt kann man den HO-Pfeifen ja
erst so richtig zeigen, wie man es ordentlich falsch macht ...
Bernd K. schrieb:> Jahre wird ein neuer in diese Position gehoben und jedesmal ist es seine> erste Amtshandlung den ganzen Laden komplett umräumen zu lassen.
Das hat System. Nach einer Weile weisst du, wo alles ist und steuerst
gezielt nur diese Stationen an. Damit du Gelegenheit bekommst, das
übrige, schöne und reizvolle Angebot ebenfalls zur Kenntnis zu nehmen,
wird ab und zu umgeordnet.
A. K. schrieb:> Das hat System. Nach einer Weile weisst du, wo alles ist und steuerst> gezielt nur diese Stationen an. Damit du Gelegenheit bekommst, das> übrige, schöne und reizvolle Angebot ebenfalls zur Kenntnis zu nehmen,> wird ab und zu umgeordnet.
Das hatte zur Folge daß ich mittlerweile keinen Bock mehr habe den
Saftladen überhaupt auch nur zu betreten. Ist ja nicht so daß es der
einzige Laden im Umkreis wäre. Ich weiß daß viele Kunden das einfach
runterschlucken und schweigend ertragen aber bestimmt nicht alle. Unter
dem Strich halte ich es für eine schwachsinnige Strategie das
Einkaufserlebnis absichtlich so beschissen wie möglich zu gestalten.
Bernd K. schrieb:> Ich weiß daß viele Kunden das einfach> runterschlucken und schweigend ertragen aber bestimmt nicht alle. Unter> dem Strich halte ich es für eine schwachsinnige Strategie das> Einkaufserlebnis absichtlich so beschissen wie möglich zu gestalten.
Solange die Umsätze dagegen sprechen, kannst du hier noch so viel
rumpoltern. Und statt selbst zum Lidl zu gehen, deine Frau da hin zu
schicken, ist ja auch alles andere als ein Boykott.
Bernd K. schrieb:> Unter> dem Strich halte ich es für eine schwachsinnige Strategie das> Einkaufserlebnis absichtlich so beschissen wie möglich zu gestalten.
Wahrscheinlich wurde das längst im kleinsten Detail professionell
untersucht und diese Strategie ist nachweislich erfolgreich. Du bist
einfach nur ein Kollateralschaden, den man in Summe ignorieren kann. Der
Umsatz ist wichtig, nicht die Laune eines Kunden. Erst recht, wenn der
bloss ersatzweise seine Frau leiden lässt.
Bernd K. schrieb:> A. K. schrieb:>> Das hat System. Nach einer Weile weisst du, wo alles ist und steuerst>> gezielt nur diese Stationen an. Damit du Gelegenheit bekommst, das>> übrige, schöne und reizvolle Angebot ebenfalls zur Kenntnis zu nehmen,>> wird ab und zu umgeordnet.>> Das hatte zur Folge daß ich mittlerweile keinen Bock mehr habe den> Saftladen überhaupt auch nur zu betreten.
dann wirst Du letztlich keinen Laden mehr besuchen können.
selbst die ex-Albrecht Läden können das jetzt ganz wunderbar.
wenigstens bleibt Gefrierware relativ am selben Platz,
denn die ganzen Gefriertruhen räumt man dann doch nicht so schnell um
;)
Der Tipp, vorher etwas zu essen und nur mit einem Einkaufszettel
-heute auch ein "Einkaufshandy"
zu nutzen bleibt nachwievor sinnvoll.
Matthias S. schrieb:> Jetzt gleitet es völlig ab.
Was erwartest Du?
Hier lesen und schreiben offenbar auch Zeitgenossen mit, die zu Recht
fürchten, ein paar hergelaufene Migranten ohne Sprachkenntnisse oder
Schulabschluss könnten ihnen ihren Job streitig machen. Bei derartiger
existenzieller Angst liegen nun einmal die Nerven blank.