Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Distanzmessung Sport


von Massimo M. (max_mi)


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Guten Tag zusammen

Ich bin auf der Suche nach einer praktischen Lösung,um die Distanz 
zwischen zwei Punkten elegant zu messen. Hierzu ein vereinfachtes 
Beispiel:

Sensor 1. ist am Boden befestigt in der Mitte eines Raumes von 10qm. 
Sensor 2. befindet an der Gürtelschnalle einer Person. Welches verfahren 
muss hierzu gewählt werden, um eine genaue Distanzmessung zu erhalten?

Grundsätzliches
Kostenpunkt: So billig wie nur möglich
Distanz: Maximal 5 Meter
Genauigkeit: Milimeterbereich
Verwendung: Mehrere Male am Tag
Sichtkontakt: Gewährleistet zwischen zwei Punkten

Wichtig

1. Die Messung darf für das menschliche Auge nicht sichtbar sein.
2. Die Messung muss kontinuierlich durchgeführt werden können.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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für welchen Sport?
Ich meine.. 10m² sind nicht viel

von fop (Gast)


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Wie viele Spieler befinden sich denn im Raum ?
Die billigsten Geber bestehen aus einem Seil, dass mit einem Ende am 
Messobjekt (Spieler) befestigt wird und auf einer Rolle aufgewickelt 
ist. Eine Feder sorgt dafür, dass immer so viel Seil aufgewickelt ist, 
dass der Rest des Seils gespannt ist. An der Rolle sitzt dann ein 
Drehgeber.

von Massimo M. (max_mi)


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● J-A V. schrieb:
> für welchen Sport?
> Ich meine.. 10m² sind nicht viel

Es geht hauptsächlich um Sportarten wie zum Beispiel Gewichtheben.

von Massimo M. (max_mi)


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fop schrieb:
> Wie viele Spieler befinden sich denn im Raum ?
> Die billigsten Geber bestehen aus einem Seil, dass mit einem Ende am
> Messobjekt (Spieler) befestigt wird und auf einer Rolle aufgewickelt
> ist. Eine Feder sorgt dafür, dass immer so viel Seil aufgewickelt ist,
> dass der Rest des Seils gespannt ist. An der Rolle sitzt dann ein
> Drehgeber.

Lediglich eine Person. Das mit dem Seil ist eine hervorragende Idee, 
jedoch darf es optisch nicht sichtbar sein. Sprich Seile, Stangen oder 
auch Lasermessgeräte können nicht verwendet werden.

von georg (Gast)


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Massimo M. schrieb:
> Sensor 2. befindet an der Gürtelschnalle einer Person

Massimo M. schrieb:
> Genauigkeit: Milimeterbereich

Das ist einfach nur Unsinn - was wenn sich die Person umdreht??

Georg

von Massimo M. (max_mi)


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georg schrieb:
> Massimo M. schrieb:
>> Sensor 2. befindet an der Gürtelschnalle einer Person
>
> Massimo M. schrieb:
>> Genauigkeit: Milimeterbereich
>
> Das ist einfach nur Unsinn - was wenn sich die Person umdreht??
>
> Georg

Vielen lieben Dank für dein Feedback. Die Person wird sich nicht 
aufgrund der Sportart (z.B. Gewichtheben) umdrehen.

von Stone (Gast)


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Wenns sich die Person auf einer Line bewegt (Sprinter). Geht Ultraschall 
oder IR Distanz Sensoren, aber Milimeter genau eher nicht.
Wenn die Person überall im Raum sein kann, geht an einem Kamerasystem 
vermutlich nichts vorbei, aber Millimeter wird da vermutlich auch nix.

Wenn du wirklich produktive Antworten haben willst, musst du die genaue 
Anwendung besser beschreiben.

von Udo S. (urschmitt)


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georg schrieb:
> Das ist einfach nur Unsinn - was wenn sich die Person umdreht??

Alleine Atmen macht schnell mal mehrere cm aus.

@Massimo: Was für einen Sinn hat diese Messung, was soll damit erreicht 
werden?

von Massimo M. (max_mi)


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Udo S. schrieb:
> georg schrieb:
>> Das ist einfach nur Unsinn - was wenn sich die Person umdreht??
>
> Alleine Atmen macht schnell mal mehrere cm aus.
>
> @Massimo: Was für einen Sinn hat diese Messung, was soll damit erreicht
> werden?

Die Messung dient als Kontrolle, ob zum Beispiel der Gewichtheber seine 
Bewegung präziese ausgeführt hat.

von Kohlenhändler (Gast)


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Da reicht ein! Sensor leider nicht aus. Zwanzig Sensoren sollten es 
schon sein.

von Harald W. (wilhelms)


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Massimo M. schrieb:

> Das mit dem Seil ist eine hervorragende Idee,
> jedoch darf es optisch nicht sichtbar sein.

Fechter haben auch keine Probleme mit sichtbaren Seilen.

> auch Lasermessgeräte können nicht verwendet werden.

Warum nicht?

von Massimo M. (max_mi)


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Stone schrieb:
> Wenns sich die Person auf einer Line bewegt (Sprinter). Geht
> Ultraschall
> oder IR Distanz Sensoren, aber Milimeter genau eher nicht.
> Wenn die Person überall im Raum sein kann, geht an einem Kamerasystem
> vermutlich nichts vorbei, aber Millimeter wird da vermutlich auch nix.
>
> Wenn du wirklich produktive Antworten haben willst, musst du die genaue
> Anwendung besser beschreiben.

Sportarten wie zum Beispiel Gewichtheben haben immer die gleichen 
Ausgangslagen und Abläufe. Kann mann gewisse Punkte bei diesen Abläufen 
messen, hat man ein hervorragendes Feedback.

von Udo S. (urschmitt)


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Hochwertiger schneller 3D Laserscanner und mehrere Markierungen auf dem 
Körper des Gewichthebers.
Inwieweit man damit schnell genug ist weiss ich nicht, es wird aber 
alles andere als

Massimo M. schrieb:
> So billig wie nur möglich

von Massimo M. (max_mi)


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Harald W. schrieb:
> Massimo M. schrieb:
>
>> Das mit dem Seil ist eine hervorragende Idee,
>> jedoch darf es optisch nicht sichtbar sein.
>
> Fechter haben auch keine Probleme mit sichtbaren Seilen.
>
>> auch Lasermessgeräte können nicht verwendet werden.
>
> Warum nicht?

Guter Punkt mit dem Fechter. Jedoch fühlt sich ein Gewichtheber gestört, 
wenn dieser an einem Seil befestigt ist.

Lasermessgeräte sind meiner Meinung nach unpassend aufgrund von

a) Sicherheitsvorschriften - Lasergeräte mit einem Roten Punkt, welche 
bei Tageslicht sichtbar sind, können in vielen EU Ländern leider nicht 
mehr verwendet werden.
b) Des Weiteren habe ich Bedenken, dass der Laser eine Bewegung eines 
Athleten permanent verfolgen kann.

Sollte ich hierbei mit meinen Annahmen falsch liegen gib mir bitte 
bescheid.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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was muss denn beim Gewichtheben alles so gemessen werden?

ausser Gewichte...

wenn der Gewichtheber jetzt einen gewissen Bereich
nicht übertreten darf: Kamera? Trittmatte mit Alarmkontakt im Boden?

von Stone (Gast)


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Motion Capture über Kamera mit Sensoren am Sportler. Aber billig ist das 
vermutlich auch nicht.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wie ist man vor 40 Jahren zu einer Entscheidungsfindung gekommen?

von zitter_ned_aso (Gast)


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Beim Fußball wollte man doch irgendwann einen Sensor in den Ball 
integrieren oder? Daraus ist dann der Videobeweis per Kamera geworden. 
Weil alles andere realitätsfremd ist.

Beim Gewichtsheben kommt's doch auf die Technik an. Und bewegen dürfen 
sich die Gewichtsheber eigentlich auch. Zumindest im bestimmten Bereich. 
Was soll da ein Sensor am Bauch bringen?

von Shellfishgene (Gast)


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Stone schrieb:
> Motion Capture über Kamera mit Sensoren am Sportler. Aber billig
> ist das
> vermutlich auch nicht.

Wenn man sich ein bisschen mit (z.B.) openCV auseinandersetzt ist das 
glaube ich nicht allzu schwierig. Wie man das halt immer sieht mit z.B. 
weissen Kugeln am Sportler. Alternativ auch ohne die:
https://youtu.be/DPyIgeu69_I?t=51
Und das ist von 2012 (links zum code in der Beschreibung), man findet 
viele Infos zu object tracking in OpenCV. Nur eine ordentliche Kamera 
braucht man.

von Kinect (Gast)


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Massimo M. schrieb:

> Distanz: Maximal 5 Meter
> Genauigkeit: Milimeterbereich

Gute TOF-Kamera?

von Gärtner (Gast)


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Wie wäre es mit Ultraschall?
Einen Ultraschallsender stationär, am Sportler einen Sender und 
Empfänger befestigen. Der stationäre Sender sendet einen Puls, sobald 
der beim Sportler ankommt sendet der Lautsprecher am Sportler einen 
zurück, der wiederum von einem stationären Empfänger registriert wird. 
Die Latenz zwischen dem Empfangen des Pulses beim Sportler und dem 
zurücksenden des nachfolgenden Pulses dürfte konstant sein. Man muss 
also nur die Laufzeit messen und die experimentell ermittelte Zeit 
subtrahieren.

von Mach (Gast)


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Wenns nur um die Bewegungsabläufe geht, führt vielleicht ein 
Inertialsesor zum Ziel. Du weißt dann zwar nicht wo im Raum die Bewegung 
begonnen hat, sondern nur wie sie relativ vom Ausgangspunkt 
stattgefunden hat. So ein Hebevorgang ist ja auch recht schnell beendet, 
sodass die Drift noch im Rahmen bleibt.
Dann die Daten per Funk an den Trainer (mit Laptop auf dem Schoß) 
übermitteln.

von PittyJ (Gast)


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Reichen da nicht 3 fest installierte Kameras im Raum und ein bisschen 
Trigonometrie?

von HildeK (Gast)


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Käufliche Laserentfernungsmesser haben eine Genauigkeit von ±1.5 ... 
±2mm.

Bei Ultraschalllösungen wird man die Temperatur messen und in die 
Berechnung einbringen müssen. Die hat den größten Einfluss auf das 
Messergebnis. Durch das Anschwingverhalten der Sende- und 
Empfangselemente glaube ich auch nicht, dass man eine Genauigkeit von 
±1mm schaffen kann. Schon gar nicht auf 5-10m.
Wobei: man müsste mal eine Fledermaus fragen ...

Eine Entfernungsmessung mit einer Kamera wird nicht funktionieren, 
eine Triangulation ev. schon.

Dann gibt es da noch Radar. Was damit möglich ist, entzieht sich meiner 
Kenntnis.

von Gärtner (Gast)


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HildeK schrieb:
> Durch das Anschwingverhalten der Sende- und Empfangselemente glaube ich
> auch nicht, dass man eine Genauigkeit von ±1mm schaffen kann. Schon gar
> nicht auf 5-10m.

5-10m wird wirklich schwierig, aber der TO spricht ja von 10m^2, also 
unter 4m.
Der sr04 (Preis <3€), der Entfernungen mit reflektierten Ultraschall 
misst, ist bis auf 3mm genau, und da ist die Begrenzung die interne 
Abtastrate des Moduls.
Nur so als Anhaltspunkt. Mit industriellen Sendern/Empfängern ist sicher 
noch mehr drin.

von Christian B. (casandro)


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Die Frage ist überhaupt wie Du denn die Distanz definierst. Dafür 
brauchst Du 2 Punkte und nein "Körper des Sportlers" ist dafür eine 
ungeeignete Definition.

Wenn Du die Körperhaltung des Sportlers erfassen willst, musst Du mehr 
messen, zum Beispiel in dem Du Messpunkte anbringst. Die tracks Du dann 
mit mehreren Kameras und wenn Du den Raum mit den Kameras abgeglichen 
hast, kannst Du damit durchaus brauchbare 3D-Koordinaten machen.

von Massimo M. (max_mi)


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Gärtner schrieb:
> HildeK schrieb:
>> Durch das Anschwingverhalten der Sende- und Empfangselemente glaube ich
>> auch nicht, dass man eine Genauigkeit von ±1mm schaffen kann. Schon gar
>> nicht auf 5-10m.
>
> 5-10m wird wirklich schwierig, aber der TO spricht ja von 10m^2, also
> unter 4m.
> Der sr04 (Preis <3€), der Entfernungen mit reflektierten Ultraschall
> misst, ist bis auf 3mm genau, und da ist die Begrenzung die interne
> Abtastrate des Moduls.
> Nur so als Anhaltspunkt. Mit industriellen Sendern/Empfängern ist sicher
> noch mehr drin.


Danke für die hilfreiche Antwort! Hierzu habe ich eine Frage. Besteht 
die Möglichkeit, dass dieser sr04 einen bestimmten Punkt (z.B 
Gürtelschnalle) lediglich misst? Falls ja was für einen Sensor müsste 
hierzu verwendet werden?

von georg (Gast)


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Massimo M. schrieb:
> dass dieser sr04 einen bestimmten Punkt (z.B
> Gürtelschnalle) lediglich misst?

Und was willst du daraus schliessen?

Natürlich geht sowas, z.B. mit einem Transponder. Aber wenn der Athlet 
den Bauch einzieht...

Naja, ist eh eine Schnapsidee.

Georg

von HildeK (Gast)


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Gärtner schrieb:
> 5-10m wird wirklich schwierig, aber der TO spricht ja von 10m^2, also
> unter 4m.

Oh. Ja, das kleine 'q' hatte ich wirklich übersehen.

Gärtner schrieb:
> Der sr04 (Preis <3€), der Entfernungen mit reflektierten Ultraschall
> misst, ist bis auf 3mm genau, und da ist die Begrenzung die interne
> Abtastrate des Moduls.

Ja, aber die Schallgeschwindigkeit ist deutlich temperaturabhängig, wie 
ich oben schon sagte. Die Temperatur muss man dann messen und in die 
Berechnung einfließen lassen. Die Schallgeschwindigkeit erhöht sich um 
0.6m/s pro Grad Temperaturerhöhung.
Wenn ich richtig gerechnet habe, dann bringen 1° Temperaturänderung 
schon eine Ungenaugikeit von 1.7mm / m

von Gärtner (Gast)


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HildeK schrieb:
> Ja, aber die Schallgeschwindigkeit ist deutlich temperaturabhängig, wie
> ich oben schon sagte. Die Temperatur muss man dann messen und in die
> Berechnung einfließen

Was kein Ding der Unmöglichkeit ist. Ein Temperatursensor ist doch 
Standard bei Ultraschall-Entfernungsmessung und kostet weniger als 1€.
Ich sehe bei all' den Vorschlägen eher das Problem in Massimos Erfahrung 
mit Elektronik, denn die scheint -entschuldige die ehrlichen Worte, 
Massimo- nicht existent.
Für dein Problem gibt es wohl kaum eine fertige Lösung, das heißt egal 
für welchen der Vorschläge du dich entscheidest, du wirst programmieren 
und vermutlich deinen eigenen Schaltkreis zusammenlöten müssen.
Kennst du denn jemanden der das für dich machen kann? Denn selbst wenn 
sich hier einige hilfsbereite Leute finden die die bei einigen Fragen 
sicher gerne helfen wirst du nicht zum Ziel kommen, wenn du nicht schon 
Vorwissen in Elektronik hast.

Massimo M. schrieb:
> Hierzu habe ich eine Frage. Besteht
> die Möglichkeit, dass dieser sr04 einen bestimmten Punkt (z.B
> Gürtelschnalle) lediglich misst? Falls ja was für einen Sensor müsste
> hierzu verwendet werden?

Der SR04 ist der Sensor. Der ist aber eigentlich für die 
Entfernungsmessung per reflektiertem Ultraschall gemacht, ich habe ihn 
einfach als Beispiel für die Präzision von Entfernungsmessung per 
Ultraschall genannt. Du müsstest ihn also entweder zweckentfremden oder 
einen anderen Sensor nehmen. Der SR04 hat außerdem einen Sendekegel von 
15°, das wird für dich ohnehin zu wenig sein.

von MJ (Gast)


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Hi,

3D Bewegungen können grundsätzlich folgendermaßen erfasst werden:

- Mittels Marker

Passiv: Einfach selbst Marker basteln (z.B Neon Sticker) und die 
Bewegungen filmen. Mittels Software (z.B Kinovea) kannst du dann die 
Trajektorien verfolgen. Durch die Platzierung eines Referenzobjekts mit 
bekannter Länge im Raum können "absolute" Abstände gewonnen werden. 
Natürlich müssen dabei einige Sachen beachtet werden um ein gutes 
Ergebnis zu erhalten, dazu müsstest deine Aufgabenstellung genauer 
definieren.

Aktiv: Systeme wie 'Optotrak' basieren auf IR Markern welche von einem 
speziellen Kamerasystem erfasst werden. Vielleicht lohnt sich ein Blick 
auf solch ein System um das Grundprinzip in stark vereinfachter Form 
selbst umzusetzen.

- Mittels IMU

Wie bereits erwähnt, kann man mit einem oder mehreren IMUs Bewegungen 
aufnehmen und mittels Maschine Learning auch ziemlich einfach 
klassifizieren (Art der Übung, Ausführung etc.). Wenn nur der Abstand 
nötig ist kann man einfach die Beschleunigungsdaten zweimal integrieren. 
Wenn die Person von einem Startpunkt aus zu seinem "Übungsplatz" geht 
und danach wieder zurück zum Startpunkt, kann man den entstehenden Drift 
ganz gut kompensieren.

von Klaus I. (klauspi)


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Bei so einer Anwendung würde ich eher Videoaufnahmen von der Seite und 
Vorn machen. Evtl. im Hintergrund noch ein Karo-Raster platzieren.

Auswertung halt rein optisch, funktioniert ja auch im orthopädischen 
Bereich. Inzwischen hat doch jeder Sportladen hörerpreisiges Equipment 
für die Auswirkung von Laufen mit dem neuen Schuh.

Und man sieht auch Sachen, die Sensoren nicht erfassen können.

von Massimo M. (max_mi)


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Gärtner schrieb:
> Gärtner

Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Du hast recht, meine 
Kenntnisse in Sachen Elektro sind sehr schmal. Meine Know-How liegt wo 
anders.

Ich bin dabei ein Problem zu lösen, für weches ich ein geeignetes 
Verfahren benötige. Habe ich dies identifiziert habe ich keinerlei 
Probleme damit mir das nötige Wissen anzueigenen. Lernen macht aus 
meiner Sicht spass - speziell wenn es etwas sehr wertvolles bzw. 
hilfreiches ist.

von Gärtner (Gast)


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Massimo M. schrieb:
> Gärtner schrieb:
>> Gärtner
>
> Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort.

Gerne

Massimo M. schrieb:
> Ich bin dabei ein Problem zu lösen, für weches ich ein geeignetes
> Verfahren benötige. Habe ich dies identifiziert habe ich keinerlei
> Probleme damit mir das nötige Wissen anzueigenen. Lernen macht aus
> meiner Sicht spass - speziell wenn es etwas sehr wertvolles bzw.
> hilfreiches ist.

Das ist eine lobenswerte Einstellung, und ich stimme mit dir überein, 
dass Lernen Spaß macht, deswegen sind wir ja in diesem Forum unterwegs.
Und trotzdem glaube ich, dass du den Aufwand bei weitem unterschätzt. 
Wie ich schrieb sind alle Vorschläge in diesem Thread nicht 
anfängertauglich. Anfänger ist man aber noch Monate nachdem man anfängt 
sich mit Elektronik zu beschäftigen, zumindest wenn ich von mir ausgehe. 
Du wirst z.B. viele Datenblätter lesen und verstehen müssen - ein 
Datenblatt sieht z.B. so aus: 
https://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/Atmel-2486-8-bit-AVR-microcontroller-ATmega8_L_datasheet.pdf
Du wirst wenigstens mehrere Monate beschäftigt sein und Geld ausgegeben 
haben bis du dich einer der Ideen hier widmen kannst.
Wenn es dir das wert ist und du es durchziehst, Respekt. Eine Auswahl an 
Vorschlägen hast du ja jetzt, welcher der richtige ist weiß man dann, 
wenn man sie ausprobiert hat.
Also viel Glück und melde dich bitte nochmal wenn du dein Ziel erreicht 
hast!

von Irgendwer (Gast)


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Massimo M. schrieb:
> Ich bin dabei ein Problem zu lösen, für weches ich ein geeignetes
> Verfahren benötige.

Kann es sein das du eigentlich sowas in der Art machen willst wie es 
z.B. hier angeboten wird?
https://ccc-sportsoftware.de/sportarten/turnspringen/
https://www.kinovea.org/features.html


Generelle frage zum Verständnis:
Geht es ums Training oder um Wettbewerbe?

Wenn Training, was soll so ein einzelner Messwert hier für eine 
Aussagekraft haben. Der gesamte Bewegungsablauf ist ja doch um einiges 
Komplexer mit vielfältigen Möglichkeiten was nicht optimal zu machen?
Bei Wettbewerb, wird da wirklich der genaue Wert benötigt oder ist da 
eher die Aussage "ist innerhalb eines gewissen Fensters geblieben"?

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