stell dir vor, anstelle von Strom reden wir über Wasser.
Du hast eine Wasser-Einspeisung von den Stadwerken. Am
Haus-Übergabepunkt hast du eine Wasseruhr, die zählt, wieviel Wasser du
abnimmst (also wieviel Wasser ins Haus hinein gelangt). Damit versorgst
du dein Klo, deine Waschmaschine etc., und du bewässerst deinen Rasen
damit.
Nun willst du ökonomisch werden, und deine eigene Wasserversorgung
nutzen. Also sammelst du das Regen-Wasser des Daches in einem Regenfass,
und bewässerst damit deinen Rasen. Wenn das Fass leer ist, musst du
"irgendwie" den Schlauch wieder an die Zentraleinspeisung umklemmen
(vielleicht schafft dieses auch eine schlaue Ventilsteuerung
automatisch). Schon hast du eine Insel-Lösung.
Vielleicht hast du auch ein kleines Bächlein, welches direkt durch dein
Grundstück fliesst, und du möchtest dir gar keine großen Tanks aufs
Grundstück stellen. Also schaffst du dir eine Pumpe an, welche in etwa
den Wasserdruck "von draussen" (=Stadtwerke) generiert. Solange der
Gegendruck "von drinnen" hoch genug ist, hat das Wasser "von draussen"
gar keine Lust, in dein Haus hinein zu gelangen. Du verbrauchst also
dann nur das Wasser, was du auch selber aus deinem Bächlein einspeist
"in dein Haus".
Den gedanklichen Übergang von Wasser zu Strom solltest du wohl
hinbekommen. Anstelle Wasserfass setze Batterie, anstelle Pumpe setze
Spannungs-Inverter, fertig ist deine Solar-Einspeisung.