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Forum: HF, Funk und Felder Präziser HF- Generator mit ADF4351 und Arduino Mega 2560


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Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Ich bin dabei, einen Generator mit einem Doppel- Ofen- Quarzoszillator 
10 MHz und den genannten Komponenten aufzubauen. Für Frequenzen < 35 MHz 
soll noch ein SI5351A hinzukommen.
Zielstellung:
- hohe Frequenzkonstanz für Sendungen zum geostationären Satelliten 
QO-100,
- vielseitige Referenzquelle.

Bisheriger Arbeitsstand: Menüpunkt 1 funktioniert mit dem ADF4351.

Vielleicht gibt es Eurerseits Anregungen für weitere nützliche 
Funktionen.

Autor: Nabu (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Vielleicht gibt es Eurerseits Anregungen für weitere nützliche
> Funktionen.

Pegeleinstellung?

Was mir bei Signalgeneratoren schon gefehlt hat ist ein Rauschgenerator. 
Dafür braucht man zwar keine Präzisionsreferenz, aber manchmal ist es 
einfach praktisch, das dabei zu haben.

Mit GPSDO wäre auch nett, aber dieser OCXO ist dafür glaube ich nicht 
geeignet.

Autor: W.S. (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Vielleicht gibt es Eurerseits Anregungen für weitere nützliche
> Funktionen.

Ich weiß, daß du Touch magst, aber mir ist ein richtiger Drehknopf 
lieber.

W.S.

Autor: Andi (Gast)
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Magst du den Code zu dem Ding veröffentlichen?

Zu den Chinamodulen, die sehen alle gleich aus, giebts aber mit 
unterschiedlich bestückten Bauteilwerten wie ich feststellen musste.
Loopfilter ist ganz gefählich, da kann passieren dass der Oszillator 
jittern anfängt oder gar nicht looked.

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> mir ist ein richtiger Drehknopf
> lieber.

Mag schon sein, aber ich scheue den mechanischen Aufwand. Ein 
rechteckiger Durchbruch für den Screen ist zwar auch nicht so einfach, 
aber man hat dann unendlich viele Möglichkeiten zur Gestaltung. z.B. 
Help- Menüs usw.
Die + - Tasten in Verbindung mit dem Cursor ermöglichen vielfältige 
Schrittweiten. Das wird mit dem Drehknopf allein etwas schwierig...

Andi schrieb:
> Magst du den Code zu dem Ding veröffentlichen?

Das ist so geplant (GitHub).

: Bearbeitet durch User
Autor: ... (Gast)
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> Das wird mit dem Drehknopf allein etwas schwierig...

Man hat im letzten Jahrtausend schon den Drehencoder erfunden.

> aber ich scheue den mechanischen Aufwand

Der braucht nur ein Loch. Davon haben wir doch nun wirklich genug.

Autor: Andi (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Die + - Tasten in Verbindung mit dem Cursor ermöglichen vielfältige
> Schrittweiten. Das wird mit dem Drehknopf allein etwas schwierig...

Wenn man feinfühlig nen LO abstimmen will tut man sich da wesentlich 
leichter wenn man hochauflösend drehn kann.
Mit Touchscreem oder nur Tasten würde ich wahnsinnig werden. Ist genauso 
ineffizient wie auf Handys blind Texte schreiben.

Heutige Mikroncontroller haben meist ne Handvoll Timer drin, welche auch 
direkt ohne groß aufwand Encoder direckt auswereten können.

Autor: Old P. (old-papa)
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Andi schrieb:
>
> Heutige Mikroncontroller haben meist ne Handvoll Timer drin, welche auch
> direkt ohne groß aufwand Encoder direckt auswereten können

Also ohne Drehknöpfe würde ich nie einen Genarator kaufen oder bauen.

Wer je versucht hat, auf einem Tatsch-Display irgendeine Frequenz 
wiederholt und exakt einzustellen, der flucht bis Weihnachten.

Old-Papa

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Wenn das Gerät fertig ist, mache ich mal ein Video.
Schon klar, dass man sich umgewöhnen muss.
Vielleicht sollte man die Schrittweite beliebig einstellen können 
("Kanalraster")?
Ich werde auch die Quellen veröffentlichen, damit kann sich jeder, der 
es braucht, noch etliche Knöpfe und Schalter programmieren...

Autor: Old P. (old-papa)
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DH1AKF W. schrieb:
> Wenn das Gerät fertig ist, mache ich mal ein Video.

Ob es das besser macht?

> Schon klar, dass man sich umgewöhnen muss.

Nö, muss man nicht, es gibt ja Generatoren auch mit Drehknöpfen.

> Vielleicht sollte man die Schrittweite beliebig einstellen können
> ("Kanalraster")?

Wird bei Drehknöpfen auch gemacht.

> Ich werde auch die Quellen veröffentlichen, damit kann sich jeder, der
> es braucht, noch etliche Knöpfe und Schalter programmieren...

Mach das.... Aber ob der Run sooo riesig wird? Andere Konzepte gibt es 
ja auch, Du "produzierst" wahrscheinlich einen Ladenhüter.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
Autor: GHz-Nerd (Gast)
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Drehencoder und Touchscreen lassen sich doch perfekt kombinieren und es 
braucht beide für eine halbwegs komfortable Bedienung.
Frequenzeinstellung würde ich wie 90% der richtigen Signalgeneratoren 
machen: Pfeiltasten, um die gewünschte Dezimalstelle auszuwählen und mit 
Drehknopf verstellen...

Autor: X.O. (Gast)
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Old P. schrieb:
> Andere Konzepte gibt es
> ja auch, Du "produzierst" wahrscheinlich einen Ladenhüter.


Erspar uns doch einfach deinen rückwärtsgerichteten Negativismus. Deine 
Ansichten bringen das Projekt nicht weiter und was du für gut oder 
schlecht hälst interessiert hier wahrscheinlich kein Schwein. Während du 
darüber dümmlich salbaderst, was nicht geht, machenen es Andere.

Meine Hochachtung von Wolgang und dem was er auf die Beine stellt.


> Old-Papa

Autor: Markus W. (dl8mby)
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Hallo Wolfgang,
and All the rest,




In dem Zusammenhang würde ich Euch den u.g. EEVBlog Beitrag
empfehlen.

https://www.eevblog.com/forum/rf-microwave/lna-spf5189z-issue/

Es geht nicht so sehr um den Inhalt, sonder um den HF-Amplifer
im Alu-Block mit den zugehörigen Bildern.

Diese HF-Gainblocks mit recht ordentlichen Aufbau, wenn man von
den SMA-Buchsen-Verschraubungen absieht, eignen sich gut als
Booster für Oszillatoren und VNA's und auch Dein Projekt.

Im speziellen sind es die Halbleiter SBB5089Z (NF ca. 4, Gain > 20dB)
und SPF5189Z (NF ca. 0,6 Gain > 15dB) die auf den Platinen
verbaut sind und für 10-15€ als Verstärker bei Ebay angeboten werden.
Man kann die Gainblocks von Qorvo auch im Zehnerpack für unter 10€
in der Bucht erwerben.

Ich habe gerade den SBB5089Z schon in dem beschriebenen Alu-Block
bekommen und bin gerade dabei die Verstärker die zwischen
3V/mA60 - 5V/75mA funktionieren zu vermessen.

Der erste Eindruck ist solide. Bis 3GHz ein Abfall um 3dB mit einem
leichten Abfall bis 2GHz von 1,5dB und geringer Welligkeit.
Bei 10MHz/+5dB, 30MHz/+10dB und bei 50MHz/+21-23dB Gain je nach
Versorgung - 3V oder 5V.

Ich möchte die Verstärker auch für QO-100 TX Aufbereitung einsetzen
und warte noch auf meinen 2W WLAN Booster aus China, den Du Wolfgang
in QRP-Forum gepostet hast.

Markus

: Bearbeitet durch User
Autor: HF Pfuscher (Gast)
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GHz-Nerd schrieb:
> Drehencoder und Touchscreen lassen sich doch perfekt kombinieren und es
> braucht beide für eine halbwegs komfortable Bedienung.
> Frequenzeinstellung würde ich wie 90% der richtigen Signalgeneratoren
> machen: Pfeiltasten, um die gewünschte Dezimalstelle auszuwählen und mit
> Drehknopf verstellen...

So wie im Anhang etwa?

Habe den Drehencoder und die Cursor-Knöpfe nicht mitgezeigt,
aber ich denke das Video ist aussagekräftig genug.

Konnte leider das Video auf die Schnelle nicht komprimieren.

Autor: Old P. (old-papa)
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HF Pfuscher schrieb:

> So wie im Anhang etwa?
>
> Habe den Drehencoder und die Cursor-Knöpfe nicht mitgezeigt,
> aber ich denke das Video ist aussagekräftig genug.

Zumindest die Richtung stimmt. Bei einem Tatsch-Display könnte man die 
Stellen direkt antasten, einstellen dann mit Encoder. Das ist zumindest 
intuitiver als +/- Tasten oder (noch schlimmer) irgendwelche Slider.
Meine beiden Marconis haben auch Display, Tasten und Drehknöpfe, die 
bediene ich inzwischen fast blind. Eine Hand dreht gefühlvoll am Knopf, 
dabei der Blick aber auf Oszi, das HF-Milliviltmeter oder oder oder 
gerichtet. Das stell ich mir mit einen Tatsch-Display als 
Verstellwerkzeug eher schwierig vor.

Old-Papa

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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Old P. schrieb:
> Bei einem Tatsch-Display könnte man die Stellen direkt antasten,

Wenn du schon mal versucht hast mit deinen Wurschtfingern
eine Stelle der Frequenzanzeige gezielt zu treffen dann
wirst du erkennen dass damit keinerlei sichere Bedienung
möglich ist. Deswegen bin ich von der Dadsch-Programmierung
abgekommen. Diese Displays sind zu klein und deren Dadsch-
Sensitivity ist zu ungenau für eine saubere Bedienung.

Autor: Stephan H. (stephan-)
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HF Pfuscher schrieb:
> Wenn du schon mal versucht hast mit deinen Wurschtfingern
> eine Stelle der Frequenzanzeige gezielt zu treffen dann
> wirst du erkennen dass damit keinerlei sichere Bedienung
> möglich ist.

Es ist ja nur überhaupt kein Problem etwas größere <> zu machen um eine 
Stelle zu selektriern.

Autor: W.S. (Gast)
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Leute, die Bedienung ist Geschmackssache.

Inhaltlich geht anders:

DH1AKF W. schrieb:
> Ich bin dabei, einen Generator mit einem Doppel- Ofen- Quarzoszillator
> 10 MHz und den genannten Komponenten aufzubauen. Für Frequenzen < 35 MHz
> soll noch ein SI5351A hinzukommen.

Dir ist dabei aber klar, daß du grad versuchst, eine eierlegende 
Wollmilchsau zu basteln, ja?

Ich bin durchaus nicht der Ansicht, daß ein Generator, der im 4 GHz 
Bereich arbeitet, auch für Kurzwelle oder gar NF geeignet sein muß. Für 
niedrige Frequenzen gelten auch andere Umstände, was Pegel und 
Signalformen betrifft.

Ich häng dir mal was dran. Das Teil war mal eine Gelegenheitsbastelei 
vor einigen Jahren, da ich zuvor noch keinen echten Generator für > 2 
GHz hatte. Die Bedien-LP war von was anderem noch übrig, da hatte ich 
(wenn ich mich recht erinnere) nen Cortex M0 von Nuvoton drauf, dazu ein 
damaliges Display von Pollin, ein Drehgeber ebenfalls von Pollin und 2 
Tasten, um die zu ändernde Stelle rechts/links zu verschieben. Mit dem 
Taster des Drehgebers kann man den Generator ein und ausschalten. Ach 
ja, ne IR-Fernbedienung hatte ich auch vorgesehen, ist hier aber 
unbenutzt. Und diese damaligen Displays kriegen mit der Zeit 
Zeilenfehler...

Mit so einem Gerätelayout komme ich besser klar als mit irgendwelchen 
Touch-Eingaben.

Aber vielleicht beschreibst du erstmal deine generelle Geräte-Idee? Also 
nicht, ob du einen Doppelofen (Trimble? Morion?) und ein Arduino 
hineinbauen willst, sondern ob du nur einen Ausgang eben so oder einen 
pegelgenauen Ausgang mit schaltbarem Ausgangsabschwächer oder 
dergleichen vorsehen willst, oder ob du Modulation vorsehen willst und 
so weiter.

Ach ja, nochwas: Die Alu-Platte hat ihren Sinn, denn ohne diese und ohne 
die Abblockereien kriecht einem die HF sonstwo hin - so wie im Bild 
geht's gerade eben so. Dir würde ich deshalb ein gefrästes Alugehäuse 
nahelegen.

W.S.

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Vielleicht gibt es Eurerseits Anregungen für weitere nützliche
> Funktionen.

Wie wäre es denn das Touch-Eingabefeld wenigstens einem
genormten Eingabefeld (wie es an Messgeräten als auch mit
Einschränkung an der Tastatur zu finden ist) nachzu-
empfinden? Wenn nicht genug Platz ist, wenigstens die
Ziffern entsprechend anzuordnen?

Re "Edit Frequency": das ist voll unprofessionell. Eine
Frequenz editiert man nicht, sondern man editiert einen
String oder Text. Eine Frequenz setzt man ganz einfach
(--> set). Alles andere ist nur umständlich und für Labor-
zwecke unüblich. Man will ja nicht zu viele Tasten drücken.
Ich orientiere mich bei meinen Überlegungen an der Eingabe
bei Messgeräten wie Synthesizern oder Analysatoren.

Anders mag es für "My_Home_is_my_Castle"-Editionen von
Bastelgeräten aussehen ...
("nein, ich ziehe meinen alten Stiefel durch")

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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HF Pfuscher schrieb:
> Wie wäre es denn das Touch-Eingabefeld wenigstens einem
> genormten Eingabefeld (wie es an Messgeräten als auch mit
> Einschränkung an der Tastatur zu finden ist) nachzu-
> empfinden?

Anbei mal ein Beispiel wie das am Messgerät aussieht.

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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HF Pfuscher schrieb:
> Anbei mal ein Beispiel wie das am Messgerät aussieht.

Für diesen Einwand bin ich dankbar, zumal im "NanoVNA" etwas ganz 
Ähnliches programmiert wurde (siehe Foto).
Die Tasten "G", "M", "k","x1" erleichtern die Eingabeprozedur.
So ähnlich werde ich es auch machen.

Eine "eierlegende WMS" will ich keinesfalls, mir reicht eine exakte, 
leicht bedienbare Signalquelle (also keine Modulation o.ä.). Wieder 
aufrufbare Memories sollen die Bedienung erleichtern. Da ein Sweep 
relativ leicht zu programmieren ist, (die Chinesen machen es uns vor,) 
habe ich das auch vorgesehen.
Zugegeben: der Touchscreen ist sehr klein, deshalb benutze ich einen 
Stift mit Gummispitze, von meinem Tablet.

Zu den "inneren Werten": Der ADF ermöglicht vier Stufen für die Power.
An eine Steuerung oder Regelung der Ausgangsleistung habe ich noch nicht 
gedacht, aber ein digitaler Abschwächer wäre kein Problem. Danke Für den 
Tipp, Wolfgang (W.S.)
Ich werde die niederen Frequenzen an einen getrennten Ausgang legen.

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Für diesen Einwand bin ich dankbar

Na, das nenne ich doch mal "beratungs-nichtresistent".

Dafür bin ich auch dankbar.

Autor: HAL9000 (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Ich werde auch die Quellen veröffentlichen, damit kann sich jeder, der
> es braucht, noch etliche Knöpfe und Schalter programmieren...

Oh jeh !

Das lässt mich schlimmes ahnen. Das wird dann genauso ein Schrott
wie beim Antennenanalysator wo man sich die Sourcen aus verschiedenen
Quellen erst zusammenkopieren musste......

Autor: Elektrolurch (Gast)
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HAL9000 schrieb:
> DH1AKF W. schrieb:
>> Ich werde auch die Quellen veröffentlichen, damit kann sich jeder, der
>> es braucht, noch etliche Knöpfe und Schalter programmieren...
>
> Oh jeh !
>
> Das lässt mich schlimmes ahnen. Das wird dann genauso ein Schrott
> wie beim Antennenanalysator wo man sich die Sourcen aus verschiedenen
> Quellen erst zusammenkopieren musste......

Oh je !
Das ist eine wirklich motivierende Reaktion darauf,dass jemand sich 
bereit erklärt, seine Arbeit uneigennützig zur Verfügung zu stellen. Er 
wird gleich mal abgewatscht. Da darf man sich nicht wundern, wenn immer 
weniger motivierte Selbstbauer ihre Projekte vorstellen oder ihre 
Quellcodes bereitstellen.

Vorschlag HAL9000. Du könntest ja, statt vorauseilend zu nörgeln, mal 
was Produktives beitragen und das Zusammenkopieren übernehmen (falls 
dies überhaupt notwendig sein sollte). Dann hättest du mal eine gute Tat 
als Eintrag auf deinem Fleißkärtchen.

Autor: W.S. (Gast)
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HAL9000 schrieb:
> Oh jeh !
>
> Das lässt mich schlimmes ahnen.

Nanana.

Also mMn ist das Wichtigste das eigentliche Konzept des Gerätes. 
Wolfgang sollte es am besten so konzipieren, daß man eben nicht auf 
ein Arduino und genau diesen Touch angewiesen ist.

Ich meine, daß das eigentliche HF-Konzept wirklich das Wichtigste ist 
und stimmt und der Anschluß eben sowas wie der I2C nebst einigen 
Steuersignalen ist - sowas wie Relais ein/aus oder so ähnlich, je 
nachdem was er sich an Funktionalität ausgedacht hat.

Und das Zweitwichtigste ist der mechanische Aufbau des eigentlichen 
Generatormoduls, also ob gefrästes Alu oder Blechtopf von einem nicht 
mehr gebrauchten Fernsehtuner oder was auch immer.

Was dann schlußendlich der eine oder andere für ein Gehäuse für's Ganze 
und ein Display und einen Knopf und einen Touch benutzt, sollte erstmal 
egal sein.

Wichtig sind auf der Softwareseite eher die Routinen zum Einstellen der 
gewünschten Frequenzen bzw. überhaupt zum Einstellen der Generator-IC(s) 
- und die sollten generisch sein, also möglichst unabhängig von der 
gewählten Plattform sein.

Ich hatte übrigens bei meinem oben geposteten Bastelzeugs gemerkt, daß 
der MAX2870/71 pin- und weitgehend funktionskompatibel zum AD4350/51 
ist. Wäre evtl. etwas für Leute, die über die 4.4 GHz hinaus wollen.

Wenn Wolfgang so vorgeht, dann kann ein jeder ohne große Mühe sich seine 
Lieblings-Steuer-LP dazu selbst aussuchen und die, die einen Touch haben 
wollen dabei eben anders verfahren als die, die einen Knopf haben 
wollen. Den Treiber für den Knopf oder für den Touch müssen diese Leute 
dann eben selbst beitragen. Ich sehe gerade bei der Steuerung kein 
wirkliches Problem, wenn das Grundgerüst nicht auf eine bestimmte 
Plattform festgenagelt ist. Falls doch (wie beim Antennenanalysator), 
dann wird es hingegen zur Schwierigkeit, sobald man nicht exakt dieselbe 
Plattform und dieselbe Toolchain benutzt. Ich hatte mich damals beim 
Antennenanalysator von EU1KY gar sehr darüber geärgert, daß er auf solch 
festem Plattform-Lock-in aufgebaut war. Wenn man wie ich funktionable 
Module mit einem LPC4088 sowie 7" Displays mit Touch da hat, und den 
Versuch des Portierens erstmal auf Eis hat legen müssen, kommt 
Verärgerung über solche Firmware auf.

Ähem.. jetzt, wo ich's geschrieben habe, kommt mir das Wiederverwenden 
alter TV-Tuner-Gehäuse immer sinnvoller vor, immerhin dürfte sowas noch 
billig beschaffbar, abschirmungsmäßig hoffentlich geeignet und obendrein 
auch ohne Maschinenpark bearbeitbar sein.

W.S.

Autor: Andi (Gast)
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W.S. schrieb:
> Also mMn ist das Wichtigste das eigentliche Konzept des Gerätes.
> Wolfgang sollte es am besten so konzipieren, daß man eben nicht auf
> ein Arduino und genau diesen Touch angewiesen ist.

Richtig,

Einaml schön ein Modul in C geschrieben welches die Schnittstelle 
Anwenderteil und LL universell Modular macht und schon kann mann den 
Teil auf belibige µCs problemlos potieren.

Bei Spaghetticode tut man sich ntürlich schwer das wieder auseinander zu 
fieseln.
Ebenso bei Dinosaurier Software die als .ino file auf Github abgelegt 
ist...

Autor: Bonzo N. (jetztnicht)
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Bist du dir sicher, so'n Aufwand zu machen ?
Ich hab mir in der Zwischenzeit mal so'n Teil bestellt :
https://www.crowdsupply.com/era-instruments/erasynth-micro
Fuer 250$ ist man schon da wo man will.

Autor: Old P. (old-papa)
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Bonzo N. schrieb:
> Bist du dir sicher, so'n Aufwand zu machen ?
> Ich hab mir in der Zwischenzeit mal so'n Teil bestellt :
> https://www.crowdsupply.com/era-instruments/erasynth-micro
> Fuer 250$ ist man schon da wo man will.

Hmmm,
ich glaube nicht, dass der TS was für 250 Öcken will. ;-)

Im Video sieht man sehr schön, wie blödsinnig eine Bedienung mit Tatsch 
und Stift ist. Mit einem generator möchte ich häufig bestimmte Bereiche 
händisch durchfahren und dabei die Auswirkungen in der zu vermessenden 
Schaltung auf z.B. einem Oszi beobachten. Man hat zwar zwei Augen, doch 
beide Geräte zeitgleich im Blick zu behalten sollte schwer fallen ;-)
Einen Drehknopf muss man nicht im Blick behalten...

Old-Papa

Autor: W.S. (Gast)
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Bonzo N. schrieb:
> Fuer 250$ ist man schon da wo man will.

Das ist die Frage nach dem letztendlichen Sinn: Selbstverständlich kann 
man fast alles im Leben mit Geld erledigen - aber wo bleibt dabei das 
eigentliche Leben?

W.S.

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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Bonzo N. schrieb:
> Ich hab mir in der Zwischenzeit mal so'n Teil bestellt :
> https://www.crowdsupply.com/era-instruments/erasynth-micro
> Fuer 250$ ist man schon da wo man will.

Wenn man weiss was man will ....

Sorry, bisschen off topic, aber:

Interessant ist oft das was nicht gesagt wird. Ich finde in
den ganzen Daten keine Angaben zu Nebenlinien. Diese Werte
sind bei den vermuteten Synthese-Prinzipien alles andere
als gut. Ja, gut ist relativ. Für die meisten Bastler
reicht es ... Nur wenn man bei solch einem Projekt diese Werte
einfach nicht erwähnt dann hat das vielleicht seinen Grund.
Gerade die Nebenlinien sind nicht nur systembedingt vorhanden
sondern können zusätzlich noch durch den Aufbau verschlechtert
sein.

Ja, der Preis blendet.

Autor: Old P. (old-papa)
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HF Pfuscher schrieb:
>...
> Gerade die Nebenlinien sind nicht nur systembedingt vorhanden
> sondern können zusätzlich noch durch den Aufbau verschlechtert
> sein.

Nebenlinien? = Nebenaussendungen, Oberwellen, Rauschen und weiterer 
Dreck?
Habe ich mit diesem Begriff noch nicht gehört ;-)

Old-Papa

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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HF Pfuscher schrieb:
> Ja, der Preis blendet.

... und das Phasenrauschen haben sie ganz gut hingekriegt.

Autor: HAL9000 (Gast)
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Elektrolurch schrieb:
> Oh je !
> Das ist eine wirklich motivierende Reaktion darauf,dass jemand sich
> bereit erklärt, seine Arbeit uneigennützig zur Verfügung zu stellen. Er
> wird gleich mal abgewatscht. Da darf man sich nicht wundern, wenn immer
> weniger motivierte Selbstbauer ihre Projekte vorstellen oder ihre
> Quellcodes bereitstellen.
>
> Vorschlag HAL9000. Du könntest ja, statt vorauseilend zu nörgeln, mal
> was Produktives beitragen und das Zusammenkopieren übernehmen (falls
> dies überhaupt notwendig sein sollte). Dann hättest du mal eine gute Tat
> als Eintrag auf deinem Fleißkärtchen.

Dazu muß ich ja einmal etwas schreiben:

Der Erfinder von dem Antennenanlysator hat die Firmware in einem
Repository bereitgestellt. Da kann man abbranchen und das später
wieder einmergen, da haben alle etwas davon. Einfach fremde Sachen
verwenden, ohne sich am ursprünglichen Projekt zu beteiligen finde
ich nicht so gut. Die Vorgehensweise mit dem zusammenkopieren ist
unprofessionell und erzeugt eine "braune Masse" die den armen Opfern
die das Zeug nachbauen wollen, das kostbarste Gut klaut. Nämlich
Zeit. Mich hat es auch viel Zeit gekostet, bis ich die Ergüsse
gelöscht habe. Ich hatte den Herrn auch mal angemailt, aber keine 
Antwort
bekommen. Ich habe das auf die Funkamateur-Allüren zurückgeführt,
die allermeisten FAs mit denen ich in den letzten 40Jahren zu tun
hatte sind eingebildet, Besswisser und Beratungsresist.

Num mal zu diesem Projekt:

Ist zwar vielleicht interessant. Aber Arduino ist doch total
unprofessionell. Debuggen wie in der Steinzeit mit Showbit und
printf und ohne Breakpoint. Das ist doch wohl nicht euer ernst?
Das habe ich schon vor 40 Jahren hintermir gelassen. Dafür ist
mir meine zeit einfach zu schade.

Autor: Old P. (old-papa)
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HAL9000 schrieb:
>
> Ist zwar vielleicht interessant. Aber Arduino ist doch total
> unprofessionell. Debuggen wie in der Steinzeit mit Showbit und
> printf und ohne Breakpoint. Das ist doch wohl nicht euer ernst?

Du hattest vor 40 Jahren einen Arduino? Respekt!
Niemand hindert Dich es besser zu machen und niemand befiehl Dir fremden 
Code zu nutzen.

> Das habe ich schon vor 40 Jahren hintermir gelassen. Dafür ist
> mir meine zeit einfach zu schade.

Aber um hier meterlange Texte zu schreiben reicht die Zeit wohl....

Old-Papa

Autor: Bonzo N. (jetztnicht)
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> Nebenlinien? = Nebenaussendungen, Oberwellen, Rauschen und weiterer
Dreck?

Eigentlich kann nur ein Integer-PLL (Ganzzahl-) mit kleinen Teilern gute 
Werte liefern. Dafuer ist die Frequenzauswahl etwas mager. Man kann 
natuerlich zu immer hoeheren Teilern gehen, die Phasenrausch Werte 
werden einfach immer schlechter.

Wenn beliebige Frequenzen gefragt sind, sind die Fraktional-PLL eine 
Loesung. Allerdings zum Preis von Nebenlinien.
Das ist verbesserbar, indem die Frequenzaufloesung mit einem Fraktional 
PLL gemacht wird, mit einem Integer-PLL hinten dran, welche das wieder 
gradbuegelt.

Um mit PLL Synthesizern zu experimentieren empfehl ich den ADI PLL 
Simulator, ADIsimPLL, welcher alle diese Detail ausloten laesst ohne das 
teuere Equipment auch haben zu muessen. Welchen Einfluss hat der 
Biasstrom des Loopfilters ? usw.


Gegen etwas Aufgeld gibt's bei Era Instruments auch den Nicht-Micro :
https://www.crowdsupply.com/era-instruments/erasynth

Welcher als 3 Kreis Synthesizer noch etwas besser ist.

Autor: HAL9000 (Gast)
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Old P. schrieb:
> Du hattest vor 40 Jahren einen Arduino? Respekt!
> Niemand hindert Dich es besser zu machen und niemand befiehl Dir fremden
> Code zu nutzen.

Einen Vorteil hat wer lesen kann. Das habe ich nie behauptet.
Typisch FA.....

Autor: HAL9000 (Gast)
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Old P. schrieb:
> Aber um hier meterlange Texte zu schreiben reicht die Zeit wohl....

Stell dir mal vor JA

Autor: Old P. (old-papa)
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HAL9000 schrieb:

> Einen Vorteil hat wer lesen kann. Das habe ich nie behauptet.
> Typisch FA.....

Nix FA, hatte nie eine Lizenz....
Putz Deine Glaskugel! ;-)))

Old-Papa
PS: Du verstehst Ironie wohl nur, wenn die in 100 Punkt und fett 
darunter geschrieben steht.

: Bearbeitet durch User
Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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HF Pfuscher schrieb:
> Wie wäre es denn das Touch-Eingabefeld wenigstens einem
> genormten Eingabefeld (wie es an Messgeräten als auch mit
> Einschränkung an der Tastatur zu finden ist) nachzu-
> empfinden? Wenn nicht genug Platz ist, wenigstens die
> Ziffern entsprechend anzuordnen?

Nun habe ich es geschafft, und eine ähnliche Anordnung und 
Funktionsweise wie in Deinem Beispiel programmiert.

An die Meckerer: Selber besser machen oder hier nicht mehr mitlesen, 
wären meine Vorschläge. Ich habe nicht vor, hier eine "professionelle 
Lösung" zu entwickeln. Im Übrigen ist es nicht besonders mutig, aus der 
Anonymität heraus zu kritisieren...

Autor: HAL9000 (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Im Übrigen ist es nicht besonders mutig, aus der
> Anonymität heraus zu kritisieren...
Ist doch nicht anonym, Sie können ja drauf antworten.
Und wenn jemand Murks baut, darf man das wohl ansprechen oder?
Das müssen Sie dann halt aushalten.

Autor: Bonzo N. (jetztnicht)
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die Punkt & Komma Schreibweise ist eher muehsam. Wenn du Dreiergruppen 
willst, nimm die hochkomma.

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Bonzo N. schrieb:
> die Punkt & Komma Schreibweise ist eher muehsam.

Das Foto zeigt die Anzeige nach vollständig eingegebener Frequenz. Es 
wurde eingegeben:

1296M  oder  1.296G   oder  1296000k  usw.

Für die Anzeige werden diese Zahlen neu formatiert.

Autor: Bonzo N. (jetztnicht)
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Ja, genau. Aber
 1.296'000'000 G resp
 1'296.000'000 M
waeren lesbarer

Autor: soul e. (souleye)
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Bonzo N. schrieb:
> Ja, genau. Aber
>  1.296'000'000 G resp
>  1'296.000'000 M
> waeren lesbarer

Leerzeichen reichen auch:

 1.296 000 000 G resp
 1 296.000 000 M

Autor: W.S. (Gast)
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Also, das ganze Gehadere über Hoch- und andere Kommas oder Punkte oder 
wo ne 1 und wo ne 9 stehen sollte, ist wirklich nervig.

Kriegen wir es stattdessen eigentlich hin, wieder zurück zu den 
eigentlichen HF-technischen Dingen zu kommen?

Das wäre mir jedenfalls weitaus lieber.

W.S.

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> wieder zurück zu den
> eigentlichen HF-technischen Dingen

Ja gern, denn es ergeben sich neue Fragen, nachdem ich den SI5351 
zusätzlich angeschlossen habe.
1. Taktversorgung des SI5351: Wie ich gelesen habe, kann man statt der 
Quarze 25 bzw. 27 MHz auch eine externe Frequenz zwischen 6 und 100 MHz 
zuführen.

http://www.simonsdialogs.com/2018/11/si5351a-any-frequency-cmos-clock-generator-and-vco-specifications-myths-and-truth/

Ursprünglich wollte ich die 26 oder 27 MHz aus dem ADF entnehmen, aber 
so wäre alles einfacher.

2. I/Q Modus. Das geht laut Hans Summers im Bereich 3,2 bis ca. 100 MHz 
und kann für SDR- Empfänger genutzt werden. Braucht das jemand?

3. Störstrahlung: Im offenen Aufbau zeigt mein Test- Handy jede Menge 
Störungen. Da werde ich sehr viel abblocken und abschirmen müssen. 
(Siehe Hinweise von W.S.)

Autor: W.S. (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> I/Q Modus.

Das halte ich für Quatsch, sofern es nur mit dem SI5351 sein soll. Ich 
hatte mir das mal durchgelesen und finde es recht frickelig, zwei der 
Ausgänge auf exakt 90 Grad zu kriegen.

Ersatzeshalber wäre mir ein simpler 32er Coolrunner viel lieber. Den 
kann man eingangsseitig bis zu etwa 700 MHz betreiben, das reicht 
allemal und es ist ohnehin weit jenseits dessen, was ein SI5351 
überhaupt kann. Da wäre der 2. Kanal des ADF von Nutzen.

W.S.

Autor: Cheffe (Gast)
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Bonzo N. schrieb:
> die Punkt & Komma Schreibweise ist eher muehsam. Wenn du
> Dreiergruppen
> willst, nimm die hochkomma.

Das sind Probleme.


Cheffe

Autor: Bonzo N. (jetztnicht)
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Das Geraet beeindruckt mit dem Look-and-feel. Nicht mit den Specs...

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Cheffe schrieb:
> Bonzo N. schrieb:
>> die Punkt & Komma Schreibweise ist eher muehsam. Wenn du
>> Dreiergruppen
>> willst, nimm die hochkomma.
>
> Das sind Probleme.
>
> Cheffe

Das sind keine Probleme, das ist die sog. "Rohde & Schwarz Magie".
Kleine Dinge die nicht notwendig, aber sehr nützlich sind.

LG

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Neuer Arbeitsstand

Die Menüs "Edit Frequency", "Frequency by Band" und "Sweep" 
funktionieren.
Für ein passendes Gehäuse muss ich mich noch entscheiden...

: Bearbeitet durch User
Autor: HF Pfuscher (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Für ein passendes Gehäuse muss ich mich noch entscheiden...

Für einen deutlich passenderen Ausdruck für "Edit Frequency" auch.

HF Pfuscher schrieb schon im Beitrag #5912808:
> Eine Frequenz editiert man nicht, sondern man editiert einen
> String oder Text.

Frequenz ist die Eigenschaft eines Signals. Und ein Signal lässt
sich nun mal nicht editieren.

SCNR

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> und "Sweep" funktionieren.

Auch für den "Sweep" ist noch Luft nach oben.

Ein Sweep ist ein Vorgang mit Parametern, dessen Parameter
setzt man.

Nimm dir einfach ein Vorbild von einem professionellen
Messsender. Dort setzt man F Start, F Stop, F Step etc.
Ich habe noch nie bei einem Messgerät gesehen dass man
irgendeinen Signalparameter "edit"iert. Ja, man editiert
ein Eintragsfeld, aber das hat mit der Bedienung (Benutzer-
Führung) und der Signalsynthese herzlich wenig zu tun.

Falls du - so wie jetzt - geneigt bist Bindestriche zu
verwenden denke daran dass du dich (offensichtlich)
englisch-sprachig ausdrücken willst. Und im Englischen
gibt es nur ausnahmsweise (z.B. state-of-the-art)
Bindestriche. Jedenfalls nicht dort wo du sie gerade
verwendest.

Es sei denn du willst deinen alten "my-home-is-my-castle"
Deutsch-Englisch-Stiefel durchziehen und einen totalen
Kauderwelsch produzieren.
Dann ist es natürlich wurscht.

SCNR again.

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Danke für die Hinweise.
Ich habe die Texte folgendermaßen geändert:
"Frequency Entry" statt "Edit Frequency"
"F_Lower" statt "F-Lower" usw.
Als Nächstes kommt die Speicherung im EEPROM.

LG

Autor: Route 6. (route_66)
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DH1AKF W. schrieb:
> Neuer Arbeitsstand
>
> Die Menüs "Edit Frequency", "Frequency by Band" und "Sweep"
> funktionieren.

Ergonomie:
Es ist äußerst unübersichtlich, wenn sich der Frequenzwert unter der 
"Tastatur" befindet. Man verdeckt mit der Hand jedes mal das, was man 
gerade getippt hat.
Seit der Erfindung der Taschenrechner vor einem halben Jahrhundert ist 
die Anzeige oben und darunter sind die Bedienelemente.

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Route 6. schrieb:
> Es ist äußerst unübersichtlich, wenn sich der Frequenzwert unter der
> "Tastatur" befindet. Man verdeckt mit der Hand jedes mal das, was man
> gerade getippt hat.

Danke für Deinen Hinweis! Mir ist das bisher nicht störend aufgefallen, 
weil ich meist einen Touch- pen verwende.
Aber das lässt sich ziemlich schnell ändern, durch andere Parameter...

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Für Programmierer: Arduino kann normalerweise nur 32 Bit.
Also maximal bis 4.294.967.295 (2^^32 - 1).
Mit einem speziellen Datentyp (ull) geht es nun hoch genug (siehe Foto).

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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DH1AKF W. schrieb:
> Mit einem speziellen Datentyp (ull) geht es nun hoch genug (siehe Foto).

Genauer gesagt: Die Funktion strtoul(...) ("String in unsigned long 
konvertieren") kann nur bis zum besagten Wert arbeiten. Da wir aber 
sowieso nicht über 4.4 GHz hinaus wollen, wird der Fall f > 4 GHz 
gesondert behandelt:
Es wird der Rest (max. 999 MHz) getrennt konvertiert, und danach 4 G 
addiert.

Autor: hal9000 (Gast)
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Oh Wusel, oh wusel

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Mit einem speziellen Datentyp (ull) geht es nun hoch genug

... und umgehen tut man mit 64 bit so wie im Anhang z.B.

Dann braucht man diese Funktion nicht:

DH1AKF W. schrieb:
> Die Funktion strtoul(...) ("String in unsigned long
> konvertieren") kann nur bis zum besagten Wert arbeiten.

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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HF Pfuscher schrieb:
> Dann braucht man diese Funktion nicht:

Sorry das war etwas zu voreilig ...

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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HF Pfuscher schrieb:
> Sorry das war etwas zu voreilig ...

... weil man ja den "unsigned long long" Wert nicht nur zur Anzeige 
benötigt, sondern auch an die Schaltkreise übergeben muss.

: Bearbeitet durch User
Autor: leo (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Für Programmierer: Arduino kann normalerweise nur 32 Bit

Aha. Dein Generator ist also genauer als 32 bit. Interessant.

leo

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Der Master- Oszillator hat ähnliche Kennwerte wie dieser:

http://morion.com.ru/catalog_pdf/MV89-OCXO.pdf

Autor: DL9HDA (Gast)
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Hallo, ich finde das Projekt sehr gut. Genau so etwas brauchen wir doch 
immer wieder.

73, Holger

Autor: W.S. (Gast)
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DL9HDA schrieb:
> Hallo, ich finde das Projekt sehr gut.

Welches Projekt meinst du?

Also, das Haupt-Augenmerk scheint in diesem Thread ja auf dem Benutzen 
von Arduino und der Gestaltung eines kleinen Touch-Screens zu liegen.

Ich habe mir zwischenzeitlich mal ein paar ganz andere Gedanken gemacht:

Es ist so ein ADF4351 sicherlich ein sehr netter Schaltkreis, um mehr 
oder weniger rechteckige Taktsignale im Bereich von ca. 38 MHz bis 4400 
MHz zu erzeugen. Aber es sind eben von hause aus Rechtecke und kein 
Sinus. Bei direktem Ausgang, also 2.2 .. 4.4 GHz kann man durchaus 
annehmen, daß die Signale noch am "sinusähnlichsten" sind.

Soviel zur Ausgangssituation.

Wenn man nun Taktsignale unterhalb der knapp 40 MHz haben will, dann ist 
Wolfgangs Ansatz so, daß er einen zweiten Chip (SI5351) benutzen will, 
um damit bis auf ungefähr 100 kHz oder so ähnlich herunter zu kommen. 
Aber das sind auch Rechtecke.

Es sind also im Prinzip 2 ziemlich getrennte HF-Generatoren in einem 
Gerät - und die Einsatz-Zwecke sind entsprechend unterschiedlich. Wer 
einen Referenzgenerator im VHF/UHF Bereich braucht, benötigt eigentlich 
nie zugleich ein Signal im LMK-Bereich.

Anders sieht es aus, wenn man im LMK-Bereich mit verschiedenen 
I/Q-Mischern experimentieren will. Dafür braucht man aber 2 um 90° 
versetzte Signale, oder für den klassischen Tayloe 4 Einzelsignale 
(jeweils um 90° versetzt). Das aus dem SI5351 herauszuholen, ist mühsam 
(für 2 Signale) oder nicht möglich (für 4 Signale).

Ein Ausweg wäre, auf den SI5351 komplett zu verzichten und an den 
zweiten Ausgang des ADF ein Coolrunner CPLD zu setzen. Schon ein Chip 
mit 32 MC dürfte ausreichen, um durch weitere Binärteilungen bis in den 
NF Bereich zu kommen und es ist dann noch immer genug Platz im CPLD, um 
obige 2 oder 4 Signale zu erzeugen, die man für diverse I/Q-Mischereien 
benötigt. Dafür braucht man die 4fache Frequenz am Input, was bei den 
Coolrunnern gar kein Problem ist, denn die sind schnell genug, um bis 
zum 2 Meter Band damit zu kommen. Das reicht für die KW allemal aus - 
und die Eckwerte bzgl. Phasenrauschen etc. sind beim ADF besser als beim 
SI5351. Ob das CPLD selbige spürbar verschlechtert, wage ich hier zu 
bezweifeln.

Soweit dieses. Es ist alles nach wie vor rechteckig - wenn man vom 2.2 
GHz .. 4.4 GHz Bereich absieht.

Aber wird man damit beim Anwenden wirklich so froh, daß sich der ganze 
Aufwand lohnt?

Ich hab da Zweifel.

Zunächst schätze ich mal, daß es uns am Basteltisch wohl nicht 
gelingen kann, einen schaltbaren Ausgangs-Abschwächer zu bauen, der bis 
4.4 GHz flach und ohne Resonanzen und andere Mucken funktioniert - zumal 
wir es ja mit Rechtecken zu tun haben.

Wer das nachbaubar kann, den bitte ich um nen Beitrag.

Dann schätze ich mal, daß die meisten ein sinusförmiges Signal viel 
lieber hätten als ein Rechteck. So etwas ähnliches kann man erreichen, 
indem man 2 ADF benutzt und deren Signale mischt und tiefpaßfiltert. 
Jedenfalls sind die erreichten Signale um einiges "sinussiger" als 
Rechtecke aus dem Binärteiler. Dafür muß man aber für diesen Signalweg 
auf Frequenzen oberhalb von (geschätzten) 1.8 GHz verzichten. (der 
direkte Weg geht ja trotzdem, ist aber von 1.8 .. 2.2 GHz aus dem 
Teiler)

Damit hätten wir eine Konfiguration wie folgt:
OCXO als Muttertakt
2x ADF4351 als HF-Generatoren. Damit haben wir 4 vollwertige 
HF-Ausgänge, die separat schaltbar sind
ein Mischer, der im 2..4 GHz Bereich funktioniert (Peregrine oder so)
ein CPLD

- SMA-Buchse mit Direktsignal aus einem der beiden ADF für 1.8 .. 4.4 
GHz, abschaltbar bei Nichtgebrauch

- mehrere SMA-Buchsen mit dem tiefpaßgefilterten Mischsignal für 
Frequenzen von (so etwa) 0 bis etwa 1.8 GHz, dazwischen feste 
Dämpfungsglieder. Ebenfalls abschaltbar bei Nichtgebrauch

- 4 SMA oder BNC oder sonstige Buchsen für I/Q- oder Tayloe-Zwecke

Was fehlt noch? Eine Modulationsmöglichkeit. In gewissen Grenzen kann 
man den PDB Eingang der ADF's für On-Off-Modulation benutzen, mehr geht 
hier wohl nicht.

So.
Das waren meine bisherigen Gedanken zum Projekt.

W.S.

Autor: Arno K. (radiosonde)
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Mei, ich sehe es mehr als nette Bastelei um mal ein Funkgerät zu testen 
oder so.
Ein richtiger Signalgenerator gibt sowieso immer den selben Pegel ab, 
welcher dann mittels Eichleitung stufenweise abgeschwächt werden kann.

LG

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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W.S. schrieb:
> I5351)

Was willst du mit diesem Monster Konstrukt des Todes erreichen?
Bevor man so etwas baut kauft man lieber 2 gebrauchte Signalgeneratoren, 
dürfte wahrscheinlich sogar billiger werden.
Außerdem braucht nicht jeder IQ Signale, die erzeugt man auch besser 
mittels FPGA auf einer niedrigen Frequenz und mischt sie dann hoch.
Deweiteren tut ihr dem TO unrecht, er präsentiert hier nur seinen 
Generator, die Aufregung über zu viel Programmiergelaber verstehe ich 
auch nicht, es ging nie um HF Technik, ein fertiges Breakout zu 
verwenden hat nichts mit "HF basteln" zu tun.

Einen kompletten Signalgenerator nach professionellem Vorbild wird man 
sowieso nicht mittels ADFxy bauen, hier wäre es aber sowieso mehr ein 
"ich kann, yeah" als ein "das ist sinnvoll".
Alleine die Sachen die man nicht selbst bauen kann, zB. ein YIG oder 
HF-Umschalter oder ein OXCO dürften alleine den Preis eines SMX odwer 
SMH überschreiten, wer wirklich IQ Signale mit der von dir gewünschten 
Genauigkeit will ist wohl mit einem SMIQ und einem FPGA Board besser 
bedient.

LG

Autor: W.S. (Gast)
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Arno K. schrieb:
> Was willst du mit diesem Monster Konstrukt des Todes erreichen?

Ich? Wirklich ich?

Der Wolfgang Kiefer will sich einen bauen.

Ich selber hab da was viel einfacheres bereits vor Jahren gebastelt, 
siehe viel weiter oben. Ich will nicht sagen, daß das Ding alle meine 
Wünsche erfüllen würde, nee wirklich nicht. Aber besser als garnix.

Beim SI5351 würde mir hingegen ein kleiner akkubetriebener 
Hand-Generator einfallen - mit einem TCXO natürlich.

Abgesehen davon ist ein Konstrukt aus 2x ADF und einem FET-Mischer von 
Peregrine kein "Monster", sondern eher etwas relativ Einfaches. Hab 
sowas schon mal hier gepostet.

Also, wer noch weitere Ideen hat, möge sie hier mal formulieren. Nur mit 
nem Touch und 10 Ziffer herumzuprogrammieren, ist zu kurz gesprungen.

W.S.

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Also, wer noch weitere Ideen hat, möge sie hier mal formulieren.

Leider gehen W.S. und ich von sehr unterschiedlichen Voraussetzungen 
aus:

- Mein Ziel ist es, aus den vorhandenen Modulen etwas Sinnvolles 
zusammenzustellen, und nicht ein ausuferndes Projekt, dessen 
Abschlusstermin und Erfolg in den Sternen stehen.
- Ich muss mir sicher sein, dass am Ende der Erfolg steht, damit nicht 
irgend jemand eine Ruine nachbaut. Dazu gehört, dass ich meine eigenen 
Möglichkeiten realistisch beurteile.

Es gab am 18.07. von Nabu die Frage nach einer Pegeleinstellung. Diesen 
Punkt werde ich aufgreifen, und zunächst die Fähigkeiten der 
eingesetzten Schaltkreise ausnutzen.
Beim ADF4351 sind es -4 bis +5 dBm in 3 dB- Schritten, der SI5351 
gestattet die Ausgangspegel ebenfalls zu variieren, in drei Stufen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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DH1AKF W. schrieb:
> - Mein Ziel ist es, aus den vorhandenen Modulen etwas Sinnvolles
> zusammenzustellen, und nicht ein ausuferndes Projekt, dessen
> Abschlusstermin und Erfolg in den Sternen stehen.

Das beigelegte Bild sieht irgendwie wie geschaffen aus. Deinen Generator 
ähnlich zu konzipieren hätte durchaus viel Sinn. Ohne jeglichen 
Firlefanz, einfach eine HF Signal Quelle und kein Meßsender.

https://www.berkeleynucleonics.com/model-835

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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So einen Schmarn kaufen aber auch nur Schulen und UNIs wo sich keiner 
ums Geld schert.
Ich kenne den Preis zwar nicht,  wird aber unter 2k nicht laufen, oder?
Dafür bekommt fast jeden gebrauchten Signalgenerator von SMHU bis SMIQ.

LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Arno K. schrieb:
> So einen Schmarn kaufen aber auch nur Schulen und UNIs wo sich
> keiner
> ums Geld schert.
> Ich kenne den Preis zwar nicht,  wird aber unter 2k nicht laufen, oder?
> Dafür bekommt fast jeden gebrauchten Signalgenerator von SMHU bis SMIQ.
>
> LG

War ja nur als Konstruktionsansatz bzw. Idee gedacht.

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Hallo
Ja, war mir klar:)
Ich denke aufgrund deiner Beiträge auch nicht, dass du so etwas kaufst.
Mich wundert es aber immer wieder, dass so etwas überhaupt gekauft wird.
Noch dazu in den Staaten wo gebrauchte Messtechnik nochmal gut 40% 
günstiger ist.

LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Arno K. schrieb:
> Hallo
> Ja, war mir klar:)
> Ich denke aufgrund deiner Beiträge auch nicht, dass du so etwas kaufst.
> Mich wundert es aber immer wieder, dass so etwas überhaupt gekauft wird.
> Noch dazu in den Staaten wo gebrauchte Messtechnik nochmal gut 40%
> günstiger ist.
>
> LG

Ich sehe das genauso. Daheim habe ich zwei günstig erstandene HP640s SG 
und bin mit denen sehr zufrieden. Damit läßt sich viel machen 
einschließlich IP3 Messungen. Das Phasenrauschen ist auch sehr niedrig. 
Das einzige Risiko sind die Nylonzahnräder. Die brechen eventuell durch 
Alters-Schrumpfung. Aber das läßt sich mit einer Drehbank und Abdrehen 
der Messingbuchsen und nachheriger Klebung dauerhaft reparieren.

Autor: W.S. (Gast)
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Gerhard O. schrieb:
> War ja nur als Konstruktionsansatz bzw. Idee gedacht.

Klar. Und man muß auch bedenken, daß zwischen kommerziellem Produkt und 
bastlerischem Eigenbau ein Riesenunterschied ist.



DH1AKF W. schrieb:
> Mein Ziel ist es, aus den vorhandenen Modulen etwas Sinnvolles
> zusammenzustellen, und nicht ein ausuferndes Projekt, dessen
> Abschlusstermin und Erfolg in den Sternen stehen.

Das ist aber nur von dir selbst abhängig.

Und ausufern muß es beileibe nicht.

Nun bin ich im Allgemeinen kein sonderlicher Freund von kleinen Modulen, 
sondern eher von einem durchkonstruierten Gerät. Allerdings kann so 
etwas so aussehen, daß man manche Features zwar vorsieht, aber derart, 
daß man sie für einen geringeren Funktionsumfang einfach nicht zu 
bestücken braucht.

Hier in diesem Falle sehe ich jedoch durchaus einen Sinn im Bauen von 
Modulen, die dann mit sowas wie SMC und Semirigid miteinander 
verschaltet werden können. Was nach meinen eigenen Erfahrungen dringend 
sein muß, ist zu allererst eine gute Konstruktion des eigentlichen 
Generatormoduls bezüglich Abschirmung und Abblockung.

Und da glaube ich ausdrücklichst NICHT, daß irgend ein China-Modul 
geeignet ist. Ich hab selber hier so einen China-SI5351-Modul 
herumliegen. Die 3 Ausgänge sind sowohl an SMA gelegt als auch halb 
unter dem IC an den Pfostenstecker geführt. Von jeglichem HF-Filter an 
den Steueranschlüssen ist auch nix zu sehen. Ich schätze, das 
Verwendenwollen von "vorhandenen Modulen" ist der direkte Weg in die 
Elektronik-Hölle.

Wohlgemerkt, ich hatte damals, als ich den oben gezeigten Modul gemacht 
hatte, auch nicht gedacht, daß die HF schlichtweg überall hinkriecht, wo 
ich sie damals nicht vermutet hatte. Deshalb dann nachträglich das 
Alublech, was dafür sorgt, daß der µC wenigstens nicht abstürzt.

W.S.

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Mit Ferriten und genug Cs auf einer 4 lagen Platine mit SMD 
Schirmhäusern sollte das möglich sein, ich warte gerade noch auf meine 
Leiterplatten.

LG

Autor: generator (Gast)
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W.S. schrieb:

> Zunächst schätze ich mal, daß es uns am Basteltisch wohl _nicht_
> gelingen kann, einen schaltbaren Ausgangs-Abschwächer zu bauen, der bis
> 4.4 GHz flach und ohne Resonanzen und andere Mucken funktioniert - zumal
> wir es ja mit Rechtecken zu tun haben.
>
> Wer das nachbaubar kann, den bitte ich um nen Beitrag.
>

https://www.crowdsupply.com/era-instruments/erasynth-micro

Autor: Der Zweite günstige Troll aus dem Duzendpack (Gast)
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Schaltbare Abschaecher, gibt es ab Stange. Im coolen LQFP16 oder 20 
Gehause. zB DAT31R5 von Minicircuits, oder AT90-0106 von MA/COM, oder 
PE4302-52 von Peregrine. Guggst du unter "digital step attenuator"

Zum Synth von Berkely Labs, weiter oben...
https://www.anapico.com/category/signal-generators/single-output-analog-signal-generators/

Wer hat nun von wem abgekupfert...

Der EraSynth Micro fuer 250$ laesst in der Tat rechteckiges Zeug raus, 
waehrend der EraSynth fuer 950$, resp 1450$ einen sauberen Sinus bringt.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Umsonst wiegen professionelle Meßsender nicht so viel. Ohne wasserdichte 
Abschirmung und Multi-Sektion-Durchführungsfilter, als mehrgliedrige 
Breitband Tiefpassfilter, geht es nicht wirklich einenen Meßsender 
unterhalb von 0.1uV dicht zu bekommen. Eichleitungen die flach bis in 
den GHz Bereich sind und definierte Pegel von 20dBm bis in den unteren 
uV Bereich zulassen sind auch nicht jedermanns Sache. Auch müssen bei 
4Ghz Frequenzbereich Oktaven Tiefpassfilter umgeschaltet werden um die 
starken Oberwellen wunschgemäß abzuschwächen. Deshalb ist der Aufwand 
für einen professionellen Meßsender extrem. Aber das will man hier ja 
nicht. Es soll nur eine bequem steuerbare HF Quelle mit einem weiten 
Frequenzbereich enstehen, so wie die HF Quelle von BN.

Man darf aber übrigens nicht unbedingt erwarten, daß ein angeschlossener 
Frequenzzähler die eingestellte Frequenz richtig anzeigt. Bei schlechter 
Oberwellendämpfung zeigen Frequenzzähler erfahrungsgemäß in solchen 
Situation gerne oft die nächste Oberwelle an weil viele einfachere FZ 
über den UHF Eingang oft sehr abenteuerliche Empfindlichkeiten 
aufweisen.

Ein Bekannter von mir gab mir auch diesen montierten ADF4351 aus der 
Bucht. Als Startpunkt sollte diese Platine Mikrowellenkonstruktionsgemäß 
HF dicht eingebaut werden und mit gut gefilterten Zuleitungen. Bei 
richtig abgeschlossenen Ausgang mit einem 50Ohm Abschluß guter Qualität 
sollte man wenn man alles richtig gemacht hat mit einem guten Empfänger 
in der nächsten Umgebung nichts aufnehmen können. Zur Verbindung 
zwischen Baugruppen eignen sich nur semirigid Coax mit hochqualitativen 
Verbindern wie SMA oder SMB/C.

Generell muß die Abschirmung wirklich wasserdicht sein. 
Durchführungskondensatoren alleine sind hier total überfordert und 
können über den gewünschten Frequenzbereich unmöglich über 140dB 
abschwächen. Das geht nur mit koaxial aufgebauten mehrgliedrigen 
Tiefpassfilter Designs mit verschiedenen internen LPF Sektionen. Um 
perfekte HF Dichtikeit zu erreichen ist es wegen dem Skineffekt 
notwendig nie zu vergessen, daß die internen gekoppelten HF Ströme immer 
nur in der Haut der Abschirmung fließen. Es ist also absolut notwendig 
zu verhindern, daß solche Ströme durch ein Loch zur Anderen Seite 
übergehen bzw fließen können. Die Aussen- und Innenhaut müssen also 
Stromflußmäßig voneinander völlig getrennt bleiben. Nur so kann adequate 
HF Dichtigkeit erreicht werden. Deshalb sind dicke Wände vorteilhaft.

Die mehrgliedrigen Durchführungsfilter müssen ihr eigenen geschirmten 
Abteil haben und Trennwände zwischen den Sektionen. Zwischen den 
Aussenseiten einer solchen Trennwand muß ein internes L oder Ferrit sein 
um eine hohe Impedanz aufzuweisen und auf beiden Seiten muß dann 
induktionsarm die Cs vom Filter sein. Früher nahm man für solche Zwecke 
speziell hergestellte Scheibenkondensatoren mit einem Loch her. Die 
Firma Stettner wußte früher solche Komponenten herzustellen. Wie man 
sieht muß extremer Aufwand getrieben werden um über 140dB Trennung 
zwischen Innen und Aussen zu schaffen. Auch empfiehlt sich DB Verbinder 
mit eingebauten integralen Ferrit Hülsen über jeden Leiter einzusetzen.

In früheren RS Meßsendern kann man solche Konstruktionsmethoden 
bewundern. Dünne Metallwände sind hier nicht adequat. Am besten eignet 
sich Alugußstrukturen oder gefräste Alublöcke und dicke Deckel mit 
vielen Schrauben und einsatzgerechte BeCu Abschirmfingerstreifen. Auf 
diesem Gebiet darf man unter keinen Umstand schlampig sein. Nur 
konsequente Beachtung aller Regeln auf diesen Gebiet führt zum Ziel.

Schaltbare Eichteiler über 250MHz sind für den Eigenbau nicht mehr  sehr 
erfolgsversprechend. Breitbandige Abschwächglieder lassen sich mit 
diskreten Komponenten überhaupt nicht mehr konstruieren. Professionelle 
Konstruktionen verwenden homogene Thickfilm T Glieder wo alle drei 
Widerstände als homogene Struktur als gemeinsame Filmstruktur mit 
übergehender Verbindung hergestellt werden; nur so lässt sich die 
gewünschte Flachheit und Breitbandigkeit erreichen. Die Umschaltkontakte 
der Relais müssen impedanzgerecht in einer koaxialen Struktur ausgeführt 
werden so daß die 50Ohm Impedanz beibehalten wird. Die Umschaltung muß 
auch eine sehr hohe Übersprechdämpfung haben was nur durch geeignete 
koaxiale Kontakt Konstruktion erwirkt wird. Diese Umschaltung ist ein 
sehr ausgeklügeltes Verfahren. Die Kontakte solcher Umschalter werden 
durch kurze isolierte Stössel vom Magnet System betrieben. Manche 
solcher Magnetsysteme haben ein bi-stabiles Verhalten, so daß man nur 
kurze Umschaltimpulse braucht.

Auch die geschirmten Innenvolumen von Baugruppen und Gehäusen können bei 
bestimmten Frequenzen Hohlraum Resonanz Effekte aufweisen die man nicht 
ignorieren sollte. Diese kann man mit speziellen Maßnahmen abschwächen 
oder unterbinden.

Für maximale Abschwächung der HF Leitungen auf LP sollte man wenn 
möglich mit CPL arbeiten. Microstrip ist in der Hinsicht etwas 
ungünstiger.

Man sieht, daß auf diesem Gebiet ein sehr hoher Aufwand getrieben werden 
muß und man gut tut sich einen gebrauchten, älteren Meßsender 
renommierter Hersteller zu kaufen wenn man reproduzierbare Ergebnisse 
erhalten will.

Auch die HF Kabel bedürfen große Beachtung. Um reproduzierbare 
Ergebnisse zu erhalten sollte wegen der HF Dichtigkeit nur mit 
einwandfreien doppelt geschirmten Kabeln und hochqualitativen Verbindern 
gearbeitet werden. Einfache Koaxkabel haben unter 90% Abschirmwirkung. 
Auch dürfen solche Steckverbinder nur gerade ohne sich axial zu drehen 
dürfen in die Buchsen eingeführt werden. Meßgeräte Kaliber Koaxkabel 
sollten nur für genaue HF Zwecke verwendet werden und nicht für 
generelle Anwendungen um Kontaktabnützung und Verschmutzung zu 
minimieren. Vor billigen Verbindern aus Fernost hüte man sich wie die 
Pest. Umsonst kosten gute Koaxverbinder nicht so viel Geld. Bei 
N-Verbindern muß man aufpassen, daß der Mittelstift nicht zu weit 
herausragt. Bei alten Kabeln oder unsachgemäß gefertigten Kabeln kann es 
vorkommen, daß der Mittelstift zu weit herausragt und verbundene 
N-Buchsen in teuren Meßgeräten in Mitleidensschaft zieht oder gar 
beschädigt. Um solche Probleme auszuschließen gibt es spezielle 
mechanische Test Lehren für N und SMA und K(Wiltron). Beim Abstecken von 
N-Steckern immer das Kabel halten und mit der zweiten Hand die 
Arretierungshülse drehen. Die Mittelstifte vieler hochwertiger N-Buchsen 
in Meßgeräten sind oft nur eingeschraubt und können sich lösen. Das ist 
mir früher mal bei einem HP Spectrum Analyzer passiert. APC7 wäre 
eigentlich ein viel besserer Verbinder wie N. es ist schade, daß sich 
diese Verbindungsart nicht durchgesetzt hat.

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Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Sehr interessant. Hast du mal geschaut, was ein APC7 kostet? Das kann 
sich kaum einer leisten.

Was nimmt man als Dämpfungsmaterial innen in den Geräten für den unteren 
GHz-Bereich? Gibts da was aus der "Küche"?

Autor: Old P. (old-papa)
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Abdul K. schrieb:
> Sehr interessant. Hast du mal geschaut, was ein APC7 kostet? Das kann
> sich kaum einer leisten.
>
> Was nimmt man als Dämpfungsmaterial innen in den Geräten für den unteren
> GHz-Bereich? Gibts da was aus der "Küche"?

Das Material ist das Eine, wie dieses verbaut wird ist die andere Seite. 
Meine beiden echten Marconi Messsender gehen nur bis 1,1GHz und bestehen 
innen aus penibel gefrästen Alublöcken bzw Stahlkästen, die über 
umfangreiche Verdrosselungen und Koaxleitungen miteinander verbunden 
sind. Heute geht das Dank Miniaturisierung etwas kleiner zu, dennoch ist 
HF-gerechter Aufbau Bedingung.
Ich habe auch noch einen kleinen Handgenerator aus der 
RF-Explorer-Serie, der geht bis 6GHz und dank Tasten und Display 
umständlich zu bedienen. Allerdings ist dessen Einsatzbereich eher auf 
die Anbindung an den PC ausgelegt und die HF-Werte sind "überschaubar". 
Dieser ist innen etwa wie ein Handy aufgebaut, aber Platine und 
Baugruppen darauf irgendwie HF-tauglich.

Doch der TO wollte ja keinen Messsender bauen, sondern etwas einfacher. 
Das kann man machen, doch eine Tatschbedienung hätte ich zumindest mit 
Encodern kombiniert. Irgendwas statisch einstellen geht mit einem Tatsch 
durchaus, doch wenn man das Ding dynamisch nutzen will (z. B. 
Empfängerabgleich) dann ist das Kacke.
Allerdings würde ich zumindest einen breitbandigen Ausgangsfilter 
verwenden, mit Rechtecksignalen ist HF-Messen eher schätzen.

Old-Papa

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Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Abdul K. schrieb:
> Sehr interessant. Hast du mal geschaut, was ein APC7 kostet? Das
> kann
> sich kaum einer leisten.
Ja. Ist natürlich wahr. War auch nur rhetorisch gemeint. Der N Verbinder 
ist ja auch nur ein Überbleibsel aus der Mitte des letzten Jahrhundert 
und ein Produkt der Entwicklungsanstrengungen der Amerikaner um den 2.WK 
herum. Obwohl es sehr hochwertige Versionen davon gibt können die 
Eigenschaften extrem unterschiedlich sein. Nur sehr gute Ausführungen 
eignen sich bis zu 18Ghz. Auch SMA ist nicht unbedingt bei Frequenzen 
über 12GHz geeignet. Wiltron entwickelte in den 90er Jahren als 
Alternative das mit SMA verbindbare K Verbindungssystem. Diese Art geht 
weit über 22Ghz hinauf und hat engere Impedanztoleranzen und eine höhere 
Grenzfrequenz.
>
> Was nimmt man als Dämpfungsmaterial innen in den Geräten für den unteren
> GHz-Bereich? Gibts da was aus der "Küche"?
Richtiges Material kostet viel und ist für den Amateur weder kaum 
erhältich noch erschwinglich. Für Eigenbauten kann man sich aber  bei 
Mikrowellenaufbauten ab 1Ghz behelfen auf die Deckel der gefrästen 
Bordbaugruppen 3-6mm dicken Leitschaum Streifen in geringen Abstand über 
der Mikrostripschaltung zu kleben.

Als Material sind schlecht leitende und verlustbehaftete Materialen 
einsetzbar. Gummimatten wären an sich auch brauchbar sind aber wegen der 
Schwefelabsonderungen nicht wirklich geeignet. Man kann in 
Materialtabellen wo der Loss Tangient angegeben ist, mögliche 
Alternativmaterialien identifizieren für Materialien mit hohen Loss 
Factor. Auch eingeklebte Pertinaxstreifen oder Holzstreifen sind 
manchmal brauchbar. Solche Massnahmen unterbinden vielfach Schwingungen 
von Verstärkern die nur bei aufgeschraubten Deckel auftreten. Da muß man 
als Amateur halt experimentieren. Der Abstand vom Deckel ist bei solchen 
Schaltungen meist kritisch.

Man könnte alternativ auch den Deckel mit einer dünnen 
Epoxidharzkleberschicht versehen und dann feines Graphitpulver 
draufstreuen so dass es eine homogene Schicht bildet. Die verbindenden 
Gehäuseverbindungsflächen müssen natürlich maskiert werden um den Metall 
auf Metall Kontakt nicht zu stören. Die Hauptsache ist, daß das 
verwendete Material bei den in Frage kommenden Frequenzen hohe 
dielektrische Verluste aufweist. Oft muß man da etwas experimentieren. 
Bei Filtern markt man da gut den Effekt solcher Deckel weil dann höher 
frequente Maximas und Minimas beträchtlich beeinflußt werden.

In Gehäusen kann man z.B. Hohlraumeregungen wirksam einfach durch 
diagonal gespannte Drähte unterbinden. Oft hilft da aber nur der 
Versuch. Heutzutage kann man das Verhalten mit gewissn professionellen 
EM Mikrowellen CAD Programmen simulieren. Früher war man da eher auf 
"Trial and Error" angewiesen.

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Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Gerhard O. schrieb:
> Wiltron entwickelte in den 90er Jahren als Alternative das mit SMA
> verbindbare K Verbindungssystem. Diese Art geht weit über 22Ghz hinauf

Ups, da hat sich in deinem sonst sehr hilfreichem Text etwas 
eingeschlichen.
Das K System auch 2.92mm genannt geht bis 40Ghz, eingeführt wurde es 
1974 von Maury, Wiltron brachte es erst mitte der Achziger als "K" auf 
den Markt.

LG

Autor: W.S. (Gast)
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Old P. schrieb:
> Doch der TO wollte ja keinen Messsender bauen, sondern etwas einfacher.
> Das kann man machen...

Er will einen "Präzisen HF-Generator" bauen. Das ist nach meinem 
Verständnis durchaus knapp unterhalb des "Präzisen Meß-Senders". 
Immerhin soll das Ganze von einem Trimble oder Morion OCXO angetrieben 
werden, was mich vermuten läßt, daß er es tatsächlich auf 10 gültige 
Stellen abgesehen hat.

Also denken wir mal alle über etwas nach, was sich am Küchentisch 
übehaupt machen läßt und sehen dann nach dem Nachdenken, was dabei 
herauskommen kann.

W.S.

Autor: Inter Preter (Gast)
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W.S. schrieb:
> Er will einen "Präzisen HF-Generator" bauen. Das ist nach meinem
> Verständnis durchaus knapp unterhalb des "Präzisen Meß-Senders".

Nachdem "Präziser HF-Generator" ein sehr streng und eng
gefasster Begriff ist kann sicher jeder was anderes darunter
vorstellen.

Sowohl Lieschen Müller als auch Agilent oder Rohde&Schwarz
können sich diesen Begriff in ihrer Welt zu eigen machen,
und jeder mag recht haben, solange keine vergleichenden
Zahlenwerte genannt werden.

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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W.S. schrieb:
> Küchentisch
> übehaupt machen läßt

rein gar nichts

Autor: Andrek (Gast)
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Moechte man die Kirche vielleicht im Dorf lassen? Es geht hier im einen 
Generator bis 4400MHz. Ueber oben angerissene Angstzustaende und 
gespannte Draehtchen in irgendwelchen Kaemmerchen kann man sich ab 
15..20GHz dann immer noch Gedanken machen.

VG

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Nachdem wir nun in die Geheimnisse der kommerziellen Messsender 
eingeweiht wurden, (Vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen!) 
mache ich unverdrossen weiter. Das neue Menü gestattet in engen Grenzen 
die Einstellung der Ausgangsleistung. Nach genauer Vermessung der Pegel 
werde ich anstelle von "x mA" die Werte in dBm angeben. Mir ist klar, 
dass es hierbei einen Frequenzgang gibt.
Um die HF- Dichtigkeit zu erhöhen, werde ich Cu- Folie verwenden. 
Natürlich ist der Screen selbst eine Störquelle... Man wird sehen.

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Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Andrek schrieb:
> Moechte man die Kirche vielleicht im Dorf lassen? Es geht hier im
> einen
> Generator bis 4400MHz.
Genau. Aber es schadet nicht wenn man sich vor Augen führt was einen 
erwartet wenn perfekte HF Dichtigkeit anzustreben ist.
> Ueber oben angerissene Angstzustaende und
> gespannte Draehtchen in irgendwelchen Kaemmerchen kann man sich ab
> 15..20GHz dann immer noch Gedanken machen.
Was hat das mit Angstzuständen zu tun? Ich wollte nur einmal klar machen 
welcher Aufwand in der Industrie getrieben wird HF Quellen dicht zu 
bekommen. Es ist doch klar, daß Wolfgang das in seinem Projekt nicht 
beabsichtigt. Und wenn das alles für manche hier im Forum ein uralter 
Hut ist, schadet es bestimmt nicht, solche Einzelheiten hin und wieder 
zu erwähnen. Nicht zuletzt weil es auch interessant ist wie die 
Industrie ihre Probleme löst. Man kann eine Menge mühsam zu 
erarbeitendes Wissen sammeln wenn man die Erfahrungen anderer auch 
nutzbringend verwerten kann. Das Studium älterer HP Service Unterlagen 
von HF Meßgeräten (vor 1990) kann hier sehr hilfreich sein. Fast nichts 
von diesem Wissen wird in Lehrbüchern oder Universitäts Literatur 
behandelt. Das muß man sich alles erst mühsam erarbeiten und aus 
Erfahrung klug werden. Auf diesem Gebiet bezahlt fast jeder viel 
Lehrgeld.

Last not least: "If you must steal, steal only from the best!"


>
> VG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Arno K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Wiltron entwickelte in den 90er Jahren als Alternative das mit SMA
>> verbindbare K Verbindungssystem. Diese Art geht weit über 22Ghz hinauf
>
> Ups, da hat sich in deinem sonst sehr hilfreichem Text etwas
> eingeschlichen.
> Das K System auch 2.92mm genannt geht bis 40Ghz, eingeführt wurde es
> 1974 von Maury, Wiltron brachte es erst mitte der Achziger als "K" auf
> den Markt.
>
> LG

Ja. danke. Hatte ich verschwitzt. Habe wieder mal was dazu gelernt.

Gruß,
Gerhard

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Nun die Angaben mit dBm.

Autor: Old P. (old-papa)
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W.S. schrieb:
>
> Er will einen "Präzisen HF-Generator" bauen. Das ist nach meinem
> Verständnis durchaus knapp unterhalb des "Präzisen Meß-Senders".

Ein Messsender ist etwas mehr als nur ein präziser Frequenzerzeuger. 
Dieser Messsender erzeugt genau definierte (genormte) Ausgansleistungen 
an vorgegebenen (und mitunter wählbaren) Lastwiderständen. Dieser hat 
einen kalibrierten Ausgangsabschwächer bis hinunter in den 
Nanowattbereich, er hat präzise einstellbare Modulatoren (mind. AM, FM), 
hat einen Wobbler mit einstellbarem Wobbelhub verbaut, hat Eingänge für 
externe Modulation oder Referenzfrequenzen, er hat umfangreiche 
Schutzschaltungen gegen ungewollte Eingangsspannungen an seinem Ausgang 
(am Funkgerät blöderweise die Sendetaste gedrückt, Messsender im Orkus) 
und und und.

Das alles wird der TO mit seinem Entwurf wohl nicht im Blick haben, 
zumindest nicht alles.

> Immerhin soll das Ganze von einem Trimble oder Morion OCXO angetrieben
> werden, was mich vermuten läßt, daß er es tatsächlich auf 10 gültige
> Stellen abgesehen hat.

Ja, genau sollte ein HF-Generator schon sein, doch das erhebt ihn nicht 
zum Messsender.

> Also denken wir mal alle über etwas nach, was sich am Küchentisch
> übehaupt machen läßt und sehen dann nach dem Nachdenken, was dabei
> herauskommen kann.

Einiges schon, aber eben nicht alles.

Old-Papa

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Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Old P. schrieb:
> Schutzschsltungen gegen ungewollte Eingangsspannungen an seinem Ausgang

Hat meinem Generator das Leben gerettet, ich hatte die 
Empfangsempfindlichkeit unseres AFU-Relais testen wollen, natürlich ging 
es nach dem "auftasten" auf Sendung.....

LG

Autor: Old P. (old-papa)
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Arno K. schrieb:
>
> Hat meinem Generator das Leben gerettet, ich hatte die
> Empfangsempfindlichkeit unseres AFU-Relais testen wollen, natürlich ging
> es nach dem "auftasten" auf Sendung.....

Kenne ich mit Handfunkgeräten ähnlich. Das Ding so blöd hingelegt, dass 
beim Hantieren (wollte Eingangsempfindlichkeit messen) also,  dass die 
PTT irgendwo gegen kam und volle Möhre auf Sendung.
Leider ein nicht seltener Fall, wenn man es mit Sendetechnik zu tun hat.

Old-Papa

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Old P. schrieb:
> Ein Messsender ist etwas mehr als nur ein präziser Frequenzerzeuger.
> Dieser Messsender erzeugt genau definierte (genormte) Ausgansleistungen
> an vorgegebenen (und mitunter wählbaren) Lastwiderständen.

Da der gewählte Titel zu Missverständnissen geführt hat, werde ich 
diesen Thread beenden.
Der Bericht zu diesem Projekt geht aber weiter mit dem neuen Titel

"Taktgenerator mit Doppel-Quarzofen, SI5351 und ADF4351"

Autor: Old P. (old-papa)
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DH1AKF W. schrieb:

> Da der gewählte Titel zu Missverständnissen geführt hat, werde ich
> diesen Thread beenden.
> Der Bericht zu diesem Projekt geht aber weiter mit dem neuen Titel
>
> "Taktgenerator mit Doppel-Quarzofen, SI5351 und ADF4351"

Ok, das ist dann ein etwas anderes, und eher realisierbares Projekt.
Trotzdem wäre eine intuitive Einstellmöglichkeit mit Encoder(n) besser. 
;-)

Old-Papa

Autor: W.S. (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> Da der gewählte Titel zu Missverständnissen geführt hat, werde ich
> diesen Thread beenden.

Das halte ich nicht für sinnvoll. Das bisherige Problem bestand ja im 
Wesentlichen darin, daß du dich zu allervörderst mit Arduino und 
Touchdisplay befaßt hast, als ob dieses Detail das Wichtigste sei.

Ist es aber nicht, sondern das Wichtigste wäre die eigentliche 
Generator-Struktur, also das, was tatsächlich den HF-Generator ausmacht.

Wie man diesen per µC steuert und wie man ein Display und/oder einige 
Tasten organisiert, ist eher zweitrangig. Aber da hast du dich bislang 
ziemlich zurückgehalten.

Also haben hier einige Leute ihre Ideen und Beiträge gegeben, um die 
eigentlich wichtigen Dinge zu befördern. Ist doch lobenswert. Ich kann 
jedenfalls keine Mißverständnisse darin erblicken.

W.S.

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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W.S. schrieb:
> Ist es aber nicht, sondern das Wichtigste wäre die eigentliche
> Generator-Struktur, also das, was tatsächlich den HF-Generator ausmacht.

Yes Sir.

"Man" darf bei dieser Gelegenheit mal wieder darauf hinweisen dass
der ADF4351 zwar eine Frequenzauflösung im 1Hz Bereich ermöglicht,
dieses aber mit Fraktionalteilung/-Synthese erkauft wird und dies
wiederum dazu führt dass in der Nähe von Ganzzahl-Teilerwerten
(des Teilers in der Hauptschleife) Nebenlinien in erheblichen
Ausmass entstehen die eine Signalnutzung nahezu sinnlos erscheinen
lassen.

Das scheint vielen Leuten die sich so ein ADFxxxx-Plättchen aus
China kommen lassen überhaupt nicht klar zu sein. Wird ja auch
nirgends in den Spezifikationen erwähnt. Klar wird nur das gezeigt
was erfüllt ist, was nicht erfüllt ist wird unter den Teppich
gekehrt.

Autor: Pong (Gast)
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DH1AKF W. schrieb:
> W.S. schrieb:
>> mir ist ein richtiger Drehknopf
>> lieber.
>
> Mag schon sein, aber ich scheue den mechanischen Aufwand

Nimm einen 3Pol-Encoder und schließe ihn an deinen uC an, damit der Kerl 
endlich Ruhe gibt...

Autor: W.S. (Gast)
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HF Pfuscher schrieb:
> "Man" darf bei dieser Gelegenheit mal wieder darauf hinweisen dass
> der ADF4351 zwar eine Frequenzauflösung im 1Hz Bereich ermöglicht,
> dieses aber mit Fraktionalteilung/-Synthese erkauft wird und dies
> wiederum dazu führt dass..

Wir wollen's mal nicht übertreiben.

Eigentlich können wir froh sein, daß es diese Sorte von Chips 
mittlerweile gibt. Die geben uns nämlich für billig Geld Möglichkeiten, 
die zuvor nur mit ganz erheblichem Aufwand - wenn überhaupt - 
realisierbar gewesen waren.

Immerhin hat man mit diesen Chips, die es mittlerweile von AD, Maxim und 
TI gibt, Oszillatoren mit einem riesigen Ausgangs-Frequenzbereich und 
von einer wirklich so großen Reinheit, daß man als Bastler nicht mal 
ansatzweise in diese Gefilde kommt, wenn man sowas auf andere Weise 
realisieren wollte.

Also sollten wir über diese Chips nicht meckern.

W.S.

Autor: HF Pfuscher (Gast)
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W.S. schrieb:
> Also sollten wir über diese Chips nicht meckern.

Ja, solange man keinen Teilerfaktor 110.0002 braucht ist ja
alles in Butter.

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