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Forum: PC Hard- und Software NAS oder Fileserver?


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von Mike (Gast)


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Hallo.

Ich überlege derzeit, ob ich ein NAS System anschaffe. Jedoch soll es 
kein "Consumergerät" werden, sondern schon was aus der SoHo Klasse von 
QNAP oder Synology.

Alternative wäre, einen FileServer aufzusetzen. Also einen relativ 
stromsparenden Rechner und dann ein Linux System aufzusetzen.
Vorteil wäre hier, dass man wesentlich flexibler ist, man hat aber auch 
mehr Arbeit als bei einem fertigen System.


Mein Anforderungsprofil ist folgendes:

-Es soll eine Kapazität von etwa 4-8 TB auf einer einzigen Festplatte 
realisiert werden. Diese Daten brauchen keine Sicherung, die dort 
abgelegten Daten sind zwar groß, aber nach einigen Tagen sowieso 
obsolet. Das was behalten werden soll, muss händisch woanders hin 
kopiert werden. (Hauptsächliche Nutzung PVR / Permanent Timeshift von 4 
TV Sendern)

-Zusätzlich soll ca 100 GB Platz für wichtige Daten zur Verfügung 
stehen, und zwar auf einer separaten Partition der Hauptfestplatte. 
Diese Partition soll auf einer separaten Festplatte gespiegelt werden.
Alternativ 2 kleine Festplatten im Raid 1, falls ein Raid auf 
Partitionsebene nicht möglich ist.

-Einmal täglich soll ein Abbild der wichtigen Daten automatisch auf 
einen externen Datenträger übertragen werden, und dort so lange 
vorgehalten werden, wie die Speicherkapazität es erlaubt.


LG

von Joggel E. (jetztnicht)


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Nimm eine Synology. Eine mit Raid.

von Mike (Gast)


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Bonzo N. schrieb:
> Nimm eine Synology. Eine mit Raid.

Wäre folgendes damit machbar:
2-Bay NAS kaufen.

HDD1: 8 TB mit 2 Partitionen: Media (PVR Space) und Data

HDD2: 1 TB mit 2 Partitionen Data (als Raid1 mit HDD1), Rest der Platte 
als Speicherplatz für diverse Nutzdaten aber ohne Raid


Extern per USB3: 2,5 Zoll HDD, auf die dann automatisch täglich das 
Verzeichnis Data gesichert wird. USB Festplatte danach unmounten und in 
Standby Modus schicken

von Eric I. (i716)


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Einen Server mit FreeBSD oder Solaris wegen ZFS.
ZoL funktioniert mittlerweile auch ganz gut falls Du lieber mit Linux 
arbeitest.
Dann kannst Du auch noch andere Dienste darauf laufen lassen.

von Nano (Gast)


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Mike schrieb:

> Jedoch soll es
> kein "Consumergerät" werden, sondern schon was aus der SoHo Klasse von
> QNAP oder Synology.

Das sind Consumergeräte.

Wenn du keine Consumergeräte willst, dann guck im 19" Serverrackbereich.
Z.B. TrueNAS wäre definitiv nicht mehr Consumer:

https://www.ixsystems.com/truenas/


> Alternative wäre, einen FileServer aufzusetzen. Also einen relativ
> stromsparenden Rechner und dann ein Linux System aufzusetzen.

Du könntest dir auch Serverkomponenten kaufen.
Ein Servermainboard von Supermicro + Intel CPU und dann auf dem FreeNAS 
installieren.


> Mein Anforderungsprofil ist folgendes:
>
> -Es soll eine Kapazität von etwa 4-8 TB auf einer einzigen Festplatte
> realisiert werden. Diese Daten brauchen keine Sicherung, die dort
> abgelegten Daten sind zwar groß, aber nach einigen Tagen sowieso
> obsolet.

Dann würde ich darauf achten, dass die Netzwerkanbindung gut ist.
Denn 4-8 TB voll zu kriegen und dann nach wenigen Tagen wieder zu 
löschen, dürfte einen hohen Traffikbedarf aufweisen.

Wenn die notwendige Datenmenge/s zu hoch ist, dann kann es interessant 
sein auch nach einer lokalen Lösung zu schauen, aber da kommt es halt 
darauf an, wie schnell der Platz voll ist.


> Das was behalten werden soll, muss händisch woanders hin
> kopiert werden. (Hauptsächliche Nutzung PVR / Permanent Timeshift von 4
> TV Sendern)

Dann solltest du dich nach etwas umschauen, bei dem der Kopiervorgang 
lokal auf dem NAS stattfinden kann, ohne das das Zeugs über den Umweg 
des Clients kopiert wird.
Der Client also nur den Kopiervorgang anstoßen muss, nicht diesen aber 
durchführt.



> -Zusätzlich soll ca 100 GB Platz für wichtige Daten zur Verfügung
> stehen, und zwar auf einer separaten Partition der Hauptfestplatte.
> Diese Partition soll auf einer separaten Festplatte gespiegelt werden.
> Alternativ 2 kleine Festplatten im Raid 1, falls ein Raid auf
> Partitionsebene nicht möglich ist.

Mit ZFS kannst du 2 von einander unabhängige zPools anlegen.
Den einen verwendest du im RAID 0, also ohne Mirror und so. Dem anderen 
gibst du irgend ein ZRAID.
Zu beachten ist hierbei aber, dass du eine Festplatte einem Pool nur als 
ganzes hinzufügen kannst und wenn du sie mal hinzugefügt hast, dann 
kannst du diese aus dem Pool auch nicht mehr entfernen.
Wobei anzumerken ist, dann an letzterem bei ZFS gearbeitet wird, aber 
noch ist es noch nicht so weit.

von Thomas S. (tom_63)


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Was wollt Ihr wieder mit RAID?

Raid (egal welches) bedeutet 'nur' Ausfallsicherheit, bzw Redundanz.

Als BackUp taugt ein Raid nicht! - egal welches.

Ist ein Virus, ect im Raid, ist 'jede' Platte des Raid-Verbunds 
betroffen. Eine separate Backupplatte juckt das nicht.

Ein Vorteil gibt es noch bei Raid. Es könnte schneller sein.

Ich habe 2 qnap - 4-Bay - ohne Raid. Eins dient als Backup des anderen. 
Jeweils 6 TB HDD's.

von Reinhard S. (rezz)


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Thomas S. schrieb:
> Was wollt Ihr wieder mit RAID?
>
> Raid (egal welches) bedeutet 'nur' Ausfallsicherheit, bzw Redundanz.

Darum gehts doch auch?

von Thomas S. (tom_63)


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Was soll Raid im privatem Bereich bezwecken? Ein ganz normales 
Nas-System, welches auch immer. Qnap, Synology, Thecus, ect. Auch noch 
ein Nassystem über nen Rasphy. Aber Raid brauchts nicht.
Wenn der User ein Linux-Guru ist, dann sieht die Welt anders aus. Der 
hat sein Nas in allen Lebenslagen im Griff. Auch wenn er schläft. Der 
weiß was Nodes, Superblocks, ect sind. Und kann diese meist auch wieder 
herstellen.

Aber jeder Normalsterbliche hat keinen Plan von Rettung eines 
Raid-Systems.

Raid ist Mode, und jeder schreit, 'ui will i a ham'. Aber dann, wenn die 
Kiste aussteigt, ... ohhhh woas mach i etz'

Grüße aus Bayern

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Thomas S. schrieb:
> Was soll Raid im privatem Bereich bezwecken?

Wenn die höheren Kosten keine Rolle spielen, dann spart es den Aufwand 
der Wiederherstellung bei Disk-Fehler.

> Aber jeder Normalsterbliche hat keinen Plan von Rettung eines
> Raid-Systems.

An welches hochkomplexe Szenario denkst du?

von Old P. (old-papa)


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Hallo,
ich habe zwei HP Microserver Proliant im Einsatz. Einer (Gen8) ist 
produktiv, der andere (54L) nur gelegentlich als Backup.
Auf beiden läuft "Nas4free" in der neuesten Version, bisher (seit ca. 8 
Jahren) ohne nenneswerte Probleme. Der 54L war der erste, später kam der 
Gen8 und der ältere wurde zum Backup.
Bei Hardwareluxx findet man zu diesen Geräten, aber auch zu vielen 
weiteren sehr viel Infos. Zum Gen8:
https://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-g8-g1610t-g2020t-i3-3240-e3-1220lv2-microserver-963207.html

Ein Raid habe ich inzwischen völlig aufgegeben. Bei einem Hardwareraid 
(auf MoBo-Ebene) hat man sehr häufig das Problem, dass, wenn das MoBo 
abschmiert, alle Daten weg sind. Eine Rekonstruktion des Raids auf 
anderer Hardware geht selten gut. Bei extra Raid-Controllern hat man 
fast das gleiche Problem. Eher geht noch ein Software-Raid, allerdings, 
wenn das Betriebsystem wechselt, dann meist auch nicht mehr.

Ich arbeite daher seit Nas4free mit dem Filesystem ZFS, bisher 
(ToiToiToi) nur Datenverluste durch eigene Doofheit. ZFS kann ähnlich 
einem Raid auch bei Plattenausfall von anderen Platten rekostruieren, 
musste ich aber noch nie wirklich. Wichtig sind für ein NAS sehr gute, 
extra dafür spezifizierte Festplatten. Bei mir derzeit WD-RED....

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (tom_63)


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Old P. schrieb:
> Ein Raid habe ich inzwischen völlig aufgegeben. Bei einem Hardwareraid
> (auf MoBo-Ebene) hat man sehr häufig das Problem, dass, wenn das MoBo
> abschmiert, alle Daten weg sind. Eine Rekonstruktion des Raids auf
> anderer Hardware geht selten gut.

Oh, ich finde weitere User, die gleich denken.

Lass mal von einem, sagen wir 3 Jahre alten Raidverbund, dass soeben den 
Verlust einer Platte meldet eine Rekonstruktion auf eine neue HDD 
migrieren. Dauert bei 4 TB 2-3Tage. Danach kann es sein, dass durch 
diesen Stress Dir die nächste HDD entgegen schleudert. - Tschüss Raid5.

Raid ist in Firmen, Komunen, ect, wo ich rundum die Datenredundanz 
benötige zwingend. Und dann steht da ein Admin, der von Linux 'mächtig' 
Ahnung hat, und stöppselt ne neue HDD rein, und gut isses. Und selbst da 
gibt es externe Backup's. - EXTERN

von Gerne auch (Gast)


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Mike schrieb:
> Jedoch soll es
> kein "Consumergerät" werden, sondern schon was aus der SoHo Klasse von
> QNAP oder Synology
Hatte vor ein paar Jahren mal selber ein kleines 1er QNAP und für jemand 
Anderen ein größeres 4-Bay mit Atom-Prozessor aufgesetzt. Das sollte 
dann diverse Aufgaben wie Mail holen etc. übernehmen und eine 
automatische Sicherung auf verschiedene USB-Platten beim Einstöpseln. 
Doch ach: Es war ein absoluter Krampf, das System dazu zu bewegen das zu 
machen, was mit Linux Standardmitteln einfach realisierbar ist. Ich habe 
dann mit viel Mühe innerhalb einer ganzen Woche das 
QNAP-(Linux-)Softwaresystem so gehackt und hinbiegen können, daß es wie 
vorgesehen geht. Das war vielleicht übel! Wenn ich eine Wertung abgeben 
sollte: Finger weg von QNAP, selbst von den größeren Geräten, wenn es 
flexibel und wartbar sein soll. Die SW ist fest im Flash verbaut, wird 
bei Inbetriebnahme auf die (erste) Platte expandiert, und ist nur durch 
absolute Kunstgriffe und einiges Linux-Hackverstädnis auf eigene 
Bedürfnisse anzupassen. Meistens gibt es auch keine Zeitnahen System- 
oder Kernel-Updates (Würmer, Malware, Ransomware, etc.) und wenn doch 
läuft man Gefahr seine ganze mühevoll hingefrickelte Arbeit zu 
verlieren.
Synology habe ich nicht, wird aber von den HW-Daten her meist schlechter 
bewertet und ist schätzungsweise mindestens der gleiche Krampf.
Letztlich habe ich zu einem preiswerten Zyxel NAS540 bzw 542 gegriffen, 
auf dem nun ein Debian mit Openmediavault per USB-Stick werkelt. Es gibt 
da eine gute deutsche Anleitung mit der das recht unkompliziert geht. 
Habe noch nicht viel dran gebogen, aber das Alternativsystem ist eben 
ein normales Debian, daher wartbar und kann bei Bedarf per Hand 
(Konsole) oder per Oberfläche konfiguriert werden. Einziges Manko: Der 
Lüfter ist permanet hörbar in Leerlaufdrehzahl an und ich habe mich noch 
nicht drum gekümmert, das zu ändern. Ansonsten: Meine Empfehlung für das 
Zyxel.

von Gerne auch (Gast)


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Old P. schrieb:
> ich habe zwei HP Microserver Proliant im Einsatz. Einer (Gen8) ist
> produktiv, der andere (54L) nur gelegentlich als Backup.
Sowas hätte ich mir auch lieber hingestellt, weil die als sehr 
zuverlässig und verhältnismäßig leistungsstark beschrieben werden. Das 
war meine erste Wahl. Der Preis hat mich dann aber doch zum Zyxel 
greifen lassen. Bisher habe ich es nicht bereut.

von Gerne auch (Gast)


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Mike schrieb:
> (Hauptsächliche Nutzung PVR / Permanent Timeshift von 4
> TV Sendern)
Sollen die Sender gleichzeitig parallel aufgezeichet werden? Da brauchst 
du aber schon etwas mehr Dampf im System. Vier aufzeichnen, davon einen 
in Timeshift ansehen und im Hintergrund die Daten woandershin 
wegschaufeln und das alles parallel. Das wären dann überschlägig 6 
HD-Streams gleichzeitig! Plus mögliche Zusatzdienste. Ob das ein kleines 
NAS schafft??

von Old P. (old-papa)


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Gerne auch schrieb:
> Mike schrieb:
>> (Hauptsächliche Nutzung PVR / Permanent Timeshift von 4
>> TV Sendern)
> Sollen die Sender gleichzeitig parallel aufgezeichet werden? Da brauchst
> du aber schon etwas mehr Dampf im System. Vier aufzeichnen, davon einen
> in Timeshift ansehen und im Hintergrund die Daten woandershin
> wegschaufeln und das alles parallel. Das wären dann überschlägig 6
> HD-Streams gleichzeitig! Plus mögliche Zusatzdienste. Ob das ein kleines
> NAS schafft??

Oha, das hatte ich wohl überlesen....
Dann wäre ja ein Microserver Generation 8 schon am grübeln. Und das 
alles gleichzeitig auf/von einer Platte?
Viel Glück...

Old-Papa

von A. K. (prx)


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Gerne auch schrieb:
> Sollen die Sender gleichzeitig parallel aufgezeichet werden? Da brauchst
> du aber schon etwas mehr Dampf im System. Vier aufzeichnen, davon einen
> in Timeshift ansehen und im Hintergrund die Daten woandershin
> wegschaufeln und das alles parallel. Das wären dann überschlägig 6
> HD-Streams gleichzeitig! Plus mögliche Zusatzdienste. Ob das ein kleines
> NAS schafft??

Solange die NAS die Daten nur schaufeln soll, nicht auch noch 
umcodieren, ist das eine reine I/O-Schaufelei und hängt damit praktisch 
nur vom Plattendurchsatz bei parallel arbeitenden Streams ab. Und damit 
von Disk I/O System.

Ein TV HD Stream liegt hoch geschätzt bei 10 Mbit/sec, meist weit 
darunter. Bei 6 Streams sind das weit unter 10 MByte/sec. Langsame SATA 
HDDs haben 80 MByte/sec aufwärts im langsamsten Bereich. Auch bei 
mehreren Streams parallel ist das eine eher sequentielle Aufgabe und 
sollte noch drin sein. Interessanter sind dann eher Disks, die auf 
Durchsatz von Streams optimiert sind. Die gibts, vmtl geht es dabei um 
die Arbeitsweise vom Caching und Zeitverhalten, sie vermeiden es, ab und 
zu mal eine rauchen zu gehen.

Aber generell: Wenn das Disk I/O System eine Anforderung nicht schafft, 
dann ist es ziemlich egal, ob es ein 10 Jahre alter Billigprozessor 
nicht schafft, oder ob es ein Intel Skylake SP mit 28 Cores nicht 
schafft. Weil es nicht von der CPU abhängt.

: Bearbeitet durch User
von MiWi (Gast)


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Gerne auch schrieb:

> Sowas hätte ich mir auch lieber hingestellt, weil die als sehr
> zuverlässig und verhältnismäßig leistungsstark beschrieben werden. Das
> war meine erste Wahl. Der Preis hat mich dann aber doch zum Zyxel
> greifen lassen. Bisher habe ich es nicht bereut.


Die HP-Kisten sind gebraucht und in gutem Zustand hier in AT teilweise 
um 80€ - 150€ erhältlich... also preislich durchaus erschwinglich.

Ich betreibe inzwischen 5 dieser HP-geräte als lokale Datenspeicher an 
unterschiedlichen Standorten mit OMV und bisher keine Auffälligkeiten - 
weder thermisch noch SW-seitig

von Gerne auch (Gast)


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A. K. schrieb:
> Aber generell: Wenn das Disk I/O System eine Anforderung nicht schafft,
> dann ist es ziemlich egal, ob es ein 10 Jahre alter Billigprozessor
> nicht schafft, oder ob es ein Intel Skylake SP mit 28 Cores nicht
> schafft. Weil es nicht von der CPU abhängt.
Hmm, also die  embedded Prozessoren haben maximal eine unabhängige 
Ethernet Engine eingebaut, womit die CPU vom Ethernet Framing entlastet 
werden kann. Was anderes ist mir nicht bekannt. Alles was IP und TCP 
Framing betrifft muß mWn die CPU decodieren und zusammenstellen. Das ist 
dann oft der Flaschenhals. Deshalb ist z.B eine übliche 1GB/s 
Schnittstelle bei all den Systemen auch nur eine relative Angabe und 
eher nur bei reinen Ethernet Frames möglich. Die Pakete purzeln zwar per 
DMA von der Schnittstelle rein und raus, die Header müssen aber von der 
CPU behandelt werden. Selbst bei den Cortex-A9 sollte das noch so sein. 
Oder liege ich hier daneben?

MiWi schrieb:
> Die HP-Kisten sind gebraucht und in gutem Zustand hier in AT teilweise
> um 80€ - 150€ erhältlich... also preislich durchaus erschwinglich.
Ich habe mir die Dinger vor drei oder vier Jahren angeschaut, denn es 
war meine erste Wahl. Es gab die sogar im lokalen Elektronikmarkt und 
ich war von der HW sehr angetan. Allerdings lagen die Preise (wimre) 
seinerzeit über 400 EUR, wodurch dann die zweite Wahl der Zyxel war. Bis 
heute auch ein guter Griff, aber eben kein HP ;)
> Ich betreibe inzwischen 5 dieser HP-geräte als lokale Datenspeicher an
> unterschiedlichen Standorten mit OMV und bisher keine Auffälligkeiten -
> weder thermisch noch SW-seitig
Genau deshalb wäre es die erste Wahl gewesen.

von A. K. (prx)


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Gerne auch schrieb:
> Hmm, also die  embedded Prozessoren haben maximal eine unabhängige
> Ethernet Engine eingebaut, womit die CPU vom Ethernet Framing entlastet
> werden kann. Was anderes ist mir nicht bekannt. Alles was IP und TCP
> Framing betrifft muß mWn die CPU decodieren und zusammenstellen.

Mein Microserver N36L von 2010, mit AMD Athlon II Neo N36L 2x1.30GHz 
drin, macht 1Gb/s mit links. Drin steckt fürs Ethernet ein Broadcom und 
die beherrschen m.W. alle offloading.

> Selbst bei den Cortex-A9 sollte das noch so sein.

Ethernet ist nicht Teil eines CPU Cores wie dem Cortex A9, sondern 
befindet sich allenfalls zusammen mit diesem auf einem SoC. Bei reinen 
NAS-Boxen muss man da also schon genauer hinsehen.

: Bearbeitet durch User
von Michael O. (michael_o)


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Für die Serverlösung sprich ja auch, das die Tuner gleich mit rein 
können und damit nur eine Kiste läuft.
Wenn Raid dann mir Areca Kontroller da kauft man nach 10 Jahren einen 
neuen, steckt die Platten dran und arbeitet weiter egal wieviel Hardware 
defekt war, die Platten werden Automatisch über die ganze Oberfläche 
getestet so das es keine Überraschung einer halbtoten Platte beim 
rebuild gibt und Raid 6 geht ohne Aufpreis. Raid 0 und 10 geht natürlich 
auch, und im Gegensatz zum Intel fake- Raid versucht der auch nicht eine 
Leere Platte auf die Datenplatte zu Spiegeln beim rebuild.

mfG
michael

von A. K. (prx)


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Gerne auch schrieb:
> Selbst bei den Cortex-A9 sollte das noch so sein.

Die kleinste Qnap, die TS-128A, hat Cortex A53 4x1,4GHz drin. Allerdings 
geniesst Realtek den Ruf von deutlich höherer CPU-Last als 
Intel/Broadcom, bei allem was Netzwerk heisst.

von Micha (Gast)


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Mike schrieb:
> Alternative wäre, einen FileServer aufzusetzen. Also einen relativ
> stromsparenden Rechner und dann ein Linux System aufzusetzen.

Eine Anforderung war "Stromsparend". Damit sind die HP-Kisten IMO raus.

In der c't gibt es immer Bauvorschläge. FAQ/Tipps dazu inkl. Teileliste 
siehe https://www.heise.de/forum/p-32781793/

von DPA (Gast)


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Ich würde immer einen richtigen Server gegenüber einem NAS bevorzugen. 
Da kann man dann noch anderes zeug drauf laufen lassen, und muss sich 
nicht Gedanken machen wie man da vielleicht doch noch X drauf bekommt.

Ich habe einen HP, früher waren die mal noch recht gut, aber ich kann HP 
leider nicht mehr empfehlen. Proprietärer Verbindungsstecker für den 
Lüfter, und die Festplatten/Gehäuse zum vorne Rein schieben sind total 
überteuert. Am besten selbst was bauen, dann kann man sich nehmen was 
man braucht, und muss sich nicht mit solchen Abnormalitäten rumschlagen.

Bezüglich Raid würde ich auf jeden Fall Linux Software Raid empfehlen. 
Das läuft gut, und man ist nicht an irgendeine Spezialhardware gebunden, 
die dann irgendwann auch wieder kaputt geht.

von Old P. (old-papa)


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Micha schrieb:
> Mike schrieb:
>> Alternative wäre, einen FileServer aufzusetzen. Also einen relativ
>> stromsparenden Rechner und dann ein Linux System aufzusetzen.
>
> Eine Anforderung war "Stromsparend". Damit sind die HP-Kisten IMO raus.
>
> In der c't gibt es immer Bauvorschläge. FAQ/Tipps dazu inkl. Teileliste
> siehe https://www.heise.de/forum/p-32781793/

Also, meinen N54L hatte ich damals auf etwa 20-25W im Idle am laufen 
(wenn mein Gedächnis nicht spinnt). Den Gen8 habe ich noch nicht 
gemessen, vermute aber, er läuft zumindest nicht sehr viel höher.
Wenn man dann allerdings noch zusätzliche Hardware oder zusätzliche 
Aufgaben drauf packt, dann schluckt jedes System mehr als im Datenblatt 
angegeben.

Old-Papa

von Old P. (old-papa)


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DPA schrieb:
> Ich würde immer einen richtigen Server gegenüber einem NAS bevorzugen.
> Da kann man dann noch anderes zeug drauf laufen lassen, und muss sich
> nicht Gedanken machen wie man da vielleicht doch noch X drauf bekommt.

Der Wunsch war stromsparend
Ein NAS sollte eigentlich nur ein NAS bleiben, nicht mehr und nicht 
weniger!

> Ich habe einen HP, früher waren die mal noch recht gut, aber ich kann HP
> leider nicht mehr empfehlen. Proprietärer Verbindungsstecker für den
> Lüfter, und die Festplatten/Gehäuse zum vorne Rein schieben sind total
> überteuert. Am besten selbst was bauen, dann kann man sich nehmen was
> man braucht, und muss sich nicht mit solchen Abnormalitäten rumschlagen.

Wann hattest Du zuletzt einen Microserver in den Fingern?
Klar, die Festplattenrahmen (billige Kunststoffteile) sind propitär, wie 
bei anderen Systemen auch. Sie werden mitgeliefert, wozu braucht man 
zusätzliche?  Und wenn, kosten relativ wenig.
Ansonsten fand ich nirgends "spezielle Stecker", alles Stino-Ware.

> Bezüglich Raid würde ich auf jeden Fall Linux Software Raid empfehlen.
> Das läuft gut, und man ist nicht an irgendeine Spezialhardware gebunden,
> die dann irgendwann auch wieder kaputt geht.

Wenn man Linux verwendet, dann ja.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Micha (Gast)


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Old P. schrieb:
> Also, meinen N54L hatte ich damals auf etwa 20-25W im Idle am laufen
> (wenn mein Gedächnis nicht spinnt).

Mit oder ohne HDDs? Wie viele? Den PC aus dem c't Bauvorschlag bekommst 
du auf weit unter 10W im idle ohne Platten. Bei 24/7 macht sich das 
schon bemerkbar bei ähnlichen Anschaffungskosten.

von Micha (Gast)


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Micha schrieb:
> Bei 24/7 macht sich das
> schon bemerkbar bei ähnlichen Anschaffungskosten.

Korrigiere: bei gleichzeitig niedrigeren Anschaffungskosten.

von Gerne auch (Gast)


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A. K. schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Alles was IP und TCP
>> Framing betrifft muß mWn die CPU decodieren und zusammenstellen.
>
> Mein Microserver N36L von 2010, mit AMD Athlon II Neo N36L 2x1.30GHz
> drin, macht 1Gb/s mit links. Drin steckt fürs Ethernet ein Broadcom und
> die beherrschen m.W. alle offloading.
Das ist eben die Frage bzw. die Unterscheidung: Können die auch IP- und 
TCP-Header behandeln oder nur Ethernet? Das sind zwei sehr verschiedene 
Paar Schuhe, denn da käme die ganze IP-Spoofing und TCP-Counter und was 
nicht alles Geschichte mit rein, die es zu beachten gilt. Ob das eine 
Zusatzperipherie verwalten kann?
> Ethernet ist nicht Teil eines CPU Cores wie dem Cortex A9, sondern
> befindet sich allenfalls zusammen mit diesem auf einem SoC.
Jaja, mir schon klar. War immer schon eine Peripherie am Cortex, die per 
Bus dranhängt. Aber eben nur Ethernet und nicht TCP/IP. Ich bin da eben 
derzeit nicht auf dem aktuellen Stand ob das mittlerweile anders ist und 
will gerade nicht länger nachforschen. Wenn also jemand Näheres weiß, 
bitte ich um Info.

Michael O. schrieb:
> Für die Serverlösung sprich ja auch, das die Tuner gleich mit rein
> können und damit nur eine Kiste läuft.
Gute Idee. Dann per Smart-TV oder Tablet oder sonstwas ansehen.

von Old P. (old-papa)


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Micha schrieb:

> Mit oder ohne HDDs? Wie viele?

Natürlich mit HDs und noch einer zusätzlichen RemoteCard.

> Den PC aus dem c't Bauvorschlag bekommst
> du auf weit unter 10W im idle ohne Platten.

Wie sinnvoll ist ein NAS ohne Platten?

> Bei 24/7 macht sich das schon bemerkbar bei ähnlichen Anschaffungskosten.

Klar, wenn man Äpfel mit Birnen vergelicht.

Old-Papa

von Old P. (old-papa)


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Gerne auch schrieb:
>
> Michael O. schrieb:
>> Für die Serverlösung sprich ja auch, das die Tuner gleich mit rein
>> können und damit nur eine Kiste läuft.
> Gute Idee. Dann per Smart-TV oder Tablet oder sonstwas ansehen.

Dann ist aber endgültig Essig mit stromsparend Ein HP Gen8 würde das 
wuppen (wenn die Tuner-Karte rein passt).
Ich würde das NAS wirklich nur als NAS laufen lassen, den Rest bei 
Bedarf in einer Zusätzlichen Kiste. Ein (mein) NAS läuft 24/7, warum 
soll die ganze Zeit zusätzliche Hardware mitkullern?

Old-Papa

von Gerne auch (Gast)


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Old P. schrieb:
> Ich würde das NAS wirklich nur als NAS laufen lassen, den Rest bei
> Bedarf in einer Zusätzlichen Kiste. Ein (mein) NAS läuft 24/7, warum
> soll die ganze Zeit zusätzliche Hardware mitkullern?
Stimmt auch wieder. Meins langweilt sich auch 24/7. Der TO, der sich ja 
noch nicht wieder zurückgemeldet hat, wollte aber irgendwie permanent 
Timeshift. Mit den Tunern wäre auch die Last der IP-Entdröselung vom 
Prozessor etwas entkoppelt, sofern das heute noch der Fall ist. Aber du 
hast recht und deine Lösung 'nur NAS' liegt mir auch näher.

von Micha (Gast)


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Old P. schrieb:
> Wie sinnvoll ist ein NAS ohne Platten?

Natürlich ist es nicht sinnvoll, aber besser vergleichbar. Woher soll 
ich wissen wie viele Platten du drin hast und ob 2.5" oder 3.5"? Und 
selbst HDDs gleicher Baugröße unterscheiden sich teilweise deutlich.

Grad woanders zum N54L gelesen: "im IDLE (alle 3 Platten im Spindown) 
liegt der Verbrauch bei ca 23 Watt". Ich behaupte da kommt man mit 
obigem Bauvorschlag drunter, bei niedrigeren Anschaffungskosten. 
Einziger Wermutstropfen: Gehäuse mit HDD-Hot-Plug-Einschüben sind schwer 
zu finden.

von DPA (Gast)


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Old P. schrieb:
> Wann hattest Du zuletzt einen Microserver in den Fingern?
> Klar, die Festplattenrahmen (billige Kunststoffteile) sind propitär, wie
> bei anderen Systemen auch. Sie werden mitgeliefert, wozu braucht man
> zusätzliche?

Wurden sie bei mir nicht. Ich habe einen HP Proliant ml30 gen9. 
Tatsächlich gab es als ich letztes mal nachsah gar keine standalone vom 
Hersteller, ist aber auch schon ein zwei Jahre her.

> Ansonsten fand ich nirgends "spezielle Stecker", alles Stino-Ware.

Ich hatte das ding hier: Beitrag "Wo finde ich diesen 2x3Pin Lüfter Stecker?"
Ich musste mir letztendlich den Adapter selbst bauen...

Auch sonst war einiges an dem Ding nicht ideal für mich, den nächsten 
bau ich definitiv selbst!

von Micha (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Aber du
> hast recht und deine Lösung 'nur NAS' liegt mir auch näher.

Grundsätzlich ja, aber ich werde mein 'nur NAS' in Kürze auflösen und 
per VM auf meinem HTPC laufen lassen. Das liegt daran, dass ich das NAS 
nur abends ein paar Stunden und bei Bedarf laufen habe. Wenn dann der 
HTPC zusätzlich läuft verbrauchen 2 Kisten Strom und Platz und das macht 
nur bedingt Sinn.

Soll beim TO aber wirklich permanent Timeshift mitlaufen, würde ich ihm 
aus denselben Gründen raten alles in eine Kiste zu packen.

von Tobias P. (hubertus)


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Ich betreibe selber einen HP (eigentlich HPE neuerdings) Microserver 
Gen10. Es sind 3 WD-Red Platten in Betrieb als ZFS Stripe, 1x 
wöchentlich wird ein Backup auf eine externe Platte gemacht.
Die Rechenleistung des Microservers und die Geschwindigkeit der Platten 
sind so gut, dass beim Transfer von Files nur das Gigabit-Ethernet der 
Flaschenhals ist.
Als Betriebssystem verwende ich Proxmox, was netterweise noch erlaubt, 
via Browser auf virtuelle Maschinen zuzugreifen, welche auf dem 
Microserver laufen. So habe ich meinen alten XP-Rechner als virtuelle 
Maschine auf dem Microserver eingerichtet, weil ich da ein paar alte 
Programme haben welche XP erfordern.

Die Leistungsaufnahme habe ich natürlich auch gemessen. Es sind 22 Watt, 
bei drehenden Platten und einer laufenden VM. Wenn man lesend oder 
schreibend zugreift, dann steigt sie natürlich kurzzeitig.

Grüsse
Tobias

von Old P. (old-papa)


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Tobias P. schrieb:

> Die Leistungsaufnahme habe ich natürlich auch gemessen. Es sind 22 Watt,
> bei drehenden Platten und einer laufenden VM. Wenn man lesend oder
> schreibend zugreift, dann steigt sie natürlich kurzzeitig.
>

Nettes Teil. 22W mit welchem Prozessor, wie groß sind die Pltten?

Old-Papa

von Schwanzlurch (Gast)


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Ich habe ebenfalls wie manche andere hier zwei HP Proliant. Ich denke 
Preislich sind die nicht zu schlagen. Auf einem laufen div. 
Serverdienste auf dem anderen Backuppc. Der zweite backupt nicht nur den 
Server sondern auch div. Clientrechner.

von Tobias P. (hubertus)


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Old P. schrieb:
> Tobias P. schrieb:
>
>> Die Leistungsaufnahme habe ich natürlich auch gemessen. Es sind 22 Watt,
>> bei drehenden Platten und einer laufenden VM. Wenn man lesend oder
>> schreibend zugreift, dann steigt sie natürlich kurzzeitig.
>>
>
> Nettes Teil. 22W mit welchem Prozessor, wie groß sind die Pltten?
>
> Old-Papa

Ein AMD Opteron X3421. Keine Ahnung, ob das ein guter Prozessor ist, 
aber für meine Zwecke mehr als ausreichend. RAM 16GB.
Die Platten sind, wenn ich mich recht erinnere, 2 TB.

Wenn auf die Platten nicht zugegriffen sind, dann ist der Server so 
leise, dass man ihn ohne weiteres im Wohnzimmer aufstellen kann. Der 
Strassenlärm von draussen ist lauter :-)

Alles in allem sehr brauchbar. Früher hatte ich ein QNAP, das war aber 
eher unbefriedigend, weil man nicht alles nach eigenen Wünschen 
konfigurieren kann.

von Old P. (old-papa)


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Tobias P. schrieb:
>
> Ein AMD Opteron X3421. Keine Ahnung, ob das ein guter Prozessor ist,
> aber für meine Zwecke mehr als ausreichend. RAM 16GB.
> Die Platten sind, wenn ich mich recht erinnere, 2 TB.

Nun, vom Prozessor hängt natürlich auch einiges der Leistungsaufnahme 
ab. Wenn er reicht, ok.

> Wenn auf die Platten nicht zugegriffen sind, dann ist der Server so
> leise, dass man ihn ohne weiteres im Wohnzimmer aufstellen kann. Der
> Strassenlärm von draussen ist lauter :-)

Das war der Hauptgrund den N54L in Rente zu schicken, der war nicht zu 
überhören. Stand allerdings auf dem Dachboden... ;-)

> Alles in allem sehr brauchbar. Früher hatte ich ein QNAP, das war aber
> eher unbefriedigend, weil man nicht alles nach eigenen Wünschen
> konfigurieren kann.

Eben! Diese propitären Fertig-NAS lassen wenig zu oder man muss etliche 
Klimmzüge machen.

Old-Papa

von A. K. (prx)


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Micha schrieb:
> Mit oder ohne HDDs? Wie viele?

IIRC mit 3 HDDs um die 25W.

> Den PC aus dem c't Bauvorschlag bekommst
> du auf weit unter 10W im idle ohne Platten.

Der olle HP N36L ist steinalt, neuere Prozessoren sind sparsamer.

von Michael O. (michael_o)


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Mein NUC unter windows SBS2011 verbraucht 12 Watt find ich O.K.

mfG
Michael

von Old P. (old-papa)


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A. K. schrieb:
> Micha schrieb:
>> Mit oder ohne HDDs? Wie viele?
>
> IIRC mit 3 HDDs um die 25W.
>
>> Den PC aus dem c't Bauvorschlag bekommst
>> du auf weit unter 10W im idle ohne Platten.
>
> Der olle HP N36L ist steinalt, neuere Prozessoren sind sparsamer.

Das kann sein, doch ab wann rechnet sich ein Neukauf? Wieviele Jahre 
nonstop müsste die Kiste laufen, um den neuen (ca. 350,-) zu 
übertrumpfen?

Old-Papa

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