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Forum: Fahrzeugelektronik Elektrostapler aus den 60ern - Problem mit klebendem Leistungsschalter


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Autor: Staplerfahrer (Gast)
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Guten Abend zusammen,

kennt sich hier jemand zufällig mit (sehr alten) Leistungsschaltern in 
Elektrostaplern aus und könnte mir weiterhelfen? :-)

Problem ist folgendes: vorhanden ist ein Elektrostapler (Firma 
Steinbock) aus den 1960er Jahren, alles bis auf eines funktioniert daran 
- der Leistungsschalter für den Antriebsmotor ist defekt.
Die Kontakte kleben auch nach dem Öffnen des Schalters weiterhin 
zusammen, der Strom wird nicht unterbrochen und der Antrieb kann nur 
durch Abklemmen der Batterie und manuelles Auseinanderziehen der 
stromführenden Kontakte wieder abgeschalten werden.

Ich habe mal ein paar Bilder angehängt um die Bauform dieser Schalter zu 
verdeutlichen.
Die Schalter tragen auch ein Typenschild, ich werde mich auch mal an den 
Hersteller wenden (Schaltbau München), befürchte jedoch, dass sich die 
Leute dort nicht mehr mit ihren Produkten von vor einem halben 
Jahrhundert auskennen.

In diesem Forum gibt es jedoch einige alte Hasen - eventuell erkennt 
jemand die Bauform und könnte mir sagen, ob es dafür irgendwo noch 
Ersatz gibt?

Im Voraus vielen Dank, bei Bedarf kann ich auch einen der Schalter 
ausbauen und/oder mehr Bilder machen.

Grüße
Staplerfahrer

Autor: rummses (Gast)
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Gibt es zu kaufen. Ist aber teuer:
Ebay-Artikel Nr. 323099919245

Autor: Thomas K. (muetze1)
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Zitat Beschreibung bei ebay: "Die Schaltelemente sind neu, lagen jedoch 
schon einige Zeit im Lager.
Daher der günstige Preis."

Oha, da möchte ich nicht wissen wie die anderen Preise auf dem Markt 
dafür aussehen.

Autor: flip (Gast)
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Eventuell ist der Grund auch eine verschlissene feder, hartes fett oder 
ein zu hoher einschaltstrom wegen einer kaputten motorwicklung.

Autor: Staplerfahrer (Gast)
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rummses schrieb:
> Gibt es zu kaufen. Ist aber teuer:
> Ebay-Artikel Nr. 323099919245

Ah herzlichen Dank - ist mir jetzt peinlich das nicht selbst gefunden zu 
haben, habe anscheinend immer nur komplett nach "Schaltbau München 
506-000136" erfolglos gesucht...

flip schrieb:
> Eventuell ist der Grund auch eine verschlissene feder, hartes fett oder
> ein zu hoher einschaltstrom wegen einer kaputten motorwicklung.

Ja, es ist meiner Meinung nach ziemlich sicher nur eine verschlissene 
Feder, leider sind die Dinger vernietet, sonst hätte ich schon längst 
mal das Ding geöffnet...


Vielen Dank! Jetzt kenn ich zumindest mal die Bezeichnung 
"Nockenschaltelement" und kann weiter suchen. :-)

Autor: Günter Lenz (Gast)
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Staplerfahrer schrieb:
>leider sind die Dinger vernietet,

Nieten kann man doch ausbohren und anschließend
Schrauben einsetzen, habe ich schon oft gemacht.

Autor: Staplerfahrer (Gast)
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Günter Lenz schrieb:
> Nieten kann man doch ausbohren und anschließend
> Schrauben einsetzen, habe ich schon oft gemacht.

Ja da hast du natürlich absolut recht - werde ich jetzt so mal 
probieren. Hatte halt vorher noch die Hoffnung einen Ersatzschalter für 
~50€ zu finden, aber bei 175€ für den Ersatz ist mir das mit dem Öffnen 
dann doch sympathischer...

Autor: Jörg P. R. (jrgp_r)
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Kannst du evtl. mal ein Bild oder mehrere des Staplers hochladen?

Autor: F. F. (foldi)
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Wenn die Kontakte verschlissen sind, kleben sie auch.
Willst du nur den Stapler weiter betreiben oder willst du ihn 
restaurieren?

Kannst sonst nochmal bei TVH anfragen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Heinbloed1 (Gast)
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Staplerfahrer schrieb:
> "Nockenschaltelement"

Mit den Dingern mußt du vorsichtig sein. Die hatten wir früher in 
größeren
Stückzahlen eingesetzt. Die zerbröseln relativ leicht beim anschrauben
von den Kabeln. Unser Schaltschrankbauer hatte da ganz schön geflucht,
bei jeder Serie sind etlich kaputt gegangen.

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