Glassdoor und andere Gehaltsstatistiken

Beitrag #5919129 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5919233
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die offenen Stellenangebote vllt. mal als solche selber? damit hat man 
schon mal einen Anhaltspunkt .. dann die Tarif-Listen der Gewerkschaften 
und Verbände

ohne BE braucht man da gar nicht recherchieren, da muß man nehmen was 
man bekommt
Gast #5919267
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Niemand schrieb:
> die offenen Stellenangebote vllt. mal als solche selber? damit hat man
> schon mal einen Anhaltspunkt

Hast Du mal Stellenangebote gelesen?

'Bewerben Sie sich mit Gehaltsvorstellungen'

Keiner schreibt was er zahlen würde, vielleicht ist der Bewerber ja mit 
weniger zufrieden.
Gast #5919307
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Paul schrieb:
> 'Bewerben Sie sich mit Gehaltsvorstellungen'

Das muss man aber nicht akzeptieren. Die haben Bewerbermangel
und verlangen auch noch so was. Das ist Respektlos ohne Wertschätzung.
Wer will bei solchen BAD COMPANYS schon arbeiten?
Eine Willkommenskultur ist da wohl in Vergessenheit geraten?
Bei Bosch sind die Stellen auch schon lange vakant, trotzdem machen
die einen auf dicke Hose.

Mein Vorschlag: Man bewirbt sich in solchen Läden bedeckt und
Offenheit muss erst verdient werden. Werden zwar die wenigsten
machen, aber man kann auch gewinnen.
Gast #5919326
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Die öffentlichen Angaben erfüllen nie und nimmer die Voraussetzung
für eine Statistik. Dazu müssten auch die Quellen bekannt sein,
damit man die Angaben validieren könnte.
Traue also keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
Gast #5919353
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gehalt.de
 Ist glaube ich das selbe wie glassdoor.


lohnspiegel.de
 Stehen Gewerkschaften dahinter. Gehts um Tariflöhne stimmen die
 Angaben, beim Rest auch wieder unbrauchbar. Für Tarife brauche ich
 aber keine solche DB, da schaue ich in die entspr. Entgelttabellen.

nettolohn.de
 Basiert auf Angaben von Angestellten, jeder kann dort irgendwas
 eintragen. Bei manchen Berufen zu Region stimmen die Angaben wenn
 genug Eintragungen vorhanden sind. Ansonsten genauso unbrauchbar wie
 glasdoor und co. Es ist einfach von vielen Dingen abhängig: Region,
 Grösse des Unternehmens, Branche,...

Am Ende zählt immer nur eines: Was bekomme ICH auf eine konkrete Stelle 
angeboten, nur das ist relevant. Ob das dann über oder unter eine 
Phatasiedurchschnitts liegt ist auch irrelevant wenn ich nix anderes 
finde oder das das Beste ist was ich finden konnte.
Gast #5919774
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Forenschimmel schrieb:
> gehalt.de
>
> lohnspiegel.de
>  Stehen Gewerkschaften dahinter. Gehts um Tariflöhne stimmen die
>  Angaben, beim Rest auch wieder unbrauchbar. Für Tarife brauche ich
>  aber keine solche DB, da schaue ich in die entspr. Entgelttabellen.

eben!

> nettolohn.de
>
> Am Ende zählt immer nur eines: Was bekomme ICH auf eine konkrete Stelle
> angeboten, nur das ist relevant. Ob das dann über oder unter eine
> Phatasiedurchschnitts liegt ist auch irrelevant wenn ich nix anderes
> finde oder das das Beste ist was ich finden konnte.

Danke, du bist der erste, der hier was sinnvolles schreibt.
Doch mir geht es bei der Jobsuche nicht darum, wie ein ANGEBOTENES 
Gehalt im Verleich zu anderen Arbeitgebern aussieht. Ob mir ein Angebot 
gefällt, kann ich sehr wohl selbst beurteilen.
Mir geht es darum, was ich als Gehaltsvorstellung angebe, wenn bei einem 
Job, den ich sehr gerne hätte, danach gefragt wird. Ich möchte nicht zu 
viel angeben, weil ich dann vermutlich nicht eingeladen werde. 
Andererseits liegt mein unteres Limit bei ca. 45k€, doch wenn ich das 
fordere, hält man mich vermutlich für uninformiert, da laut glassdoor 
50-60k€ für die Stelle passend wären. Bekannte erzählen in ähnlichen 
Positionen was von 75k€.

Deine Links gehalt.de sagen in meinem Fall tatsächlich fast das gleiche 
wie glassdoor.de, doch nettolohn.de deckt sich besser mit den Berichten 
von Bekannten. Danke!
Gast #5921039
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IGZ Zeitarbeitstarif gibt Tabellen an. Ähnliche Angebote kommen aus dem 
öffentlichen Dienst mündlich bei Vorstellungsgesprächen, denn die 
Eingruppierung in diesem Tarif erfolgt derart willkürlich, dass z.T. 
Fachinformatiker vor einigen Jahren EG 10 bekamen genauso wie 
FH-Informatiker auch.

Gehaltsatlas der Arbeitsagentur prophezeite mir, als er herauskam, einen 
Elektrikerlohn der höher lag als mein FH-Informatikergehalt. Kann dafür 
weltweit gelesen werden und lockt Interessierte bis aus Australien an.
Persönliche Seite #5938048
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Arne schrieb:
> Andererseits liegt mein unteres Limit bei ca. 45k€, doch wenn ich das
> fordere, hält man mich vermutlich für uninformiert, da laut glassdoor
> 50-60k€ für die Stelle passend wären. Bekannte erzählen in ähnlichen
> Positionen was von 75k€.

Genau, die Gehälter auf solchen Webseiten sind meist Schwachsinn. Auf 
Nettolohn kommen die Gehaltangaben ab 2008. So wird ein Durchscnittslohn 
angezeigt, welches abseits der Realität ist. Die Max. Angabe ist auch 
äußerst verdächtig, siehe das Bild im Anhang. Da kenne ich nicht wenig 
Leute, die 1.5-2k Brutto/Monat mehr verdienen.

Glassdoor ist auch nicht besser.
Angehängte Dateien:
Gast #5938080
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A. F. schrieb:
> Die Max. Angabe ist auch
> äußerst verdächtig, siehe das Bild im Anhang.

Naja FH-Ingenieuren wird halt weniger gezahlt als Diplom-Ingenieuren, 
Nachrichtentechnik ist auch nicht mehr der Wirtschaftstreiber (das  ist 
Informationstechnik oder Embedded oder mit Einschränkungen Halbleiter) 
und Berlin ist inzwischen eher eine schlechte Addresse für Ingenieure.

 Und Berliner sind dafür bekannt, das sie sich zwanghaft als Opfer der 
kapitalistischen Wirtschaftsweise gerieren. Wenn dir halt ein Berliner 
gerne erzählt das man als Ingenieur nicht gut gelitten ist, dann lass 
ihn halt schwätzen und nimm die nächste Bahn stadtauswärts.
Persönliche Seite #5938259
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Galter Gaffee schrieb:
> Naja FH-Ingenieuren wird halt weniger gezahlt als Diplom-Ingenieuren
Jain, bei Einstiegsgehätern vielleicht vor 10 Jahren. Im Job zählt was 
du kannst. Kenne FH Ingenieure die Entwicklungsleiter sind.

Galter Gaffee schrieb:
> Berlin ist inzwischen eher eine schlechte Addresse für Ingenieure
Inzwischen? Der Trend geht auch eher nach oben. Jobs gibt es genug in 
Berlin und die Gehälter sind in den letzten Jahren auch gut gestiegen. 
Die Gehälter sind nicht auf dem mänchner Niveau, sind aber nicht 
schlecht.

Galter Gaffee schrieb:
> Und Berliner sind dafür bekannt, das sie sich zwanghaft als Opfer der
> kapitalistischen Wirtschaftsweise gerieren.
Das wäre mir neu :D
Gast #5938281
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A. F. schrieb:
> Galter Gaffee schrieb:
>> Berlin ist inzwischen eher eine schlechte Addresse für Ingenieure
> Inzwischen? Der Trend geht auch eher nach oben.

Kommt darauf an, womit man es vergleicht. Berlin stand vor dem Einmarsch 
der Russen  für Siemens und anderer Ingenieursfirmen. Dann musste 
Siemens & Co in den Westen, wenigstens  ein paar Firmen überlebten 
wenigstens dank Verstaatlichung. Aber seit der Vereinigung ist auch das 
Geschichte, siehe die Airport-blamage.

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