Weidezaungerät Faie FA40 defekt

OP #5919124
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Hallo,

ich habe hier ein defektes Weidezaungerät und ein paar Fragen dazu.

Das Gerät funktioniert im Prinzip noch, es fehlt nur an Leistung bzw. 
Spannung am Ausgang. Optisch ist ja nichts auffällig außer dass es 
ziemlich dreckig ist ;) Wie geht Ihr bei solchen Fehlersuchen auf 
Platinen vor, ich habe nämlich so gut wie keine Erfahrung, würde es aber 
gerne lernen :)
Ich wurde am ehesten auf den Trafo tippen, da eben nichts besonders 
auffällig ist.

Könnt Ihr mir außerdem sagen wofür der schwarze bzw. der fünfte Draht 
benötigt wird?


Vielen Dank

Grüße Christian
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Gast #5919212
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Ein echtes Museumsstück.
Die museale Schaltung wurde sicher vor über 40 Jahren entwickelt und 
seitdem nicht verändert.
Klar, funktioniert.
Aber stutzig hat mich die www.-Adresse gemacht.

Falls es der Trafo ist, lohnt eine Ersatzbeschaffung nicht.
Für einen Nachbar habe ich mal so einen Trafo bei dem deutschen 
Hersteller besorgt.
Kam über 100EUR, wo ein neues Weidegerät 60 - 80EUR gekostet hat.
#5919480
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Christian S. schrieb:
> Wie geht Ihr bei solchen Fehlersuchen auf
> Platinen vor

Wenn nicht offensichtlich oder im Web verfügbar, zeichne ich mir einen 
Schaltplan raus, identifiziere die wichtigsten Bauelemente, messe deren 
Parameter (Durchgangspiepser entlarvt kurzgeschlossene Halbleiter o.ä.) 
und wenn ich es damit noch nicht finde, messe ich im Betriebszustand.
(vorsicht in diesem Falle! ;-) )

Im Zweifel mit einem Oszi.
OP #5920759
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Wow, Danke für die schnellen Antworten und Tipps :) damit hätte ich 
garnicht nicht gerechnet.


Andrew T. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Den grauen Kondensator prüfen.
>
> auf Kapazität und Leckstrom...


Ich habe mal gemessen: Der graue Kondensator unten links hat 227nF, ist 
also von der Kapazität her in Ordnung. Könntest du mir das mit dem 
Leckstrom erklären, ich habe das so verstanden, dass der Strom gemessen 
wird wenn der Kondensator voll geladen ist und sperrt (bei DC und Elko). 
Ist das richtig und meinen wir überhaupt den gleichen Kondensator?

Der "25uF" Kondensator hat nur mehr 10,3uF jedoch konnte ich den 
austauschen und habe trotzdem nicht mehr Leistung.

Der Trafo hat zwischen
rot-gelb     0,2 Ohm
rot-schwarz  0 Ohm
gelb-schwarz 0,1 Ohm
Sekundärseite   41,2 Ohm


Sollte man die Bauteile beim Messen auslöten oder kann man sie auch 
eingelötet messen? Den grauen Kondensator habe ich ausgelötet, den Rest 
im abgestecktem Zustand gemessen.
#5920834
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Dieter schrieb:
> Werden denn sekundärseitig die 8kV ohne Last und 4kV mit der Normlast
> gemäß Datenblatt erreicht?

Das muss man aber auch erst mal messen können.
Geht nicht mit einem normalen Multimeter.
Vielleicht mit Oszi und Hochspannungstastkopf.
Der TO hat nicht die Messgeräte.

PS:
Ich dachte auch schon an den Trafo.
Ist halt die übliche Fehlerquelle.
Platine sieht doch noch gut aus.
OP #5921279
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Ich habe mit einem Zaunprüfer nicht einmal 1000V gemessen genauer kann 
ich es leider nicht sagen.

hinz schrieb:
> Christian S. schrieb:
>> Der "25uF" Kondensator hat nur mehr 10,3uF jedoch konnte ich den
>> austauschen und habe trotzdem nicht mehr Leistung.
>
> Dieser war mit "grau" gemeint. Hast du ihn denn gegen einen ebensolchen
> Impulskondensator ersetzt? Ein schlichter Motorkondensator ist dafür
> nicht ausreichend.

Den Kondensator hatte ich schon vor einiger Zeit getauscht gehabt. Es 
war auf jedenfall auch einer aus einem Weidezaungerät, daher denke ich, 
dass es ein Impulskondesator war. Ich werde bei Gelegenheit nochmal 
nachschauen.

Thomas B. schrieb:
> Nochmal ich, sorry.
>
> Was mich auch irritiert ist die Umgebung mit der Befestigung.
> Könnte Bohrung für M3 Schraube sein.
> Wie verlaufen da die Leitebahnen?
>
> PS:
> Da wo das Rote Kabel dran ist.

In meinem Fall ist da nichts befestigt o.ä. Die Leiterbahn rechts und 
links vom Loch sind miteinander verbunden, den Rest denke und hoffe ich 
kann man erkennen.

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