Hallo zusammen,
ich bin Absolvent der THGA und möchte auch ein paar Dinge beitragen.
Wie schon hier festgahalten wurde ist es keine dieser überall
aufploppenden privaten Hoch- und Fernschulen, wo man angeblich einfach
und schnell an einen Abschluss kommt. Sondern gehört zur Deutschen
Montantechnologie, wie auch das Deutsche Bergbaumuseum gegenüber und hat
eine lange Tradition als Bergbauschule.
Vorteile:
-Elektrotechnik wird auch tagsüber in Vollzeit angeboten, sprich, wenn
man Zeit hat kann man tagsüber auch Vorlesungen, Praktika und Übungen,
auch aus anderen Semestern mitmachen.
-Kleine Hochschule mit relativ kleinen Gruppengrößen und sehr guten
Kontakt zu den Lehrenden. Man kann also auch mal eben schnell
unbürokratisch Ersatztermine für Praktika bekommen
-Vorlesungen zwischen 17 und 21 Uhr in der Woche, Samtags ist eher die
Ausnahme und hatte ich nur in einem Semester (6h BWL für Ingenieure).
Man kann also normal nebenbei arbeiten.
-Man hat pro Semester 2 Klausurtermine, also zum Ende der Vorlesungszeit
und dann zum Ende der Vorlesungsfreien Zeit. Die Klausuren finden alle
von jeweils von Montag bis Samstag statt, man braucht also nur maximal
eine Woche Urlaub pro Klausurphase
Nachteile:
-So gut wie keine Wahlfächer, da alles durch den den Studienverlaufsplan
fest vorgegeben ist. Ist wohl der kleinen Größe geschuldet.
-Ich empfand die Prüfungsvorleistungen als Bremse, wenn man was
vorziehen möchte, da man entweder ein Praktikum oder testierte Übung
mitgemacht haben muss, um die Klausur schreiben zu dürfen.
-Ich persönlich finde den Studienverlaufsplan für den Master auch nicht
wirklich ansprechend, da keiner der beiden Schwerpunkte zu meinen
persönlichen Interessen passt. Da ist der Master an der RUB schon geiler
im Vergleich, aber der ist leider in Teilzeit nicht machbar.