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Forum: Offtopic Effektive Art der Backofenreinigung?


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Autor: René F. (therfd)
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Nachdem hier auch Hobbychemiker und erfahrene Hausleute online sind:

Gibt es irgend etwas effektiveres gegen Eingebranntes als die üblichen 
Backofenspray? Einige Hausmittel wie Backpulver, Essig etc.. habe ich 
schon ausprobiert aber sauber ist meines Erachtens etwas anderes, habe 
jetzt noch nen zweiten Backofenreiniger drauf der gerade einwirkt aber 
zuversichtlich bin ich nicht, die Bleche habe ich gedanklich schon 
abgeschrieben ;)

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Gibt es irgend etwas effektiveres gegen Eingebranntes als die üblichen
> Backofenspray?
Dr. Becher Backofen- und Grillreiniger. Handschuhe anziehen. 
Natriumhypochlorit?
Damit reinige ich meine Kondensationslötanlage. Aufsprühen, 15 min 
ziehen lassen und evtl wiederholen. Scheuerschwamm benutzen. Handschuhe 
anziehen!
Aluminium wird davon heftig angegriffen.
Gegen eingebranntes Flussmittel hilft es bestens. Ob es auch gegen 
verkohlte Steakreste hilft, weiß ich nicht.

Autor: Gerald R. (visitor)
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Ein Gefäß mit Wasser rein und für 20 Minuten auf 150°C mit Umluft 
stellen.
Das Gefäß sollte selbstverständlich Hitzefest sein ;-)
Es soll auf jeden Fall nach den 20 Minuten noch Wasser im Gefäß sein 
sonst macht das keinen Sinn.

Das löst sehr viele Verkrustungen etwas auf und die gehen dann leichter 
ab so lange sie noch feucht sind.

Was danach nicht abgeht sollte mit etwas Scheuermittel oder Backpulver 
abgehen.

Je nach Experimentierfreude kannst du es auch mit heißem Wasser und 
Waschpulver versuchen - ja das für die Wäsche.
Damit bekommst du Fett besser weg als mit jedem Spülmittel.
Sollte danach aber gründlich und mehrmals nach gewischt werden.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Ich bin sehr zufrieden mit einem Backofenreiniger-Spray (ist ein Schaum) 
von Aldi Süd. Gibt es 1-2 mal im Jahr.

Bevor ich das hatte, habe ich den Backofen erst eingeweicht: feuerfeste 
Schale mit etwas Wasser auf das Gitter gestellt; auf 120°C aufgeheizt, 
wenn das Wasser fast weg war, Ofen abgeschaltet und gewartet bis er auf 
erträgliche Temperatur abgekühlt war. Dann mit der "scharfen" Seite vom 
Abwasch-Schwämmchen und Spülmittel bearbeitet. Mit Mikrofasertuch 
nachgewischt. Geht auch, ist aber viel mehr Arbeit.

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Backöfen lassen sich leichter reinigen, wenn man lange genug damit 
wartet.

Autor: René F. (therfd)
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Scheuermilch/Ceranfeldreiniger habe ich inzwischen für die Glasscheiben 
genommen, ging sehr gut, den Tipp mit dem Wasser werde ich morgen mal 
ausprobieren.

Ne neue Lampe und Türdichtung werde ich mir die Tage dann auch mal 
besorgen, das Birnchen ist schon etwas länger kaputt. Ich musste aber 
feststellen das der Ersatzteilkatalog von AEG/Electrolux nichts taugt, 
verbaut ist ein Leuchtmittel mit G9 Fassung, laut Katalog soll es aber 
Glühobst mit Edison Gewinde sein.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Bei ganz fiesen eingebrannten Fettresten war ich schon erfolgreich mit 
Natronlauge zugange. Da darf aber kein Alu weit und breit sein (wird 
angeätzt), Schutzbrille ist Pflicht (Spritzer verätzen die Augen) und 
Handschuhe auch (Es löst auch das Fett aus der Haut) - aber es wirkt...

Autor: Jens K. (jens_k883)
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Bei mir hat Bremsenreiniger funktioniert.
Danach mit Danklorix auswaschen damit der Bremsenreiniger weg ist, denn 
der ist ungesund und sollte nicht in Lebensmittel kommen.

Autor: Oliver S. (phetty)
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Heisswasser-Hochdruckreiniger.
Dazu sinnvollerweise aber ausbauen und draussen aufstellen. Nach 
gründlicher Trocknung wieder in Betrieb nehmen.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Ich musste letztens auch mit Bremesenreiniger beigehen.
Die angebrannten Fettreste haben sich mit der Zeit zurück zu Erdöl 
umgewandelt.

Besonders toll, wenn der Backofen dann auch noch so in Augenhöhe 
montiert ist. Frauchen (1,61 m) kommt da kaum ran und ich muss ihr jedes 
Mal helfen, die Sachen rauszuholen.

Ich frage mich, ob die Architekten, die solche Häuser "planen" auch mal 
selber drin wohnen?

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Marek N. schrieb:
> Besonders toll, wenn der Backofen dann auch noch so in Augenhöhe
> montiert ist.

Der alte Ansatz, die Dinger in Knöchelhöhe unterzubringen, ist nicht 
besser.

Unterkante Backofen sollte Oberkante Arbeitsplatte haben.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Unterkante Backofen sollte Oberkante Arbeitsplatte haben.

Stimmt! Bei uns liegt der Backofen so 30cm niedriger (aber schon 
deutlich über Knöchelhöhe) und dürfte gerne noch ein Stückchen höher.

Autor: Anja Zoe C. (zoe)
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Axel S. schrieb:
> Ich bin sehr zufrieden mit einem Backofenreiniger-Spray (ist ein Schaum)
> von Aldi Süd. Gibt es 1-2 mal im Jahr.

Das Problem mit diesen Sprays ist, dass man sie schlecht auf die 
Rückwand des Ofens sprühen kann, wenn da die Öffnung für den Umluft-Pust 
ist.

Autor: Walter K. (walter_k488)
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K2R Backofenreiniger ( und zwar das Gel ) ist ganz gut

: Bearbeitet durch User
Autor: Christobal M. (c_m_1)
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Mein Backofen ist schon recht alt, und ich hab mir überlegt das nächste 
mal einen mit Pyrolysefunktion zu kaufen. 500°C, und jeglicher 
Kohlenstoff verbrennt - bleibt nur noch etwas mineralische Asche zurück.

So zumindest in der Theorie.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Reinigen? wozu?

bei über 100°C sind alle Bakterien tot

;)

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Dr. Becher Backofen- und Grillreiniger. Handschuhe anziehen.
> Natriumhypochlorit?

Ich habe eben die Flasche inspiziert. Es handelt sich um NaOH in 
0,5%iger Lösung. Nein kein grünalternatives Zeugs, sondern etwas 
wirksames.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Bernd G. schrieb:
> Es handelt sich um NaOH in 0,5%iger Lösung.

genau wie normales Backofenspray. Da ist auch Hydroxid drin.

geht auch wunderbar für verölte Hände.
Handschuhe? awatt!

Autor: Anja Zoe C. (zoe)
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Christobal M. schrieb:
> Mein Backofen ist schon recht alt, und ich hab mir überlegt das nächste
> mal einen mit Pyrolysefunktion zu kaufen. 500°C, und jeglicher
> Kohlenstoff verbrennt - bleibt nur noch etwas mineralische Asche zurück.
>
> So zumindest in der Theorie.

In der Praxis kommt es schon mal vor, daß dabei die Glastür springt. Mit 
ca. 200 € für so ein Teil ist das weder ein billiges noch ein 
preiswertes Vergnügen.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Der alte Ansatz, die Dinger in Knöchelhöhe unterzubringen, ist nicht
> besser.
>
> Unterkante Backofen sollte Oberkante Arbeitsplatte haben.

Warum?
Normalerweise ist der Backofen doch unter dem Herd.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Unterkante Backofen sollte Oberkante Arbeitsplatte haben.

dann sind die Tür-Scharniere aber auch seitlich und nicht unten

Autor: Thomas B. (thombde)
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Anja Zoe C. schrieb:
> Das Problem mit diesen Sprays ist, dass man sie schlecht auf die
> Rückwand des Ofens sprühen kann, wenn da die Öffnung für den Umluft-Pust
> ist.

Das Rückwandblech vor dem Gebläse baue ich immer aus (Siemens)
Und reinige das dann extern mit Backofenspray  und Scheuerschwamm.
Sind nur 4 Torxschrauben dran.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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● J-A V. schrieb:
> genau wie normales Backofenspray. Da ist auch Hydroxid drin.
>
> geht auch wunderbar für verölte Hände.
> Handschuhe? awatt!

Meine verwendete Konzentration war möglicherweise etwas wirksamer als 
gewöhnliches Backofenspray...
Den Ph-Wert kann man beim eigenen Ansetzen ja recht frei bestimmen. Wer 
die schärfere Lösung ohne Handschuhe verwenden und die Fettreserven der 
Haut zu Seife verarbeiten möchte, bitte sehr - aber ich möchte das nicht 
empfehlen...

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Marek N. schrieb:
> Warum?
> Normalerweise ist der Backofen doch unter dem Herd.

Was ist schon normal? Es gibt seit vielen Jahren getrennte Backöfen und 
Kochfelder mit jeweils eigenem Energieanschluss und eigenem Bedienfeld - 
und da kann man den Backofen eben auch anderswo einbauen. Ist auch vom 
Preis her keine Goldkanten-Lösung.

● J-A V. schrieb:
> dann sind die Tür-Scharniere aber auch seitlich und nicht unten

Kann man kaufen, muss man aber nicht. Wenn nicht, braucht man halt lange 
Arme... Es gibt aber auch Öfen, bei denen man die Tür nach unten 
aufklappt und dann waagerecht einschieben kann, die habe ich aber noch 
nicht genauer ansehen können - ich weiß nicht, ob man die mit 
eingeschobenen Krümel da auch wieder 'rausbekommt...

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Anja Zoe C. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Ich bin sehr zufrieden mit einem Backofenreiniger-Spray (ist ein Schaum)
>> von Aldi Süd. Gibt es 1-2 mal im Jahr.
>
> Das Problem mit diesen Sprays ist, dass man sie schlecht auf die
> Rückwand des Ofens sprühen kann, wenn da die Öffnung für den Umluft-Pust
> ist.

Gut möglich. Zum Glück hat mein Backofen eine "selbstreinigende" 
Rückwand. Irgendwas mit Pyrolyse. Die Oberfläche sieht leicht rauh aus 
und ist in der Tat nie dreckig. [1]

Problem Nummer 1 ist die Unterseite, weil da alles darauf tropft, wenn 
was tropft. Und dann natürlich das Fenster, weil man da den Dreck 
besonders gut sieht.

Den Reiniger gab es übrigens gerade eben wieder:

https://www.discounter-archiv.de/Schaumreiniger-Sortiment-ALDI-Sued_p3054310.php


[1] Der Herd ist ein Standgerät (bei mir in die Küchenzeile integriert) 
von ehemals Quelle. Wird in Kürze 21 Jahre alt. Braucht keine 500°C. Die 
250°C die der Backofen beim Vorheizen zum Backen von Brot oder Pizza 
erreicht, reichen offensichtlich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Christobal M. schrieb:
> und ich hab mir überlegt das nächste
> mal einen mit Pyrolysefunktion zu kaufen. 500°C

gefällt mir nicht, habe diese Pyrolysebleche als Seitenwände 
mitbestellt.

1. macht der Backofen keine 500°C
2. Qualmts und stinkt fürchterlich, einmal probiert, nie wieder.

Autor: Nicole S. (Firma: Frau) (nicoleschafer)
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Mein Backofen ist schon 11 Jahre alt und hat die Pyrolysenfunktion. Es 
stinkt zwar wirklich, aber den Ofen kriege ich sonst mit nichts so schön 
sauber.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Wer einen Holzofen hat kann ganz normale Holzasche versuchen (keine 
Kohlenasche!). Feuchtes Tuch in die Asche tippen und reiben.

Die Asche wird mit etwas Wasser alkalisch und hat gleich Scheuerpartikel 
mit eingebaut. Geht für das Fenster des Holzofens besser als 
Backofenreiniger. Fenster hat nach 10 Jahren keinerlei Kratzspuren, also 
sollte das für das Email auch passen.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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genau, kannst mal meine E-Mails putzen

:D

Autor: Unbekannt U. (unbekannter)
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Marek N. schrieb:

> Frauchen (1,61 m) kommt da kaum ran und ich muss ihr jedes
> Mal helfen, die Sachen rauszuholen.

Kauf doch so fahrbare Trittstufen und schenk sie ihr. Sie freut sich 
über das Geschenk und Du hast das lästige Problem los. 
Win-Win-Situation.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Effektive Art der Backofenreinigung?
Drei Stangen Dynamit und ein Feuerzeug.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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das reinigt auch Nachbars Ofen gleich mit

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Unbekannt U. schrieb:
> Kauf doch so fahrbare Trittstufen und schenk sie ihr. Sie freut sich
> über das Geschenk und Du hast das lästige Problem los.

Fahrbare Trittstufen nur dann, wenn das lästige Problem seine Frau ist!

Autor: Michael B. (laberkopp)
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René F. schrieb:
> Gibt es irgend etwas effektiveres gegen Eingebranntes als die üblichen
> Backofenspray?

Nein.

Wirkstoff der kalten Backofenreiniger und Kaminreiniger ist 
Natriumhydroxid, und das ist schon effektiv.

Aber in kommerziellen Backofenreinigern nur in geringer Konzentration 
enthalten und nur für dünne Schichten ausreichend.
Mit selbst angesetzter (10%iger) Natronlauge geht es besser, vor allem 
wenn die Schichten dicker sind.

Roste in Wanne mit Natronlauge einlegen. Beim Erhitzen zerfällt die 
Natronlauge zu Ungefährlichem, aber vorher Haut und Augen schützen.

Bremsenreiniger, Natriumhypochlorid und Scheuermilch sind Unsinn.

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