Akustikwelle: Reflexion an Wand mit Loch

Gast #5926194
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Hallo,
ich habe eine Akustikfrage, aber ich frage hier, weil ich glaub, dass 
man mit euerm HF-Knowhow die Frage auch beantworten kann.

Angenommen ich habe ein Rohr und erzeuge eine Druckwelle, ähnlich einer 
Flöte, dann läuft die Druckwelle bis zum Ende und wird dort reflektiert, 
und läuft mit negativem Vorzeichen zurück.
Wenn ich das Ende jetzt zumache, dann wird die Druckwelle an dieser Wand 
auch reflektiert, läuft aber zurück, ohne dass das Vorzeichen wechselt.

Ich brauche eine Kombination: Eine Wand mit einem möglichst großen Loch, 
und unbedingt eine Reflexion ohne Vorzeichenumkehr.

Kann man also folgendes behaupten:
"Ich muss dazu das Loch klein genug wählen, so dass die Wand gegenüber 
dem Loch dominiert. Grenzfall ist dann, wenn die 'Impedanz' 
Wand-mit-Loch genauso groß ist wie die akustische Impedanz des Rohres".

Kann man das also ähnlich sehen wie ein Koaxkabel das mit einem LC 
abgeschlossen ist und ich muss L und C entsprechend wählen?

Alexx
Gast #5926402
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Alexx schrieb:
> ich habe ein Rohr und erzeuge eine Druckwelle, ähnlich einer
> Flöte, dann läuft die Druckwelle bis zum Ende und wird dort reflektiert,
> und läuft mit negativem Vorzeichen zurück.
> Wenn ich das Ende jetzt zumache, dann wird die Druckwelle an dieser Wand
> auch reflektiert, läuft aber zurück, ohne dass das Vorzeichen wechselt.

Genau umgekehrt ist das:
Bei der Reflexion am festen Ende gibt es einen Phasensprung von 180°.
Deshalb hat auch ein Resonator mit Kurzschluss am Ende eine Länge von 
lambda/4:
90° für den Hinweg, 180° für die Reflexion am festen Ende, 90° für den 
Rückweg = 360° am Eingang der Leitung.

Alexx schrieb:
> Ich brauche eine Kombination: Eine Wand mit einem möglichst großen Loch,
> und unbedingt eine Reflexion ohne Vorzeichenumkehr.

Die liefert das offene Ende des Rohrs. Du brauchst also nicht weiter zu 
suchen.
Gast #5926404
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Alexx schrieb:
> Kann man also folgendes behaupten:
> "Ich muss dazu das Loch klein genug wählen, so dass die Wand gegenüber
> dem Loch dominiert. Grenzfall ist dann, wenn die 'Impedanz'
> Wand-mit-Loch genauso groß ist wie die akustische Impedanz des Rohres".
>
> Kann man das also ähnlich sehen wie ein Koaxkabel das mit einem LC
> abgeschlossen ist und ich muss L und C entsprechend wählen?

Das ist etwas konfus. Schreib mal lieber, worauf du hinaus willst.
Tatsächlich gibt es Entsprechungen: 
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ak-ohm.htm
Gast #5927080
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Korrektor schrieb:
> Energieerhaltung schrieb:
>> Energie kann nicht vernichtet werden (Energieerhaltung). Sie wird im
>> Abschluss in Wärmeenergie umgewandelt.
>
> und damit wird die Schallenergie vernichtet!

Er sprach nicht von "Schallenergie"
Er hat gesagt, dass die Energie vernichtet würde. Sowas geht halt 
einfach nicht. Grade wenn man Anfängern etwas erklären will, ist eine 
präzise Ausdrucksweise pflicht.

Sorry für den erhobenen Zeigefinger. Es ist überhaupt nichts 
Verwerfliches daran sich mal zu versprechen. Mir passiert der Lapsus mit 
der Energie übrigens auch regelmäßig. Wichtig ist nur es dann auch 
einzusehen und klarzustellen.

Grüße

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