Forum: Offtopic Holzlager- Dach aus Brettern wie abdichten


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von Matthias T. (darkman)


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Hi,

Habe Urlaub und damit ich keine Langeweile habe baue ich ein Lager für 
Kaminholz.

Ich wollte gerne so weit möglich Holz verwenden und auch das Dach aus 
Brettern machen. Im Internet konnte ich nicht viel dazu finden außer 
Holzschindeln die man aber eher in höheren Lagen verwendet und nicht im 
Flachland. Hab mir schon gedacht das es seinen Grund haben wird das man 
bei Google nicht viel dazu findet, habe es aber trotzdem versucht.

Ich habe die Bretter erst so aufs Dach geschraubt aber das war extrem 
undicht da die Bretter leicht rund sind und das Wasser unter dem anderen 
Brett durchläuft. Dann habe ich alle runter genommen und "Rinnen" 
eingefräst. Hat gut geholfen aber es gibt diverse Astlöcher wo das 
Wasser so durchtropft.

Es muss nicht 100% dicht sein aber einigermaßen schon, es regnet jetzt 
nur leicht seit 2h und es ist schon einiges durchgekommen, siehe Bilder. 
Bei Wind dürfte es noch deutlich schlimmer werden.

Wenn ich jetzt Öle kann ich keinen Lack mehr nehmen, hab also nur einen 
Versuch. Sollte sich nächstes Jahr rausstellen das es absolut keinen 
Sinn hat gibt es halt teures Brennholz und ich muss OSB Platten mit 
Bitumenschindeln drauf machen.

Eigentlich wollte ich das Dach Ölen, nun Frage ich mich aber ob das was 
bringt gegen die größeren Risse in den Astlöchern. Es gibt Bootslack, 
Flüssige Folie, PU Lacke hat damit jemand Erfahrung? Bzw. hat jemand 
schon mal so ein Dach gebaut und es dich bekommen? Das es so oder so nur 
10 Jahre hält ist klar. Holzart ist Lärche.

Danke

Gruß Matthias

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Mit Bootslack kann das schon eine ganze Weile halten, aber warum hast du 
die Latten nicht quer und überlappend gelegt? So wirds immer Ritzen 
geben, durch die es tropft.

von Rote T. (tomate)


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1 Lage Bretter mehr drauf?
Menge des durchlaufenden Wassers dürfte gemittelt irgendwas mit 
1/e^(k*x) abnehmen. x Anzahl Lagen Bretter, k Dichtheitsfaktor des 
Dachs.

: Bearbeitet durch User
von Werner H. (werner45)


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Die unterste Lage aus alten Schranktüren/wänden oder Brettern eben 
gestalten, dann Dachpappe (Schweißbahn) mit dem Brenner aufkleben. 
Darauf die jetzigen Deckbretter als Zierde, oder schwarz lassen. 
Dachpappe ist UV-fest, im Gegensatz zu Lacken.
Gegen Wind und Schnee die Seiten auch verkleiden, kann luftig sein wie 
bei einer Scheune, aber die Bretter senkrecht anbringen.

Gruß - Werner

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Werner H. schrieb:
> Dachpappe ist UV-fest

Dachpappe ist aber auch Sondermüll. Wenn man mit einem schwarzen Dach 
leben kann, empfehle ich Teichfolie der dickeren Sorte.

von Roland E. (roland0815)


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Nicht lackieren. Das blättert ab. Wenn das Holz anfängt grau zu werden, 
mit Leinölfirnis streichen.

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Mach ne Lattung und Dachplatten drauf. Das haellt dann die naechsten 70 
Jahre. Passt ausserdem zur Fassade und macht was her. Das Holz hat ja 
schon einiges gekostet, da wirds auf die Dachziegel nicht mehr ankommen.

von 1N 4. (1n4148)


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Holz wird immer arbeiten und reißen. Ich hab billiges Trapezblech 
genommen.

von Mani W. (e-doc)


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Villas Dachschindeln oder Eternit wäre doch eine einfache Lösung...

von A. S. (achs)


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Mit den Rillen hast Du das Problem schon gut gelöst, doch würde mich das 
auch interessieren:

Matthias S. schrieb:
> aber warum hast du die Latten nicht quer und überlappend gelegt?

Hast Du den Schuppen an den Klinker genagelt? Ich sehe keine 
aussteifung, der klappt dir doch sonst seitlich zusammen, oder? In die 
andere Richtung wirkt ja die Dachschräge...

von Richard H. (richard_h27)


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1N 4. schrieb:
> Holz wird immer arbeiten und reißen.

Italienisches Holz soll kaum arbeiten.

von 1N 4. (1n4148)


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> Italienisches Holz soll kaum arbeiten.

Oh doch. Vor allem hinter deinem Rücken.

von 1N 4. (1n4148)


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Sehe gerade, dass du wahlfrei Splint- und Kernholz oben hast. Kernholz 
nach oben, dann wölben sich die Seiten nach unten.

von Matthias T. (darkman)


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Danke für die Vorschläge

Matthias S. schrieb:
> Mit Bootslack kann das schon eine ganze Weile halten, aber warum hast du
> die Latten nicht quer und überlappend gelegt? So wirds immer Ritzen
> geben, durch die es tropft.

Quer habe ich hier bei einer Kinderhütte gemacht, die ist dicht, hat 
aber auch deutlich mehr Steigung. Ich wollte es gerne anders machen, und 
in längs spare ich mir eine Lattung im Unterbau.

Rote T. schrieb:
> 1 Lage Bretter mehr drauf?
> Menge des durchlaufenden Wassers dürfte gemittelt irgendwas mit
> 1/e^(k*x) abnehmen. x Anzahl Lagen Bretter, k Dichtheitsfaktor des
> Dachs.

Das sieht dann aber optisch auch irgendwie blöd aus.

Werner H. schrieb:
> Die unterste Lage aus alten Schranktüren/wänden oder Brettern eben
> gestalten, dann Dachpappe (Schweißbahn) mit dem Brenner aufkleben.
> Darauf die jetzigen Deckbretter als Zierde, oder schwarz lassen.
> Dachpappe ist UV-fest, im Gegensatz zu Lacken.
> Gegen Wind und Schnee die Seiten auch verkleiden, kann luftig sein wie
> bei einer Scheune, aber die Bretter senkrecht anbringen.

Dann muss ich die oberen Bretter aber durch die Dachpappe schrauben um 
sie fest irgendwie fest zu bekommen, also sind dann wieder Löcher drin, 
wird es dicht genug das es 10 Jahre hält? Die Seiten werden noch 
verkleidet, ist noch nicht fertig.

A. S. schrieb:
> Hast Du den Schuppen an den Klinker genagelt? Ich sehe keine
> aussteifung, der klappt dir doch sonst seitlich zusammen, oder? In die
> andere Richtung wirkt ja die Dachschräge...

Jo, kommt noch rein, wollte erstmal das Dach fertig haben weil die Regen 
angekündigt haben und das kostet mich grade mehr Zeit als geplant, sonst 
könnte die Hütte schon fertig sein ;)

1N 4. schrieb:
> Sehe gerade, dass du wahlfrei Splint- und Kernholz oben hast. Kernholz
> nach oben, dann wölben sich die Seiten nach unten.

Stimmt, hab ich nicht drauf geachtet.

1N 4. schrieb:
> Holz wird immer arbeiten und reißen. Ich hab billiges Trapezblech
> genommen.

Gefällt mir optisch nicht.

Mani W. schrieb:
> Villas Dachschindeln oder Eternit wäre doch eine einfache Lösung...

Die Schindeln habe ich schon mal benutzt bei einem Dach ähnlicher 
Steigung, sind auch absolut dicht aber hätte halt gerne Bretteroptik 
gehabt.


Vor Montag wird es eh nicht weiter gehen aber bevor ich da noch Tage 
dran rum baue und es doch nichts wird bleiben ja nur zwei Möglichkeiten:

Entweder Unterbau mit Dachpappe und Bretter wieder drauf, wenn dicht 
genug wegen der Schrauben.

Oder, Dachpappe und dann Schindeln, ist auf jeden fall dicht.

von Lothar M. (zwickel)


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Mit Holz wird das nichts!

Einen Sommer lang Sonne auf die Bretter und sie werden schrumpfen, 
verdrehen, reissen und im Winter faulen.

Dachpappe ist so ziemlich das hässlichste das du nehmen kannst und mit 
Holz untendrunter wird sie auch reissen. Holz arbeitet immer.

1N 4. schrieb:
> Holz wird immer arbeiten und reißen. Ich hab billiges Trapezblech
> genommen.

Ganz genau, solches Trapezblech habe ich auch genommen.
Schindeln wären eine Option, verlangen allerdings wiederum einen 
stabilen Holzunterbau, was die Geschichte unnötig verteuert.

Nebenbei einen guten Rat: Versteife dein Konstrukt mittels 
Diagonal-Balken, sonst wird dir der Wind das Ding irgendwann umblasen 
esseidenn, du hast die Balken hinten mit der Wand verschraubt.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Matthias T. schrieb:
> Ich wollte es gerne anders machen, und
> in längs spare ich mir eine Lattung im Unterbau.

Naja, sparen ist die eine Sache, aber die ehrenvollste Aufgabe eines 
Daches ist es nun einmal, dicht und stabil zu sein. Wie o.a., ist es 
sicher auch sinnvoll, den einen oder anderen Balken noch diagonal 
einzusetzen.

von Michael B. (laberkopp)


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Matthias T. schrieb:
> aber es gibt diverse Astlöcher wo das Wasser so durchtropft.

Da hilft auch kein Lack.

Ausbohren und mit Holzstopfen verschliessen ?

Matthias T. schrieb:
> Wenn ich jetzt Öle kann ich keinen Lack mehr nehmen, hab also nur einen
> Versuch.

Ölen bringt nichts, Lack auch nicht. Es gammelt unter dem Lack nur 
schneller und das Öl wäscht aus.


Du hättest:

1. Das Dach steiler machen müssen.

2. Damit rechnen müssen daß Holz Risse bekommt, also IMMER zweilagig und 
die Überlappungen dreilagig.

3. Ja, Holzschindeln gehen auch hier. aber man darf das Holz nicht 
sägen, das vergammelt sonst an den Schnittflächen, sondern muss es 
spalten. Man legt sie doppelt UND noch überlappend (dort dreifach).

4. Wenn du es natürlich machen willst: Nimm Reet. Wird halt deutlich 
dicker.

Obwohl ich gegen Tondachziegel aus Ökogründen nichts hätte.

Temporär: Legen eine Bahn Bitumen (so breit ist das Dach ja nicht) oder 
Teichfolie drauf, dann ist es erstmal dicht und später reversibel.

Vielleicht bleibt das dann auch so, Provisorien halten bekanntlich am 
längsten.

Im Bild: PYEPV200S5 Polymerbitumenbahn auf OSB auf Holzgerüst an Wand.

von Lothar J. (black-bird)


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Schalbretter 12mm dick, 12cm breit quer verlegen und mit der 
Unterkonstruktion verschrauben. Traufbleche an der Abblaufkante 
aufnageln, alles mit Bitumen-Kaltanstrich einpinseln und 
Bitumen-Dachbahn (mit Split!) verlegen. Aufschweißen ist nicht nötig.
Bei Bedarf noch eine Dachrinne mit Abfluß installieren.

So halten meine Holzunterstände schon über 10 Jahre - sind dicht, stabil 
und wartungsfrei.

Blackbird

von Armin L. (linzenich)


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ich würde LKW Plane verwenden, diese ist nicht teuer und einfach zu 
befestigen, dabei ist sie sehr langlebig

von Matthias T. (darkman)


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Vorläufiges Endergebnis:

Da mein Urlaub fast am Ende ist und sich meine Lust für dieses Jahr auch 
erschöpft hat, hier noch zwei Bilder.

Das Dach habe ich so gelassen, ich habe noch LKW Planen hier falls es 
gar nicht geht, es wird auch in einem Winter nicht gleich alles 
weggammeln.  Nächstes Jahr ist wieder Sommerurlaub, bis dahin schau ich 
mir das mal an.

Danke an Alle die sich beteiligt haben, ich werde mir dann bei Zeiten 
die Vorschläge noch mal anschauen.

: Bearbeitet durch User
von Werner H. (werner45)


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Sehr schön anzusehen!

Du mußt nur noch eine Zugangsmöglichkeit für Katze oder Marder unter den 
Bodenrost ermöglichen. Ratten oder - bei Rattenmangel - Mäuse lieben ein 
überdachtes trockenes Heim. Die kleinen Raubtiere verhindern das, wenn 
sie denn drankommen.
Aus den Bodenritzen wächst bald Unkraut. Deshalb hatte ich meinen 
Bretterrost im Holzlager durch einen aufgelegten weiten Rost aus 
einzelnen Wasserleitungsrohren vom Schrott ersetzt. Der saugt sich nicht 
mit Wasser voll und das Unkraut ist auch leichter rauszuziehen. Die 
Luftzirkulation ist auch besser. Das feuchte Erdreich hält die 
Bodenbretter nämlich von unten immer naß. Das ist dann das ideale 
Wellnesshotel für Schnecken. Die überwintern da oder verkriechen sich 
dort bei Hitze.
(Zur Schneckenbekämpfung legt man ein morsches Brettstück an einem 
schattigen Platz locker auf die Erde und hält es feucht. Die Schnecken 
riechen den Moder von Weitem und sammeln sich alle unter dem Brett, wo 
sie abgepflückt werden können)

Gruß - Werner

von A. K. (prx)


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Matthias S. schrieb:
> empfehle ich Teichfolie der dickeren Sorte.

Kunststofffolie in direkter Sonneneinstrahlung hält nur begrenzte Zeit.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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A. K. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> empfehle ich Teichfolie der dickeren Sorte.
>
> Kunststofffolie in direkter Sonneneinstrahlung hält nur begrenzte Zeit.

Ich habe das über einem Anbau in direkter Sonneneinstrahlung nun schon 
über 4 Jahre und die Teichfolie ist immer noch stabil, flauschig, 
flexibel und begehbar. Das müssen andere Planen zu dem Preis erstmal 
schaffen.
Dachpappe ist Sondermüll und knackt beim Begehen kaputt, LKW Plane ist 
teurer.
Ich bin also mit Teichfolie recht zufrieden. Da sie auch nicht 
aufgeklebt ist, lässt sie sich leicht ersetzen, wenn sie mal fällig ist.

: Bearbeitet durch User
von A. S. (achs)


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Ach, und noch was: Respektable Zimmermans-Arbeit! Gezapft, ordentlich, 
zeugt von Erfahrung und Maschinen.

von Michael B. (laberkopp)


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A. K. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> empfehle ich Teichfolie der dickeren Sorte.
>
> Kunststofffolie in direkter Sonneneinstrahlung hält nur begrenzte Zeit.

Teichfolie ist normalerweise schwarz und UV stabil über 20 Jahre und 
mehr.

von Jan L. (ranzcopter)


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Michael B. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Matthias S. schrieb:
>>> empfehle ich Teichfolie der dickeren Sorte.
>>
>> Kunststofffolie in direkter Sonneneinstrahlung hält nur begrenzte Zeit.
>
> Teichfolie ist normalerweise schwarz und UV stabil über 20 Jahre und
> mehr.

...sofern es die gute aus EPDM ist - was keine "Kunststofffolie" ist, 
sondern auf Kautschuk basiert.
Hat sich hier auf einem Garagendach auch seit 10 Jahren nicht fühlbar 
verändert.

von Rainer U. (r-u)


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Sieht gut aus!

von Max U. (muxami)


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Solch eine regenfeste Abdeckung Kann man sich aber auch sparen.

von Michael B. (laberkopp)


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Max U. schrieb:
> Solch eine regenfeste Abdeckung Kann man sich aber auch sparen.

Hmm, da das Verbrennen von Holz über 20% Feuchte verboten ist, heisst 
das:
Mit draussen ohne Abdeckung gelagertem Holz darf man von Dezember bis 
März nicht heizen. Das wird ein kalter Winter.... Im Sommer brauche ich 
kein Holz.

von Matthias T. (darkman)


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Vielleicht interessiert es den ein oder anderen, deswegen ein letztes 
Bild.

Konnte es nicht mit ansehen und hatte auch keinen Sinn. Habe Trapezblech 
drauf geschraubt. Optik geht noch und dicht ist es auch ;)

Gruß

Matthias

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Matthias T. schrieb:
> Habe Trapezblech drauf geschraubt.
Habe ich gestern angesichts des tollen Wetters auf meinem Holzlager auch 
gemacht... ;-)

> Habe Trapezblech drauf geschraubt.
Das war nach meinen Erfahrungen mit doppelt aufgebrachten 
Bitumenschweißbahnen auf der Gartenhütte mein erster Gedanke zu dem 
Problem, ich wagte aber nicht, ihn auszusprechen.
Ich habe nach 6 Jahren und ein paar Versuchen mit "Nachpinseln" dort 
dann einfach Trapezblech oben drübergemacht und fertig ist die Laube.

Matthias T. schrieb:
> ich muss OSB Platten mit Bitumenschindeln drauf machen.
Halbwertszeit etwa 3 Jahre. Kaputt nach 6 Jahren.
Das konnte ich in etwa auch beim Geräteschuppen meines Nachbarn und beim 
"Unterstand" für meinen Notstromer beobachten.

Noch eine Anmerkung zu dem, was
Matthias T. schrieb:
> deswegen ein letztes Bild.
Die Bretter an der Seite sind Verschleißteile: alle 2 Jahre zu 
wechseln...
Und: hast du die Bleche tatsächlich auf der planen Fläche verschraubt? 
Nicht auf den Trapezen oben?

: Bearbeitet durch Moderator
von Matthias T. (darkman)


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Die Bretter an der Seite sind aus Lärche deswegen hoffe ich auf etwas 
mehr als 2 Jahre, aber das es Verschleißteile sind ist klar.

Bei den Blechen ist nix mit oben anschrauben. Müsste eine Nahaufnahme 
machen dann sieht man es, aber die "Zacken" sind nicht breit genug. In 
der Mitte der Sicke ist eine leichte Erhöhung, denke das da die 
Schrauben rein sollten. Hat aber auch nicht immer gepasst mit der 
Unterkonstruktion. Ich denke es wird min. 10 Jahre halten und wer weiß 
was dann ist.

von Matthias L. (limbachnet)


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Lothar M. schrieb:
>> ich muss OSB Platten mit Bitumenschindeln drauf machen.
> Halbwertszeit etwa 3 Jahre. Kaputt nach 6 Jahren.

Kann ich definitiv nicht bestätigen. Ich hab' hier ein 
Kinder-Stelzenhaus mit Bitumenschindeln auf OSB als Dach, das ist über 
10 Jahre alt und gut in Form; ein paar Meter weiter steht ein 
Holz-Gartenhaus mit Bitumenschindeln auf Nadelholz-Profilbrettern, 
dazwischen IIRC eine Lage Teerpappe. Das ist über 20 Jahre alt und alles 
ist dicht.

Aber egal, Trapezblech hlt ja auch und das Ganze sieht auch anständig 
aus. Glückwunsch!

Die Schrauben im flachen Teil hätte ich auch zu vermeiden gesucht, aber 
wenn unter dem Schraubenkopf eine normale Unterlegscheibe UND eine aus 
Dichtgummi driunter sind, dann geht's auch so. Ohne Dichtmittel fürchte 
ich, dass da ständig Wasser durch das Schraubloch in die 
Unterkonstruktion sickert und diese dadurch anfängt zu rotten. 
Andererseits ist es auch kein Hit, das Dach nach ein paar Jahren wieder 
hochzunehmen, die Latten auszutauschen und die Bleche wieder 
draufzuschrauben.

von Rainer U. (r-u)


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Danke für Dein Foto und Frage dazu: Ich vermute Du hast Reste verwertet, 
denn sonst hättest Du die Dachseiten (Windbretter, Ortgang) auch aus 
Blech statt aus Holz gemacht? Oder Das Trapezblech an den Außenkanten 
einfach passend umgebogen? Oder was war Dein Beweggrund?

von Matthias T. (darkman)


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Sind Schrauben mit Dichtung. Denke wenn man die in Ruhe lässt sind die 
schon einige Zeit dicht.

Umbiegen wäre eventuell auch gegangen hatte ich aber nicht aufm Schirm. 
Die "Ortgänge" für die Bleche fand ich nicht so toll und der Preis war 
im Gegensatz zum Blech exorbitant. Die Bretter kann ich ja immer noch 
gegen Blech tauschen.

Die Platten passten so aber genau drauf, brauchte nichts schneiden.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Matthias T. schrieb:
> Sind Schrauben mit Dichtung. Denke wenn man die in Ruhe lässt sind die
> schon einige Zeit dicht.

Das sind sie. Habe Trabezblech mit diesen Schrauben auf meinem kleinen 
Vorbau und wenn man die Schrauben ordentlich anzieht, drückt sich die 
Gummidichtung durch die konkave Scheibe gut aufs Blech und auch gegen 
die Schraube.
Der einzige Nachteil bei Trapezblech ist, das GPS im Raum darunter nicht 
richtig funktioniert :-)

von Rainer U. (r-u)


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Matthias S. schrieb:
> Der einzige Nachteil bei Trapezblech ist, das GPS im Raum darunter nicht
> richtig funktioniert :-)

Finde ich auch gefährlich - am Ende findet man sich trotz Smartphone aus 
dem Holzschuppen nicht mehr heraus! :-)

von Raspberry P. (microtroller)


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Matthias T. schrieb:
> Quer habe ich hier bei einer Kinderhütte gemacht, die ist dicht, hat
> aber auch deutlich mehr Steigung. Ich wollte es gerne anders machen,

Ist dir doch super gelungen. Die Kinderhütte ist dicht, jetzt ist es 
anders.

Ich verstehe dein Problem nicht.

von Matthias L. (limbachnet)


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Es gibt ja auch kein Problem (mehr), da der Holzschuppen des OP längst 
fertig ist.

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